DE3132631C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/61—Magazines
- F41A9/64—Magazines for unbelted ammunition
- F41A9/76—Magazines having an endless-chain conveyor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Warehouses Or Storage Devices (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Umlaufmagazin nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
Ein Umlaufmagazin dieser Art ist aus der DE-OS 29 48 146 bekannt, bei
dem die Munitionsbehälter lediglich in zwei Munitionslagen in Führungs
schienen gelagert sind.
Dies kann dazu führen, daß das Umlaufmagazin bei der erforderlichen
Munitionsmenge einen großen Raumbedarf in einem Kampffahrzeug bean
sprucht, wodurch sich dessen Außenkonturen stark erweitern. Ein Nachteil
kann sich auch in den Fällen ergeben, in denen in einem Kampffahrzeug
zwar genügend Raum für die Unterbringung der erforderlichen Munitions
menge vorhanden wäre, dessen Abmessungen sich aber nicht zur Unterbrin
gung eines zweilagigen Umlaufmagazins eignen. Man ist in diesen Fällen
daher gezwungen, auf die Vorteile eines automatischen Umlaufmagazins zu
verzichten und auf andere Magazinsysteme auszuweichen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Umlaufmagazin der
anfangs genannten Art so auszugestalten, daß es bei kompakten Raumabmes
sungen in einem Kampffahrzeug angeordnet werden kann oder in einen
vorhandenen Bauraum mit verzweigter oder ungleichförmiger Ausgestaltung
eingebracht werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Kennzeichens des Patentan
spruchs 1 gelöst, wobei sich darüber hinaus der besondere Vorteil ergibt,
daß auch bei der Lagerung größerer Munitionsmengen für den Ladevorgang
jeweils nur eine kleine Teilmenge an Munition in Umlauf gesetzt werden
muß. Damit ergeben sich geringere Massenkräfte, wodurch der Ladevorgang
schneller ablaufen kann. Desgleichen können die Antriebseinrichtungen
sowie die Trag- und Führungssysteme für die umlaufenden Munitionsbehäl
ter schwächer dimensioniert werden. Das die Teilmenge tragende und an
der Entnahmeposition angeordnete Umlaufmagazin kann dabei jederzeit von
den angrenzenden Munitionslagen nachgefüllt werden.
Um mit einfachen und zuverlässig wirkenden Einrichtungen die gesamten,
jeweils an einem Endlos-Kettentrieb angeordneten Greiferzangen gleich
zeitig öffnen und schließen zu können, bestehen die Endlos-Kettentriebe
vorzugsweise aus nebeneinander angeordneten Ketten, die miteinander über
die Greiferzangen derart verbunden sind, daß jeweils ein Zangenhebel
einer Greiferzange an einem Gelenkpunkt G 1 der einen Kette und der
andere Zangenhebel der Greiferzange an einem Gelenkpunkt G 2 der
anderen Kette angelenkt sind, wobei eine die beiden Gelenkpunkte G 1
und G 2 zusammenführende Relativbewegung der beiden
Ketten ein Schließen der Zangenschenkel der Greiferzangen
bewirkt und eine die Gelenkpunkte G 1 und G 2 auseinander
ziehende Relativbewegung der beiden Ketten ein Öffnen
der Zangenschenkel zur Folge hat.
Vorteilhafterweise ist von den beiden parallel laufenden
Ketten der Endlos-Kettentriebe jeweils nur die eine
Kette angetrieben, wohingegen die andere Kette mittels
Bremseinrichtungen verzögerbar ist. Dabei können die
Bremseinrichtungen entweder aus auf die ungetriebenen
Ketten direkt einwirkenden Bremsflächen bestehen, oder
an den Ketten-Zahnrädern angeordnet sein, mit denen
die ungetriebenen Ketten in Eingriff stehen. Derartige
Steuerungseinrichtungen zur Betätigung der Greiferzangen
erfordern nur einen geringen Herstellungsaufwand und
zeichnen sich durch hohe Betriebssicherheit aus.
Um beim Überleiten der Munitionsbehälter von einer ge
raden Führungsschiene auf eine benachbarte gerade Füh
rungsschiene eine sichere Einführung in die zur gewünsch
ten geraden Führungsschiene leitende gebogene Verbin
dungsschiene zu gewährleisten, kann an den Verzweigungs
stellen zwischen gerader Führungsschiene und gebogener
Verbindungsschiene ein Weichenelement vorgesehen sein.
Besonders vorteilhaft sind dabei wahlweise schaltbare
Weichenelemente, mit denen der Nachfüllvorgang für das
gesamte Umlaufmagazin sicherer gesteuert werden kann.
Die Führungsschienen können unterschiedliche Länge
aufweisen, um so einen vorhandenen Bauraum optimal nutzen
zu können bzw. um die Außenkonturen eines Kampffahrzeugs
günstig gestalten zu können. Dabei können vorteil
hafterweise auch lange, schmale, beispielsweise L-för
mige Räume noch zur Munitionslagerung genutzt werden.
Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
anhand der Zeichnung und in Verbindung mit den An
sprüchen.
Es zeigt
Fig. 1 die Seitenansicht, teilweise aufgebrochen, eines
dreilagigen Umlaufmagazins nach der Erfindung
in teilweise geschnittener Darstellung gesehen
von der Ebene I-I in Fig. 2;
Fig. 2 die Schnittansicht des Umlaufmagazins gemäß
der Schnittlinie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 die Ansicht des Umlaufmagazins gemäß der Ebene
III-III in Fig. 2,
Fig. 4 eine Detailansicht aus Fig. 1 in vergrößertem
Maßstab mit Verzweigungsstellen von geraden
Führungsschienen und angeschlossenen Ver
bindungsschienen,
Fig. 5a die Einzeldarstellung einer an einer Kette
angelenkten, geschlossenen Greiferzange ge
mäß der Schnittlinie Va-Va in Fig. 5b,
Fig. 5b die Draufsicht auf ein Teilstück eines Endlos
kettentriebes mit geschlossener Greiferzange
gemäß Fig. 5a,
Fig. 6a die Einzeldarstellung einer an einer Kette
angelenkten, geöffneten Greiferzange gemäß
der Schnittlinie VIa-VIa in Fig. 6b,
Fig. 6b die Draufsicht auf ein Teilstück eines Endlos-
Kettentriebes mit geöffneter Greiferzange
gemäß Fig. 6a;
Fig. 7 die Schnittansicht einer Ausführungsform einer
Bremseinrichtung zur Abbremsung einer Kette
eines Endlos-Kettentriebs, im Bereich der
Schnittlinie VII-VII in Fig. 1,
Fig. 8 eine schematische Darstellung des dreilagi
gen Umlaufmagazins gemäß Fig. 1 und
Fig. 9 in schematischer Darstellung ein mehrlagiges
Umlaufmagazin mit Munitionslagen unterschied
licher Länge.
Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Umlaufmagazin
weist in drei Lagen A, B und C angeordnete Munitions
behälter 1 auf, an deren Stirnseiten jeweils ein mit
einer Laufrolle 2, 2′ versehener Führungsstift 3, 3′
befestigt ist. Die Laufrollen 2, 2′ sind in jeweils
drei zueinander parallelen Führungsschienen 4, 4′ ge
lagert, die an den Stirnseiten der rohrförmigen Muni
tionsbehälter 1 in zu deren Achsen senkrechten Ebenen
5 und 5′ (Fig. 2) angeordnet sind. Die Führungsschienen
4, 4′ sind untereinander durch gebogene Verbindungsschienen
6, 6′ verbunden.
Die Führungsschienen 4, 4′ und die gebogenen Verbindungsschienen
6, 6′ stellen Führungsbahnen dar, mittels derer die
Munitionsbehälter 1 in jede beliebige Stellung innerhalb
der drei Lagen verschiebbar sind.
Zu den Führungsbahnen sind in einem Parallelabstand P
ein oberer Endlos-Kettentrieb 7, 7′ und ein unterer
Endlos-Kettentrieb 8, 8′ geführt, die jeweils in Ketten
rädern 9, 9′ gelagert sind. Im Mittelbereich laufen der
obere und der untere Endlos-Kettentrieb 7, 7′ und 8, 8′
jeweils im Parallelabstand P zur mittleren der drei
Führungsschienen 4, 4′.
Die an einem Endbereich der Führungsschienen 4, 4′
angeordneten Kettenräder 9, 9′ weisen Antriebseinrich
tungen auf, die aus einem Antriebsmotor 10, zwei An
triebsritzeln 11, 11′ (Fig. 3) Zwischenrädern 12, 12′
und zwei Antriebsketten 13, 13′ bestehen. Die Antriebs
ketten befinden sich mit den Antriebsritzeln 11, 11′
und den Zwischenrädern 12, 12′ in Eingriff und bewirken
bei den oberen und unteren Endlos-Kettentrieben 7, 7′
und 8, 8′ eine gegensinnige Umlaufrichtung. Um einen
synchronen Gleichlauf der in den beiden Ebenen 5 und 5′
befindlichen Endlos-Kettentriebe zu erzielen, sind
die beiden Antriebsritzel 11 und 11′ über eine in Fig. 3
dargestellte Verbindungswelle 14 drehfest miteinander
verbunden.
Die Fig. 4 zeigt die beiden Endbereiche der mittleren
Führungsschiene 4, 4′ von denen jeweils zwei gebogene,
zu den außen liegenden Führungsschienen 4, 4′ leitende
Verbindungsschienen 6, 6′ abzweigen. An den Verzweigungs
stellen sind Weichenelemente 15 angeordnet, mittels
derer der Transportweg der an den Führungsstiften 3, 3′
aufgehängten Munitionsbehälter gesteuert werden kann.
Die Weichenelemente 15 können unter Federbelastung in
einer Stellung gehalten sein, sie können jedoch auch mit
Einrichtungen zur wahlweisen Steuerung versehen sein.
Wie aus den Fig. 5a, 5b sowie 6a und 6b zu ersehen,
besteht jeder Endlos-Kettentrieb 7, 7′ bzw. 8, 8′ aus
zwei Einzelketten, von denen mit 16 die angetriebene
Kette und mit 17 die ungetriebene Kette bezeichnet sind.
Die beiden Ketten 16 und 17 sind miteinander über
Greiferzangen 18, 18′ gekoppelt, wobei jeweils ein
Zangenhebel 18 a, an der angetriebenen Kette 16 an
einem Gelenkpunkt G 1 und der andere Zangenhebel 18 b
an der ungetriebenen Kette 17 an einem Gelenkpunkt G 2
angelenkt ist.
In der Darstellung nach den Fig. 5a und 5b befindet
sich die Greiferzange 18 in geschlossenem Zustand,
in dem die Zangenschenkel 18 c einen im Parallel
abstand P vom Endlos-Kettentrieb 7 bzw. 8 entfern
ten Führungsstift 3 umfassen.
Die Darstellung nach den Fig. 6a und 6b zeigt eine
Greiferzange 18, 18′ in geöffnetem Zustand. In dieser
Stellung ist der Abstand zwischen den beiden Gelenkpunk
ten G 1 und G 2 durch eine Relativbewegung der beiden
Ketten 16 und 17 soweit vergrößert, daß sich die
Zangenschenkel 18 c geöffnet und soweit abgesenkt
haben, daß sie berührungsfrei an den Führungsstiften
3 vorbeibewegt werden können.
Eine Vorrichtung zur Erzeugung der Relativbewegung ist aus
der Fig. 7 zu ersehen, die zwei Kettenräder 9, mit einer
angetriebenen und einer ungetriebenen Kette 16 bzw. 17
zeigt. Das mit der ungetriebenen Kette 17 in Eingriff be
findliche Kettenrad 9 ist vom benachbarten Zwischenrad un
abhängig z. B. in einer Gleitlagerbuchse 25 frei drehbar
und hat an seiner freien Stirnseite eine Reibfläche 19
angeordnet, die sich mit einer Gegenreibfläche 20 in Reib
schluß befindet. Beide Kettenräder 9 sitzen auf einer
Achswelle 26 wobei z. B. über eine Paßfederverbindung 27
das andere Kettenrad drehfest angeordnet ist. In diesem Zu
stand wird die ungetriebene Kette 17 gegenüber der angetrie
benen Kette 16 verzögert, wodurch, je nach Dreh- bzw. Um
laufrichtung des Endlos-Kettentriebs ein Zusammenführen
oder eine Auseinanderbewegung der Gelenkpunkte G 1 und G 2
bzw. ein Öffnen oder Schließen der Greiferzangen 18 be
wirkt wird. Zur Betätigung der Bremseinrichtung wird je
weils die Gegenreibfläche 20 in der dargestellten Pfeil
richtung X verschoben.
Die Fig. 8 zeigt in schematischer Darstellung das bisher
beschriebene dreilagige Umlaufmagazin, wobei, wie beispiels
weise aus der Fig. 9 zu ersehen, grundsätzlich eine breite
Variationsmöglichkeit in Anordnung des aus einzelnen Umlauf
magazinen zusammengesetzten Munitionsbunkers gegeben ist.
Die Funktionsweise des bisher beschriebenen dreilagigen
Umlaufmagazins wird nachfolgend anhand der Fig. 1
und 8 näher beschrieben. Es ist die Forderung zu erfüllen
die gesamte, in den Lagen A, B und C in den Munitions
behältern 1 gelagerte Munition, deren Positionen durch
die Buchstaben a bis v gekennzeichnet sind, an eine
ortsfeste Entnahmeposition zu transportieren, von der
aus die Munition aus dem Munitionsbehälter entnommen
und zur Waffe weitergefördert werden kann. Diese Ent
nahmeposition entspricht im hier vorliegenden Ausfüh
rungsbeispiel der Position d.
Nachdem der Munitionsbehälter der Position d geleert
ist, wird der untere Endlos-Kettentrieb 8, 8′ in der
dargestellten Pfeilrichtung in Umlauf gesetzt. Der An
trieb in dieser Richtung hat unter gleichzeitiger Ein
wirkung der in Fig. 7 dargestellten Verzögerungsein
richtung eine Relativbewegung der angetriebenen und
der unangetriebenen Kette 16, 16′ und 17, 17′ zur Folge,
in der die Greiferzangen 18, 18′ die Führungsstifte
3, 3′ der Munitionsbehälter 1 fest umschließen und
mitbewegen. Gleichzeitig wird der obere Endlos-Ketten
trieb 7, 7′ in die entgegengesetzte Richtung in Umlauf
gesetzt, wodurch sich ebenfalls unter Einwirkung einer
Verzögerungseinrichtung, eine Relativbewegung der an
getriebenen und der ungetriebenen Kette 16 und 17 einstellt,
die der des unteren Endlos-Kettentriebes entgegengesetzt
gerichtet ist und ein Auseinanderbewegen der Gelenk
punkte G 1 und G 2 bzw. ein Öffnen der Greiferzangen
18, 18′ bewirkt. Die am oberen Endlos-Kettentrieb 7, 7′
befestigten Greiferzangen 18, 18′ geben die Führungs
stifte 3, 3′ frei und werden berührungslos an diesen vor
beigeführt. Die in der Lage A befindlichen Munitions
behälter verbleiben daher in ihren durch die Buch
staben p bis v gekennzeichneten Positionen.
Die Munitionsbehälter 1 der Lagen B und C werden durch
den unteren Endlos-Kettentrieb 8, 8′ solange schritt
weise zur Entnahmeposition d gefördert, bis sämtliche
Munitionsbehälter 1 dieser beiden Lagen geleert sind.
Hierauf erfolgt eine Drehrichtungsumkehr der Antriebs
einrichtung mit der Folge, daß sich zunächst die
Greiferzangen 18, 18′ des oberen Endlos-Kettentriebs
7, 7′ um die Führungsstifte 3, 3′ der in den Lagen
A und B befindlichen Munitionsbehälter 1 schließen
und bei Weiterbewegung die Munitionsbehälter 1 in den
Lagen A und B in Umlauf versetzen. Der Transport wird
dabei solange fortgesetzt, bis sämtliche leeren Muni
tionsbehälter der Lage B sich in der oberen Lage A
befinden. Hierauf erfolgt eine erneute Drehrichtungs
umkehr, der Antriebseinrichtung, worauf sich die
Greiferzangen 18, 18′ des oberen Endlos-Kettentriebes
7, 7′ wieder öffnen und die Greiferzangen 18, 18′
des unteren Endlos-Kettentriebes 8, 8′ die Führungs
stifte 3, 3′ umfassen. Der Antrieb erfolgt solange,
bis der erste der vollen Munitionsbehälter 1 der Lage B
(ursprüngliche Lage A) die Entnahmeposition d erreicht
hat und wird dann schrittweise bis zur vollständigen
Leerung des dreilagigen Umlaufmagazins fortgesetzt.
In der gleichen Weise, jedoch in umgekehrter Reihenfolge,
kann die Beladung des Umlaufmagazins erfolgen. Die
Munition kann dabei beispielsweise an der Entnahme
position d oder irgend einer anderen der Positionen
a bis g eingegeben werden.
Besteht das mehrlagige Umlaufmagazin, wie in Fig. 9
schematisch dargestellt, aus fünf Munitionslagern
A′, B′, C′, D′ und E′, so wird nach dem gleichen
Funktionsprinzip verfahren, wobei zunächst die Muni
tionsbehälter der Lagen D′ und E′ entladen werden.
Anschließend werden die Munitionsbehälter der Lagen
C′und D′, von denen diejenigen der Lagen C′ gefüllt
und diejenigen der Lagen D′ geleert sind, solange in
Umlauf gesetzt, bis die vollen, ursprünglich in der
Lage C′ gelagerten Munitionsbehälter, die Lage D′
eingenommen haben. Hierauf werden die Munitionsbehälter
der Lagen D′ und E′ vom untersten Endlos-Ketten
trieb wieder in Umlauf gesetzt, bis sich die vollen
Munitionsbehälter der Lage D′ (ursprünglich C′) in der
Lage E′ befinden, wo sie die Entnahmeposition erreicht
haben.
In der gleichen Weise, wie die Munitionsbehälter der
Lage C′ in die Lage E′ transportiert werden, erfolgt
der lagenweise Transport der in den Lagen A′ und B′
enthaltenen Munitionsbehälter in die in der Lage E′
befindliche Entnahmeposition d′, wobei es keine Rolle
spielt, daß die einzelnen Munitionslagen, in Anpassung
an gegebene Raumverhältnisse, unterschiedliche Länge
aufweisen.
In den Fällen, in denen die einzelnen Lagen unter
schiedliche Länge aufweisen, kann zur Gewährleistung
sicherer Verzweigungsabläufe die Anordnung von be
darfsweise schaltbaren Weichenelementen 15, 15′
zweckmäßig sein.
Die von den Greiferzangen 18, 18′ erfaßten Munitions
behälter 1 sind mit den Laufrollen 2, 2′ ausreichend
geführt. Um jedoch unkontrollierte Bewegungen der
jeweils ruhenden Munitionsbehälter mit Sicherheit
auszuschließen, werden ihre Führungsstifte 3, 3′ durch
federnde Klemmleisten 21, 21′ Fig. 5a; Fig. 6a arre
tiert. Sie sind mit den Greiferzangen 18, 18′ funktions
mäßig in der Weise verbunden, daß sie beim Schließen der
Greiferzangen 18, 18′ bzw. der Zangenschenkel 18 c
automatisch außer Eingriff gedrückt werden.
Claims (9)
1. Umlaufmagazin zur Lagerung großkalibriger Munition und zur
automatischen Förderung der Munition an eine oder mehrere, innerhalb des
Umlaufmagazins gelegene Entnahmepositionen, wobei die Munition in
Munitionsbehältern gelagert ist, die lagenweise und nebeneinander
angeordnet sind und mittels gelenkiger Verbindungselemente zu einem
Endlosband zusammengefaßt sind, wobei jeder Munitionsbehälter an seinen
Stirnseiten Führungsstifte aufweist, die Munitionsbehälter mit den
Führungsstiften in Führungsbahnen querverschieblich gelagert sind, die
Führungsbahnen an den Stirnseiten der Munitionsbehälter in zu deren
Achsen senkrechten Ebenen angeordnet sind und die Führungsbahnen jeweils
aus drei oder mehreren, der Anzahl der Munitionslagen entsprechenden, im
wesentlichen geraden Führungsschienen bestehen, die mittels gebogener
Verbindungsschienen untereinander verbunden sind, dadurch gekenn
zeichnet, daß
- - an jeweils zwei benachbarten Führungsschienen jeder senk rechten Ebene (5, 5′) und an den diese verbindenden Verbindungs schienen (6, 6′) ein Endlos-Kettentrieb (7, 7′; 8, 8′) parallel geführt ist,
- - an jedem Endlos-Kettentrieb (7, 7′; 8, 8′) auf der den Führungs schienen (4, 4′) und den Verbindungsschienen (6, 6′) zugewandten Seite, Greiferzangen (18, 18′) angelenkt sind,
- - Einrichtungen zum wahlweisen Schließen oder Öffnen sämtlicher, an einem Endlos-Kettentrieb (7, 7′; 8, 8′) angeordneter Greifer zangen (18, 18′) vorgesehen sind,
- - die Greiferzangen (18, 18′) die im Pa rallelabstand (P) zu den Endlos-Kettentrieben (7, 7′; 8, 8′) ange ordneten Führungsstifte (3, 3′) im geschlossenen Zustand umschließen und im geöffneten Zu stand zurückbewegt sind und an den Führungsstiften berührungsfrei vorbeiführbar sind,
- - die Endlos-Kettentriebe (7, 7′; 8, 8′) Antriebseinrichtungen auf weisen mit denen die in den parallelen Ebenen (5) und (5′) einan der zugeordneten Endlos-Kettentriebe synchron antreibbar sind.
2. Umlaufmagazin nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß bei den Einrichtungen
zum Öffnen und Schließen der Greiferzangen (18, 18′)
die Endlos-Kettentriebe (7, 7′; 8, 8′) jeweils aus zwei
parallel laufenden Ketten (16, 16′; 17, 17′) bestehen,
die miteinander über die Greiferzangen (18, 18′) derart
verbunden sind, daß jeweils ein Zangenhebel (18 a)
einer Greiferzange (18, 18′) an einem Gelenkpunkt (G 1)
der einen Kette (16, 16′) und der andere Zangenhebel
(18 b, 18 b′) der Greiferzange an einem Gelenkpunkt (G 2) der
anderen Kette (17, 17′) angelenkt sind, wobei eine die
beiden Gelenkpunkte (G 1) und (G 2) zusammenführende Relativ
bewegung der beiden Ketten (16, 16′; 17, 17′) ein
Schließen der Zangenschenkel (18 c, 18 c′) der Greifer
zangen (18, 18′) bewirkt und eine die Gelenkpunkte
(G 1) und (G 2) auseinanderziehende Relativbewegung der bei
den Ketten (16, 16′; 17, 17′) ein Öffnen der Zangen
schenkel (18 c, 18 c′) zur Folge hat.
3. Umlaufmagazin nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß von den beiden parallel
laufenden Ketten eines Endlos-Kettentriebes (7, 7′;
8, 8′) jeweils eine Kette (16, 16′) angetrieben und
die andere Kette (17, 17′) ungetrieben und mittels Brems
einrichtungen verzögerbar ist.
4. Umlaufmagazin nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Bremseinrichtungen
aus an der ungetriebenen Kette (17, 17′) angreifenden
Reibflächen (19, 19′) bestehen.
5. Umlaufmagazin nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtun
gen an den Kettenrädern (9, 9′) angeordnet sind, mit
denen die ungetriebenen Ketten (17, 17′) in Eingriff
stehen.
6. Umlaufmagazin nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtungen
bedarfsweise aktivierbar sind.
7. Umlaufmagazin nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß an den Verzweigungsstellen
zwischen den Führungsschienen (4, 4′) und Verbindungs
schienen (6, 6′) Weichenelemente (15, 15′) vorgesehen
sind.
8. Umlaufmagazin nach Anspruch 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Weichenelemente
(15, 15′) wahlweise schaltbar sind.
9. Umlaufmagazin nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führungsschienen
(4, 4′) unterschiedliche Länge aufweisen.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19813132631 DE3132631A1 (de) | 1981-08-18 | 1981-08-18 | Umlaufmagazin |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19813132631 DE3132631A1 (de) | 1981-08-18 | 1981-08-18 | Umlaufmagazin |
Publications (2)
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DE3132631A1 DE3132631A1 (de) | 1983-03-03 |
DE3132631C2 true DE3132631C2 (de) | 1988-11-24 |
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ID=6139568
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DE19813132631 Granted DE3132631A1 (de) | 1981-08-18 | 1981-08-18 | Umlaufmagazin |
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- 1981-08-18 DE DE19813132631 patent/DE3132631A1/de active Granted
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