DE3200278A1 - Abtasteinrichtung zum anhalten der spuleneinheitdrehung - Google Patents
Abtasteinrichtung zum anhalten der spuleneinheitdrehungInfo
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Description
- 3-
Abtasteinrichtung zum Anhalten der Spuleneinheitdrehung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Abtasteinrichtung zum Anhalten der Spulenmontagenplattendrehung bei
Einbaulaufwerken.
Es wächst ständig das Bedürfnis nach verkleinerten Auslegungen von Einbaulaufwerken. Insbesondere bei Einbaukassettenteilen
bzw. Kassettendecks für Kraftfahrzeuge ist der Einbauraum für das Kassettendeck sehr
begrenzt, so daß eine körperlich möglichst kleine Auslegung erwünscht ist.
Die Erfindung zielt darauf ab, eine neuartige Anhalteabtasteinrichtung
für die Bandspulenplatte zu schaffen, die eine Verkleinerung des Einbaulaufwerks und insbesondere
eine gedrängte Bauweise in Dickenrichtung ermöglicht .
Nach der Erfindung werden die.zuvor genannten Schwierigkeiten
überwunden und die gestellten Erfordernisse erfüllt.
Nach der Erfindung umfaßt eine Anhalteabtasteinrichtung für eine Spulenplatte bei Einbaulaufwerken eine Antriebseinrichtung,
die einem Drehelement ein Drehmoment erteilt und eine Sperreinrichtung, die das Drehelement
mit einem stationären Teil oder einem stationären Bau-
3^ teil blockiert, wenn die Spulenplatte angehalten wird,
wobei zu diesem Zeitpunkt das Anhalten der Drehung der Spulenplatte durch ein Reaktionsdrehmoment .erfaßt werden
kann, das von der Antriebseinrichtung erzeugt wird.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung
eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung. Darin zeigt:
Figur 1 eine schematische Seitenansicht einer Kassetteneinschub-, Kassettenhalte- und Kassettenauswurfeinrichtung
als ein Beispiel nach der Erfindung/
Figur 2 eine Draufsicht auf die Einrichtung von Figur 1 ,
Figur 3 eine schematische Seitenansicht der in Figur 1 gezeigten Einrichtung,
Figur 4 eine Draufsicht des Kassettenhalters von
Figur 2,
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Figuren 5 bis 11 Ansichten zur Verdeutlichung der kontinuierlichen
Betriebsweise der' Einrichtung nach den Figuren 1 bis 3,
Figur 12 eine schematische Draufsicht eines Aus führ ungs·"
beispiels einer Abtasteinrichtung zum Anhalten einer Spulenplattendrehung nach der Er-.
findung,
Figur 13 eine schematische Seitenansicht einer Kopf-
pl.attenantriebaeinrichtuncj nach der Krfindunq,
Figur 14 eine schematische Seitenansicht eines Ausschnitts der Antriebseinrichtung,
Figur 15 eine schematische Seitenansicht des Antriebsteils von Figur 13,
Figur 16 eine Ansicht zur Verdeutlichung des innen verzahnten Rades und der diesem zugeordneten
Bauteile von Figur 13,
Figur 17 eine schematische Ansicht zur Verdeutlichung der Antriebsweise für die Kopfplatte,
Figur 18 eine Schaltung zur Steuerung des Motors und des Austastmagneten,
Figur 19 eine Ansicht zur Verdeutlichung der Betriebssteuerung der Schalter SW1 und SW2,
Figur 20a eine Draufsicht eines Ausführungsbeispiels
eines Umschaltmechanismus für den normalen Betrieb und für den Rücklauf,
Figur 20b eine Ansicht zur Verdeutlichung einer Federeinrichtung von Figur 20a,
Figur 21 eine schematische Seitenansicht zur Verdeutlichung der Auslegungsweise der Betätigungseinrichtung
,
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Figur 22 eine schematische Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels
der Betätigungseinrichtung,
Figur 23 eine schematische Draufsicht eines Teils der Betätigungseinrichtung,
Figur 24 eine schematische Draufsicht eines Ausführungsbeispiels der Einrichtung für den schnellen
Vorlauf und den schnellen Rücklauf,
Figur 25 eine Ansicht zur Verdeutlichung des Rücklauf-Vorganges
in Verbindung mit der Einrichtung nach l'Mqur 24,
-t-
Figuren 26 und 27 Ansichten zur Verdeutlichung der Arbeitsweise der zugeordneten Bauteile bei der
Betriebsart des Rücklaufes und des schnellen . Vorlaufes,
Figur 28 eine Ansicht zur Verdeutlichung der Arbeitsweise des schnellen' Vorlaufes, und
Figur 29 eine schematische Draufsicht zur Verdeutlichung
des Antriebsteiles für die Schalter für die Stummabs timmung.
Die Erfindung wird neichstehend unter Bezugnahme auf die
beigefügte Zeichnung näher erläutert.
Figur 1 ist eine schematische Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels
einer Kassetteneinschub-, Kassettenhalte- und Kassettenauswurfeinrichtung nach der Erfindung-Figur
2 ist eine Draufsicht der Einrichtung und Figur 3 eine schematische Stirnansicht derselben. In
den Figuren ist ein Kassettendruckhebel 2 in horizonta- · ler Richtung gleitbar in Eingriff mit einem Seitenrahmen
1 und ein erster Arm 3 ist um eine Achse 3a drehbeweglich gelagert, die am Seitenrahmen 1 befestigt ist.
Der erste Arm 3 ist an einem Stift 3b, der am Ende ausgebildet
ist, in Eingriff mit einem Längsschlitz 2a, der in dem Kassettendruckhebel 2 ausgebildet ist und
in vertikaler Richtung verläuft. Der erste Arm 3 wird
durch die nach links gerichtete Bewegung des Kassettendruckhebels 2 bei einer Bewegung einer Kassette 15 in
einer mit dem Pfeil A bezeichneten Richtung gedreht. Der Endabschnitt des Hebels 2 ist etwa L-förmig ausgebildet
(s.. insbesondere Figur 2) , so daß das Ende der Kassette 15 zur Anlage gegen den L-förmigen Endabschnitt
kommen kann. Ein erster Hebel 4 ist drehbeweglich an einer Achse 4a an dem ersten Arm 3 gelagert. Der erste.
Hebel 4 wird in Figur 1 in horizontaler Richtung, d.h.
in Kassetteneinschubrichtung durch Verdrehen des ersten
Arms 3 bewegt. Bei der Bewegung wird der erste Hebel 4 in Richtung nach rechts in Figur 1 durch eine Feder 5
gegen den Seitenrahmen 1 vorbelastet.
Ein zweiter Hebel 6 ist in Kassetteneinschubrichtung und Kassettenauswurfrichtung gleitbar in Eingriff mit
dem Seitenrahmen 1. Bei der Bewegung des ersten Hebels 4 in Richtung nach links ist ein Vorsprung 6a, der an
einem Endabschnitt des zweiten Hebels 6 ausgebildet ist, in Eingriff mit einem Vorsprung 4b, der auf dem ersten
Hebel 4 ausgebildet ist, so daß der zweite Hebel 6 wie der erste Hebel 4 in Kassetteneinschubrichtung bewegt
wird, wobei der zweite Hebel 6 in Gegenrichtung, d.h. in Kassettenauswurfrichtung durch eine Feder 7 vorbelastet
wird, die zwischen dem zweiten Hebel 6 und dem Seitenrahraen 1 angeordnet ist. Ein dritter Hebel 8 ist
gleitbeweglich auf dem zweiten Hebel 6 angebracht und durch eine Feder 9 in Kassetteneinschubrichtung bezüglich
des zweiten Hebels 6 vorbelastet. Der dritte Hebel 8 ist an seinem Ende 8a in Eingriff mit einem Ende 11a
eines Dreharms 11, der um eine Achse 10 drehbeweglich
gelagert ist, die an dem Seitenrahmen 1 befestigt ist.
Hierdurch wird der Dreharm 11 in Uhrzeigerrichtung durch
die Unterstützung der Feder 9 gedrückt.
Auf einem vierten Hebel 12, der von einer in Figur 1
gezeigten Position in Richtung nach rechts bezüglich
des Seitenrahmens 1 beweglich ist, ist drehbeweglich auf einem fünften Hebel 13 angebracht und ein Ende desselben
ist mit einer Feder 14 versehen, die um den Seitenrahmen
1 gelegt ist. Hierdurch wird der vierte Hebel
12 in Kassetteneinschubrichtung und der fünfte Hebel
13 in Gegenuhrzeigerrichtung in Figur 1 vorbelastet.
Eine geneigte Fläche des fünften Hebels 13 ist in Eingriff
mit einem Stift 6b, der auf dem zweiten Hebel 6 ausgebildet ist. Der zweite Hebel 6 ist in Kassetten-
- t-
cinschubrichtung in Zusammenwirken mit der Bewegung des Kassettendruckhebels 2 beim Einschieben der Kassette
15 derart bewegbar, daß der fünfte Hebel 13 in Gegen-Uhrzeigerrichtung
verdreht wird. Wenn daher die Kassette 15 vollständig eingeschoben ist, ist ein konkaver Abschnitt
des fünften Hebels 13 in Eingriff mit einem Stift 2b, der auf dem Kassettendruckhebel 2 ausgebildet
ist, um den Kassettendruckhebel 2 zu sperren. 10
Ein Kassettenhalter 16 hat etwa die Form eines Rechtecks und er ist drehbeweglich am Seitenrahmen 1 und
einem weiteren Seitenrahmen 17 um eine strichpunktiert mit B in Figur 4 angedeutete Linie gelagert. Ein Endabschnitt
des Kassettenhalters 16 ist in Eingriff mit einem Ende eines Dreharms 11. Die Drehbewegung des Kassettcnhaltors
16 wird durch den Eingriffszustand mit
einem linken Ende des vierten Hebels 12 unterbunden. Wenn die Kassette 15 vollständig eingeschoben ist, d.h.
wenn der Stift 2b des Kassettendruckhebels 2 durch den fünften Hebel 13 unter der Kraft der auf den Stift 2b
wirkenden Federn 5 und 7 gesperrt ist, wird der vierte Hebel 12 geringfügig durch den fünften Hebel 13 naGh
rechts bewegt, um eine Drehbewegung des Kassettenhalters 16 zu ermöglichen. Somit wird der Kassettenhalter
16 in Uhrzeigerrichtung unter der auf den Dreharm 11
wirkenden Vorbelastungskraft gedreht, um die Kassette 15 abzusenken, damit sie vollständig in ihre Bandab-Spielposition
eingeführt ist. Zu diesem Zeitpunkt sind die Spulenöffniingen (nicht gezeigt) der Kassette 15
in Eingriff mit den Spuleneinheiten 18a und 18b.
Wenn die Kassette 15 eingeschoben ist, ist eine untere erste Fläche 15a in Figur 1, .die etwa die Form eines
Rechtecks hat, durch eine drehbewegliche Kassettentrag— platte 19 um eine Tragachse 19c und einen Hilfsarm 20
(s. insbesondere Figur 3) abgestützt, während die andere Fläche, d.h. eine obere erste Fläche 15b der Kassette 15,
- τι
durch den Kassettenhalter 16 gehalten wird. Die Kassettentragplatte
19 und ein Paar von Öffnungen 19d und 19e
sind in Eingriff mit den Spuleneinheiten 18a und 18b der Kassette 15. Die Drehachsen des Kassettenhalters
16 und der Kassettentragplatte 19 sind senkrecht zu der Aufwärts- und Abwärtsrichtung der Kassette 15 und
sie sind vorzugsweise um einen vorbestimmten Abstand senkrecht zueinander. In anderen Worten bedeutet dies,
daß die freien Ränder des Kassettenhalters 16 und der Kassettentragplatte 19 derart angeordnet sind, daß sie
sich in der Nähe der Mitte der Kassette 15 schneiden,
die in eine Position eingeschoben ist, in der die Kassette 15 in Eingriff mit den Spuleneinheiten 18a und
18b ist. Der Kassettenhalter 16 und die Kassettentragplatte
19 sind derart beschaffen, daß zwischen denselben die Kassette 15 eingespannt und festgelegt wird.
Die Kassettentragplatte 19 ist um die Tragachse 19c
frei drehbeweglich, die fest mit einem Untcrrahmen (nicht gezeigt) verbunden ist und in Eingriff mit einem hinteren
Ende des Dreharms 11 über einen Liftarm 21 ist, der drehbeweglich an einem hinteren Rahmen (nicht gezeigt)
angebracht ist, so daß die Kassettentragplatte 19 in einer in Figur 3 gezeigten Position gehalten werden
kann. Während der Abwärtsbewegung der Kassette 15 dienen der Kassettenhalter 16 und die Kassettentragplatte
19 zum Pestspannen der Kassette 15 und sie werden
im Zusammenwirken mit der Bewegung des Dreharms 11 abgesenkt, um die Kassette 15 anzusenken und an den Sp.uleneinheiten
18a und 18b anzubringen. Zur besseren Unterstützung
der Kassette 15 ist der zuvor beschriebene Hilfsarm 20 frei drehbeweglich an einem oberen Rahmen
angebracht und ist in Eingriff mit einem Schlitz 19a,
der in der Kassettentragplatte 19 ausgebildet ist. Hierzu ist ein Stift 20a vorgesehen. Wenn daher die
Kassette 15 auf den Spuleneinheiten 18a und 18b angebracht
ist, wird der Hilfsarm 20 unter Zusammenlegen mit der Kassettentragplatte 19 abgesenkt, wie dies mit
—8Γ -
einer strichpunktierten Linie in Figur 3 angedeutet ist.
Die auf den Spulenwellen 1 8a und 1 8b angebrachte Kassette
15 ist in eine Magnetkopfrichtung federvorbelastet,
die nachstehend näher unter Bezugnahme auf eine Kassettendruckfeder 22 (s. Fi'gur 3) näher erläutert
wird. Die Kassettendruckfeder 22 wird durch das hin-
lü tere Ende 19b der Kassettentragplatte 19 gedrückt, um
die nach unten gerichtete Bewegung der Kassette 15 nicht zu behindern, so daß die Feder 22 derart angeordnet
ist, daß sie sich aus dem Absenkbewegungsweg der Kassette 15 verdrängen läßt. Die Kassettendruckfeder 22
1^ wird allmählich vorgeschoben, wenn sich das hintere
Ende 19b der Kassettentragplatte 19 um die Tragachse 19c
während der Abwärtsbewegung der Kassette 15 dreht, um hierdurch die Kassette 15 in die Gegenrichtung vorzu-
belasten.
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In Figur 2 sind mit 23a, 23b und 24a, 24b jeweils Führungsstifte und Bandantriebsachsen bezeichnet, die in
Eingriff mit in der Kassette 15 ausgebildeten Öffnungen kommen. Ein Kopf 25 und eine Kopfplatte 27, auf der
Ausführungsrollen 26a und 26b angebracht sind, sind in vertikaler Richtung beweglich und werden von einer Einrichtung
(nicht gezeigt) angetrieben, wenn das Bandgerät in einer Wiedergabebetriebsart (Abspielen) betrieben
wird oder sich in einem Aufzelchnungsintervall (Nichtaufzeichnungsband)
befindet. Hierbei erfolgt eine Bewegung von der Position in Figur 2 nach vorne. Bei dieser
Bewegung wird der Magnetkopf 25 gegen das Band gedrückt und gleichzeitig ermöglichen die Ausführungsrollen
26a und 26b, die aus Kautschuk oder dergleichen be-
stehen, daß unter Andrücken dieselben in Berührung mit den Bandantriebsachsen 24a und 24b in Abhängigkeit von
der Bandlaufrichtung gebracht werden. An der Position, an der die Kopfplatte 27 vorgeschoben wird, befindet sich
der Endabschnitt 27a derselben über einem Stift 21a,
der an einem Ende des Liftarms 21 ausgebildet ist, so daß die Drehbewegung des Liftarms 21 begrenzt wird,
um einen Auswurf der Kassette 15 zu verhindern.
Mit 28 und 29 sind ein FF-Hebel für den schnellen .Bandvorlauf (FF) und ein REW-Hebel für den Bandrücklauf
(REW).jeweils bezeichnet, die gleitbeweglich bezüglich des Seitenrahmens 17 vorgesehen sind. Auf dem
FF-Hebel 28 und dem REW-Hebel 29 sind Stifte 30 und 31 befestigt, die in Eingriff mit Eingriffsenden 32a
und 32b eines zweiten Arms 32 jeweils sind. Der zweite Arm 32 ist auf einem Stift 34, der an einer ersten
Nocke 33 befestigt ist, angebracht, die bezüglich des Seitenrahmens 17 gleitbeweglich ist. Wenn die FF- und
REW-Hebel 28 und 29 unabhängig niedergedrückt werden, dienen sie als Steuerhebel für den schnellen Bandvorlauf
und den schnellen Bandrücklauf. Wenn die beiden Hebel 28 und 2 9 gleichzeitig niedergedrückt werden, so
sind sie derart beschaffen, daß sie zusammenarbeiten, um einen Auswurf der Kassette (Betriebsart - Auswurf -)
durchzuführen. Wenn insbesondere die Hebel gleichzeitig niedergedrückt werden, ist die Bewegung des Stiftes
doppelt so groß wie die Bewegung bei einem umibhüngiqen
Niederdrücken der Hebel. Auf der Grundlage des Unterschieds zwischen diesen Niederdrückbewegungen kann der
Auswurfvorgang bewerkstelligt werden.
Die Bewegung des Stiftes 34 ist gleich der Bewegung der ersten Nocke 33. In Übereinstimmung mit dem gleichzeitigen
Niederdrücken des FF-Hebels 28 und des REW-Hebels 29 zum Auswurf der Kassette wird die erste Nocke
33 um einen vorbestimmten Abstand nach links in der
Figur bewegt, und eine Vorwölbung 33a ist in Anlage mit einem Ende eines dritten Arms 35, der frei drehbeweglich
ist, so daß sich der dritte Arm in Gegenuhrzeignrrichtung
drehen kann. Das andere Ende des drillten
Hebels 35 ist in Eingriff mit einem Ende 38a eines drehbeweglichen Sperrlösehebels 38 über einen Verbindungshebel
37, der durch eine Feder 36 nach oben vorbelastet ist. Das andere Ende 38b des Sperrlösehebels 38
wird in Figur 1 beim Auswurfvorgang nach unten bewegt.
Die endseitige Vorwölbung des ersten Hebels 4, die in Eingriff mit dem anderen Ende 38b des Sperrlösehebels
38 in der Kassettenhalteposition kommen kann, wird ablü gesenkt, um die Sperrung aufzuheben.
In Figur 4 ist eine Draufsicht eines Kassettenhalters 16 gezeigt. Der Kassettenhalter 16 ist mit einer Einrichtung
39 versehen/ die ein Herausziehen der Kassette verhindert. Die Einrichtung 39 zum Verhindern des Herausziehens
der Kassette verhindert, daß die Kassette 15 aus der Einschuböffnung beim Auswurfvorgang herausspringt.
Diese Einrichtung 39 umfaßt einen Haltearm 40-, der als ein .Eingriffselement wirkt, das längs der ersten
Fläche des Kassettenhalters 16 drehbeweglich ist und umfaßt eine Feder, die den Haltearm 40 in Gegenuhrzeigerrichtung
vorbelastet. Der Haltearm 40 hat an seiner Unterseite einen Vorsprung (nicht gezeigt) , der in Eingriff
mit der Spulenöffnung ist, die in Eingriff mit. der Spuleneinheit 18a (Figur 2) der Kassette 15 ist und
der Haltearm ist in seiner Drehbewegung durch ein Paar von Vorsprüngen 16a und 16b begrenzt, die auf dem Kassettenhalter
16 ausgebildet sind. Einer der Vorsprünge 16a und 16b ist in Eingriff mit der Spulenöffnung, wenn
die Kassette 15 beim Kassetteneinschubvorgang vollständig eingeführt ist. Auch ist der Vorsprung des Haltearms
40 in Eingriff mit der zuvor beschriebenen Spulenöffnung der Kassette 15, die durch die Kassettentrag—
platte'! 1 9 beim Auswurf Vorgang gehoben wird. Der Haltearm
14 wird im Zusammenwirken mit dem Auswerfen der Kassette 15 gedreht und kommt zur Anlage gegen den Haltevorsprung
16b,. um die Kassette 15 in dieser Position zu halten.
Die zuvor angegebene Arbeitsweise wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Figuren 5 bis 11 näher erläutert
.
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Wenn sich die Kassette in ihrem angebrachten Zustand befindet, liegt die Kassette 15 an einem L-förmigen
Endabschnitt des Kassettendruckhebels 2 an seinem Ende an, so daß sich der Kassettendruckhebel 2 in Richtung
des Pfeils in Figur 5 bewegen kann. Bei der Bewegung des Kassettendruckhebels 2 wird der erste Arm
3 in Gegenuhrzeigerrichtung durch Bewegung verdreht, so daß sich der erste Hebel 4 in die mit dem Pfeil angedeutete
Richtung bewegen kann. Zu diesem Zeitpunkt kann sich die Feder 5 dehnen. Wie in Figur 6 gezeigt,
ermöglicht der erste Hebel 4, daß sich der zweite Hebel 6 in die mit dem Pfeil angedeutete Richtung bewegen
kann, wobei ein Eingriffszustand zwischen dem endseitigen
Vorsprung 4b und dem Vorsprung 6a des zweiten Hebels 6 vorhanden ist. Zu diesem Zeitpunkt dehnt der
Hebel 6 die Feder 7 und gleichzeitig wird der dritte Hebel 8 durch die Feder 9 (s. Figur 7) angezogen. Daher
wird der Dreharm 11, der an seinem Ende 11a in Eingriff
mit dem Endabschnitt 8a des dritten Hebels 8 ist, durch die Feder 9 in Uhrzeigerrichtung vorbelastet. Die Vorbelastungskraft
der Feder 9 ist eine Kraft, die die Kassette 15 niederdrückt, wenn die eingeschobene Kassette
15 abgesenkt wird.
In Übereinstimmung mit der Bewegung des Kassettendruckhebels 2 wird der damit fest verbundene Stift 2b
bewegt und gleichzeitig wird der Stift 6b, der fest mit dem zweiten Hebel 6 verbunden ist, in die in Figur
8 gezeigte Richtung bewegt. Der fünfte Hebel 13, der mittels der Feder 14 vorbelastet ist, kann sich daher
in Gegenuhrzeigerrichtung drehen und wenn die Kassette 15 vollständig eingeschoben ist, dient der konkave
Abschnitt zum Sperren des Stifts 2b. Die Kräfte
der Federn 5 und 7 wirken auf den Stift 2b ein und der vierte Hebel 12 wird durch den fünften Hebel 13
geringfügig nach rechts bewegt. Durch die Bewegung des vierten Hebels 12 wird der Eingriffszustand zwischen
dem linken Ende des vierten Hebels 12 und dem Kassettenhalter 16 aufgehoben. Der Kassettenhalter 16, der bis
zu-diesem Zeitpunkt an einer Drehbewegung gehindert,
ist, wird in Uhrzeigerrichtung gedreht, so daß die Kassette 15 niedergedrückt wird. Zu diesem Zeitpunkt
werden die Kassettentragplatte 19 und der Hilfsarm (s. Figur 3), die bis zu diesem Zeitpunkt durch den Eingriff
szustand mit dem hinteren Ende des Dreharms 11 über den Liftarm 21 gehindert sind, verdreht, so daß
sie mit dem Kassettenhalter 16 zusammenarbeiten, so daß die Kassette 15 beim Absenken eingespannt ist. Hierdurch
wird die Kassette 15 auf die Spuleneinheiten 18a
und 18b gesetzt. Die auf die Spuleneinheiten 18a und 18b
gesetzte Kassette 15 ist in Richtung auf den Kopf 25
durch die Kassettendruckfeder 22 federvorbelastet.
Beim AuswurfVorgang werden der FF-Hebel 2 8 und der REW-Hebel
29 gleichzeitig niedergedrückt, so daß der zweite Arm 32 durch die beiden Stifte 30 und 31 gedrückt wird,
die fest an dem jeweiligen Hebel angebracht sind, um
den Stift 34 mit der doppelten Geschwindigkeit wie der
FF-Hebel oder der REW-Hebel bewegt wird. Daher.wird die erste Nocke 33 (s. insbesondere Figur 9) in die mit
dem Pfeil angedeutete Richtung bewegt und der Vorsprung ^O 33a ist in Anlageberührung mit einem Ende des dritten
Arms 35, so daß der Arm 35 in Gegenuhrzeigerrichtung gedreht wird. Bei der Drehbewegung des dritten Arms
wird dor Verbindung «hebel 37 nach .links in Figur 10
bewegt, so daß der Sperrlösehebel 38 in Gegenuhrzeiger— richtung gedreht wird.
Wie in Figur 11 gezeigt, dient der Sperrlösehebel 38
zum Aufheben des Eingriffszustands zwischen dem Vor-
sprung 4b des ersten Hebels 4 und dem Vorsprung 6b des
zweiten Hebels 6, indem der Endabschnitt des ersten Hebels 4 abgesenkt wird. Wenn der zweite Hebel 6 nach
rechts bewegt wird und der Vorsprung 6c des zweiten Hebels 6 in Eingriff mit dem Ende des Dreharms 11 ist,
wird der Dreharm 11 in Gegenuhrzeigerrichtung verdreht. Durch die Drehbewegung des Dreharms 11 können der
Kassettenhalter 16, die Kassettentragplatte 19 und der Hilfsarm 20 die Kassette 15 unter Beibehaltung der Einspannung
heben. Wenn die Kassette 15 nach oben gehoben worden ist, wird der fünfte Hebel 13 in Uhrzeigerrichtung
durch die nach rechts gerichtete Bewegung des Stiftes 6b des zweiten Hebels 6 gedreht, der in Eingriff
mit der geneigten Fläche des fünften Hebels 13 ist.
Zu dem Zeitpunkt, wenn die Hubbewegung der Kassette. 15
beendet "st, wird die Sperrung des Stiftes 2b, der an dem Kassettendruckhebel 2 befestigt ist, aufgehoben. Daher
wird der Kassettendruckhebel 2 nach rechts bewegt, um die Kassette 15 auszuwerfen. Die zum Heben und Auswerfen
der Kassette 15 benötigte Kraft bei diesem Auswurfvorgang wird von der Federkraft der Federn aufgebracht,
die gespannt werden, wenn die Kassette eingelegt
wird.
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Figur 12 ist eine schematische Draufsicht eines Ausführungsbeispiels
der Abtasteinrichtung zum Anhalten der Spulendrehung. Die Abtasteinrichtung dient zur
Steuerung des Umschaltvorgangs der Laufrichtung, in
dem das Bandende abgetastet wird, und zur Steuerung des Umschaltvorgangs auf eine Laufbewegung mit einer
konstanten Geschwindigkeit, indem die Absorption der Spannungslosigkeit des Bandes erfaßt wird, die mittels
einer Spannungslosigkeitsabsorptionseinrichtung für das Band erreicht wird. In Figur 12 sind die Spulenolemente
42a und 42b, die die Spulcneinheiten 18a und
18b bilden, in Reibschlußeingriff mit den Eingriffsarmen
43a und 43b. Ein Schwenkarm 45 ist in Eingriff
-JM-
mit Schlitzen, die in Endabschnitten der Eingriffsarme
43a und 43b ausgebildet sind. Dieser Eingriffszustand
wird über Stifte 44a und 44b hergestellt. Ein b Ende cjines vierten Arms 46 ist in Eingriff mit einem
Schwenkzapfen 44c, der an dem Schwenkarm 45 befestigt ist, während das andere Ende des vierten Arms 46 in
Eingriff mit einem Ende des fünften Arms 47 ist, der drehbeweglich gelagert ist. Wenn die Spulenanordnungen
42at 42b in Gegenuhrzeigerrichtung, d.h. in normaler
Richtung gedreht werden, werden die Eingriffsarme 44a
und 44b in die mit den Pfeilen in der Figur angedeuteten Richtung bewegt. Der Eingriffsarm 44a ist in Figur
12 in Ruhe,--'während das Ende des Schwenkarms 45 ■
in Anlageberührung mit einem Eingriffsstift 4 9a ist,
der an dem Chassis 48 befestigt ist.. Andererseits wird der Eingriffsarm 44b immer in eine Position gedrückt,
in der eine Anlageberührung mit einem Vorsprung 48b des Chassis 48 vorhanden ist. Somit wird über den
Schwenkarm 45 der vierte Arm 46 in Gegenuhrzeigerrichtung und der fünfte Arm 47 in Uhrzeigerrichtung getrieben.
Die Klaue 47a des fünften Arms 47 ist in Eingriff mit einem inneren mit Flansch versehenen Umfangsabschnitt
eines mit Innenverzahnung versehenen Rades 50, das von einem nachstehend näher beschriebenen Motor ständig
drehangetrieben wird. In der Figur ist der mit einem inneren Flansch versehene Umfangsabschnitt des
mit Innenverzahnung versehenen Rades 50 nur schematisch cje ζ G ig ι... Auf einer Seite dca mit Innenverzahnung versehenen Rades 50 ist eine wellenförmige Nocke 50a ausgebildet.
Auf der anderen Seite sind in den Tälern der wellenförmigen Nocke 50a gegenüberliegend Vor-Sprünge
50b ausgebildet. Wenn daher der fünfte Arm 47 in Uhrzoigerrichtung wie zuvor erwähnt gedreht wird,
wird die Klaue 47a auf das Profil der Nocke 50a gedrückt, so daß die Klaue 47a entsprechend dem Profil der
Nocke 50a nach rechts und links bewegt wird. Wenn die
Spulenelemente 42a und 42b angehalten werden, so daß keine Kraft auf den fünften Arm 47 in Uhrzeigerrichtung
einwirkt, wird die Klaue 47a des fünften Arms 47 an einem Scheitelpunkt der wellenförmigen Nocke 50a angehalten,
wie dies mit gebrochener Linie in der Figur angedeutet ist und sie wird in Berührung mit dem Vorsprung
des mit Innenverzahnung versehenen P.ades 50 gcbracht, um eine Drehbewegung des mit Innenverzahnung
versehenen Rades 50 zu verhindern. Durch dieses zwangsweise Anhalten des mit Innenverzahnung versehenen Rades
50 wird auf das Band eine Spannung ausgeübt, um die Spannungslosigkeit des Bandes aufzuheben, so. daß man·
das Ende des Bandes ermitteln kann.
Im Zusammenhang mit dem Aufheben der Spannungslosigkeit des Bandes ist noch zu erwähnen, daß eine Spulenanordnung
durch eine Klinkeneinrichtung (nicht gezeigt) gestoppt wird und die andere mit einer hohen Drehzahl
drehangetrieben wird, so daß die Drehbewegung der Spulen zum Stillstand kommt. Wenn auch die Spulenelemente
42a und 42b in Uhrzeigerrichtung (Rücklaufrichtung) drehangetrieben werden, wird der Eingriffsarm 4 3b durch
einen Anschlag oder Eingriffsstift 49b angehalten und
der Eingriffsarm 43a wird immer zur Ausführung einer Drehbewegung in Uhrzeigerrichtung gedrückt und der
fünfte Arm 47 wird in Uhrzeigerrichtung über den Schwenkarm
45 und den vierten Arm 46 verdreht. Somit ergibt
sich eine ähnliche Arbeitsweise wie bei der Grundlaufrichtung
des Bandgeräts.
Figur 13 ist eine schematische Seitenansicht einer Ausführungsform
einer Antriebseinrichtung für die Kopfplatte und Figur 14 ist nine Tcilaupschnittansicht desselben.
In den Figuren ist mit 50 ein mit X η nc; nv er zahnung
versehenes Rad der zuvor beschriebenen Abtasteinrichtung bezeichnet. Wie insbesondere aus Figur 15 er-
sichtlich ist, dreht sich das mit Innenverzahnung versehene Rad 50 über ein Antriebsritzel 51 und einen Riemen
52 durch einen Motor 53 ständig. Wie in Figur 16 gezeigt, ist das mit Innenverzahnung versehene Rad 50
oder der Zahnkranz 50 drehbeweglich auf einem Zahnrad element 54 angebracht, das durch das Antriebsritzel 51
angetrieben wird und das in Eingriff mit einem Sonnenrad 54a des Zahnradelements 54 über ein Planetengetriebe
55 ist. Das Planetengetriebe 55 ist auf einem Getriebeträger 57 auf einer Mittelwelle 56 drehbeweglich gelagert.
Auf der anderen Seite des Getriebeträgers 57 ist ein Stift 58 eingebaut, mit dem ein sechster Hebel, d.h. ein
Kurbelhebel 60 unter Zwischenschaltung einer Rolle 59 zusamraenarbeitet.
Wenn das mit Innenverzahnung versehene Rad 50 sich
dreht, dreht sich das Planetengetriebe 55 in einer stationären Position, um das mit Innenverzahnung versehene
Rad 50 zu verdrehen, da der Getriebeträger 57 an einer
Drehbewegung gehindert ist. Wenn dann die zuvor beschriebene Abtasteinrichtung beispielsweise das- Ende der
Spannungslosigkeit des Bandes ermittelt, scr daß das mit
Innenverzahnung versehene Rad 50 an einer Drehbewegung gehindert wird, dreht sich das Planetengetriebe 55 um
snine eigene Achse und gleichzeitig wird as um die Mittelwelle
56 gedreht. Daher wird auch der Getriebeträger 57 gedreht, so daß der sechste Hebel 60 in Eingriff mit dem
Stift 58 kommen kann, um sich in eine mit einem Pfeil ÜW in Figur 16 angedeutete Richtung zu bewegen. Nachdem
der sechste Hebel 60 den linken Totpunkt erreicht hat, kehrt er in seine Ausgangsstellung durch eine Feder 61
zurück, so daß das Planetengetriebe 55 und der Getriebeträger 57 jeweils um eine Umdrehung verdreht werden. Insbesondere
durch diese Auslegung wird die Drehbewegung des Motors 53 in eine lineare Bewegung des sechsten Hebels
60 umgewandelt.
-YT-
In Figur 13 wird der sechste Hebel 60 nach links bewegt, so daß auch der sechste Arm 62, der drehbeweglich auf
dem sechsten Hebel 60 angebracht ist, bewegt wird. Ein Stift 63, der fest an dem freien Ende des sechsten Arms
52 angebracht ist, wird durch die Bewegung des sechsten Arms 62 in Berührung mit einem Ende eines siebten Hebels
64 gebracht, um zu ermöglichen, daß sich der siebte Hebel 64 nach links bewegt. Ein Stift 65, der an dem anderen
Ende des siebten Hebels 64 befestigt ist, kommt in Eingriff mit einem Ende eines siebten Arms 66. Der
siebte Arm 66 wird durch den Austastmagneten 67 in Gegenuhrzeigerrichtung angetrieben, wobei der Austastmagnet
67 während des Zeitraums erregt ist, der zwischen dem Kassetteneinschub und dem Kassettenauswurf liegt. Durch
den Eingriffszustand des Stifts 42 mit einem Halteabschnitt
66a des siebten Arms 66 wird daher die Bewegung des siebten Hebels 64 nach links blockiert. Nachdem der
siebte Hebel 54 blockiert bzw. gesperrt ist, wird der sechste Hebel 60 durch die Kraft der Feder 61 zurückgestellt.
Ein drehbeweglicher achter Arm 68 ist in Eingriff mit einer Verlängerung des siebten Hebels 64 über
eine Feder 6 9 und ist an seinem Ende in Eingriff mit einem Stift 62, der auf dem sechsten Arm 6 2 ausgebildet
ist. Wenn daher der siebte Hebel 64 nach links bewegt wird, werden der achte Arm 68 und der sechste Arm 62
durch die Kraft der Feder 69 entsprechend Figur 14 bewegt .
^O Wie in Figur 17 gezeigt, ist ein drehbeweglicher neunter
Arm 70 mit einem Ende des siebten Hebels 64 gekoppelt. Das andere Ende des neunten Arms 70 ist mit einem Ende
eines elften Arms 7 2 über einen zehnten Arm 71 gekoppelt. Der elfte Arm 7 2 wird durch eine Feder 7 3 so ge~
drückt, daß er sich in Uhrzeigerrichtuncj dreht und er
wird durch den neunten Arm 70 und durch den zehnten Arm
71 infolge der Bewegung des siebten Anns 64 nach links in Uhrzeigerrichtung gedreht, so daß die Kopfplatte 27,
die über einen Stift 74 in Eingriff mit dem elften Arm
7 2 ist, in eine Position vorgeschoben wird, die mit einer gebrochenen Linie eingetragen ist. Wie zuvor beschrieben,
befindet sich die Kopfplatte 27 in ihrer vorgeschobenen Stellung in einer solchen Lage, daß die Drehbewegung
des Liftarms 21 begrenzt wird und daß der Auswurfvorgang der Kassette behindert wird, wobei der Endabschnitt
27a über dem Stift 21a des Arms 21 (s. Figur 2) ist. Da im Auswurfzustand der Kassette oder im ausgeschalteten
Zustand der elektrischen Energiequelle ein Magnet G7 entrogt ist, wird der siebte Hebel 64 in der
Figur nach rechts durch die Kraft der Feder 61 vorbelastet
und kehrt in seine Ausgangsstellung durch den Söift 65 zurück, wodurch ermöglicht wird, daß der siebte
Arm 66 sich in Uhrzeigerrichtung drehen kann. Somit wird die Kopfplatte 27 nach rückwärts bewegt, um die Drehbewegungsbegrenzung
des Liftarms 21 durch den Endabschnitt 27a aufzuheben.
20
20
Figur 18 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Steuerschaltung
für den Motor 53 und den Austastmagneten 67. Der Motor 53 ist zwischen einer elektrischen Spannungsquelle +B und einer Erdung über einen Schalter SW1 geschaltet,
während der Austastmagnet 67 über einen Schalter SW2 zwischen der elektrischen Spannungsquelle +B
und der Erdung angeordnet ist. Die Schalter SW1 und SW2 sind derart angeordnet, daß sie durch einen Vorsprung 8a
des dritten Hebels 8 (s. Figur 7) und einen Vorsprung 6c des zweiten Hebels 6 (s. Figur 7) jeweils betätigt werden.
Der zweite Hebel 6 und der dritte Hebel 8 sind derart beschaffen, daß sie miteinander beim Einführen und
Auswerfen der Kassette zusammenarbeiten. Figur 19 zeigt eine Positionszuordnung zwischen den Schaltern SW1 und
SW2 und den Vorsprüngen 8a und 6c. Insbesondere vor dem Einschieben der Kassette wird der Schalter SW1 durch
Niederdrücken der Betätigungseinrichtung mit dem Vorsprung 8a des dritten Hebels 8 ausgeschaltet und der
it · * m * *
-u-
Schalter SW2 ist nicht in Eingriff mit dem Vorsprung 6c
des zweiten Hebels 6. Dann werden die Vorsprünge 8a und 6c gleichzeitig in der mit Pfeilen angedeuteten Richtung
beim Einschieben oder Einführen der Kansotto bowogt.
Durch Aufheben des Eingriffszustandes des Vorsprungs 8a
mit dem Schalter SW1 wird dieser eingeschaltet, um den Motor 53 in Betrieb zu setzen. Folglich drückt der Vorsprung
6c den Schalter SW2 derart, daß der Schalter SW2 eingeschaltet wird. Hierdurch wird der Austastmagnet 67
erregt.
Beim Auswerfen der Kassette dagegen, d.h. beim umgekehrten Vorgang zum Einführen der Kassette, wird der Eingriffszustand
mit dem Vorsprung 6c aufgehoben, so daß der Schalter SW2 ausgeschaltet wird. Daher wird die Erregung
des Austastmagneten 67 aufgehoben und nach einem
gewissen Zeitraum drückt der Vorsprung 8a die Betätigungseinrichtung des Schalters SW1 derart, daß der Schalter
SW1 ausgeschaltet wird. Hierdurch wird der Motor 53 gestoppt. Da bei dieser Auslegung die Erregung des Austastraagneten
67 vor dem Stoppen des Motors 53 beim Auswurfvorgang, und zwar selbst dann, wenn der Auswurfvorgang
während des Vorlaufantriebs der Kopfplatte 27 (s.
Figur 17) ausgeführt wird, aufgehoben wird, bleibt die Kopfplatte 27 nicht in einer Zwischenstellung stehen,
so daß ein zuverlässiger Auswurf gewährleistet ist.
Figur 20a zeigt in einer schematischen Draufsicht ein Ausführungsbeispiel der Schalteinrichtung für die Grunddrehung
und die Gegendrehung bzw. die Drehung für das Rückspulen. Figur 21 ist eine Teilseitenansicht der Schalteinrichtung.
In dieser Figur wird das Ritzel 75 durch den zuvor beschriebenen Motor 53 (s. Figur 15) über
einen Riemen 76 drehangetrieben, wobei ein zweites Zahnrad 78 über ein erstes Zahnrad 77 angetrieben wird. Ein
nicht mit einer Verzahnung versehener Abschnitt 7 9a eines
teilweise nicht verzahnten Rades 79a liegt dem zweiten
Zahnrad, 78 gegenüber. Der teilweise nicht mit einer
Verzahnung versehene Teil des Zahnrad 7 9 wird durch eine nachstehend näher beschriebene Betätigungseinrichtung
betätigt, um hierdurch die Schaltvorgänge für die Grunddrehung und die Rücklaufdrehung zu bewerkstelligen, währenddem
ein Eingriffszustand mit dem zweiten Zahnrad vorhanden ist.
Die Betätigungseinrichtung ist derart beschaffen, daß ein achter Hebel 81 nach links in der Zeichnung durch
elektrische Betätigung eines Magneten 80 oder eine mechanische
Betätigung der zuvor beschriebenen Abtasteinrichtung
(s. Figur 22) bewegt wird, wodurch das teilweise nicht mit einer Verzahnung versehene Rad 79 betätigt
wird. Wenn in Figur 22 der Kopf vorgeschoben und der Austastmagnet 67 (s. Figur 13) gesperrt wird, wird
der Stift 63 des sechsten Arms 62 in Berührung mit dem achten Hebel 81 gebracht. Wenn daher die Spulenelemente am
Bandende zum Stillstand kommen und die Abtasteinrichtung arbeitet, um· den sechsten Arm 62 nach links zu bewegen,
ist der Stift 63 des Arms 6 2 in Eingriff mit einem Halteabschnitt
81a des achten Hebels 81 , so daß der achte Hebel 81 in die mit dem Pfeil angedeutete Richtung getrieben
wird. Auch durch die Erregung des Magneton 80
wird der achte Hebel 81 auf dieselbe Weise in die mit dem Pfeil angedeutete Richtung getrieben. Da somit ein
Stift 82 an einem Ende des achten Hebels 81 in Anlageberührung mit einem Vorsprung 83a eines neunten Hebels
^ 83'ist, wird auch der neunte Hebel 83 in die mit dem
Pfeil angedeutete Richtung bewegt. In Figur 23 ist der neunte Hebel 83 durch eine Feder 84 nach rechts vorbelastet,
wodurch das teilweise nicht mit einer Verzahnung versehene Rad 79 an dem endseitigen Vorsprung 85a blökkiert
wird. Insbesondere hat das teilweise- nicht mit einer Verzahnung versehene Rad 79 ein Paar von Stiften
87a und 87b, die etwa in einem Winkelabstand von 90° von den beiden ausgenommenen Abschnitten angeordnet sind,
die einen Winkel von 180° einschließen. Auch ist das teilweise nicht mit einer Verzahnung versehene Rad 79
durch eine Feder 88 zur Ausführung einer Drehbewegung in Gegenuhrzeigerrichtung vorbelastet. Ferner ist das
Rad 79 hinsichtlich seiner Winkeldrehung durch einen Vorsprung 85 eines zwölften Arms 85 begrenzt. Die Begrenzung
wird durch die Drehbewegung des zwölften Arms 85 in Gegenuhrzeigerrichtung aufgehoben und das teilweise
nicht mit einer Verzahnung versehene Rad 7 9 dreht sich durch die Feder 88 in Uhrzeigerrichtung, um in Eingriff
mit dem "zweiten Zahnrad 7 0 zu kommen. Wenn das Rad 7 9 unter Antrieb durch das zweite Zahnrad 78 gedreht wird,
so daß der nicht mit einer Verzahnung versehene Abschnitt 79a dem zweiten Zahnrad 78 nach einer Drehung
um 180° gegenüberliegt, wird das Rad 79 wiederum durch den Vorsprung 85a des zwölften Arms 85 blockiert.
In den Figuren 20a und 21 kommt durch die Drehbewegung um 180° des nicht mit der Verzahnung versehenen Abschnittes
79a der neunte Hebel 89 in Eingriff mit dem Stift 79b und wird nach rechts bewegt. Der neunte Hebel
89 ermöglicht, daß eine zweite Nocke 71 über einen dreizehnten Arm 90 in der Figur nach unten bewegt wird.
wie gezeigt, sind Zwischenplatten 92a und 92b über Stifte 93a und 93b in Eingriff mit den Nockenflächen der zweiten
Nocke 91. Die dargestellte Position bezieht sich auf das Abspielen in Rücklaufrichtung (Wiedergabe in
Gegenrichtung, d.h. sogenannte Reverse-Technik). Die Zwischenplatte 92a entspricht der Spuleneinheit 18b
bei dem.üblichen Abspielen (Wiedergabe in Grundrichtung) und die Zwischenplatte 92b entspricht der Spulenein—
heit 18b beim Abspielen in Rücklaufrichtung. Wenn die
zweite Nocke 91 in der Figur nach unten bewegt wird,
werden die Zwischenplatten 92a und 92b wie mit Pfeilen in der Figur angedeutet, bewegt, so daß die Zwischenplatte
94b auf der Rücklaufseite von dem äußeren Zahnkranz dor Spulenpi al:Lc? 4 2b und dio 5iwii.5clu>ni>'l at.to 94a
auf der Grundabspielseite in Eingriff mit der äußeren Seite des Zahnrads der Spulenplatte 42a unter der Kraft
der Zwischenfeder 95a ist. Die Zwischenplatten 92a und 92b werden durch die zweite Nocke 91 angetrieben und
gleichzeitig wird ein NR (Grundlauf und Rücklauf) -Schalter SW3 durch die zweite Nocke 91 betätigt. Durch das
Umschalten dos Schalters SW.3 wird der Kopf 25 vom Rücklauf
zu seiner Grundstellung umgeschaltet. Mit 96a und 96b sind Treibräder bezeichnet, die sich zusammen mit
den Bandantriebsachsen 24a und 24b (s. Figur 2) drehen.
Eine dritte Nocke 97 ist ebenfalls in Eingriff mit dem dreizehnten Arn 90 und die dritte Nocke 97 wird synchron
mit der zweiten Nocke 91 während der Drehbewegung des dreizehnten Arms 90 bewegt. Wie in Figur 20a gezeigt,
sind bei der Wiedergabe in Rücklaufrichtung die .Rollenarme 98a und 98b, an denen drehbeweglich Ausführungsrollen
26a und 26b angebracht sind, jeweils über Stifte 99a und 99b in Berührung mit der Nockenfläche der
dritten Nocke 97. Die Rollenarme 98a und 98b in Figur 20b sind auf Stiften 107a und 107b drehbeweglich gelagert,die
fest an der Kopfplatte 27 angebracht sind und die durch Federn 100a und 100b in solche Richtungen vorbelastet
sind, daß die Ausführungsrollen 26a und 26b gegen die Bandantriebsachsen 24a und 24b jeweils in Anlageberührung
sind. Die Enden der Federn 100a und 100b sind mit der Kopfplatte 27 und die anderen Enden mit
den Stiften 99a und 99b verbunden. Wenn die Kopfplatte 27 vorgeschoben wird, bewirken die Federn 100a und 100b,
daß die Ausführungsrollen 26a und 26b in Berührung mit den Bandantriebsachsen 24a und 24b gebracht werden und
nach der Herstellung des Kontaktes wird die Kopfplatte 2 7 in Vorlaufrichtung vorbelastet. Auch die Berührungsenden
dieser Federn 100a und 100b mit den Stiften 99a und 99b sind in Berührung mit dem oberen Chassis 108a
und die Kopfplatte 27 wird gegen das untere Chassis 108b
durch das Drehmoment in einer zur Chassisflache senkrech-
ten Ebene um den Drehpunkt gedrückt. Die dritte Nooke
97 wird in Figur 20a nach unten bewegt, so daß die Rollenarme 98a und 98b jeweils in die mit Pfeilen angedeuteten
Richtungen gedreht werden. Dann wird der Kontakt zwischen der Bandantriebsachse 24b und der Ausführungswalze
26b aufgehoben und die Ausführungsrolle 26a ist in Berührung mit der Bandantriebsachse 24a auf der
Seite der Grundlaufrichtung. Durch diese Vorgänge kann eine Umschaltung der Bandlaufrichtung vorgenommen werden.
Wenn zufälligerweise in Figur 22 der AuswurfVorgang
auf der Zwischenstrecke in Richtung des Schaltvorgangs ausgeführt wird, verhindert der Halteabschnitt 81a des
achten Hebels 81, daß der Stift 63 des sechsten Arms
in die Ausgangsstellung zurückgeführt wird, in der die Kopfplatte 27 angetrieben wird.
Ir1 Figur 24 ist schematisch eine Einrichtung nach der
Erfindung gezeigt, die für den Schnellvorlauf (FF) und den Rücklauf (REW) bestimmt ist. In Figur-24 ist
die Anordnung im Abspielzustand gezeigt. Wie zuvor im Zusammenhang mit Figur 17 erläutert, wird im Abspielzustand
der elfte Arm 72 in Uhrzeigerrichtung durch den zehnten Arm 71 gedreht, wenn der Kopf in seine dargestellte
Position vorgeschoben wird. Ein vierzehnter Arm 101, der in Uhrzeigerrichtung vorbelastet und drehbeweglich
ist, ist über einen Stift 101a mit dem elften Arm 72 gekoppelt und er befindet sich in der Abspielstellung
in einer derartigen Lage, daß er in Eingriff mit den zugeordneten Halteabschnitten 28a und 29a des
FF-Hebels 28 und des REW-Hebels 29 gebracht werden kann. Wie unter Bezugnahme auf Figur 2 erläutert worden
ist, dienen die FF-Hebel 28 und die REW-Hebel 29 zur
Steuerung des Schnellvorlaufs und des Rücklaufs des Ban-
^5 des. Beim Abspielen werden diese Vorgänge in dem Aufzeichnungsintervall
durchgeführt, indem zwischen der aufgezeichneten Musik oder den aufgezeichneten Signalen
ein nicht bespielter Bereich des Bandes ermittelt wird.
Wenn der REW-Hobel 29 in der Spielstellung (s. Figur 25)
niedergedrückt wird, drückt der REW-Hebel 29 das Eingriffsende
32b des zweiten Arms 32 über den Stift 31 derart, daß der Halteabschnitt 29a in Eingriff mit
dem Stift 101a des vierzehnten Hebels 101 ist, um den
REW-Hebel 19 zu sperren. Da der zweite Arm 32 auf dem fest, an der. ersten Nocke 33 (s. Figur 26) angebrachten
Stift 34 angebracht ist, dreht sich der zweite Arm 32 um den Stift 30' des FF-Hebels 28, wie dies mit Pfeilen
angedeutet ist, und die erste Nocke 33 bewegt sich in eine Position, die mit gebrochenen Linien in Figur 26
eingetragen ist. Die Stifte 99a und 99b, die an dem Stift 74 befestigt sind und die Rollenarme 99a und 98b (s. Fi-Ii)
gur 20a) zum Antreibern der Kopfplatte 27 (s. Figur 17) , die fest an dem elften Arm 72 angebracht sind, kommen
in Eingriff mit den Nockenflächen der ersten Nocke 33. Die erste Nocke 33 wird in der Figur nach oben bewegt,
so daß der Stift 74 und die Stifte 99a und. 99b in die mit dem Pfeil angedeutete Richtung mittels der Nockenflächen
bewegt werden. Der elfte Arm 72 wird daher längs dem im zehnten Arm 71 ausgebildeten Schlitz gegen die
Feder 73 in Figur 27 gedreht, so daß der Stift 79 ermöglicht, daß sich die Kopfplatte 27 nach rückwärts bewegt.
Auch in diesem Zustand wird der Kopf 25 gegen das Band mittels einer Kontaktkraft gedrückt, die schwächer
als in Abspielstellung ist. Da andererseits bei dem AbspLaien-in
Rücklaufrichtung die AuHCiihruncjuxolle 26b
auf der Rücklaufseite in Anlageberührung mit der Bandantriebsachse
24b (s. Figur 24a) ist, wird der Stift 99b durch die Nockenfläche der ersten Nocke 33 gedrückt,
um den Kontakt zwischen der Bandantriebsachse 2 4b und der Ausführungsrolle 26b aufzuheben. Wenn der zweite
Arm 32 um den Stift 30 des FF-Hebels 28 gedreht wird,
wird der drehbewegliche fünfzehnte Arm 103, der in Eingriff mit dem konkaven Abschnitt des zweiten Arms 32
kommt, in Gegenvihrzeigerrichtung in Figur 25 gedreht.
Der fünfzehnte Arm 103 steuert wie an sich bekannt die
Spulenplattenantriebseinrichtung (nicht gezeigt), so daß sich diese im Rücklaufzustand befindet. Daher kann die
Spulenplatte das Band in Rücklaufrichtung aufspulen.
Auch ist, wie in Figur 26 gezeigt, die erste Nocke 33, in Eingriff mit einer geneigten Fläche eines sechszehnten
Arms 104, der durch einen Stift 33a drehbeweglich ist, der an dem Ende der ersten Nocke 33 ausgebildet
ist. Wenn die Nocke 33 in der Figur nach oben bewegt wird, dreht sich der sechszehnte Arm 104 in Uhrzeigerrichtung.
Der Vorsprung 83a des neunten Arms 83, der zur Betätigung des teilweise nicht mit einer Verzahnung
•versehenen Rades 79 dient, das zur Umschaltung zwischen Grundlaufrichtung und Rücklaufrichtung entsprechend Figur
23 bestimmt ist, ist in Eingriff mit einem konkaven Abschnitt des sechszehnten Arms 104. Durch die Drehbewegung
des sechszehnten Arms 104 wird der neunte Arm 83 derart gedreht, daß der Vorsprung 83a aus dem Bewegungsweg
des Stiftes 82 herausbewegt wird, der an dem Ende des achten Hebels 81 ausgebildet ist. Unter dieser
Bedingung wird mit Hilfe der Ermittlungseinrichtung für das Aufzeichnungsintervall das Aufzeichnungsintervall
des Bandes ermittelt und der Magnet 80 (Figur 22) wird erregt, so daß der achte Hebel 81 angetrieben wird und
der vierzehnte Arm 101 in Gegenuhrzeigerrichtung gedreht wird (s. Figur 24). Daher wird der Eingriffszustand des
REW-Hebels 29 mit dem Stift 101a des vierzehnten Arms
aufgehoben und es erfolgt wiederum eine Rückstellung in die Spielstellung. Selbst wenn der achte Hebel 81 angetrieben
wird, wie dies zuvor beschrieben worden ist, befindet sich der Vorsprung 83a des neunten Hebels 83
in einer solchen Position, daß er aus dem Bewegungsweg des Stiftes 82 herausbewegt ist. Daher ist der neunte
Hebel 83 nicht angetrieben, so daß das teilweise nicht mit Verzahnung versehene Rad für die Schaltung der Arbeitsweise
in Grundlaufrichtung und Rücklaufrichtung nicht betätigt wird. Daher erfolgt keine Umschaltung in
- 2-6 -
Abspiclrichtung. Dies stellt insbesondere die Abspielstellung in Rücklaufrichtung vor dem REW-Vorgang dar.
NichL nur box der Aufzoichnungsintervallermittlung, sondern
auch dann, wenn die Abtasteinrichtung am Bandende, wie zuvor beschrieben, arbeitet, wird der achte Hebel
81 angetrieben, so daß die zuvor beschriebene Arbeitsweise ausgeführt wird.
Wenn in Spielstellung der FF-Hebel niedergedrückt wird
(s. Figur 28), drückt der FF-Hebel 28 das Eingriffsende 32a des zweiten Arms 32 über den Stift 30 und der
Halteabschnitt 28a des FF-Hebels ist in Eingriff mit dem Stift 101a des vierzehnten Arms 101. Somit ist der
Hebel 28 verriegelt. Wenn sich der zweite Arm 32 um den Stift 31 des REW-Hebels 29 in die mit dem Pfeil angedeutete
Richtung dreht, wird die erste Nooke 33 durch Antrieb in die in Figur 26 mit gebrochenen Linien dargestellte
Position bewegt. Die anschließende Arbeitsweise ist die gleiche wie bei der REW-Betriebsart. Wenn andererseits
der Kopf nicht an der Vorlaüfstellung positioniert ist, 'da der Stift 101a des vierzehnten Arms 101
nicht in Eingriff mit dem zugeordneten Halteabschnitten des FF-Hebels 28 und des REW-Hebels 29 ist, sind der
FF-Hebel und der REW-Hebel 28 und 2 9 nicht blockiert.
Durch Niederdrücken der Hebel erfolgen dann der schnelle Vorlauf und das Rückspulen.
Wenn das Band in Berührung mit dem Kopf ist und sich mit hoher Geschwindigkeit bei der Betriebsart FF oder
REW bewegt, so daß das Aufzeichnungsintervall (nicht
aufgezeichnete Fläche) ermittelt wird, dient die zuvor beschriebene Aufzeichnungsintervallermittlungseinrichtung
zur Ausführung eines sogenannten Schnellzugriffs zu dem Anfang der aufgezeichneten Musik und hierzu ist
eine Aufzeichnungsintervallermittlungsschaltung (nicht
gezeigt) vorgesehen, die auf der Basis der mit dem Kopf reproduzierten Signale arbeitet. Die Intervallerraitt-
• ♦
lungsschaltung wird eingeschaltet und in Spielstellung ist der FF-Hebel 28 oder der REW-Hebel 29 gedrückt,
so daß das Band mit hoher Geschwindigkeit unter einer Kontaktkraft weitertransportiert wird, die schwächer
als im Abspielbetriebszustand ist. Auf der Basis der vom Kopf reproduzierten Signale wird das Intervall ermittelt
und gleichzeitig wird der in Figur 22 gezeigte Magnet erregt und man erreicht so wiederum den Abspielzustand.
Der Magnet 80 dient zur Ausführung der Umschaltung von der Hochgeschwindigkeitswiedergabe auf
die Wiedergabe mit konstanter Geschwindigkeit und auch zur Ausführung der Umschaltung der Drehrichtung beim
Abspielen.
In Übereinstimmung mit dem Arbeiten der Intervallermittlungseinrichtung
ist eine Stummabstimmungsschaltung (nicht gezeigt) vorgesehen, um die bei der Hoch—
geschwindigkeitswiedergabe zu reproduzierenden Signale
zu dämpfen. Diese Stummabstimmungsschaltung ist"derart
beschaffen, daß sie außer in der Spielstellung des Bandgerätes arbeitet. Wie insbesondere in Figur 2 9 gezeigt,
ist ein Stummabstimmungshebel 106 in dem Bewegungsweg des Stiftes 27b angeordnet, der fest an dem Ende 27a
der Kopfplatte 27 angebracht ist und der durch eine Feder 105 in Richtung auf die Kopfplatte 27 vorbelastet
ist. Ein Stummabstimrnungsschalter SW4 ist vorgesehen,
um die Stummabstimmungsschaltung zu betreiben, wenn er geschlossen ist und dieser Schalter ist auf dem Bewegungsweg
des Vorsprunges 106a des Stummabstimmungshebels 106 vorgesehen. Wenn die Kopfplatte 27 in die Spielstellung,
vorgeschoben wird, öffnet der Stift 27b über den Stummabschaltungshebel 106 den Stummabstimmungsschalter
SW4, um die Stummabstimmungsschaltung unwirksam zu rnachen.
Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung ergibt, wird bei der erfindungsgemäßen Abtasteinrichtung zum
Anhalten der Spulenplattendrehung auf die anderen mechanischen
Bauteile oder Bauelemente durch die Erfassung der Spulenplatte keine Kraft ausgeübt, um einen
Mechanismus auszulösen, der zur Ausführung der Grunddrehung der Spulenplatte dient, da beim Verhindern der
Drehung der Spulenplatte das drehbewegliche Element
]0 (das mit Innenverzahnung versehene Rad oder der Zahnkranz)
.in Eingriff mit einem ortsfestem Teil, wie oineiti
Chassis, ist, um blockiert zu werden, wobei eine Reaktionswirkung als ein Ermittlungssignal für die Antriebseinrichtung
genutzt wird. Daher kann die übliche Einrichtung zur Ausführung der Drehbewegung wesentlich
vereinfacht werden.
Ein Elektromotor kann als eine weitere Einrichtung Z1JSn Antreiben des Drehelements für die Abtasteinrichtung
nach der Erfindung verwendet werden..Wenn der Rotor gesperrt wird, kann sich der Rotor so drehen, daß
das von dem Rotor verursachte Reaktionsdrehmoment zur Ermittlung des Anhaltens der Spulenplatte genutzt werden
kann.
Leerseite
Claims (3)
- Patentansprüche( 1J Abtasteinrichtung zum Anhalten der Spuleneinheitdrehung bei einem Bandgerät mit Spulenwelleneinheiten, die in Eingriff mit einer Bandeinheit bringbar sind, gekennzeichnet durch:eine Dreharmeinrichtung (47), die unter Reibschluß in Eingriff mit den Spulenwelleiieinheiten (18a, 18b) ist,eine Dreheinrichtung (50), die um eine vorbestimmte Achse drehbar ist,eine Antriebseinrichtung (55), die der Dreheinrichtung (50) ein Drehmoment erteilt, undeine Verbindungseinrichtung (47a), die zwischen den freien Enden des Dreharms (47) und der Dreheinrichtung (50) ausgebildet ist, um eine Drehbewegung derDreheinrichtung (50) zu verhindern, wenn die Drehung wenigstens einer der Spulenwellen (18a, 18b) gestoppt wird,^ wobei das Anhalten der Drehbewegung der Spulenwelleneinheiten (18a, 18b) durch ein Reaktionsmoment ermittelt wird, das.· von der Antriebseinrichtung (55) erzeugt wird.
- 2. Abtasteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e kennz eichnet, daß die Antriebseinrichtung eine Sonnen-Planetengetriebeeinrichtung umfaßt, die ein innen verzahntes Rad (50), ein Sonnenrad (54a) und ein Planetenrad (55) umfaßt, und daß das innenverzahnte Rad (50) eine Einrichtung enthält, die selektiv in Eingriff mit der Verbindungseinrichtung (47a) bringbar ist.
- 3. Abtasteinrichtung nach Anspruch 2, dadurch g e -kennzeichnet, daß die Eingriffseinrichtung eine wellenförmige Nocke·■ (50a) und Anschlagvorsprünge (50b) umfaßt.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
JP56000892A JPS57113441A (en) | 1981-01-07 | 1981-01-07 | Sensing mechanism for stop of turning of reel turntable of tape deck |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3200278A1 true DE3200278A1 (de) | 1982-08-26 |
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Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19823200278 Withdrawn DE3200278A1 (de) | 1981-01-07 | 1982-01-07 | Abtasteinrichtung zum anhalten der spuleneinheitdrehung |
Country Status (3)
Country | Link |
---|---|
US (1) | US4424940A (de) |
JP (1) | JPS57113441A (de) |
DE (1) | DE3200278A1 (de) |
Citations (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2438697A1 (de) * | 1974-08-05 | 1976-02-26 | Sony Corp | Magnetband-aufnahme- und -wiedergabevorrichtung mit automatischer abstelleinrichtung |
DE2903871A1 (de) * | 1978-02-01 | 1979-08-02 | Tokyo Shibaura Electric Co | Tragbares magnetbandgeraet, insbesondere sog. kassettenrekorder |
DE2929569A1 (de) * | 1978-07-20 | 1980-02-07 | Matsushita Electric Ind Co Ltd | Bandantrieb |
-
1981
- 1981-01-07 JP JP56000892A patent/JPS57113441A/ja active Pending
-
1982
- 1982-01-04 US US06/336,811 patent/US4424940A/en not_active Expired - Fee Related
- 1982-01-07 DE DE19823200278 patent/DE3200278A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
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DE2929569A1 (de) * | 1978-07-20 | 1980-02-07 | Matsushita Electric Ind Co Ltd | Bandantrieb |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
US4424940A (en) | 1984-01-10 |
JPS57113441A (en) | 1982-07-14 |
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