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DE324283C - Am Schluss des Spiels selbsttaetig ausgeloeste Sperrvorrichtung an Plattensprechmaschinen - Google Patents

Am Schluss des Spiels selbsttaetig ausgeloeste Sperrvorrichtung an Plattensprechmaschinen

Info

Publication number
DE324283C
DE324283C DE1919324283D DE324283DD DE324283C DE 324283 C DE324283 C DE 324283C DE 1919324283 D DE1919324283 D DE 1919324283D DE 324283D D DE324283D D DE 324283DD DE 324283 C DE324283 C DE 324283C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
game
bolt
axis
lever
locking device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1919324283D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOSEF BLATZ
Original Assignee
JOSEF BLATZ
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOSEF BLATZ filed Critical JOSEF BLATZ
Application granted granted Critical
Publication of DE324283C publication Critical patent/DE324283C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/02Details

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  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Die den Gegenstand der Erfindung bildende
Sperrvorrichtung· an Plattensprechmaschinen besteht in bekannter Weise aus einem mit der Tellerachse drehbaren Riegel, der am Schluß des Spiels durch einen Hebel so verschoben wird, daß er gegen einen Anschlag trifft und hierdurch den Motor oder den Strom abstellt.
Gemäß der Erfindung wird in Verbindung
mit der Sperrvorrichtung eine auf die Tellerachse einwirkende Bremsvorrichtung angeordnet, die am Schluß des Spiels durch die Verschiebung des Sperriegels in Tätigkeit tritt und die Schwungkraft des schweren Plattentellers gänzlich oder teilweise vernich- * 15 tet, bevor oder sobald der Riegel gegen den Anschlag trifft. Hierdurch wird der beim Auf treffen des Riegels auf den Anschlag durch die Schwungkraft verursachte schädliche Rückstoß vermieden. Bei elektrischem Antrieb der Maschine läßt sich die Anordnung so treffen, daß der Strom abgestellt wird, bevor die Bremsvorrichtung in Tätigkeit tritt. Zweckmäßig wird auf der Tellerachse eine Haltevorrichtung angebracht, die den in oder auf der Achse senkrecht verschiebbaren Sperrriegel während des Spiels in gehobener Lage hält, ihn aber am Schluß des Spiels in den Bereich der an einer auf der Achse drehbaren Bremsscheibe sitzenden Anschläge sinken läßt. Diese Einrichtung hat gegenüber der bekannten, bei welcher der Sperriegel in einer mit der Tellerachse drehbaren Scheibe wagerecht verschiebbar ist, den Vorteil, daß die hierbei erforderliche Reibungskupplung zwisehen dem den Riegel bewegenden Anschlaghebel und der in der Tellerachse drehbaren Welle sowie die die Achse sehr schwächende Unterbrechung derselben durch die den Riegel aufnehmende Scheibe in Wegfall kommen.
Auf den Zeichnungen sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 und 2 das erste, Fig. 3 bis 6 das zweite und Fig. 7 bis 9 das dritte Beispiel.
Bei der Ausführung nach Fig. 1 und 2 ist der Riegel 10 in bekannter Weise in einem seitlichen Schlitz der fest auf der Tellerachse 4 sitzenden Scheibe 13 verschiebbar und wird am Schluß des Spiels infolge Drehung der Welle 8 in der Achse 4 durch die Gabel 12 so verschoben, daß sein eines Ende über den Umfang der Scheibe 13 hinausragt. Infolgedessen muß dieses Riegelende zunächst über die neben der Scheibe angeordnete Bremsfeder 14 hinweggleiten, wodurch die Achse 4 mit dem Plattenteller 1 abgebremst wird, und dann gegen den festen Anschlag 9 treffen, wodurch der Motor abgestellt wird. -
Bei der Ausführang nach Fig. 3 bis 6 ist der Riegel 10 auf der inneren Welle 8 drehbar •und mit dieser in der Tellerachse 4 achsial verschiebbar. Lose auf der letzteren sitzt eine Bremsscheibe 15, die zwei Anschlagstifte 16 trägt und um die ein Bremsband 17 gelegt ist, das durch eine Feder 18 (Fig. 6) festgehalten wird. An der Achse 4 sind ferner zwei Federn 19® und 19s befestigt, die mit ihren Nasen in verschiedenen Höhen durch Schlitze der Achse in deren Bohrung greifen, und deren eine (19^ oder 19s) während des Spiels unter einen Bund 20 der Welle 8 greift und dadurch diese in solcher Höhe hält, daß
der sich mit der Achse 4 drehende Riegel 10 über den Stiften 16 der Scheibe 15 frei hinwegbewegt.
Soll die Maschine für von außen nach innen zu spielende Platten verwendet und die Sperr- und Bremsvorrichtung von der Schalldose aus in Tätigkeit gesetzt werden, so wird am Kopf der Welle 8 der Anschlaghebel 3 (Fig. 3 und 4) angelenkt. Wenn nun am Schluß des Spiels der Spielstift den Hebel 3 mit der Welle 8 anhält, so senkt sich diese, indem der mit einem Durchlaß für die Nasen der Federn 19° und ic)6 versehenen Bund 20 von der Nase der Feder itf auf die der Feder 196 und nach einer weiteren halben Umdrehung auch von dieser abgleitet. Dabei kommt der Riegel 10, der sich mit der Achse 4 weiterdreht, in die Höhe der Anschlagstifte 16 der Bremsscheibe 15, so daß er die letztere durch Anschlag an einen der Stifte mitnimmt. Das Bremsband 17 wird zunächst der Wirkung der Feder 18 entgegen ebenfalls etwas mitgenommen; dabei kommt der an dessen weiter vorstehendem Ende sitzende Schalter teil 21 (Fig. 6) außer Berührung mit den festliegenden Schalter- - federn 22, wodurch der Stromkreis des die Achse 4 antreibenden Motors unterbrochen wird. Alsdann wird das Bremsband durch Anschlag genannten Endes an dem festen Stift 23 angehalten, so daß es auf der Scheibe 15 gleitet und so die mit dieser durch den Riegel 10 verbundene Achse 4 mit dem Teller ι abbremst. Um den Motor 1 wieder einzuschalten, hebt man die Welle 8 unmittelbar •35 von Hand so weit, daß die Nase der Feder i<^a oder 19* wieder unter den Bund 20 greift und der Riegel 10 aus dem Bereich des Stiftes 16 kommt. Die Feder 18 zieht alsdann das . Bremsband 17 zurück, wobei der Schalter 21, 22 den Stromkreis des Motors wieder schließt. Beim mechanischen Antrieb der Maschine fallen die Feder 18 und der Schalter 21, 22 weg, und das Bremsband 17 wird an dem Stift 23 befestigt (Fig. 8).
Bei Verwendung der Maschine für von innen nach außen zu spielende Platten wird, unter Wegfall des Hebels 3, unter dem Plattenteller ι ein Hebel 3" (Fig. 3 und 5) auf der Tellerachse 4 drehbar gelagert, dessen freies Ende auf- und einwärts gebogen ist, so daß es über den Rand der Spielplatte 2 greift, und dessen Nabe einen Nocken 24 besitzt. Dieser Hebel dreht sich während des Spiels mit der Achse 4 und wird am Schluß des Spiels durch den Spielstift angehalten; dabei drückt der Nocken 24 die Haltefedern I9ffi und Ι9δ nach außen, so daß diese die Welle 8 mit dem Riegel 10 sinken lassen. Der weitere Vorgang ist derselbe, wie oben beschrieben. Bei der Ausführung nach Fig. 7 bis 9, die sich zum Einbau in fertige Maschinen eignet, ! ist die innere Welle 8 in Wegfall gebracht und der Riegel 10 an einer auf der Tellerachse 4 achsial verschiebbaren, aber nicht drehbaren Hülse 25 (Fig. 7 und 8) angebracht, während die Haltefedern 19° und 19* an einem auf der Achse 4 drehbaren, aber nicht verschiebbaren Ring 26 (Fig. 7 und 9) sitzen und mit ihren Nasen unter einen mit ,. einem Durchlaß für dieselben versehenen Bund 25s der Hülse 25 greifen.
Soll die Sperr- und Bremsvorrichtung vom Tonarm aus in Tätigkeit gesetzt werden, so wird, gleichgültig ob die Maschine für von außen nach innen oder für umgekehrt zu spielende Platten verwendet wird, unter dem : Plattenteller 1 ein Hebel 27 angeordnet, der mit dem Tonarm durch eine Reibungskupplung 28 (Fig. 7) verbunden ist. Am Schluß . des Spiels kommt das freie Ende dieses He- ; bels in den Bereich eines Armes 26a des Rin-' ges 26, so daß dieser durch Anschlag des Ar- ; mes an den Hebel angehalten wird. Infolge- '■ dessen lassen die Federn 19° und 19s die '. Hülse 25 mit dem Riegel 10 sinken; dabei j kommt der letztere in den Bereich der Stifte ; 16, so daß er durch Anschlag an einen derselben die lose auf der Hülse 25 sitzende Bremsscheibe 15 mitnimmt, während das um diese gelegte Bremsband 17 durch den Stift 23 (Fig-. 8) festgehalten und folglich die Achse 4 mit dem Teller 1 abgebremst wird. IJm die Maschine wieder in. Gang zu setzen, hebt man die Hülse 25 mittels des Hebels 29 (Fig. 7 und 8), wobei die eine der Federn 19* und Ι9δ wieder unter den Bund 25° der Hülse 25 greift und so die letztere mit dem Riegel 10 in der gehobenen Lage hält. Der Hebel 29 kann mit einer Sperrvorrichtung versehen werden, die ihn erst nach Einwurf eines Geldstückes freigibt. Der Hebel 27 kann so eingestellt werden, daß er die Sperr- und Bremsvorrichtung genau am Ende oder an einer beliebigen Stelle des Stückes in Tätigkeit setzt. Dies geschieht in der Weise, daß der Spielstift an der betr. Stelle auf die Spielplatte 2 aufgesetzt und dann der Hebel 27 mit dem Anschlagstift 30 (Fig. 7 und 9) auf der einen oder der anderen Seite in Berührung gebracht wird, je nachdem die Platte von außen nach innen oder umgekehrt zu spielen ist; hierauf wird der Spielstift am Anfang des Stückes aufgesetzt und der Motor eingeschaltet. In gleicher Weise kann auch die Ausführung nach Fig. 3 bis 6 vom Tonarm aus in Tätigkeit gesetzt werden, wenn an Stelle des Hebels 3a ein kurzer Arm vorgesehen wird, der wie der Arm 26° mit dem Hebel 27 zusammenwirkt und dessen Nabe wie die des Hebels 3° einen auf die Federn 19° und i96 einwirkenden Nocken besitzt. Umgekehrt kann auch die Ausführung nach
Fig. 7 bis 9 bei Verwendung für von innen nach außen zu spielende Platten von der Schalldose aus in Tätigkeit gesetzt werden, wenn unter Wegfall des Hebels 27 der Arm 26ffi des Ringes 26 zu einem über den Rand der Platte 2 greifenden Hebel gleich dem Hebel 3° verlängert wird.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche :
    10
    i. Am Schluß des Spiels selbsttätig ausgelöste Sperrvorrichtung an Plattensprechmaschinen aus einem mit der Tellerachse drehbaren Riegel, der am Schluß des Spiels durch einen Hebel so verschoben wird, daß er gegen einen Anschlag trifft und hierdurch den Motor oder den Strom abstellt, dadurch gekennzeichnet, daß am Schluß des Spiels durch die Verschiebung des Sperriegels (10) eine auf die Teller-. achse einwirkende Bremsvorrichtung in Tätigkeit tritt, bevor oder sobald der Riegel gegen den Anschlag (9 oder 16) trifft.
  2. 2. Sperrvorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß eine auf der Tellerachse (4) angebrachte Haltevorrichtung (icf und ΐ9δ, 20 oder 25®) den in oder auf der Achse (4) senkrecht verschiebbaren Sperriegel (10) während des Spiels in gehobener Lage hält und am Schluß des Spiels in den Bereich der an einer auf der Achse (4) drehbaren Bremsscheibe (15) sitzenden Anschläge (16) sinken läßt.
  3. 3. Sperrvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung für den Riegel (10) aus einer oder zwei Federn (19®, 19*) besteht, die mit ihren Nasen unter einen Bund (20 oder 25°) des den Riegel tragenden Teiles (8 oder 25) greifen und am Schluß des Spiels durch einen Hebel so bewegt werden, daß sie diesen Teil freigeben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919324283D 1919-03-18 1919-03-18 Am Schluss des Spiels selbsttaetig ausgeloeste Sperrvorrichtung an Plattensprechmaschinen Expired DE324283C (de)

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