DE3025080A1 - Photographisches aufzeichnungsmaterial fuer das farbdiffusionsuebertragungsverfahren - Google Patents
Photographisches aufzeichnungsmaterial fuer das farbdiffusionsuebertragungsverfahrenInfo
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Description
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Möhlstraße 37 D-8000 München 80
TeL: 089/982085-87 Telex: 0529802 hnkl d Telegramme: ellipsoid
Dr.F/rm
KONISHIROKU PHOTO INDUSTRY CO., LTD.
Tokio / Japan
Photograph!sehes Aufzeichnungsmaterial für das Farbdiffusionsübertragungsverfahren
030062/0935
Die Erfindung betrifft ein photographisches Aufzeichnungsmaterial
für das Farbdiffusionsübertragungsverfahren mit einer Verzögerungsschicht, insbesondere ein photographisches
Aufzeichnungsmaterial mit einer einen neuen Polymeren-Latex
enthaltenden Verzögerungsschicht, das innerhalb eines breiteren
Temperaturbereichs entwickelbar ist.
Bei Farbdiffusionsübertragungsverfahren entsteht bei der bildgerechten Belichtung einer lichtempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht
mit zugeordneter farbbilderzeugender Substanz in der Emulsionsschicht ein latentes Bild.
Dieses wird durch Applikation eines alkalischen Behandlungsmittels entwickelt. Hierbei erfolgt eine bildgerechte
Verteilung eines oder mehrerer diffusionsfähigen (diffusionsfähiger)
Farbstoffs (Farbstoffe) oder dessen (deren) Vorläufer. Mindestens ein Teil des (der) verteilten Farbstoffs
(Farbstoffe) gelangt durch Diffusion oder Übertragung auf eine Bildempfangsschicht, wobei auf dieser ein
Farbbild entsteht.
Bei solchen Farbdiffusionsübertragungsverfahren ist es bekannt,
Neutralisationsschichten vorzusehen, um eine übermäßige Entwicklung und/oder Diffusionsübertragung des diffusionsfähigen
Farbstoffs oder seines Vorläufers zu beenden und um das entstandene Farbstoffbild zu stabilisieren. Ferner
ist es bekannt, zusammen mit der Neutralisationsschicht die verschiedensten Arten von Verzögerungsschichten vorzusehen,
um zeitlich richtig die Erniedrigung des pH-Werts durch die Neutralisationsschicht zu steuern.
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Das Farbdiffusionsübertragungsverfahren wird in der Regel
mit Hilfe von Sofortbildkameras, bei denen die Entwicklung
bei den verschiedensten Temperaturen abläuft, durchgeführt. Wenn eine solche Entwicklung bei Temperaturen weit unter
Raumtemperatur durchgeführt wird, kommt es - wegen ihrer Temperaturabhängigkeit - zu einer starken Verzögerung der
Entwicklung. Weiterhin wird hierbei der pH-Wert des Behandlungsmittels vor Beendigung der vorher bestimmten Entwicklung
gesenkt, was zu einer Abnahme der maximalen Dichte oder einer Erhöhung der minimalen Dichte führt. Letztere Erscheinung
beeinträchtigt die gewünschte Bildentstehung. Wenn andererseits die Entwicklung bei Temperaturen über Raumtemperatur
durchgeführt wird, kommt es infolge Beschleunigung der Entwicklungsreaktion zu einer verzögerten Erniedrigung
des pH-Werts des Behandlungsmittels, so daß die Silberhalogenidemulsionsschicht
übermäßig stark entwickelt wird.
Um nun diesen Schwierigkeiten zu begegnen, werden gemäß der JP-OS 72 622/1978 und der US-PS 4 061 496 bestimmte Arten
von Verzögerungsschichten vorgesehen. Mit Hilfe solcher Verzögerungsschichten läßt sich das Vorandringen einer alkalischen
Lösung temperaturabhängig machen, d.h. solche Verzögerungsschichten kann die alkalische Lösung bei höheren
Temperaturen schneller und bei niedrigeren Temperaturen nur langsamer durchdringen.
Nachteilig an den bekannten Verzögerungsschichten ist, daß ihr von Temperaturänderungen abhängiges Permeabilitätsverhalten
noch zu wünschen übrig läßt. Wenn nämlich eine solche Verzögerungsschicht die alkalische Lösung bei niedrigeren
Temperaturen in geeigneter Weise durchläßt, ist sie für die alkalische Lösung bei höheren Temperaturen weniger
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durchlässig. Venn die Verzögerungsschicht andererseits für die alkalische Lösung bei höheren Temperaturen in geeigneter
Weise durchlässig ist, ist ihre Durchlässigkeit für die alkalische Lösung bei niedrigeren Temperaturen unzureichend.
Weiterhin neigt die Alkalipenneabilität solcher
Verzögerungsschichten im Laufe der Zeit zu Änderungen oder
es müssen zu ihrer Herstellung Polymerisate verwendet werden, die für den Menschen gesundheitsschädlich sind. Somit
gibt es also nur sehr wenige Materialien, die sich zur Herstellung akzeptabler Verzögerungsschichten eignen.
Der Erfindung lag nun die Aufgabe zugrunde, ein photographisches Aufzeichnungsmaterial für das Farbdiffusionsübertragungsverfahren
zu schaffen, das eine von den geschilderten Nachteilen freie Verzögerungsschicht enthält.
Gegenstand der Erfindung ist somit ein photographisches Aufzeichnungsmaterial
für das Farbdiffusionsübertragungsverfahren, bei welchem auf einen Schichtträger (in der angegebenen
Reihenfolge) als wesentliche Schichten eine Neutralisationsschicht und eine Verzögerungsschicht aufgetragen sind,
welches dadurch gekennzeichnet ist, daß die Verzögerungsschicht einen Polymerenlatex der allgemeinen Formel:
(I)
worin bedeuten:
A eine mischpolymerisierbare konjugierte Dienmonomereneinheit;
B eine mischpolymerisierbare Monomereneinheit einer äthylenisch ungesättigten Säure oder eines Salzes
derselben;
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C eine mischpolymerisierbare äthylenisch ungesättigte
Monomereneinheit;
x, y und ζ den jeweiligen gewichtsprozentualen Anteil der
Monomereneinheit(en) in dem polymeren Latex, nämlich
χ etwa 55 bis etwa 99,5%; y etwa 0,5 bis etwa 44,5% und
ζ O bis etwa 44,5%,
enthält.
Bevorzugte äthylenisch ungesättigte Dienmonomereneinheiten A der Formel I entsprechen der allgemeinen Formel:
R R.
R2 R6
worin R1 bis Rg, die gleich oder verschieden sein können,
jeweils für ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine Alkyl-, Aryl-, Cyano- oder -COORy-Gruppe mit R7 gleich einer
Alkylgruppe stehen.
Bevorzugte Halogenatome sind Chlor- oder Bromatome.
Bevorzugte Alkylgruppen R1 bis R~ sind kurzkettige Alkylgruppen,
insbesondere solche mit 1 bis 4 Kohlenstoffatom(en), vorzugsweise die Methylgruppe. Gegebenenfalls können die
Alkylgruppen R1 bis Ry substituiert sein, vorzugsweise sind
sie jedoch unsubstituiert. Ein Beispiel für eine Arylgruppe R1 bis Rg ist die gegebenenfalls substituierte, vor-
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zugsweise durch ein Halogenatom, insbesondere ein Chloroder Bromatom, oder eine Alkylgruppe, insbesondere eine
solche mit 1 bis 3 Kohlenstoffatom(en), vorzugsweise die Methylgruppe, substituierte Rienylgruppe.
Bevorzugte Reste R1 bis Rg sind Wasserstoff- oder Halogenatome
oder Alkylgruppen.
Die Gesamtzahl der in der Monomereneinheit der Formel II enthaltenen Kohlenstoffatome beträgt allgemein 4 bis 12,
zweckmäßigerweise 4 bis 9, vorzugsweise 4 bis 6. Mindestens zwei Reste R1 bis Rg sollten für Wasserstoffatome stehen.
Beispiele für Monomere der Formel II sind 1,3-Butadien,
alkyl- (vorzugsweise mit 1 bis 4 Kohlenstoffatom(en)) substituiertes
1,3-Butadien, wie Isopren, 1,3-Pentadien, 2-Äthyl-1,3-butadien,
2-n-Propyl-1,3-butadien, 2-n-Butyl-1,3-butadien,
2,3-Dimethyl-1,3-butadien, 2-Methyl-1,3-pentadien
und 4-Methyl-1,3-pentadien, aryl- (vorzugsweise phenyl-) substituiertes 1,3-Butadien, wie 1-Hienyl-1,3-butadien, 2-Ehenyl-1,3-butadien,
1-(p-Chlorphenyl)-1,3-butadien, 1-Fhenyl-2-carbomethoxy-i,3-butadien
und 2-p-Tolyl-1,3-butadien, halogen- (vorzugsweise chlor- oder brom-) substituiertes
1,3-Butadien, wie 1-Chlor-1,3-butadien, 2-Chlor-1,3-butadien,
1-Brom-1,3-butadien, 2-Brom-1,3-butadien, 1,1-Dichlor-1,3-butadien,
2,3-Dichlor-1,3-butadien, 2,3-Dibrom-1,3-butadien,
1,1,2-Trichlor-1,3-butadien und 1,1,2,3-Tetrachlor-1,3-butadien,
und cyanosubstituiertes 1,3-Butadien, wie 1-Cyano-1,3-butadien und 2-Cyano-1,3-butadien.
Besonders gut geeignete konjugierte Dienverbindungen sind 1,3-Butadien, alkyl- (vorzugsweise methyl-) oder halogen-
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- >er -
substituiertes 1,3-Butadien, insbesondere 1,3-Butadien, Isopren
und 2,3- imethyl-1,3-butad:
oder 2,3-Dimethyl-1,3-butadien.
oder 2,3-Dimethyl-1,3-butadien.
pren und 2,3- imethyl-1,3-butadien, vorzugsweise Isopren
Die bevorzugte mischpolymerisierbare Einheit einer äthylenisch
ungesättigten Säure oder eines Salzes derselben B der Formel I ist eine solche mit mindestens einer, vorzugsweise einer oder
zwei Carboxyl- oder Sulfogruppe(n) oder deren Alkalimetallsalz(e). Insbesondere handelt es sich hierbei um Monomere
der Formel:
CH - R10 (H1)
worin bedeuten:
Rg eine Carboxyl- oder Sulfogruppe oder ein Alkalimetallsalz
hiervon oder eine Gruppe mit einer Carboxyl- oder Sulfogruppe oder ein Alkalimetallsalz hiervon;
Rg ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe und
R10 ein Wasserstoffatom oder eine Alkoxycarbonylgruppe.
Die bevorzugten Alkalimetallsalze Rg sind Natrium- oder Kaliumsalze.
Bevorzugte Reste R8 mit Carbonyl- oder Sulfogruppen
oder deren Alkalimetallsalze sind die Sulfophenyl-,
Sulfoalkyloxycarbonyl- (mit 1 bis 4 Kohlenstoffatom(en) im
Alkylteil) oder SuIfοalkylcarbamoylgruppe (mit 1 bis 5 Kohlenstoffatom
(en) im Alkylteil).
Die Alkylgruppen Rq können substituiert sein. Hierbei handelt
es sich dann vorzugsweise um Alkoxycarbonyl- oder Car-
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boxylgruppen. Bevorzugte Alkylgruppen sind die Methylgruppe,
eine Alkoxycarbonylmethylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatom (en) im Alkoxylteil und die Carboxymethylgruppe.
Eine Alkoxycarbonylgruppe R10 sollte vorzugsweise 2 bis 5
Kohlenstoffatome enthalten.
Bevorzugte Monomereneinheiten der Formel III sind beispielsweise abgeleitet von Acrylsäure, Methacrylsäure, Itaconsäure,
Itaconsäuremonoalkylester, vorzugsweise einem Alkylester mit 1 bis 4 Kohlenstoffatom(en) im Alkylteil, wie Monomethylitaconat
und Monobutylitaconat, einem Maleinsäuremonoester, vorzugsweise einem Alkylester mit 1 bis 4 Kohlenstoffatom(en)
im Alkylteil, z.B. Monoäthylmaleat oder Monobutylmaleat, und deren Alkalimetallsalzen. Mischpolymerisierbare äthylenisch
ungesättigte Sulfonsäuren sind beispielsweise Styrol-, Acryloyloxyalkyl-,
z.B. Acryloyloxypropyl- oder Acryloyloxyäthyl-, Methacryloyloxyalkyl-, z.B. Methacryloyloxypropyl-
und Methacryloyloxybutyl-, Acrylamidoalkyl-, z.B. 2-Acrylamido-2-methyläthan-
und 2-Acrylamido-2-methylbutan-> und Methacrylamidoalkyl-, z.B. Σ-ΜβΐηΒο^ΐΒΐηΙα^-πιβΙ^^ΐηΒη-sulfonsäuren,
und deren Alkalimetallsalze.
Bevorzugte Monomere der Formel III sind Acrylsäure, Methacrylsäure,
Itaconsäure, Maleinsäuremonomethylester und dergleichen, insbesondere Acrylsäure, Methacrylsäure und Itaconsäure,
vorzugsweise Acrylsäure.
Weitere bevorzugte Monomereneinheiten B sind solche mit mindestens
einer Fhosphonogruppe oder einem Salz hiervon, insbesondere
Monomere der allgemeinen Formel:
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CH2 = <
1λ
H
g - ° " R12~ ° - f * °R13 (IV)
O OR13
worin bedeuten:
ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe;
eine aliphatische Kohlenwasserstoffgruppe mit 2 bis
10 Kohlenstoffatomen oder eine Gruppe der Formel ■iRi4~0^m Ri4~ mi-t; Ri4 gleich einer aliphatischen Kohlenwasserstoffgruppe
mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen und m einer ganzen Zahl von 1 bis 5 und
ein Wasserstoffatom, ein Alkalimetall oder -NHa.
Aliphatische Kohlenwasserstoffgruppen R^2 oder R^ sind ge
rad- oder verzweigtkettige Alkylengruppen, die durch Halogenatome,
z.B. Chloratome, kurzkettige Alkoxyreste, z.B. Methoxy- oder Äthoxyreste, oder Arylreste, z.B. Ehenylreste,
substituiert sein können. Bevorzugte Beispiele für Monomere der Formel IV sind 2-Acryloyloxyäthylphosphat, 1-Methyl-2-acryloyloxyäthy!phosphat,
2-Acryloyloxyäthoxyäthylphosphat, 4-Acryloyloxybutylphosphat, 2-Methacryloyloxyäthylphosphat,
1-Methyl-2-methacryloyloxyäthylphosphat,
1-Chlormethyl-2-methacryloyloxyäthylphosphat, 2-Methacryloyloxyäthoxyäthylphosphat
und 4-Methacryloyloxybutylphosphat, vorzugsweise 2-Methacryloyloxyäthy!phosphat und 2-Acryloyloxyäthylphosphat.
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Bevorzugte mischpolymerisierbare äthylenisch ungesättigte Monomereneinheiten C der Formel I sind mischpolymerisierbare
äthylenisch ungesättigte Nitrile, Styrole, Acrylsäureester, Methacrylsäureester, Acrylamide, Methacrylamide, heterocyclische
Vinylverbindungen und vernetzende Monomere.
Mischpolymerisierbare äthylenisch ungesättigte Nitrile sind beispielsweise Acrylnitril, Methacrylnitril und a-Chloracrylnitril.
Styrole sind beispielsweise Styrol, p-Methylstyrol, a-Methylstyrol,
p-Chlorstyrol und Chlorinethylstyrol.
Acrylsäureester sind beispielsweise Methylacrylat, Äthylacrylat,
n-Butylacrylat, n-Propylacrylat, Isobutylacrylat,
sek.-Butylacrylat, 2-Hydroxyäthylacrylat und 2-Hydroxypropylacrylat.
Methacrylsäureester sind beispielsweise Methylmethacrylat,
Äthylmethacrylat, n-Butylmethacrylat, 2-Hydroxyäthylmethacrylat
und 2-Hydroxypropylmethacrylat.
Acrylamide sind beispielsweise Acrylamid, Diacetonacrylamid, Methylolacrylamid und Methylacrylamid.
Methacrylamide sind beispielsweise Methacrylamid und Benzylmethacrylamid.
Heterocyclische Vinylverbindungen sind beispielsweise N-Vinylpyrrolidon,
N-Vinylimidazol und Vinylpyridine, z.B. 4-Vinylpyridin
und 2-Vinylpyridin.
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Vernetzbare Monomere sind beispielsweise Diviny!benzol,
Athylenglycoldimethacrylat, Trimethylolpropantriacrylat und Pentaerythrittrimethacrylat.
Von den genannten Monomeren eignen sich besonders gut mischpolymerisierbare
äthylenisch ungesättigte Nitrile, insbesondere Acrylnitril und Methacrylnitril, Styrole, insbesondere
Styrol selbst, Acrylsäureester, insbesondere kurzkettige Alkylester mit 1 bis 4 Kohlenstoffatom(en) im Alkylteil,
z.B. Äthylacrylat, 2-Hydroxyäthylacrylat und n-Butylacrylat,
Methacrylsäureester, insbesondere kurzkettige Alkylester mit 1 bis 4 Kohlenstoffatom(en) im Alkylteil, z.B.
Äthylmethacrylat, vorzugsweise Acrylnitril.
χ beträgt allgemein etwa 55 bis etwa 99,5, zweckmäßigerweise etwa 55 bis etwa 80, vorzugsweise etwa 60 bis etwa 80
Gew.-%.
y beträgt allgemein etwa 0,5 bis etwa 44,5, zweckmäßigerweise etwa 2 bis etwa 10, vorzugsweise etwa 2 bis etwa 8
Gew.-%.
ζ beträgt allgemein 0 bis etwa 44,5, vorzugsweise etwa 15 bis etwa 40 Gew.-%.
In den Polymerenlatices der Formel I können die Monomereneinheiten
A, B und C jeweils aus unterschiedlichen Monomereneinheiten
der jeweiligen Definition bestehen.
Im folgenden werden Beispiele für erfindungsgemäß verwendbare
Polymerenlatices angegeben:
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(1) 1,3-Butadien/Styrol/Itaconsäure-Mischpolymerisat
(70 : 25 : 5)
(2) 1,3-Butadien/Methylacrylat/Acrylsäure-Mischpolymeri-
sat (60 : 37 : 3)
(3) 1,3-Butadien/Acrylnitril/Methacrylsäure-Mischpolyme-
risat (65 : 33 : 2)
(4) 1,3-Butadien/Methylmethaciylat/2-Methac:r^lamid-2-nie-
thyläthansulfonsäure-Mischpolymerisat (60 : 30 : 10)
(5) 1^-Butadien/n-Butylacrylat/Monomethylmaleat-Misch-
polymerisat (55 : 40 : 5)
(6) Isopren/Acrylnitril/AciTylsätire-Mischpolymerisat
(60 : 38 : 2)
(7) Isopren/Methacrylnitril/MethacrylsäTore-Mischpolyme-
risat (65 : 32 : 3)
(8) Isopren/Butadien/Styrol/Acrylsäure-Misclipolyinerisat
(50 : 30 : 15 : 5)
(9) Isopren/2,3-Dimethyl-1,3-butadien/Acrylnitril/Acryl-
säxire-Mischpolymerisat (40 : 30 : 25 : 5)
(10) Isopren/Acrylnitril/Divinylbenzol/Acrylsätire-Misch-
polymerisat (60 : 37 : 0,5 : 2,5)
(11) Isopren/Acrylnitril/N-Vinylpyrrolidon/Acrylsäure-
Mischpolymerisat (75 : 20 : 3 : 2)
(12) Isopren/Methylacrylat/Methacrylsäure-Mischpolymeri-
sat (65 : 31 : 4)
(13) 2,3-Dimethyl-1,3-butadien/Acrylnitril/Acrylsä\ire-
Mischpolymerisat (70 : 25 : 5)
(14) 2,3-Dimethyl-1,3-butadien/Acrylnitril/Acrylsätire-
Mischpolymerisat (75 : 19 : 6)
(15) 2,3-Dimethyl-1,3-butadien/Methylmethacrylat/Acryl-
säure-Mischpolymerisat (75 : 19 : 6)
(16) Chloropren/p-Methylstyrol/ltaconsäure-Mischpoly-
merisat (65 : 27 : 8) 030062/0935
(17) ChloroprerL/n-Butylacrylat/2-Hydroxyäthylmethacrylat/
Methacrylsäure-Mischpolymerisat (75 8 15 : 5 s 5)
(18) Chloropren/Acrylnitril/Acrylsäure-Mischpolymerisat
(65 : 30 : 5)
(19) 2-Brom-1,3-butadien/Styrol/Itaconsäure-Mischpolyme-
risat (75 : 17 : 8)
(20) 2-Brom-1,3-butadien/Acrylnitril/Acrylsäure-Mischpoly-
merisat (60 : 32 : 8)
(21) 2-Brom-1,3-butadien/n-Butylacrylat/Monomethylmaleat-
Mischpolymerisat (65 : 32 : 3)
(22) 2,3-Dimethyl-1^-butadien/lsopren/Acrylnitril/Acryl-
säure-Mischpolymerisat (30 : 30 : 36 : 4)
(23) 1,3-Butadien/n-Butylacrylat/Acrylsäure (80 : 15 : 5)
(24) 2,3-Dimethyl-1,3-butadien/Methylacrylat/2-Acryloyl-
oxyäthylphosphat (60 : 36 : 4)
(25) Isopren/Acrylnitril/2-Acryloyloxyäthylpliosphat
(75 : 19 : 6) und
(26) 2,3-Dimethyl-1,3-butadien/Acrylnitril/2-Methacryloyl-
oxyäthylphosphat (75 : 19 : 6).
Die in einem photographischen Aufzeichnungsmaterial gemäß der Erfindung verwendbaren Polymerenlatices erhält man
beispielsweise durch 5- bis 8-stündiges Verrühren eines Gemischs aus Wasser, einem Netzmittel, den betreffenden Monomeren,
Kaliumpersulfat und Natriummetabisulfit bei einer
Temperatur von 30° bis 6O0C und einer Umdrehungsgeschwindigkeit
von 150 bis 300 Upm in einem Reaktor, in dem die Atmosphäre durch gasförmigen Stickstoff ersetzt ist.
Die folgenden Herstellungsbeispiele sollen die Herstellung erfindungsgemäß verwendbarer Polymerenlatices näher erläutern.
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Herstellungsbeispiel 1 (Herstellung des Mischpolymerisats (6))
200 ml entlüfteten Wassers, 4 ml eines handelsüblichen Netzmittels
mit einem 30%igen Wirkstoffgehalt, 1,2 g Acrylsäure,
22,8 g Acrylnitril und 36 g Isopren werden in einen 500 ml fassenden, mit einem Rührer, einem Thermometer, einem Trockeneiskühler
und einem Einlaßrohr für gasförmigen Stickstoff ausgestatteten Vierhalskolben gefüllt. Nach dem Einleiten einer
geringen Menge gasförmigen Stickstoffs in den Kolben wird
die Innentemperatur des Kolbens auf 300C erhöht und der Kolbeninhalt
mit 300 Upm gerührt. Danach werden gleichzeitig Lösungen von 0,48 g Kaliumpersulfat in 10 ml entlüfteten
Wassers und 0,35 g Natriummetabisulfit in 8 ml entlüfteten Wassers zugegeben, um die Polymerisation in Gang zu bringen.
Schließlich wird bei einer Temperatur von 300C unter Rühren
mit einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 300 Upm 8 h lang polymerisiert. Nach beendeter Umsetzung erhält man als Reaktionsprodukt
einen Polymerenlatex. Der Polymerisationsgrad beträgt 98,7%. Der "durch konduktometrische Titration ermittelte
Acrylsäuregehalt beträgt 2,82 χ 10 Mol/g Polymerisat.
Herstellungsbeispiel 2 (Herstellung des Mischpolymerisats (1))
200 ml entlüfteten Wassers, 7,2 ml eines handelsüblichen
Netzmittels eines Wirkstoffgehalts von 30?o, 3,0 g Itaconsäure,
21 g Styrol, 0,498 g Kaliumpersulfat und 0,35 g Natriummetabisulfit
werden in einen 500 ml fassenden Glasautoklaven gefüllt, worauf der Autoklav geschlossen und die
in dem Autoklaven befindliche Luft durch gasförmigen Stickstoff
ersetzt wird.
Nach dem Einführen von 42,0 g 1,3-Butadien in den Autoklaven
wird dessen Innendruck durch zusätzliches Einleiten von
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gasförmigem Stickstoff auf 491 kPa erhöht. Während der Autoklaveninhalt
mit einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 300 Upm gerührt wird, wird die Innentemperatur auf 6O°C erhöht. Nun
wird 5 h lang unter den angegebenen Bedingungen polymerisiert. Nach beendeter Umsetzung wird die Innentemperatur
des Autoklaven auf etwa Raumtemperatur gesenkt und der Innendruck entspannt. Danach wird das Reaktionsprodukt aus dem
Autoklaven entnommen. Der Polymerisationsgrad beträgt 99,7%. Der durch konduktometrische Titration ermittelte Itaconsäuregehalt
beträgt 3,5 x 10 Mol/g Polymerisat.
Herstellungsbeispiel 3 (Herstellung des Mischpolymerisats (14))
200 ml entlüfteten Wassers, 2 ml eines handelsüblichen Netzmittels
eines Wirkstoffgehalts von 30%, 3,6 g Acrylsäure,
45,0 g 2,3-Dimethyl-1,3-butadien und 11,4g Acrylnitril werden
in einen 500 ml fassenden, mit einem Rührer, einem Thermometer, einem Kühler und einem Einlaßrohr für gasförmigen
Stickstoff ausgestatteten Vierhalskolben gefüllt. Unter Einleiten von gasförmigem Stickstoff in den Kolben und Aufrechterhalten
einer Innentemperatur von 500C und einer Rührgeschwindigkeit
von 300 Upm wird das im Kolben befindliche Gemisch mit Lösungen von 0,48 g Kaliumpersulfat in 10 ml
entlüfteten Wassers und 0,35 g Natriummetabisulfit in 8 ml entlüfteten Wassers versetzt. Danach wird bei einer Umdrehungsgeschwindigkeit
von 300 Upm 5 h lang bei einer Temperatur von 300C polymerisiert. Nach beendeter Umsetzung wird
das Gemisch filtriert, wobei das gewünschte Reaktionspro* dukt erhalten wird. Der Polymerisationsgrad beträgt 99,9%.
Der durch konduktometrische Titration ermittelte Acrylsäuregehalt beträgt 4,17 x 10 Mol/g Polymerisat.
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3025Q80
Die Teilchengröße der erfindungsgemäß einsetzbaren Polymerenlatices
ist nicht kritisch, vorzugsweise beträgt sie 20 bis 200 m Ii . Die Menge an aufgetragenem Polymerenlatex kann je
nach der vorhandenen Neutralisationsschicht und den eingehaltenen Entwicklungsbedingungen sehr verschieden sein,
zweckmäßigerweise beträgt sie 0,5 bis 8,0, vorzugsweise 1,0 bis 4,0 g/m Trägerfläche.
Vor dem Auftragen des Polymerenlatex zur Herstellung einer Verzögerungsschicht wird ihm weniger als 5 Gew. -96 irgendeines
Netzmittels, z.B. tert.-Octylphenoxypolyäthoxyäthanol oder Tetraäthylammoniumheptadecylfluoroctylsulfonat, oder ein
organisches Lösungsmittel, z.B. Methylcellosolve, zugesetzt.
Das Auftragen der Verzögerungsschicht kann nach einem beliebigen, zum Auftragen wäßriger Beschichtungsflüssigkeiten
geeigneten Verfahren erfolgen. Die aufgetragene Beschichtungsmasse kann 30 s bis 5 min, vorzugsweise 30 s bis 2 min,
bei einer Temperatur von 50° bis 950C getrocknet werden.
Zur Herstellung der erfindungsgemäß benötigten Neutralisationsschicht
eignen sich sämtliche Substanzen, die zur Senkung des pH-Werts der Bildempfangsschicht nach Ausbildung
des Übertragungsbildes fähig sind, z.B. polymere Säuren. Durch die Wirkung einer solchen Neutralisationsschicht wird
die Entwicklung nach im wesentlichen abgeschlossener Bilderzeugung gestoppt, .um eine weitere Übertragung überschüssigen
diffusionsfähigen Farbstoffs zu verhindern und um die Stabilität des übertragenen Bildes zu erhöhen.
Als Schichtträger photographischer Aufzeichnungsmaterialien gemäß der Erfindung eignen sich übliche bekannte Schicht-
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träger, die entweder durchsichtig oder trüb sein können.
Fhotographische Aufzeichnungsmaterialien gemäß der Erfindung
können zwischen der Neutralisationsschicht und der (ersten) Verzögerungsschicht eine zweite Verzögerungsschicht enthalten. Diese zweite Verzögerungsschicht besteht
vorzugsweise aus einem Material, dessen Aktivierungsenergie für das Hindurchtreten einer wäßrigen alkalischen
Lösung unter 18 Kcal/Mol liegt. Solche Materialien sind beispielsweise
Gemische aus Acetylcellulose und einem Maleinsäureanhydridmischpolymerisat (bevorzugtes Gewichtsmischungsverhältnis:
95 : 5 bis 50 : 50), Polyvinylacetat, Celluloseacetatphthalat,
Butylacrylat/Diacetonacrylamid/Styrol/Methacrylsäure-Mischpolymerisat
und Gemische aus Polyvinylacetat und Polyvinylalkohol. Bevorzugt werden Gemische aus
Acetylcellulose und Maleinsäureanhydrid-Mischpolymerisaten, insbesondere ein Gemisch aus Acetylcellulose eines Acetylgehalts
von 35 bis 40 Gew.-% und Poly-(styrol/rnaleinsäureanhydrid), Poly-(äthylen/tnaleinsäureanhydrid) oder Polymethyl
vinylether/maleinsäureanhydrid).
Das Schichtgewicht der zweiten Verzögerungsschicht beträgt
2 pro m TrI 2 bis 5 g.
pro m Trägerfläche zweckmäßigerweise 1 bis 8, vorzugsweise
Obwohl zwischen der zweiten Verzögerungsschicht und der erfindungsgemäß
notwendigen (ersten) Verzögerungsschicht eine Zwischenschicht vorgesehen sein kann, sollten die beiden
Verzögerungsschichten zweckmäßigerweise einander benachbart angeordnet sein. Auf der erfindungsgemäß notwendigen
(ersten) Verzögerungsschicht kann eine alkalipermeable hydrophile Schicht aufgetragen sein. Letztere wird beson-
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ders bei photographischen Aufzeichnungsmaterialien der noch
zu beschreibenden zweiten Art bevorzugt.
Zur Herstellung einer solchen alkalipermeablen hydrophilen Schicht eignen sich beispielsweise Gelatine, Polyvinylalkohol
, Äthylmethacrylat/Methacrylsäure-Mischpolymerisate,
Methylmethacrylat/Methacrylsäure-Mischpolymerisate, Methylvinyläther/Maleinsäureanhydrid-Mischpolymerisate,
Casein, Carboxymethylcellulose, Celluloseacetatphthalat und Hydroxyäthylcellulose,
insbesondere Gelatine. Diese alkalipermeab-Ie hydrophile Schicht kann gegebenenfalls gehärtet oder
vernetzt sein.
Bei einem photographischen Aufzeichnungsmaterial gemäß der Erfindung kann erforderlichenfalls auf der Verzögerungsschicht
direkt oder über die alkalipermeable hydrophile Schicht eine Haftschicht vorgesehen sein. Die Haftschicht
dient zum Festhalten des Abstandhalters zur Steuerung der Dicke bzw. Stärke des alkalischen Behandlungsmittels auf
einem Aufzeichnungsmaterial gemäß der Erfindung.
Als Haftschicht wird eine alkalipermeable Schicht, die vorzugsweise
ein praktisch nicht "verschmelzendes" Acrylnitril/Vinylidenchlorid/Acrylsäure-Mischpolymerisat
enthält, bevorzugt.
Ein photographisches Aufzeichnungsmaterial gemäß der Erfindung muß lediglich in der angegebenen Reihenfolge auf einem
Schichtträger eine Neutralisationsschicht und eine Verzögerungsschicht
als wesentliche Schichten aufgetragen enthalten, ansonsten kann es einen beliebigen Aufbau aufweisen.
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Beispiele hierfür sind:
I - (D:
Ein normalerweise als "Behandlungsblatt" bezeichnetes photographisches
Aufzeichnungsmaterial, das auf seinem Schichtträger als wesentliche Schichten in der angegebenen Reihenfolge
eine Neutralisationsschicht und eine Verzögerungsschicht aufgetragen enthält. Dieses Behandlungsblatt wird
zweckmäßigerweise im Rahmen eines Farbdiffusionsübertragungsverfahrens
zusammen mit einem lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterial
mit einer lichtempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht mit zugeordneter farbbilderzeugender
Substanz und einer Bildempfangsschicht verwendet.
I - (2):
Ein photographisches Aufzeichnungsmaterial,bei dem zwischen zwei.
Schichtträgern in der angegebenen Reihenfolge eine Neutralisation&schicht, eine Verzögerungsschicht, eine lichtempfindliche
Silberhalogenidemulsionsschicht mit zugeordneter
farbbilderzeugender Substanz und eine Bildempfangsschicht als wesentliche Schichten sowie ein zwischen der Verzögerungsschicht
und der Silberhalogenidemulsionsschicht zu verteilendes alkalisches Behandlungsmittel vorgesehen sind.
I - (3):
Ein photographisches Aufzeichnungsmaterial, bei welchem zwischen zwei Schichtträgern in der angegebenen Reihenfolge
eine Neutralisationsschicht, eine Verzögerungsschicht, eine lichtempfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht mit zugeordneter
farbbilderzeugender Substanz und eine Bildempfangsschicht als wesentliche Schichten und eine Einrichtung
mit einem zwischen der Verzögerungsschicht und der
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Silberhalogenidemulsionsschicht zu verteilenden alkalischen Behandlungsmittel vorgesehen sind.
II - (1):
Ein normalerweise als "Bildempfangsmaterial" bezeichnetes
photographisches Aufzeichnungsmaterial, bei welchem auf seinem Schichtträger als wesentliche Schichten in der angegebenen
Reihenfolge eine Neutralisationsschicht, eine
Verzögerungsschicht und eine Bildempfangsschicht aufgetragen sind. Zweckmäßigerweise wird ein solches Bildempfangsmaterial
im Rahmen eines Farbdiffusionsübertragungsverfahrens zusammen mit beispielsweise einem lichtempfindlichen
Aufzeichnungsmaterial aus einem Schichtträger und einer darauf aufgetragenen lichtempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht
mit zugeordneter farbbilderzeugender Substanz verwendet.
II - (2):
Ein photographisches Aufzeichnungsmaterial, bei welchem zwischen
zwei Schichtträgern in der angegebenen Reihenfolge eine Neutralisationsschicht, eine Verzögerungsschicht,
eine Bildempfangsschicht und eine lichtempfindliche SiI-berhalogenidemulsionsschicht
mit zugeordneter farbbilderzeugender Substanz als wesentliche Schichten und ein zwischen
der Bildempfangsschicht und der Silberhalogenidemulsionsschicht
zu verteilendes alkalisches Behandlungsmittel vorgesehen sind.
II - (3):
Ein photographisches Aufzeichnungsmaterial, bei welchem zwischen zwei Schichtträgern in der angegebenen Reihenfolge
eine Neutralisationsschicht, eine Verzögerungsschicht, eine
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Bildempfangsschicht und eine lichtempfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht
mit zugeordneter farbbilderzeugender Substanz als wesentliche Schichten und eine Einrichtung mit
einem zwischen der Bildempfangsschicht und der Silberhalogenidemulsionsschicht
zu verteilenden alkalischen Behandlungsmittel vorgesehen sind.
Photographische Aufzeichnungsmaterialien, bei denen wie bei den Materialien I - (2) und II - (2) zwischen zwei Schichtträgern
als wesentliche Schichten eine Neutralisationsschicht, eine Verzögerungsschicht, eine Bildempfangsschicht
und eine lichtempfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht mit zugeordneter farbbilderzeugender Substanz vorgesehen
sind, werden als "photographische Farbdiffusionsübertragungsmaterialien"
bezeichnet.
Ehotographische Aufzeichnungsmaterialien, bei denen wie bei
den Materialien I - (3) und II - (3) zusätzlich (gegenüber I - (2) und II - (2")) eine Einrichtung mit einem alkalischen
Behandlungsmittel vorgesehen ist, werden als "Filmeinheit für das Farbdiffusionsübertragungsverfahren" bezeichnet.
Bei den Aufzeichnungsmaterialien I - (2) und I - (3), bei
welchen auf demselben Schichtträger eine lichtempfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht mit zugeordneter farbbilderzeugender
Substanz und eine Bildempfangsschicht aufgetragen sind, kann erforderlichenfalls zwischen der lichtempfindlichen
Silberhalogenidemulsionsschicht und der Bildempfangsschicht eine opake Schicht und/oder eine lichtreflektierende
Schicht vorgesehen sein. Diese Schichten sind insbesondere in der Reihenfolge Bildempfangsschicht,
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lichtreflektierende Schicht, opake Schicht und lichtempfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht angeordnet. Die lichtreflektierende
Schicht dient als Hintergrund des auf der Bildempfangsschicht ausgebildeten Farbbildes. Die opake
Schicht dient zum Abdichten bei der Entwicklung der lichtempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht des erfindungsgemäßen
photographischen Aufzeichnungsmaterials im Hellen.
Bei einem photographischen Aufzeichnungsmaterial gemäß der Erfindung kann erforderlichenfalls vorzugsweise zwischen
der lichtempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht und der Bildempfangsschicht eine Abstreifschicht vorgesehen sein.
Diese Abstreifechicht ermöglicht nach im wesentlichen abgeschlossener
Farbbilderzeugung eine Trennung der Silberhalogenidemulsionsschicht von der Bildempfangsschicht.
Ein photographisches Aufzeichnungsmaterial gemäß der Erfindung kann erforderlichenfalls die verschiedensten Zusätze
enthalten. Vorzugsweise enthält es in der Verzögerungsschicht und/oder der zweiten Verzögerungsschicht einen Entwicklungsverzögerer
oder einen Entwicklungsverzögerervorläufer. Besonders
zweckmäßig ist es, der zweiten Verzögerungsschicht einen Entwicklungsverzögerervorläufer einzuverleiben.
Bei photographischen Aufzeichnungsmaterialien I- (1), I- (2),
I - (3) und II - (1) ist der Schichtträger vorzugsweise durchsichtig, bei photographischen Aufzeichnungsmaterialien
II - (2) und II - (3) ist der auf der Seite der Neutralisationsschicht
in bezug auf die Bildempfangsschicht angeordnete Schichtträger vorzugsweise durchsichtig, während
der auf der Seite der lichtempfindlichen Silberhalogenid-
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emulsionsschicht in bezug auf die Bildempfangsschicht befindliche andere Schichtträger vorzugsweise opak ist. Photographische
Aufzeichnungsmaterialien gemäß der Erfindung besitzen vorzugsweise einen Aufbau entsprechend den Materialien
I- (1), I- (2) und I - (3).
Zur Herstellung mehrfarbiger Bilder mit Hilfe der beschriebenen Farbdiffusionsübertragungsmaterialien oder Filmeinheiten
für das Farbdiffusionsübertragungsverfahren bedient man sich vorzugsweise zweier oder mehrerer Einheiten von
Kombinationen lichtempfindlicher Silberhalogenidemulsionsschichten mit jeweils zugeordneter farbbilderzeugender Substanz.
Wenn zwischen den miteinander kombinierten Einheiten ein Unterschied in der Farbempfindlichkeit besteht, ist es
zweckmäßig, zwischen den kombinierten Einheiten eine Zwischenschicht vorzusehen. Diese Zwischenschicht dient zur
Verhinderung unerwünschter Wechselwirkungen zwischen den Einheiten sowie zur Steuerung der Diffusion von diffusionsfähigen
Farbstoffen oder deren Vorläufern oder der Diffusion des alkalischen Behandlungsmittels.
Die farbbilderzeugende Substanz sollte sich an einer Stelle befinden, an welcher sie die Empfindlichkeit der lichtempfindlichen
Silberhalogenidemulsionsschicht, der sie zugeordnet ist, nicht vermindert. Wenn z.B. der Wellenlängenabsorptionsbereich
der farbbilderzeugenden Substanz vom Empfindlichkeits(wellenlängen)bereich der lichtempfindlichen
Silberhalogenidemulsion überlappt wird, sollte die farbbilderzeugende Substanz zweckmäßigerweise (von der Seite
der Belichtung her) auf der entgegengesetzten Seite der lichtempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht liegen.
Andererseits können Substanzen, z.B. farbbilderzeugende
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Substanzen ohne Farbstoffstruktur zum Zeitpunkt der Belichtung, farbbilderzeugende Substanzen in Form von Leukofarbstoffen
und farbbilderzeugende Substanzen in Form von Farbstoffen mit nach kurzen Wellenlängen hin verschobenen Absorptionswellenlängen
der lichtempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht einverleibt werden, da diese farbbilderzeugenden
Substanzen die Empfindlichkeit der Emulsion nicht verringern. Ferner können sie auch einer in Belichtungsrichtung
der Emulsionsschicht angeordneten Schicht einverleibt werden.
Ein photographisches Farbdiffusionsübertragungsmaterial, das vorzugsweise zur Erzeugung mehrfarbiger Bilder dient, besitzt
zwischen den beiden Schichtträgern in der angegebenen Reihenfolge als wesentliche Schichten eine Bildempfangsschicht,
eine lichtreflektierende Schicht, eine opake Schicht, eine eine Substanz zur Erzeugung eines blaugrünen
Farbbildes enthaltende Schicht, eine rotempfindliche Silberhalogenidemuls ions schicht, eine Zwischenschicht, eine
eine Substanz zur Erzeugung eines purpurroten Farbbildes enthaltende Schicht, eine grünempfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht,
eine Zwischenschicht, eine eine Substanz zur Erzeugung eines gelben Farbbildes enthaltende Schicht,
eine blauempfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht,
eine Schutzschicht, eine erfindungsgemäß notwendige Verzögerungsschicht, eine zweite Verzögerungsschicht und eine
Neutralisationsschicht.
Ein derartiges photographisches Farbdiffusionsübertragungsmaterial
läßt sich im Hellen entwickeln, indem man nach der Belichtung zwischen der Schutzschicht und der erfindungsgemäß
notwendigen Verzögerungsschicht ein alkali-
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sches Mittel mit einer opaken Substanz verteilt. Nachdem auf der Bildempfangsschicht das Farbbild im wesentlichen
fertig gebildet ist, können die Bildempfangsschicht und die Emulsionsschicht voneinander abgezogen werden.
Zur Herstellung der Bildempfangsschicht, der Schutzschicht, der Zwischenschichten, der Abstreifschicht, der lichtempfindlichen
Schicht und der opaken Schicht können die verschiedensten Materialien verwendet werden.
Als farbbilderzeugende Substanzen eignen sich in alkalischen Medien entweder nicht-diffusionsfähige oder diffusionsfähige
Verbindungen.
In alkalischen Medien nicht-diffusionsfähige Farbbilder erzeugende
Substanzen sind Farbstoffe freigebende Redoxverbindungen der aus den US-PS 4 076 529 und 3 443 939, der
FR-PS 2 284 140 und den JP-OS 46 730/1978, 50 736/1978, 113 624/1976 und 38-19/1978 bekannten Art. Nicht-diffusionsfähige
farbbilderzeugende Substanzen sind beispielsweise
aus den JP-OS 111 628/1974 und 63 618/1976 bekannt. Diese Verbindungen können zwar in alkalischen Medien diffusionsfähige
Farbstoffe freisetzen, die Freigabegeschwindigkeit für die betreffenden diffusionsfähigen Farbstoffe sinkt jedoch,
wenn die Verbindungen mit dem Oxidationsprodukt der Silberhalogenidentwicklerverbindung zur Reaktion gebracht
werden. Ferner eignen sich sogenannte BEND-Verbindungen der aus den JP-OS 110 827/1978 und 110 828/1978 bekannten
Art sowie diffusionsfähige Farbstoffe freisetzende Kuppler der aus der US-PS 3 227 550 bekannten Art.
In alkalischen Medien im wesentlichen diffusionsfähige farbbilderzeugende
Substanzen sind Farbentwickler der aus den
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US-PS 2 983 606, 3 880 658, 3 854 945 und 3 563 739 bekannten
Art.
Erfindungsgemäß bevorzugte farbbilderzeugende Substanzen
sind Farbstoffe freigebende Redoxverbindungen.
Bevorzugte farbstofffreigebende Redoxverbindungen sind nichtdiffusionsfähige
farbstofffreigebende Redoxverbindungen vom Sulfonamidtyp, die diffusionsfähige Farbstoffe freizugeben
vermögen, oder deren Vorläufer mit einer Sulfamoylgruppe. Hierbei handelt es sich vorzugsweise um Verbindungen der
Formeln:
CO-BaIl
5HSO2-COl
(IV) (V)
OH
NHSO^-COl
O-Ball
(VI)
(VI)
worin bedeuten:
Ball eine organische Ballastgruppe, die eine ausreichende'
Zahl von Kohlenstoffatomen aufweist, um die betreffende
Verbindung während der Entwicklung mit einem
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alkalischen Behandlungsmittel nicht-diffusionsfähig zu machen;
Z die zur Vervollständigung eines gegebenenfalls ein- oder mehrfach substituierten Benzol- oder Naphthalinrings
erforderlichen Kohlenstoffatome;
Z und ZJ die zur Vervollständigung eines gegebenenfalls
ein- oder mehrfach substituierten Benzolrings erforderlichen Kohlenstoffatome und
col eine Farbstoff- oder FarbstoffVorläufereinheit.
Die farbbilderzeugende Substanz kann erforderlichenfalls einer beliebigen üblichen lichtempfindlichen Silberhalogenidemulsion
entweder vom Negativ- oder vom Positivtyp zugeordnet sein.
Durch bloßes Kombinieren einer lichtempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht
vom Negativtyp mit einer zur Erzeugung eines negativen Diffusionsübertragungs(farb)bildes
fähigen Substanz, beispielsweise einer farbstofffreigebenden
Redoxverbindung, erhält man ein negatives Übertragungsbild. Zur Herstellung eines positiven Diffusionsübertragungs(farb)bildes
kann man sich der verschiedensten bekannten Umkehrmaßnahmen bedienen.
Bei einem Verfahren der aus den US-PS 3 227 552, 2 592 250, 2 005 837, 3 367 778 und 3 761 276, der GB-PS 1 011 062
und den JP-OS 17 184/1966 und 8524/1975 bekannten Art arbeitet
man mit einer direktpositiven Silberhalogenidemulsion. Bei einem Verfahren der aus der GB-PS 904 364 oder
der JP-6S 325/1972 bekannten Art erfolgt eine physikalische Entwicklung, wobei einer negativen lichtempfindlichen
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Silberhalogenidemulsionsschicht eine Schicht mit physikalischen
Entwicklungskeimen benachbart ist.
Aus der JP-OS 21 778/1968 und den US-PS 3 227 554 und
3 632 3^5 sind Verfahren bekannt, bei denen Aufzeichnungsmaterialien verwendet werden, die eine eine verschleierte
Silberhalogenidemulsion enthaltende Schicht mit einer farbbilderzeugenden Substanz und eine negative lichtempfindliche
Silberhalogenidemulsionsschicht mit einer Verbindung, die bei Umsetzung mit dem Oxidationsprodukt einer Silberhalogenidentwicklerverbindung
einen Entwicklungsverzögerer freigibt, enthalten.
Zur Durchführung eines Umkehrverfahrens eignen sich insbesondere
direktpositive Silberhalogenidemulsionen vom sogenannten latenten Innenbildtyp, insbesondere direktpositive
(Innenlatentbild-) Silberhalogenidemulsionen vom Kern/Hülle-Typ, wie sie beispielsweise aus der US-PS
3 761 276 bekannt sind.
Bei der Verwendung von direktpositiven Silberhalogenidemulsionen
vom latenten Innenbildtyp wird dem photographischen Aufzeichnungsmaterial und/oder seinem Entwickler vorzugsweise
ein Verschleierungsmittel einverleibt. In ersterem Falle wird das Verschleierungsmittel vorzugsweise der
lichtempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht oder einer dieser benachbarten Schicht einverleibt.
Zum Entwickeln eines photographischen Farbdiffusionsübertragungsmaterials
bedient man sich üblicherweise eines alkalischen Behandlungsmittels eines pH-Werts über etwa
10 bei Raumtemperatur.
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Vorzugsweise enthält das Behandlungsmittel ein Dickungsmittel. Die Viskosität des Behandlungsmittels sollte etwa
100 bis etwa 300000 mPas betragen. Bei einer solchen Viskosität läßt sich während des EntwicklungsVorgangs eine
gleichmäßige Verteilung des Entwicklers bzw. Entwicklungsmittels gewährleisten. Weiterhin bildet sich während der
Entwicklung eine unbewegliche Membran, die dazu beiträgt, unerwünschte Änderungen des entstandenen Bildes nach im
wesentlichen abgeschlossener Farbbildentstehung zu verhindern.
Wenn die farbbilderzeugende Substanz als solche keine Entwicklerwirkung
auf das Silberhalogenid entfaltet, werden Silberhalogenidentwicklerverbindungen zum Einsatz gebracht.
Selbst wenn die farbbilderzeugende Substanz eine Silberhalogenid
entwickelnde Wirkung entfaltet, sollte zweckmäßigerweise ein Hilfsentwickler für Silberhalogenid mitverwendet
werden. Diese Silberhalogenidentwicklerverbindungen werden üblicherweise dem Entwicklungsmittel und/oder der
für das Entwicklungsmittel durchlässigen Schicht des photographischen Aufzeichnungsmaterials einverleibt. Das Entwicklungsmittel
kann je nach der zu entwickelnden SÜberhalogenidemulsionsschicht Silberhalogenidlösungsmittel und
dergleichen und ferner die verschiedensten üblicherweise verwendeten Zusätze, z.B. lichtreflektierende Mittel, wie
Titandioxid, Trübungsmittel, wie Ruß und Indikatorfarbstoffe, und dergleichen enthalten.
Zur Applikation des Behandlungsmittels auf das photographische Farbdiffusionsübertragungsmaterial kann man sich der
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verschiedensten Maßnahmen "bedienen. Bevorzugt ist das alkalische
Mittel in einem Behälter untergebracht, der beim Entwicklungsvorgang zerbricht.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher veranschaulichen.
Auf einen durchsichtigen, 100 um dicken Polyäthylenterephthalatschichtträger
werden in der angegebenen Reihenfolge die folgenden Schichten aufgetragen:
(1) Neutralisationsschicht:
Durch Auftragen eines Acrylsäure/n-Butylacrylat-Mischpolymerisats
eines durchschnittlichen Molekulargewichts von 70000 und eines Gewichtsverhältnisses von 75 : 25 wird
eine nach dem Trocknen 22 um dicke Neutralisationsschicht
gebildet.
(2) Zweite Verzögerungsschicht:
Durch Auftragen von, bezogen auf 100 cm Trägerfläche, 44 mg
eines Gemische aus 95 Gew.-# Cellulosediacetat eines AcetyjL-gehalts
von 40# und 5 Gew.-% eines Styrol/Maleinsäureanhydrid-Mischpolymerisats,
das auf unter 50% hydrolysiert ist, wird eine in trockenem Zustand 4,4 um dicke zweite
Verzögerungsschicht ausgebildet.
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(3) Erfindungsgemäß erforderliche Verzögerungsschicht:
Auf die zweite Verzögerungsschicht werden, bezogen auf
ρ
100 cm Trägerfläche, jeweils 22 mg der Polymerenlatices (D, (2), (6), (9), (10), (13), (14), (15), (16), (22) und (23) auf getragen, so daß nach dem Trocknen 2,2 um dicke Verzögerungsschichten erhalten werden.
100 cm Trägerfläche, jeweils 22 mg der Polymerenlatices (D, (2), (6), (9), (10), (13), (14), (15), (16), (22) und (23) auf getragen, so daß nach dem Trocknen 2,2 um dicke Verzögerungsschichten erhalten werden.
Insgesamt erhält man somit elf verschiedene photographische Aufzeichnungsmaterialien in Form von Behandlungsblättern.
Durch Auftragen eines Butadien/n-Butylacrylat/Acrylsäure-Mischpolymerisatlatex
(Gewichtsverhältnis: 15 : 80 : 5), der gemäß der JP-OS 72 622/1978 hergestellt wurde, auf die
zweite Verzögerungsschicht wird ein Vergleichsmaterial (Vergleichsbehandlungsblatt) hergestellt.
Die Behandlungsblätter (1) bis (11) und das Vergleichsbehandlungsblatt
werden drei Tage lang bei einer Temperatur von 55°C bzw. 500C und einer relativen Feuchtigkeit von
80% liegen gelassen.
Die behandelten Lagen, eine unbehandelte Lage und die Vergleichslage
werden nun mit einem 100 um dicken, durchsichtigen Polyäthylenterephthalatschichtträger bedeckt. Zwischen
die beiden Lagen jeder Einheit wird ein leicht zerbrechlicher Behälter mit 1 ml eines alkalischen Entwicklers
der folgenden Zusammensetzung:
Natriumhydroxid 45 g
Carboxymethylcellulose, Natriumsalz 25 g
Thymolphthalein 1 g
mit Wasser aufgefüllt auf 1 1
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eingebracht. Hierbei werden nicht-lichtempfindliche Filmeinheiten
erhalten.
Die erhaltenen Filmeinheiten werden zum Verteilen des Entwicklungsmittels
zwischen dem Jeweiligen Behandlungsblatt und dem durchsichtigen Schichtträger jeder Einheit bei einer
Temperatur von 150C bzw. 250C zwischen benachbarten Druckwalzen
einer Spaltbreite von 340 um hindurchlaufen gelassen.
Nach dem Verteilen der Entwicklungsmasse werden diejenigen Zeitpunkte bestimmt, an denen der pH-Indikator Thymolphthalein
umzuschlagen beginnt und an dem die Farbe vollständig verschwunden ist. Die durchschnittliche Zeitdauer entspricht
der in Tabelle I angegebenen Verfärbungszeit.
Die Aktivierungsenergie ergibt sich aus der Arrhenius'sehen
Gleichung:
Ea (Aktivierungsenergie) = 0,00458 χ
In der Gleichung bedeuten:
To = höhere Temperatur
T1 = niedrigere Temperatur
Y2 = die Dauer (min) bei der Temperatur
Y1 = die Dauer (min) bei der Temperatur
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Behänd- Behandlungsbedingungen
lungsblatt unbehandelt nach 3-tägigem Liegenlassen
Nr. Temperatur Aktivierungs- bei 55°C
15 C 25°C 35°C energie Temperatur Aktivierungs-Ea(Kcal/Mol)
15°C 250C 35°C energie
Ea(Kcal/Mol)
nach 3-tägigem Liegenlassen bei 50°C und
einer relativen Feuchtigkeit von 80% Temperatur Aktivie-15°C
250C 35°C rungsenergie Ea(Kcal/ Mol)
ο
cn
ro
ο
co
co
cn
(D
(2)
(3)
(4)
(5)
(6)
(7)
(8)
(9)
(10)
(2)
(3)
(4)
(5)
(6)
(7)
(8)
(9)
(10)
(11)
Vergleichs-
behand-
lungsblatt
16,8
26,4
22,4
12,1
18,0
20,2
21,0
18,1
12,1
18,7
16,4
26,4
22,4
12,1
18,0
20,2
21,0
18,1
12,1
18,7
16,4
4,2
5,2
4,7
4,0
5,0
4,2
3,7
4,7
3,2
4,4
5,5
5,2
4,7
4,0
5,0
4,2
3,7
4,7
3,2
4,4
5,5
1,9
2,0
2,2
1,9
2,1
1,9
2,0
2,1
2,0
2,0
2,2
1,9
2,1
1,9
2,0
2,1
2,0
2,3
2,4
8,2 4,0 1,9
23,9 28,6 26,6 18,9 21,9 27,1 29,7 23,2 22,6
24,9 18,8
12,1
18,4 25,7 21,8
16,5 20,8 24,0 28,7 26,4 16,4 20,1 17,0
4,6 5,0 4,7 4,4 5,2 4,9 5,6
5,1 4,2 4,6 5,7
2,0 2,3 2,1 2,0 2,5 2,2 2,4 2,6 2,0 2,3 2,6
23,8 18,2 15,6 23,9
28,2
28,2
26,3
22,8
22,8
23,9
27,3
27,5
28,1
23,6
27,3
27,5
28,1
23,6
25,3
18,6
18,6
4,6
20,0
28,3
24,0
28,3
24,0
17,1
22,1
28,1
25,4
28,0
18,4
24,6
22,0
22,1
28,1
25,4
28,0
18,4
24,6
22,0
5,0
5,5
4,8
5,5
4,8
4,5
5,4
5,4
5,3
5,7
6,1
4,6
5,0
8,0
5,7
6,1
4,6
5,0
8,0
2,3 2,6 2,4 2,0 2,6 2,4 2,5 3,0 1,8 2,8 3,5
23,8 28,2 27,6 22,9 24,3 28,5 25,7 26,1 23,8
27,3 17,2
29,5 17,1 14,6 5,0
Die Dauer der Farbänderung von Thymolphthalein entspricht
im vorliegenden Falle der zur Erniedrigung des pH-Werts
einer nicht-lichtempfindlichen Filmeinheit auf etwa 10 erforderlichen und normalerweise als "Neutralisationsdauer11
bezeichneten Zeit. Der pH-Wert von 10 ist derjenige pH-Wert, bei welchem die Entwicklung von Silberhalogenidemulsionen
im wesentlichen stehen bleibt.
Gemäß Tabelle I besitzen die erfindungsgemäßen Aufzeichnungsmaterialien
in Form von Behandlungsblättern bei öeder Temperatur eine geeignete Neutralisationsdauer und eine
ausreichende Alkalidurchlässigkeitsaktivierungsenergie. Das Vergleichsbehandlungsblatt besitzt eine kürzere Neutralisationsdauer
insbesondere bei niedrigeren Temperaturen. Seine Aktivierungsenergie hinsichtlich einer Durchdringung
durch eine wäßrige Alkalilösung ist im Vergleich zu den Aktivierungsenergiewerten der erfindungsgemäßen Behandlungsblätter
extrem gering.
Bei den unter verschiedenen Bedingungen durchgeführten Lagerungsversuchen
zeigen die erfindungsgemäßen Behandlungsblätter nur geringfügige Änderungen in der Neutralisationsdauer
und weder eine extrem steigende noch eine extern sinkende Aktivierungsenergie bezüglich einer Durchdringung
durch eine wäßrige alkalische Lösung.
Im Gegensatz dazu zeigt das Vergleichsbehandlungsblatt eine große Änderung in der Neutralisationsdauer bei den verschiedenen
Temperaturen, insbesondere bei niedrigeren Temperaturen. Darüber hinaus zeigt es auch im Vergleich zur
Aktivierungsenergie der unbehandelten Blätter eine extrem geringe Aktivierungsenergie bezüglich einer Durchdringung
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„« ■
3025Q80
durch eine wäßrige Alkalilösung. Beispiel 2
Auf einen 100 um dicken, durchsichtigen Polyäthylenterephthalatschichtträger
werden in der angegebenen Reihenfolge folgende Schichten aufgetragen:
(1) Neutralisationsschicht:
Pro 100 cm Trägerfläche werden 22 mg eines Acrylsäure/n-Butylacrylat-Mischpolymerisats
eines durchschnittlichen Molekulargewichts von 70000 (Gewichtsverhältnis: 75 : 25)
derart aufgetragen, daß nach dem Trocknen eine 22 um dicke Neutralisationsschicht erhalten wird.
(2) Zweite Verzögerungsschicht:
Pro 100 cm Trägerfläche werden 44 mg eines Gemischs aus 95 Gew.-% Cellulosediacetat eines Acetylgehalts von hö%
und 5 Gew.-% eines Styrol/Maleinsäureanhydrid-Mischpolymerisats,
das auf weniger als 50% hydrolysiert ist, und 1,1 mg 5-(2-Cyanoäthylthio)-1-phenyltetrazol derart aufgetragen,
daß nach dem Trocknen eine 4,4 η m dicke zweite Verzögerungsschicht
erhalten wird.
Auf die erhaltene zweite Verzögerungsschicht wird zur Herstellung von Behandlungsblättern der Polymerenlatex (1),
(6), (9), (10), (14), (15), (22) bzw. (23) bzw. der gemäß
der JP-OS 72 622/1978 hergestellte n-Butylacrylat/Butadien/Acrylsäure
(Gewichtsverhältnis: 80 : 15 : 5)-Vergleichslatex aufgetragen.
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302508Q
(3) Verzögerungsschicht:
Pro 100 cm Trägerfläche werden jeweils 22 mg des jeweiligen
Latex und 0,22 mg Poly-(methylmethacrylat)-Perlen derart aufgetragen, daß eine 2,2 um dicke Verzögerungsschicht gebildet wird.
Die erhaltenen Behandlungsblätter (gemäß der Erfindung) bzw. das erhaltene Vergleichsbehandlungsblatt werden mit
II - 1 bis II - 8 bzw. als Vergleichsbehandlungsblatt II bezeichnet.
Danach werden zur Herstellung eines lichtempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials zur Herstellung mehrfarbiger Bilder auf einen 100 um dicken, durchsichtigen Polyäthylenterephthalatschichtträger
in der angegebenen Reihenfolge folgende Schichten aufgetragen:
(1) Bildempfängerchicht:
Die Bildempfangsschicht enthält, jeweils pro 100 cm Trägerfläche,
22 mg Gelatine und 22 mg eines Styrol/N-Vinylbenzyl-N-benzyl-NjN-dimethylammoniumchlorid/Divinylbenzol-(Molverhältnis:
49 : 49 : 2)-Mischpolymerisats.
(2) Lichtreflektierende Schicht:
2 Die lichtreflektierende Schicht enthält, jeweils pro 100 cm
(3) Opake Schicht:
Die opake Schicht enthält, jeweils pro 100 cm Trägerfläche, 27 mg Ruß und 17 mg "Gelatine.
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(4) Schicht zur Erzeugung eines blaugrünen Farbstoffbildes:
Die Schicht zur Erzeugung eines blaugrünen Farbstoffbildes enthält, jeweils pro 100 cm Trägerfläche, 54 mg einer
einen blaugrünen Farbstoff liefernden Substanz der Formel:
einen blaugrünen Farbstoff liefernden Substanz der Formel:
2,7 mg 1 ^-Cyclohexylendimethylenbis-^-äthylhexanoat) und
11 mg Gelatine.
(5) Schicht einer rotempfindlichen direktpositiven SiI-berbromidemulsion
vom latenten Innenbildtyp:
Diese Schicht enthält, jeweils pro 100 cm2 Trägerfläche,
11 mg Silber in Form einer rotempfindlichen, direktpositiven Silberbromidemulsion vom latenten Innenbildtyp und
11 mg Gelatine sowie, jeweils pro Mol Silber, 16 mg Kalium-2-octadecylhydrochinon-5-sulfonat, 150 mg 1-Acetyl-2-{4-[5-amino-2-(2,4-di-tert.-pentylphenoxy)-benzamid J-phenyl/-hydrazin und als Verschleierungsmittel 6 mg 1-p-Formylhydrazinophenyi-3-phenyl-2-thioharnstoff.
11 mg Silber in Form einer rotempfindlichen, direktpositiven Silberbromidemulsion vom latenten Innenbildtyp und
11 mg Gelatine sowie, jeweils pro Mol Silber, 16 mg Kalium-2-octadecylhydrochinon-5-sulfonat, 150 mg 1-Acetyl-2-{4-[5-amino-2-(2,4-di-tert.-pentylphenoxy)-benzamid J-phenyl/-hydrazin und als Verschleierungsmittel 6 mg 1-p-Formylhydrazinophenyi-3-phenyl-2-thioharnstoff.
030062/0935
(6) Zwi s chens chicht:
Die Zwischenschicht enthält, jeweils pro 100 cm2 Trägerfläche,
11 mg Gelatine und 11 mg 2,5-Di-sek.-dodecylhydrochinon.
(7) Schicht zur Erzeugung eines purpurroten Farbstoffbildes:
Diese Schicht enthält, jeweils pro 100 cm2 Trägerfläche,
5,4 mg einer einen purpurroten Farbstoff erzeugenden Substanz der Formel:
SO2NHC(CH3)3
10 mg Diäthyllauramid und 20 mg Gelatine.
(8) Schicht einer grünempfindlichen direktpositiven SiI-berbromidemulsion
vom latenten Innenbildtyp:
Diese Schicht enthält, jeweils pro 100 cm Trägerfläche,
12,5 mg Silber in Form einer grünempfindlichen direktpositiven Silberbromidemulsion vom latenten Innenbildtyp und
13 mg Gelatine sowie, jeweils pro Mol Silber, 16 g Kalium-2-octadecylhydrochinon-5-sulfonat,
120 mg 1-Acetyl-2-^4-
030062/0935
Hi
[5-amino-2-(2,4-di-tert.-pentylphenoxy)-benzamidJ-pheny I^ hydrazin
und als Verschleierungsmittel 2,5 mg 1-Formylhydrazinophenyl-3-phenyl-2-thioharnstoff.
(9) Zwischenschicht:
Die Zwischenschicht enthält, jeweils pro 100 cm Trägerfläche,
16 mg Gelatine und 13 mg 2,5-Di-sek.-dodecylhydrochinon.
(10) Schicht zur Erzeugung eines gelben Farbstoffbildes:
2 Diese Schicht enthält, jeweils pro 100 cm Trägerfläche,
8,6 mg einer einen gelben Farbstoff liefernden Verbindung der Formel:
U)-C5H11
CONH (CH2) 4°—\__/ (t) ~C5H11
N OH
NHSO. ^ " ~ "^
2 ι H - ^=-? ι
CN
4,3 mg Diäthyllauramid und 11 mg Gelatine.
(11) Schicht einer blauempfindlichen direktpositiven SiI-berbromidemulsion vom latenten Innenbildtyp:
2 von 1,5 jam enthält, jeweils pro 100 cm Trägerfläche,
030062/093 5
12,5 mg Silber in Form einer blauempfindlichen direktpositiven Silberbromidemulsion vom latenten Innenbildtyp und
11 mg Gelatine sowie, jeweils pro Mol Silber, 16 mg 5-sek.-0ctadecyl-5-hydrochinon-2-sulfonat
und 500 mg 1-Acetyl-2- £4-[5-amino-2-(2,4-di-tert.-pentylphenoxy)-benzamid]-phenyl} ·
hydrazin.
(12) Schutzschicht:
Die Schutzschicht, die in getrockneter Form 0,7 um dick
ist, enthält, jeweils pro 100 cm2 Trägerfläche, 2,0 mg
Mucochlorsäure und 10 mg Gelatine.
Die Filmeinheiten II - 1 bis II - 8 und die Vergleichsfilmeinheit
II - 1 werden durch einen optischen Silberkeil mit 30 Stufen eines Dichteunterschieds (zwischen benachbarten
Stufen) von 1,5 belichtet und dann mit den in der geschilderten Weise hergestellten Behandlungsblättern bedeckt.
Zwischen den Filmeinheiten und den Behandlungsblättern wird jeweils ein Behälter mit jeweils 1 ml eines Entwicklungsmittels
der folgenden Zusammensetzung:
Kaliumhydroxid | 56 g | g |
Natriumsulfit | 2,0 | |
1 -Ehenyl^-hydroxymethyl^-methyl^- | g | |
pyrazolidon | 8,0 | g |
5-Methylbenzotriazol | 2,8 | |
Carboxymethylcellulose, Natriumsalz | 50 g | |
Ruß | 150 g | ml |
Benzylalkohol | 1,5 | |
mit destilliertem Wasser aufgefüllt auf 1 1
030062/09 35
eingebracht. Danach wird der jeweilige Stapel zum Verteilen des Entwicklungsmittels zwischen dem jeweiligen Behandlungsblatt
und der jeweiligen Filmeinheit zur Herstellung mehrfarbiger Bilder bei einer Temperatur von
bzw. 250C zwischen einander benachbarten Druckwalzen einer
Spaltbreite von etwa 340 um hindurchlaufen gelassen.
Einige min später läßt sich durch den durchsichtigen Schichtträger des jeweiligen Aufzeichnungsmaterials zur
Herstellung mehrfarbiger Bilder ein Farbbild beobachten. Die Reflexionsdichtewerte der erhaltenen Farbbilder werden
mit Hilfe eines handelsüblichen photoelektrischen Densitometers durch Rot- (Maximum: 644 nm), Grün- (Maximum:
mn) und Blau- (Maximum: 434 nm) Filter gemessen. Die Ergebnisse
finden sich in der folgenden Tabelle II.
030062/0935
Fllmeinheit | II - 1 | 15 Dmax |
rot | 25 Dmax |
0C Dmin |
Tabelle II | grün | 25 Dmax |
0C Dmin |
15 Dmax |
blau | 25 Dmax |
0C Dmin |
|
II - 2 | 1,93 | 0C Dmin |
2,02 | 0,19 | J0C Dmin |
2,01 | 0,20 | 2,01 | 0C Dmin |
2,00 | 0,19 | |||
II - 3 | 2,13 | 0,18 | 2,16 | 0,20 | 15 Dmax |
0,19 | 1,99 | 0,18 | 2,15 | 0,21 | 2,14 | 0,20 | ||
II - 4 | 1,90 | 0,24 | 1,94 | 0,18 | 2,00 | 0,20 | 2,00 | 0,19 | 1,98 | 0,20 | 2,00 | 0,22 | ||
II - 5 | 2,30 | 0,17 | 2,20 | 0,20 | 2,06 | 0,19 | .2,16 | 0,18 | 2,00 | 0,21 | 2,01 | 0,18 | ||
II - 6 | 2,06 | 0,21 | 2,08 | 0,18 | 2,01 | 0,18 | 2,02 | 0,19 | 2,04 | 0,17 | 2,05 | 0,19 | ||
II - 7 | 2,10 | 0,20 | 2,06 | 0,19 | 2,18 | 9,19 | 2,01 | 0,19 | 2,07 | 0,20 | 2,03 | 0,22 | ||
II - 8 | 2,19 | 0,22 | 2,18 | 0,23 | 2,02 | 0,21 | 2,07 | 0,20 | 2,11 | 0,21 | 2,13 | 0,23 | ||
O | Vergleichs filmeinheit |
II - 1 | 1,96 | 0,24 | 2,06 | 0,22 | 2,09 | 0,19 | 2,02 | 0,21 | 2,01 | 0,22 | 2,00 | 0,20 |
co ο |
1,42 | 0,18 | 2,16 . | 0,22 | 2,06 | 0,20 | 2,01 | 0,24 | 1,30 | 0,18 | 1,90 | 0,18 | ||
O | 0,16 | 2,00 | 0,17 | 0,15 | ||||||||||
32/0935 | 1,53 | |||||||||||||
UfJ
3Q2508Q
ir
Aus Tabelle II geht hervor, daß bei Verwendung der erfindungsgemäßen
Behandlungsblätter die Dichtewerte für die blaugrünen, purpurroten und gelben Farbanteile der Farbstoffbilder
und die entsprechenden maximalen Übertragungsdichtewerte
(Dmax) der bei Temperaturen von 15°C und 25°C übertragenen Farbstoffbilder bei ausreichend niedrigen
Minimumdichtewerten (Dmin) ausreichend hoch sind. Dies
zeigt, daß die erfindungsgemäßen Behandlungsblätter akzeptable Eigenschaften aufweisen. Änderungen in den Dichtewerten bei den verschiedenen Temperaturen sind nicht feststellbar.
Andererseits zeigen die mit dem Vergleichsbehandlungsblatt erhaltenen Ergebnisse eine extrem niedrige Maximumübertragungsdichte
bei der niedrigeren Temperatur von 150C. Ferner sind merkliche Änderungen in den maximalen Übertragungsdichtewerten
zwischen den Temperaturen feststellbar.
Die Behandlungsblätter II - 4, II - 5, II - 7, 11-10,
11-11 und das Vergleichsbehandlungsblatt II - 1 von Beispiel 2 werden drei Tage lang bei einer Temperatur von 550C
bzw. bei einer Temperatur von 500C und einer relativen Feuchtigkeit von 8O?6 liegen gelassen. Diese Behandlungsblätter werden danach als Behandlungsblätter III - 1 bis
III - 5 bzw. als Vergleichsbehandlungsblatt III - 1 bezeichnet.
Danach wird ein gemäß Beispiel 2 hergestelltes lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial zur Herstellung mehrfarbiger
Bilder in entsprechender Weise belichtet und mit
030062/0935
^■" 302508Q
jeweils einem der Behandlungsblätter bedeckt. Zwischen Aufzeichnungsmaterial
und Behandlungsblatt wird jeweils ein Behälter mit 1 ml eines Entwicklers der im Beispiel 1 angegebenen
Zusammensetzung eingebracht, wobei Filmeinheiten III - Λ bis III - 5 und eine Vergleichsfilmeinheit III erhalten
werden.
Die erhaltenen Filmeinheiten werden zur Verteilung des Entwicklungsmittels
zwischen Behandlungsblatt und dem lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterial bei einer Temperatur
von 250C bzw. 350C durch einander benachbarte Druckwalzen
einer Spaltbreite von etwa 340 um hindurchlaufen gelassen.
Einige min später läßt sich jeweils durch den durchsichtigen Schichtträger des lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterials
hindurch ein Farbbild beobachten. Eine Messung der Reflexionsdichtewerte der erhaltenen Farbbilder durch ein
Rot- (Maximum: 644 nm), Grün- (Maximum: 546 nm) und Blau-(Maximum:
434 nm) Filter mit Hilfe eines handelsüblichen photoelektrischen Densitometers ergibt die in der folgenden
Tabelle III angegebenen Ergebnisse:
O3P062/0935
3Q25Q8G
Behandlungs- rot
blatt nach 3-tägigem Liegenlassen bei 550Cn
25 C 35 C
Dmax Dmin Dmax Dmin nach 3-tägigem Liegenlassen bei 500C und einer relativen Feuchtigkeit von 80%
Dmax Dmin Dmax Dmin nach 3-tägigem Liegenlassen bei 500C und einer relativen Feuchtigkeit von 80%
25°C 35 C
Dmax Dmin Dmax Dmin
Dmax Dmin Dmax Dmin
III - 1 2,06 0,22 2,00 0,20
III - 2 1,98 0,18 2,00 0,19
III - 3 2,13 0,22 2,16 0,24
III - 4 2,16 0,19 2,06 0,20
III - 5 2,06 0,18 1,99 0,16
■Vergleichsbehandlungsblatt III -1 2,18 1,67 2,23 2,06
2,04 0,23 2,03 0,22 1,99 0,20 2,00 0,20 2,16 0,24 2,06 0,19
1,96 0,18 2,00 0,20 2,03 0,20 1,98 0,18
2,16 1,87 1,98 1,88
Behandlungs- grün
blatt nach 3-tägigem Liegen- nach 3-tägigem Liegenlassen bei 550C lassen bei 50 C und einer
250C 350C relativen Feuchtigkeit
Dmax Dmin Dmax Dmin von Q0%
250C 350C
Dmax Dmin Dmax Dmin
Dmax Dmin Dmax Dmin
III - 1
III - 2
III - 3
III - 4
III - 5
III - 2
III - 3
III - 4
III - 5
Vergleichsbehandlungsblatt III-1
2,03 0,16 2,00 0,15 1,91 0,16 1,98 0,18 1,98 0,20 2,00 0,22 2,16 0,24 2,13 0,23
2.02 0,18 2,04 0,20
2.03 2,00 2,16 1,98
2,13 0,20 2,16 0,24 1,99 0,21 1,98 0,21 1,99 0,20 2,03 0,24
1,90 0,21 2,06 0,20 1,96 0,21 1,98 0,18
1,98 1,73 1,98 1,70
030062/0935
Behandlungs- blau
blatt nach 3-tägigem Liegen- nach 3-tägigem Liegenlassen
bei 550C lassen bei 500C und einer
25°C 350C relativen Feuchtigkeit Dmax Dmin Dmax Dmin von 80%
250C 350C Dmax Dmin Dmax Dmin
2,13 0,20 2,00 0,21 2,11 0,23 2,14 0,21 1,97 0,21 2,00 0,24 2,08 0,24 2,11 0,24
1,92 0,18 1,96 0,20
III - 1 | 2,18 | 0,24 | 2,16 | 0,22 |
III - 2 | 2,01 | 0,20 | 2,03 | 0,21 |
III - 3 | 1,95 | 0,16 | 1,98 | 0,20 |
III - 4 | 2,06 | 0,22 | 2,05 | 0,23 |
III - 5 | 1,86 | 0,15 | 1,88 | 0,23 |
Vergleichs- behandlungs- blatt III-1 |
1.87 | 1.65 | 1.88 | 1.65 |
Aus Tabelle III geht hervor, daß auch nach dreitägigem Liegenlassen
der erfindungsgemäßen Behandlungsblätter bei einer Temperatur von 550C bzw. 500C und einer relativen
Feuchtigkeit von 80% die erreichbaren maximalen Übertragungsdichtewerte
(Dmax) hoch, die minimalen Übertragungsdichtewerte (Dmin) dagegen niedrig sind. Die Änderungen
in den Dichtewerten zwischen den Temperaturen von 250C und 350C sind gering.
Andererseits hat es sich gezeigt, daß bei Verwendung des in gleicher Weise gelagerten Vergleichsbehandlungsblatts bei
beiden Temperaturen ein extrem starker Schleier auftritt.
Zur Herstellung monochromatischer lichtempfindlicher Aufzeichnungsmaterialien
werden in der angegebenen Reihen-
030062/0935
Srt
folge auf einen 100 um dicken durchsichtigen Polyäthylenterephthalatschichtträger
die folgenden Schichten aufgetragen :
(1) Bildempfangsschicht:
Zur Herstellung der im trockenen Zustand 4,4 um dicken
2 '
Bildempfangsschicht werden pro 100 cm Trägerfläche 22 mg
eines Divinylbenzol/Styrol/N-Benzyl-N.N-dimethyl-N-vinyl-■benzylammoniumchlorid-Mischpolymerisats
(Molverhältnis: 2 : 49 : 49) aufgetragen.
(2) Lichtreflektierende Schicht:
Zur Herstellung der lichtreflektierenden Schicht einer in trockenem Zustand gemessenen Stärke von 7 bis 8 um werden
p /
jeweils pro 100 cm Trägerfläche 220 mg Titandioxid und
22 mg Gelatine aufgetragen.
(3) Opake Schicht:
Zur Ausbildung der in trockenem Zustand 4 um dicken opaken Schicht werden jeweils pro 100 cm2 Trägerfläche 28 mg Ruß
und 18 mg Gelatine aufgetragen.
(4) Schicht zur Ausbildung eines blaugrünen Farbbildes:
2 Zur Ausbildung dieser Schicht werden jeweils pro 100 cm
Trägerfläche 10,5 mg Silber in Form einer rotempfindlichen
negativen Silberbromidemulsion, 22 mg Gelatine, 4,7 mg einer nicht-diffusionsfähigen, zur Ausbildung eines blaugrünen Farbbildes fähigen Substanz der Formel:
030062/09 3 5
3Q25Q8Q
NO2 CH3 CH3
SO2C12H25
Ν0
S0.NH-/Q,
SO2CH3
7,0 mg eines Elektronendonators der Formel:
C10H ,-NHSO0CH-,CH-
N-C
ι Il
Jl
CH
C ,1
Ii-
und 11,7 mg Ν,Ν-Diäthyllauramid aufgetragen.
(5) Schutzschicht:
Zur Ausbildung der Schutzschicht werden jeweils pro 100 cm
Trägerfläche 10 mg Gelatine und 1,2 mg Mucochlorsäure aufgetragen.
Stücke des gemäß Beispiel 2 belichteten monochromatischen lichtempfindlichen Aufzeichnungematerials des vorliegenden
030062/0 93 5
70 | g |
1 | g |
5 | g |
20 | g |
50 | g |
150 | g |
Beispiels werden mit den Behandlungsblättern III - 1,
III - 4, III - 5 bzw. dem Vergleichsbehandlungsblatt III von Beispiel 3 bedeckt. Zwischen Aufzeichnungsmaterial und
Behandlungsblatt wird jeweils ein Behälter mit 1 ml eines Entwicklungsmittels der folgenden Zusammensetzung:
Kaliumhydroxid 5-Methylbenzotriazol
i-Ehenyl^-hydroxymethyl-^-methyl^-
pyrazolidon
Kaliumbromid
Carboxymethylcellulose, Natriumsalz
Ruß
mit destilliertem Wasser aufgefüllt auf 1000 ml
eingebracht. Danach werden die hierbei erhaltenen Filmeinheiten zum Zerbrechen des Behälters und zum Verteilen des
Entwicklungsmittels zwischen dem (belichteten) monochromatischen lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterial und dem
Behandlungsblatt bei einer Temperatur von 150C bzw. 25°C
zwischen benachbarten Druckwalzen einer Spaltbreite von etwa 340 um hindurchlaufen gelassen.
Einige min später läßt sich jeweils durch den durchsichtigen Schichtträger des lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterials
hindurch ein blaugrünes Farbstoffbild beobachten. Eine Messung der Reflexionsdichtewerte des erhaltenen
blaugrünen Farbstoffbildes durch ein Rotfilter (Maximum:
644 mn) mit Hilfe eines handelsüblichen photoelektrischen Densitometers ergibt die in der folgenden Tabelle IV zusammengestellten
Werte:
030062/0935
IV - 1 | Tabelle : | 0,22 | 2,16 | 0C Dmin |
|
IV - 2 | EV | 0,20 | 2,04 | 0,23 | |
Filmeinheit | IV - 3 | rot 150C 25 Dmax Dmin Dmax |
0,23 | 2,05 | 0,18 |
Filmeinheit | IV - 4 | 2,13 | 0,21 | 1,99 | 0,21 |
Filmeinheit | IV - 1 | 2,06 | 0,18 | 0,96 | 0,20 |
Filmeinheit | 2,09 | 0,16 | |||
Vergleichs filmeinheit |
2,03 | ||||
1,03 | |||||
Aus Tabelle IV geht hervor, daß bei Verwendung der Behandlungsblätter
gemäß der Erfindung die maximalen Blaugrünübertragungsdichtewerte (Dmax) bei Temperaturen von 15°C
bzw. 25°C ausreichend hoch und die Minimumübertragungsdichtewerte
(Dmin) ausreichend niedrig sind. Die Änderungen in den Dichtewerten bei beiden Temperaturen sind gering.
Andererseits werden die Maximumübertragungsdichtewerte bei Verwendung des Vergleichsbehandlungsblatts sowohl bei 15°C
als auch bei 25°C extrem niedrig, so daß das Vergleichsbehandlungsblatt als für die Praxis ungeeignet angesehen
werden muß.
030062/0935
Claims (4)
- Patentansprüche(T) Photographisches Aufzeichnungsmaterial für das Farbdif fus ionsübertragungsverfahren, bei welchem auf einen Schichtträger (in der angegebenen Reihenfolge) als wesentliche Schichten eine Neutralisationsschicht und eine Verzögerungsschicht aufgetragen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsschicht einen Polyme ren-Latex der allgemeinen Formel:worin bedeuten:A eine mischpolymerisierbare konjugierte Dienmonomereneinheit;B eine mischpolymerisierbare Monomereneinheit einer äthylenisch ungesättigten Säure oder eines Salzes derselben;C eine mischpolymerisierbare äthylenisch ungesättigte Monomereneinheit;x, y und ζ den jeweiligen gewichtsprozentualen Anteil der Monomereneinheit(en) in dem polymeren Latex, nämlichχ etwa 55 bis etwa 99,59b; y etwa 0,5 bis etwa 44,5% und ζ O bis etwa 44,5%,enthält.030062/0935
- 2. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Monomereneinheit A des polymeren Latex der Formel:3 4
. Ι« /R5 (II)c = c - c = c. · K XJR6worin R^ bis Rg, die gleich oder verschieden sein können, jeweils für ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine Alkyl-, Aryl-, Cyano- oder -COORy-Gruppe mit R7 gleich einer Alkylgruppe stehen, entspricht. - 3. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Formel II R^ bis Rg, die gleich oder verschieden sein können, jeweils für ein Wasserstoffoder Halogenatom oder eine Alkylgruppe stehen.
- 4. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Formel II R* bis Rg, die gleich oder verschieden sein können, jeweils für ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen) stehen.5. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Monomereneinheit A aus einer Isoprenoder 2,3-Dimethyi-1,3-butadieneinheit besteht.6. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Monomereneinheit B des polymeren Latex der Formel:030062/0935R9worin bedeuten:Rg eine Carboxyl- oder Sulfogruppe oder ein Alkalimetallsalz hiervon oder eine Gruppe mit einer Carboxyl- oder Sulfogruppe oder ein Alkalimetallsalz hiervon;Rq ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe undR1Q ein Wasserstoffatom oder eine Alkoxycarbonylgruppe,entspricht.7. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Monomereneinheit B aus einer Acrylsäureeinheit besteht.8. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Monomereneinheit C aus einer mischpolymerisierbaren äthylenisch ungesättigten Nitril-, Styrol-, Acrylsäureester-, Methacrylsäureester-, Acrylamid-, Methacrylamid-, heterocyclischen Vinyl- oder vernetzbaren Monomereneinheit besteht.9. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Monomereneinheit C aus einer mischpolymerisierbaren äthylenisch ungesättigten Nitril-, Styrol-, Acrylsäureester- oder Methacrylsäureestereinheit besteht.030062/0935to. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 9f dadurch gekennzeichnet, daß die Monomereneinheit C aus einer Acrylnitrileinheit besteht.11. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es eine zweite "Verzögerungsschicht enthält.12. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem polymeren Latex der Formel Ix= etwa 60 bis etwa 80$; y = etwa 2 bis etwa 8% und ζ = etwa 15 bis etwa 40%.030a62/0935
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
JP54084182A JPS5946381B2 (ja) | 1979-07-03 | 1979-07-03 | カラ−拡散転写用写真要素 |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
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