DE3109523A1 - Steroidspirooxathiazolidine, verfahren zu ihrer herstellung und diese verbindungen enthaltende arzneimittel - Google Patents
Steroidspirooxathiazolidine, verfahren zu ihrer herstellung und diese verbindungen enthaltende arzneimittelInfo
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P 1 432
Patentansprüche und Besehre ibung
zur Patentanmeldung
RICHTER GEDEON VEGYESZETI GYAR R.T,
Budapest, Ungarn
betreffend
Steroidspirooxathiazolidine, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese Verbindungen enthaltende
Arzneimittel
130067/0606
Beschreibung
Die Erfindung betrifft neue Steroidspirooxathiazolidine
einschließlich ihrer Stereoisomere und deren Gemische
sowie Salze, ein Verfahren zu ihrer Herstellung und diese Verbindungen enthaltende Arzneimittel, insbesondere
solche mit Antialdosteronwirkung beziehungsweise antimineralcorticoider
Wirkung, also Diuretica.
Es ist bekannt, daß das Aldosteron, das Hormon der Nebennierenrinde, bei der Regelung des Salzhaushaltes im
Organismus eine wichtige Rolle spielt. In krankhaften Fällen wird mehr Aldosteron erzeugt und dieses Hormon verursacht
eine Retention der Natriumionen, was unter anderem zur Bildung von Ödemen infolge gestörter Leber- und Nierentätigkeit
sowie Ödemen cardialen Ursprunges führt. Durch Verbindungen mit antimineral-corticoider Wirkung
wird die schädliche Wirkung dieses Hormones gehemmt; diese fördern über die Tubuluszellen der Niere die Ausscheidung
der Natriumionen und damit die Entleerung der Ödeme. Die Verbindungen mit Aldosteron entgegenwirkender beziehungsweise
aldosteron-antagonistischer Wirkung üben auf diese Weise eine diuretische Wirkung aus und bilden eine
besonders bedeutende Gruppe der Diuretica«.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, überlegene pharmakologische Wirkungen aufweisende neue Steroidspirooxathiazolidine,
ein Verfahren zur Herstellung derselben und diese Verbindungen enthaltende Arzneimittel zu schaffen.
Das Obige wurde überraschenderweise durch die Erfindung erreicht.
- 18 -
Gegenstand der Erfindung sind Steroidspirooxathiazolidine der allgemeinen Formel
worin
R,. für einen Alkylrest mit 1 "bis 3 Kohlenstoffatomen)
oder einen Alkenylrest mit 2 "bis 4
Kohlenstoffatomen steht und
Kohlenstoffatomen steht und
Z eine Gruppe der allgemeinen Formeln
- 19 -
130067/0606
II ,
III ,
IV ,
- 20 -
130067/0606
beziehungsweise
in weichletzteren
für einen Alkylrest mit
1 bis 3 Kohlenstoffatom(en)
steht,
- 21 -
130067/0606
Wasserstoff oder einen Methylrest bedeutet,
Wasserstoff, einen Alkylrest
mit 1 bis 3 Kohlenstoffatom(<a$9
einen Dialkylamino-
alkylrest Mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen)
in jedem Alkylteil, einen Alkylcarbonylrest
mit-2 bis 4
Kohlenstoffatomen, einen Alkoxycarbonylrest mit
2 bis 4 Kohlenstoffatomen oder einen Carboxyalkyl-
carbonylrest mit 3 "bis 6
Koalenstoffatomea darstellt
und
die gestrichelten Linien (=-==.)
für gegebenenfalls vorliegende itreitere chemische
Bindungen stehen,.
bedeutet
mit der weiteren Maßgabe, daß
im fall© daB
Z für eine Gruppe'der Formel Yl steht
zwischen den Kohlenstoffatomen in den 4- und 5=Stsllnngen oder
zwischen den Kohlenstoffatomen in den 5- und 6~Steilungen eine
22
130081/0S0
von der "betreffenden gestrichelten
Linie ( ) dargestellte weitere
chemische Bindung und damit eine Doppelbindung vorliegt
sowie ihre Stereoisomere und deren Gemische und, im Falle daß R1, einen Dialkylaminoalkylrest oder Carboxyalkylcarbonylrest
darstellt, ihre Salze.
Vorzugsweise ist der Alkylrest beziehungsweise sind die Alkylreste, für den beziehungsweise die R^ und/oder
Rp und/oder R^ stehen kann beziehungsweise können, ein
solcher beziehungsweise solche mit 1 oder 2 Kohlenstoffatomen) .
Es ist auch bevorzugt, daß der Dialkylaminoalkylrest, für den R^ stehen kann, ein solcher mit 1 oder 2 Kohlenstoff
atom(en) in jedem Alkylteil ist.
Ferner ist es bevorzugt, daß der Alkylcarbonylrest oder Alkoxycarbonylrest, für den R^, stehen kann, ein solcher
mit 2 oder 3 Kohlenstoffatomen ist.
Weiterhin ist es bevorzugt, daß der Carboxyalkylcarbonylrest, für den R^, stehen kann, ein solcher mit
3 oder 4 Kohlenstoffatomen ist.
Besonders bevorzugte erfindungsgemäße Verbindungen sind 3ß-Hydroxyandrost-5-en-17S-spiro-5'-(3l-niethyl-
-1',2',3l-oxathiazolidin)-2l-oxyd und 3-0xoandrosta-4,6-
-dien-17S-spiro-51-(3'-methyl-1·,2',3'-oxathiazolidin)-
-2'-oxyd.
- 23 -
130067/0606
Gegenstand dar Erfindung ist aucli ein Yerfaasea siis·
Herstellung der erf ind-ungsgemäßan Verbindungen9 w©lciies
daduroE gekenn se lehnet ist, daß 17oC=Ail^fiamiaometliyl« be
sishungsweis© i7c
des allgemeines lorael
des allgemeines lorael
N-R,
GH,
In c,
"und % wi© oben festgelegt
mit Süionyl¥®rbindung®a der allgemeinen Formel
¥111
7/080S
■ - 24 -
X für ein Halogenatom oder einen
Imidazol-1-ylrest steht oder
die beiden X zusammen einen Rest der allgemeinen Formel
Il
= N - C - 0 - Rc IX ·,
in welchletzterer
Rc für einen Alkylrest mit
1 bis 3 Kohlenstoffatom(en) steht,
darstellen,
umgesetzt werden undVgegebenenfalls
umgesetzt werden undVgegebenenfalls
die gegebenenfalls erhaltenen Steroidspirooxa-. thiazolidine der allgemeinen Formel I,
bei welchen
R^ wie oben festgelegt ist und
Z für eine Gruppe der allgemeinen Formel VI, in welchletzterer
R1, Wasserstoff bedeutet und
- 25 130067/0606
Il 3c
Rp und Rj sowie
die gestrichelten
Linien ( ) vii© oben
festgelegt sind,
steht,,
gegebenenfalls in Form ihrer 3-Alkaliverbindungen,
insbesondere 3-Natriumverbindungen,
an ihrer 3-Hydro3tygruppe mit Alkylhalogeniden
mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen oder Dialkylaminoalkylhalogeniden
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen in jedem Alkylteil alkyliert werden odes·
an ihrer 3-Hydroxygruppe mit reaktionsfähigen
Derivaten von Carbonsäuren mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen oder mit Ilkoxycarbonylhalogeniden
mit 2 bis 4· Kohlenstoffatomen oder mit Dicarbonsäuren mit 3 "bis 6 Kohlenstoffatomen
acyliert werden oder
a) zur Oxydation ihrer 3-Hydroxygruppe mit
Ketonen in Gegenwart von Aluminiumalkoliolaten
umgesetzt werden und gegebenenfalls
b) die gegebenenfalls" erhaltenen Steroidspirooxathiazolidine
der allgemeinen Eormel I5
bei welchen
S^j wie oben festgelegt ist und
Z für eine Gruppe der allgemeinen Formel IV,
26
31Ö9523
in weichletzterer
und IU ' wie oben
festgelegt sind und
die gestrichelten
Linien ( ) keine weiteren
chemischen Bindungen bedeuten,
steht,
οφ an der 3-Carbonylgruppe zur
3-Hydroxygruppe reduziert werden ird
ß) die erhaltenen Steroidspirooxathiazolidine der allgemeinen Formel I,
bei welchen
R,, wie oben
festgelegt ist und
Z für eine Gruppe der allgemeinen Formel VI,
in welchletzterer
R^ Wasserstoff bedeutet,
- 27 130067/0606
lo- und R-, 2 3
31Ö9523
wie oben
fest«
gelegt
sind
die gestrichelte Linie ( )
zwischen, dea
stamen in ösa
4- und 5-
-StalksQgen eine weitere
caenisiie Bindung
darstellt
an ibrer J-Hy
mit Alkylhalogeniden mit
Ibis 3 Kohlenstoffatomen
oder Dialkylaminoalkyl-
halogeniden mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
in jedem
llkjltell all^liertwerden oäer
an Ihrer J-mit reaktionsfähigen Derivaten von Carbonsäuren mit
2 bis 4 Kohlenstoffatomen oder alt Alkoxycarbonylhalogeniden
mit 2 bis Kohlenstoffatomen oder mit Dicarbonsäuren mit 3 bis
Kohlenstoffatomen acyliert werden „ 28 -
130087/080S
und gegebenenfalls die erhaltenen Steroidspirooxathiazolidine der allgemeinen Formel I,
bei | welchen | und |
R1 | wie oben | der |
festgelegt | ||
ist | ||
Z | für eine Gruppe | |
allgemeinen For | ||
mel VI, | ||
in weichletzterer
Rj, eiei Alkyl-
caibcnjürest
nit 2 bis 4 Kohlenstoff-
Alkoxycaiboctvlrest
mit 2bds 4 KbhToistxifr- ·
atanm oder einen Carboxyalkylcarbor^lrest
mit 3 bis 6 Kbblenst»ffatomen
bedeutet,
- 29 -
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-.29 -
und R7 wie oben festgelegt sind
die gestrichelte
lame (. _)
lame (. _)
zwischen- den KoHsnsfcaffatonsa
ia dsl 4- und 5-
-SteHungen
eire chemische Bindung darstellt,
steht
aa ihres? ^
wieder hydrolysiert
oder
in dej^if@rteiLha?t m@unto? i,^ "b) oi.)
gegebenenfalls erhaltenen Steroiaspirooxathiazolidise der allgemeinen lormel I5
gegebenenfalls erhaltenen Steroiaspirooxathiazolidise der allgemeinen lormel I5
wi@ oben festgel©gt ,ist
2s. für ©in® Gruppe der allgemeinen
Formel IV,
in weichletzterer
Rp und E, wie
oben festgelegt sind
und
die gestrichelten
Linien ( ) keine weiteren
chemischen Bindungen "bedeuten,
durch Dehydrieren mit Benzochinonderivaten zwischen den Kohlenstoffatomen in den
1- und 2-Steilungen und/oder zwischen den Kohlenstoffatomen in den ^- und ts-Stellungen
1 oder 2 weitere Doppelbindung(en) ausgebildet wird beziehungsweise werden oder
C) die, vorteübaft wie unter A,-ν b) ^O beschrieben, gegebenenfalls
erhaltenen Steroidspirooxathiazolidine der allgemeinen Formel I,
bei welchen
R^j wie oben festgelegt ist und
Z für eine Gruppe der allgemeinen Formel. IV,
- 31 -
130067/0608
■ - 31 -
in welchletzterer
R0 und H2 . ■ wie
festgelegt sind
und
die gestrichelten
Linien (—■—) keine v/eiteren
chemischen Bindungen bedeuten,,
mit Methylhalogeniden, vorzugsweise in Gegenwart
¥on Kaliumtert.-biatylat und bei niedrigen
Temperaturen", wigesetet ^ieEUen- und g^bsneafalls
die gegebenenfalls erhaltenen Steroidspirooxathiazolidine
der allgemeinen Formel I,
"bei welchen
H^ wie oben festgelegt
ist und
Z für eine Grupp© der allgemeinen For-"mel
VI1,
in welclaletzterer
Rj, einen Diallcylaminoalkyl- oder
Carboxyalkylcarbonylrest bedeutet,
steht ο
32
mit organischen oder anorganischen Säuren beziehungsweise Basen in SaJze überführt werden,
worauf gegebenenfalls die erhaltenen Steroidspirooxathiazolidine
der allgemeinen Formel I in an?sich bekannter V/eise in Stereoisomere gespalten werden, wobei gegebenenfalls
diese Spaltung schon an als Zwischenprodukte dienenden erfindungsgemäßen Steroidspirooxathiazolidine^
der allgemeinen Formel I vorgenommen wird.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird als Thionylverbindung der
allgemeinen Formel VIII Thionylchlorid verwendet. Seine Umsetzung mit den 17^-Alkylaminomethyl- beziehungsweise
^7^_Alkenylaminomethyl-17ß-hydroxysteroiden der allgemeinen
Formel VII wird zweckmäßig in Gegenwart von säurebindenden Mitteln, insbesondere Triäthylamin, durchgeführt.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird als Thionylverbindung
der allgemeinen Formel VIII N,N·-Thionyldiimidazol, welches
ein reaktionsfähiges Derivat des Thyionylchlorides ist, verwendet. Dabei wird als Ν,Ν'-Sulfinyldiimidazol
vorteilhaft ein solches, welches aus Thionylchlorid hergestellt worden ist (H. A. Staab, Angew. Chemie 7fh [1962],
407) ι ohne Isolierung in situ in Form seiner Lösung in
einem Lösungsmittel des Äthertyps mit den 17o<.-Alkylaminomethyl-
beziehungsweise 17"<>-Alkenylaminomethyl-/l7ß-hydraxysteroiden
der allgemeinen Formel VII umgesetzt.
Nach einer anderen vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird als Thionylverbindung
der allgemeinen Formel VIII ein N-SuIfinylcarbamidsäureester, insbesondere N-SuIfinylurethan, verwendet. Dabei
- 33 -
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werden als N~Sulfinylcarbamidsäureester, insbesondere
N-SuIfiny!urethan, vorteilhaft solche, welche aus
Thionylchlorid und am Stickstoffatom nicht substituierten Carbamidsäureesterüg insbesondere Urethan, zweckmäßig
in Gegenwart von säurebindenden Mitteln, hergestellt worden sind, in situ oder nach ihrer Isolierung
mit den 17^~Alkylaminomethyl- beziehungsweise 17rt-Alkenylandnomethyl-iyß-hydroxysteroiden
der allgemeinen Formel V3X umgesetzt» Diese Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens ist vor allem bei Verwendung von 17^-Alkylaminomethyl- beziehungsweise ΙΤΛ-Alkenylaminometiiy
1-17ß-hydro3qfsteroiden der allgemeinen Formel VII,
bei-welchen in der 3-Stellung eine freie Hydroxygruppe
ist (Z = allgemeine Formel VI mit R^ = Wasserstoff) als
Überraschenderweis® werden mit diesen N-SuIfinylcarbamidsäureestern
aus den 17^-Allcylaminomethyl- beziehungsweise
17^™Alkenylaminomethyl-17ß-hydroxysteroidausgangsverbindungen
der allgemeinen Formel VII mit einer 3-=Metho3qr=.225(^0)"=<3-ieöstruktur solche Steroidspiro-oxathiazolidine
s ?/elche einen aromatischen A-ßing aufweisen,
erhaltene Eine solche !Reaktion war bisher unbekannte
Das erfindungsgemäße Verfahren umfaßt wie bereits erwähnt
auch solche Umsetzungen^ bei denen an Verbindungen, welche bereits den.ausgebildeten Oxathiazolidinring aufweisen
, das heißt an erfindungsgemäßen Steroidspirooxathiazolidinen der allgemeinen Formel I, die 3-Hydroxygruppe
alkyliertg aeyliert oder zu einer 3-02Cogruppe
oxydiert wird sov/ie ferner an durch die letztere Umsetzung
_ 54 -
erhaltenen Ketosteroiden 1 oder 2 weitere Doppelbindung(en)
ausgebildet wird beziehungsweise werden oder Steroidspirooxathiazolidine
mit der 3-0xo-A-enstruktur in Gegenwart von
Basen mit Methylhalogeniden alkyliert werden oder aus Steroidspirooxathiazolidinen vom 3-0xo-4-entyp durch Reduktion
der 3-Carbonylgruppe Steroidspirooxathiazolidine vom
3-Hydroxy-4—entyp und durch Alkylieren oder Acylieren weitere
Derivate der letzteren Verbindungen hergestellt werden [Umsetzungen A^\, Ap^ ♦ -^V B) ^cL C)].
Alle diese Umsetzungen können auch vor der Ausbildung des Oxathiazolidinringes (Spiroringes) durchgeführt werden,
das heißt im erfindungsgemäßen Verfahren können als "W-Alkylaminomethyl- beziehungsweise 17^-Alkenylaminomethyl-17ß-hydroxysteroide
der allgemeinen Formel VII auch solche, welche die durch die obigen Umsetzungen erhaltenen
Gruppen beziehungsweise Bindungen bereits aufweisen, eingesetzt werden, in manchen Fällen ist es aber vorteilhafter,
die Umsetzungen mit den Steroidspirooxathiazolidinen durchzuführen.
Die Oxydation der 3-Hydroxyandrost-5-enspirooxathiazolidine
(allgemeine Formel I mi* Z = Formel VI bei R^ = Wasserstoff)
und der Bedeutung der gestrichelten Linie zwischen den Kohlenstoffatomen in den 5- und 6-Stellungen als
weiterer Bindung [Umsetzung A^n a)] kann zweckmäßig in Gegenwart
von Aluminiumisopropylät als Aluminiumalkoholat mit Cyclohexanon als Keton durchgeführt werden, wodurch 3-Oxoandrost-4~en-17-spirooxathiazolidine
erhalten werden.
Zum Dehydrieren zur Ausbildung der δ -Doppelbindung
in diesen 3-0xoandrost-4-en-17-spirooxathiazolidinen
- 35 -
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31Q9523
55 -
[Umsetzung B)] kann als. Benzochinonderivat vorzugsweise
eingesetzt werden.
Zum Dehydrieren sur Ausbildung der Δ -Doppelbindung
bei den genannten ^-Oxoandrost-^-en-iy-spirooxatniazolidinen
(Spirooxathiazolidinen mit einer 3-Oxo-4--enstruktur)
[Umsetzung B)] kann wegen der Säureempfindlichkeit des
Spiroringes zweckmäßig Chloranil mit mit Orthoameisensäureäthylester
hergestellten Enolätherderivaten der ersteren
tungesetzt werden«
Zm? Umsetzung der genannten 3-0xoandrost-4-en-17-spi-
rooxathiazolidinen zur Herstellung von deren 2,2-Dimethylderivaten
[Umsetzung C)] kann als Meti^lhaTogenid vorteilhaft
Methyljodid verwendet werden. Dabei sind als niedrige TemT
peraturerij deren Anwendung bevorzugt ist, Temperaturen unter
-50°G zu verstehen«.
Die durch, das erfindungsgemäße Verfahren erhaltenen
Reaktionsgemische können in an sich bekannter V/eise, zum Beispiel durch Eingießen in Wasser, Extrahieren, Umkristallisieren
und/oder Säulencteoaiatographie, aufgearbeitet
werden.
Entsprechend den Asymmetriemöglichkeiten der Schwefelverbindungen mit 3 Liganden entstehen die Steroid-17-spirooxathiazolidine
bei der Ausbildung des Oxathiazolidinringes als diastereomere Verbindungspaare (Gemische der
exo- und endo-Isomere)a [Das Isomer, bei welchem das an
das Schwefelatom gebundene Sauerstoffatom zur angularen 18-Alkylgruppe in der traas-Stellung steht, wird als exo-
-Isomer definiert. Das Verhältnis der exo- und endo-Xscmere
- 36 -
kann auf Grund der Signalhöhen der verdoppelten 18-Methyl-
-Signale im magnetischen Protonen-Kernresonanz-Spektrum der. Gemische ermittelt werden. Das Signal mit der größeren chemischen
Verschiebung wird dem endo-Isomer zugeordnet].
Bei der Hingschlußreaktion (Umsetzung der 17oC-Alkylaminomethyl-
beziehungsweise 17<*-Alkenylaminomethyl-I7ß-
-hydroxysteroide der allgemeinen Formel VII) mit SuIf inyldiimidazol
konnte eine gewisse Stereoselektivität mit begünstigtem Entstehen des exo-Isomers festgestellt werden,
während bei der Ringschlußreaktion mit N-SuIfinylurethan
das Entstehen des endo-Isomers begünstigt wird.
Bei der Reinigung von Gemischen (zum Beispiel durch Umkristallisieren) reichert sich meistens das exo-Isomer au.
Ein Teil der Ausgangsverbindungen der allgemeinen Formel VII ist in der belgischen Patentschrift 864- 689 beschrieben.
Ausgangsverbindungen, welche neu sind, werden in den weiter unten folgenden Beispielen eingehend beschrieben.
Ferner· sind erfindungsgemäß Arzneimittel, welche 1 oder mehrere der erfindungsgemäßen Verbindungen als Wirkstoff
beziehungsweise Wirkstoffe, zweckmäßigerweise zusammen mit
1 oder mehr üblichen Träger- beziehungsweise Füll- und/oder Hilfsstoff(en) ooeee oe
esoefee--er- ähnlices,
ee j ee _
Die erfindungsgemäßen Verbindungen haben nämlich wie
bereits erwähnt wertvolle pharmakologische Wirkungen,
- 37 -
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31Q9523
insbesondere Antialdosteronwirkung (dem Aldosteron entgegenwirkende
beziehungsweise aldosteron-antagonistische Wirkung)
und somit diuretische Wirkung, im allgemeinen bei fehlenden oder auf das erwünschte Maß verminderten hormonalen
Wirkungen.
Die Antialdosteronwirkung der erfindungsgemäßen Verbindungen
wurde an Ratten mit Hilfe von 2 verschiedenen Verfahrensweisen untersucht;
a) Verfahrensweise nach C. M. Kagawa (G. M. Kagawa und Mitarbeiter: J. Pharmacology Exp. Ther., 126
[1959], 123).
18 Stunden vor der Behandlung wurden die Nebennieren der Versuchsratten entfernt. Gleichzeitig mit
der Verabreichung der zu untersuchenden Substanz erhielten die Tiere subkutan jeweils 12,5 ^Ug Desoxycorticosteronacetat
(DOCA), welches die Aldo steronwirkung ersetzt (Mineral-corticoid).
Im Urin der Ratten wurde der Na - und K+-Gehalt
f lamiiienpho tome tr i sch bestimmt. Als Vergleichs substanz
wurde das anerkannt gut wirksame 17^-Carboxyäthyl-17ß-hydroxy-7^-acetylthioandrost-4-en-3-onlacton
[Spironolacton] gleicher Wirkungsrichtung wie die der erfindungsgemäßen Verbindungen in
einer Menge von 480 iig/Tier verwendet. Zum Vergleich
wurde auch eine Gruppe von Tieren nur mit Desoxycorticosteronacetat
(DOGA) behandelt. Zur Auswertung wurden die Werte
log J^—.. herangezogen. Die Ergebnisse sind
K+
- 38 -
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in der unten folgenden Tabelle I zusammengestellt.
b) Verfahrensweise nach. Holmann (Arch. Exp. Path, und
Pharmak. 247 [1954], 419); sogenanntes
"Na-balance"-Experiment.
Es wurde ausgewählten männlichen Ratten mit Gewichten von 230 bis 250 g intravenös eine mit Glucose
isoosmotisch gemachte 0,2%-ige Natriumchloridinfusion
verabreicht.· Durch Beobachtung der Na+- -Ausscheidungsfähigkeit der Nieren während 24 Stunden
wurde nachgewiesen, daß die mit dem Urin ausgeschiedene und die mit der Infusion in den Organismus
der Tiere eingebrachte Na+-Menge in der Zeit zwischen der 4-ten und der 13-ten Stunde im Gleichgewicht
waren. Ss wurden 3 Untersuchungsgruppen gebildet:
1. Gruppe mit Mineral-Corticoid + Antialdosteroonverbindung.
2. Gruppe mit Mineral-Corticoid.
3. Blindversuchsgruppe.
In der 2-ten Gruppe wurden gleichzeitig mit dem Beginn der Infusion subkutan 6,25 /Ug Desoxycorticosteronacetat
(DOCA)/Tier verabreicht. Durch diese einmalige Verabreichung des mineral-corticoiden
Hormones der Nebennierenrinde wurde Hyperaldosteronismus
hervorgerufen. Die Ratten der 1-sten Gruppe erhielten neben den 6,25/Ug Desoxycorticosteronacetat
(DOCA)/Tier in der 2-ten Stunde subkutan
- 39 -
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5»5 mg/Tier zu untersuchende erfindungsgemäße Verbindung
beziehungsweise i7c(-CJarboxyäthyl-17ß-hydraxy-
-7<^-acetylthioandrost-4-en-3-onlacton [ Spironolacfcon].
Die Hatriumre tent ion wurde in Prozenten der eingebrachten Na+-Menge ausgedrückt. Die Versuchsergebnisse sind in der unten folgenden Tabelle II
zusammengestellt.
- 4-0 -
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- 40 Tabelle I
Untersuchung der antimineral-corticoiden Wirkung beziehungsweise
Antialdosteronwirkung an Ratten nach. Kagawa
1 Bei |
Untersuchte Verbindung Bezeichnung |
Perorale | Mineral-cor Bezeichnung |
ticoid Subkutane |
Zahl der |
Urin Na+ χ 10 |
ι |
spiel | Dosis in /Hg/Quer |
Dosis in /ig/Tißr |
!Tiere | log , K+ |
|||
I
! 5 |
3ß-Hydroxyandrost-5-en-17S-spiro- -5·-(3■-methy1-1·,2·,3'-oxathia- zolidin)-2'-oxyd |
480 | Desoxycorti- costeron- acetat (DOGA) |
12,5 | 12 | 1,14 | |
! 8 |
3-0xoandrosta-4,6-dien-17S-spiro- _5'_(31-methy1-1·,2',3'-oxathia- aolidin)-2'-oxyd |
480 | DesoxycortL- costeron- acetat (BOOL)1 |
12,5 | 8 | 1,12 | |
I |
- 41 - κή
Fortsetzung der Tabelle I
Bei | Untersuchte Verbindung Bezeichnung |
Perorale | Mineral-coa Bezeichnung |
?ticoid Subkutane |
Zahl rfe-p |
Urin λ Na+ χ 10 |
spiel | Dosis in /ug/Tier |
Dosis in /ig/Tier |
Tiere | |||
Ver- ^Lsichs- substanz |
17&-Carboxyathy1-17ß-hydroxy- -7&-acetylthioandrost-4-en-3- -onlacton [Spironolacton] |
480 | Desoxy corü- costeron- acetat (DOGA.) |
12,5 | ■ 12 |
1,14 |
Blind- ver such. |
- | — | DesoxycortL- costeron- acetat (pOGA.) |
1.2,5 | 28 | 0,78 |
- 42 -
- 42 Tabelle II
Untersuchung der antimineral-corticoiden Wirkung beziehungsweise Antialdosteronwirkung an Satten, nach Holmann
ο
σ>
ο
σ>
ο
Beispiel
Untersuchte Verbindung Bezeichnung Mineral-corticoid
; Subkutane} Bezeichnung ; Dosis I
in j mg/Tier !
Subkutane Dosis in
Zahl
der
Tiere
Natriumretention in
Gew.-% der eingebrachten
Menge
3ß-Hydroxyandrost-5-en-17S-
-spiro-5l-(3l-methyl-1l ,2',3'-
-oxathiazolidin)-2'-oxyd
5,5
Desoxycorticosteronscetat (DOGA.)
6,25
8,97
3-Oxoandr ο s ta-4-16-dien-
-spiro-5'-(3'-methyl-1l,2l l3'-
-oxathiazolidin)-2' -oxyd
5,5
Desoxycorticosteronacetat
(DOGA.)
6,25
13,64
Vergleichs— substaaz
17^-Carboxyäthyl-17ß-hydraxy-
^d-acetylthioandrost-^-en-
-3-onlacton
[Spironolacton]
5,5
Desoxycorticosteronacetat
(DOCA)
(DOCA)
6,25
5,36
- 43 Fortsetzung der Tabelle II
Untersuchte Verbindung
Mineral-fcortieoid Suibiaitaaae
Dosis
in
^ig/Tier
^ig/Tier
Deso3cycortL-costeronacetat
(DOCA)
(DOCA)
6,25
Zahl de?
!Eiere
Natriujnret ention
.^.>. in,. ■ ■
der eingebrachten
Menge
66,55
22,68
Aus der obigen Tabelle I geht hervor, daß die erfindungsgemäßen
Verbindungen eine bedeutende antimineral- -corticoide Wirkung beziehungsweise Antialdosteronwirkung
haben, wobei diese in der Größenordnung der der Vergleichssubstanz 17oi>-Garbo2Qräthyl-i7ß-h7droxy-7o^-acetylthioandrost-4—en-5-onlacton
[Spironolacton] ist. Analoges ergibt sich aus der obigen Tabelle II, gemäß welcher
die durch das Desoxycorticosteronacetat (DOGA) herbeigeführte Natriumretention durch die erfindungsgemäßo- Verbindung
3ß-Hydroxyandrost-5-en-17S-spiro-5'-(3'-methyl-
-1l,2l,3I-oxathiazolidin)-2'-oxyd von 66,55% auf 8,97%
und durch die erfindungsgemäße Verbindung 3-0xoanvlxusta-
-4,6-dien-17S-spiro-5l-(3'-methyl-1',2',3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd
von 66,55% auf 13,64% vermindert wurde, wobei die kompetitiv-hemmende Wirkung der ersteren bedeutender
ist. Darüberhinaus haben die erfindungsgemäßen Verbindungen gegenüber der Vergleichssubstanz den Vorteil,
daß sie überraschenderweise keine ungünstigen endokrinen Nebenwirkungen haben. Besonders vorteilhaft ist es,
daß sie keine nachweisbaren antiandrogenen und gestagenen Wirkungen aufweisen.
Die bei der Behandlung des Hyperaldosteronismus bisher eingesetzten Verbindungen, wie das ITW-Carboxyäthyl-
-17ß-hydroxy-7^-acetylthioandrost-4-en-3-onlacton [Spironolacton]
, haben dagegen den bedeutenden Nachteil, daß sie in bedeutendem Maße solche unerwünschten Nebenwirkungen,
die bei längerer Therapiedauer schädlich wirken, aufweisen. Besonders unerwünscht sind diejenigen Nebenwirkungen,
welche auf die antiandrogene beziehungsweise gestagene Wirkung der bekannten Antialdosteronmittel zurückzuführen
sind.
- 45 -
130067/0606
45- 3108523
Die antiandrogene Wirkung der erfindungsgemäßen Verbindungen
wurde mit Hilfe der modifizierten Dorfman-Verfahrensweise
(S. J3 Dorfman und D0 F» Stevens; Endocrinology
6£ [196O]5 594) untersucht., Es wurden jugendliche
beziehungsweise kindliche kastrierte männliche Ratten mit Gewichten von 50 S 7 Tage lang täglich subkutan mit
50 iig Testosteronpropionat/Tier behandelt. Gleichzeitig
wurde die zu untersuchende Substanz in einer Dosis von 1 mg/Tier subkutan verabreichte Im 8-ten Tag nach dem Beginn
der Behandlung wurden die Tiere getötet und die Gewichte der ventralen Prostata und der Vesieula seminalis
wurden nach ihrer !Reinigung mittels einer Torsionswaage bestimmt ο (Es ist bekannt,, daß die Gewichts zunähme der
sekundären Geschlechtsdrüsen durofa. antiandrogene Stoffe
verringert wirdo Das Maß der Hemmung kann bei Zugrundelegung
der Gewichtszunahme der mit Testosteronpropionat'
angeregten beziehungsweise stimulierten Drüsen als 100% in Gewichtsprozenten angegeben werden.)«
Die Untersuchungen ergaben, daß die Vergleichssubstanz
17ot-Garbo3^äthyl=17ß=hjdro3C7-7iA-acetylthioandrost-
=4=en~3=cmlacton [Spironolacton] bei ihrer Anwendung bei
der 7=tägigen Behandlung in Dosen von O95 und
^ der ventralen Prostata um 35 Gewo-% beziehungsweise 45 Gew„~% und die Gewichtszunahme
der Vesicula seminalis um $8 Gew»-% beziehungsweise 54· Gewo-% hemmte« Demgegenüber zeigten die er
findungsgemäßen Verbindungen 3ß=HTdro3qyandrost-5-sn-
-17S=spiro-50-(3'-methyl~111 ,2'
-03QTd und 3=Oxoandrosta»'ii-5 6
-1S sS" 9 3'l"O3cathiazolidin)-2II-O3ς5rd in Dosen von
-03QTd und 3=Oxoandrosta»'ii-5 6
-1S sS" 9 3'l"O3cathiazolidin)-2II-O3ς5rd in Dosen von
·-· ■ keine antiandrogene Wirkung.
Χ ΧΘΧ1
Die gestagene Wirkung der erf in&ungsgemäßen-.Verbindungen
wurde nach, der Verfahrensweise -von C. Glauberg (G. Clauberg: Zentralblatt Gynaekol. 54· [1930], 2 757) bestimmt.
Es wurden jugendliche beziehungsweise kindliche weibliche Neuseelandkaninchen 5 Tage lang täglich subkutan
mit 5 /ug östradiol behandelt. An den folgenden 5 Tagen
wurden ebenfalls subkutan die zu untersuchenden Verbindungen verabreicht. Die beiden Hörnern der Gebärmutter beziehungsweise
des Uterus in 2 unterschiedlichen Höhen entnommenen Proben wurden nach einer histologischen Aufarbeitung
gemäß McPhail ausgewertet.
Die Vergleichssubstanz Ύ](Κ-Carboxyäthy 1-17ß-hydroxy-
-7c(-acetylthioandrost-4—en-3-onlacton [Spironolacton] verursachte
in einer Dosis von 5x1 mg/kg eine schwache gestagene
Wirkung (McPh.-Index: 0,3) und in einer Dosis von 5x5 mg/kg bereits eine bedeutende gestagene Wirkung
(McPh.-Index: 2,0). Die erfindungsgemäße Verbindung 3ß-Hydroxyandrost-5-en-17S-spiro-5'-(3l-methyl-1l,2',31-
-oxath.iazolidin)-2'-oxyd, welche die gleiche Antialdosteronwirkung
wie die Vergleichssubstanz 17^-Carboxyäthyl-
-i7ß-hydroxy-7cx>-acetylthioandrost-4-en-3-onlacton [Spironolacton]
hat, erwies sich dagegen beim Versuch hinsichtlich der gestagenen Wirkung in den gleichen Dosen als
inaktiv (McPh.-Index: 0).
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können in Form von Arzneimittelpräparaten vorliegen. Diese können fest oder
flüssig, wie in Form von Tabletten, überzogenen Tabletten, Kapseln, Pillen, Zäpfchen, Emulsionen, Suspensionen oder
injizierbaren Lösungen, sein. Sie können als Träger- beziehungsweise Füllstoffe beispielsweise Talk, Milchzucker,
Magnesiumstearat, Stärke, Wasser, Pflanzenöle und/oder
- 47 130067/0606
Wachse und als Hilfsstoffe beispielsweise oberflächenaktive
Substanzen, Konservierungsmittel, Stabilisierungsmittel,
Schmackhaftmachungsmittel beziehungsweise Aromastoffe
und/oder Salze, die den osmotischen Druck beeinflussen,
enthalten«
Die erfindungsgemäßen Arzneimittelpräparate können nach an sich bekannten Verfahrensweisen der pharmazeutischen
Industrie bereitet werden»
Die erfindungsgemäßen Arzneimittel können enteral oder parenteral verabreicht werdenο
Die tägliche Dosis der erfindungsgemäßen Verbindungen für Erwachsene beträgt zweckmäßig 50 his 4-00 mg.
Die Erfindung wird an Hand der folgenden Beispiele näher erläutert»
3-Methoxy-1 ^ß-äthylgona-2,5(10)-
-(3'-methyl-1',2*,3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd
Es wurden 2 g 3-Methoxy-13ß-äthyl-17o(-methylaminomethyl-
-17ß-hydroxygona-2,5(10)-dien in 100 cnr trockenem Benzol
gelöst. Dann wurden 2 car Triäthylamin zugesetzt und die Lösung wurde auf +5°C gekühlt. Danach wurde unter Rühren
beziehungsweise Schütteln ein Gemisch aus 0,46 cnr Thionylchlorid und 4,6 cm* Benzol mit einer solchen Geschwindigkeit
zugetropft, daß die Temperatur zwischen 5 und 100C blieb.
Dann wurde das Reaktionsgemisch sich auf' Raumtemperatur erwärmen
gelassen und es wurde noch 5 Stunden gerührt beziehungsweise geschüttelt. Das ausgeschiedene Triäthylaminhydrochlorid
wurde dann durch mehrfaches Extrahieren mit Wasser entfernt und die organische Phase wurde über Kaliumcarbonat
getrocknet und eingedampft. Der Eindampfrückstand wurde mit Isopropyläther verrieben und das kristallisierte
Rohprodukt wurde aus Äthanol umkristallisiert. So wurden als Produkt 1,41 g reines 3-Methoxy-13ß-äthylgona-2,5(10)-
-dien-17S-spiro-5l-(3'-methyl-1l,2',3'-oxathiazolidin)-2'-
-oxyd mit einem Schmelzpunkt von 145 his 147°C erhalten.
3-Methoxyöstra-2,5(10)-dien-17S-spiro-5'-(3'-methy1-
-1',2',3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd
Verfahrensweise A
Es wurde ausgehend von 2 g 3~Methoxy-17o(-methylaminomethyl-17ß-hydroxyöstra-2,5(10)-dien
wie im Beispiel 1
- 49 130067/0606
beschrieben gearbeitet. Das Rohprodukt wurde aus Äthylacetat umkristallisiert, Xfodurch 1,25 S 3~MethGxyöstra-2,5(1O)-
-dien->17S-spiro-5!-(3l-methyl-11 ?2' ,3'-oxathiazolidin)-2'- ·
-oxyd (Gemisch der exo- und endo-Isomere im Gewichtsverhältnis
von 2 ; 1) mit einem Schmelzpunkt von 164 bis 167°C erhalten
Verfahrensweise B
Es wurde einer durch Zutropfen einer Lösung von 1,44 cur Thionylchlorid in 15 car Tetrahydrofuran zu einer
auf +5°C gekühlten Lösung von 5a^ S Imidazol in 60 cnr
Tetrahydrofuran während 15 Minuten, noch 2 Stunden langes
Rühren beziehungsweise Schütteln der Suspension, darauffolgendes Filtrieren und Waschen des Miederschlages mit
Tetrahydrofuran sowie Vereinigen der Waschflüssigkeit mit dem Filtrat erhaltenen Lösung bei +50C während 30 Minuten
eine Lösung von 2998 g 3-Methoxy-17o(-methylaminomethyl-
-17ß-hydroxyöstra-2s5(10)-dien in 50 cm* Tetrahydrofuran
sugetropft.
Das Heaktionsgeaisch wurde nach 2 Stunden langem
Rühren beziehungsweise Schütteln bei Raumtemperatur eingedampft, der Rückstand wurde in 200 cm^ einer 5%-igen
Natriumbicarbonatlösung"aufgenommen und das Produkt wurde
mit Methylenchlorid extrahiert» Die Methylenchloridlösung wurde mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft.
Das erhaltene reine Rohprodukt wurde auf der Pritte mit
Isopropyläther gewaschen» So wurden 2,91 g eines Isomergemisches
von 3-Methoxyöstra-2,5(^0)-dien-17S-spiro-5'-
-(j'-methyl-i1,2",3"-oxathiazolidin)-2'-oxyd mit einem
Gewichtsverhältnis der exo- und endo-Isomere von 4 : 1
und einem Schmelzpunkt von 152 bis 154°C erhalten. 1 g
dieses Produktes wurde aus 10 cm^ Äthylacetat umkristallisiert.
- 50 -
So wurde 0,44 g einer Substanz mit einem Schmelzpunkt von 167 bis 168 C, welche zu etwa 95 Gew.-% aus dem exo-Isomer
von 3-Methoxyöstra-2,5(10)-dien-17S-spiro-5'-(31-methy1-
-1',2',3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd bestand, erhalten.
3-Oxoöstr-4-en-17S-spiro-5'-(3'-methyl-11,2',3'-
-oxathiazolidin)-2'-oxyd
Als Ausgangsverbindung wurden 2 g 3-Oxo-17o(-methylaminomethyl-17ß-hydroxyöstr-4-en
verwendet und es wurde wie im Beispiel 1 beschrieben gearbeitet. Das Rohprodukt wurde aus Äthanol umkristallisiert. So wurde 0,66 g des
reinen exo-Isomers von 3-0xoöstr--4-en-17S-spiro-5'-(3l -methyl-1',2',3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd
als kristalline Substanz mit einem Schmelzpunkt von 195 ^is 199°C und
einem Wert von UV A.C2H5°H von 238 nm (£ = 18 100) erhalten.
max
Nach dem Einengen der Mutterlauge wurden noch 1,54 g
3-0xoöstr-4-en-17S-spiro-5' -(3' -methyl-11,2',3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd
(Gemisch der endo- und exo-Isomere im Gewichtsverhältnis von etwa 10 : 1) mit einem Schmelzpunkt
von 130 bis 135°C erhalten.
Das als Ausgangsverbindung eingesetzte 3-Oxo-17°<methylaminomethyl-17ß-hydroxyöstr-4-en
ist wie folgt beschrieben hergestellt worden:
Es wurden 8 g 3-Methoxy-17o(-methylaminomethyl-17ß-
-hydroxyöstra-2,5(10)-dien in 140 cm^ Methanol suspendiert
und ein Gemisch aus 10 cnr konzentrierter Salzsäure und 5 cnr Wasser zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde 3 Stunden
- 51 130067/0606
lang bei 6O0C gerührt beziehungsweise geschüttelt. Die erhaltene
Lösung wurde in 500 cnr einer eiskalten 5%-igen
wäßrigen Kaliumcarbonatlösung eingegossen. Die ausgeschiedene Substanz; wurde mit Methylenchlorid extrahiert und dann
xtfurde die organische Phase mit Wasser gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Eindampfrückstand wurde aus Äthylacetat umkristallisiert. Es wurden
5ϊ67 S 3-Oxo-17o{-methylaminomethyl-17ß-hydroxyöstr-4-en
mit einem Schmelzpunkt von 160 bis 165°C und einem
[°fljj°-Wert von 0° (c = 0,5, Chloroform) erhalten.
3-Methoxyöstra-1}3,5(10)-trien-17S-spiro-5'-
-(3'-methy 1-1' ,2' ,J'-oxathiazolidin^'-oxyd
Verfahrensweise A
Es wurden 1,65 S 3-Methoxy-17c<-inethylaminomethylöstra-
=1,3,5(10)-trien-17ß-ol (K. Pousold, M. Hübner, R. Schnabel
und J8 Strecke, Irzneimittelforschung 24 [1974], 896) in
20 cur Methylenchlorid gelöst und dieser Lösung wurde bei Eaumtemperatur unter Rühren beziehungsweise Schütteln eine
Lösung von 0,70 g N-SuIfiny!urethan in 7 cnr Methylenchlorid
während ·* Stunde zugetropft. Das Reaktionsgemisch
1
wurde nach 1* Stunden mit Wasser ausgeschüttelt, über Magnesiumsulfat getrocknet und eingedampft. Die erhaltenen 2,2 g Rohprodukt wurden an einer Silicagelsäule mit eir>· a Gemisch von Chloroform und Äthylacetat im Voluraverhältu"t von 3 - 1 chromatographiert. Die durch Eindampfen erhaltenen 1,35 S Produkt wurden aus Methanol umkristallisiert ο So wurde 3-Methoxyöstra-1,3,5(10)-trien-17S-spiro- -5'-(3!-methyl-1',2',3'-oxathiazolidin)-2*-oxyd mit einem
wurde nach 1* Stunden mit Wasser ausgeschüttelt, über Magnesiumsulfat getrocknet und eingedampft. Die erhaltenen 2,2 g Rohprodukt wurden an einer Silicagelsäule mit eir>· a Gemisch von Chloroform und Äthylacetat im Voluraverhältu"t von 3 - 1 chromatographiert. Die durch Eindampfen erhaltenen 1,35 S Produkt wurden aus Methanol umkristallisiert ο So wurde 3-Methoxyöstra-1,3,5(10)-trien-17S-spiro- -5'-(3!-methyl-1',2',3'-oxathiazolidin)-2*-oxyd mit einem
- 52 -
1300S7/0G0S BAD
3103523
Schmelzpunkt von 168 bis 1710C erhalten.
Verfahrensweise B
Es wurden 3,31 g 3-Methoxy-17c^metlrylaminomethyl-17ß-
-hydroxyöstra-2,5(10)-dien in 50 cm* Methylenchlorid gelöst
und dann wurde eine Lösung von 2,84 g N-SuIfinylurethan
in 20 cnr Methylenchlorid bei Raumtemperatur während Λ-* Stunden unter ständigem Rühren beziehungsweise
Schütteln zugetropft. Das Reaktionsgemisch wurde noch 4 Stunden geiührt beziehungsweise geschüttelt, dann mit
Wasser extrahiert, getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde in Äthanol aufgenommen und nochmals eingedampft. Das
als Rückstand verbliebene Öl kristallisierte beim Anreiben. Nach dem Absaugen und Waschen mit Isopropyläther wurden.
1,72 g eines Rohproduktes erhalten, das an einer kurzen Silicagelsäule mit einem Gemisch aus Chloroform und Äthylacetat
im Volumverhältnis von 3 : 1 chromatographiert wurde.
Das erhaltene Produkt wurde aus Methanol umkristallisiert. Ausbeute: 1,1 g 3-Methoxyöstra-1,3,5(10)-trien-17S-spiro-
-5'-(3'-methyl-1',2',3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd mit einem
Schmelzpunkt von I7I bis 173°C. Dieses Produkt war mit dem
nach der Verfahrensweise A erhaltenen identisch.
Das bei der obigen Verfahrensweise A als Ausgangsstoff eingesetzte N-Sulfinylurethan ist wie folgt beschrieben erhalten
worden:
Es wurde eine Lösung von 29 cm Thionylchlorid in 200 cnr Äther auf -80C gekühlt und dann wurde eine Lösung
von 35 j 6 g Urethan in 66 cnr Pyridin und 250 cnr Äther
während 1 Stunde unter ständigem Rühren beziehungsweise Schütteln zugetropft. Danach wurde die erhaltene Suspension
- 53 130067/0606
•g Stunde lang in der Kälte und dann noch 2 Stunden bei
Raumtemperatur gerührt beziehungsweise geschüttelt. Per Niederschlag wurde abgesaugt und mit Äther gewaschen. Die
klare ätherische Lösung wurde dann eingedampft und der Rückstand wurde fraktioniert destilliert. Es wurden 39 Λ g
N-Sulfinylurethan als eine fast farblose Flüssigkeit mit einem Siedepunkt von 27 bis 28°C/106 Pa erhalten.
3ß-Hydroxyandrost-5-en-17S-spiro-5'-(31-methyl-
-11,2',3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd
Es wurde einer Suspension von 14,0 g 3ß,17ß-Dihydroxy-
-i7o(-methylaminomethylandrost-5-en in 140 cnr Methylenchlorid
unter ständigem Rühren beziehungsweise Schütteln bei Raumtemperatur während 15 Minuten eine Lösung von
12,6 g N-Sulfinylurethan in 42 cnr Methylenchlorid zugetropft*
Darauffolgend wurde das Gemisch 1 Stunde lang bei Raumtemperatur und noch 1 Stunde bei der Siedetemperatur
gerührt beziehungsweise'geschüttelt. Nach dem Abkühlen wurde das Reaktionsgemisch mit 100 cur Methylenchlorid
verdünnt und dann 2-mal mit je 60 cur einer 10%-igen wäßrigen
Natriumbicarbonatlösung und 3-mal mit De 60 cm Wasser
extrahiert. Die organische Phase wurde über Magnesiumsulfat getrocknet und dann eingedampft. Der ölige Rückstand
kristallisierte beim Anreiben mit 15 cnr Isopropyläther.
Die so erhaltenen 14,37 6 Rohprodukt wurden aus I70 cnr
Methanol umkristallisiert. So wurden 5»55 g (36,3% der
Theorie) eines Gemisches, welches die exo- und endo-Isomere von 3ß-Hydroxyandro.st-5-en-17S-spiro-5I-(3'-methyl-1l ,2' ,3'-
-oxathiazolidin)-2'-oxyd im Gewichtsverhältnis von etwa 2 :
enthielt, erhalten. Dieses Produkt schmolz teilweise bei
130067/0606
_ 54 -
121 bis 1240C, kristallisierte größtenteils wieder und
schmolz erneut bei I70 bis 174°C.
Die Mutterlauge wurde auf -c ihres Volumens eingeengt
und so wurden nach dem Abkühlen noch 7 »10 g (46,4% der
Theorie) eines Isomergemisches von 3ß-Hydroxyandrost-5-
-en-17S-spiro-5'-(3I-methyl-1I,2',3'-oxathiazolidin)-2'-
-oxyd mit einem Schmelzpunkt von 177 bis 179°C erhalten.
Diese letztere Kristallfraktion unterschied sich vom vorherigen nur im Verhältnis der Isomere.
3-0xoandrost-4-en-17S-spiro-5l-(31-methyl-
-11,2',3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd
Es wurden 11,37 S wie im Beispiel 5 beschrieben hergestelltes
3ß-Hydroxyandrost-5-en-17S-spiro-5'-(3'Hmethyl-
-11,2',3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd in I50 cm^ Toluol mit
■7. 6,75 g Aluminium!sopropylat und 93 cnr Cyclohexanon unter
Rühren beziehungsweise Schütteln 6 Stunden lang zum Sieden erhitzt. Nach dem Abkühlen wurde das Eeaktionsgemisch mit
7. Λ Χ
200 cnr Benzol verdünnt und -^ Stunde lang mit 180 cnr
einer wäßrigen η Natriumhydroxydlösung verrührt beziehungsweise geschüttelt. Nach dem Phasentrennen wurde die Emulsion
durch Filtrieren zerstört und die wäßrige Phase wurde noch 2-mal mit je 50 cm^ Benzol extrahiert. Die vereinigten
organischen Phasen wurden 2-mal mit je 90 cnr einer
Natriumhydroxydlösung und 4-mal mit je 100 cm* einer wäßrigen 5%-igen Natriumchloridlösung gewaschen. Die getrocknete
benzolisch-toluolische Lösung wurde eingedampft und dem Rückstand wurde Äthanol zugesetzt, welches von diesem abgedampft
wurde. Das als Rückstand verbliebene Öl
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kristallisierte beim Anreiben mit Isopropyläther. Nach dem Absaugen ließ sich aus der Mutterlauge durch Behandeln mit
η-Hexan eine weitere Kristallfraktion gewinnen. Es wurde eine Lösung der 8,27 g Rohprodukt in Äthanol mit Aktivkohle
geklärt und sie wurde nach dem Filtrieren eingeengt. So wurden 5*25 g Produkt mit einem Schmelzpunkt von
174 bis 1760C erhalten. Nach erneutem Umkristallisieren
aus Äthanol wurde ein Gemisch der exo- und endo-Isomere
von 3-Oxoandrost-4-en-17S-spiro-5'-(3l-methyl-1l,2', 3l-
-oxathiazolidin)-2l-oxyd im Gewichtsverhältnis von 5 ' 1
mit einem Schmelzpunkt von 189 bis 1910C erhalten.
3-Qxoandrosta-i,4-dien-17S-spiro-5'-(3'-methyl-
-1',2',3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd
Es wurden 2,26 g wie im Beispiel 6 beschrieben hergestelltes 3-0xoandrost-4-en-/l7S-spiro-5l -(31 -methyl-
-1',2',3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd in 30 cnr Benzol mit
2,02 g 2,3-Pichlor-5,6-dicyan-1,4-benzochinon (DDQ) zum
Sieden erhitzt. Nach 8 Stunden wurden dem Reaktionsgemisch noch 30 cm^ Benzol und 0,70 g 2,3-Pichlor-5,6-dicyan-1,4-
-benzochinon zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde noch 16 Stunden zum Sieden erhitzt und dann abgekühlt und die
Lösung wurde von der ausgeschiedenen Substanz abdekantiert. Der Rückstand wurde 3-mal mit je 20 cm* Benzol gerührt beziehungsweise
geschüttelt und nach dem Dekantieren wurden die Lösungen mit der vorherigen Lösung vereinigt. Die so
erhaltene Lösung wurde 2-mal mit je 30 cnr einer 1%-igen
wäßrigen Natriumhydroxydlösung, welche auch noch 0,5% Natriumdithionit enthielt, dann mit 10 cnr einer η Natriumhydroxydlösung
und schließlich mit einer Natriumchloridlösung ausgeschüttelt, getrocknet und eingedampft. Der
- 56 130067/0606
310952a
ölige Rückstand kristallisierte beim Behandeln mit Isopropyläther.
Nach dem Umkristallisieren des Rohproduktes aus Äthylacetat wurde 0,40 g reines 3-0xoandrosta-1,4-dien-
-17S-spiro-5'-(3I-niethyl-1l ,2' ,3' -oxathiazolidin)-2' -oxydprodukt
(Gemisch der exo- und endo-Isoraere im Gewichtsverhältnis
von 1:1) mit einem Schmelzpunkt von 189 ^is
und einem Wert von UV λ°2Η5°Η von 242 nm ( i= 14 000)
max
erhalten.
3-0xoandrosta~4,6-dien-17S-spiro-5'-(31-methyl-
-11,2',3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd
Es wurden 6,25 g wie im Beispiel 6 beschrieben hergestelltes 3-0xoandrost-4-en-17S-spiro-5'-(31-methyl-
-1',2',31-oxathiazolidin)-2'-oxyd in einem Gemisch aus
28 cm* Orthoameisensäureäthylester und 62 cnr Äthanol bei
5O0C gelöst. Unter Rühren beziehungsweise Schütteln wurde
0,62 g p-Toluolsulfonsaure zugegeben und es wurde noch
1,5 Stunde gerührt beziehungsweise geschüttelt. Dann wurde das Reaktionsgemisch abgekühlt und nach der Zugabe von
einigen Tropfen Pyridin wurde es unter ständigem Rühren beziehungsweise Schütteln in 1 1 einer 10%-igen eiskalten
Katriumbicarbonatlösung eingegossen. Das beim Aufbewahren
in einem Kühlschrank während einiger Stunden kristallisierte Produkt wurde abgesaugt und mit Wasser gewaschen. Die
getrockneten 6,43 g Enoläther des 3-0xoandrost-4-en-17S- -spiro-5l-(3'-methyl-1l,2',3'-oxathiazolidin)-2'-oxydes
wurden in 180 cnr 5% Wasser enthaltendem Aceton gelöst und
unter ständigem Rühren beziehungsweise Schütteln wurden 3»95 g Chloranil zugesetzt. Das Rühren beziehungsweise
Schütteln wurde noch 6 Stunden im Dunkeln fortgesetzt und
- 57 130067/0606
dann wurde die erhaltene Lösung bei 35 bis 40°C eingeengt.
Der Rückstand wurde in ?00 cnr einer 5%-ißen Natriumbica'rbonatlösung
suspendiert und mit /.thylacetat extrahiert. Nach dem Waschen mit Wasser, Trocknen und Eindampfen blieb
ein dunkles Öl zurück, das an 100 g neutralem Aluminiumoxyd
niit einem Gemisch aus Chloroform und Äthylacetat im Volumverhältnis Von 3 '- 1 chromatography er t wurde. Die
vereinigten reinen Fraktionen ergaben nach dem Eindampfen ein Öl, das in 4 cnr Äthylacetat gelöst wurde. Es wurden
25 cnr Isopropylather zugesetzt. Es schied sich 2,60 g
(41,9$ der Theorie) eines gelben kristallinen Produktes mit einem Schmelzpunkt von 110 bis 1110C aus, das sich als
ein Gemisch der exo- und endo-Isomere von 3-Oxoandrosta-
-4,6-dien-17S-spiro-5l-(3'-niethyl-1' ,2' ,3' -oxathiazolidin}-
-2'-oxyd im Gewichtsverhältnis von 3 '· 2 erwies. Nach dem
Umkristallisieren aus Isopropyläther betrug der Schmelzpunkt 114 bis 116°C und der Wert von
UV AG2^5OHwar 282 rna (£ = 21 400).
max V
2t2-Dimethyl-3-oxoandrost-4-en-17S-spiro-5'-l-i1,2',3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd
Es wurden $,0 g wie im Beispiel 6 beschrieben hergestelltes
3-Oxoandrost-4-en-17S-spiro-5'-(3'-methyl-
-11 ,2'^'^oxathiazolidi^^'-oxyd in einem Gemisch aus
40 cnr Tetrahydrofuran und 20 cm* Methyljodid gelöst
und die Lösung wurde auf -700C gekühlt. Unter ständigem
Rühren beziehungsweise Schütteln wurde während 10 Minuten eine Suspension von 10 g Kalium-tert.-butylat in 50 cnr
Tetrahydrofuran zugetropft. Nach noch 25 Minuten wurden noch 7 g Kalium-tert.-butylat in 30 cnr Tetrahydrofuran
• - 58 130067/0606
zugesetzt. Das Rühren "beziehungsweise Schütteln wurde
noch 15 Minuten fortgesetzt und das Reaktionsgemisch wurde dann in 1 200 cnr einer gesattigten wäßrigen Ammoniumchloridlösung
eingegossen. Danach wurde 4-mal mit je 100 cnr Äthylacetat extrahiert. Die organische Phase wurde
mit 100 cnr einer 2%-igen Natriumthiosulfatlösung und
2-mal mit je 100 cnr einer 5%-igen wäßrigen Natriumchloridlösung
extrahiert. Der nach dem Trocknen und Eindampfen erhaltene kristalline Rückstand wurde abgesaugt
und mit Isopropyläther gewaschen. Es wurden 3?52 g Rohprodukt
mit einem Schmelzpunkt von 172 bis 174°C erhalten, das aus Äthanol umkristallisiert wurde. So wurden 2,82 g
2,2-Dimethyl-3-oxoandrost-4-en-17S-spiro-5'-(31-methyl-
-1',2' ,3" -oxathiazolidin)-2'-oxydprodukt mit einem
Schmelzpunkt von I78 bis 179°C und einem Wert von
υν/ί?2Η5ΟΗ von 239 nm (£ = 16 500) erhalten. Dieses Produkt
max
war ein Gemisch der exo- und endo-Isomere von 2,2-Dimethyl-
-3-oxoandrost-4-en-17S-spiro-5l-(3'-methyl-1l,2',3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd
im Gewichtsverhältnis von 2:1.
3ß-Acetoxyandrost-5-en-17S-spiro-5'-(3'-methyl-
-1' ,2',3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd
Es wurden 2,1 g wie im Beispiel 5 beschrieben hergestelltes 3ß-Hydroxyandrost-5-en-17S-spiro-5'-(3'-methyl-
-1',2',3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd in einem Gemisch aus
20 cnr Benzol, 2,6 cnr Pyridin und 2,8 cnr Essigsäureanhydrid
gelöst und die Lösung wurde 5 Stunden lang zum Sieden erhitzt. Nach dem Abkühlen wurde die Lösung 2-mal
mit je 50 cnr einer gesättigten Natriumbicarbonatlösuxig
- 59 -
130067/0606
und dann mit einer 5%-igen Natriumchloridlösung geschüttelt,
getrocknet und eingedampft.
Der kristalline Bückstand wurde mit Petroläther gewaschen.
Die erhaltenen 1,90 g 3ß-Acetoxyandrost-5-en-17S-
-i1 ,2' ,3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd-
produkt mit einem Schmelzpunkt von 177 bis 179°C konnten
erforderlichenfalls aus Methanol umkristallisiert werden. Im durch Umkristallisieren erhaltenen Kristallgemisch
reicherte sich das exo-Isomer mit einem Schmelzpunkt von 204 bis 20£°C an.
3ß-Methoxyandrost-5-en-17S*-spiro-5' -(3' -methyl-
-V ,2' ,3'-*oxathiazolidin)-2'-oxyd
Bs wurden 1,14 g wie im Beispiel 5 beschrieben hergestelltes
3ß-Hydroxyandrost-5-en-17S-spiro-5'-(3'-methyl-
-1' ,2' ,^'-oxathiazolidi^^'-oxyd in 12 cm^ Tetrahydrofuran
gelöst. D«r Lösung wurde bei Raumtemperatur 0,27 g
20 Gew*~% Faraffinöl enthaltendes Natriumhydrid zugesetzt.
Nach dem Ablaufen der Reaktion wurden dem Reaktionsgemisch 1y?&S Meth^l^ödid zugesetzt und es wurde auf 50 C erwärmt.
Nach einer Reaktionsdauer von 5 Stunden wurde das Gemisch in 120 cm* Wasser eingegossen. Die ausgeschiedene
weiße kristalline Substanz wurde abgesaugt und mit Wasser bis isur Erreichung der neutralen Reaktion gewaschen. Die
1,07 g Rohprodukt mit einem Schmelzpunkt von 124 bis 128°C wurden nach dem Klären mit Aktivkohle, Filtrieren und
Einengen auf ein Volumen von 5 cm* aus 20 cnr Methanol
umkristallisiert. Aus der Lösung kristallisierte 0,62 g 3ß-Methoxyaad3foet-5-en«17S-spiro-5l -(3' -methyl-
-I1,2',3'-oxatbiazolidin)-2'»oxyd als farblose Substanz
- 60- -
,130067/0606
31Q9523
mit einem Schmelzpunkt von 144 bis 147°C aus. Es war ein
Gemisch der exo- und endo-Isomere von 3ß-Methoxyandrost-
-5-en-17S-spiro-5'-(3'-methyl-1l,2',3'-oxathiazolidin)-
-2'-oxyd im Gewichtsverhältnis von 6 : 4.
Bernsteinsäure-[3ß-hydroxyandrost-5-en-17S-
-spiro-5'-(3'-methyl-1l,2',3'-oxathiazolidin)-
-21 -oxyd-3-yl]-halt>ester
{3ß-Hydroxyandrost-5-en-17S-spiro-5'-(3'-methyl-
-1',2',3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd-3-hemisuccinatj
Es wurden 12,67 6 wie im Beispiel 5 hergestelltes 3ß-Hydroxyandrost-5-en-17S-spiro-5'-(3'-methyl-1l,2',3'-
-oxathiazolidin)~2'-oxyd in einem Gemisch aus 70 cnr Toluol
und 33,5 cnr Pyridin mit 13,3 g Bernsteinsäureanhydrid zuerst 1-Ä Stunden lang auf einem Wasserbad und dann
4,5 Stunden lang zum Sieden erhitzt. Darauffolgend wurde das Reaktionsgemisch 12 Stunden lang bei Raumtemperatur
stehengelassen. Während dieser Zeit schied sich aus der Lösung das überschüssige Bernsteinsäureanhydrid aus. Nach
dem Absaugen wurde die Mutterlauge mit- I70 cnr Benzol
verdünnt, dann 4-mal mit je 100 cnr einer 2%-igen wäßrigen
Salzsäure und anschließend 2-mal mit je 50 cnr Wasser ausgeschüttelt.
Die über Magnesiumsulfat getrocknete Lösung wurde eingedampft und das als Rückstand verbliebene öl
kristallisierte beim Anreiben mit Isopropyläther. Es wurden 12,48 g Rohprodukt mit einem Schmelzpunkt von
168 bis 1700C erhalten. Nach dem Umkristallisieren aus
200 cnr Äthylacetat, wobei die Lösung auf -r ihres Volumens
eingeengt wurde, wurden 8,67 g reiner Bernsteinsäure-[3ß- -hydroxyandrost-5-en-17S-spiro-5'-(3'-inethyl-1l ,2* ,3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd-3-yl]-haibester
mit einem Schmelzpunkt
130067/0606
von 1710C erhalten.
Kaliumsalz von Bernsteinsäure-[3ß-hydroxyandrost-5-en-17S-spiro-5'-(3l-methyl-1l,2',3'-
-oxathiazolidin)-2'-oxyd-3-yl]-haibester
{3ß-Hydroxyandrost-5-en-17S-spiro-5'-(31-methyl-
-1',2',3<-oxathiazolidin)-2l-oxyd-3-hemisuccinat
Es wurden 8,60 g wie im Beispiel 12 beschrieben hergestellter Bernsteinsäure-[3ß-hydroxyandrost-5-en-17S-spiro-
-5'_(3'_inethyl-1l ,2' ^'-oxathiazolidin^'-oxyd^-yl]-
-halbester in einem Gemisch aus 250 cm* Methanol und
35»5 cm* einer wäßrigen Kaliumhydroxydlösung mit einer
Konzentration von 2,85 g/100 cnr gelöst. Die Lösung wurde
bei 40 bis 450C eingedampft und der kristalline Rückstand
wurde in Äthanol gelöst und dann wurde erneut bis zur Trockne eingedampft. Die letzten beiden Arbeitsgänge wurden
noch 2-mal wiederholt und schließlich wurde der Rückstand mit trockenem Äthylacetat auf der Eritte gewaschen.
Es wurden 8,81 g Rohprodukt erhalten. Dieses wurde in 240 cnr heißem Äthanol gelöst und die Lösung wurde mit
Aktivkohle geklärt und danach auf ein Volumen von 50 cnr
eingeengt. Aus.der Lösung kristallisierten 6,14 g des
Kaliumsalzes von Bernsteinsäure-[3ß-nydroxyandrost-5- -en-17S-spiro-5'-(3l-methyl-1l,2',3'-oxathiazolidin)-2'-
-oxyd-3-yl]-haibester mit einem Schmelzpunkt von 236 bis 2370C aus. Dieses Produkt löste sich in Wasser gut.
- 62 -
130067/0606
3ß-Hydroxyandrost-4-en-17S-spiro-5' -(3' -methyl-
-1',2',3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd
Es wurde eine Suspension von 0^75 g wie im Beispiel 6
beschrieben hergestelltem 3-0xoandrost-4-en-17S-spiro-5'- -(3'-methyl-1',2',3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd in 20 cm^
Methanol auf O0C gekühlt und mit 0,09 g Natriumborhydrid
versetzt. Innerhalb -* Stunde wurde eine klare Lösung erhalten,
welche noch 2 Stunden auf einer Temperatur von 0 bis +5°C gehalten wurde. Die Lösung wurde dann in 200 cnr
Wasser eingegossen. Das ausgeschiedene Produkt wurde abgesaugt und mit Wasser gewaschen. Das erhaltene 0,78 g
Rohprodukt wurde aus Äthylacetat unter Einengen der Lösung auf -^ ihres ursprünglichen Volumens umkristallisiert.
So wurde 0,50 g 3ß-Hydroxyandrost-4-en-17S-spiro-5'-(31 -methyl-1',2',3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd
mit einem Schmelzpunkt von 173 bis 175OV erhalten. Es war ein stereoeinhsitliches
reines exo
(c = 0,5, Chloroform)
(c = 0,5, Chloroform)
hsitliches reines exo-Isomer mit einem [0OjJ -Wert von +77->3°
Trennen der exo- und endo-Isomere von 3ß-Hydroxyandrost-5-en-17S-spiro-5'-(3'-methyl-1',2',3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd
Es wurden 4,6 g wie im Beispiel 10 beschrieben hergestelltes 3ß-Acetoxyandrost-5-en-17S-spiro-5'-(31-methyl-
-1',2',3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd auf präparative Dünnschichtchromatographierplatten
mit einer Silicagelschicht (Schichtdicke: 0,4 mm) aufgetragen. Zum Eluieren wurde ein
130067/0606
Gemisch aus Cyclohexan und Äthylacetat im Volumverhältnis
von 7 ' 3 verwendet. Die bei R--Werten von 0,6 und 0,5 auftretenden
2 Flecke wurden getrennt und die Substanzen wurden vom Adsorptionsmittel mit Äthanol abgelöst. Durch Eindampfen
der betreffenden einen äthanolischen Lösung wurden 2,42 g eines Rohproduktes, das dem Fleck mit dem höheren
R~-Wert entsprach, erhalten. Dieses Rohprodukt (endo-Isomer
von 3ß-Acetoxyandrost-5-en-17S-spiro-5'-(3'-methyl- -T,2',3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd) wurde in I70 cm^
Methanol gelöst und die Lösung wurde nach der Zugabe von 58 mg Natriummethylat 28 Stunden lang stehengelassen. Nach
dem Eindampfen wurde ein kristallines Rohprodukt erhalten, das abgesaugt und mit Wasser bis zur Erreichung der
neutralen Reaktion gewaschen wurde. Auf diese Weise wurden 1,32 g Rohprodukt mit einem Schmelzpunkt von 126 bis 128°C
erhalten, das aus Methanol umkristallisiert wurde. So wurden 1,10 g (26,6% der Theorie) des endo-Isomers von
3ß-Hydroxyandrost-5-en-17S-spiro-5l-(3'-methyl-1l,2',3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd
mit einem Schmelzpunkt von 128 bis 129°C und einem [cxJJp-Wert von -21,28° (c = 20,5,
Chloroform) erhalten.
Nach dem Ablösen und Eindampfen des dem Fleck mit dem niedrigeren R~-Wert entsprechenden Produktes wurden
2,15 g rohes exo-Isomer von 3ß-Acetoxyandrost-5-en-17S-
-spiro-5'-(3l-niethyl-1l ,2' ,3' -oxathiazolidin)-2' -oxyd
erhalten, dessen Hydrolyse analog wie oben angegeben durchgeführt wurde. Es wurden 1,55 g Rohprodukt mit einem
Schmelzpunkt von 222 bis 225°C erhalten, das aus Methanol umkristallisiert wurde. So wurden 1,45 g (35,1% der
Theorie) des exo-Isomers von 3ß-Hydroxyandrost-5-en-17S-
-spiro-5'-(3'-methyl-1',2',3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd mit
einem Schmelzpunkt von 224 bis 225°C und einem [«]|°-Wert von -260,7° (c = 0,5, Chloroform) erhalten.
- 64 -
130067/0606
3ß-(2! '-Diäthylamino)-äthoxyandrost-5-en-17S-
-spiro-5'-(31-methyl-1',2',3'-oxathiazolidin)-
-2'-oxyd
Es wurden 3,79 6 wie im Beispiel 5 beschrieben hergestelltes
3ß-Hydroxyandrost-5-en-17S-spiro-5'-(31-methyl-
-1',2' ,3' -oxathiazolidin)-2'-oxyd in 30 cnr Dimethylformamid
gelöst. Der Lösung wurden unter Rühren beziehungsweise Schütteln und Kühlen mit Eiswasser in kleinen
Portionen 1,50-6 Natriumhydrid mit einem Gehalt an 20 Gew.-% Paraffinöl zugesetzt. Nach dem Ablaufen der
Reaktion wurde dem Gemisch eine Lösung von 6,8 g 2-Diäthylaminoathylchlorid
in 8 cnr Dimethylformamid zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde ■* Stunde bei Raumtemperatur
und dann 2 Stunden bei 70°C gerührt beziehungsweise geschüttelt.
Das Gemisch wurde 16 Stunden lang bei Räumtemperatur
stehengelassen und anschließend in 600 cnr Wasser eingegossen. Das ausgefallene Produkt wurde abgesaugt und
mit Wasser gewaschen.
Die 4,1 g Rohprodukt wurden in 100 cnr warmem Isopropyläther
gelöst und die Lösung wurde mit Aktivkohle geklärt, filtriert und auf ein Volumen von 15 enr eingeengt. Es
schieden sich 1,9 g 3ß-(2''-Diäthylamino)-äthoxyandrost- -5-en-17S-spiro-5'-(3'-methyl-11 ,2.' ,3' -oxathiazolidin)-
-2'-oxyd in Form eines gelben Produktes mit einem Schmelzpunkt von 105 bis 115OCi das auch nach dem Absaugen schwach
klebrig wirkte, aus.
- 65 -
130067/0606
Beispiel 17 Arzneimittelpräparat
Es wurden peroral verabreichbare Tabletten der folgenden Zusammensetzung mit einem Wirkstoffgehalt von 25 mg
bereitet.
bereitet.
3ß-Hydroxyandrost-5-en-17S-spiro-
_5'_(3'_methyl-1',2',3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd 25 mg
_5'_(3'_methyl-1',2',3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd 25 mg
Maisstärke 128 mg
Polyäthylenglykol 6 000 40 mg
Talk 6 mg
Magnesiumstearat 1 mg
durchschnittliches Gewicht 200 mg
Die Tabletten wurden mit einem Film- oder Zuckerüberzug versehen.
Zusammenfassung
130067/0606
Claims (2)
- PatentansprücheSteroidspirooxathiazolidine der allgemeinen FormelN-R.worinR/| für einen Alkylrest mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen) oder einen Alkenylrest mit 2 bis 4· Kohlenstoffatomen steht undZ - eine Gruppe der allgemeinen Formeln130Ö67/0S0SIII ,■ R,130067/0606-K-beziehungsweiseVI ,in weichletzterenfür einen Alkylrest mit1 bis 3 Kohlenstoffatom(en)steht,130067/0606-Z -R.Wasserstoff oder einen Methylrest bedeutet,Wasserstoff, einen Alkylrest mit 1 bis 3 Kohlenstoffatom(en), einen Dialkylaminoalkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoff atom( en) in jedem Alkylteil, einen Alkylcarbonylrest mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, einen Alkoxycarbonylrest mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen oder einen Cärboxyalkylcarbonylrest mit 3 °is 6 Kohlenstoffatomen darstellt unddie gestrichelten Linien ( )für gegebenenfalls vorliegende weitere chemische Bindungen stehen,bedeutet,mit der weiteren Maßgabe, daß,im Falle daßZ für eine Gruppe der Formel VI steht,zwischen den Kohlenstoffatomen in den 4- und 5-Stellungen oder zwischen den Kohlenstoffatomen in den 5- und 6-Stellungen eine130067/0608von der betreffenden gestricheltenLinie ( ) dargestellte weiterechemische Bindung vorliegt,sowie ihre Stereoisomere und deren Gemische und, im Falle daß R^ einen Dialkylaminoalkylrest oder Carboxyalkylcarbonylrest darstellt, ihre Salze.
- 2.) Steroidspirooxathiazolidine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Alkylrest beziehungsweise die Alkylreste, für den beziehungsweise die R^, und/oder Ro und/oder R^ stehen kann beziehungsweise können, ein solcher beziehungsweise solche mit 1 oder 2 Kohlenstoff ätom(en) ist beziehungsweise sind.3.) Steroidspirooxathiazolidine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Dialkylaminoalkylrest, für den R^ stehen kann, ein solcher mit 1 oder 2 Kohlenstoff atom( en) in jedem Alkylteil ist.ή·.) Steroidspirooxathiazolidine nach Anspruch 1 oder 2, ■dadurch gekennzeichnet, daß der Alkylcarbonylrest oder Alkoxycarbonylrest, für den R1, stehen kann, ein solcher mit 2 oder 3 Kohlenstoffatomen ist.5«) Steroidspirooxathiazolidine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Carboxyalkylcarbonylrest, für den R^, stehen kann, ein solcher mit 3 oder 4 Kohlenstoffatomen ist.6.) 3ß-Hydroxyandrost-5-en-17S-spiro-5'-(3'-methyl- -1',2',3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd.e) 3-Oxoandrosta-4,6-dien-17S-spiro-5'-(3'-methy1- -11,2',3'-oxathiazolidin)-2'-oxyd.130067/06088.) Verfahren zur Herstellung der Verbindungen nach Anspruch 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß man ■ 17<*-Alljylaminomethy"l- beziehungsweise 17<*-Alkenylaminomethyl-17ß-hydroxysteroide der allgemeinen FormelH
N-R.CHVII ,worinRy, und Z wie in den Ansprüchen 1 bis 5 festgelegt sind,mit Thionylverbindungen der allgemeinen FormelIlviii ,130067/0606wormX für ein Halogenatom oder einenImidazol-1-ylrest steht oderdie beiden X zusammen einen Rest der allgemeinen FormelIl» N - C - 0 - R5 ' IX ,in weichletztererRc für einen Alkylrest mit1 bis 3 Kohlenstoffatom(en) steht,darstellen,
umsetzt und\gegebenenfallsdie gegebenenfalls erhaltenen Steroidspirooxathiazolidine der allgemeinen Formel I,bei welchenR/1 wie im Anspruch 1 oder 2 festgelegt ist und Z für eine Gruppe der allgemeinen Formel VI, in welchletztererR^ Wasserstoff bedeutet und- 9 -130067/0606~*~ 31Q9523R0 und R-z sowie die gestricheltenLinien ( ) wie im Anspruch 1 oder 2festgelegt sind,steht,
gegebenenfalls in Form ihrer 3-Alkaliverbindungen,A^n an ihrer 3-Hydroxygruppe mit Alky!halogeniden mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen oder Dialkylaminoalkylhalogeniden mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen in jedem Alkylteil alkyliert oderA~\ an ihrer 3-Hydroxygruppe mit reaktionsfähigen Derivaten von Carbonsäuren mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen oder mit Alkoxycarbonylhalogeniden mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen oder mit Dicarbonsäuren mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen acyliert oderA^ a) zur Oxydation ihrer 3-Hydroxygruppe mit Ketonen in Gegenwart von Aluminiumalkoholaten umsetzt und gegebenenfallsb) die gegebenenfalls erhaltenen Steroidspirooxathiazolidine der allgemeinen Formel I,bei welchenR^ wie im Anspruch 1 oder 2 festgelegt ist undZ für eine Gruppe der allgemeinen Formel IV,- 10 -130067/0606in welchletztererRp und R;z * wie im Anspruch 1 oder 2 festgelegt sinddie gestricheltenLinien ( ) keine weiterenchemischen Bindungen bedeuten,steht,οφ an der 3-Carbonylgruppe zur3-Hydroxygruppe reduziert undß) die erhaltenen Steroidspirooxathiazolidine der allgemeinen Formel I,bei welchenR^, wie im Anspruch 1 oder 2 festgelegt ist undZ für eine Gruppe der allgemeinen Formel VI,in welchletztererR^, Wasserstoff bedeutet,- 11 -130067/060610 R2 und R, 3109523 if - wie im An spruch Λ oder 2 fest gelegt sind die gesfcri- und chelte Idnie ( ) zwischen den Kohlenstoff- stotnen in dsn 4- -und 5- -SteUungen eine weitere chemische Bin dung darstellt, steht,ß^N an ihrer 3-Hydroxygruppe mit Alky!halogeniden mit1 bis 3 Kohlenstoffatomen oder Dialkylaminoalkylhalogeniden mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen in jedem Alkylteil älkyliert oderßp\ an ihrer 3-H7/droxygruppe mit reaktionsfähigen Derivaten von Carbonsäuren mit2 bis 4 Kohlenstoffatomen oder mit Alkoxycarbonylhalogeniden mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen oder mit Dicarbonsäuren mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen acyliert- 12 -130067/0606und gegebenenfalls
die erhaltenen Steroidspirooxathiazolidine der
allgemeinen Formel I,bei welchenR/j wie im Anspruch 1
oder 2 festgelegt
ist undZ für eine Gruppe der
allgemeinen Eormel VI,in weichletzterereinm
caibcoylnest mit 2 bis 4 KoalenstafT--atcEBi, einen Alkoxycaifccnylrest mit 2 bis 4 IfchTeosbofr-· atxnHi oder einen Carboxyalk,ylcatbciTjylrest; mit 3 bis 6 HbhlHistoffatomen
bedeutet,- 13 -R2 und R, wie imAnspruch oder festgelegt sind unddie gestrichelteIäniß ( )zwischen den Kohlenstoffatomen in den 4- und 5--Sbellungen eine weitere chemische Bindung darstellt,steht,an ihrer 3-Acyloxygruppe wieder hydrolysiert, oderB) in den gegebenenfalls erhaltenen Steroidspirooxathiazolidineder allgemeinen Formel I,bei welchenR^, wie im Anspruch 1 oder 2 festgelegt ist undZ für eine Gruppe der allgemeinen Formel IV,130067/0606in weichletztererund R, wie im Anspruch 1 oder 2 festgelegt sindunddie gestricheltenLinien ( ) keine weiterenchemischen Bindungen "bedeuten,durch Dehydrieren mit Benzochinonderivaten zwischen den Kohlenstoffatomen in den 1- und 2-Stellungen und/oder zwischen den Kohlenstoffatomen in den >- -und >s-Stellungen 1 oder 2 weitere Doppelbindung(en) ausbildetoderC) die gegebenenfalls erhaltenen Steroidspirooxathiazolidine der allgemeinen Formel I,bei welchenR,, wie im Anspruch 1 oder 2 festgelegt ist undZ für eine Gruppe der allgemeinen Formel. IV,130087/ΟδΟδin welchletztererR0 und R2 · wie im An-spruch 1 oder 2 festgelegt sindunddie gestricheltenLinien ( ) keine weiterenchemischen Bindungen bedeuten,mit Methylhalogeniden, vorzugsweise in Gegenwart von Kaliumtert.-butylat und bei niedrigen Temperaturen, umsetzt und gegebenenfallsD) die gegebenenfalls erhaltenen Steroidspirooxathiazolidine der allgemeinen Formel I,bei welchenR,, wie im Anspruch 1 oder 2 festgelegt ist undZ für eine Gruppe der allgemeinen Formel VI,in welchletztererR^, einen Dialkylaminoalkyl- oder Carboxyalkylcarbonylrest bedeutet ,steht,- 16 130067/0606fS"^- 31Q9523mit organischen oder anorganischen Säuren beziehungsweise Basen in Salze überführt,worauf man gegebenenfalls die erhaltenen Steroidspirooxathiazolidine der allgemeinen Formel I in an sich bekannter Weise in Stereoisomere spaltet, wobei man gegebenenfalls diese Spaltung schon an als Zwischenprodukte dienenden Steroidspirooxathiazolidinen der allgemeinen Formel I vornimmt.9«») Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß man als Thionylverbindung der allgemeinen Formel VIII Thionylchlorid verwendet.10o) Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß man als Thionylverbindung der allgemeinen Formel VIII Ν,Ν'-ThionyldiimidazQl verwendet.β) Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß man als Thionylverbindung der allgemeinen Formel VIII N-SuIfinylurethan verwendet»12„) Arzneimittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt an 1 oder mehreren Verbindungen nach Anspruch 1 bis 7 als Wirkstoff beziehungsweise Wirkstoffen, zweckmäßigerweise zusammen mit 1 oder mehr üblichen Träger- beziehungsweise Füll- und/oder Hilfsstoff(en).Beschreibung
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