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DE320248C - Vorrichtung zur AEnderung der Wellenlaenge - Google Patents

Vorrichtung zur AEnderung der Wellenlaenge

Info

Publication number
DE320248C
DE320248C DEH69810D DEH0069810D DE320248C DE 320248 C DE320248 C DE 320248C DE H69810 D DEH69810 D DE H69810D DE H0069810 D DEH0069810 D DE H0069810D DE 320248 C DE320248 C DE 320248C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wavelength
variometer
changing
constant
capacitor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH69810D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dr Erich F Huth GmbH
Original Assignee
Dr Erich F Huth GmbH
Publication date
Priority to DEH69810D priority Critical patent/DE320248C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE320248C publication Critical patent/DE320248C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H5/00One-port networks comprising only passive electrical elements as network components
    • H03H5/006One-port networks comprising only passive electrical elements as network components comprising simultaneously tunable inductance and capacitance

Landscapes

  • Transmitters (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Änderung der Wellenlänge. Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung, der Vorrichtung zur Änderung der Wellenlnge nach Patent 30;7i3. In den Fällen nämlich, wo der mit der Schaltungsanordnung nach Abb. i des Hauptpatentes erreichbare Wellenbereich nicht ausreicht, ist es nach vorliegender Erfindung möglich, unter Anwendung eines an sich bekannten Prinzips, zur Wellenveränderung eine -weitere stetige und el:enfalls ohne Benutzung eines Schalters ausführbare Wellenverlängerung herbeizuführen.
  • Gemäß dem Hauptpatent findet eine einfache Serienkombination von Variometer und Kondensator Anwendung; befindet sich diese in ihrer Maximalwertstellung, so ist eine weitere `Venenverlängerung nicht mehr möglich. Bekanntlich kann man jedoch durch einen parallel zu einer Spule geschalteten Kondensator die scheinbare Induktiv ität dieser Spule vergrößern. Da nun das Variometer in seiner Maximalwertstellung praktisch wohl immer eine sehr große Selbstinduktion gegenüber der Eigenselbstinduktion der Antenne darstellen -wird, so kann man gemäß vorliegendem Zusatzpatent zu dein @-ariometer des Hauptpatentes (vgl. Abb. i der beiliegenden Zeichnung @'ariometer 2) einen Drehkondensator 8 parallel schalten, welcher so lange auf Null steht, bis das Variometer 2 seinen größten Wert erreicht hat. Beginnt man nun mit einer Vergrößerung dieser Kapazität 8, so kann man die Eigenschwingung der Antenne weiterhin, und zwar vollständig stetig vergrößern, bis auch die Kapazität dieses Kondensators 8 voll eingeschaltet ist. Abb. i der beiliegenden Zeichnung zeigt dies, und zwar ist durch den punktiert eingezeichneten Pfeil die Maximalwertstellung dieses Parallelkondensators 8 dargestellt. Bei einer Verkleinerung der Wellenlänge wird dann wieder zunächst die Kapazität des Antennenparallelkondensators 8 auf den Wert Null gebracht, dann das Variometer 2 auf seinen kleinsten Wert verkleinert und schließlich der Serien= kondensator 6 bis in seine Anfangsstellung verkleinert.
  • Die Einrichtungen nach dem Haupt- und dem vorliegenden Zusatzpatent gestatten ferner unter Einführung einer ganz kleinen Abänderung die Erreichung eines technisch völlig neuen Effektes. Vergrößert man nämlich bei Wellenverlängerung zunächst die Kapazität des Serienkondensators 6 und dann das Variometer 2, so steigt die Wellenlänge stetig an. Verkleinert man nun -wieder zunächst die Selbstinduktion 2 und dann die Kapazität 6, so fällt die Wellenlänge stetig ah. Dies tritt auch ein; -wenn man in umgekehrter Reihenfolge zunächst den Kondensator 6 unn dann erst das Variometer 2 verkleinert. Wie man leicht einsieht; werden dann bei Verkleinerung die gleichen Wellenlängen durch eine andere Kombination von Selbtsinduktion und Kapazität erreicht, als (lies bei Vergrößerung der Fall -war. Mit anderen Worten, die Eigendämpfung der Antenne kann fier dieselbe Wellenlänge bei Hin- und Rückgang verschieden gemacht werden. Dasselbe gilt bezüglich der Kopplung mit .-weiteren Kreisen. Man ist übrigens auch in der Lage, nicht nur zwei verschiedene Werte hei Hin- und Rückgang zri erzielen, sondern beliebig viele Werte, indem man nach Belieben, z. B. beim Rückgang, zunächst den Kondensator ehvas verkleinert und dann erst das Variometer zu verkleinern beginnt oder auch beim Rückgang, z. B. Variometer und Kondensator, gleichzeitig verkleinert. Wenn man: das gegenseitige Verhältnis einstellbar macht, so kann unter Umständen eine besondere Regelung zur Kopplung -weiterer Kreise entbehrlich werden, da die Kopplung zwischen Variometer und irgendwelchen in ihrem Felde angeordneten festen Spulen entsprechend der gegenseitigen Induktion veränderlich ist. Nach der Erfindung ist man nun in der Lage, dieselbe Wellenlänge in der Antenne mit beliebig vielen verschiedenen Werten der Variometerselbstinduktion zu erzeugen-, man ist daher auch in der Lage, dieselbe Wellenlänge bei ebenso zahlreichen verschiedenen Kopplungen mit den im Variometerfelde angeordneten festen Kopplungsspulen zu erreichen. Auf diese Weise werden besondere Einrichtungen zur Kopplungsänderung samt Bedienungsgriffen, beweglichen Spulen usw. überflüssig. Die Bedienung der Apparatur gestaltet sich äußerst einfach, da man die Einrichtung leicht so treffen kann, daß man z. B. beim Hingang, wenn man von der kleinsten Welle anfängt, das ganze Wellengebiet in einer vollständig eindeutigen und daher eichbaren Weise durchläuft und dann die Wellenlänge des Empfanges an der Eichung ablesen kann. Die Einrichtung kann dann leicht weiterhin so getroffen werden, daß unter Veränderung des Verhältnisses von Kapazität zu .Selbstinduktion bei gleichbleibender Wellenlänge (las Zusammenwirken des Variometers mit dem V erkürzungs- oder Verlängerungskondensator oder mit beiden nur die Kopplung mit dem gekoppelten Kreise ändert, während die resultierenden Größen von Kapazität und Selbstinduktion in Bezug auf die Antenne ganz die gleichen bleiben. Diese Einrichtung wird praktisch leicht ausführbar, wenn man dafür sorgt, daß das Variometer und die Kondensatoren die Antennenwellenlänge bei - Drehung der Abstimmittel uni gleiche Beträge in gleicher Weise ändern; dann kann man sie nämlich ohne weiteres in jeder beliebigen Lage zwangläufig kuppeln und ohne weiteres eine Konstanz der resultierenden Wellenlänge erzielen. Diese Kupplungen kann man, wie schon ausgeführt, lösbar machen und dafür eine so geartete Reihenfolge der Vergrößerungen oder Verkleinerungen einführen, daß auf Grund dieser Reihenfolge eine Eichung nach Wellenlängen erfolgen kann.
  • Abb. 2 zeigtschematisch ein Drehvarioineter. bestehend aus der äußeren Spule i und einer inneren Kugelspule 2. Eine oder mehrere feste Spulen 3 sind mit dem Variometer gekoppelt und dienen zum Anschluß weiterer Kreise, z. B. eines aperiodischen Detektorkreises oder eines Sekundärkreises. Der Drehgriff 4. des Variometers verstellt durch eine entsprechend ausgebildete Mitnehmervorrichtung 5 den schematisch angedeuteten Drehkondensator 6, welcher die Antennenverkürzung bewirkt. Mittels Zahnsegmentes 7 wird dafür gesorgt,- daß der Antennenparallelkondensator 8 nur dann verstellt wird, wenn (las Variometer seinen größten Wert erreicht hat. In der Anordnung nach Abb. 2 mag beim Rechtsdrehen des Knopfes 4. zunächst der Serienkondensator 6, dann das Variometer 2, dann endlich der Parallelkondensator 8 vergrößert werden. Beim Linksdrehen kann zunächst durch eine federnde Sperrverzahnung. 9, an deren Stelle auch andere kinematische Hilfsmittel, z. B. Hebelübertragungen, Kurvenscheiben o,. dgl., treten können, dafür gesorgt werden, daß der Kondensator 8 zunächst auf seinem größten Wert verbleibt und erst nach einigerVerkleinerung desVariometers 2 an derN-erkleinerung teilnimmt. Durch Druck auf den Knopf 4 ist es andererseits leicht möglich, dafür zu sorgen, daß die. Verkleinerung des Kondensators 6 in jedem beliebig wählbaren Augenblick einsetzt. Sind die Veränderungsgesetze des Variometers und der Kondensatoren bzw. ihre kinematische Abhängigkeit voneinander so gewählt, daß die elektrischen Konstanten des Serien- und des Parallelkondensators bei Rückwärtsdrehung des Kilo-)fes .4 ungeändert bleiben, so bleibt die Antennenwelle ungeändert, und nur die Kopphing mit der Spule 3 wird geschwicht. Die in Abb. 2 gezeichnete Apparatur wirkt daher so, daß man bei Linksdrehung unter Konstanthaltung der Abstimmung nur die Kopplung ändert und daher leicht in der Lage ist, das Optimum der Lautstärke auszuprobieren.

Claims (4)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Z"orrichtung zur Änderung der Wellenlänge nach dem Hauptpatent 307713, gekennzeichnet durch die Kombination eines Variometers mit zwei veränderlichen Kondensatoren, von denen der eine in Serie, der andere parallel zum Variometer geschaltet ist, zum Zwecke, eine stetige Veränderung der Wellenlänge über das mit der Anordnung nach dem Hauptpatent erreichbare Maß hinaus zu ermöglichen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Wellenverlängerung die Reihenfolge der Veränderung der drei durch die beiden- Kondensatoren und das Var iometer gegebenen Größen eine andere ist als bei einer Wellenverkürzung. .
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie zur Veränderung der Kopplung. unter Konstanthaltung der Wellenlänge benutzt wird, wobei die Konstantbaltung der Wellenlänge dadurch erreicht wird, daß die resultierende Selbstinduktion in demselben Maße vergrößert wird, wie die resultierende Kapazität fällt, oder tongekehrt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zeitliche Aufeinanderfolge und die Art der Bewegungen der kombinierten Abstimmittel durch Vermittlung von Mitnehmervorrichtungen, Zahnsegmenten, Reibungskupplungen, federnden Sperrverzahnungen sowie sonstigen kinematischen Hilfsmitteln, wie Hebelübertragung, Kurvenscheibe usw., gesteuert wird.
DEH69810D Vorrichtung zur AEnderung der Wellenlaenge Expired DE320248C (de)

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DE320248C true DE320248C (de) 1923-12-27

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