DE3116044A1 - Copolymere und deren verwendung als beizmittel in bildempfangsschichten von photographischen aufzeichnungsmaterialien fuer das diffusionsuebertragungsverfahren - Google Patents
Copolymere und deren verwendung als beizmittel in bildempfangsschichten von photographischen aufzeichnungsmaterialien fuer das diffusionsuebertragungsverfahrenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Copolymere mit der Fähigkeit, Farbstoffe zu beizen bzw. zu fixieren. Insbesondere betrifft
die Erfindung die Verwendung dieser Copolymere als Beizmittel in photographischen Aufzeichnungsmaterialien
für das Diffusionsübertragungsverfahren.
Photographische Aufzeichnungsmaterialien für das Diffusionsübertragungsverfahren
sind in zahlreichen Patentschriften beschrieben, z.B. in den US-Patentschriften
2 983 606; 3 345 163; 3 3 362 819; 3 594 164 und
3 594 165. Bei diesen Aufzeichnungsmaterialien handelt
es sich im allgemeinen um Filmeinheiten mit einem lichtempfindlichen
System, das mindestens eine Silberhalogenidschicht enthält, die gewöhnlich mit einem bilderzeugenden
Material, z.B. einem bildfarbstoffliefernden Material, integriert
ist. Nach der Belichtung wird das lichtempfindliche System entwickelt, im allgemeinen dadurch, daß eine
wäßrig-alkalische Entwicklermasse über das belichtete Element verteilt wird, um eine bildmäßige Verteilung eines
diffundierbaren bilderzeugenden Materials zu erzeugen. Das bilderzeugende Material wird mindestens teilweise durch
Diffusion auf eine Bildempfangsschicht übertragen, die auf dem entwickelten lichtempfindlichen Element liegt und die
in der Lage ist, das bilderzeugende Material zu beizen oder
anderweitig zu fixieren. Die Bildempfangsschicht enthält das Übertragungsbild, das bei einigen Aufzeichnungsmaterialien
in der Schicht betrachtet wird, nachdem diese vom lichtempfindlichen Element getrennt worden ist, während bei anderen Aufzeichnungsmaterialien
eine solche Trennung nicht eforderlich ist.
Es wurden schon verschiedene Polymere als Beizmittel in photographischen Aufzeichnungsmaterialien, einschließlich
Produkten für die Diffusionsübertragung, verwendet. Polymere Beizmittel für Produkte mit Diffusionsübertragung zur Erzeugung
von photographischen Bildern sind beispielsweise
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in den US-Patentschriften 3 148 061, 3 758 445, 3 770 439 und 4 080 34 6 beschrieben. Die vorteilhafte Anwendung
eines bestimmten Beizmittels hängt oft von den jeweiligen Erfordernissen eines photographischen Aufzeichnungsmaterials
ab, wobei Mängel oder Nachteile beobachtet werden können, wenn ein bestimmtes Beizmittel verwendet wird.
Mangel hinsichtlich des Beizvermögens gegenüber einem oder mehreren Farbstoffen, die zur Erzeugung eines photographischen
Bildes verwendet werden, sind Unscharfe (Nebel), Vergilbung oder ähnliche Bildfehler. Weiterhin können Schwierigkeiten
bei der Synthese oder Herstellung eines polymeren Materials mit einem erwünschten Beizvermögen beim
Aufbringen einer geeigneten Bildempfangsschicht mit einem polymeren Beizmittel ernsthafte Beschränkungen bei der
praktischen Verwertung eines bestimmten Beizmittels ergeben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, polymere Beizmittel mit guter Farbstoff-Beizfähigkeit zur Verfügung zu
stellen, so daß sie bei photographischen Produkten und Verfahren verwendet werden können. Diese polymeren Beizmittel
sollen insbesondere bei photographischen Diffusionsübertragungsverfahren Farbstoffbilder ohne störende Unscharfe,
Vergilbung oder ähnlichen Bildfehlern liefern. Weiterhin sollen die polymeren Beizmittel leicht synthetisierbar
und gut zum Aufbringen von Bildempfangsschichten verwendbar sein.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird mit Hilfe von Copolymer-Beizmitteln gelöst, die wiederkehrende Einheiten
der Formel
f CH, - CH
.R1
ΘΧ 2 © - N ~- R^ Χϋ
^nn 3 Formel (I)
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- 1 D —
enthalten, worin die Symbole folgende Bedeutungen haben:
R , R2 und R3 sind unabhängig voneinander Alkylgruppen
(z.B. Methyl-, Propyl- und Butylgruppen); substituierte Alkylgruppen (z.B. Hydroxyäthyl- oder Hydroxypropylgruppen);
Cycloalkylgruppen (z.B. Cyclohexylgruppen); Arylgruppen (z.B. Phenyl-oder Naphthylgruppen); Aralkylgruppen (z.B.
Benzylgruppen); Alkarylgruppen (z.B. Tolylgruppen); oder
es können mindestens zwei der Gruppen R , R2 und R3 zusammen
mit dem quaternären Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen gesättigten oder ungesättigten, substituierten
oder unsubstituierten stickstoffhaltigen heterocyclischen Ring (z.B. einen Morpholino-, Piperidino- oder
1-Pyridylring) vervollständigen; X ist ein Gegenanion
(z.B. ein Halogenidion); a und b sind ganze Zahlen, und das Molverhältnis a:b liegt im Bereich von etwa 0,1:1 bis
etwa 10:1.
Es wurde gefunden, daß Copolymere mit wiederkehrenden Einheiten aus 2-Methyl-5-vinylpyridin und einem quaternären
Vinylbenzyl-Ammoniumsalz, wie vorstehend beschrieben, ein ausgezeichnetes Beizvermögen haben und als Beizmittel in
photographischen Aufzeichnungsmaterialien besonders geeignet
sind.
Unter dem Erfindungskomplex der Produkte betrifft die Erfindung
ein Bildempfangselement mit einem Träger, der eine Bildempfangsschicht mit dem vorstehend beschriebenen Copolymer-Beizmittel
trägt. Weitere Produkte sind erfindungsgemäß Diffusionsübertragung-Filmeinheiten in Form eines lichtempfindlichen
Systems, das mindestens eine lichtempfindliche Silberhalogenid-Emulsionsschicht enthält, der ein durch
Diffusion übertragbares bildfarbstofflieferndes Material zugeordnet
ist; ferner enthält dieses Produkt eine Bildempfangs-
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schicht, die das bildfarbstoffliefernde Material nach der
Belichtung und Entwicklung aufnimmt, wobei die Bildempfangsschicht
das vorstehend beschriebene Copolymer-Beizmittel enthält.
Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Erzeugung eines Diffusionsübertragungsbildes, bei welchem man ein
lichtempfindliches System mit mindestens einer lichtempfindlichen
Silberhalogenid-Emulsionsschicht, der ein durch Diffusion übertragenes bildfarbstofflieferndes Material zugeordnet
ist, belichtet; das belichtete lichtempfindliche System mit einer wäßrig-alkalischen Entwicklermasse in Berührung
bringt, um auf diese Weise die Entwicklung der Silberhalogenidemulsion(en) und die Ausbildung einer bildmäßigen
Verteilung von diffundierbarem bildfarbstofflieferndem
Material zu erzielen; und durch Inbibition mindestens einen Teil der bildmäßigen Verteilung des diffundierbaren
bildfarbstoffliefernden Materials auf eine darüberliegende Bildempfangsschicht, die das vorstehend beschriebene Copolymer-Beizmittel
enthält, überträgt.
Es wurde gefunden, daß Copolymer-Beizmittel des vorstehend beschriebenen Typs leicht hergestellt und auf einen geeigneten
Träger aufgebracht werden können, wobei eine Bildempfangsschicht mit einer ausgezeichneten Beizfähigkeit
erhalten wird. Erfindungsgemäß erhält man mit Hilfe von
Diffusionsübertragungs-Filmeinheiten Farbstoffbilder, die
frei von störender Unscharfe, Vergilbung und ähnlichen Bildfehlern sind.
Die Erfindung ist nachstehend anhand er Zeichnung erläutert. Es zeigen:
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Pig. 1 einen schematischen Schnitt durch ein Bildempfangselement gemäß der Erfindung, enthaltend
ein Trägermaterial, eine polymere, sauer reagierende Schicht, eine Verzögerungsschicht,
eine Bildempfangsschicht gemäß der Erfindung ■ und eine Deckschicht;
Fig. 2-4 vereinfachte oder schematische Ansichten von besonderen Anordnungen von Filmeinheiten, die
eine Bildempfangsschicht gemäß der Erfindung enthalten und die nach der Belichtung und Entwicklung
dargestellt sind.
Werden die erfindungsgemäßen Copolymer-Beizmittel in den
Bildempfangsschichten von photographischen Elementen oder Produkten gemäß der Erfindung verwendet, so geht ihre Wirkung
dahin, daß diffundierbare bildfarbstoffliefernde Substanzen fixiert oder gebeizt werden. Es können also in den
die erfindungsgemäßen Beizmittel enthaltenden Bildempfangsschichten Farbbilder durch bildmäßige Verteilung von diffundierbaren
bildfarbstoffliefernden Substanzen in die Bildempfangsschicht erhalten werden, wobei das Beizmittel den
übertragenen Farbstoff in der Schicht fixiert und festhält.
Wie die Formel (I) zeigt, enthalten die erfindungsgemäßen Copolymere wiederkehrende Einheiten, die aus der Polymerisation
von copolymerisierbaren äthylenisch ungesättigten Comonomeren resultieren. Die Copolymere enthalten also sich
wiederholende oder wiederkehrende Einheiten aus der Polymerisation des comonomeren 2-Methyl-5-vinylpyridin. Weiterhin
enthalten die erfindungsgemäßen Copolymere sich wiederholende oder wiederkehrende Einheiten eines copolymerisierbaren
quaternären Vinylbenzyl-Ammoniumsalzes der Formel
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CH2 = CH
R1
2 0 Formel (II)
worin R , R2 , R3 und X die vorstehend angegebenen Bedeutungen
haben.
Die Natur der quaternären Stickstoffgruppen der Verbindungen
von Formel (II) und der wiederkehrenden Einheiten der Copolymer-Beizmittel gemäß der Erfindung hängt von der
Natur der Gruppen R , R2 und R3 ab. So können die Substituenten
R , R2 und R3 am quaternären Stickstoffatom der
Verbindungen von Formel (II) , die in den wiederkehrenden Einheiten der Copolymer-Beizmittel vorhanden sind, jeweils
Alkylgruppen (z.B. Methyl-, Äthyl-, Propyl- oder Butylgruppen); substituierte Alkylgruppen (z.B. Hydroxyäthyl-
oder Hydroxypropylgruppen); Cycloalkylgruppen (z.B. Cyclohexylgruppen);
Arylgruppen (z.B. Phenyl- oder Naphthylgruppen); Aralkylgruppen (z.B. Benzylgruppen); oder AIkarylgruppen
(z.B. Tolylgruppen) sein. Bevorzugte Gruppen R , R2 und R3 sind Alkylgruppen, z.B. Alkylgruppen mit 1 bis
etwa 8 Kohlenstoffatomen, Cyclohexyl- und Benzylgruppen. In besonders bevorzugten Verbindungen der Formel (II) sind
R , R2 und R3 jeweils die gleichen Alkylgruppen, z.B. Methylgruppen. In anderen bevorzugten Verbindungen sind
z.B. R und R2 jeweils Alkylgruppi
und R3 ist eine Cyclohexy!gruppe.
und R3 ist eine Cyclohexy!gruppe.
z.B. R und R2 jeweils Alkylgruppen, z.B. Methylgruppen,
Wie schon gesagt, können die Gruppen R , R2 und R3 der
Verbindungen von Formel (II) und der entsprechenden wiederkehrenden Einheiten der Copolymer-Beizmittel mit
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dem quaternären Stickstoffatom einen stickstoffhaltigen heterocyclischen Ring bilden. Der stickstoffhaltige
heterocyclische Ring kann gesättigt oder ungesättigt sein; er kann ferner substituiert oder unsubstituert
sein. Zur Bildung eines gesättigten N-haltigen heterocyclischen Rings benötigt man zwei der Gruppen R , R2
bzw. R , während man zur Bildung eines ungesättigten stickstoffhaltigen heterocyclischen Rings, wie des
1-Pyridylrings, alle Gruppen R , R2 und R3 benötigt.
Andere Beispiele für geeignete stickstoffhaltige heterocyclische Gruppen, die mit dem quaternären Stickstoffatom
gebildet werden, sind Morpholino- und Piperidino-Gruppen.
Die jeweilige Natur der Substituenten R , R2 und R3 der
Verbindungen von Formel (II) und der Copolymer-Beizmittel hängt von dem erwünschten Beiζvermögen des Copolymers
sowie von dem Einfluß dieser Substituenten auf die Eigenschaften der Copolymere, wie Löslichkeit, Quellbarkeit
oder Beschichtbarkeit, ab. Die Gruppen R , R2 und R3 einer
wiederkehrenden Einheit der Copolymer-Beizmittel· können gl·eich oder voneinander verschieden sein, um bestimmten
Anwendungen zu genügen. In entsprechender Weise werden Copolymere mit wiederkehrenden Einheiten aus zwei oder
mehreren Verbindungen der Formel (II) in Betracht gezogen. Diese Copolymer-Beizmittel können wiederkehrende Einheiten
von jeweils unterschiedlich substituierten Verbindungen enthalten, die ein unterschiedliches Beizverhalten bzw.
eine unterschiedliche Affinität gegenüber Farbstoffen zeigen oder die auf verschiedene Weise die gewünschten
Eigenschaften der Copolymer-Beizmittel beeinflussen. Derartige
Copolymere können durch Polymerisation von 2-Methyl-5-vinylpyridin
mit einem Gemisch aus zwei oder mehreren unterschiedlichen äthylenisch ungesättigten copolymerisierbaren
Verbindungen der Formel (II), d.h. einem Gemisch von
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Verbindungen, in denen die R-, R2- und R3-Substitution
der entsprechenden Verbindungen unterschiedlich ist, hergestellt werden.
Die Gruppe X in den Verbindungen von Formel (II) und in den Copolymer-Beizmitteln von Formel (I) ist ein Anion,
z.B. ein Halogenid, wie Bromid oder Chlorid. Andere Beispiele für das Anion X sind Sulfat, Alkylsulfat, Alkansulf
onat, Arylsulfonat (z.B. p-Toluolsulfonat), Acetat,
Phosphat, Dialkylphosphat oder dgl. Ein bevorzugtes Anion ist das Chlorid-Anion.
Geeignete Beispiele für äthylenisch ungesättigte Monomere der Formel (II) sind Vinylbenzyltrimethylammoniumchlorid,
Vinylbenzyltrihexylammoniumchlorid, Vinylbenzyldimethylcyclohexylammoniumchlorid,
Vinylbenzyl-dimethylbenzylammoniumchlorid, Vinylbenzy1-triäthylammoniumchlorid und
Vinylbenzyl-pyridiniumchlorid. Es können auch Gemische mit verschiedenen Stellungsisomeren verwendet werden. Ein bevorzugtes
quaternäres Vinylbenzylsalz ist ein Gemisch aus Stellungsisomeren (para und meta) von Vinylbenzyl-trimethylammoniumchlorid.
Beispielhafte Strukturen von wiederkehrenden Einheiten der erfindungsgemäßen Copolymer-Beizmittel sind:
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- CH
CH-
C3>
- N - (C2H5)
(III)
CH2 - CH
er
(CH3)3
FORMEL (IV)
CH2 - CH
Cl?
CH2-N- (CH3)
FORMEL/" (V)
CH2 - CH
N - (CH3)
Cl
FORMEL ' (VI)
- CH-
Cl© CH2-N- (CH,)
CH3SO3
3'3
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Das Verhältnis der wiederkehrenden Einheiten im Copolymer-Beizmittel,
das durch die ganzen Zahlen a und b in den Polymeren von Formel (I) dargestellt ist, kann innerhalb
weiter Grenzen schwanken. Das Molverhältnis a:b zwischen den wiederkehrenden Einheiten von 2-Methyl-5-vinylpyridin
und wiederkehrenden Einheiten eines quaternären Vinylbenzylammoniumsalzes liegt normalerweise im Bereich von etwa
0/1:1 bis etwa 10:1. Die Anwesenheit von wiederkehrenden Einheiten aus 2-Methyl-5-vinylpyridin und von quaternären
Vinylbenzylammoniumsalzen im Copolymer, so daß das Verhältnis
dieser wiederkehrenden Einheiten mindestens etwa 0,1:1 beträgt, macht das Copolymer-Beizmittel hydrophob.
Im allgemeinen kann man höhere Dichten erreichen, wenn der Gehalt an wiederkehrenden Einheiten aus dem quaternären
Vinylbenzylammoniumsalz gegenüber dem Anteil der wiederkehrenden Einheiten aus dem 2-Methyl-5-vinylpyridin
hoch ist. Deshalb führt man die Bildunschärfe (Nebel) auf die Verwendung von Copolymer-Beizmitteln zurück, in denen
der Gehalt an wiederkehrenden Einheiten aus dem quaternären Vinylbenzylammoniumsalz relativ zu dem Gehalt an wiederkehrenden
Einheiten aus dem 2-Methyl-5-vinylpyridin hoch ist. Die Anwesenheit von wiederkehrenden Einheiten aus 2-Methyl-5-vinylpyiridin
und aus dem quaternären Vinylbenzylammoniumsalz in den erfindungsgemäßen Beizmitteln in solchen
Mengen, daß das entsprechende Verhältnis größer als etwa 10:1 ist, führt zu einem stark hydrophoben polymeren
Material und setzt die erzielbaren Farbstoffdichten herab.
Innerhalb der vorstehend angegebenen Bereiche können durch eine Änderung des Verhältnisses der wiederkehrenden Einheiten
aus 2-Methyl-5-vinylpyridin und quaternären Vinylbenzylammoniumsalzen
die physikalischen und funktioneilen Eigenschaften der erfindungsgemäßen Copolymer-Beizmittel
beeinflußt werden.
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Die Copolymer-Beizmittel mit wiederkehrenden Einheiten aus 2-Methyl-5-vinylpyridin und Vinylbenzyl-Trimethylammoniumchlorid
in molaren Anteilen von beispielsweise 0,3:1 bis 1:1 sind in Alkalien löslich, währende Copolymere,
in denen das Verhältnis a:b beispielsweise 2:1 bis 3:1 beträgt, in Alkalien nicht löslich sind.
Vorzugsweise beträgt das Molverhältnis zwischen den wiederkehrenden
Einheiten aus 2-Methyl-5-vinylpyridin und quaternärem Vinylbenzylammoniumsalz etwa 0,3:1 bis etwa 3:1. Im
allgemeinen werden diese Verhältnisse deshalb bevorzugt, weil Copolymere mit den gewünschten Hydrophobie-, Löslichkeits-
und Beschichtbarkeitseigenschaften erhalten werden. Weiterhin ergeben diese Copolymere ein wirksames Beizverhalten
sowie die gewünschten Maximaldichten, während die störenden Erscheinungen des Vergilbens, der Unscharfe und
ähnlicher Mängel nicht vorhanden sind. Ein besonders bevorzugtes Copolymer enthält wiederkehrende Einheiten aus den
para- und meta-Isomeren des quaternären Vinylbenzylsalzes, worin das Verhältnis a:b etwa 0,3:1 bis etwa 3:1 beträgt.
ir CH2 - CH
Die erfindungsgemäßen Copolymere können durch Polymerisation des monomeren 2-Methyl-5-Vinylpyridins und des quaternären
Vinylbenzylammoniumsalzes in geeigneten Anteilen hergestellt werden. Die Polymerisation kann in der Masse, in
Lösung, in Suspension oder in Emulsion durchgeführt werden. Die Polymerisation kann chemisch, z.B. durch Verwendung
eines geeigneten Radikalinitiators oder Redoxinitiators,
in Gang gesetzt werden. Geeignete Radikalinitiatoren sind
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wasserlösliche oder alkohollösliche Azo-Initiatoren, z.B.
4,4'-Azobis-4-(cyanvaleriansäure), Azobisisobuttersäurenitril,
Diazoaminobenzol und 2,2'-Azobis-(2-amidinopropan)-Hydrochlorid.
Geeignete Redoxinitiatoren sind Kombinationen eines Reduktionsmittels, wie Natriumbisulfit, Ascorbinsäure
oder eines Ferrosalzes, mit einem Oxidationsmittel, wie Benzoylperoxid, Ammoniumpersulfat, Wasserstoffperoxid,
Diacetylperoxid, t-Buty!hydroperoxid oder eines Alkalipersulfats.
Die verwendete Menge Katalysator kann den jeweiligen Bedürfnissen angepaßt werden. Im allgemeinen können
befriedigende Polymerisationsreaktion über einen Temperaturbereich von etwa 25 bis 1000C durchgeführt werden, wobei
weniger als etwa 5 Gew.% Initiator, bezogen auf das Gewicht der copolymerisierbaren Monomeren verwendet wird.
Eine bevorzugte Herstellungsweise der erfindungsgemäßen
Copolymere umfaßt die Polymerisation von 2-Methyl-5-vinylpyridin und eines copolymerisierbaren monoäthylenisch ungesättigten
Monomers des in der Formel (II) dargestellten Typs in Gegenwart eines wäßrig-alkalischen Lösungsmittels.
Mit einem wäßrig-alkalischen Lösungsmittel erhält man ein polymeres Produkt, das unter Bildung einer klaren und
gleichmäßigen polymeren Schicht auf eine geeignete Unterlage aufgebracht werden kann. Beispielsweise stellt die
Polymerisation in einem Gemisch aus Wasser und Äthanol im Gewichtsverhältnis 80:20 ein bevorzugtes Verfahren zur Herstellung
der erfindungsgemäßen Copolymer-Beizmittel dar.
Das Polymerisationsverfahren in einem wäßrig-alkalischen Lösungsmittel ist im einzelnen in der US-Patentanmeldung*
142 637 beschrieben. Die Copolymer-Beizmittel gemäß der Erfindung können zur Erzeugung von Bildempfangsschichten
für photographische Farbstoffbilder, insbesondere für mehrfarbige
Farbstoffbilder, verwendet werden. Das Copolymer
*(vom 22. April 1980; Erfinder.:rt IJSf* Bronstein-Bonte und
E.P.Lindblom) 'l30ÖäT/07tf5
kann allein oder im Gemisch mit anderen Polymeren die Bildempfangsschicht bilden. Besonders bevorzugt werden
Bildempfangsschichten aus einem Gemisch aus dem erfindungsgemäßen Copolymer und anderen, für B.ildempfangsschichten
bekannten Polymeren, insbesonderen hydrophilen Polymeren, wie Gelatine, Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidone
und deren Gemischen. Die im Gemisch mit dem erfindungsgemäßen Copolymeren verwendeten Substanzen sowie die
relativen Mengen der Bestandteile können beispielsweise von der Natur und der Menge des zu beizenden bzw. fixierenden
Farbstoffs sowie von der Durchlässigkeit der Bildempfangsschicht gegenüber einer wäßrig-alkalischen Entwicklermasse
abhängen. Besonders bevorzugte Bildempfangsschichten sind Gemische des erfindungsgemäßen Copolymers
mit Polyvinylalkohol, worin das Gewichtsverhältnis zwischen
Polyvinylalkohol und Copolymer etwa 0,3:1 bis etwa 3:1 beträgt .
Die Bildempfangsschichten mit den erfindungsgemäßen Copolymeren
können beispielsweise in Bildempfangselementen verwendet werden, die zum Empfang und zum Beizen von bildfarbstoffliefernden
Substanzen geeignet sind. Diese Bildempfangselemente enthalten im allgemeinen einen geeigneten Träger,
der eine Bildempfangsschicht mit dem Copolymer gemäß der Erfindung sowie eine oder mehrere polymere.sauer reagierende
Schichten trägt, wie sie beispielsweise in der US-PS 3 362 beschrieben sind. Diese polymeren Säuren können Polymere mit
Säuregruppen, z.b. Carbonsäure- und Sulfonsäuregruppen sein,
die in der Lage sind, mit Alkalimetallen oder mit organischen Basen Salze zu bilden; sie können aber auch potentielle
Säuregruppen, wie Anhydride oder Lactone, sein. Die polymere sauer reagierende Schicht dient dazu, den pH-Wert
eines Diffusionsübertragungssystems, in welchem die Bildempfangsschicht
verwendet wird, zu vermindern, wobei die an sich bekannten Vorteile erzielt werden.
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Zwischen der polymeren Säureschicht und der Bildempfangsschicht
kann eine Zwischen- oder Abstandsschicht vorgesehen werden, um die Verminderung des pH-Wertes zu steuern, so
daß sie nicht vorzeitig erfolgt, d.h. "verzögert" wird. Für diesen Zweck geeignete Abstands- oder Verzögerungsschichten
sind beispielsweise in den US-Patentschriften 3 362 819; 3 419 398; 3 421 893; 3 433 633; 3 455 686; 3 575 701 und
3 756 815 beschrieben.
Fig. 1 zeigt ein bevorzugtes Bildempfangselement 10 gemäß
der Erfindung mit einem Trägermaterial 12, das eine Schicht eines sauer reagierenden Polymers 14, eine Verzögerungsschicht 16 und eine Bildempfangsschicht 18 mit einem Copolymer-Beizmittel
gemäß der Erfindung sowie ggf. eine Deckschicht 20 trägt. Das Trägermaterial 12 kann ein beliebiges
Material sein, das eine Bildempfangsschicht 18 und die anderen, in Fig. 1 dargestellten Schichten tragen
kann. Zu diesem Zweck können Papier, Vinylchloridpolymere, Polyamide, wie Nylon, Polyester, wie Polyäthylenglykoltherephthalat
oder Cellulose-Derivate, wie Celluloseacetat oder Celluloseacetat-butyrat verwendet werden. Je nach
dem Verwendungszweck des Bildempfangselements 10 kann das Trägermaterial 12 als durchsichtiges, opakes oder durchscheinendes
Material ausgebildet sein.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann das Bildempfangselement
10 ein Trägermaterial 12 enthalten, auf dem sich die Bildempfangsschicht 18 befindet. Die polymere
sauer reagierende Schicht 14 und die Verzögerungsschicht 16, die in Fig. 1 dargestellt sind, brauchen nicht im Bildempfangselement
10 vorhanden zu sein; wenn ein solches Bildempfangselement
in einem photographischen Aufzeichnungsmaterial für das Diffusionsübertragungsverfahren verwendet
wird, können die sauer reagierende Schicht 14 und die Verzögerungsschicht
16 an anderen Stellen angeordnet sein, wie
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die nachstehend beschriebene Filmeinheit von Fig. 3 zeigt. Nach einer bevorzugten Ausführungsform enthält das Bildempfangselement
10 die polymere sauer reagierende Schicht bzw. die Verzögerungsschicht als die Schichten 14 bzw. 16,
wie es in Fig. 1 dargestellt ist. Die Natur und die Wirkungsweise dieser Schichten bei Diffusionsübertragungsverfahren
ist an sich bekannt und wird nachstehend noch erläutert .
Wie schon gesagt, kann der Träger 12 des BildempfangselementSjiO
durchsichtig, opak oder durchscheinend sein, was von der jeweiligen Verwendung des Elements abhängt. Wenn
das Bildempfangselement 10 bei der Herstellung von Filmeinheitep.
des in den Fig. 2 und 3 beschriebenen Typs verwendet wird, bei dem das gewünschte Bild durch den Träger 10 betrachtet
wird, ist dieser aus durchsichtigem Material. Ein bevorzugtes Material für diesen Zweck ist eine PolyäthylenglykoJ-terephthalat-Fo.lie.
Wird dagegen das Bildempfangselement 10 zur Herstellung einer Filmeinheit des in Fig. 4
beschriebenen Typs verwendet, bei dem das gewünschte Bild als R^flexionsbild geigen eine das Licht reflektierende
Schicht betrachtet wird, so ist das Trägermaterial 12 vorzugsweise
opak. j ■ ;
Die in Fig. 1 dargestellte Deckschicht 20 ist ein fakultativer 'Bestandteil des Bildempfangselement;10. Die Bildempfangsschicht
18 kann also die äußerste Schicht des Bildempfangselements
10 darstellen. In einigen Fällen kann es erwünscht sein, die Bildempfangsschicht 18 einer Waschbehandlung,
z.B. mit Ammoniak, zu unterziehen. Die Waschbehandlung kann bequem mit Ammoniak oder einer Ammoniumhydroxidlösung
in einer Konzentration von vorzugsweise etwa 2 bis 8 Gew.% durchgeführt werden. Durch eine solche Ammoniakwäsche
wird das restliche Acrolein-Formaldehyd-Kondensat, das
ggf. zur Härtung der Bildempfangsschicht zwecks Verminderung der Wasserempfindlichkeitverwendet wird, wirksam neutralisiert.
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Λ Pt « Λ
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform kann auf
der Bildempfangsschicht 18 eine Deckschicht 20 vorgesehen sein. Diese Deckschicht kann aus einem polymeren Material,
wie Polyvinylalkohol, zusammengesetzt sein.
Die Deckschicht 20 kann auch als Hilfsmittel zur Trennung des Bildempfangselements 10 von einem lichtempfindlichen
Element verwendet werden. Wird also das Bildempfangselement in einer photographischen Filmeinheit verwendet, die durch
Verteilung einer wäßrig-alkalischen Entwicklermasse zwischen dem Bildempfangselement und dem belichteten lichtempfindlichen
Element entwickelt wird, und kann dieses nach dem Aufbau eines Farbstoffbildes von dem entwickelten lichtempfindlichen
Element und der Entwicklermasse getrennt werden, so kann die Deckschicht 20 als "Abziehschicht"
dienen.
Eine Deckschicht, die als "Abziehschicht" geeignet ist, kann aus einer Vielzahl von hydrophilen kolloiden Materialien
hergestellt werden. Bevorzugte hydrophile Kolloide für eine 'Abziehschicht" eines Bildempfangselements für das
Diffusionsübertragungsverfahren, bei dem das Element eines Übertragungsbildes von der Entwicklermasse getrennt wird,
sind Gummi arabicum, Carboxymethylcellulose, Hydroxyäthylcellulose, Carboxymethylhydroxyäthylcellulose, Celluloseacetat-Hydrogenphthalat,
Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon, Methylcellulose, Äthylcellulose, Cellulosenitrat,
Natriumalginat, Pektin, Polymethacrylsäure, polymerisierte Salze von Alkyl-, Aryl- und Aralkylsulfonsäuren (z.B.
Daxad, W.R. Grace Co.) und dgl.
Die Deckschicht 20 kann aus einer Lösung des hydrophilen Kolloids und Ammoniak aufgebracht werden, z.B. aus einer
wäßrigen Überzugslösung, die durch Verdünnung von konzentriertem Ammoniumhydroxid (etwa 28,7 % NH3) mit Wasser auf
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die gewünschte Konzentration (vorzugsweise etwa 2 bis 8 Gew.%) und Zusatz einer wäßrigen hydrophilen Kolloidlösung
mit einer Gesamtfeststoffkonzentration von etwa 1 bis 5 Gew.% zu dieser Lösung hergestellt wird. Die
Überzugslösung kann vorzugsweise eine kleine Menge eines Tensids, z.B. weniger als etwa 0,1 Gew.% Triton X-100
(Rohm and Haas, Co., Philadelphia, Pa.) enthalten. Eine bevorzugte Lösung enthält etwa 10 Gewichtsteile Ammoniumhydroxid
und etwa 2 Gewichtsteile Gummi arabicum.
Die Bildempfangsschichten gemäß der Erfindung werden in einer Reihe von photographischen Diffusionsübertragungsprodukten
verwendet. Nach einer Ausführungsform der Erfindung werden die erfindungsgemäßen Bildempfangsschichten in
photographischen Filmeinheiten verwendet, bei denen die Bilder die entwickelte(n) Silberhalogenid-Emulsion(en) als
Teil eines Dauerlaminats enthalten, wobei das gewünschte Bild durch einen durchsichtigen Träger gegen einen reflektierenden
Hintergrund betrachtet wird. Bei diesen Photographien wird die Bildträgerschicht nicht von der (den)
entwickelten Silberhalogenid-Emulsion(en) getrennt. Derartige Laminate, die ein Bild liefern, das ohne Trennung
gegen einen reflektierenden Hintergrund betrachtet werden kann, werden als "integrale Negativ-Positiv-Filmeinheiten"
bezeichnet.
Integrale Negativ-Positiv-Filmeinheiten einer ersten Gattung sind beispielsweise in der US-PS 3 415 644 beschrieben; sie
enthalten eine oder mehrere lichtempfindliche Schichten und bildfarbstoffliefernde Substanzen auf einem opaken Träger,
eine Bildempfangsschicht auf einem durchsichtigen Träger und eine Einrichtung zur Verteilung einer Entwicklermasse
zwischen den Elementen der Filmeinheit. Die Belichtung erfolgt durch den durchsichtigen Träger, der eine polymere
sauer reagierende Schicht, eine Verzögerungsschicht und
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die erfindungsgemäße Bildempfangsschicht trägt. Eine Entwicklermasse,
die ein reflektierendes Pigment enthält, wird zwischen dem Bildempfangsteil und dem lichtempfindlichen
Teil verteilt. Nach der Verteilung der Entwicklermasse und vor Beendigung der Entwicklung kann die Filmeinheit
dem Licht ausgesetzt werden. Bei den integralen Negativ-Positiv-Filmeinheiten dieses Typs liefert also die
Schicht, die durch Verteilung des reflektierenden Pigments
erhalten wird, einen reflektierenden Hintergrund für die Betrachtung des auf die Bildempfangsschicht übertragenen
Bildes durch den durchsichtigen Träger.
Integrale Negativ-Positiv-Filmeinheiten eines zweiten Typs sind beispielsweise in der US-PS 3 594 165 beschrieben.
Diese enthalten einen durchsichtigen Träger, der die geeigneten lichtempfindlichen Schichten und die ihnen zugeordneten
bildfarbstoffliefernden Substanzen, eine durchlässige opake Schicht, eine durchlässige und vorgeformte
lichtreflektierende Schicht und eine Einrichtung zur Verteilung einer Entwicklermasse zwischen der lichtempfindlichen
Schicht und einer durchsichtigen Deck- oder Verteilerfolie trägt, welche wiederum eine polymere sauer reagierende
Schicht und eine Verzögerungsschicht trägt. Integrale Negativ-Positiv-Filmeinheiten dieses zweiten Typs enthalten
eine opake Entwicklermasse, die nach der Belichtung verteilt wird und eine zweite opake Schicht ergibt, die eine
weitere Belichtung des lichtempfindlichen Elements verhindert. Bei Filmeinheiten dieses zweiten Typs erfolgt die Belichtung
durch die durchsichtige Deck- oder Verteilerfolie. Das gewünschte Übertragungsbild wird durch den durchsichtigen
Träger gegen die reflektierende pigmenthaltige Schicht betrachtet.
Die Anordnung und die Reihenfolge der einzelnen Schichten der hier beschriebenen Diffusionsübertragungs-Filmeinheiten
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kann, wie bekannt, in vielerlei Hinsicht variiert werden, vorausgesetzt, daß die Filmeinheiten eine Bildempfangsschicht
mit einem Copolymer-Beizmittel gemäß der Erfindung enthalten. Aus Gründen der Einfachheit wird jedoch
nachstehend die Anwendung von Diffusionsübertragungsverfahren
unter Verwendung von Entwicklerfarbstoffen sowie die Verwendung von Diffusionsübertragungs-Filmeinheiten
dieses Typs, wie er im allgemeinen in den vorstehend genannten Patentschriften beschrieben ist, erläutert. Einzelheiten
über integrale Negativ-Positiv-Filmeinheiten des ersten Typs finden sich beispielsweise in den US-Patentschriften
3 415 644 und 3 647 437, während sich Einzelheiten des zweiten Typs in der US-PS 3 594 165 finden.
Aus diesen Patentschriften ergibt sich auch, daß andere bilderzeugende Substanzen verwendet werden können, z.B.
Farbkuppler, Kupplungsfarbstoffe oder Verbindungen, die als Folge der Kupplung oder Oxidation einen diffundierbaren
Farbstoff bzw. ein FarbstoffZwischenprodukt freisetzen.
Fig. 2 zeigt eine Filmeinheit des in den US-Patentschriften 3 415 644 und 3 657 437 beschriebenen Typs nach der Belichtung
und Entwicklung. Die Filmeinheit 30 enthält eine polymere sauer reagierende Schicht 34, eine Verzögerungsschicht
36 und eine Bildempfangsschicht 38 mit dem Beizmittel-Copolymer gemäß der Erfindung. Nach der Belichtung der lichtempfindlichen
Schicht(en) 42 (durch den durchsichtigen Träger 32, die polymere sauer reagierende Schicht 34, die
Verzögerungsschicht 36 und die Bildempfangsschicht 38) wird die in einem aufreißbaren Behälter (nicht dargestellt) enthaltene
Entwicklermasse zwischen den Schichten 38 und 42 verteilt. Die in diesen Filmeinheiten verwendeten Entwicklermassen
sind wäßrig-alkalische Entwicklermassen mit einem reflektierenden Pigment (gewöhnlich Titandioxid) und einem
polymeren filmbildenden Mittel, die vorzugsweise ein optisches
Filtermittel enthalten (vgl. US-PS 3 647 437).
Durch die Verteilung der Entwicklermasse über die belichteten Teile des lichtempfindlichen Systems 42 erhält man eine das
Licht reflektierende Schicht 40 zwischen der Bildempfangs-
schicht 38 und der (den) lichtempfindlichen Schicht(en)
42. Diese Schicht ergibt zumindest während der Entwicklung eine ausreichende Opazität, um das lichtempfindliche System
42 gegen eine weitere Belichtung durch den durchsichtigen Träger 32 zu schützen. Sobald die reflektierende Schicht durch
Aufbringung der Entwicklermasse aufgebaut ist, beginnt die Entwicklung der belichteten lichtempfindlichen Schicht(en)
42, wobei in an sich bekannter Weise eine bildmäßige Verteilung von diffundierbarem bildfarbstofflieferndem Material
erzeugt wird, das einen löslichen Silberkomplex oder ein oder mehrere Farbstoffe oder Farbstoff-Zwischenprodukte enthalten
kann. Das diffundierbare bilderzeugende Material
wird durch die durchlässige, das Licht reflektierende Schicht 40 übertragen, worauf es in oder auf der Bildempfangsschicht
38 gebeizt, ausgefällt oder anderweitig fixiert wird. Das erhaltene Übertragungsbild wird durch den durchsichtigen
Träger 32 gegen die das Licht reflektierende Schicht 40 betrachtet.
Die das Licht reflektierende Schicht 40 wird bei der in Fig. dargestellten Ausführungsform der Erfindung durch Erhärtung
der nach der Belichtung verteilten Schicht der Entwicklermasse gebildet. Die Entwicklermasse enthält ein fumbildendes
Polymer, das die polymere Bindemasse für das lichtreflektierende Pigment der Schicht 40 liefert. Die Absorption des
Wassers aus der aufgebrachten Schicht der Entwicklermasse führt zu einem erhärteten Film, der die polymere Bindemasse
und das Pigmentmaterial enthält, wobei die das Licht reflektierende Schicht 40 erhalten wird, die die Beobachtung des
Bildes 38 durch den durchsichtigen Träger 42 ermöglicht. Weiterhin dient die Schicht 40 dazu, das entwickelte lichtempfindliche
System 42 mit der Bildempfangsschicht 38 zu verbinden, um das fertige photographische Laminat zu erzeugen.
In allen Gegenständen 10 und 30 von Fig. 1 bzw. 2; 50 und
von Fig. 3 bzw. 4 ist eine polymere sauer reagierende Schicht dargestellt. In jedem Fall erfüllt diese Schicht (z.B. die
Schicht 14 des Bildempfangselements 10) wichtige Funktionen
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bei der photographischen Entwicklung. Die üblicherweise verwendete wäßrig-alkalische Entwicklermasse hat einen
pH-Wert von mehr als etwa 12, häufig von etwa 14 oder mehr.
Die flüssige Entwicklermasse durchdringt die Emulsionsschicht(e des lichtempfindlichen Elements und bewirkt deren Entwicklung.
Die bei der Ausbreitung der Entwicklermasse herrschenden hohen pH-Werte begünstigen die übertragung der Bildfarbstoffe.
Die sauer reagierende Schicht 14 des Bildempfangselements 10 bzw. die polymere sauer reagierende Schicht 34
der Filmeinheit 30 wird also verwendet, um den pH-Wert der Filmeinheit nach der übertragung des Farbstoffs in einer,
vorbestimmten Weise zu erniedrigen, um die Bildstabilität zu erhöhen und/oder um den pH-Wert von einem ersten Wert, bei
dem die Bildfarbstoffe diffundierbar sind,- auf einen zweiten und niedrigeren pH-Wert einzustellen, bei dem die Bildfarbstoffe
nicht diffundierbar sind. Gleichzeitig findet bei der Verminderung des pH-Wertes eine Entfärbung der Opakmacher-Farbstoffe
statt, die in der Filmeinheit verwendet werden, um diese im Licht entwickeln zu können.
Wie es beispielsweise in der US-PS 3 362 819 beschrieben ist, kann die polymere, sauer reagierende Schicht ein nicht diffundierbares,
sauer reagierendes Reagens enthalten, durch das der pH-Wert herabgesetzt wird. Die sauer reagierenden
Reagentien sind vorzugsweise Polymere mit Säuregruppen, z.B. Carbonsäure- und Sulfonsäuregruppen, die mit Alkalien oder
mit organischen Basen Salze bilden können; oder sie sind potentielle Säuregruppen, wie Anhydride oder Lactone. Vorzugsweise
enthält das saure Polymer freie Carboxylgruppen. Beispiele für geeignete neutralisierende Schichten neben
den in der US-PS 33 62 819 angegebenen sind in den US-Patentschriften
3 765 885, 3 819 371, 3 833 367, 3 754 910 und 3 756 817 beschrieben.
In jedem der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Gegenstände
ist eine Verzögerungsschicht dargestellt, die zur Steuerung der Herabsetzung des pH-Wertes durch die polymere sauer
reagierende Schicht verwendet wird.« Die Verzögerungsschicht
von Fig. 2 ist zwischen der polymeren, sauer reagierenden Schicht 34 und der Bildempfangsschicht 38 angeordnet. Diese
Verzogerungs- oder Abstandsschicht ist aus Polyvinylalkohol,
Gelatine oder einem anderen Polymer aufgebaut, durch das Alkali zu der polymeren, sauer reagierenden Schicht diffundieren
kann. Durch eine solche Verzögerungsschicht zwischen der Bildempfangsschicht 38 und der sauer reagierenden Schicht
34 wird der Beginn und die Aufnahmegeschwindigkeit des Alkali durch die sauer reagierende Schicht gesteuert. Geeignete
Materialien für die Verzögerungsschicht sind in den US-Patentschriften 3 362 819, 3 419 389, 3 421 893, 3 455 686,
3 577 237 und 3 575 701 beschrieben.
In der Filmeinheit von Fig. 2 sind die polymere.sauer reagierende
Schicht 34 und die Verzögerungsschicht 36 auf einem durchsichtigen Träger 32 dargestellt. Die Schichten 34 und
36 können aber auch zwischen dem opaken Träger 44 und der (den) lichtempfindlichen Schicht(en) 42 angeordnet sein.
So kann die Schicht 34 auf dem opaken Träger 44 angeordnet sein, während die Verzögerungsschicht 36 auf der polymeren,
sauer reagierenden Schicht angeordnet sein kann . Das die Emulsionsschicht(en) enthaltende lichtempfindliche System
42 kann wiederum auf der Verzögerungsschicht angeordnet sein. In diesem Fall enthält das Bildempfangselement 32a
einen durchsichtigen Träger 32 und unmittelbar darauf die Bildempfangsschicht 38. Die Verwendung von polymeren sauer
reagierenden Schichten und Verzögerungsschichten in einem derartigen lichtempfindlichen Element ist in den US-Patentschriften
3 362 821 und 3 573 043 beschrieben.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung stellt eine photographische Filmeinheit ein temporäres Laminat dar,
das die einzelnen Schichten der photographischen Filmeinheit zwischen zwei dimensionsbeständigen Trägern enthält, wobei
die Verbindung zwischen zwei bestimmten Schichten schwächer als die Verbindung zwischen anderen Schichten ist. So kann
nach Fig. 2 ein Bildempfangselement 32a, das einen durchsichtigen Träger 32, eine polymere, sauer reagierende Schicht
34, eine Verzogerungsschicht 36 und eine Bildempfangsschicht
^ « μ A M W * Λ *V ^ IC
enthält, und das im allgemeinen der Bildempfangsschicht 10 von Fig. 1 entspricht, in dem Gegenstand 30 so angeordnet
sein, daß die Bildempfangsschicht 38 vor der Belichtung zeitweilig mit der Silberhalogenid-Emulsionsschicht 42 verbunden
ist. Der zerstörbare Behälter (nicht dargestellt) kann dann so angeordnet sein, daß die Entwicklermasse nach
seiner Zerstörung die temporäre Verbindung delaminiert und sich zwischen den Schichten 38 und 42 verteilt. Die verteilte
Schicht der Entwicklermasse bildet nach dem Trocknen die das Licht reflektierende Schicht 40, die dazu dient, die
Schichten miteinander zu verbinden, um das gewünschte Dauerlaminat zu bilden. Derartige vorlaminierte Filmeinheiten
bei denen die einzelnen Elemente vor der Belichtung temporär miteinander verbunden sind, sind beispielsweise in den US-Patentschriften
3 652 281 und 3 652 282 beschrieben. Für eine besonders brauchbare und bevorzugte Vorlaminierung wird
ein wasserlöslicher Polyäthylenglykol verwendet (vgl. US-PS 3 793 023).
Falls gewünscht, kann man für die Filiaeinheit von Fig. 2
statt des opaken Trägers 44 einen durchsichtigen Träger verwenden. Nach dieser Ausführungsform soll eine opake
Schicht, z.B. eine druckempfindliche Folie, über den durchsichtigen
Träger gelegt werden, um eine weitere Belichtung durch die Rückseite des Films während der Entwicklung
außerhalb der Kamera zu vermeiden. Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform erfolgt die Belichtung durch
das Bildempfangselement . Obwohl es sich hierbei um eine
besonders brauchbare und bevorzugte Ausführungsform handelt, kann das Bildempfangselement zunächst auch außerhalb des
Strahlenganges der Belichtung liegen und nach der Belichtung auf das lichtempfindliche Element gelegt werden, wobei aber
die Stufen der Entwicklung und des Aufbaus des fertigen Bildes die gleichen wie in Fig. 2 sind.
In Fig. . 3 ist eine zweite Art einer integralen Negativ-Positiv-Diffusionsübertragungs-Filmeinheit
gemäß der Erfindung nach der Belichtung und Entwicklung dargestellt,
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wobei die in der US-PS 3 594 165 und in der GB-PS 1 330
beschriebene Anordnung der Elemente angewendet wird. Diese Anordnung ergibt ein integrales Negativ-Positiv-Reflexionsbild,
wobei die Belichtung und die Betrachtung auf den einander gegenüberliegenden Seiten erfolgen. Die Filmeinheit
50 enthält eine Entwiddermasse, die zunächst in einem aufreißbaren Behälter (nicht dargestellt) enthalten ist,
aus welchem die Entwicklermasse zwischen dem lichtempfindlichen System oder der Schicht 60 und einer Deck- oder Verteilerfolie
68a verteilt wird, die ein durchsichtiges Folienmaterial 68, eine polymere, sauer reagierende Schicht
66 und eine Verzögerungsschicht 64 enthält. Die Verteilerfolie 68a erleichtert die gleichmäßige Verteilung der Entwicklermasse
nach der Belichtung der lichtempfindlichen Schicht 60, die durch das durchsichtige Folienmaterial 68
erfolgt. Die in diesen Filmeinheiten verwendeten Entwicklermassen sind wäßrig-alkalische Entwicklerlösungen,
die einen das Licht absorbierenden Opakmacher, wie Ruß, enthalten.
Durch die Verteilung der Entwicklermasse zwischen dem belichteten lichtempfindlichen System oder der Schicht 64 und
der Verteilerfolie 68a erhält man eine opake Schicht 62, die das System oder die Schicht 60 gegen eine weitere
Belichtung durch die durchsichtige Verteilerfolie 68a schützt. Wie bei den Filmeinheiten nach Fig. 3 setzt die
Entwicklermasse nach dem Aufbau der opaken Schicht 62 die Entwicklung des belichteten lichtempfindlichen Systems 60
in Gang, um in an sich bekannter Weise eine bildmäßige Verteilung von diffundierbarem bilderzeugendem Material zu
erzeugen. Beispielsweise kann die Entwicklermasse Entwicklersubstanzen enthalten, die ausreichen, um eine photographische
Entwicklung zu bewirken. Es können aber auch Entwicklersubstanzen in einer oder mehreren Schichten der Filmeinheit
vorhanden sein, so daß sie durch die Entwicklermasse zu dem System oder der Schicht 60 transportiert werden können. Die
diffundierbare bildmäßige Verteilung wird durch die durchlässige, das Licht reflektierende Schicht 56, die ein- vorge-
formte Schicht mit einem das Licht reflektierenden Pigment darstellt, auf die Bildempfangsschicht 54 übertragen. Filmeinheiten
des in Fig. 3 dargestellten Typs können auch eine vorgeformte und durchlässige opake Schicht 58 mit einem das
Licht absorbierenden Pigment enthalten, z.B. eine Rußdispersion in einem Polymer, das für die Entwicklermasse durchlässig
ist. Diese Schicht, die sich zwischen dem lichtempfindlichen System 60 und der das Licht reflektierenden Schicht
56 befindet, ermöglicht eine Entwicklung der Filmeinheit im Licht, indem sie die belichtete lichtempfindliche Schicht
60 abdeckt und gegen eine weitere Belichtung durch den durchsichtigen Träger 52 und die Schichten 54 und 56 schützt. Das
Übertragungsbild wird durch den durchsichtigen Träger 52 gegen die das Licht reflektierende Schicht 56 betrachtet.
Die Bildempfangsschichten gemäß der Erfindung können in
sogenannten "Abzieh-Diffusionsübertragungs-Filmeinheiten" (peel-apart) verwendet werden, die nach der Entwicklung getrennt
werden. Eine derartige Filmeinheit 70 ist in Fig. 4 dargestellt. Sie enthält eine lichtempfindliches Element
72a mit einem opaken Träger 72, der eine lichtempfindliche
Schicht bzw. ein lichtempfindliches System 74 trägt. In Filmeinheiten dieses Typs wird die lichtempfindliche Schicht
bzw. das System 74 belichtet, worauf eine Entwicklermasse 76 darüber verteilt wird. Ein Bildempfangselement 86a, das
im allgemeinen dem Bildempfangselement 10 von Fig. 1 entspricht, wird auf das belichtete lichtempfindliche Element
gelegt. Das Bildempfangselement 86a von Fig. 4 enthält ein opakes Trägermaterial 88 und eine das Licht reflektierende
Schicht 86, gegen die das gewünschte übertragungsbild betrachtet
wird und die gewöhnlich eine polymere Grundmasse enthält, die ein geeignetes weißes Pigmentmaterial, z.B. Titandioxid,
enthält. Eine polymere, sauer reagierende Schicht 84 befindet sich auf der das Licht reflektierenden Schicht 68, auf
welcher sich die Verzögerungsschicht 82, die Bildempfangsschicht 80 gemäß der Erfindung sowie eine Deckschicht 78
befinden, wobei alle Schichten aus den gleichen Materialien aufgebaut sind, wie sie im Zusammenhang mit den Filmeinheiten
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nach den Fig. 1 bis 3 beschrieben sind. Wie bei den Filmeinheiten nach den Fig. 2 und 3 durchdringt die Entwicklermasse
das belichtete lichtempfindliche System 74 und erzeugt eine bildmäßige Verteilung von diffundierbarem
bildfarbstof fjlief erridem Material, die mindestens teilweise
auf die Bildempfangsschicht 78 übertragen wird. Im Gegensatz zu den Filmeinheiten nach den Fig. 2 und 3 wird das Übertragungsbild
jedoch in einer Bildempfangsschicht 80 gegen eine das Licht reflektierende Schicht 86 betrachtet, nachdem
das Bildempfangselement 86a von dem lichtempfindlichen Element 72a getrennt wurde.
Während das Trägermaterial 88 des Bildempfangselementes 86a aus einem opaken Material besteht, kann auch ein durchsichtiges
Trägermaterial verwendet werden, wobei die Filmeinheit im Dunklen entwickelt werden kann; es kann aber auch eine
opake Folie (nicht dargestellt), vorzugsweise eine druckempfindliche
Klebfolie, über dem durchsichtigen Träger aufgebracht werden, um die Entwicklung im Licht durchzuführen.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, bei der nach der Trennung des Bildempfangselements 86a vom lichtempfindlichen
Element 72 a ein Reflexionsbild erhalten wird, stellen der opake Träger 88 und die das Licht reflektierende
Schicht 86 beispielsweise einen geeigneten Papierträger dar, der vorzugsweise auf beiden Seiten mit einem polymeren überzug,
z.B. aus Polyäthylen, überzogen ist, der mit Titandioxid pigmentiert ist. Ein solches Trägermaterial kann zweckmäßig
mit einer polymeren, sauer reagierenden Schicht 84, einer Verzögerungsschicht 82, einer Bildempfangsschicht 80 gemäß
der Erfindung und gegebenenfalls mit einer Deckschicht 78
versehen werden, wie es in Fig. 4 dargestellt ist, um das Bildempfangselement 86a zu bilden.
Soll aus der Filmeinheit 70 von Fig. 4 ein Diapositiv hergestellt werden, so kann der Träger 88 durchsichtig sein,
und die das Licht reflektierende Schicht 86 kann weggelassen werden. Das Bild in der Bildempfangsschicht 80 kann dann
nach der Trennung des Bildempfangseleiiients 86a vom licht-
3116Q44
empfindlichen Element 72a als Diapositiv durch das durchsichtige Trägermaterial 88 betrachtet werden.
Die in den Fig. 2 bis 4 dargestellten Filmeinheiten wurden der
Einfachheit halber als monochrome Filme dargestellt. Mehrfarbige Bilder können dadurch erhalten werden, daß die
erforderliche Anzahl von unterschiedlich belichtbaren Silberhalogenid-Emulsionen
zur Verfügung gestellt wird, die üblicherweise als Einzelschichten übereinander aufgebracht
sind. Filmeinheiten für mehrfarbige Bilder enthalten zwei oder mehrere selektiv sensibilisierte Silberhalogenid-Schichten,
denen jeweils ein geeignetes bildfarbstofiLJLieferndes
Material zugeordnet ist, das einen Bildfarbstoff liefert, dessen spektrale Absorptionseigenschaften im wesentlichen
komplementär dem Licht ist, dem das zugeordnete Silberhalogenid ausgesetzt ist. Die am häufigsten verwendeten
negativen Komponenten zur Herstellung von mehrfarbigen Bildern haben eine sogenannte "Tripack"-Struktur und enthalten
eine blau-, eine grün- und eine rotempfindliche Silberhalogenidschicht, denen jeweils in der gleichen oder
in einer angrenzenden Schicht ein gelbes, ein purpurnes und ein blaugrünes bildfarbstofflieferndes Material zugeordnet
ist. Falls gewünscht, können zwischen den entsprechenden Silberhalogenidschichten und den ihnen zugeordneten
bildfarbstoffliefernden Materialien oder zwischen anderen Schichten Zwischenschichten oder Abstandsschichten angeordnet
sein. Integrale mehrfarbige lichtempfindliche Elemente dieses
allgemeinen Typs sind in den US-Patentschriften 3 345 163 und 2 983 606 (Fig. 9) beschrieben.
Die bildfarbstoffliefernen Substanzen, die bei derartigen
Verfahren verwendet werden können, können wie folgt gekennzeichnet werden:
(1) sie sind in der Entwicklermasse entweder zunächst löslich oder diffundierbar, werden aber als Funktion der Entwicklung
in einem bildmäßigen Muster selektiv undiffundierbar gemacht; oder
(2) sie sind in der Entwicklermasse zunächst unlöslich oder undiffundierbar, werden aber als Funktion der Entwicklung
in einem bildmäßigen Muster selektiv diffundierbar gemacht oder ergeben ein diffundierbares Produkt. Diese Substanzen können
vollständige Farbstoffe oder Farbstoff-Zwischenprodukte, z.B. Farbkuppler sein. Der erforderliche Unterschied in der Beweglichkeit
oder Löslichkeit kann beispielsweise durch eine chemische Reaktion, z.B. eine Redox-Reaktion oder eine
Kupplungsreaktion, erhalten werden.
Beispiele für zunächst lösliche oder diffundierbare Substanzen
und ihre Anwendung bei der Farbdiffusionsübertragung finden sich in den US-Patentschriften 2 774 668; 2 968 554;
2 983 606; 2 087 817; 3 185 567; 3 230 082; 3 345 163 und
3 443 943. Beispiele für zunächst undiffundierbare Substanzen
und ihre Verwendung in Farbubertragungssystemen finden sich
in den US-Patentschriften 3 185 567; 3 443 939; 3 443 940; 3 227 550 und 3 227 552. Beide Arten von bildfarbstoffliefernden
Substanzen und Filmeinheiten sind auch in der US-PS 3 647 437 erläutert.
Die erfindungsgemäßen Bildempfangsschichten bieten gewisse
Vorteile, da das Beizmittel-Copolymer die Erzielung hoher Maximaldichten ermöglicht und die Neigung zum Vergilben
und zur Unscharfe herabsetzt. Diese Vorteile werden erzielt, ohne daß zusätzliche Schichten auf die Bildempfangsschicht
eines Bildempfangselements aufgebracht werden müssen. Ein erfindungsgemäßes Bildempfangselement kann also bequem dadurch
hergestellt werden, daß auf ein geeignetes Trägermaterial ein Überzug aus dem Copolymer-Beizmittel aufgebracht
und der Überzug zu einer Bildempfangsschicht getrocknet wird. Wird das Trägermaterial mit einer polymeren sauer reagierenden
Schicht und einer Verzögerungsschicht versehen, so kann eine Bildempfangsschicht mit dem Copolymer-Beizmittel zweckmäßig
auf die Verzögerungsschicht aufgebracht werden. Vorzugsweise wäscht man das Bildempfangselement mit Ammoniak, so daß .
eine Deckschicht und die damit verbundenen Handhabungs- und Verarbeitungsprobleme entfallen können.
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Bildempfangsschichten
kann auch eine weitgehende sensitometrische Gleichmäßigkeit der Maximaldichten bei Diffusionsübertragungsverfahren
erzielt werden. Diese Gleichmäßigkeit beobachtet man, wenn man die sensitometrischen Ergebnisse mit getrennten BiIdempfangsteilen
eines großflächig beschichteten Bildempfangsmaterials vergleicht. Durch die Verminderung der sensitometrischen
Unterschiede können zusätzliche Behandlungen und Mittel entfallen, die sonst zur Erzielung einer gleichmäßigen
Sensitometrie verwendet werden. Beispielsweise werden Bildempfangselemente
aus einem Gemisch aus Polyvinylalkohol und Poly-(4-vinyl-pyridin) normalerweise aufgebracht, getrocknet
und anschließend nochmals erhitzt, um die Gleichmäßigkeit der Maximaldichten bei der Entwicklung durch Diffusionsü bertragung
zu verbessern. Diese zusätzliche Erhitzung ist bei Verwendung der erfindungsgemäßen Copolymer-Beizmittel in der Bildempfangsschicht
nicht erforderlich, und die zusätzlichen Handhabungsund Verarbeitungsschritte können vermieden werden.
Die nachstehenden Beispiele erläutern die Erfindung in nicht
einschränkender Weise. Alle Teile und Prozentangaben beziehen sich auf das Gewicht, falls nichts anderes gesagt ist. In
den Beispielen 1 bis 3 war das bei der Polymerisation verwendete Vinylbenzyl-Trimethylammoniumchlorid-Monomer ein Gemisch,
das überwiegend aus den para- und meta-Isomeren bestand und das nur wenig ortho-Isomer enthielt. Die in den Beispielen
verwendeten Strukturen mit wiederkehrenden Einheiten aus Vinylbenzyl-Trimethylammoniumchlorid sind also aus Gemischen
von Stellungsisomeren zusammengesetzt.
In einen 1000-ml Dreihals-Rundkolben, der mit einem mechanischen
Rührer, einem Thermometer und einem Rückflußkühler versehen war, wurden 136,6 g 3A-Äthanol (95% Äthanol, mit
Methanol denaturiert), 107,3 g (0,9 Mol) 2-Methyl-5-vinylpyridin
und 63,5 g (0,3 Mol) Vinylbenzyl-Trimethylammoniumchlorid eingefüllt. Der Inhalt des Kolbens wurde gerührt, bis
sich eine Lösung gebildet Ijatte-ßvprauf 546,6 g Wasser züge-
geben wurden. Die erhaltene Lösung wurde 15 Min. mit Stickstoff
gespült. Dann wurde die Lösung unter Stickstoff, der über den Rückflußkühler eingeleitet wurde, auf 65°C erhitzt.
Anschließend wurden dem Kolben 854 mg, 4 ,4 '-Azobis- (4—cyan-,·
valeriansäure ) zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde 16 Stunden langsam gerührt. Dem erhaltenen Produkt wurden nochmals 854g
Wasser zugesetzt, um eine Lösung eines Copolymers aus 2-Methyl-5-vinylpyridin und Vinylbenzyl-Trimethylammoniumchlorid
im Molverhältnis 3 : 1 und mit einem Feststoffgehalt von 10 Gew.-% zu erhalten. Das Copolymer hatte die nachstehend
angegebene Strukturformel:
CH2 - CH-
-CH2 - CH.
CH.
H3C- IP - CH3
CHn
In einen 1000 ml-Dreihals-Rundkolben, der mit einem
mechanischen Rührer, einem Thermometer und einem Rückfluß-Kühler versehen war, wurden 52,6 g(0,44 Mol) 2-Methyl-5-vinylpyridin
und 42,34 g (0,20 Mol) Vinylbenzyl-Trimethylammoniumchlorid sowie 339,8 g Wasser eingefüllt. Der Inhalt
des Kolbens wurde bis zur Bildung einer Lösung gerührt, und die erhaltene Lösung wurde 15 Min. mit einem Stickstoffstrom
gespült. Die Lösung wurde dann unter Stickstoff, der über den Rückflußkühler eingeleitet wurde, auf 650C erhitzt. Dem
Kolben wurden dann 424 mg 4,4'-Azobis-(4-cyanovaleriansäure)
zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde 20 Stunden langsam gerührt. Dem erhaltenen Produkt wurden 212,4g Wasser zugesetzt,
um eine Lösung des Copolmers von 2-Methyl-5-Vinylpyridin und Vinylbenzyl-Trimethylammoniumchlorid im Molverhältnis
1 mit einem Fests^tof
on 10 Gew.-% zu erhalten.
Die Analyse auf restliches 2-Methyl-5-vinylpyridin-Monomer ergab einen Umwandlungsgrad von 99,95 %; der entsprechende
Analysenwert für restliches Vinylbenzyl-Trimethylammoniumchlorid betrug 99,93%. Das Copolymer hatte die nachstehend
angegebene Struktur:
CH2 - CH-
CH.
2.2
- CH·
CH.
H3C-
CH
In einen 1000 ml-Dreihals-Rundkolben, der mit einem mechanischen Rührer, einem Thermometer und einem Rückflußkühler versehen war, wurden 65,2 g 3A-Äthanol (95 % Äthanol mit
Methanol denaturiert), 35,8 g (0,3 Mol) 2-Methyl-5-vinylpyridin
und 127,1 g (0,6 Mol) Vinylbenzyl-Trimethylammoniumchlorid eingefüllt. Der Kolbeninhalt wurde bis zur Bildung
einer Lösung gerührt, worauf 586,4 g Wasser zugesetzt wurden. Die erhaltene Lösung wurde 15 Min. mit einem Stickstoffstrom
gespült. Dann wurde die Lösung unter Stickstoff, der über den Rückflußkühler eingeleitet wurde, auf 650C erhitzt.
Dem Kolben wurden anschließend 814 mg 4,4'-Azobis-(4-cyanovaleriansäure)
zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde 16 Stunden langsam gerührt. Dem erhaltenen Produkt wurden nochmals
814,5 g Wasser zugesetzt, um eine Lösung eines Copolymers aus 2-Methyl-5-vinylpyridin und Vinylbenzyl-Trimethylammoniumchlorid
in einem Molverhältnis von 0,5 : 1 und mit einem Feststoffgehalt von 10 Gew.-% zu erhalten. Das Copolymer
hatte die nachstehend angegebene Strukturformel:
130067/076B
CH2 - CH-
0.5
H,C-
et·
'ti
Es wurde ein Bildempfangselement mit den nachstehend angegebenen
Schichten auf einem weiß pigmentierten, mit Polyäthylen beschichteten opaken Träger hergestellt:
1. Eine polymere sauer reagierende Schicht (Auftragsmenge
etwa 8/3 g/m2), die ein Gemisch aus etwa 9 Gew.-Teilen eines
Partialesters aus Polyäthylen/Maleinsäureanhydrid, etwa
Ιτ>\
1 Gewichtsteil Polyvinylbutyralharζ (Butvar v ', Shawinigan
Products, New York, N.Y.) und einen kleineren Anteil an Titandioxid darstellt;
2. eine Verzögerungsschicht (Auftragsmenge etwa 8,18 g/m2}
aus 1,7 Gew.-Teilen Hydroxypropylcellulose (Klucel 5-79, Hercules Inc., Wilmington, Delaware) und etwa 1 Gewichtsteil
Polyvinylalkohol; und
3. eine Bildempfangsschicht (Auftragsmenge etwa 7,05 g/m2),
die durch Aufbringen und Trocknen der nachstehend angegebenen Überzugsmasse erhalten wurde:
ι «innft7/n7ßS
2-Methyl-5-vinylpyridin/Vinylbenzyl-Trimethylammoniumchlorid-Copolymer
(Molverhältnis 2,2:1, hergestellt
nach Beispiel 2) 1,96
Polyvinylalkohol 3,96
Milchsäure 0,93
Emulgator 0,04
Acrolein-Formaldehyd-Kondensat 0,44
Hexahydro-4,5-trimethylen-pyrimidin-2-thion 0,07
" Wasser auf 100
Dieses Bildempfangselement wird als Bildempfangselement A bezeichnet.
Es wurde ein Bildempfangselement wie nach Beispiel 4 hergestellt,
wobei jedoch bei der Herstellung der Bildempfangsschicht (Schicht 3) anstelle der 1,96 Gew.-% des Copolymers
der überzugsmasse von Beispiel 4 ein 2-Methyl-5-vinylpyridin/ Vinylbenzyl-Trimethylammoniumchlorid-Copolymer im Molverhältnis
0,5 : 1, hergestellt nach Beispiel 3, verwendet wurde. Das so erhaltene Bildempfangselement wird als Bildempfangselement
B bezeichnet.
Als Grundlage für einen Vergleich mit dem Bildempfangselement A (Beispiel 4) wurde ein Vergleichs-Bildempfangselement
(A-Vergleich) hergestellt, und zwar in der gleichen Weise wie das Bildempfangselement A, wobei aber anstelle der
Überzugsmasse von Beispiel 4 eine 1,96 gew.-%ige Überzugsmasse aus einem Copolymer aus 4-Vinylpyridin und Vinylbenzyl-Trimethylammoniumchlorid
im Molverhältnis 2,6 : 1 verwendet wurde.
130067/0765
- 47 Beispiel 7 (Vergleich)
Zum Vergleich mit dem Bildempfangselement B (Beispiel 5) wurde ein Vergleichs-Bildempfangselement (B-Vergleich) hergestellt,
und zwar in der gleichen Weise wie das Bildempfangselement B, wobei jedoch ein 1,96 gew.-%iges Copolymer aus
4-Vinylpyridin und Vinylbenzyl-Trimethylammoniumchlorid im
Molverhältnis 0,5 : 1 verwendet wurde.
Die Bildempfangselemente A, Α-Vergleich, B und B-Vergleich wurden densitometrisch ausgewertet, um die Unterschiede im
Vergilbungsverhalten festzustellen. Die Bildempfangselemente, die nicht entwickelt wurden, wurden mit weißem Licht aus einem
Densitometer bestrahlt, das auf die Bildempfangsschichten gerichtet war. Die Menge des von jeder Bildempfangsschicht
absorbierten blauen Lichts wurde mit Hilfe des Densitometers
gemessen. Je größer die Menge des absorbierten blauen Lichts ist, desto größer ist der Vergilbungsgrad. Es wurden die in
Tabelle I angegebenen Blaudichten, die für das von jeder Probe absorbierte blaue Licht charakteristisch sind, erhalten:
Bildempfangs- Blaudichte
element Copolymer-Beizmittel (in Dichteeinheiten)
A 2,2:1-Copolymer aus 2-Methyl-
5-Vinylpyridin/Vinylbenzyl-Tri-
methylammoniumchlorid 0,06
A-Vergleich 2,6:1-Copolymer aus 4-Vinyl-
pyridin/Vinylbenzyl-Trimethyl-
ammoniumchlorid 0,07
B 0,5 : 1-Copolymer aus 2-Methyl-
5-vinylpyridin/Vinylbenzyl-Trimethylammoniumchlorid
0,06
B-Vergleich 0,5:1-Copolymer aus 4-Vinyl-
pyridin/Vinylbenzyl-Trimethylammoniumchlorid
0,07
130067/0765
Die vorstehend angegebenen Ergebnisse zeigen, daß die entsprechenden Vergleichs-Bildempfangselemente (A-Vergleich
und B-Vergleich) einen größeren Vergilbungsgrad zeigen als die erfindungsgemäßen Bildempfangselemente (A und B).
Die Bildempfangselemente nach den Beispielen 4 und 5 und die entsprechenden Vergleichselemente wurden auf Maximal- und Minimaldichte
und auf ihre Neigung zur Ausbildung von Unscharfen auf folgende Weise untersucht:
Es wurde ein lichtempfindliches Element zur Entwicklung und Auswertung jedes Bildempfangselements verwendet. Bei den
Filmeinheiten A und Α-Vergleich, die in Tabelle II angegeben sind, enthielt das lichtempfindliche Element eine opake,
mit einer Grundschicht versehene Polyäthylenterephthalat-Filmunterlage,
auf die folgende Schichten aufgebracht waren:
1. Eine Schicht aus Natriumcellulosesulfat; Auftragsmenge etwa
mg/m2;
2. eine blaugrüne Entwicklerfarbstoffschicht mit einem
blaugrünen Entwicklerfarbstoff der Formel
130087/078S
dispergiert in Gelatine; Auftragsmenge etwa 1,492 g/m2
blaugrüner Entwicklerfarbstoff und etwa 748 mg/m2 Gelatine;
3. eine rotempfindliche Gelatine-Silberjodidbromid-Emulsionsschicht;
Auftragsmenge etwa 1,665 g/m2 Silber und etwa
991 mg/m2 Gelatine;
4. eine Zwischenschicht mit etwa 1,045 g/m2 eines 60,6/
29/6,3/3,7/0,4-Pentapolymers aus Butylacrylat, Diaceton-Acrylamid,
Styrol, Methacrylsäure und Acrylsäure und etwa 55 mg/m2 Polyacrylamid;
5. eine Schicht mit dem purpurnen Entwicklerfarbstoff
CH
dispergiert in Gelatine; Auftragsmenge etwa 1,327 g/m2
Farbstoff und etwa 665 mg/m2 Gelatine;
6. eine grünempfindliche Gelatine-Silberjodidbromid-Emulsionsschicht;
Auftragsmenge etwa 800 mg/m2 Silber und etwa 352 mg/m2 Gelatine;
130067/0765
7. eine Zwischenschicht aus 1,424 g/m2 eines 60,6/29/6,3/
3/7/0,4-Pentapolymers aus Butylacrylat, Diacetonacrylamid,
Styrol, Methacrylsäure und Acrylsäure und etwa 176 mg/m2
Polyacrylamid;
Polyacrylamid;
8. eine Schicht des gelben Entwicklerfarbstoffs
NO,
dispergiert in Gelatine; Auftragsmenge etwa 690 mg/m2 Farbstoff
und etwa 276 mg/m2 Gelatine;
9. eine blauempfindliche Gelatine-Silberjodid-bromid-Emulsionsschicht;
Auftragsmenge etwa 890 mg/m2 Silber, etwa
571 mg/m2 Gelatine und in etwa 284 mg/m2 4'-Methylphenylhydrochinon;
und
10. eine Gelatine-Deckschicht; Auftragsmenge etwa 430 mg/m2
Gelatine.
Bei den Filmeinheiten B und B-Vergleich (siehe Tabelle II)
bestand das lichtempfindliche Element aus einer opaken, mit einer Grundschicht versehenen Polyäthylenterephthalat-Filmunterlage mit der gleichen Zusammensetzung und Struktur wie das vorstehend beschriebene lichtempfindliche Element, wobei jedoch die Schicht Nr. 2 den blaugrünen Entwicklerfarbstoff
bestand das lichtempfindliche Element aus einer opaken, mit einer Grundschicht versehenen Polyäthylenterephthalat-Filmunterlage mit der gleichen Zusammensetzung und Struktur wie das vorstehend beschriebene lichtempfindliche Element, wobei jedoch die Schicht Nr. 2 den blaugrünen Entwicklerfarbstoff
130067/0765
in einer Auftragsmenge von 1,327 g/m2 in 665 mg/m2 Gelatine
dispergiert enthielt; die Schicht Nr. 4 war eine Zwischenschicht aus dem gleichen Pentapolymer und Polyacrylamid;
Auftragsmenge etwa 855 mg/m2 Pentapolymer und 45 mg/m2 Polyacrylamid.
Unter Verwendung der Bildempfangselemente A, A-Vergleich,
B und B-Vergleich und des vorstehend beschriebenen lichtempfindlichen
Elements wurden Filmeinheiten hergestellt. In allen Fällen wurden die Bildempfangselemente und die
lichtempfindlichen Elemente mit ihren Vorderseiten aufeinandergelegt, d.h. mit den Trägerfolien nach außen. Ein aufreißbarer
Behälter mit einer wäßrig-alkalischen Entwicklermasse wurde an der Leitkante jeder Filmeinheit zwischen dem Bildempfang
se lement und dem lichtempfindlichen Element befestigt,
so daß bei Druckanwendung der Verschluß des Behälters am Rand aufriß und der Inhalt gleichmäßig zwischen dem lichtempfindlichen
Element und dem Bildempfangselement verteilt wurde. Die Zusammensetzung der wäßrig-alkalischen Entwicklermasse
für die Entwicklung aller Filmeinheiten ist in Tabelle II angegeben, wobei jede Filmeinheit unter Bezugnahme auf ihr
Bildempfangselement bezeichnet ist:
130067/0765
.52- 3116Q44
. .■ Film - - - Einheiten A + Α-Vergleich B -f B-Vergleicl
Wasser 85,65 85,99
Carboxymethyl-Hydroxyäthyl-
cellulose 2,60 2,60
Kaliumhydroxid 6,93 6,95
N-Phenäthyl-of-picoliniumbromid 1,62 1,62
N-Benzyl-Ä-picoliniumbromid 0,43 0,43
Benzotriazol 1,53 1,03
6-Methyluracil 0,42 0,43
6-Brom-5-methyl-4-azobenz-
imidazol 0,13 0,13
4-Aminopyrazolo-(3,4d)-pyrimidin 0,08 0,08
Zinknitrat 0,44 0,44
3,5-Dimethylpyrazol 0,17 0,17
Bis-(ß-aminoäthyl)-sulfid - 0,13
Jede Filmeinheit wurde mit Hilfe eines Sensitometers einer
Standard-Belichtung unterzogen und bei Raumtemperatur (etwa 240C) entwickelt, indem die entsprechende Entwicklermasse
zwischen den Elementen verteilt wurde,als diese übereinanderliegend
zwischen zwei Druckwalzen mit einer Spaltbreite von etwa 0,1 mm hindurchgezogen wurden.Nach einer
Imbibitionszeit von etwa 1 Min. wurde das Bildempfangselement jeweils von dem Rest der Filmeinheit getrennt, um das
Farbstoffbild freizulegen. Etwa die Hälfte der Bildfläche jedes Elements wurde dann mit Mineralöl abgewischt, worauf
die Reflexionsdichte für blaues Licht in der Zone maximaler Dichte des Bildes auf jeder Hälfte mit Hilfe eines Densitometers
gemessen wurde. In jedem Fall war die Dichte des ungeölten Teils infolge der Lichtstreuung, d.h. der Unscharfen,
niedriger, und die Differenz zwischen den Dichteablesungen von jeder Hälfte (in Dichteeinheiten) wurde als Maß für die
Unscharfe jedes Bildempfangselements genommen; die Unscharfe
war also umso größer, je größer die Dichteunterschiede waren.
130067/0765
Die maximalen Rot-,. Grün- und Blaureflexionsdichten wurden in jedem Fall von dem geölten Teil jedes Bildes gemessen.
Weiterhin wurde zur Bestimmung der Vergilbungseigenschaften die minimale Blaudichte in jedem Fall gemessen. In Tabelle III
sind die Ergebnisse angegeben.
Filmeinheit | Unscharfe (Dichteeinheit) |
Rot | D-Max Grün |
(geölt) Blau |
D-Min. Blau |
A | 0,03 | 1,91 | 2,80 | 2,19 | 0,16 |
A-Vergleich | 0,37 | 1,91 | 2,56 | 2,10 | 0,18 |
B | 0,52 | 1,98 | 2,62 | 1,91 | 0,16 |
B-Vergleich | 0,66 | 2,17 | 2,71 | 2,01 | 0,17 |
Die Ergebnisse von Tabelle III zeigen, daß jede erfindungsgemäße Filmeinheit, bei der ein Bildempfangselement aus einem
Copolymer aus 2-Methyl-5-vinylpyridin und Vinylbenzyl-Trimethylammoniumchlorid
(Filmeinheiten A und B) verwendet wird, Bilder mit einer wesentlichen Verminderung der Unscharfe liefert,
verglichen mit einer Vergleichs-Filmeinheit, bei der ein Bildempfangselement mit einem Copolymer aus 4-Vinylpyridin
und Vinylbenzyl-Trimethylammoniumchlorid verwendet wird (Filmeinheiten Α-Vergleich und B-Vergleich). Ein Vergleich
der blauen Minimaldichten für die Filmeinheiten A und A-Vergleich (bzw. für die Filmeinheiten B und B-Vergleich) zeigt,
daß die mit den Filmeinheiten gemäß der Erfindung erhaltenen Bilder weniger vergilbt waren.
Claims (43)
1. Copolymer mit wiederkehrenden Einheiten der Formel
CH2 - N — R" ·X
worin die Symbole folgende Bedeutungen haben:
R , R2 und R3 sind unabhängig voneinander Alkyl-, substituierte
Alkyl-, Cycloalkyl-, Aryl-, Aralkyl- oder Alkaryl-Gruppen; oder es vervollständigen mindestens
zwei der Gruppen R , R2 und R3 zusammen mit dem quater· nären Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen
gesättigten oder ungesättigten, substituierten oder un-
130067/076S
Konttn: Deutsche Bank AG, MOnchen, Konto-Nr. 2014 009 ■ Postscheck ι München 400 60-807
substituierten stickstoffhaltigen heterocyclischen Ring; X ist ein Anion; das Molverhältnis zwischen den entsprechenden
wiederkehrenden Einheiten, die durch die ganzen Zahlen a und b dargestellt sind, liegt im Bereich von
etwa 0,1:1 bis etwa 10:1.
2. Copolymer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Molverhältnis a:b im Bereich von etwa 0,3:1 bis etwa 3:1 liegt.
zeichnet, daß jede Gruppe R , R2 und R3 eine Alkylgruppe
3. Copolymer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Gruppe R , B
und X ein Halogenid darstellen.
4. Copolymer nach einem der Ansprüche 1 bis 3 dadurch
gekennzeichnet, daß jede Gruppe
gruppe und X Chlorid darstellen.
gekennzeichnet, daß jede Gruppe R , R2 und R2 eine Methyl-
5. Copolymer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Gruppe R und R2 eine Alkylgruppe
und die Gruppe R3 eine Cyclohexylgruppe darstellen.
6. Copolymer nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Gruppe R , R2 und R3 eine Methylgruppe und X ein Anion darstellen und das Verhältnis a:b etwa 2,2:1
oder etwa 0,5:1 beträgt.
7. Bildempfangselement, enthaltend einen Träger mit einer
Bildempfangsschicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildempfangsschicht ein Copolymer-Beizmittel mit wiederkehrenden
Einheiten der Formel
CH-J5-(-CH2 - CH+fa
130067/0765
Λ Λ *
- 3 enthält, worin die Symbole folgende Bedeutungen haben:
R , R2 und R3 sind unabhängig voneinander Alkyl-, substituierte
Alkyl-, Cycloalkyl-, Aryl-, Aralkyl- oder Alkaryl-Gruppen; oder es vervollständigen mindestens
zwei der Gruppen R , Ra und R3 zusammen mit dem quaternären
Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen gesättigten oder ungesättigten, substituierten oder un-
substituierten stickstoffhaltigen heterocyclischen Ring;
X ist ein Anion; das Molverhältnis zwischen den entsprechenden wiederkehrenden Einheiten, die durch die ganzen
Zahlen a und b dargestellt sind, liegt im Bereich von etwa 0,1:1 bis etwa 10:1.
8. Bildempfangselement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Molverhältnis a:b im Copolymer-Beizmittel
im Bereich von etwa 0,3: bis etwa 3:1 liegt.
9. Bildempfangselement nach Anspruch 7 oder 8, dadurch
gekennzeichnet, daß im Copolymer-Beizmittel jede der Gruppen R , R2 und R3 eine Alkylgruppe und X Halogenid
darstellen.
10. Bildempfangselement nach einem der Ansprüche 7 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß jede der Gruppen R , R2 und R3
eine Methylgruppe und X Chlorid darstellen.
11. Bildempfangselement nach einem der Ansprüche 7 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bildempfangsschicht aus einem Gemisch aus dem Copolymer-Beizmittel und einem hydrophilen
Polymer aufgebaut ist.
130067/0765
12. Bildempfangselement nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das hydrophile Polymer Polyvinylalkohol darstellt.
13. Bildempfangselement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gewichtsverhältnis zwischen Polyvinylalkohol und Copolymer-Beizmittel etwa 0,3:1 bis
etwa 3:1 beträgt.
14. Bildempfangselement nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Bildempfangsschicht
und dem Träger eine polymere sauer reagierende Schicht sowie eine polymere Verzögerungsschicht
angeordnet ist, durch die Alkali zu der polymeren sauer reagierenden Schicht diffundieren kann, wobei die polymere
sauer reagierende Schicht mit dem Träger in Berührung steht.
15. Bildempfangselement nach einem der Ansprüche 7
bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger ein opaker Papierträger ist.
16. Bildempfangselement nach einem der Ansprüche 7 bis
oder 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Gruppen R , R2 und R3 eine Methylgruppe und X ein Anion
darstellen und das Molverhältnis a:b etwa 2,2:1 oder etwa 0,5:1 beträgt.
17. Diffusionsübertragungs-Filmeinheit in Form eines
lichtempfindlichen Systems, enthaltend mindestens eine lichtempfindliche Silberhalogenid-Emulsionsschicht,
der ein bildfarbstofflieferndes Material für das Diffusionsübertragungsverfahren zugeordnet ist;
und
eine Bildempfangsschicht, die nach der Belichtung und Ent-
eine Bildempfangsschicht, die nach der Belichtung und Ent-
130067/0765
ft * #
— 5 —
Wicklung in der Lage ist, ein bildfarbstofflieferndes
Material aufzunehmen, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bildempfangsschicht ein Copolymer-Beizmittel mit wiederkehrenden Einheiten der Formel
-fr CH2 - CH -J3 (-
enthält, worin die Symbole folgende Bedeutungen haben:
R , R2 und R3 sind unabhängig voneinander Alkyl-, substituierte
Alkyl-, Cycloalkyl-, Aryl-, Aralkyl- oder Alkaryl-Gruppen; oder es vervollständigen mindestens
zwei der Gruppen R , R2 und R3 zusammen mit dem quaternären
Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen gesättigten oder ungesättigten, substituierten oder un-
substituierten stickstoffhaltigen heterocyclischen Ring; X ist ein Anion; das Molverhältnis zwischen den entsprechenden
wiederkehrenden Einheiten, die durch die ganzen Zahlen a und b dargestellt sind, liegt im Bereich von
etwa 0,1:1 bis etwa 10:1.
18. Diffusionsübertragungs-Filmeinheit nach Anspruch 17
in Form einer integralen Negativ-Positiv-Filmeinheit, gekennzeichnet durch:
ein lichtempfindliches Element in Form einer Verbundstruktur,
die in der angegebenen Reihenfolge als wesentliche Schichten eine opake Schicht, das lichtempfindliche System,
die Bildempfangsschicht und eine durchsichtige Schicht enthält; und
eine Einrichtung zum Aufbewahren einer wäßrig-alkalischen Entwicklermasse, die mit der Filmeinheit integriert ist,
130067/0765
so daß die Entwicklermasse zwischen der negativen und
der positiven Komponente verteilt werden kann, wobei die Entwicklermasse ein das Licht reflektierendes Pigment zur
Verfügung stellt, so daß nach der Verteilung der Entwicklermasse
zwischen dem lichtempfindlichen System und der Bildempfangsschicht eine das Licht reflektierende Schicht
erhalten wird, gegen die ein in der Bildempfangsschicht erzeugtes Bild betrachtbar ist.
19. Diffusionsübertragungs-Filmeinheit nach Anspruch 17
in Form einer integralen Negativ-Positiv-Filmeinheit, gekennzeichnet durch
ein lichtempfindliches Element, das in der angegebenen
Reihenfolge als wesentliche Schichten eine durchsichtige Schicht, die Bildempfangsschicht, eine für die Entwicklermasse
durchlässige, das Licht reflektierende Schicht, gegen die ein in der Bildempfangsschicht erzeugtes Farbstoffbild
betrachtbar ist, und das lichtempfindliche System enthält; eine durchsichtige Folie, die gegenüber der durchsichtigen
Schicht mit praktisch den gleichen Abmessungen auf das lichtempfindliche Element gelegt ist; und
eine Einrichtung zum Aufbewahren einer einen Opakmacher enthaltenden wäßrig-alkalischen Entwicklermasse, die mit
der Filmeinheit integriert ist, so daß die Entwicklermasse zwischen dem lichtempfindlichen System und der durchsichtigen
Folie verteilbar ist.
20. Diffusionsübertragungs-Filmeinheit nach einem der
Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Molverhältnis
a:b in dem Beizmittel-Copolymer im Bereich von · etwa 0,3:1 bis etwa 3:1 liegt.
21. Diffusionsübertragungs-Filmeinheit nach einem der
der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die
130067/0765
—· ν —
Bildempfangsschicht ein Gemisch aus dem Copolymer-Beizmittel
und einem hydrophilen Polymer darstellt.
22. Diffusionsübertragungs-Filmeinheit nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das hydrophile Polymer Polyvinylalkohol
darstellt.
23. Diffusionsübertragungs-Filmeinheit nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis zwischen Polyvinylalkohol und Copolymer-Beizmittel etwa 0,3:1 bis
etwa 3:1 beträgt.
24. Integrale Negativ-Positiv-Filmeinheit für das Diffu-
sionsübertragungsverfahren, die vor und nach der Belichtung
in einer übereinander liegenden festen Anordnung folgende Komponenten enthält:
ein lichtempfindliches Element mit einem opaken Träger, der mehrere Schichten trägt, einschließlich mindestens einer
lichtempfindlichen Silberhalogenid-Emulsionsschicht, der ein durch Diffusion übertragbares bildfarbstofflieferndes
Material zugeordnet ist;
ein Bildempfangselement enthaltend einen durchsichtigen
Träger, der eine Bildempfangsschicht zur Aufnahme des bildfarbstoff
liefernden Materials nach der Belichtung und Entwicklung liefert;
einen aufreißbaren Behälter, der eine wäßrig-alkalische Entwicklermasse mit einem das Licht reflektierenden Pigment
enthält;
wobei der aufreißbare Behälter quer zur Leitkante der Filmeinheit angeordnet ist, um die Entwicklermasse nach der Entwicklung
zur Verteilung zwischen diesen Elementen freizusetzen und um eine das Licht reflektierende Schicht zu
liefern, gegen die ein in der Bildempfangsschicht erzeugtes Farbstoffbild durch den durchsichtigen Träger betrachtbar
1 30067/0765
ist, ohne daß die übereinander liegenden lichtempfindlichen
und Bildempfangselemente getrennt werden; dadurch gekennzeichnet, daß die Bildempfangsschicht ein Copolymer-Beizmittel
mit wiederkehrenden Einheiten der Formel
-f- CH- - CH -J- 6- CH, - CH
Δ a ^
CH2 - N~ R* X
enthält, worin die Symbole folgende Bedeutungen haben:
R , R2 und R3 sind unabhängig voneinander Alkyl-, substituierte
Alkyl-, Cycloalkyl-, Aryl-, Aralkyl- oder Alkaryl-Gruppen; oder es vervollständigen mindestens
zwei der Gruppen R , R2 und R3 zusammen mit dem quaternären
Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen gesättigten oder ungesättigten, substituierten oder unsubstituierten
stickstoffhaltigen heterocyclischen Ring; X ist ein Anion; das Molverhältnis zwischen den entsprechenden
wiederkehrenden Einheiten, die durch die ganzen Zahlen a und b dargestellt sind, liegt im Bereich von
etwa 0,1:1 bis etwa 10:1.
25. Filmeinheit nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Gruppen R , R2 und R3 des Copolymer-Beizmittels
eine Alkylgruppe und X Halogenid darstellen.
26. Filmeinheit nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Gruppen R , R2 und R3 des Copolymer-Beizmittels
eine Methylgruppe und X Chlorid darstellen.
27. Filmeinheit nach einem der Ansprüche 24 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildempfangsschicht ein Gemisch
aus Copolymer-Beizmittel und hydrophilem Polymer darstellt.
130067/0765
28. Filmeinheit nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß das hydrophile Polymer Polyvinylalkohol darstellt.
29. Filmeinheit nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis zwischen Polyvinylalkohol und
Copolymer-Beizmittel etwa 0,3:1 bis etwa 3:1 beträgt.
30. Diffusionsübertragungs-Filmeinheit, die in Kombination
folgende Komponenten enthält: ein lichtempfindliches Element mit einem Träger, der
mehrere Schichten, einschließlich mindestens einer lichtempfindlichen
Silberhalogenidschicht, der ein durch Diffusion übertragendes bildfarbstofflieferndes Material zugeordnet
ist, trägt;
ein Bildempfangselement mit einem Träger, der eine Bildempfangsschicht
trägt/ eine Einrichtung zum Aufbewahren einer wäßrig-alkalischen Entwicklermasse zur Einleitung
der Entwicklung der Silberhalogenidemulsion nach der Belichtung, um eine bildmäßige Verteilung von beweglichem
Entwicklerfarbstoff zu erzielen, die mindestens teilweise
auf die Bildempfangsschicht übertragen wird, um dort ein Farbstoffbild zu erzeugen;
wobei das Bildempfangselement nach dem Aufbau des Farbstoff bildes von der Entwicklermasse trennbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bildempfangsschicht ein Copolymer-Beizmittel mit wiederkehrenden Einheiten der Formel
-f CH9 - CH -h C- CH. - CH
- ι d 2 ι
CH2 -N~R
enthält, worin die Symbole folgende Bedeutungen haben:
130067/0765
R , R2 und R3 sind unabhängig voneinander Alkyl-, substituierte
Alkyl-, Cycloalkyl-, Aryl-, Aralkyl- oder Alkaryl-Gruppen; oder es vervollständigen mindestens
zwei der Gruppen R , R3 und R3 zusammen mit dem quaternären
Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen gesättigten oder ungesättigten, substituierten oder unsubstituierten
stickstoffhaltigen heterocyclischen Ring; X ist ein Anion; das Molverhältnis zwischen den entsprechenden
wiederkehrenden Einheiten, die durch die ganzen Zahlen a und b dargestellt sind, liegt im Bereich von
etwa 0,1:1 bis etwa 10:1.
31. Filmeinheit nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger des Bildempfangselements einen opaken Papierträger darstellt.
32. Filmeinheit nach Anspruch 30 oder 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildempfangsschicht des Bildempfangselements
ein Gemisch aus Copolymer-Beizmittel und einem hydrophilen Polymer darstellt.
33. Filmeinheit nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis zwischen, hydrophilem. Polymer
und Copolymer-Beizmittel etwa 0,3:1 bis etwa 3:1 beträgt,
34. Filmeinheit nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß das hydrophile Polymer Polyvinylalkohol darstellt.
35. Filmeinheit nach einem der Ansprüche 30 bis 34, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Bildempfangsschicht
und dem Träger des Bildempfangselements eine polymere, sauer reagierende Schicht und eine polymere Verzögerungsschicht
vorgesehen sind, durch die Alkali zu der polymeren,sauer
130067/0765
"-" : ■"" - 3116Q44
reagierenden Schicht diffundierbar ist, wobei die polymere
sauer reagierende Schicht mit dem Träger in Berührung steht.
36. Filmeinheit nach einem der Ansprüche 30 bis 35, dadurch gekennzeichnet, daß das Molverhältnis a:b im Beizmitte
1-Copolymer im Bereich von etwa 0,3:1 bis etwa 3:1 liegt.
37. Filmeinheit nach einem der Ansprüche 30 bis 36, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Gruppen R , R2 und R3
des Copolymer-Beizmittels eine Alkylgruppe und X Halogenid darstellen.
38. Filmeinheit nach einem der Ansprüche 30 bis 37, dadurch
gekennzeichnet, daß jede Gruppe R , R2 und R3 des Copolymer-Beizmittels eine Methylgruppe und X Chlorid
darstellen.
39. Filmeinheit nach einem der Ansprüche 30 bis 38, dadurch gekennzeichnet, daß jede Bildempfangsschicht bei
der Herstellung des Bildempfangselements einer Ammoniakwäsche unterzogen wird.
40. Verfahren zur Erzeugung eines Diffusionsübertragungsbildes,
wobei ein lichtempfindliches System mit mindestens einer Silberhalogenid-Emulsionsschicht, der ein durch
Diffusion übertragbares bildfarbstofflieferndes Material
zugeordnet ist, belichtet; das belichtete lichtempfindliche System in einer wäßrig-alkalischen Entwicklermasse in Berührung
gebracht wird, um die Entwicklung der Silberhalogenid-Emulsion(en)
und die Ausbildung einer bildmäßigen Verteilung von diffundierbarem bildfarbstofflieferndem
Material zu erzeugen; und mindestens ein Teil dieser bild-
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V it Λ
- 12 -
mäßigen Verteilung durch Inhibition auf eine darüberliegende Bildempfangsschicht übertragen wird, dadurch gekennzeichnet
, daß die Bildempfangsschicht ein Copolymer-Beizmittel mit wiederkehrenden Einheiten der Formel
-f CH- - CH 4- (- CH0 - CH -h
ζ ι a Zi
enthält, worin die Symbole folgende Bedeutungen haben:
R , R2 und R3 sind unabhängig voneinander Alkyl-, substituierte
Alkyl-, Cycloalkyl-, Aryl-, Aralkyl- oder Alkaryl-Gruppen; oder es vervollständigen mindestens
zwei der Gruppen R , Ra und R3 zusammen mit dem quaternären
Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen gesättigten oder ungesättigten, substituierten oder unsubstituierten
stickstoffhaltigen heterocyclischen Ring; X ist ein Anion; das Molverhältnis zwischen den entsprechenden
wiederkehrenden Einheiten, die durch die ganzen Zahlen a und b dargestellt sind, liegt im Bereich von
etwa 0,1:1 bis etwa 10:1.
41. Verfahren nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, daß das Molverhältnis a:b im Copolymer-Beizmittel im Bereich
von etwa 0,3:1 bis etwa 3:1 liegt.
42. Verfahren nach Anspruch 40 oder 41, dadurch gekennzeichnet,
daß im Copolymer-Beizmittel jede der Gruppen R R2 und R3 eine Alkylgruppe und X Halogenid darstellen.
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43. Verfahren nach einem der Ansprüche 40 bis 42, da-
•1
durch gekennzeichnet, daß jede der Gruppen R , R2 und I
eine Methylgruppe und X Chlorid darstellen.
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