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DE3220278C2 - Verfahren zum Übertragen eines digitalen, hochwertigen, stereophonen Rundfunkprogrammsignals - Google Patents

Verfahren zum Übertragen eines digitalen, hochwertigen, stereophonen Rundfunkprogrammsignals

Info

Publication number
DE3220278C2
DE3220278C2 DE19823220278 DE3220278A DE3220278C2 DE 3220278 C2 DE3220278 C2 DE 3220278C2 DE 19823220278 DE19823220278 DE 19823220278 DE 3220278 A DE3220278 A DE 3220278A DE 3220278 C2 DE3220278 C2 DE 3220278C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
digital
program signal
bit rate
bit
radio program
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19823220278
Other languages
English (en)
Other versions
DE3220278A1 (de
Inventor
Klaus Christian Dipl.-Ing. 8058 Altenerding Voigt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Institut fuer Rundfunktechnik GmbH
Original Assignee
Institut fuer Rundfunktechnik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Institut fuer Rundfunktechnik GmbH filed Critical Institut fuer Rundfunktechnik GmbH
Priority to DE19823220278 priority Critical patent/DE3220278C2/de
Publication of DE3220278A1 publication Critical patent/DE3220278A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3220278C2 publication Critical patent/DE3220278C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04HBROADCAST COMMUNICATION
    • H04H20/00Arrangements for broadcast or for distribution combined with broadcast
    • H04H20/65Arrangements characterised by transmission systems for broadcast
    • H04H20/76Wired systems
    • H04H20/77Wired systems using carrier waves
    • H04H20/81Wired systems using carrier waves combined with telephone network over which the broadcast is continuously available
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J3/00Time-division multiplex systems
    • H04J3/02Details
    • H04J3/06Synchronising arrangements
    • H04J3/07Synchronising arrangements using pulse stuffing for systems with different or fluctuating information rates or bit rates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Stereo-Broadcasting Methods (AREA)
  • Time-Division Multiplex Systems (AREA)

Abstract

Vorliegend wird ein Verfahren zum Übertragen eines digitalen, hochwertigen, stereophonen Rundfunkprogrammsignals über eine Hierarchiestufe von Digitalsignalverbindungen mit einer Bitfolgefrequenz vorgeschlagen, welche der halben Bitrate der Hierarchiestufe entspricht, vorzugsweise 2 Mbit/s. Um den Bitstrom des Rundfunkprogrammsignals zusammen mit weiteren Zusatzinformationen zusammen mit weiteren Zusatzinformationen mit einer Bitfolge abgeben zu können, die sich leicht aus dem Bitfolgetakt der 2 Mbit/s Digitalsignalverbindungshierarchie ableiten läßt, werden die zu übertragenden Nettobits des Rundfunkprogrammsignals durch Leerbits ergänzt, derart, daß die Bitfolgefrequenz des ergänzten Rundfunkprogrammsignals einem ganzzahligen Teil der Bitfolgefrequenz der Hierarchiestufe entspricht.

Description

ergänzten Rundfunkprogrammsignals exakt einem unter Vermeidung bekannter Taktanpassungstechniken ganzzahligen Teil der Bitfolgefrequenz der Hierar- die Einfügung des digitalen Rundfunkprogrammsignals
auf einfachere Weise ohne Inkaufnahme möglicher
chiestufe entspricht
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bitfolgefrequenz dem '/^-Fachen der Bitfolgefrequenz der Hierarchiestufe entspricht, wobei χ eine ganze Zahl von 0 bis π ist.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Beim Aufbau digitaler Übertragungsnetze ist es bekannt (Telcom Report, Jahrg. 2, 1979, Beiheft »Digital-Übertragungstechnik«, S. 52—64), Bitströme niederer Datenrate in Multiplexeinrichtungen zusammenzufassen und in Bitströme höherer Hierarchien mit höherer Bitfolgefrequenz einzufügen. Auf der Empfan^sseite werden die zusammengesetzten Bitströme in Demultiplexeinrichtungen zerlegt und hieraus die Bitströme niederer Datenrate wiedergewonnen.
Bei der Übertragung hochwertiger Rundfunkprogrammsignale in digitaler Form wird in üblicher Weise das analoge Tonsignal mit 32 kHz Abtastfrequenz abgetastet, jede Abtastprobe mit 14 bit Auflösung analog/digitalgewandelt und jeder Abtastwert durch Hinzufügen eines Paritätsbits geschützt. Für ein derartiges, digitales, stereophones Programmsignal hat man deshalb einen Bitstrom von 32kHz-15 bit · 2 = 960 kbit/s zu transportieren. Diese 960 kbit/s sind in einem Bitstrom von 2048 kbit/s, entsprechend der 2 Mbit/s Digitalnetzhierarchie des CCITT zu transportieren (CCITT-Orange Book, Vol. 3-2, See. 7, Genf ITU 1977). Dieser 2048 kbit/s-Bitstrom soll möglichst auch gemischt mit Telefonkanälen und Rundfunkprogrammsignalen belegt werden. Die Einfü-
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Qualitätsverluste zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Eine bevorzugte Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1 ergibt sich aus dem Unteranspruch.
Die Erfindung beruht auf der Überlegung, den 960 kbit/s-Bitstrom des Rundfunkprosrammsignals zusammen mit weiteren Zusatzinformationen mit einer Bitfolge abzugeben, die sich leicht aus dem Bitfolgetakt der 2 Mbit/s-Digitalsignalverbindungshierarchie ableiten läßt, wodurch eine automatische Synchronität rn.it dem 2048 kbit/s-Takt des Netzes erzwungen wird. Hierzu wird bei dem erfindungsgemäßep Verfahren die im Signalübergabe-Interface (Schnittstelle Rundfunkstudio/Postnetz) vorhandene 2,048 MHz-Frequenz mittels eines Flip-Flop Frequenzteilers durch 2 geteilt, um daraus 1,024 MHz zu gewinnen. Diese 1,024 MHz werden benutzt, um zunächst ein Rahmensynchronwort bitweise auszugeben, welches aus 8 bis 15 bit pro Rahmendauer von 4 ms, 960 000 bit/s des Rundfunkprogrammsignals und 32 000 bit/s für Zusatzsignalc besteht. Ferner werden die 1,024 MHz zur Gewinnung und Synchronisierung der 32 kHz-Abtastfrequenz verwendet. Wegen des Aufbaus und der möglichst flexiblen Nutzung der 2 Mbit/s-Digitalnetzhierarchie können nicht alle 512 bit eines Pulsrahmens von 250 us Dauer belegt werden. Der Grund dafür besteht darin, daß für
Rahmenerkennung und andere Betriebsaufgaben Informationsbits zu belassen sind, so daß die verfügbare Nettobitrate für beispielsweise zwei hochwertige Rundfunkprogrammsignale nur 1980 kbit/s beträgt, bzw. bei halber Belegung 900 kbit/s. Das bedeutet wiederum, daß die Bitfolgefrequeni; nur höchstens
γ._ο d w 990 kHz statt 1,024 MHz beträgt. Andererseits braucht
gung des Rundfunkprogrammsignals mit 960 kbit/s in 50 man jedoch für die 32 kHz-Tonsignalabtastung auf der den 2048 kbit/s-Pulsrahmen des digitalen Netzes könnte Sende- und Empfangsseite eine Frequenz, aus der leicht in der Weise erfolgen, daß jedesmal dann, wenn der 32 kHz abzuleiten sind, was bei 990 kHz einen Pulsrahmen des Rundfunkprogrammsignals ankommt, Teilerfaktor von 30,9375 bedeutet und nur sehr genügend Zeitschlitze des abgehenden 2048 kbit/s-Puls- aufwendig zu realisieren wäre. Dieser Aufwand läßt sich rahmens zur vollständigen Aufnahme vorhanden sind. 55 erfindungsgemäß dadurch verringern, daß man den
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Wegen der fehlenden Frequenzverkopplung beider Pulsrahmen ist diese Voraussetzung häufig nicht erfüllt, so daß in einem Falle Bits des ankommenden Pulsrahmens entweder überhaupt nicht oder erst im nächstfolgenden Zeitschlitz des abgehenden Pulsrah- 60 die mens übertragen werden können oder im anderen Falle im abgehenden Pulsrahmen Bitplätze unbesetzt bleiben und ergänzt (»gestopft«) werden müssen. Eine derartige Taktanpassungstechnik ist beispielsweise aus »Rund-
funktechnische Mitteilungen« Jg. 24,1980, S. 31-36 und 65 läßt.
Synchronbits und Informationsbits eine Reihe von Leerbits anhängt, die keinerlei Information beinhalten, sondern lediglich dafür sorgen, daß die Bitfolgefrequenz von 1,024MHz erreicht wird. Dadurch ist einmal leichte Ableitung aus 2,048MHz möglich und andererseits kann die benötigte 32-kHz-Abtastfrequcnz leicht damit synchronisiert werden (1,024 MHz : 32 kHz = 32), da sich ein einfacher Binärteiler mit dem Faktor 32 (5 Flip-Flop-Stufen) benutzen

Claims (1)

Patentansprüche: 207—211 im Zusammenhang mit der Verbindung plesiochroner digitaler Netze bekannt. Bei Verwendung einer derartigen Taktanpassungstechnik ist es erforderlich, dem empfangsseitigen Demultiplexer »mitzuteilen«, ob und welcher der beiden genannten Fallgesultungen eingetreten ist, um dessen ordnungsmäßige Funktion sicherzustellen. Sowohl diese »Mitteilung« als auch deren Auswertung erfordert beim gesamten Netz einen entsprechend erhöhten Aufwand, und zwar
1. Verfahren zum Obertragen eines digitalen, hochwertigen, stereophonen Rundfunkprogrammsignals über eine Hierarchiestufe von Digitalsignalverbindungen mit einer Bitfolgefrequenz, welche ungefähr der halben Bitfolgefrequenz der Hierarchiestufe entspricht, dadurch gekennzeich-
net, daß die zu übertragenden Nettobits des io ungeachtet des u.U. auftretenden Qualitätsveriustes, Rundfunkprogrammsignals durch Leerbits ergänzt falls Bits nicht übertragen werden können,
werden, derart, daß die Bitfolgefrequenz des Die Aufgabe der Erfindung besteht demgemäß darin,
DE19823220278 1982-05-28 1982-05-28 Verfahren zum Übertragen eines digitalen, hochwertigen, stereophonen Rundfunkprogrammsignals Expired DE3220278C2 (de)

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DE3220278A1 DE3220278A1 (de) 1983-12-08
DE3220278C2 true DE3220278C2 (de) 1984-03-29

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