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DE309437C - - Google Patents

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Publication number
DE309437C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
discharge channel
powder
crumb
vicinity
recesses
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT309437D
Other languages
English (en)
Publication of DE309437C publication Critical patent/DE309437C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G21/00Details of weighing apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Air Transport Of Granular Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei selbsttätigen Wiegeeinrichtungen zum Abwiegen pulverförmiger oder körniger Stoffe erfolgt der Arbeitsgang gewöhnlich in der Weise, daß zunächst durch beliebige Mittel (Vorfüllmasse, Transportschnecken u. dgl.) der Wagschale eine gewisse Menge Material zugeführt wird, welche das abzuwiegende Gewicht nicht ganz erreicht (Vorfüllung). Die noch fehlende geringe Menge wird alsdann den Wagschalen, zwecks Erzielung eines langsamen Sinkens derselben bzw. einer gehauen Wägung, durch besondere Nachkrümelvorrichtungen zugeführt. Solche Vorrichtungen sind in verschiedenster Ausführung bekannt/ z. B. als Transportschnecke mit innerem oder äußerem Gewinde, als Schüttelrinne, als Schöpfrad mit Ausnehmungen am Umfang bzw. durchgehenden Bohrungen oder auch als horizontale Scheiben oder Schieber mit entsprechenden Bohrungen.
Transportschnecken sowie Schüttelrinnen und Schöpfräder verschiedenster Art, welche das Pulver lediglich durch die Einwirkung der Schwerkraft und ohne Steuerung des Pulverabfalles mittels mit Durchtrittsöffnungen versehenen Führungsgehäuseh abgeben, bewähren sich für diesen Zweck weniger, da die Abgabe des Pulvers unregelbaren Schwankungen unterliegt ; kommt gelegentlich gerade im letzten Stadium des Sinkens des Wagebalkens zufällig eine größere Pulvermenge. zum Abfall, so entsteht leicht ein Übergewicht der von der Wage abgegebenen Menge. Besser bzw. gleichmäßiger arbeiten die Schöpfräder, Scheiben oder Schieber mit durchgehenden Bohrungen.
Alle diese Krümelvorrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß zwischen Gehäuse und Krümelteil pulverberührte Reibflächen vorhanden sind, welche nicht geschmiert werden körinen und daher zum Fressen neigen, so daß sie nur bei sorgfältigster Ausführung durch Härten und Schleifen befriedigend laufen. Hierdurch wird die Herstellung derartiger Einrichtungen ganz erheblich verteuert.
Vorliegende Erfindung betrifft nun ein neues Verfahren, mittels dessen möglichste Gleichmäßigkeit der Krümelung unter Vermeidung von pulverberührten Reibflächen erzielt wird. Dieses Verfahren besteht darin, daß das Krümelpulver mittels einer von dem Abführkanal völlig getrennten Vorrichtung nur bis in die Nähe des Abführkanals gebracht und alsdann durch ein besonderes Mittel in ihn übergeleitet wird, so daß der Abfall des Pulvers nicht mehr ausschließlich dem Einfluß der Schwerkraft überlassen bleibt.
Eine beispielsweise Ausführungsform für eine Vorrichtung zur Anwendung des neuen Verfahrens ist in der Zeichnung in zwei Schnitten, beispielsweise für zwei Krümelleitungen bzw. zwei Pulverwagen veranschaulicht. Das Pulver wird durch ein Rohr α dem Krümelgehäuse b zugeführt, wobei sich durch entsprechende Höheneinstellung der Mündung dieses Rohres leicht ein passendes, annähernd gleichbleibendes Niveau des Pulvers im Gehäuse erzielen
läßt. In dem Gehäuse b sind frei drehbar die Schöpfräder c angeordnet, welche auf einem Teil ihres Umfanges, entsprechend der durch die Arbeit der Wiegeeinrichtung bedingten Dauer der Krümelperiode, mit zweckmäßig geformten Schöpfausnehmungen d versehen sind. In der Nähe des Scheitelpunktes der Schöpf räder c ist jeweils eine Düse e angeordnet, welche Preßluft oder -gaa von mäßiger
ίο Spannung gegen den Kranz des zugehörigen Schöpfrades strömen läßt. Sobald nun die das Pulver mit sich führenden Ausnehmungen des Rades vor die Düse gelangen, wird deren Inhalt in den seitlich vom Schöpfrad angeordneten Abführkanal f abgeblasen, welcher das Pulver der Wiegeeinrichtung zuleitet.
Da sowohl die feststehenden Abführkanäle f, als auch die Düsen e von den Schöpfrädern etwas abstehen, findet eine Reibung von Metall
ao auf Metall unter Zutritt von Pulver an keiner Stelle der Vorrichtung statt. Es erübrigt sich also völlig die bisher erforderliche sorgfältige Herstellung der Teile durch Härten und Schleifen. Außerdem wird aber auch eine ganz
bedeutende Steigerung der Gleichmäßigkeit der Krümelung gegenüber den vollkommensten früheren Einrichtungen erzielt.
Anstatt der Verwendung von Preßluft oder -gas zum Entfernen der mitgeführten Pulvermengen aus dem Krümelelement könnten natürlich auch technisch gleichwertig wirkende Mittel, wie z. B. zweckmäßig angeordnete Bürsten o. dgl. benutzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-An Sprüche:
    I. Verfahren zur Nachkrümelung bei selbsttätigen Wiegeeinrichtungen für pulverförmige oder körnige Stoffe, dadurch gekennzeichnet, daß das Krümelpulver (oder Krümelkorn) mittels einer vom Abführkanal getrennten Vorrichtung in kleinen Mengen bis in die Nähe des Abführkanals gebracht und alsdann durch besondere Mittel möglichst unabhängig von der Schwerkraft in den Abführkanal befördert wird. ,
    . 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das bis in die Nähe des Abführkanals gebrachte Krümelpulver mittels einer Preßluft- oder Gasdüse in den Abführkanal geblasen wird.
    3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Heranführen des Pulvers in abgemessenen kleinen Mengen durch ein vom Abführkanal völlig unabhängiges, am Umfang mit Ausnehmungen versehenes Schöpfrad erfolgt, welches nur mit dem unteren Teil in die Pulvermasse eindringt, das Pulver mittels der Ausnehmungen frei heraushebt und bis in die Nähe des Abführkanals führt, so daß es durch Blasdüsen, Bürsten o. dgl. Mittel in den Abführkanal hinüber befördert werden kann.
    Hierzu 1 Blatt (Zeichnungen.
DENDAT309437D Active DE309437C (de)

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