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DE320740C - Stampfkalander - Google Patents

Stampfkalander

Info

Publication number
DE320740C
DE320740C DE1912320740D DE320740DD DE320740C DE 320740 C DE320740 C DE 320740C DE 1912320740 D DE1912320740 D DE 1912320740D DE 320740D D DE320740D D DE 320740DD DE 320740 C DE320740 C DE 320740C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ramming
calender
pressure
pressure medium
impact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1912320740D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE320740C publication Critical patent/DE320740C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C15/00Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics
    • D06C15/14Beetling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Stampfkalander. Die Erfindung bezieht sich auf Stampfkalander, deren Antrieb durch ein elastisches Druckmittel erfolgt, und deren Schlagstärke durch Änderung des Druckes des Treibmittels geändert werden kann. Das . wesentliche Merkmal des neuen Stampfkalanders nach der Erfindung besteht darin, daß den einzelnen Stampfen das Druckmittel je durch eine umlaufende Vierwegehahn-Steuerung zugeführt wird, welche neben einer größeren Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine eine Verlegung der Arbeitsperioden der einzelnen Stampfen gegeneinander gestattet.
  • Auf der Zeichnung sind zweiAusführungsbeispiele eines Stampfkalanders gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. i einen zum Teil in Ansicht gehaltenen Längsschnitt durch den Kaländer, Fig. a eine Vorderansicht der Fig. i, von rechts gesehen.
  • Fig. 3 zeigt eine zweite Ausführungsform im Längsschnitt.
  • Die Maschine besitzt eine Reihe nebeneinander angeordneter Stampfen a, deren Treibzylinder von einer gemeinsamen Kraftquelle aus durch das Rohr h gespeist .werden. Als Treibmittel dient Druckluft, Dampf oder ein sonstiges elastisches Druckmittel. Zwischen Stampfen und Druckerzeuger wird eine Druckkammer mit regelbarer Belastung eingeschaltet, um den Druck des Treibmittels und damit die iStärke des Stampfschlages regeln zu können. Für jede -Stampfe -a ist einbesonderer Zylinder c vorgesehen, .dessen Kolben b durch die Kolbenstange r an die Stampfe angeschlossen ist. Die Zuleitung des Druckmittels zu jedem Zylinder erfolgt an dessen Kopfseiten durch Rohre e und d, die in das Gehäuse eines umlaufenden Vierwegehahnes f münden. Das Ventilgehäuse steht einerseits mit dem Speiserohr lt, anderseits mit dem Auspuffrohr g in Verbindung.
  • Die Steuerung der einzelnen Ventile lz erfolgt durch ein Kettengetriebe h, 1z von einer im Gestell gelagerten Welle l aus, die ihrerseits durch ein Kettengetriebe k'-, k2 von einer Welle k des Maschinengestelles (Fig.2) ihre Drehung erhält. Die Übersetzung ist derart, daß auf eine Umdrehung der Welle k zwei Umdrehungen der Hähne f kommen. Demgemäß wird das eine Ende des Zylinders unter Druck gesetzt, während gleichzeitig das andere Ende gegen den. Auspuff g geöffnet ist. Die nötige Gleichförmigkeit der Bewegung wird durch ein auf der Welle k angeordnetes Schwungrad gesichert.
  • Der Antrieb der Welle k wird unmittelbar durch die einzelnen Kolben b der Arbeitszylinder bewirkt. Zu diesem Zweck ist jeder Kolben an einem im Maschinengestell geführten Gleitkopf z angeschlossen, der seine Bewegung durch eine Kurbelstange i an eine Kurbel der Welle k überträgt. Das Kurbelzapfenlager wird durch eine ausschwenkbare Flügelmutter geschlossen gehalten, so daß das Lager leicht geöffnet und die Kolbenstange i leicht abgenommen werden kann. je nach der Reihenfolge, in der die Stampfen arbeiten sollen, werden die Kurbeln gegeneinander versetzt angeordnet. Dementsprechend werden auch die Hähne f -eingestellt, so zwar, daß einer jeden Stellung des Kolbens b bzw. der zugehörigen Kurbel eine bestimmte Hahnstellung entspricht. 'Man kann auch die Kurbeln verstellbar machen, um die Reihenfolge der Stampfwirkung beliebig ändern zu können.
  • In das Zuleitungsrohr zum Ventilgehäuse ist ein Absperrorgan s eingeschaltet, das durch einen Handhebel t mittels eines Hebelgestänges geschlossen werden kann, so daß der Zutritt des Treibmittels zum Arbeitszylinder abgesperrt wird. Beim Schließen des Ventiles s wird gleichzeitig der Antrieb für den zugehörigen Hahn f abgestellt. Zu diesem Zwecke sind die Kettenräder l' auf der Zwischenwelle l mit dem losen Teil einer Klauenkupplung verbunden, deren fester Teil durch Vermittlung eines (nicht dargestellten) Hebelgestänges durch die das Schließen des Absperrorganes s bewirkende Bewegung des Handhebels t ausgerückt wird. Das Kettenrad 11 läuft dann leer. Die Klauenkupplung ist derart gestaltet, daß die Kupplung nur in einer bestimmten Winkellage möglich ist, um zu erreichen, daß nach der Wiedereinrückung der ausgerückten Kupplung der Hahn f die der Kolbenstellung entsprechende Lage einnimmt. An dem Handhebel t ist außerdem ein Gleitstück zt angeschlossen, das beim Schließen des Ventiles s an die Führung des Gleitkopfes z heranbewegt wird und den letzteren in der oberen Lage festzuhalten vermag. Auf diese Weise ist es möglich, einzelne Stampfen, z. B. mit Rücksicht auf die verschiedene Breite der Stoffe, auszuschalten. Natürlich muß auch die Kurbelstange i von der zugehörigen Kurbel der Welle k gelöst werden. Die Entkupplung der Stange i erfolgt von Hand und läßt sich durch einfaches Lösen und Ausschwenken der das Kurbellager schließenden Flügelmutter bequem bewerkstelligen.
  • Jede Stampfe a, besitzt ein elastisch gelagertes Schlagwerkzeug o, um den Schlag federnd zu gestalten. Zu diesem Zweck ist der Schläger o mittels eines Kolbens at in einem Zylinder m geführt, der mit der Kolbenstange r fest verbunden ist und durch ein Rückschlagventil q und eine Bohrung p der Kolbenstange mit dem oberen Raum des Zylinders in Verbindung steht. Das Rückschlagventil hat den Zweck, den Verlust an elastischem Druckmittel, der bei der fortwährenden Kompression und Expansion desselben in dem Zylinder in eintritt, auszugleichen. Bei jedem Arbeitshub des Kolbens wird der Zylinder m des Schlagwerkzeuges immer wieder unter den Druck des Treibmittels gesetzt, so daß die elastische Gegenkraft des Schlägers o stets konstant bleibt. Das zu behandelnde Tuch wird auf Walzen v aufgerollt oder kann auch gefaltet auf eine Platte für Flachstampfen gelegt werden, wie dies bei den alten Fallstampfen der Fall ist. Die Walzen können durch irgendwelche Vorrichtungen in Umdrehung versetzt und hin und her bewegt werden.
  • Um die Geschwindigkeit der Maschine, nämlich die Anzahl der Schläge in der Minute, zu regeln, verwendet man einen geeigneten selbsttätigen Regler.
  • Bei der in Fig.3 dargestellten Ausführungsform dient zur Steuerung des Vierwegehahnes fein besonderer Zylinder x, dessen Kolben w unter Vermittlung der Kurbelstange y die Welle l antreibt. Solange die Spannung des Druckmittels des Zylinders a: konstant gehalten wird, ist die Umlaufszahl des Vierwegehahnes f konstant, so daß die minutliche Schlagzahl unabhängig ist von der Spannung des durch das Rohr h zugeführten Druckmittels. Durch Regelung der Tourenzahl der Hilfsmaschine mittels eines selbsttätigen Reglers kann die Schlagzahl geändert werden.. Die Wucht der Schläge wird auch hier durch Änderung des Druckes des Treibmittels geregelt.
  • Bei dieser Ausführungsform ist der Ausrückhebel t am unteren Ende des Maschinengestelles gelagert; dementsprechend ist auch das Stampfwerkzeug o mittels des Gleitkopfes z unterhalb des Zylinders c geführt.
  • An den Zylinderdeckeln sind Federn .2 angeordnet, um den Kolben b an den Hubenden elastisch aufzufangen. Zu dem gleichen Zweck kann den Ventilen feine kleine Voreilung gegeben werden; um die Einströmung des Treibmittels in die Zylinder vor Hubende des Kolbens zu bewirken.
  • Wenn Druckluft als Druckmittel benutzt wird, wird diese, bevor sie die Maschine erreicht, abgekühlt, indem man sie z. B. durch eine Rohrspirale in einen Behälter mit kaltem Wasser hindurchleitet.
  • Um Beschädigungen beim Anhalten der Maschine zu vermeiden, können beide Enden der Zylinder mit (nicht dargestellten) Auspuffventilen versehen sein, welche geöffnet werden, bevor das Hauptventil geschlossen wird.
  • Die Stampfen können mit Beziehung auf den Werkstückhalter v -jede beliebige Winkellage erhalten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Stampfkalander, dessen Antrieb durch ein elastisches Druckmittel erfolgt und dessen Schlagstärke durch Änderung des Druckes des Treibmittels geändert werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß den einzelnen Stampfen das Druckmittel j e durch eine umlaufende Vierwegehahnsteuerung (f) zugeführt wird, welche neben einer größeren Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine eine Verlegung der Arbeitsperioden der einzelnen Stampfen gegeneinander gestattet.
  2. 2. Stampfkalander nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Steuerung (f) ein Absperrorgan (s) vorgeschaltet ist, das durch ein Hebelgestänge bewegt und mit einer Fangvorrichtung (u) verbunden ist, um jede Stampfe unabhängig von der anderen abstellen und feststellen zu können.
  3. 3. Stampfkalander nach Anspruch i und 2, bei dem der Schlag der Stampfen durch ein Luftkissen elastisch gemacht wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlagwerkzeug (o) durch einen Luftpuffer (n, m) mit der Antriebkolbenstange (r) verbunden ist, dessen Druckraum (m) durch eine Leitung (p) mit dem Druckraum des Arbeitszylinders (c) in Verbindung steht.
DE1912320740D 1912-07-14 1912-07-14 Stampfkalander Expired DE320740C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE320740T 1912-07-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE320740C true DE320740C (de) 1920-05-06

Family

ID=6157065

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1912320740D Expired DE320740C (de) 1912-07-14 1912-07-14 Stampfkalander

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DE (1) DE320740C (de)

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