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DE3219569A1 - Vorrichtung zum fortlaufenden auftragen von spruehfaehigen materialien, insbesondere zum einfaerben von strangfoermigem gut - Google Patents

Vorrichtung zum fortlaufenden auftragen von spruehfaehigen materialien, insbesondere zum einfaerben von strangfoermigem gut

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DE3219569A1
DE3219569A1 DE19823219569 DE3219569A DE3219569A1 DE 3219569 A1 DE3219569 A1 DE 3219569A1 DE 19823219569 DE19823219569 DE 19823219569 DE 3219569 A DE3219569 A DE 3219569A DE 3219569 A1 DE3219569 A1 DE 3219569A1
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DE
Germany
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spray nozzles
chamber
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materials
spray
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Withdrawn
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DE19823219569
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English (en)
Inventor
Percy 3008 Garbsen Lambelet
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/34Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables for marking conductors or cables
    • H01B13/345Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables for marking conductors or cables by spraying, ejecting or dispensing marking fluid
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B12/00Arrangements for controlling delivery; Arrangements for controlling the spray area
    • B05B12/16Arrangements for controlling delivery; Arrangements for controlling the spray area for controlling the spray area
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B15/00Details of spraying plant or spraying apparatus not otherwise provided for; Accessories
    • B05B15/20Arrangements for agitating the material to be sprayed, e.g. for stirring, mixing or homogenising
    • B05B15/25Arrangements for agitating the material to be sprayed, e.g. for stirring, mixing or homogenising using moving elements, e.g. rotating blades
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B5/00Electrostatic spraying apparatus; Spraying apparatus with means for charging the spray electrically; Apparatus for spraying liquids or other fluent materials by other electric means
    • B05B5/08Plant for applying liquids or other fluent materials to objects
    • B05B5/14Plant for applying liquids or other fluent materials to objects specially adapted for coating continuously moving elongated bodies, e.g. wires, strips, pipes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Spray Control Apparatus (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum fortlaufenden Auftragen von sprühfähigen Materialien,
  • insbesondere zum Einfärben von strangförmigem Gut Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum fortlaufenden Auftragen von sprühfähigen Materialien, insbesondere zum Beschichten von strangförmigem Gut, mit zumindest während des Auftragens flüssigen Materialien, vorzugsweise zur Einfärbung isolierender Hüllen von elektrischen Kabeln und Leitungen durch Aufsprühen mittels am Umfang des durchlaufenden Gutes verteilt angeordneter Sprühdüsen.
  • Bekannt ist bereits eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Auftragen von sprühfähigen Materialien, insbesondere auch zum Auftragen von Farbe auf die Oberfläche von durchlaufendem Gut (DE-OS 27 28 919), bei der für diese Zwecke am Umfang des durchlaufenden Gutes verteilt angeordnete Sprühdüsen mit quer zur Durchlaufrichtung des Gutes fächerartig austretendem Farbstrahl verwendet werden. Diese Vorrichtung ermöglicht einen gleichmäßigen und dichten Auftrag, z. B. der Farbe, wobei die üblichen, d. h. produktbezogenen Fertigungsgeschwindigkeiten durch den Farbauftrag nicht beeinflußt werden. Das Gut selbst können elektrische Kabel oder Leitungen sein, aber auch für die Beschichtung von Rohren, Stangen oder anderem Halbzeug ist diese bekannte Vorrichtung geeignet.
  • In der Kabel- oder Leitungstechnik ist es üblich, die Adern z. B. eines mehradrigen Kabels unterschiedlich einzufärben. Bei der bekannten Vorrichtung, die hierfür selbstverständlich auch geeignet ist, ist es erforderlich, bei dem Farbwechsel die Einfärbvorrichtung stillzusetzen, von der restlichen Farbe zu befreien, und - nach Reinigung der Düsen - die zweite Farbe aufzufüllen und die Anlage wieder in Gang zu setzen. Vom Bedienungspersonal abhängige Stillstandszeiten sind nicht zu vermeiden.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, diese bekannte Vorrichtung weiter zu verbessern und insbesondere dafür zu sorgen, daß Stillstandszeiten im Fertigungsablauf vermieden werden.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst durch mindestens zwei in Durchlaufrichtung hintereinander angeordnete, die Sprühdüsen einzeln oder in Gruppen enthaltende Kammern mit im Innern zum durchlaufenden Gut konzentrisch angeordneten und im Raum zwischen Gut und Sprühdüsen längsverschiebbaren Rohren, die wahlweise das durchlaufende Gut freigeben oder abdecken. Auf diese Weise ist es möglich, ohne Unterbrechung des Fertigungsablaufs z. B. einen Farbwechsel vorzunehmen. Es kann nämlich jede der Kammern mit unterschiedlicher Farbe beaufschlagt und die jeweilige Farbwahl während des Durchlaufes des Gutes dadurch getroffen werden, daß das abdeckende Rohr, z. B. bei zwei hintereinander geschalteten Sprühkammern, von der einen Kammer in die andere geschoben wird. Damit wird das Gut, das beispielsweise in der ersten Kammer mit einer Farbe besprüht wurde, dort abgedeckt, während das Gut in der zweiten Kammer ungeschützt dem Farbstrahl ausgesetzt ist. Dieser Farbwechsel kann so kurzfristig erfolgen, daß praktisch keine Verlustlängen an Kabeln oder Leitungen entstehen.
  • Die Verschiebung des Rohres oder der Rohre bei mehreren Kammern kann von Hand vorgenommen werden, sie kann selbstverständlich aber entsprechend gesteuert auch auf elektrischem Wege erfolgen oder pneumatisch vorgenommen werden. Dabei hat es sich in Durchführung der Erfindung als zweckmäßig erwiesen, wenn die Rohrlänge höchstens gleich der Länge einer Kammer ist. Dann ist es in kürzester Zeit möglich, ohne weitere Verstellungen in Kauf nehmen zu müssen, das Rohr zum Farbwechsel oder zum Wechsel des beliebigen Sprühmediums in die benachbarte Kammer zu überführen, was zu einer sofortigen Unterbrechung des Auftragens bzw. Besprühens führt.
  • Wie bei der bekannter Anordnung auch, hat es sich als besonders zweckmäßig erwiesen, wenn in Durchführung der Erfindung Sprühdüsen mit quer zur Durch- laufrichtung des Gutes fächerartig austretendem Strahl verwendet sind. Hierzu kann, wie dort auch vorgesehen, die Austrittsöffnung jeder Sprühdüse durch den Schnittpunkt zweier etwa im Winkel von 900 auftreffender Bohrungen für das flüssige Material gebildet werden. Besonders vorteilhaft ist es aber nach einem weiteren Erfindungsgedanken, wenn der fächerartige Strahl der Sprühdüsen durch zwei das flüssige Material führende Röhrchen gebildet wird, deren Austrittsöffnungen gegeneinander gerichtet sind. Eine solche Düse ist lediglich durch entsprechende Formgebung der Düsenzuführungsröhrchen herstellbar, die Einstellung kann jederzeit nachjustiert werden.
  • Wesentlich ist auch hier, daß die gegeneinander gerichteten Austrittsöffnungen der Röhrchen in etwa einem Winkel von 900 einschließen, um so den fächerförmigen Strahl des Sprühmediums sicherzustellen.
  • Insbesondere, wenn es um den Auftrag von auf dem Gut verbleibender Schichten geht, hat es sich als vorteilhaft in Durchführung der Erfindung erwiesen, die Sprühdüsen in Längsrichtung hintereinander anzuordnen. Hierdurch ist eine gegenseitige Beeinflussung der fächerartig austretenden Flüssigkeitsstrahlen vermieden. Wenn dagegen die Oberfläche des Gutes aus besonderen Gründen mit der versprühten Flüssigkeit lediglich benetzt werden soll, z. B. mit Wasser oder einer eine chemische Reaktion hervorrufende Flüssigkeit, dann kann es mitunter zweckmäßig sein, die gegenseitige Beeinflussung der austretenden Strahlen zuzulassen, ja sogar zu fördern, um so eine Vernebelung der Flüssigkeit zu bewirken.
  • Zweckmäßig ist es auch, wenn in Weiterführung der Erfindung die Kammern einzeln oder gemeinsam mit einer nach oben zu öffnenden Klappe versehen sind.
  • Hierdurch ist eine einfache Kontrolle möglich, insbesondere kann während der Fertigung die gerade abgeschaltete Kammer gesäubert und die Sprühdüsen können in ihrer Funktionsfähigkeit überprüft werden.
  • Da die Sprühdüsen als getrennte Elemente wirksam sind, kann auch die Zufuhr des Sprühmittels, das ein Lack, eine Farbe, eine Dispersion oder Suspension sein kann, von getrennten Vorräten her erfolgen. In Durchführung der Erfindung hat es sich jedoch als zweckmäßig erwiesen, wenn die Sprühdüsen einer Kammer aus einem allen Düsen gemeinsamen Vorratsbehälter gespeist werden.
  • Damit ist die Regelung des Farbauftrages z. B. wesentlich vereinfacht. Das gilt insbesondere dann, wenn jede Kammer mit einem gesonderten Zufluß und mit einem gesonderten Abfluß versehen ist. Der Sprühdruck ist dann für alle Düsen gleichzeitig einstellbar.
  • Die Erfindung sei anhand der in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
  • Am Umfang zweier oder mehrerer hintereinander angeordneter Kammern 1 verteilt sind - wie aus der Fig. 1 ersichtlich - die drei Sprühdüsen 2 vorgesehen. Diese Sprühdüsen 2 sind in radialer und achsialer Richtung verstellbar angeordnet und entsprechend zu korrigieren, wenn z. B. das Sprühmittel nicht gleichmäßig auf der Oberfläche des Gutes 3 verteilt wird oder sich der Querschnitt des Gutes ändert. Das Gut kann z. B. ein Kabel sein, dessen Isolierung einen gleichmäßigen Farbauftrag erhalten soll.
  • Als Zufuhr für die Farbe dienen die drei Druckleitungen 5, die spätestens am Filter 6 zu einer einzigen Leitung vereinigt sind. Mit 7 ist ein Manometer bezeichnet, 8 ist das Druckregelventil für die Zuführungsleitung. Zur Förderung der Farbe ist die Pumpe 9 vorgesehen, die vom Pumpenmotor 10 angetrieben ist.
  • Die Pumpe 9 saugt mittels der Saugleitung 11 die Farbe 12 aus dem Behälter 13, auf der Ansaugseite der Leitung ist der Filter 14 angeordnet. Um ein Absetzen von Farbteilchen im Laufe des Betriebes zu verhindern, wird die Lösung mittels des durch den Motor 15 ständig oder zeitweilig umlaufenden Rührwerkes 16 in Bewegung gehalten. Auch eine gelegentliche oder in Abständen regelmäßig durchgeführte Bewegung des Saugleitungsendes kann ein Absetzen von Farbteilchen verhindern. Für jede der hintereinander angeordneten Kammern 1 ist eine gesonderte Rücklaufleitung 17 vorgesehen.
  • Wird, wie bereits angedeutet, mittels der Vorrichtung nach der Erfindung auf die Isolierung eines Hoch- oder Mittelspannungskabels eine Graphitschicht aufgebracht, so kann hierfür eine Dispersion verwendet werden, die z. B.
  • Acetylenruß und/oder Pudergraphit enthält. Eine durch Aufsprühen erhaltene, gleichmäßig in der Stärke und gleichmäßig in der Dichte aufgetragene Leitschicht erreicht die geforderten Widerstandswerte, die Schicht haftet auch bei Biegebeanspruchungen gut auf der Isolieroberfläche. Auch nach Alterung oberhalb 700 C ändern sich Haftfestigkeit und Oberflächenwiderstand nicht.
  • Andererseits läßt sich die Schicht z. B. von der Oberfläche des Kabels für Montagezwecke leicht entfernen, sie läßt sich etwa mit einem mit Trichlorethylen getränkten Tuch abwischen. Im angeführten Beispiel sind mit der Erfindung z. B. bei Abzugsgeschwindigkeiten von etwa 10 m/min Schichtdicken von 40 bis 90 # erreichbar. Zweckmäßig wird anstelle dieser Graphitschicht aber auch z. B. eine Farbschicht zum unterschiedlichen Einfärben von Kabeladern nach der Extrusion der Isolierung auf die noch warme Kunststoffumhüllung aufgebracht.
  • Für die Erfindung kommt es nun darauf an, daß z. B. nach einer Einfärbung einer Kabelader kurzfristig ein Farbwechsel während des Durchlaufes der Ader erreichbar ist. Zu diesem Zweck ist z. B. die in vergrößertem Maßstab dargestellte Anordnung nach der Fig. 2 geeignet. Sie besteht aus den beiden in Durchlaufrichtung hintereinander geschalteten Kammern 18 und 19, durch die die Kabel aden in Pfeilrichtung hindurchgeführt wird. Konzentrisch zur Ader 20 und - wie durch Pfeile angedeutet - in Achsrichtung verschiebbar ist das Rohr 21. Am Umfang der Kammern 18 und 19 verteilt angeordnet, etwa einzeln oder jeweils in Gruppen zu je drei zusammengefaßt, sind die Farbsprühdüsen der Einfachheit der Darstellung halber ist in der Fig. 2 jeweils nur ein Farbstrahl angegeben, er ist mit 22 bzw. 23 bezeichnet. Die Abflußleitungen 24 bzw. 25 sind jeweils einer Kammer zugeordnet.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel befindet sich das Rohr 21 innerhalb der Kammer 19, der bzw. die Farbstrahlen 22 in der Kammer 18 gelangen also ungehindert auf die Oberfläche der Ader 20. In Durchlaufrichtung hinter dem letzten Farbstrahl ist die Ader, wie angedeutet, eingefärbt. Auch für den Fall, daß der Farbstrahl 23 noch nicht abgeschaltet ist,-erfolgt ein weiterer Farbauftrag in der Kammer 19 nicht, da das Rohr 21 hier die Ader abdeckt, die Farbe also über das Rohr abläuft und über die Abflußleitung 25 abgeführt werden kann. Wird nun zum Zwecke eines Farbwechsels das Rohr 21 in die Kammer 18 geführt, etwa auf elektromagnetischem Wege, dann wird die Ader 20 dort abgedeckt, die Farbe des Farbstrahles 22 fließt über die Rohroberfläche und kann über die Abflußleitung 24 abgeführt werden. Jetzt ist die Ader 20 im Bereich der Kammer 19 freigegeben, die z. B. zweite Farbe wird auf die durchlaufende Ader 20 aufgebracht, d. h. von jetzt ab die Ader in einer anderen Farbe eingefärbt.
  • Im Querschnitt zeigen die Fig. 3 und 4 noch einmal die geschilderte Funktion des Rohres 21. In den Kammern 18 und 19 sind am Umfang verteilt die Sprühdüsen 2 angeordnet, deren fächerförmiger Strahl die Oberfläche der Ader 20 einfärbt (Fig. 3) oder von dem Rohr 21 gehindert wird, auf die Aderoberfläche aufzutreffen (Fig. 4). Ist das Rohr zum Zwecke eines Farbwechsels in die Kammer 18 geschoben, dann ergibt sich für die Kammer 18 ein Bild wie in der Fig. 4 dargestellt und umgekehrt wird dann in der Kammer 19 der Farbauftrag möglich, so wie es jetzt die Fig. 3 wiedergibt.
  • Die Düsen 2 selbst werden zweckmäßig entsprechend Fig. 5 aufgebaut sein.
  • Hierbei ist der Führungskörper 30 mit Bohrungen versehen, durch die die Zuleitungsröhrchen 29 und 26 hindurchgeführt und mit ihrem gebogenen Ende einander entgegengerichtet sind. Die Röhrchen 29 und 26 weisen z. B. einen Innendurchmesser von 0,4 mm auf, der Betriebsdruck beträgt ca. 1,2 bar. Die Enden der Röhrchen treffen etwa im rechten Winkel aufeinander und bilden in ihrem Schnittpunkt den in einer Ebene austretenden Fächer 27. Die Besonderheit einer solchen Düse liegt darin, daß infolge der aus zwei Richtungen unter einem bestimmten Winkel zugeführten Flüssigkeit ein dünner Flüssigkeitsschleier in Form eines je nach dem gewählten Betriebsdruck mehr oder weniger geöffneten Fächers ausgesprüht wird. Dieser Fächer, z. B. in einem Sektor von ca. 450 ausgesprüht, ermöglicht einen extrem dünnen, gleichmäßig dichten Farbauftrag.
  • Mittels des Druckregelventils 28 läßt sich der Farbstrahl 27 auch in der Richtung verändern, das kann zweckmäßig sein, wenn z. B. eine gegenseitige Beeinflussung der gleichzeitig vom Umfang der Kammern her wirkenden Düsen vermieden werden soll oder mit einem auf das Gut auftreffenden Farbfächer, dessen Ebene in Aderrichtung liegt, Farbmarkierungen auf die Aderoberfläche aufgebracht werden sollen. In diesem Fall wird der Farbfächer durch eine ständige Druckänderung eine Auf- und Abwärtsbewegung ausführen.
  • Leerseite

Claims (11)

  1. Patentansprüche 1. Vorrichtung zum fortlaufenden Auftragen von sprühfähigen Materialien, insbesondere zum Beschichten von strangförmigem Gut, mit zumindest während des Auftragens flüssigen Materialien, vorzugsweise zur Einfärbung isolierender Hüllen von elektrischen Kabeln oder Leitungen, durch Aufsprühen mittels am Umfang des durchlaufenden Gutes verteilt angeordneter Sprühdüsen, gekennzeichnet durch mindestens zwei in Durchlaufrichtung hintereinander angeordnete, die Sprühdüsen einzeln oder in Gruppen enthaltende Kammern mit im Innern zum durchlaufenden Gut konzentrisch angeordneten und im Raum zwischen Gut und Sprühdüsen längsverschiebbaren Rohren, die wahlweise das durchlaufende Gut freigeben oder abdecken.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrlänge höchstens gleich der Länge einer Kammer ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Sprühdüsen mit quer zur Durchlaufrichtung des Gutes fächerartig austretendem Strahl verwendet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnung jeder Sprühdüse durch den Schnittpunkt zweier etwa im Winkel von 900 auftreffender Bohrungen für das flüssige Material gebildet wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der fächerartige Strahl der Sprühdüsen durch zwei das flüssige Material führende Röhrchen gebildet wird, deren Austrittsöffnungen gegeneinander gerichtet sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die gegeneinan- der gerichteten Austrittsöffnungen der Röhrchen einen Winkel von etwa 900 bilden.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern einzeln oder gemeinsam mit einer nach oben zu öffnenden Klappe versehen sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprühdüsen einer Kammer aus einem allen Düsen gemeinsamen Vorratsbehälter gespeist werden.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kammer mit einem gesonderten zufluund mit einem gesonderten Abfluß versehen ist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Sprühdruck für alle Düsen einer Kammer gleichzeitig einstellbar ist.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der-Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprühdüsen jeder Kammer in radialer und achsialer Richtung des Gutes verstellbar sind.
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