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Beschreibung
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Die Erfindung betrifft eine Schussfaden-Eintragvorrichtung für eine
Düsenwebmaschine mit einer Fadeneinsetz- oder Hauptdüse und einer Vielzahl von Nebendüsen,
wobei der Schussfadeneintrag durch eine Bewegung des Schussfadens aus der Fadeneinsetzdüse
hauptsächlich unter dem Einfluss der aus den Nebendüsen ausgestossenen Luftstrahlen
erfolgt.
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Für den Fadeneintrag bei Düsenwebmaschinen sind grundsätzlich zwei
Arten von Eintragvorrichtungen bekannt, auf die nachfolgend eingegangen wird. Eine
dieser Vorrichtungen (nachfolgend als erste herkömmliche Schussfaden-Eintragvorrichtung
bezeichnet) arbeitet wie folgt: ein von einer Hauptdüse ausgestossener Luftstrahl
wird zur Konvergenz au£ die Achse von einem Fadenführungskanal gebracht, der durch
eine Viel-.zahl von konischen oder sich verjüngenden Luftführungsöffnungen in aufeinanderfolgend
angeordneten Luftführungselementen gebildet ist. Die Luftführungselemente sind in
Fadeneinblasrichtung relativ eng zueinander ausgerichtet angeordnet, so dass ein
in dem Fadenführungskanal gebildeter Luftstrom zu der der Hauptdüse gegenüberliegenden
Seite der Webmaschine läuft. Zusammen mit dem Luftstrahl wird'aus der Hauptdüse
ein Schuss faden ausgestossen und durch den so gebildeten Luftstrom weiterbewegt,
um den Fadeneintrag vorzunehmen. Hierbei kann der in dem Fadenführungskanal. gebildete
Luftstrom durch den Luftstrom aus einer Nebendüse verstärkt werden, die zwischen
zwei benachbarten Luftführungselementen angeordnet ist, die nahe der der Hauptdüse
gegenüberliegenden Seite der Webmaschine vorliegen.
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Eine weitere (nachfolgend als zweite herkömmliche Schussfaden-Eintragvorrichtung
bezeichnete) Vorrichtung ist wie folgt aufgebaut: eine Vielzahl von U-förmigen Luftführungselementen
steht
in relativ breitem Abstand voneinander längs der Fadeneintragrichtung, um die drei
Wege von einem Fadenführungskanal zu verschliessen. Des weiteren ist eine Vielzahl
von Neben düsen in geeigneten Intervallen längs des Fadenführungskanals angeordnet,
um unter einem Winkel Luft strahlen gegen die inneren Oberflächen der U-förmigen
Luftführungselemente auszustossen, wobei der Luftstrahl aus der Hauptdüse nur die
Aufgabe hat, den Schussfaden in den Fadenführungskanal einzusetzen oder einzublasen,
während die Luftstrahlen aus den Nebendüsen den eingeblasenen Schussfaden längs
des gesamten Fadenführungskanals befördern. Wenn bei dieser Vorrichtung der aus
der Hauptdüse ausgeblasene Schuss faden in Nähe einer Nebendüse kommt, die nächst
der Hauptdüse angeordnet ist, stösst die Nebendüse einen Luftstrahl aus, um den
Schussfaden in Richtung auf die der Hauptdüse gegenüberliegende Seite der Webmaschine
wegzublasen, wobei dieser Luftstrahl selbst aus dem Fadenführungskanal durch die
aufeinanderfolgenden Freiräume zwischen den Luftführungselementen austritt, so dass
der Schussfaden über eine bestimmte Wegstrecke längs der Bodenabschnitte der inneren
Oberflächen der U-förmigen Luftführungselemente weiterbewegt wird. Dieser Vorgang
wiederholt sich bei der nachfolgenden Nebendüse, um den Schussfadeneintrag zu bewerkstelligen.
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Da bei der ersten herkömmlichen Schussfaden-Eintragvorrichtung der
Fadenführungskanal durch die radial fast geschlossenen Luftführungsöffnungen in
den aufeinanderfolgenden Luftführungselementen gebildet ist, kann der Luftstrahl
zur der Hauptdüse verwendet werden, um den Schussfaden zu der der Hauptdüse gegenüberliegenden
Seite der Webmaschine zu befördern. Der durch den Luftstrahl aus der Hauptdüse hervorgerufene
Luftstrom wird jedoch sukzessive konvergierenden Kräften aufgrund der konischen
Luftführungsöffnungen unterworfen,
so dass der Luftstrom hierdurch
Strömungswiderständen ausgesetzt ist. Des weiteren kann ein Luftaustritt durch die
Freiräume zwischen den Luftführungselementen nicht verhindert werden, obgleich die
austretende Luft gering ist. Infolge davon nimmt die Strömungsgeschwindigkeit des
Luftstromes allmählich im Fadenführungskanal ab,und dies bedingt, dass die erste
herkömmliche Schussfaden-Eintragvorrichtung als nicht geeignet zum Weben von breiten
Flächengebilden angesehen wird.
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Bei der zweiten herkömmlichen Schussfaden-Eintragvorrichtung kann
eine Einsparung an Luft für die Hauptdüse erzielt werden. Darüberhinaus wird die
weiterbewegende Wirkung auf den Schussfaden auf eine Vielzahl von Nebendüsen verlagert,
so dass sich diese zweite herkömmliche Schussfaden-Eintragvorrichtung auch zum Weben
von breiten Flächengebilden eignet.
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Der Luftstrom zur Bewegung des Schussfadens wird jedoch längs des
Bodenabschnittes der inneren Oberfläche von jedem U-förmigen Luftführungselement
geschaffen, wobei die Strömungsgeschwindigkeit des Luftstromes aufgrund des Widerstandes
an dem Bodenabschnitt der inneren Oberfläche des Luftführungselementes rasch abnimmt.
Infolge davon verringert sich die Gesamtströmungsgeschwindigkeit des Luftstromes
im Fadenführungskanal und wird daher die Bewegungsrichtung des Schussfadens instabil.
Dies kann dazu führen, dass der Eintrag des Schussfadens nicht stattfindet, indem
der Faden z.B. in dem-Freiraum zwischen den LuftführungselemenZen eingefangen wird.
Ferner entweichen die Luftstrahlen aus den Nebendüsen unausweichlich aus dem Fadenführungskanal,
wobei sie, wie erwähnt, noch eine gewisse Geschwindigkeitsenergie haben.
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Ferner wird die an der inneren Oberfläche der U-förmigen Luftführungselemente
reflektierte Luft zerstreut oder verteilt, so dass diese Luft nicht zur Beförderung
des Schussfadens
verwendet werden kann. Daher ist eine Vergrösserung
der Anzahl an Nebendüsen erforderlich, um die Luft in einem Umfang zu kompensieren,der
dem vorerwähnten zerstreuten Luftanteil entspricht, was notwendigerweise die Menge
an erforderlicher Druckluft erhöht.
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In Anbetracht dieser Umstände wurde schon zur Lösung der mit der erwähnten
zweiten herkömmlichen Schussfaden-Eintragvorrichtung verbundenen Probleme vorgeschlagen,
deren Luftführungselemente durch die Luftführungselemente zu ersetzen, die bei der
erwähnten ersten herkömmlichen Eintragvorrichtung vorgesehen sind. Dabei ging man
von der Vorstellung aus, dass die Bewegungswirkung auf den Schussfaden hauptsächlich
unter dem Einfluss der Luftstrahlen aus den Nebendüsen ausgelöst wird. Diesbezüglich
wird auf die US-Patentanmeldung Nr. 149 083 mit dem Titel "Schussfaden-Eintragvorrichtung
für eine Düsenwebmaschine" verwiesen.
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Die Schussfaden-Eintragvorrichtung für eine Düsenwebmaschine nach
der Erfindung umfasst demgegenüber eine Vielzahl von Luftführungselementen, die
in Eintragrichtung des Schussfadens ausgerichtet liegen. Die Luftführungselemente
weisen gerade Luftführungsöffnungen ohne jede Verjüngung auf, und diese Luftführungsöffnungen
bilden einen Fadenführungskanal, durch den ein von einer Düse ausgeblasener Schussfaden
eines tragen wird. Jedes Luftführungselement enthält einen Schlitz, durch den der
Schussfaden aus der Luftführungsöffnung herausw gelangen kann. Jedes Luftführungselement
steht in Abstand von den benachbarten Luftführungselementen dergestalt, dass dßs
Entweichen von einem Luftstromanteil durch den Schlitz im Luftführungselement durch
das Entweichen von einem Luftstromanteil durch die Räume zwischen den Luftführungselementen
ausgelöscht wird, so dass ein Herautfliegen des Schussfadens
aus
dem Fadenführungskanal durch den Schlitz in den Luftführunqseiementen verhindert
wird.
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Mit dieser Anordnung wurde es möglich, den Durchmesser der Luftführungsdffnung
in jedem Luftführungselement beträchtlich zu verringern, um eine grosse Einsparung
an Luft zu erzielen. Gleichzeitig wird verhindert, dass während des Eintrags der
Schussfaden ins Flattern gerät und aus dem Fadenführungskanal herausfliegt.
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Eine Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung,
in der gleiche Teile und Elemente die gleichen Bezugszeichen tragen, näher erläutert.
Es zeigen: Fig. 1 eine Vorderansicht von einer bevorzugten Ausführungsform einer
erfindungsgemäss aufgebauten Schussfaden-Eintragvorrichtung für eine Düsenwebmaschine,
Fig. 2 eine vergrösserte geschnittene Ansicht längs der Schnittlinie II-II in Fig.
1, Fig. 3 eine geschnittene Ansicht von einem wesentlichen Teil der in Fig. 1 gezeigten
Schussfaden-Eintragvorrichtung zur Darstellung von deren Art des Schussfadeneintrags,
und Fig. 4 eine Darstellung von einem Versuchsergebnis , das bei einem von mehreren
Versuchen erhalten wurde, die im Laufe der Entwicklung der Erfindung durchgeführt
wurden.
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Zum besseren Verständnis der Erfindung wird nachfolgend kurz auf das
Ergebnis von Untersuchungen mit dem Ziel eingegangen, die Menge an für den Schussfadeneintrag
erforderlicher Druckluft auf der Basis der in der US-Patentanmeldung Nr. 149 083
beschriebenen Fadeneintragvorrichtung zu verringern. Die nachfolgend erläuterten
Untersuchungen zeigen die Wirkung eines verringerten Durchmessers der Luftführungsöffnungen
in den Luftführungselementen. Die Versuche wurden so durchgeführt, dass ein Schussfaden
aus einer Hauptdüse in einen Fadenführungskanal eingeblasen wurde, der durch die
Luftführungsöffnungender einzelnen längs der Fadeneinblasrichtung hintereinander
angeordneten Luftführungselementen gebildet ist, indem der mittlere Durchmesser
D' der konischen Luftführungsöffnung A (Konuswinkel T ) von jedem Luftführungsp
element gemäss Fig. 4 auf 18 mm, 16 mm und 14 mm unter folgenden Versuchsbedingungen
verringert wurde: Konuswinkel (T ) in Bezug auf die Achse des Fadenführungsp kanals
an dem die Achse enthaltenen Querschnitt: 70 Dicke des Luftführungselementes: 2,9
mm, Abstand zwischen den Luftführungselementen: 0,8 mm, Hilfsdüsen Durchmesser der
Düsenöffnung: 1,0 mm, Teilungsabstand : 10 cm, Ausstossrichtung der Luft: 120 (relativ
zur Achse des Fadenführungskanals* Bei den vorerwähnten Versuchen wurde ein guter
Schussfadeneintrag selbst bei Änderung des mittleren Durchmessers der Luftführungsöffnung
in jedem Luftführungselement erhalten.
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Weitere Versuchen zeigte jedoch, dass bei einer Verringerung des mittleren
Durc ssers D' auf 12 mm ein leichtes Flattern des sich bewegenc.- iussfadens eintrat,
so dass der betrachtete
Schussfaden durch einen Schlitz B eingefangen
werden konnte. Wenn der mittlere Durchmesser D' weiter auf 10 mm reduziert wurde,
trat das vordere Ende des Schussfadens aus dem Schlitz B heraus, so dass ein Fadeneintrag
unmöglich wurde. Die in Fig. 4 gezeigte Linie L gibt die Lagestellung des vorderen
Endes des Schussfadens an; diese Zeichnung beruht auf einer Beobachtung von der
der Hauptdüse gegenüberliegenden Seite der Webmaschine aus und gibt den Zustand
wieder, wie er bei Eintritt der Flattererscheinung des Schussfadens vorliegt.
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Eine Untersuchung der vorerwähnten Flattererscheinung am vorderen
Ende des Schussfadens zeigte, dass ein Grund hierfür die an der Oberfläche der Luftführungsöffnung
im Luftführungselement ausgebildete Verjüngung (T ) ist. Da p die Verjüngungen r
(Tp) naturgemäss ausgebildet sind, um sukzessiv den Luftstrom, der durch die aufeinanderfolgenden
Luftführungsöffnungen A hindurchgeht, zu bündeln, wird es als selbstverständlich
angesehen, dass der Luftstrom längs des gesamten Fadenführungskanals eine wiederholte
Kontraktion und Expansion vornimmt. Es versteht sich, dass, wenn der Durchmesser
D' der Luftführungsöffnung abnimmt, die Querschnittsfläche der Luftführungsöffnung
mit dem Quadrat des verringerten Durchmessers D' abnimmt. Folglich scheint es, dass
bei einem Durchmesser der Luftführungsöffnung von 12 mm bei den vorerwähnten Untersuchungen
der Effekt der wiederholten Kontraktion und Expansion des Luftstromes den gesamten
Bereich des Fadenführungskanals überdeckt und damit zu dem Flattern des freien oder
vorderen Endes des sich bewegenden Schussfadens im Fadenführungskanal hervorgerufen
wird.
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Zum Vergleich der vorerwähnten Versuchsergebnisse wurden weitere Untersuchungen
unter den vorerwähnten Versuchsbedingungen,
jedoch mit der Ausnahme
vorgenommen,dass anstelle der konischen Lauftführungsöffnung A eine gerade Luftführungsöffnung
ohne Verjüngung (T ) vorlag. Die gep rade Luftführungsöffnung in jedem Luftführungselement
wird durch eine im wesentlichen kreisförmige innere Oberfläche definiert, die senkrecht
zu einer Ebene parallel zu jedem Luftführungselement liegt, vgl. Bezugszeichen 4
in Fig. 3. Die Versuche zeigten, dass, wenn der mittlere Durchmesser der Luftführungsöffnung
bei den vorerwähnten Werten grösser als 12 mm war, ein Flattern des Schussfadens
erheblich abnahm. Wenn besagter Durchmesser 12 mm betrug, war das Verhalten des
- Schussfadens ziemlich gut und bei einem Durchmesser von 10 mm war ein Schussfadeneintrag
möglich, obgleich das vordere Ende des Schussfadens die Neigung hatte, aus dem Fadenführungskanal
herauszufliegen.
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Bei einem Durchmesser von 7 mm flog das vordere Ende des Schussfadens
aus dem Fadenführungskanal heraus, so dass ein Fadeneintrag unmöglich wurde.
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Eine weitere Betrachtung der Erscheinung, dass der Schussfaden herausflog,
ergab folgendes: obgleich der Durchmesser der Luftführungsöffnung in jedem Luftführungselement
frei verringert werden kann, lässt sich die Breite E des Schlitzes B nicht herabsetzen,
da der Schussfaden durch diesen Schlitz B hindurchgehen muss. Folglich vergrössert
sich erheblich das Verhältnis der Querschnittsfläche zwischen Schlitz B und Luftführungsöffnung
A bei einer Durchmesserverringerung der Luftführungsöffnung A in jedem Luftführungselement.
Dies erhöht das Verhältnis des Lauf tstromanteils, der durch den Schlitz B aus der
Luftführungsöffnung herausgelangt, sodass das vordere Ende des Schussfadens durch
den Schlitz B unter dem Einfluss des vorerwähnten Luftstrom anteils, der durch den
Schlitz B austritt, aus dem Luftführungskanal herausfliegt. Dies führte zu der Annahme,
dass die relative Zunahme des vorerwähnten austretenden Luftstromanteils grösser
als die Zunahme des Luftstromanteils ist,
der durch die ausgerichteten
Freiräume zwischen den Luftführungselementen aufgrund der fehlenden Verjüngung (Tp)
des @@ftf@hrungsöffnungen in den einzelnen Luftführungselementen austritt.
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Dies führte zu der Idee, dass zur Beseitigung des unerwünschten durch
den Schlitz B austretenden Luftstromanteils es wirksam wäre, den durch die ausgerichteten
Fr.eiräume zwischen den Luftführungselementen austretenden Luftstromanteil in geeigneter
Weise zu erhöhen. Auf der Grundlage dieser Idee wurden weitere Untersuchungen durchgeführt,
bei denen die einzelnen ausgerichteten Freiräume zwischen den Luftführungselementen
unter folgenden Versuchsbedingungen vergrössert wurden'. Dicke des Luftführungselementes
2,9 mm; Teilungsabstand der Nebendüse 10 mm; und Luftabstrahlrichtung der Nebendüse
im Bereich von 12 bis 150 relativ zur Achse des Fadenführungskanals. Das Ergebnis
dieser Untersuchungen ist in Tabelle 1 in Verbindung mit dem Ergebnis der vorerwähnten
Untersuchungen bezüglich Luftführungselementen wiedergegeben, die gerade Luftführungsöffnungen
ohne jede Verjüngung Tp aufweisen.
Tabelle 1
Durchmesser de@ Abstand (mm) zwischen Durchmesser (mm) der
Neben- |
Verhalten beim Faden- |
Luftführungsöff- den Luftführungs- düsenöffnung |
eintrag |
nung (mm) elementen |
12 0,8 1.0 Ziemlich gut |
Fadeneintrag möglich, ob- |
10 0,8 1,0 gleich Neigung zum Heraus- |
fliegen durch den Schlitz B |
7 0,8 1,0 Fadeneintrag unmöglich |
Kein Problem, obgleich Nei- |
10 1,6 1,0 gung zu einem Hinziehen auf |
den Schlitz B |
10 1,6 1,2 |
gut |
10 1,2 1,2 |
7 1,6 1,0 |
ausgezeichnet |
7 1,6 1,2 |
Fadeneintrag möglich, ob- |
gleich Schussfaden innere |
6 1,2 1,0 |
Oberfläche der Luftführungs- |
öffnung berührte |
Dicke des Luftführungselementes: 2,9 mm Nebendüse Teilungsabstand 10 cm Luftabstrahlrichtung:
12 - 15°
In Gesamtsicht führten die vorerwähnten Versuchsergebnisse
zu folgenden Schlüssen: Bei der Schussfaden-Eintragvorrichtung,bestehend aus den
konischen Luftführungsöffnungen in den einzelnen Luftführungselementen, der Hauptdüse
und den Nebendüsen, liegt die untere Grenze für den Durchmesser der Luftführungsöffnung
bei etwa 12 mm. Zur weiteren Verringerung der Luftführungsöffnung in den einzelnen
Luftführungselementen muss zur Erzielung eines guten Schussfadeneintrags die Verjüngung
T der Luftführungsöffnung weggelassen werden und weiter p die Breite von jedem Freiraum
zwischen den Luftführungselementen so gewählt werden, dass durch diese Freiräume
ein geeigneter Luftstromanteil austreten kann, wobei die untere Grenze des Durchmessers
der Luftführungsöffnung in jedem Luftführungselement bei etwa 6 mm liegt.
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Die Erfindung wurde während des gesamten vorerwähnten Erkenntnisprozesses
und auf der Basis der vorerwähnten ersten herkömmlichen Schussfaden-Eintragvorrichtung
entwickelt, bei der ein Luftstrahl aus der Hauptdüse soweit wie möglich durch den
gesamten Fadenführungskanal geführt wird, der aus den Luftführungsöffnungen besteht,
die durch eine Reihe von radialen annähernd geschlossenen Luftführungselementen
gebildet werden, und bei der der durch den Luftstrahl aus der Hauptdüse entstehende
Luftstrom durch den Luftstrahl aus den Nebendüsennahe dem Fadenführungskanal verstärkt
wird, was zu einer Erhöhung der für den Fadeneintrag verbrauchten Luftmenge führt.
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In Anbetracht dieser Umstände wurde bei der erfindungsgemässen Schussfaden-Eintragvorrichtung
zum Zwecke der Durchmesserreduzierung der Luftführungsöffnung in jedem Luftführungselement
bis zu einem Betrag, bei dem der Fadeneintrag
bei herkömmlichen
Eintragvorrichtungen mit konischen Luftführungsöffnungen unmöglich wurde, zum Zwecke
der Einsparung an Luftverbrauch die Verjüngung der Luftführungsöffnung in jedem
Luftführungselement weggelassen und ferner jeder Freiraum zwischen den Luftführungselementen
auf einen relativ breiten geeigneten Wert gebracht, der einen Austritt eines Luftstromanteils
erlaubte.
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Aus der vorerwähnten Erläuterung wird man erkennen, dass sich ein
wirksamer Schussfadeneintrag mit Hilfe dieses Luftaustrittes erzielen lässt und
dabei insgesamt eine grosse Einsparung an Luft vorliegt, obgleich der Austritt einer
gewissen Luftmenge zugelassen wird.
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In Fig. 1 bis 3 ist eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäss
aufgebauten Schussfaden-Eintragvorrichtung für eine Düsenwebmaschine gezeigt. Die
Schussfaden-Eintragvorrichtung umfasst eine Fadenführungsvorrichtung 2, die durch
eine Vielzahl von Luftführungselementen 3 gebildet ist. Jedes Luftführungselement
3 hat einen im wesentlichen geraden Abschnitt 3a und einen im wesentlichen gekrümmten
Abschnitt 3b, der von dem geraden Abschnitt abzweigt.
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Diese Abschnitte 3a und 3b bilden einen im wesentlichen ringförmigen
Abschnitt, der an seiner inneren Umfangsfläche 3p eine im wesentlichen kreisförmige
Luftführungsöffnung 4 vorsieht. Des weiteren ist ein Schlitz 5 vorgesehen, der mit
der Luftführungsöffnung in Verbindung steht, so dass ein Schussfaden 12 in der Luftführungsöffnung
4 aus der Öffnung austreten kann. Die Luftführungsöffnung 4 ist geradlinig ohne
jede Verjüngung ausgebildet. Mit anderen Worten, die innere Umfangsfläche 3p des
vorerwähnten im wesentlichen ringförmigen und durch die Abschnitte 3a und 3b gebildeten
Abschnittes liegt senkrecht zu einer vertikalen Ebene V, die sich gemäss Fig. 3
parallel zu jedem Luftführungselement 3 erstreckt. Die Luftführungselemente
3
sind in Fadeneintragrichtung ausgerichtet, und jedes Luftfahrungselement liegt von
den benachbarten Luftführungselementen in einem bestimmten Abstand. Jedes Luftführungselement
3 ist an einem Luftführungshalter 6 befestigt, indem der untere Teil des geraden
Abschnittes 3a mittels eines Klebstoffes in einer Nut im Luftführungshalter fest
eingesetzt ist. Die Luftführungsöffnungen der aufeinanderfolgend angeordneten Luftführungselemente
bilden einen Fadenführungskanal 4A , durch den der von einer Hauptdüse 11 ausgestossene
Schussfaden 12 läuft , um in das Fach 14 aus Kettfäden 13 eingetragen zu werden.
Darauf hinzuweisen ist, dass der mittlere Durchmesser der Luftführungsöffnung 4
auf einem Wert kleiner als der Wert eingestellt worden ist, unter dem ein Schussfadeneintrag
bei einer Eintragvorrichtung mit Lauftführungselementen unmöglich ist, die konische
Luftführungsöffnungen aufweisen.
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Besagter Durchmesserwert beträgt daher weniger als 12 mm, wie zuvor
erwähnt. Des weiteren sind die Abstände zwischen benachbarten Luftführungselementen
(d.h. die aufeinanderfolgenden Freiräume zwischen den Luftführungselementen) so
gewählt, dass ein Herausfliegen des Schussfadens durch den Schlitz 5 unter dem Einfluss
der durch die Freiräume zwischen den Luftführungselementen 3 austretenden Luft verhindert
wird. Mit anderen Worten, besagte Freiräume sind so gewählt, dass der durch die
Schlitze 5 in den Luftführungselementen austretende Luftstromanteil durch den Luftstromanteilsder
durch die Freiräume austritt, kompensiert oder gelöscht wird. Jeder Freiraum hat
vorzugsweise eine Abmessung von nicht weniger als 0,8 mm und liegt höchst vorzugsweise
im Bereich von 0,8 mm bis 1,6 mm mit Ausnahme des Freiraumes zwischen den Luftführungselementen,
in dem die Nebendüse 20 angeordnet ist. Der Luftführungshalter 6 ist in der Nut
von einem Riethalter 9 zusammen mit dem unteren Rahmen des Riets 1 befestigt.
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Der Riethalter 9 ist fest am oberen Abschnitt von einem Ladebalken
8 befestigt, der an einer drehbaren Welle 7 montiert ist, so dass er in Vor- und
Ra9}clfdrtsrichtung verschwenkt werden kann. Die Welle 7 ist drehbar an einem Webmaschinenrahmen
17 gehalten. Das Bezugszeichen 15 in Fig. 2 betrifft den Warenrand von einem textilen
Flächengebilde 16. Der Luftführungshalter 6 ist in eine Vielzahl von Stücke unterteilt.
Ein Nebendüsenhalter 18 ist mittels kleiner Schrauben an der Endfläche von jedem
Stück, die der der Hauptdüse 11 abyewandten Seite der Webmaschine zuweist, mit Ausnahme
der entsprechenden Fläche desjenigen Stückes befestigt, das am weitest entfernt
von der Hauptdüse liegt.
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Eine Nebendüse 20 mit rohrförmiger Gestalt wird so von dem Halter
18 getragen, dass sie zwischen den geraden Abschnitten 3a an den benachbarten Luftführungselementen
3 zu liegen kommt. Demzufolge ist eine Vielzahl von Nebendüsen 20, ausgerichtet
längs des Fadenführungskanals 4AZjeweils parallel zu den Luftführungselementen 3
liegend angeordnet. Der innere Hohlraum der Nebendüse 20 steht mit einem Luftzuführrohr
21 über eine nicht gezeigte im Halter 18 ausgebildete Durchlasspassage in Verbindung.
Das Luftzuführrohr 21 ist am Halter 18 befestigt und erstreckt sich längs des Riethalters
9 nach unten. Ein flexibler Schlauch 22 ist an seinem einen Ende mit dem Luftzuführrohr
21 und an seinem anderen Ende mit dem Luftauslass von einem Luftsteuerventil 24
verbunden, das an einer langgestreckten Leiste 23, die sich zwischen den gegenüberliegenden
Maschinenrahmenteilen 17 erstreckt, fest angebracht ist. Der Lufteinlass des Luftsteuerventiles
24 ist mit einer nicht gezeigten Hochdruckluftquelle verbunden.
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Das Luftsteuerventil 24 ist so aufgebaut und angeordnet, dass ein
Ventilelement 25 gewöhnlich in eine Richtung unter Vorspannung steht (in Fig. 2
nach unten) und durch die Kraft einer nicht gezeigten im Ventil 24 angeordneten
Feder beaufschlagt wird, um das Ventil zu öffnen und damit Druckluft in den Schlauch
22 einzuführen. Das so vorgespannte Ventilelement 25 belastet an seinem unteren
Endbereich einen schwenkbaren Hebel 27, der mit einem Ende über einen axialen Stift
26 am Gehäuse des Luftsteuerventiles 24 drehbar befestigt ist. Am anderen Ende des
schwenkbaren Hebels 27 ist drehbar ein Nockenfolgeorgan 28 gehalten. Das Nockenfolgeorgan
28 ist so angeordnet, dass es die Führungsfläche von einer drehbaren Kurvenscheibe
30 berührt, die fest an einer drehbaren Welle 29 gehalten ist. Die Welle 29 dreht
sich bei jedem Arbeitszyklus der Webmaschine , d.h. pro einmaliger Hin- und Rückbewegung
des Riets 1, einmal. An der Kurvenscheibe 30 ist eine Nockenerhöhung 30a angeformt.
Wenn das Folgeorgan 28 die Nockenerhöhung 30a berührt, wird das Ventilelement 25
durch den Hebel 27 nach oben gedrückt, um das Ventil 24 zu öffnen, so dass Druckluft
in den flexiblen Schlauch 22 einströmen kann. Darauf hinzuweisen ist, dass die Kurvenscheibe
so ausgebildet ist, dass ihre Nockenerhöhung 30a das Folgeorgan 28 berührt, wenn
der aus der Hauptdüse 11 ausgestossene Schussfaden 12 in die Nähe der betreffenden
Nebendüse 20 gelangt ist.
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Jede Nebendüse 20 ist an ihrem oberen Ende geschlossen und weist an
ihrer oberen Seitenwand eine Düseöffnung 32 auf.
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Das obere Ende von jeder Nebendüse 20 hat eine abgerundete konische
Gestalt. Die Düsenöffnung 32 ist so ausgebildet, dass ihre Achse auf einer horizontalen
Ebene liegt, die
die Achse G des Fadenführungskanals 4A enthält
und die Achse G unter einem bestimmten Winkel e schneidet.
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Folglich schneidet die Iufeabstrahllinie N der Nebendüse 20 die Achse
G des Fadenführungskanals unter einem Winkel, um auf die innere Oberfläche 3a der
Luftführungsöffnung 4 des Lauftführungselementes 3 aufzutreffen,das näher an der
der Hauptdüse abgewandten Seite der Webmaschine als die Düse 20 liegt. Vorzugsweise
haben mehrere Luftführungselemente, die sich abstromseitig von jeder Nebendüse 20
befinden, an ihren die Luftführungsöffnung bildenden Flächen Ausschnitte 33 mit
einer abgerundeten nutenförmigen Gestalt. Hierdurch lässt sich verhindern, dass
die Nebendüse 20 in den Fadenführungskanal 4A hineinragen muss, so dass ein Ausfall
des Schussfadeneintrags infolge eines Verfangens des Schussfadens 12 an der Nebendüse
20 verhindert wird.
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Die Arbeitsweise der vorbeschriebenen Schussfaden-Eintragvorrichtung
wird nachfolgend erläutert.
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Bei der Rückwärtsbewegung des Riets 1 gelangt jedes Luftführungselement
3 der Schussfadenführungsvorrichtung 2, die sich mit dem Riet 1 bewegt, in das Kettfädenfach
14 und schiebt die Kettfäden 13 beiseite. Fast gleichzeitig gelangt jede Nebendüse
20 ebenfalls in das Fach 14, wobei sie mit ihrem oberen Abschnitt die Kettfäden
beiseite schiebt. Von dem Zeitpunkt an, bei dem die Kettfäden aus dem Schussfadenführungskanal
4A herausgekommen sind, wird Druckluft aus der Hauptdüse 11 in den Fadenführungskanal
14A ausgestossen und damit der Schussfaden 12 unter der Wirkung der ausgestossenen
Druckluft und des dadurch gebildeten Luftstromes eingeblasenR um den Schuss fadeneintrag
auszulösen. Unmittelbar bevor das vordere
Ende des Schussfadens
in Nähe jeder Nebendüse 20 gelangt ist, beginnt die Nockenerhöhung 30a an der Kurvenscheibe
3G das Folgeorgan 28 zu berühren, so d--iss das Ventilelement 25 im Luftsteuerventil
24 durch den Hebel 27 nach innen gedrückt wird. Das Luftsteuerventil 24 öffnet sich
daher, um Druckluft zur Nebendüse 20 über den Schlauch 22 und das Rohr 21 zu führen.
Aus der Düsenöffnun-g 32 von jeder Nebendüse 20 wird daher ein Luftstrahl in diebestimmte
Richtung ausgestossen. Der Schussfaden 12 wird daher längs des Fadenführungskanals
4A sukzessive durch die Luftstrahlen aus den Düsenöffnungen der aufeinanderfolgend
angeordneten Nebendüsen 20 weggeblasen, um den Schussfadeneintrag vorzunehmen. Jede
Nebendüse 20 ist so angeordnet, dass der Ausstoss des Luftstrahles aus der betreffenden
Düsenöffnung 32 aufhört, wenn die weitere Bewegung des Schussfadens von der nachfolgenden
Nebendüse 20 übernommen wird, da die Nockenerhöhung 30A an der Kurvenscheibe 30
aus dem Bereich des Nockenfolgeorgans 28 kommt.
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Bei Beendigung des Schussfadeneintrags hören die Druckluftabstrahlungen
von der Hauptdüse 11 und der am weitest davon entfernt liegenden Nebendüse 20 auf
und -kommen die Luftführungselemente 3 sowie die Nebendüsen 20 bei der nachfolgenden
Vorwärtsbewegung des Riets 1 aus dem Kettfädenfach 14 heraus. Zu diesem Zeitpunkt
gelangt der eingetragene Schussfaden 12 aus der Luftführungsöffnung 4 in jedem Luftführungselemen£'3
heraus, indem er sich durch den Schlitz 5 unter der abstützenden Wirkung der unteren
das Fach 14 bildenden Kettfäden hindurchbewegt. Danach wird der Schussfaden 12 gegen
den Warenrand 15 durch das Riet 1 geschlagen, um das textile Flächengebilde 16 vorzusehen.
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Nachfolgend wird die Art des vorerwähnten Schussfadeneintrays im Detail
anhand von Fig. 3 beschrieben. Fig. 3 zeigt den Schussfadeneintrag unter Bedingungen,
die bei einer Vielzahl von Versuchen, welche unter Änderung zahlreicher Faktoren
der Versuchsbedingungen durchgeführt wurden, die besten Ergebnisse ergaben. Die
Versuchsbedingungen für Fig. 3 waren folgende: Der Innendurchmesser D der Luftführungsöffnung
in jedem Luftführungselement 3 betrug: 7 mm.
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Die Dicke T des Luftführunyselementes 3 betrug: 2,9 mm.
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Der Abstand C zwischen dem Lauftführungselementen 3 war: 1,6 mm.
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Der Durchmesser d der Düsenöffnung'32 in jeder Nebendüse 20 betrug:
1 mm.
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Der Schnittwinkel e der Luftabstrahllinie N der Düsenöffnung 32 relativ
zur Achse von jeder Luftführungsöffnung 4 betrug: 150 und der Abstand P zwischen
benachbarten Nebendüsen 20 war: 100 mm.
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Wie in Fig. 3 gezeigt, wurde der Schussfaden 12 bei Annäherung an
die Nebendüse 20 gegen und auf die Luftabstrahllinie N gezogen. Danach' kZeuzte
der Schussfaden 12 die Achse G längs der Luftabstrahllinie N und bewegte sich weiter
vorwärts, wobei die Vorwärtsbewegungsrichtung längs der theoretischen Reflexionslinie
R eine Änderung unter erneuter Kreuzung der Achse G erfährt. Danach änderte der
Schussfaden 12 wieder seine Vorbewegungsrichtung , um sich längs der Achse G zu
bewegen, sobald er die Achse G wieder gekreuzt hat. Der Schussfaden 12 mit geringem
Gewicht kommt daher in einer Position zu liegen (in der Mitte des im Fadenführungskanal
gebildeten Luftstromes)bei der die Strömungsgeschwindigkeit des Luftstromes am grössten
ist. Es scheint dhr, dass dieser Verlauf des Schussfadens die Mitte des Luftstromes
im Fadenführungskanal anzeigt.
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In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass bei der einganys
erwähnten Schussfaden-Eintragvorrichtung Basis zaSS der US-Patentanmeidung Nr. 149
083), bei der die Luftführungselemente mit den konischen Luftführungsöffnungen mit
Nebendüsen kombiniert sind, die theoretische Reflexionslinie (in Fig. 3 mit R' bezeichnet)
der Luft abstrahllinie N einen zick-zackförmigen Verlauf mit allmählich abnehmendem
Teilungsabstand hat. Dies ist Folge der effektiven und raschen Konvergenz des Luftstromes
in die Achse G. Aus dem Verlauf der Reflexionslinie R' ergibt sich jedoch, dass
im Luftstrom Turbulenzen entstehen, wenn die Querschnittsfläche der Luftführungsöffnung
in jedem Luftführungselement verringert wird. Bei der Erfindung wird jedoch eine
theoretische Reflexionslinie R mit gleichmässigen Teilungsabständen gebildet und
entsteht daher ein stabiles Luftstromzentrum selbst bei einem engen Fadenführungskanal.
Des weiteren zeigt die Beobachtung, dass das Luftstromzentrum schliesslich mit der
Achse G zusammenfällt, und daß durch die einzelnen Freiräume in einer Reihe von
Luftführungselementen gleichförmige radiale Luftaustritte stattfinden Bei der erfindungsgemässen
lufteinsparenden Schussfaden-Eintragvorrichtung wird der Schussfaden in den Fadenführungskanal,
der durch die Luftführungsöffnungen in einer Reihe von radial annähernd geschlossenen
Luftführungselementen gebildet ist, unter dem Einfluss der Luftstrahlen aus der
Hauptdüse und den Nebendüsen eingetragen, wobei die Luftführungsöffnung in jedem
Luftführungselement ohne jede Verjüngung geradlinig ausgebildet ist. Desweiteren
ist der Abstand von jedem Freiraum zwischen' den Luftführungselementen so gewählt,
dass dadurch ein geeigneter Luftstromanteil entweichen kann. Dies ermöglicht eine
Verringerung
der Luftführungsöffnung im Luftführungselement in
einem Umfang, wie er bei herkömmlichen Schussfaden-Eintragvorrichtungen nicht möglich
ist, \;ici5 ZU einer erheblichen Einsparung an Luft führt. Obgleich bei der erfindungsgemassen
Eintragvorrichtung gewisse Luftverluste vorliegen, ergibt sich eine stabile Förderwirkung
auf den Schussfaden, der gemäss Fig. 3 mit Hilfe der entwichenen Luft im Fadenführungskanal
in Schwebung gehalten wird, so dass ein äusserst geringer Widerstand gegen die Bewegung
des Schussfadens vorliegt. Daher kann die Anzahl an Nebendüsen im Vergleich zu der
vorerwähnten zweiten herkömmlichen Schussfaden-Eintragvorrichtung verringert werden,
so dass die Erfindung auch vom wirtschaftlichen Standpunkt her eine erhebliche Verbesserung
von Schussfaden-Eintragvorrichtungen mit radial annähernd geschlossenen Luftführungselementen
ergibt.
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L e e r s e i t e