DE3241751C2 - Prioritätsventil für hydraulische Anlagen - Google Patents
Prioritätsventil für hydraulische AnlagenInfo
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Abstract
Bei einem Prioritätsventil (3) für hydraulische Anlagen mit einem Hauptkreis (4) und einem Zusatzkreis (5) gibt es eine mit Ringnuten versehene Bohrung (20) und einen darin angeordneten, Bunde aufweisenden Schieber (21), der in Abhängigkeit vom Druckflüssigkeitsbedarf des Hauptkreises (4) Drosseln (54 bis 57) in einem von der Pumpe (1) zum Hauptkreis (4) führenden ersten Drosselpfad (58) und in einem von der Pumpe (1) zum Zusatzkreis (5) führenden zweiten Drosselpfad (59) gegensinnig derart verstellt, daß jeweils die Überschußmenge der Druckflüssigkeit dem Zusatzkreis (5) zugeführt wird. Im zweiten Drosselpfad (59) sind mindestens zwei Drosseln (55, 56, 57) in Reihe geschaltet. Sie sind durch bei der Schieberbewegung veränderbare kanalförmige Drosseln zwischen mindestens zwei benachbarten Bunden (47, 48, 49) und je einem an eine Ringnut (35, 36, 37) anschließenden Bohrungsabschnitt (41, 42, 43) gebildet.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Prioritätsventil für hydraulische Anlagen mit einem Hauptkreis und einem
Zusatzkreis, mit einer Ringnuten aufweisenden Bohrung und einem darin angeordneten, Bunde aufweisenden
Schieber, der in Abhängigkeit vom Druckflüssigkeitsbedarf des Haupikreises Drosseln in einem von der
Pumpe zum Hauptkreis führenden ersten Drosselpfad und in einem von der Pumpe zum Zusatzkreis führenden
zweiten Drosselpfad gegensinnig derart verstellt, daß ieweils die Überschußmenge der Druckflüssigkeit
dem Zusatzkreis zugeführt wird, wobei die Drosseln bei der Schieberbewegung veränderbare Drosselkanäle
zwischen der Wand einer am Bund ausgebildeten Konusfläche und einem zylindrischen Bohrungsabschnitt
aufweisen.
Bei einem bekannten Prioritätsventil dieser Art (DE-OS 26 43 713) ist in beiden Drosselpfaden nur eine verstellbare
Drossel vorgesehen. Soweit in den Drosselpfaden noch weitere Drosseln vorgesehen sind, handelt es
sich um einstellbare Drosselstellen, die unabhängig von dem Prioritätsventil und dessen Schieber verstellt werden.
Die von einer gemeinsamen Pumpe geförderte Druckflüssigkeitsmenge wird von dem Prioritätsventil
aufgeteilt in die vom Hauptkreis angeforderte Menge
und in die Überschußmenge, die dem Zusatzkreis zugeführt wird.
Es hat sich gezeigt, daß bei einem solchen Prioritätsventil
manchmal störende Geräusche auftreten. Dies gilt insbesondere, wenn der Zusatzkreis ein Steuerventil
besitzt, das in der Neutralstellung eine direkte Verbindung zum Behälter herstellt und wenn die gemeinsame
Pumpe pro Zeiteinheit eine konstante Druckflüssigkeitsmenge abgibt
Es ist ferner ein Servoventil zur Absperrung und/oder Durchschaltung hydraulischer Flüssigkeit bekannt (DE-OS 27 30 431), bei dem der Ventilschieber und die Bohrung in jeder Durchschaltrichtung der hydraulischen Flüssigkeit jeweils mehrere, vorzugsweise zwei hintereinanderliegende Steuerkanten aufweist. Solche hintereinandergeschalteten Steuerkantenpaare ergeben ein gesteuertes Labyrinth. An jedem Steuerkantenpaar tritt nur ein Teil des gesamten Druckgefälles auf. Auf diese Weise soll die Erosion beseitigt werden.
Es ist ferner ein Servoventil zur Absperrung und/oder Durchschaltung hydraulischer Flüssigkeit bekannt (DE-OS 27 30 431), bei dem der Ventilschieber und die Bohrung in jeder Durchschaltrichtung der hydraulischen Flüssigkeit jeweils mehrere, vorzugsweise zwei hintereinanderliegende Steuerkanten aufweist. Solche hintereinandergeschalteten Steuerkantenpaare ergeben ein gesteuertes Labyrinth. An jedem Steuerkantenpaar tritt nur ein Teil des gesamten Druckgefälles auf. Auf diese Weise soll die Erosion beseitigt werden.
Desweiteren ist eine Vorrichtung bekannt (US-PS 25 93 185) bekannt, die als Strömungsteiler dem Druckflüssigkeit
über einen Anschluß zugeführt wird und von dem diese über andere Anschlüsse von verschiedenen
Verbrauchern abgenommen werden kann. Die Vorrichtung kann auch zwei Flüssigkeitsströmungen vereinigen.
Es gibt vom ersten Anschluß zu jedem anderen Anschluß einen Drosselpfad, der eine fest einstellbare
Drossel und eine verstellbare Drossel aufweist. Diese wird zwischen der äußeren Stirnseite von Schiebern und
einer Ringnut gebildet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Prioritätsventil der eingangs beschriebenen Art anzugeben,
das geräuscharm arbeitet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im zweiten Drosselpfad mindestens zwei vom,
Schieber gleichsinnig verstellbare Drosselkanäle zwischen mindestens zwei benachbarten Bunden und je einem
an eine Ringnut anschließenden Bohrungsabschnitt in Reihe geschaltet sind, und daß der Konuswinkel bei
jedem nachgeschalteten Drosselkanal größer ist als bei dem vorausgehenden Drosselkanal.
Diese Konstruktion beruht auf der Erkenntnis, daß die nur zeitweilig auftretenden Geräusche fast ausschließlich
auf die Strömungsverhältnisse im zweiten Drosselpfad zurückzuführen sind. Es genügt daher, Icdiglich
im zweiten Drosselpfad Maßnahmen zur Geräuschdämpfung vorzusehen. Durch die Hintereinanderschaltung
mehrerer Drosseln ergibt sich eine stufenweise Reduzierung des Drucks, durch die Kavitationserscheinungen
und damit Geräuschbildung vermieden
fi5 werden. Infolge der Verwendung von veränderbaren
Drosse'kanälen, bei denen auch die variable Kanallängc auf den Drosselwiderstand Einfluß hat, gelingt es, eine
gewünschte Druckabstufung unabhängig von der Grö-
32 41 75ί
Bc der zum Zusatzkreis fließenden Überschußmenge zu erzielen. Wegen der Kanalausbildung zwischen einer
Konusflächc und riner Zylindcrflächc haben die Kanäle
im wesentlichen einen axialen Verlauf. Sie bewirken kaum eine Umlenkung der Flüssigkeit, was ganz erheblieh
zur Geräuschminderung beitrag:. Trotzdem ergibt sich eine erhebliche Drosselwirkung, weil der Druckabfall
im Bereich der höheren Drücke nicht längs eines Steuerkantenpaares, sondern über die jeweilige Kunallänge
auftritt Bei einer Versteilung ändert sich der jeweilige
Drosselwiderstand nicht nur aufgrund der Überlappung der Begrenzungswände (Kanallänge) sondern
auch aufgrund des sich wegen der Konusfläche ändernden Kanalquerschnitts.
Wegen des sich ändernden Konuswinkels ist der Drosselwiderstand der nachgeschalteten Drossel jeweils
kleiner. Dies ist für einen geräuscharmen Druckabbau günstig. Durch Verwendung der unterschiedlichen
Winkel erreicht man, daß die gleicher Flächenverhältnisse während der gesamten Aussteuerung des Prioriiätsventils
erhalten bleiben, so daß sich eine hohe Stabilität ergibt.
Insbesondere können sich die Konuswinkel um etwa 2° unterscheiden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind drei Drosseln in Reihe geschaltet. Dies ergibt eine optimale
Herabsetzung der Geräuschbildung, ohne daß der Konslruktionsaufwand zu groß wird.
Die axiale Länge der Konusflächen sollte so bemessen sein, daß in der Endlage keine Überlappung mit dem
zugehörigen Bohrungsabschnitt erfolgt. In dieser Endlage kann dann die Druckflüssigkeit praktisch ohne Drossclverluste
zum Zusatzkreis strömen.
Der Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Drossclkanalanfängen
sollte erheblich kleiner als der Bunddurchmesser sein. Die Druckflüssigkeit kann daher direkt
von einer Drossel zur nächsten strömen, ohne daß ein platzaufwendiger Zwischenraum benötigt wird.
Durch Versuche läßt sich ein Abstand ermitteln, bei dem die Geräuschbildung minimal ist.
Insbesondere kann der Abstand etwa "2Ii des Bunddurchmessers
betragen.
Bei mehr als zwei Drosselkanälen sollten die Abstände zwischen aufeinanderfolgenden Drosselkanalanfängcn
gleich sein. Man erhält dann die gleichen optimalen Verhältnisse bei allen Zwischenräumen.
Besonders günstig ist es, wenn eine Buchse die Bohrung mit sämtlichen Ringnuten und Anschlußkanälen
aufweist. Eine solche Buchse, die dann in ein Ventilgehäuse eingesteckt werden kann, läßt sich leichter bearbciicn
als das Ventilgehäuse selbst.
Die Erfindung wird nachstehend anhand in der Zeichnung dargestellter, bevorzugter Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 ein Prioritätsventil gemäß der Erfindung im schematischen Längsschnitt in Verbindung mit einer hydraulischen
Anlage und
I" i g. 2 eine abgewandelte Ausführungsform des Prioritatsventils.
In F i g. 1 speist eine Pumpe 1 mit konstanter Fördermenge
Druckflüssigkeit aus einem Behälter 2 über ein Prioritätsventil 3 wahlweise zu einem Hauptkreis 4 und/
oder /u einem Zusatzkreis 5. Der Hauptkreis 4 weist ein
Steuergerät 6 auf. über das bei Betätigung eines Lenkhandrades 7 Druckflüssigkeit über einen Meßmotor 8
zu einem Lenk-Arbeitsmotor 9 und zurück zum Behälter
2 gefördert wird. In Abhängigkeit von der Verstellung des Handrades 7 und der Betätigung des Meßmotors
8 werden Drosseln 10,11,12, t3 und 14 verstellt, die
zusammen eine Ventilanordnung bilden, welche ein Richtungsventil für den Lenk-Arbeilsmotor 9 und ein
Verteilerventil für den Meßmotor S ergeben. Eine Drossel *5 wird gegensinnig verstellt und verbindet in der
Neutralstellung den Punkt zwischen den Drosseln 10 und 11 mit dem Tank 2. Der Zusatzkreis 5 weist ein
Steuerventil 16 und einen Hubzylinder 17 auf. In seiner Neutralstellung sperrt das Steuerventil 16 den Hubraum
des Hubzylinders 17 ab und verbindet seinen Eingang 18 mit dem Behälter 2,
Das Prioritätsventil 3 besitzt ein Gehäuse 19 mit einer Bohrung 20, in der ein Schieber 21 axial verlagerbar ist
Die eine Stirnfläche 22 steht unter dem Druck am Ausgang 23 des Prioritätsventils. Dieser Ausgang ist über
eine Leitung 24 und eine Drossel 25 mit einem Druckraum 26 verbunden. Die andere Stirnfläche 27 steht unter
dem Druck an dem Punkt zwischen den Drosseln 10 und 11. Dieser Punkt ist über eine Leitung 28 mit einer
ersten Drossel 29 und einer zweiten Drossel 30 mit einem Druckraum 31 verbunden. Die Stirnfläche 27 ist
außerdem durch eine Feder 32 belastet. Ein Pilotventil 33 öffnet zum Behälter, wenn ein vorgegebener Druck
in der Leitung 28 überschritten wird, insbesondere wenn der Lenk-Arbeitsmotor 9 seine Endlage erreicht hat. In
der Neutralstellung ist der Druckraum 31 über die Drosseln 30,29 und 15 mit dem Behälter 2 verbunden.
Die Bohrung 20 besitzt eine erste Ringnut 34, die mit dem Hauptkreis-Ausgang 23 verbunden ist, eine zweite
Ringnut 35, die mit der Pumpe 1 verbunden ist, dritte und vierte Ringnuten 36 und 37 sowie eine fünfte Ringnut
38, die mit einem Zusatzkreis-Ausgang 39 verbunden ist. Dazwischen verbleiben Bohrungsabschnitte 40,
41, 42 und 43. Der Schieber 21 weist außer den beiden kolbenförmigen Enden 44 und 45 vier Bunde 46, 47, 48
und 49 auf. Der Bund besitzt eine Konusfläche 50, die sich nach links verjüngt, die Bunde 47, 48 und 49 besitzen
Konusflächen 51, 52 und 53, die sich nach rechts verjüngen. Infolgedessen werden vier kanalförmige
Drosseln gebildet, nämlich eine Drossel 54 zwischen dem zylindrischen Bohrungsabschnitt 40 und der Konusfläche
50, eine Drossel 55 zwischen dem zylindrischen Bohrungsabschnitt 41 und der Konusfläche 51,
eine Drossel 56 zwischen dem zylindrischen Bohrungsabschnitt 42 und der Konusfläche 52 und eine Drossel 57
zwischen dem zylindrischen Bohrungsabschnitt 43 und der Konusfläche 53. Die Drossel 54 liegt in einem Drosselpfad
58 zwischen Pumpe 1 und Hauptkreis 4. Die drei Drosseln 55,56 und 57 liegen in einem zweiten Drosselpfad
59 zwischen Pumpe 1 und Zusatzkreis 5.
Wenn die Pumpe 1 in Betrieb und der Hauptkreis 4 abgeschaltet ist, wird der Schieber 21 unter dem Einfluß
des auf die Stirnfläche 22 wirkenden Drucks am Ausgang 23 nach links geschoben. Die gesamte Druckflüssigkeitsmenge
der Pumpe wird über den zweiten Drosselpfad 59 und das in seiner Neutralstellung befindliche
Steuerventil 16 des Zusatzkreises 5 zum Behälter 2 zurückgefördert.
Der im Systeni herrschende Druck ist gering.
Wird durch Verstellen des Handrades 7 Druckflüssigkeit zum Hauptkreis 4 angefordert, ergibt sich durch
Öffnen der Drossel 10 an ihr ein Druckabfall. Der Druck am Punkt 28 wirkt auf die Stirnfläche 27. Der Schieber
21 nimmt eine Gleichgewichtslage ein, in der ein Teil der Druckflüssigkeit über den ersten D, osselpfad 58 zum
Hauptkreis 4 und die Überschußmenge über den zweiten Drosselpfad 59 zum Zusatzkreis 5 strömt. Hierbei
hängt es von der Belastung des Arbeitsmolors 9 ab,
welcher Druck im System entsteht. Denn da die Pumpe 1 eine konstante Menge pro Zeiteinheit fördert, ist der
Systemdruck von der äußeren Belastung abhängig. Hierbei können zeitweilig Drücke auftreten, die über
100 bar liegen. Da der Ausgang 39 nahezu auf Behälterdruck liegt, muß die Überschußmenge im zweiten Drosselpfad
59 einen entsprechenden Druckabfall erleiden. Dies war bei den bekannten Prioritätsventilen ohne Kavitationserscheinungen
und Geräusche nicht möglich. Mit der Hintereinanderschaltung mehrerer Drosseln 55,
56,57 jedoch ergibt sich eine geräuschfreie Drosselung.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 2 ist lediglich das Gehäuse 19 durch eine Hülse 119 ersetzt, die ihrerseits
in ein Ventilgehäuse eingesetzt werden kann, wobei die Verbindung zur Pumpe 1 über eine Bohrung 60, zum
Hauptkreis 4 über eine Bohrung 61 und zum Zusatzkreis 5 über eine Bohrung 62 bzw. einen Satz solcher
Bohrungen erfolgt. Die einzelnen Anschlußbereiche sind durch Ringdichtungen 63, 64, 65 und 66 gegeneinander
und gegen die Druckräume 26 und 32 abgedichtet. Außerdem sind die Konuswinkel Kl, V2, V3 und V4
zwischen den Konusflächen 50, 51, 52 bzw. 53 und der Schieberachse 67 eingetragen. Der Abstand a zwischen
aufeinanderfolgenden Anfängen der Drosselkanäle 55 und 56 bzw. 56 und 57 ist gleich und kleiner als der
Durchmesser ddes Schiebers 21.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel galten die nachstehenden Werte:
Durchmesser d = 16 mm
Abstand a = 10,3 mm
Konuswinkel Vl =8°
Konuswinkel V2 = 4°
Konuswinkel V3 = 6°
Konuswinkel V 4 = 8°
Bei dieser Auslegung wurde an den einzelnen Drosselkanälen jeweils ein Druckabfall im Verhältnis 3 :1
erzielt. So konnte ein Druck von 135 bar in der Ringnut
35 auf 45 bar in der Ringnut 36, weiter auf 15 bar in der 40
Ringnut 37 und weiter auf 5 bar in der Ringnut 38 geräuschlos abgesenkt werden. Den Druck am Ausgang
39 auf 5 bar zu halten, bereitet bei entsprechender Auslegung des Steuerventils 16 keine Schwierigkeiten. Für
kleinere Druckwerte in der Ringnut 35 gelten entspre- 45 chend kleinere Druckwerte am Ausgang 39.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
50
55
60
65
Claims (8)
1. Prioritätsventil für hydraulische Anlagen mit einem Hauptkreis und einem Zusatzkreis, mit einer
Ringnuten aufweisenden Bohrung und einem darin angeordneten, Bunde aufweisenden Schieber, der in
Abhängigkeit vom Druckflüssigkeitsbedarf des Hauptkreises Drosseln in einem von der Pumpe zum
Hauptkreis führenden ersten Drosselpfad und in einem von der Pumpe zum Zusatzkreis führenden
zweiten Drosselpfad gegensinnig derart verstellt, daß jeweils die Überschußmenge der Druckflüssigkeit
dem Zusatzkreis zugeführt wird, wobei die Drosseln bei der Schieberbewegung veränderbare
Drosseikanäle zwischen der Wand eintr am Bund ausgebildeten Konusfläche und einem zylindrischen
Bohrungsabschnitt aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß im zweiten Drosselpfad (59)
mindestens zwei vom Schieber (21) gleichsinnig verstellbare Drosselkanäle (55,56,57) zwischen mindestens
zwei benachbarten Bunden (47, 48, 49) und je einem an eine Ringnut (35, 36, 37) anschließenden
Bohrungsabschnitt (41, 42, 43) in Reihe geschaltet sind, und daß der Konus winkel (V 2, V 3, V 4) bei
jedem nachgeschalteten Drosselkanal größer ist als bei dem vorausgehenden Drosselkanal.
2. Prioritätsventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Konuswinkel (V2, V3,
VA) um etwa 2° unterscheiden.
3. Prioritätsventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß drei Drosselkanäle (55,
56,57) in Reihe geschaltet sind.
4. Prioritätsventil nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Länge der Konusflächen (51,52.53) so bemessen ist, daß in der
Endlage keine Überlappung mit dem zugehörigen Bohrungsabschnitt (41,42,43) erfolgt.
5. Prioritätsventil nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (a) zwischen aufeinanderfolgenden Drosselkanalanfängen
kleiner als der Bunddurchmesser (d) ist.
6. Prioritätsventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (a) etwa 1Iz des
Bunddurchmessers beträgt.
7. Prioritätsventil nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehr als zwei Drosselkanälen (55, 56, 57) die Abstände (a) zwischen
aufeinanderfolgenden Drosselkanalanfängen gleich ist.
8. Prioritätsventil nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Buchse (119) die
Bohrung (20) mit sämtlichen Ringnuten (34, 35, 36, 37) und Anschlußkanälen (60,61,62) aufweist.
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