DE3220278C2 - Verfahren zum Übertragen eines digitalen, hochwertigen, stereophonen Rundfunkprogrammsignals - Google Patents
Verfahren zum Übertragen eines digitalen, hochwertigen, stereophonen RundfunkprogrammsignalsInfo
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- DE3220278C2 DE3220278C2 DE19823220278 DE3220278A DE3220278C2 DE 3220278 C2 DE3220278 C2 DE 3220278C2 DE 19823220278 DE19823220278 DE 19823220278 DE 3220278 A DE3220278 A DE 3220278A DE 3220278 C2 DE3220278 C2 DE 3220278C2
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Abstract
Vorliegend wird ein Verfahren zum Übertragen eines digitalen, hochwertigen, stereophonen Rundfunkprogrammsignals über eine Hierarchiestufe von Digitalsignalverbindungen mit einer Bitfolgefrequenz vorgeschlagen, welche der halben Bitrate der Hierarchiestufe entspricht, vorzugsweise 2 Mbit/s. Um den Bitstrom des Rundfunkprogrammsignals zusammen mit weiteren Zusatzinformationen zusammen mit weiteren Zusatzinformationen mit einer Bitfolge abgeben zu können, die sich leicht aus dem Bitfolgetakt der 2 Mbit/s Digitalsignalverbindungshierarchie ableiten läßt, werden die zu übertragenden Nettobits des Rundfunkprogrammsignals durch Leerbits ergänzt, derart, daß die Bitfolgefrequenz des ergänzten Rundfunkprogrammsignals einem ganzzahligen Teil der Bitfolgefrequenz der Hierarchiestufe entspricht.
Description
ergänzten Rundfunkprogrammsignals exakt einem unter Vermeidung bekannter Taktanpassungstechniken
ganzzahligen Teil der Bitfolgefrequenz der Hierar- die Einfügung des digitalen Rundfunkprogrammsignals
auf einfachere Weise ohne Inkaufnahme möglicher
chiestufe entspricht
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bitfolgefrequenz dem '/^-Fachen der Bitfolgefrequenz der Hierarchiestufe entspricht,
wobei χ eine ganze Zahl von 0 bis π ist.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Beim Aufbau digitaler Übertragungsnetze ist es bekannt (Telcom Report, Jahrg. 2, 1979, Beiheft
»Digital-Übertragungstechnik«, S. 52—64), Bitströme
niederer Datenrate in Multiplexeinrichtungen zusammenzufassen und in Bitströme höherer Hierarchien mit
höherer Bitfolgefrequenz einzufügen. Auf der Empfan^sseite werden die zusammengesetzten Bitströme in
Demultiplexeinrichtungen zerlegt und hieraus die Bitströme niederer Datenrate wiedergewonnen.
Bei der Übertragung hochwertiger Rundfunkprogrammsignale in digitaler Form wird in üblicher Weise
das analoge Tonsignal mit 32 kHz Abtastfrequenz abgetastet, jede Abtastprobe mit 14 bit Auflösung
analog/digitalgewandelt und jeder Abtastwert durch Hinzufügen eines Paritätsbits geschützt. Für ein
derartiges, digitales, stereophones Programmsignal hat man deshalb einen Bitstrom von 32kHz-15
bit · 2 = 960 kbit/s zu transportieren. Diese 960 kbit/s
sind in einem Bitstrom von 2048 kbit/s, entsprechend der 2 Mbit/s Digitalnetzhierarchie des CCITT zu
transportieren (CCITT-Orange Book, Vol. 3-2, See. 7,
Genf ITU 1977). Dieser 2048 kbit/s-Bitstrom soll möglichst auch gemischt mit Telefonkanälen und
Rundfunkprogrammsignalen belegt werden. Die Einfü-
15
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Eine bevorzugte Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1 ergibt sich aus dem Unteranspruch.
Die Erfindung beruht auf der Überlegung, den 960 kbit/s-Bitstrom des Rundfunkprosrammsignals zusammen
mit weiteren Zusatzinformationen mit einer Bitfolge abzugeben, die sich leicht aus dem Bitfolgetakt
der 2 Mbit/s-Digitalsignalverbindungshierarchie ableiten
läßt, wodurch eine automatische Synchronität rn.it dem 2048 kbit/s-Takt des Netzes erzwungen wird.
Hierzu wird bei dem erfindungsgemäßep Verfahren die im Signalübergabe-Interface (Schnittstelle Rundfunkstudio/Postnetz)
vorhandene 2,048 MHz-Frequenz mittels eines Flip-Flop Frequenzteilers durch 2 geteilt, um
daraus 1,024 MHz zu gewinnen. Diese 1,024 MHz werden benutzt, um zunächst ein Rahmensynchronwort
bitweise auszugeben, welches aus 8 bis 15 bit pro Rahmendauer von 4 ms, 960 000 bit/s des Rundfunkprogrammsignals
und 32 000 bit/s für Zusatzsignalc besteht. Ferner werden die 1,024 MHz zur Gewinnung und
Synchronisierung der 32 kHz-Abtastfrequenz verwendet. Wegen des Aufbaus und der möglichst flexiblen
Nutzung der 2 Mbit/s-Digitalnetzhierarchie können nicht alle 512 bit eines Pulsrahmens von 250 us Dauer
belegt werden. Der Grund dafür besteht darin, daß für
Rahmenerkennung und andere Betriebsaufgaben Informationsbits zu belassen sind, so daß die verfügbare
Nettobitrate für beispielsweise zwei hochwertige Rundfunkprogrammsignale nur 1980 kbit/s beträgt,
bzw. bei halber Belegung 900 kbit/s. Das bedeutet wiederum, daß die Bitfolgefrequeni; nur höchstens
γ._ο d w 990 kHz statt 1,024 MHz beträgt. Andererseits braucht
gung des Rundfunkprogrammsignals mit 960 kbit/s in 50 man jedoch für die 32 kHz-Tonsignalabtastung auf der
den 2048 kbit/s-Pulsrahmen des digitalen Netzes könnte Sende- und Empfangsseite eine Frequenz, aus der leicht
in der Weise erfolgen, daß jedesmal dann, wenn der 32 kHz abzuleiten sind, was bei 990 kHz einen
Pulsrahmen des Rundfunkprogrammsignals ankommt, Teilerfaktor von 30,9375 bedeutet und nur sehr
genügend Zeitschlitze des abgehenden 2048 kbit/s-Puls- aufwendig zu realisieren wäre. Dieser Aufwand läßt sich
rahmens zur vollständigen Aufnahme vorhanden sind. 55 erfindungsgemäß dadurch verringern, daß man den
___ - λ λ m t «-^ 1 i . t_ _ ' J — _ η I i ■ - ._J t f _^ λ!.^__1*!λ·* **!««** D .^al« η iiAn
Wegen der fehlenden Frequenzverkopplung beider Pulsrahmen ist diese Voraussetzung häufig nicht erfüllt,
so daß in einem Falle Bits des ankommenden Pulsrahmens entweder überhaupt nicht oder erst im
nächstfolgenden Zeitschlitz des abgehenden Pulsrah- 60 die mens übertragen werden können oder im anderen Falle
im abgehenden Pulsrahmen Bitplätze unbesetzt bleiben und ergänzt (»gestopft«) werden müssen. Eine derartige
Taktanpassungstechnik ist beispielsweise aus »Rund-
funktechnische Mitteilungen« Jg. 24,1980, S. 31-36 und 65 läßt.
Synchronbits und Informationsbits eine Reihe von Leerbits anhängt, die keinerlei Information beinhalten,
sondern lediglich dafür sorgen, daß die Bitfolgefrequenz von 1,024MHz erreicht wird. Dadurch ist einmal
leichte Ableitung aus 2,048MHz möglich und andererseits kann die benötigte 32-kHz-Abtastfrequcnz
leicht damit synchronisiert werden (1,024 MHz : 32 kHz = 32), da sich ein einfacher Binärteiler
mit dem Faktor 32 (5 Flip-Flop-Stufen) benutzen
Claims (1)
1. Verfahren zum Obertragen eines digitalen,
hochwertigen, stereophonen Rundfunkprogrammsignals über eine Hierarchiestufe von Digitalsignalverbindungen
mit einer Bitfolgefrequenz, welche ungefähr der halben Bitfolgefrequenz der Hierarchiestufe
entspricht, dadurch gekennzeich-
net, daß die zu übertragenden Nettobits des io ungeachtet des u.U. auftretenden Qualitätsveriustes,
Rundfunkprogrammsignals durch Leerbits ergänzt falls Bits nicht übertragen werden können,
werden, derart, daß die Bitfolgefrequenz des Die Aufgabe der Erfindung besteht demgemäß darin,
werden, derart, daß die Bitfolgefrequenz des Die Aufgabe der Erfindung besteht demgemäß darin,
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19823220278 DE3220278C2 (de) | 1982-05-28 | 1982-05-28 | Verfahren zum Übertragen eines digitalen, hochwertigen, stereophonen Rundfunkprogrammsignals |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19823220278 DE3220278C2 (de) | 1982-05-28 | 1982-05-28 | Verfahren zum Übertragen eines digitalen, hochwertigen, stereophonen Rundfunkprogrammsignals |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3220278A1 DE3220278A1 (de) | 1983-12-08 |
DE3220278C2 true DE3220278C2 (de) | 1984-03-29 |
Family
ID=6164823
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19823220278 Expired DE3220278C2 (de) | 1982-05-28 | 1982-05-28 | Verfahren zum Übertragen eines digitalen, hochwertigen, stereophonen Rundfunkprogrammsignals |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3220278C2 (de) |
-
1982
- 1982-05-28 DE DE19823220278 patent/DE3220278C2/de not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE3220278A1 (de) | 1983-12-08 |
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