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DE3113594A1 - Schussfaden-eintragvorrichtung fuer eine duesenwebmaschine - Google Patents

Schussfaden-eintragvorrichtung fuer eine duesenwebmaschine

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Publication number
DE3113594A1
DE3113594A1 DE19813113594 DE3113594A DE3113594A1 DE 3113594 A1 DE3113594 A1 DE 3113594A1 DE 19813113594 DE19813113594 DE 19813113594 DE 3113594 A DE3113594 A DE 3113594A DE 3113594 A1 DE3113594 A1 DE 3113594A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
thread
weft
guide
nozzle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813113594
Other languages
English (en)
Inventor
Masayuki Koriyama
Kimimasa Ohnishi
Takao Takahashi
Sinzi Wakai
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nissan Motor Co Ltd
Original Assignee
Nissan Motor Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nissan Motor Co Ltd filed Critical Nissan Motor Co Ltd
Publication of DE3113594A1 publication Critical patent/DE3113594A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/28Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms wherein the weft itself is projected into the shed
    • D03D47/30Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms wherein the weft itself is projected into the shed by gas jet
    • D03D47/3026Air supply systems
    • D03D47/306Construction or details of parts, e.g. valves, ducts
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/27Drive or guide mechanisms for weft inserting
    • D03D47/277Guide mechanisms
    • D03D47/278Guide mechanisms for pneumatic looms
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/28Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms wherein the weft itself is projected into the shed
    • D03D47/30Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms wherein the weft itself is projected into the shed by gas jet
    • D03D47/3006Construction of the nozzles
    • D03D47/302Auxiliary nozzles
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/28Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms wherein the weft itself is projected into the shed
    • D03D47/30Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms wherein the weft itself is projected into the shed by gas jet
    • D03D47/3026Air supply systems
    • D03D47/3053Arrangements or lay out of air supply systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Die Erfindung betrifft eine Schussfaden-Eintragvorrichtung für eine Düsenwebmaschine mit einer Fadeneinsetz- oder Hauptdüse und einer Vielzahl von Nebendüsen, wobei der Schussfadeneintrag durch eine Bewegung des Schussfadens aus der Fadeneinsetzdüse hauptsächlich unter dem Einfluss der aus den Nebendüsen ausgestossenen Luftstrahlen erfolgt.
  • Für den Fadeneintrag bei Düsenwebmaschinen sind grundsätzlich zwei Arten von Eintragvorrichtungen bekannt, auf die nachfolgend eingegangen wird. Eine dieser Vorrichtungen (nachfolgend als erste herkömmliche Schussfaden-Eintragvorrichtung bezeichnet) arbeitet wie folgt: ein von einer Hauptdüse ausgestossener Luftstrahl wird zur Konvergenz au£ die Achse von einem Fadenführungskanal gebracht, der durch eine Viel-.zahl von konischen oder sich verjüngenden Luftführungsöffnungen in aufeinanderfolgend angeordneten Luftführungselementen gebildet ist. Die Luftführungselemente sind in Fadeneinblasrichtung relativ eng zueinander ausgerichtet angeordnet, so dass ein in dem Fadenführungskanal gebildeter Luftstrom zu der der Hauptdüse gegenüberliegenden Seite der Webmaschine läuft. Zusammen mit dem Luftstrahl wird'aus der Hauptdüse ein Schuss faden ausgestossen und durch den so gebildeten Luftstrom weiterbewegt, um den Fadeneintrag vorzunehmen. Hierbei kann der in dem Fadenführungskanal. gebildete Luftstrom durch den Luftstrom aus einer Nebendüse verstärkt werden, die zwischen zwei benachbarten Luftführungselementen angeordnet ist, die nahe der der Hauptdüse gegenüberliegenden Seite der Webmaschine vorliegen.
  • Eine weitere (nachfolgend als zweite herkömmliche Schussfaden-Eintragvorrichtung bezeichnete) Vorrichtung ist wie folgt aufgebaut: eine Vielzahl von U-förmigen Luftführungselementen steht in relativ breitem Abstand voneinander längs der Fadeneintragrichtung, um die drei Wege von einem Fadenführungskanal zu verschliessen. Des weiteren ist eine Vielzahl von Neben düsen in geeigneten Intervallen längs des Fadenführungskanals angeordnet, um unter einem Winkel Luft strahlen gegen die inneren Oberflächen der U-förmigen Luftführungselemente auszustossen, wobei der Luftstrahl aus der Hauptdüse nur die Aufgabe hat, den Schussfaden in den Fadenführungskanal einzusetzen oder einzublasen, während die Luftstrahlen aus den Nebendüsen den eingeblasenen Schussfaden längs des gesamten Fadenführungskanals befördern. Wenn bei dieser Vorrichtung der aus der Hauptdüse ausgeblasene Schuss faden in Nähe einer Nebendüse kommt, die nächst der Hauptdüse angeordnet ist, stösst die Nebendüse einen Luftstrahl aus, um den Schussfaden in Richtung auf die der Hauptdüse gegenüberliegende Seite der Webmaschine wegzublasen, wobei dieser Luftstrahl selbst aus dem Fadenführungskanal durch die aufeinanderfolgenden Freiräume zwischen den Luftführungselementen austritt, so dass der Schussfaden über eine bestimmte Wegstrecke längs der Bodenabschnitte der inneren Oberflächen der U-förmigen Luftführungselemente weiterbewegt wird. Dieser Vorgang wiederholt sich bei der nachfolgenden Nebendüse, um den Schussfadeneintrag zu bewerkstelligen.
  • Da bei der ersten herkömmlichen Schussfaden-Eintragvorrichtung der Fadenführungskanal durch die radial fast geschlossenen Luftführungsöffnungen in den aufeinanderfolgenden Luftführungselementen gebildet ist, kann der Luftstrahl zur der Hauptdüse verwendet werden, um den Schussfaden zu der der Hauptdüse gegenüberliegenden Seite der Webmaschine zu befördern. Der durch den Luftstrahl aus der Hauptdüse hervorgerufene Luftstrom wird jedoch sukzessive konvergierenden Kräften aufgrund der konischen Luftführungsöffnungen unterworfen, so dass der Luftstrom hierdurch Strömungswiderständen ausgesetzt ist. Des weiteren kann ein Luftaustritt durch die Freiräume zwischen den Luftführungselementen nicht verhindert werden, obgleich die austretende Luft gering ist. Infolge davon nimmt die Strömungsgeschwindigkeit des Luftstromes allmählich im Fadenführungskanal ab,und dies bedingt, dass die erste herkömmliche Schussfaden-Eintragvorrichtung als nicht geeignet zum Weben von breiten Flächengebilden angesehen wird.
  • Bei der zweiten herkömmlichen Schussfaden-Eintragvorrichtung kann eine Einsparung an Luft für die Hauptdüse erzielt werden. Darüberhinaus wird die weiterbewegende Wirkung auf den Schussfaden auf eine Vielzahl von Nebendüsen verlagert, so dass sich diese zweite herkömmliche Schussfaden-Eintragvorrichtung auch zum Weben von breiten Flächengebilden eignet.
  • Der Luftstrom zur Bewegung des Schussfadens wird jedoch längs des Bodenabschnittes der inneren Oberfläche von jedem U-förmigen Luftführungselement geschaffen, wobei die Strömungsgeschwindigkeit des Luftstromes aufgrund des Widerstandes an dem Bodenabschnitt der inneren Oberfläche des Luftführungselementes rasch abnimmt. Infolge davon verringert sich die Gesamtströmungsgeschwindigkeit des Luftstromes im Fadenführungskanal und wird daher die Bewegungsrichtung des Schussfadens instabil. Dies kann dazu führen, dass der Eintrag des Schussfadens nicht stattfindet, indem der Faden z.B. in dem-Freiraum zwischen den LuftführungselemenZen eingefangen wird. Ferner entweichen die Luftstrahlen aus den Nebendüsen unausweichlich aus dem Fadenführungskanal, wobei sie, wie erwähnt, noch eine gewisse Geschwindigkeitsenergie haben.
  • Ferner wird die an der inneren Oberfläche der U-förmigen Luftführungselemente reflektierte Luft zerstreut oder verteilt, so dass diese Luft nicht zur Beförderung des Schussfadens verwendet werden kann. Daher ist eine Vergrösserung der Anzahl an Nebendüsen erforderlich, um die Luft in einem Umfang zu kompensieren,der dem vorerwähnten zerstreuten Luftanteil entspricht, was notwendigerweise die Menge an erforderlicher Druckluft erhöht.
  • In Anbetracht dieser Umstände wurde schon zur Lösung der mit der erwähnten zweiten herkömmlichen Schussfaden-Eintragvorrichtung verbundenen Probleme vorgeschlagen, deren Luftführungselemente durch die Luftführungselemente zu ersetzen, die bei der erwähnten ersten herkömmlichen Eintragvorrichtung vorgesehen sind. Dabei ging man von der Vorstellung aus, dass die Bewegungswirkung auf den Schussfaden hauptsächlich unter dem Einfluss der Luftstrahlen aus den Nebendüsen ausgelöst wird. Diesbezüglich wird auf die US-Patentanmeldung Nr. 149 083 mit dem Titel "Schussfaden-Eintragvorrichtung für eine Düsenwebmaschine" verwiesen.
  • Die Schussfaden-Eintragvorrichtung für eine Düsenwebmaschine nach der Erfindung umfasst demgegenüber eine Vielzahl von Luftführungselementen, die in Eintragrichtung des Schussfadens ausgerichtet liegen. Die Luftführungselemente weisen gerade Luftführungsöffnungen ohne jede Verjüngung auf, und diese Luftführungsöffnungen bilden einen Fadenführungskanal, durch den ein von einer Düse ausgeblasener Schussfaden eines tragen wird. Jedes Luftführungselement enthält einen Schlitz, durch den der Schussfaden aus der Luftführungsöffnung herausw gelangen kann. Jedes Luftführungselement steht in Abstand von den benachbarten Luftführungselementen dergestalt, dass dßs Entweichen von einem Luftstromanteil durch den Schlitz im Luftführungselement durch das Entweichen von einem Luftstromanteil durch die Räume zwischen den Luftführungselementen ausgelöscht wird, so dass ein Herautfliegen des Schussfadens aus dem Fadenführungskanal durch den Schlitz in den Luftführunqseiementen verhindert wird.
  • Mit dieser Anordnung wurde es möglich, den Durchmesser der Luftführungsdffnung in jedem Luftführungselement beträchtlich zu verringern, um eine grosse Einsparung an Luft zu erzielen. Gleichzeitig wird verhindert, dass während des Eintrags der Schussfaden ins Flattern gerät und aus dem Fadenführungskanal herausfliegt.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung, in der gleiche Teile und Elemente die gleichen Bezugszeichen tragen, näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Vorderansicht von einer bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäss aufgebauten Schussfaden-Eintragvorrichtung für eine Düsenwebmaschine, Fig. 2 eine vergrösserte geschnittene Ansicht längs der Schnittlinie II-II in Fig. 1, Fig. 3 eine geschnittene Ansicht von einem wesentlichen Teil der in Fig. 1 gezeigten Schussfaden-Eintragvorrichtung zur Darstellung von deren Art des Schussfadeneintrags, und Fig. 4 eine Darstellung von einem Versuchsergebnis , das bei einem von mehreren Versuchen erhalten wurde, die im Laufe der Entwicklung der Erfindung durchgeführt wurden.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung wird nachfolgend kurz auf das Ergebnis von Untersuchungen mit dem Ziel eingegangen, die Menge an für den Schussfadeneintrag erforderlicher Druckluft auf der Basis der in der US-Patentanmeldung Nr. 149 083 beschriebenen Fadeneintragvorrichtung zu verringern. Die nachfolgend erläuterten Untersuchungen zeigen die Wirkung eines verringerten Durchmessers der Luftführungsöffnungen in den Luftführungselementen. Die Versuche wurden so durchgeführt, dass ein Schussfaden aus einer Hauptdüse in einen Fadenführungskanal eingeblasen wurde, der durch die Luftführungsöffnungender einzelnen längs der Fadeneinblasrichtung hintereinander angeordneten Luftführungselementen gebildet ist, indem der mittlere Durchmesser D' der konischen Luftführungsöffnung A (Konuswinkel T ) von jedem Luftführungsp element gemäss Fig. 4 auf 18 mm, 16 mm und 14 mm unter folgenden Versuchsbedingungen verringert wurde: Konuswinkel (T ) in Bezug auf die Achse des Fadenführungsp kanals an dem die Achse enthaltenen Querschnitt: 70 Dicke des Luftführungselementes: 2,9 mm, Abstand zwischen den Luftführungselementen: 0,8 mm, Hilfsdüsen Durchmesser der Düsenöffnung: 1,0 mm, Teilungsabstand : 10 cm, Ausstossrichtung der Luft: 120 (relativ zur Achse des Fadenführungskanals* Bei den vorerwähnten Versuchen wurde ein guter Schussfadeneintrag selbst bei Änderung des mittleren Durchmessers der Luftführungsöffnung in jedem Luftführungselement erhalten.
  • Weitere Versuchen zeigte jedoch, dass bei einer Verringerung des mittleren Durc ssers D' auf 12 mm ein leichtes Flattern des sich bewegenc.- iussfadens eintrat, so dass der betrachtete Schussfaden durch einen Schlitz B eingefangen werden konnte. Wenn der mittlere Durchmesser D' weiter auf 10 mm reduziert wurde, trat das vordere Ende des Schussfadens aus dem Schlitz B heraus, so dass ein Fadeneintrag unmöglich wurde. Die in Fig. 4 gezeigte Linie L gibt die Lagestellung des vorderen Endes des Schussfadens an; diese Zeichnung beruht auf einer Beobachtung von der der Hauptdüse gegenüberliegenden Seite der Webmaschine aus und gibt den Zustand wieder, wie er bei Eintritt der Flattererscheinung des Schussfadens vorliegt.
  • Eine Untersuchung der vorerwähnten Flattererscheinung am vorderen Ende des Schussfadens zeigte, dass ein Grund hierfür die an der Oberfläche der Luftführungsöffnung im Luftführungselement ausgebildete Verjüngung (T ) ist. Da p die Verjüngungen r (Tp) naturgemäss ausgebildet sind, um sukzessiv den Luftstrom, der durch die aufeinanderfolgenden Luftführungsöffnungen A hindurchgeht, zu bündeln, wird es als selbstverständlich angesehen, dass der Luftstrom längs des gesamten Fadenführungskanals eine wiederholte Kontraktion und Expansion vornimmt. Es versteht sich, dass, wenn der Durchmesser D' der Luftführungsöffnung abnimmt, die Querschnittsfläche der Luftführungsöffnung mit dem Quadrat des verringerten Durchmessers D' abnimmt. Folglich scheint es, dass bei einem Durchmesser der Luftführungsöffnung von 12 mm bei den vorerwähnten Untersuchungen der Effekt der wiederholten Kontraktion und Expansion des Luftstromes den gesamten Bereich des Fadenführungskanals überdeckt und damit zu dem Flattern des freien oder vorderen Endes des sich bewegenden Schussfadens im Fadenführungskanal hervorgerufen wird.
  • Zum Vergleich der vorerwähnten Versuchsergebnisse wurden weitere Untersuchungen unter den vorerwähnten Versuchsbedingungen, jedoch mit der Ausnahme vorgenommen,dass anstelle der konischen Lauftführungsöffnung A eine gerade Luftführungsöffnung ohne Verjüngung (T ) vorlag. Die gep rade Luftführungsöffnung in jedem Luftführungselement wird durch eine im wesentlichen kreisförmige innere Oberfläche definiert, die senkrecht zu einer Ebene parallel zu jedem Luftführungselement liegt, vgl. Bezugszeichen 4 in Fig. 3. Die Versuche zeigten, dass, wenn der mittlere Durchmesser der Luftführungsöffnung bei den vorerwähnten Werten grösser als 12 mm war, ein Flattern des Schussfadens erheblich abnahm. Wenn besagter Durchmesser 12 mm betrug, war das Verhalten des - Schussfadens ziemlich gut und bei einem Durchmesser von 10 mm war ein Schussfadeneintrag möglich, obgleich das vordere Ende des Schussfadens die Neigung hatte, aus dem Fadenführungskanal herauszufliegen.
  • Bei einem Durchmesser von 7 mm flog das vordere Ende des Schussfadens aus dem Fadenführungskanal heraus, so dass ein Fadeneintrag unmöglich wurde.
  • Eine weitere Betrachtung der Erscheinung, dass der Schussfaden herausflog, ergab folgendes: obgleich der Durchmesser der Luftführungsöffnung in jedem Luftführungselement frei verringert werden kann, lässt sich die Breite E des Schlitzes B nicht herabsetzen, da der Schussfaden durch diesen Schlitz B hindurchgehen muss. Folglich vergrössert sich erheblich das Verhältnis der Querschnittsfläche zwischen Schlitz B und Luftführungsöffnung A bei einer Durchmesserverringerung der Luftführungsöffnung A in jedem Luftführungselement. Dies erhöht das Verhältnis des Lauf tstromanteils, der durch den Schlitz B aus der Luftführungsöffnung herausgelangt, sodass das vordere Ende des Schussfadens durch den Schlitz B unter dem Einfluss des vorerwähnten Luftstrom anteils, der durch den Schlitz B austritt, aus dem Luftführungskanal herausfliegt. Dies führte zu der Annahme, dass die relative Zunahme des vorerwähnten austretenden Luftstromanteils grösser als die Zunahme des Luftstromanteils ist, der durch die ausgerichteten Freiräume zwischen den Luftführungselementen aufgrund der fehlenden Verjüngung (Tp) des @@ftf@hrungsöffnungen in den einzelnen Luftführungselementen austritt.
  • Dies führte zu der Idee, dass zur Beseitigung des unerwünschten durch den Schlitz B austretenden Luftstromanteils es wirksam wäre, den durch die ausgerichteten Fr.eiräume zwischen den Luftführungselementen austretenden Luftstromanteil in geeigneter Weise zu erhöhen. Auf der Grundlage dieser Idee wurden weitere Untersuchungen durchgeführt, bei denen die einzelnen ausgerichteten Freiräume zwischen den Luftführungselementen unter folgenden Versuchsbedingungen vergrössert wurden'. Dicke des Luftführungselementes 2,9 mm; Teilungsabstand der Nebendüse 10 mm; und Luftabstrahlrichtung der Nebendüse im Bereich von 12 bis 150 relativ zur Achse des Fadenführungskanals. Das Ergebnis dieser Untersuchungen ist in Tabelle 1 in Verbindung mit dem Ergebnis der vorerwähnten Untersuchungen bezüglich Luftführungselementen wiedergegeben, die gerade Luftführungsöffnungen ohne jede Verjüngung Tp aufweisen. Tabelle 1
    Durchmesser de@ Abstand (mm) zwischen Durchmesser (mm) der Neben-
    Verhalten beim Faden-
    Luftführungsöff- den Luftführungs- düsenöffnung
    eintrag
    nung (mm) elementen
    12 0,8 1.0 Ziemlich gut
    Fadeneintrag möglich, ob-
    10 0,8 1,0 gleich Neigung zum Heraus-
    fliegen durch den Schlitz B
    7 0,8 1,0 Fadeneintrag unmöglich
    Kein Problem, obgleich Nei-
    10 1,6 1,0 gung zu einem Hinziehen auf
    den Schlitz B
    10 1,6 1,2
    gut
    10 1,2 1,2
    7 1,6 1,0
    ausgezeichnet
    7 1,6 1,2
    Fadeneintrag möglich, ob-
    gleich Schussfaden innere
    6 1,2 1,0
    Oberfläche der Luftführungs-
    öffnung berührte
    Dicke des Luftführungselementes: 2,9 mm Nebendüse Teilungsabstand 10 cm Luftabstrahlrichtung: 12 - 15° In Gesamtsicht führten die vorerwähnten Versuchsergebnisse zu folgenden Schlüssen: Bei der Schussfaden-Eintragvorrichtung,bestehend aus den konischen Luftführungsöffnungen in den einzelnen Luftführungselementen, der Hauptdüse und den Nebendüsen, liegt die untere Grenze für den Durchmesser der Luftführungsöffnung bei etwa 12 mm. Zur weiteren Verringerung der Luftführungsöffnung in den einzelnen Luftführungselementen muss zur Erzielung eines guten Schussfadeneintrags die Verjüngung T der Luftführungsöffnung weggelassen werden und weiter p die Breite von jedem Freiraum zwischen den Luftführungselementen so gewählt werden, dass durch diese Freiräume ein geeigneter Luftstromanteil austreten kann, wobei die untere Grenze des Durchmessers der Luftführungsöffnung in jedem Luftführungselement bei etwa 6 mm liegt.
  • Die Erfindung wurde während des gesamten vorerwähnten Erkenntnisprozesses und auf der Basis der vorerwähnten ersten herkömmlichen Schussfaden-Eintragvorrichtung entwickelt, bei der ein Luftstrahl aus der Hauptdüse soweit wie möglich durch den gesamten Fadenführungskanal geführt wird, der aus den Luftführungsöffnungen besteht, die durch eine Reihe von radialen annähernd geschlossenen Luftführungselementen gebildet werden, und bei der der durch den Luftstrahl aus der Hauptdüse entstehende Luftstrom durch den Luftstrahl aus den Nebendüsennahe dem Fadenführungskanal verstärkt wird, was zu einer Erhöhung der für den Fadeneintrag verbrauchten Luftmenge führt.
  • In Anbetracht dieser Umstände wurde bei der erfindungsgemässen Schussfaden-Eintragvorrichtung zum Zwecke der Durchmesserreduzierung der Luftführungsöffnung in jedem Luftführungselement bis zu einem Betrag, bei dem der Fadeneintrag bei herkömmlichen Eintragvorrichtungen mit konischen Luftführungsöffnungen unmöglich wurde, zum Zwecke der Einsparung an Luftverbrauch die Verjüngung der Luftführungsöffnung in jedem Luftführungselement weggelassen und ferner jeder Freiraum zwischen den Luftführungselementen auf einen relativ breiten geeigneten Wert gebracht, der einen Austritt eines Luftstromanteils erlaubte.
  • Aus der vorerwähnten Erläuterung wird man erkennen, dass sich ein wirksamer Schussfadeneintrag mit Hilfe dieses Luftaustrittes erzielen lässt und dabei insgesamt eine grosse Einsparung an Luft vorliegt, obgleich der Austritt einer gewissen Luftmenge zugelassen wird.
  • In Fig. 1 bis 3 ist eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäss aufgebauten Schussfaden-Eintragvorrichtung für eine Düsenwebmaschine gezeigt. Die Schussfaden-Eintragvorrichtung umfasst eine Fadenführungsvorrichtung 2, die durch eine Vielzahl von Luftführungselementen 3 gebildet ist. Jedes Luftführungselement 3 hat einen im wesentlichen geraden Abschnitt 3a und einen im wesentlichen gekrümmten Abschnitt 3b, der von dem geraden Abschnitt abzweigt.
  • Diese Abschnitte 3a und 3b bilden einen im wesentlichen ringförmigen Abschnitt, der an seiner inneren Umfangsfläche 3p eine im wesentlichen kreisförmige Luftführungsöffnung 4 vorsieht. Des weiteren ist ein Schlitz 5 vorgesehen, der mit der Luftführungsöffnung in Verbindung steht, so dass ein Schussfaden 12 in der Luftführungsöffnung 4 aus der Öffnung austreten kann. Die Luftführungsöffnung 4 ist geradlinig ohne jede Verjüngung ausgebildet. Mit anderen Worten, die innere Umfangsfläche 3p des vorerwähnten im wesentlichen ringförmigen und durch die Abschnitte 3a und 3b gebildeten Abschnittes liegt senkrecht zu einer vertikalen Ebene V, die sich gemäss Fig. 3 parallel zu jedem Luftführungselement 3 erstreckt. Die Luftführungselemente 3 sind in Fadeneintragrichtung ausgerichtet, und jedes Luftfahrungselement liegt von den benachbarten Luftführungselementen in einem bestimmten Abstand. Jedes Luftführungselement 3 ist an einem Luftführungshalter 6 befestigt, indem der untere Teil des geraden Abschnittes 3a mittels eines Klebstoffes in einer Nut im Luftführungshalter fest eingesetzt ist. Die Luftführungsöffnungen der aufeinanderfolgend angeordneten Luftführungselemente bilden einen Fadenführungskanal 4A , durch den der von einer Hauptdüse 11 ausgestossene Schussfaden 12 läuft , um in das Fach 14 aus Kettfäden 13 eingetragen zu werden. Darauf hinzuweisen ist, dass der mittlere Durchmesser der Luftführungsöffnung 4 auf einem Wert kleiner als der Wert eingestellt worden ist, unter dem ein Schussfadeneintrag bei einer Eintragvorrichtung mit Lauftführungselementen unmöglich ist, die konische Luftführungsöffnungen aufweisen.
  • Besagter Durchmesserwert beträgt daher weniger als 12 mm, wie zuvor erwähnt. Des weiteren sind die Abstände zwischen benachbarten Luftführungselementen (d.h. die aufeinanderfolgenden Freiräume zwischen den Luftführungselementen) so gewählt, dass ein Herausfliegen des Schussfadens durch den Schlitz 5 unter dem Einfluss der durch die Freiräume zwischen den Luftführungselementen 3 austretenden Luft verhindert wird. Mit anderen Worten, besagte Freiräume sind so gewählt, dass der durch die Schlitze 5 in den Luftführungselementen austretende Luftstromanteil durch den Luftstromanteilsder durch die Freiräume austritt, kompensiert oder gelöscht wird. Jeder Freiraum hat vorzugsweise eine Abmessung von nicht weniger als 0,8 mm und liegt höchst vorzugsweise im Bereich von 0,8 mm bis 1,6 mm mit Ausnahme des Freiraumes zwischen den Luftführungselementen, in dem die Nebendüse 20 angeordnet ist. Der Luftführungshalter 6 ist in der Nut von einem Riethalter 9 zusammen mit dem unteren Rahmen des Riets 1 befestigt.
  • Der Riethalter 9 ist fest am oberen Abschnitt von einem Ladebalken 8 befestigt, der an einer drehbaren Welle 7 montiert ist, so dass er in Vor- und Ra9}clfdrtsrichtung verschwenkt werden kann. Die Welle 7 ist drehbar an einem Webmaschinenrahmen 17 gehalten. Das Bezugszeichen 15 in Fig. 2 betrifft den Warenrand von einem textilen Flächengebilde 16. Der Luftführungshalter 6 ist in eine Vielzahl von Stücke unterteilt. Ein Nebendüsenhalter 18 ist mittels kleiner Schrauben an der Endfläche von jedem Stück, die der der Hauptdüse 11 abyewandten Seite der Webmaschine zuweist, mit Ausnahme der entsprechenden Fläche desjenigen Stückes befestigt, das am weitest entfernt von der Hauptdüse liegt.
  • Eine Nebendüse 20 mit rohrförmiger Gestalt wird so von dem Halter 18 getragen, dass sie zwischen den geraden Abschnitten 3a an den benachbarten Luftführungselementen 3 zu liegen kommt. Demzufolge ist eine Vielzahl von Nebendüsen 20, ausgerichtet längs des Fadenführungskanals 4AZjeweils parallel zu den Luftführungselementen 3 liegend angeordnet. Der innere Hohlraum der Nebendüse 20 steht mit einem Luftzuführrohr 21 über eine nicht gezeigte im Halter 18 ausgebildete Durchlasspassage in Verbindung. Das Luftzuführrohr 21 ist am Halter 18 befestigt und erstreckt sich längs des Riethalters 9 nach unten. Ein flexibler Schlauch 22 ist an seinem einen Ende mit dem Luftzuführrohr 21 und an seinem anderen Ende mit dem Luftauslass von einem Luftsteuerventil 24 verbunden, das an einer langgestreckten Leiste 23, die sich zwischen den gegenüberliegenden Maschinenrahmenteilen 17 erstreckt, fest angebracht ist. Der Lufteinlass des Luftsteuerventiles 24 ist mit einer nicht gezeigten Hochdruckluftquelle verbunden.
  • Das Luftsteuerventil 24 ist so aufgebaut und angeordnet, dass ein Ventilelement 25 gewöhnlich in eine Richtung unter Vorspannung steht (in Fig. 2 nach unten) und durch die Kraft einer nicht gezeigten im Ventil 24 angeordneten Feder beaufschlagt wird, um das Ventil zu öffnen und damit Druckluft in den Schlauch 22 einzuführen. Das so vorgespannte Ventilelement 25 belastet an seinem unteren Endbereich einen schwenkbaren Hebel 27, der mit einem Ende über einen axialen Stift 26 am Gehäuse des Luftsteuerventiles 24 drehbar befestigt ist. Am anderen Ende des schwenkbaren Hebels 27 ist drehbar ein Nockenfolgeorgan 28 gehalten. Das Nockenfolgeorgan 28 ist so angeordnet, dass es die Führungsfläche von einer drehbaren Kurvenscheibe 30 berührt, die fest an einer drehbaren Welle 29 gehalten ist. Die Welle 29 dreht sich bei jedem Arbeitszyklus der Webmaschine , d.h. pro einmaliger Hin- und Rückbewegung des Riets 1, einmal. An der Kurvenscheibe 30 ist eine Nockenerhöhung 30a angeformt. Wenn das Folgeorgan 28 die Nockenerhöhung 30a berührt, wird das Ventilelement 25 durch den Hebel 27 nach oben gedrückt, um das Ventil 24 zu öffnen, so dass Druckluft in den flexiblen Schlauch 22 einströmen kann. Darauf hinzuweisen ist, dass die Kurvenscheibe so ausgebildet ist, dass ihre Nockenerhöhung 30a das Folgeorgan 28 berührt, wenn der aus der Hauptdüse 11 ausgestossene Schussfaden 12 in die Nähe der betreffenden Nebendüse 20 gelangt ist.
  • Jede Nebendüse 20 ist an ihrem oberen Ende geschlossen und weist an ihrer oberen Seitenwand eine Düseöffnung 32 auf.
  • Das obere Ende von jeder Nebendüse 20 hat eine abgerundete konische Gestalt. Die Düsenöffnung 32 ist so ausgebildet, dass ihre Achse auf einer horizontalen Ebene liegt, die die Achse G des Fadenführungskanals 4A enthält und die Achse G unter einem bestimmten Winkel e schneidet.
  • Folglich schneidet die Iufeabstrahllinie N der Nebendüse 20 die Achse G des Fadenführungskanals unter einem Winkel, um auf die innere Oberfläche 3a der Luftführungsöffnung 4 des Lauftführungselementes 3 aufzutreffen,das näher an der der Hauptdüse abgewandten Seite der Webmaschine als die Düse 20 liegt. Vorzugsweise haben mehrere Luftführungselemente, die sich abstromseitig von jeder Nebendüse 20 befinden, an ihren die Luftführungsöffnung bildenden Flächen Ausschnitte 33 mit einer abgerundeten nutenförmigen Gestalt. Hierdurch lässt sich verhindern, dass die Nebendüse 20 in den Fadenführungskanal 4A hineinragen muss, so dass ein Ausfall des Schussfadeneintrags infolge eines Verfangens des Schussfadens 12 an der Nebendüse 20 verhindert wird.
  • Die Arbeitsweise der vorbeschriebenen Schussfaden-Eintragvorrichtung wird nachfolgend erläutert.
  • Bei der Rückwärtsbewegung des Riets 1 gelangt jedes Luftführungselement 3 der Schussfadenführungsvorrichtung 2, die sich mit dem Riet 1 bewegt, in das Kettfädenfach 14 und schiebt die Kettfäden 13 beiseite. Fast gleichzeitig gelangt jede Nebendüse 20 ebenfalls in das Fach 14, wobei sie mit ihrem oberen Abschnitt die Kettfäden beiseite schiebt. Von dem Zeitpunkt an, bei dem die Kettfäden aus dem Schussfadenführungskanal 4A herausgekommen sind, wird Druckluft aus der Hauptdüse 11 in den Fadenführungskanal 14A ausgestossen und damit der Schussfaden 12 unter der Wirkung der ausgestossenen Druckluft und des dadurch gebildeten Luftstromes eingeblasenR um den Schuss fadeneintrag auszulösen. Unmittelbar bevor das vordere Ende des Schussfadens in Nähe jeder Nebendüse 20 gelangt ist, beginnt die Nockenerhöhung 30a an der Kurvenscheibe 3G das Folgeorgan 28 zu berühren, so d--iss das Ventilelement 25 im Luftsteuerventil 24 durch den Hebel 27 nach innen gedrückt wird. Das Luftsteuerventil 24 öffnet sich daher, um Druckluft zur Nebendüse 20 über den Schlauch 22 und das Rohr 21 zu führen. Aus der Düsenöffnun-g 32 von jeder Nebendüse 20 wird daher ein Luftstrahl in diebestimmte Richtung ausgestossen. Der Schussfaden 12 wird daher längs des Fadenführungskanals 4A sukzessive durch die Luftstrahlen aus den Düsenöffnungen der aufeinanderfolgend angeordneten Nebendüsen 20 weggeblasen, um den Schussfadeneintrag vorzunehmen. Jede Nebendüse 20 ist so angeordnet, dass der Ausstoss des Luftstrahles aus der betreffenden Düsenöffnung 32 aufhört, wenn die weitere Bewegung des Schussfadens von der nachfolgenden Nebendüse 20 übernommen wird, da die Nockenerhöhung 30A an der Kurvenscheibe 30 aus dem Bereich des Nockenfolgeorgans 28 kommt.
  • Bei Beendigung des Schussfadeneintrags hören die Druckluftabstrahlungen von der Hauptdüse 11 und der am weitest davon entfernt liegenden Nebendüse 20 auf und -kommen die Luftführungselemente 3 sowie die Nebendüsen 20 bei der nachfolgenden Vorwärtsbewegung des Riets 1 aus dem Kettfädenfach 14 heraus. Zu diesem Zeitpunkt gelangt der eingetragene Schussfaden 12 aus der Luftführungsöffnung 4 in jedem Luftführungselemen£'3 heraus, indem er sich durch den Schlitz 5 unter der abstützenden Wirkung der unteren das Fach 14 bildenden Kettfäden hindurchbewegt. Danach wird der Schussfaden 12 gegen den Warenrand 15 durch das Riet 1 geschlagen, um das textile Flächengebilde 16 vorzusehen.
  • Nachfolgend wird die Art des vorerwähnten Schussfadeneintrays im Detail anhand von Fig. 3 beschrieben. Fig. 3 zeigt den Schussfadeneintrag unter Bedingungen, die bei einer Vielzahl von Versuchen, welche unter Änderung zahlreicher Faktoren der Versuchsbedingungen durchgeführt wurden, die besten Ergebnisse ergaben. Die Versuchsbedingungen für Fig. 3 waren folgende: Der Innendurchmesser D der Luftführungsöffnung in jedem Luftführungselement 3 betrug: 7 mm.
  • Die Dicke T des Luftführunyselementes 3 betrug: 2,9 mm.
  • Der Abstand C zwischen dem Lauftführungselementen 3 war: 1,6 mm.
  • Der Durchmesser d der Düsenöffnung'32 in jeder Nebendüse 20 betrug: 1 mm.
  • Der Schnittwinkel e der Luftabstrahllinie N der Düsenöffnung 32 relativ zur Achse von jeder Luftführungsöffnung 4 betrug: 150 und der Abstand P zwischen benachbarten Nebendüsen 20 war: 100 mm.
  • Wie in Fig. 3 gezeigt, wurde der Schussfaden 12 bei Annäherung an die Nebendüse 20 gegen und auf die Luftabstrahllinie N gezogen. Danach' kZeuzte der Schussfaden 12 die Achse G längs der Luftabstrahllinie N und bewegte sich weiter vorwärts, wobei die Vorwärtsbewegungsrichtung längs der theoretischen Reflexionslinie R eine Änderung unter erneuter Kreuzung der Achse G erfährt. Danach änderte der Schussfaden 12 wieder seine Vorbewegungsrichtung , um sich längs der Achse G zu bewegen, sobald er die Achse G wieder gekreuzt hat. Der Schussfaden 12 mit geringem Gewicht kommt daher in einer Position zu liegen (in der Mitte des im Fadenführungskanal gebildeten Luftstromes)bei der die Strömungsgeschwindigkeit des Luftstromes am grössten ist. Es scheint dhr, dass dieser Verlauf des Schussfadens die Mitte des Luftstromes im Fadenführungskanal anzeigt.
  • In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass bei der einganys erwähnten Schussfaden-Eintragvorrichtung Basis zaSS der US-Patentanmeidung Nr. 149 083), bei der die Luftführungselemente mit den konischen Luftführungsöffnungen mit Nebendüsen kombiniert sind, die theoretische Reflexionslinie (in Fig. 3 mit R' bezeichnet) der Luft abstrahllinie N einen zick-zackförmigen Verlauf mit allmählich abnehmendem Teilungsabstand hat. Dies ist Folge der effektiven und raschen Konvergenz des Luftstromes in die Achse G. Aus dem Verlauf der Reflexionslinie R' ergibt sich jedoch, dass im Luftstrom Turbulenzen entstehen, wenn die Querschnittsfläche der Luftführungsöffnung in jedem Luftführungselement verringert wird. Bei der Erfindung wird jedoch eine theoretische Reflexionslinie R mit gleichmässigen Teilungsabständen gebildet und entsteht daher ein stabiles Luftstromzentrum selbst bei einem engen Fadenführungskanal. Des weiteren zeigt die Beobachtung, dass das Luftstromzentrum schliesslich mit der Achse G zusammenfällt, und daß durch die einzelnen Freiräume in einer Reihe von Luftführungselementen gleichförmige radiale Luftaustritte stattfinden Bei der erfindungsgemässen lufteinsparenden Schussfaden-Eintragvorrichtung wird der Schussfaden in den Fadenführungskanal, der durch die Luftführungsöffnungen in einer Reihe von radial annähernd geschlossenen Luftführungselementen gebildet ist, unter dem Einfluss der Luftstrahlen aus der Hauptdüse und den Nebendüsen eingetragen, wobei die Luftführungsöffnung in jedem Luftführungselement ohne jede Verjüngung geradlinig ausgebildet ist. Desweiteren ist der Abstand von jedem Freiraum zwischen' den Luftführungselementen so gewählt, dass dadurch ein geeigneter Luftstromanteil entweichen kann. Dies ermöglicht eine Verringerung der Luftführungsöffnung im Luftführungselement in einem Umfang, wie er bei herkömmlichen Schussfaden-Eintragvorrichtungen nicht möglich ist, \;ici5 ZU einer erheblichen Einsparung an Luft führt. Obgleich bei der erfindungsgemassen Eintragvorrichtung gewisse Luftverluste vorliegen, ergibt sich eine stabile Förderwirkung auf den Schussfaden, der gemäss Fig. 3 mit Hilfe der entwichenen Luft im Fadenführungskanal in Schwebung gehalten wird, so dass ein äusserst geringer Widerstand gegen die Bewegung des Schussfadens vorliegt. Daher kann die Anzahl an Nebendüsen im Vergleich zu der vorerwähnten zweiten herkömmlichen Schussfaden-Eintragvorrichtung verringert werden, so dass die Erfindung auch vom wirtschaftlichen Standpunkt her eine erhebliche Verbesserung von Schussfaden-Eintragvorrichtungen mit radial annähernd geschlossenen Luftführungselementen ergibt.
  • L e e r s e i t e

Claims (7)

  1. Schussfaden-Eintragvorrichtung für eine Düsenwebmaschine PATENTANSPRUCHE 1. Schussfaden-Eintragvorrichtung für eine Düsenwebmaschine, g e k e n n z e i c h n e t durch eine Fadeneinsetzdüse (11) zum Einblasen von einem Schussfaden (12) unter Wirkung eines aus der Düse austretenden Luftstrahles, eine Vielzahl von Luftführungselementen (3), die in Fadeneintragrichtung ausgerichtet liegen und in denen jeweils Luftführungsöffnungen (4) ausgebildet sind, die einen Fadenführungsketal (4A) bilden, in den der Schussfaden von der Fadeneinsetzdüse eingeblasen wird, wobei jedes Luftführungselement einen Schlitz (5) aufweist, durch den der Schussfaden aus der Luftführungsöffnung herausgelangt, eine Nebendüse (20), die so angeordnet ist, dass sie einen Luftstrahl in den Fadenführungskanal ausstösst, um in dem Fadenführungskanal einen Luftstrom vorzusehen, eine Einrichtung zur geradlinigen Ausbildung der Luftführungsöffnung in jedem Luftführungselement, wobei die Einrichtung eine innere Umfangsfläche (3p) des Luftführungselementes umfasst, die senkrecht zu einer Ebene (V) parallel zu den Luftführungselementen liegt, und eine Einrichtung zur dergestaltigen Beabstandung von jedem Luftführungselement von benachbarten Luftführungselementen, dass die durch den Schlitz in den Luftführungselementen entweichenden Luftstromanteile durch.die Luftstromanteile aufgehoben werden, die durch die Räume zwischen den Luft führungselementen entweichen, so dass der Schussfaden während des Fadeneintrages nicht aus dem Fadenführungskanal durch die Schlitze in den Luftführungselementen herausfliegt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , dass der mittlere Durchmesser der Luftführungsöffnung in jedem Luftführungselement (3) nicht grösser als 12 mm ist.
  3. 3. Vorrichtung Xách Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , dass die Beabstandungseinrichtung eine Einrichtung zur Einstellung des Abstandes (C) zwischen zwei benachbarten Luftführungselementen (3) auf einen Bereich von nicht weniger als 0,8 mm umfasst.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , dass der Bereich 0,8 mm bis 1,6 mm beträgt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , dass die Nebendüse (20) zwischen zwei benachbarten Luftführungselementen angeordnet ist und eine Düsenöffnung (32) aufweist, deren Achse die Achse (G) des Fadenführungskanals unter einem Winkel im Bereich von 120 bis 150 schneidet.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , dass der Durchmesser (d) der Düsenöffnung im Bereich von 1,0 mm bis 1,2 mm liegt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , dass jedes Luftführungselement (3) einen im wesentlichen geraden Abschnitt (3a) und einen im wesentlichen gekrümmten Abschnitt (3b) umfasst, wobei die Abschnitte an ihren inneren Umfangsflächen (3p) die gerade Luftführungsöffnung (4) bilden.
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