DE3037795C2 - Anordnung zur Messung von Geschwindigkeiten bewegter Körper unter Ausnutzung des Doppler-Effektes - Google Patents
Anordnung zur Messung von Geschwindigkeiten bewegter Körper unter Ausnutzung des Doppler-EffektesInfo
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Description
45
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Messung von Geschwindigkeiten bewegter Körper, insbesondere
bei experimentellen Anordnungen und Schulversuchen, mit Hilfe von Schallwellen, die von dem bewegten Körper
ausgehen, und unter Ausnutzung des Doppler-Effektes, wobei die Anordnung wenigstens folgende Einzelteile
umfaßt:
— einen Sender, der ein Signal im Bereich der Ultraschall-Frequenz
aussendet,
— einen Empfänger mit Frequenz-Diskriminator, der die Sendefrequenz mit der empfangenen Frequenz
vergleicht und eine Ausgangsspannung erzeugt, die der Differenz zwischen Sende- und Empfangsfrequenz
proportional ist.
Derartige Anordnungen dienen dazu, die Geschwindigkeit bewegter Körper, wie beispielsweise von Pendel-Kugeln,
Versuchsfahrzeugen und dergleichen zu bestimmen.
Es ist eine Anordnung zur Geschwindigkeitsmessung mittels akustischer Wellen unter Ausnutzung des Doppler-Effektes
bekannt (DE-PS 9 48 559), die die Frequenz-4/=/o ·— (fürv«c)
c
c
zur Messung der Geschwindigkeit heranzieht. Die von einem Sender mit der Frequen?/,, ausgesandten Signale
gelangen nach Reflektion mit der verschobenen Frequenz /„=/ρ±Δ/ an den Empfänger. Die verschobene
Frequenz wird in einem Frequenzdiskriminator verarbeitet, dessen Ausgangsspannung proportional der Geschwindigkeit
ν ist. Die genannte Patentschrift offenbart allerdings nicht die Schaltung und das Prinzip des Frequenzdiskriminators,
obwohl bei experimentellen Anordnungen und Schul versuchen eine wesentliche Voraussetzung
ist, eine hohe Genauigkeit innerhalb eines begrenzten Meßbereiches zu erhalten, ohne daß hierfür
übertriebener elektronischer Aufwand getrieben werden muß.
Es stellt sich damit die Aufgabe, den Stand der Technik anwendbar zu machen, so daß insbesondere Geschwindigkeitsmessungen
und daraus abgeleitete Bestimmungen von Weg und Beschleunigung möglich sind, die in
einem Meßbereich von y = 0 bis ca. ± 15 m/s arbeiten, wobei es möglich sein soll, eine der Geschwindigkeit
proportionale Abgriffsspannung zu erzeugen, die so genau ist, daß sie auch integriert und differenziert werden
kann, beispielsweise für Versuche mit bewegten Pendelkörpern, mit Modellfahrzeugen und dergleichen.
Diese Aufgabe wird bei einer Anordnung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß der
Frequenzdiskriminator einen Phasendetektor und einen spannungsabgestimmten Oszillator umfaßt, der bei einer
Eingangsspannung U=O ein Ausgangssignal der Frequenz/o, also der Sendefrequenz, erzeugt, das dem Phasendetektor
als erstes Signal zugeführt ist, daß dem Phasendetektor als zweites Signal das empfangene Signal mit
der Frequenz/;, =/0±Δ/zugeführt ist, und daß mit Hilfe
der integrierten Ausgangssignalspannung des Phasendetektors U = F[f) als Steuerspannung der Oszillator synchronisiert
wird, so daß die Oszillatorfrequenz gleich der Empfangsfrequenz ist, wobei die Steuerspannung zum
Synchronisieren des Oszillators direkt proportional der Geschwindigkeit des Körpers ist.
Die Schaltung des Frequenzdiskriminators ist im vorliegenden Falle als sogenannte /^-(Phase-Lock)-Schaltung
konzipiert. Eine derartige Schaltung ist dazu geeignet, eine sehr genaue Abstimmung der relativ kleinen
Frequenzänderungen zu erfassen und sie in eine Ausgangsspannung umzuwandeln. Insbesondere hat diese
Schaltung den Vorteil, daß sie auch im Bereiche des Null-Punktes, also bei nicht verschobener Frequenz, sehr genau
arbeitet und damit auch im Bereiche des Durchganges von einer positiven zur negativen Geschwindigkeit
(Bewegung von und zum Empfänger) weitgehend exakte Messungen erlaubt.
Dabei ist auch eine Anordnung möglich, bei der das sich bewegende Objekt selbst einen Sender trägt, der mit
der Frequenz/o sendet. In diesem Falle ist allerdings zu berücksichtigen, daß die Beziehung (1) lauten muß
A/Wo ■ -
Üblicherweise erzeugt der Oszillator bei der Ausgangsspannung U = O eine Rechteckimpulsfolge mit der Frequenz/g,
die in dem Phasendiskriminator mit dem von dem Empfänger kommenden Signal der Frequenz/, ver-
glichen wird. Die von dem Phasendiskriminaior ausgehende
Steuerspannung U regelt den Oszillator auf die i-'requenz/r=/(l/) ein, be: der die Phasendifferenz Null
ist.
Auf dem Gebiete der Geschwindigkeitsmessung mit Ultraschall ist ein Abstands- und Geschwindigkeitsmeßgerät
bekannt, das nach dem Ultraschall-Sekundärradarprinzip arbeitet (vgl. Artikel »Ein Abstands- und Geschwindigkeitsmeßgerät
nach dem Ullraschall-Sekundärradarprinzip«,
Verf.: P. Reitberger und G. Schmidt, veröffentlicht in FEINWERKTECHNIK + MESSTECHNIK,
1974, Seiten 198-201). Bei diesem bekannten Gerät wird eine Geschwindigkeitsmessung mit
Hilfe eines Senders vorgenommen, der Signale mit der Frequenz f0 aussendet, die von einem Empfänger mit
der verschobenen Frequenz /, empfangen werden. Im Transponder wird die empfangene Signalfrequenz/, um
einen konstanten Faktor k versetzt und ein Signal mit der Frequenz/^ = Jt ·/, vom zweiten Sender wieder ausgesendet.
Der Empfänger vergleicht die vom Mikiofon empfangene Signal frequenz^ mit der vom Sender gelieferten
Referenzfrequenz fr = k /0 und bildet daraus die dem
Betrag und Vorzeichen der Relativgeschwindigkeit ν proportionale
Dopplerfrequenz/D, wobei sich rechnerisch
die Relativgeschwindigkeit der Objekte ergibt, auf denen Transponder bzw. Sender/Empfänger befestigt sind.
Damit unterscheidet sich das bei der bekannten Vorrichtung genutzte Meßverfahren völlig von dem vorliegender
Erfindung. Bei letzterer wird ein refelektiertes Signal einem Phasendetektor zugeführt, der Teil eines
Phase-Lock-Kreises ist. Dem Phasendetektor wird als weiteres Signal ein Ausgangssignal mit der Frequenz
/(U) zugeführt, das ein spannungsabgestimmter Oszillator erzeugt. Mit Hilfe des Phasendetektors wird eine
Steuerspannung erzeugt, die den spannungsgesteuerten Oszillator auf die Eingangsfrequenz einregelt. Diese
Steuerspannung ist eine Funktion des Frequenzunterschiedes von ausgesandter und empfangener Frequenz
und damit eine Funktion der Geschwindigkeit des bewegten Objektes. Der Phase-Lock-Loop-Kreis (PLL-Kreis)
dient damit im vorliegenden Fall direkt und ohne weitere Schaltungshilfsmittel der Erzeugung einer vorzeichenrichtigen
Spannung Ut,~v.
Im Falle der bekannten Schaltung wird eine PLL-Schaltung
für zwei Aufgaben verwendet:
— im Transponder zur Erzeugung einer Frequenz/, = k ·/, auf bekannte Art und Weise,
— im Empfänger »tracking-filter« im Sinne einer selektiven Erfassung der Eingangssignalfrequjnz/,. und
als Diskriminator für die Wegmeßimpulse.
Zur Gewinnung des Geschwindigkeitssignales muß dabei noch die Dopplerfrequenz/D = /fr—fE/ und zusätzlich
das Vorzeichen der Geschwindigkeit durch weiteren Schaltungsaufwand erzeugt werden. Die Auswertung der
Dopplerfrequenz ist beim Stand der Technik vor.i System her für kurze Strecken im Bereich von ca. 0- 5 m (Schulversuche)
praktisch ungeeignet, da die niedrigste auswertbare Dopplerfrequenz bei 8 Hz liegt, welches einer
Meßgenauigkeit der Relativgeschwindigkeit von 3.6 m/s entspricht. Dabei ist die Ansprechzeit auch relativ hoch,
nämlich 1,25 s, entsprechend 10 Schwingungsdauern bei einer Signalfrequenz von 8 Hz.
Die Anordnung gemäß vorliegender Erfindung ist jedoch
geeignet, mit geringem technischen Aufwand und kurzer Ansprechzeit - ca. 0.05 s — im genannten Meßbereich
die Geschwindigkeit bei höherer Auflösung und Genauigkeit zu messen.
Zur Entkopplung von Sende- und Empfangssignal isl weiterhin möglich, daß das gesendete Signal als ein mit
der Sendefrequenz moduliertes Lichtsignal ausgesandt wird, und daß der bewegte Körper mit einem Empfänger
und Wandler ausgestattet ist, der das empfangene Signal als Schallfrequcnzsignal wieder aussendet. Das im stationären
Empfänger empfangene Signal ist dann um die Doppler-Frequenz verschoben.
Die der Beschreibung beigefügte Figur zeigt ein Schaltdiagramm als Ausführungsbeispiel der Erfindung.
In der Figur ist mit 1 ein Frequenzgenerator bezeichnet, der ein Ultraschallsignal mit der Frequenz/0 als
Rechteckspannung erzeugt, das über den Ultraschall-Sender 2, einen Schwingquarz, als akustische Welle gerichtet
abgestrahlt wird und dabei auf einen sich bewegenden Köper 3 trifft, der das Schallsignal reflektiert. Die
Ultraschallfrequenz ist beispielsweise 4OkHz, vorzugsweise Hegt sie im Bereich von 30 bis 60 kHz. Der Ultraschall-Empfänger,
ein Mikrofon 4. nimmt das reflektierte Signal, dessen Frequenz sich aufgrund des Doppler-
Effektes nach /,.=/0±Δ/ verschoben hat, auf.
Das reflektierte Signa) wird im Verstärker 5 verstärkt
und zum Rechtecksignal regeneriert. Anschließend wird es über einen Umschalter 6 dem ersten Eingang 7 eines
Phasendetektors 8 eingegeben, der Teil eines PL-(phaselock-)Kreises
ist. Dem Phasendetektor 8 wird als weiteres Signal am Eingang 9 ein Ausgangssignal mit der Frequenz
J(U) zugeführt, das ein spannungsabgestimmter Oszillator 10 erzeugt. Diesem Oszillator wird eine bestimmte
Steuerspannung U1. aufgegeben. Er ist so geschaltet
oder abgestimmt, daß er bei einer Sleuerspannung U1. = 0 eine Frequenz J0 (also die Signalfrequenz)
erzeugt. Der Ausgang des Phasendiskriminators 8, der die benötigte Steuerspannung U=F(Af) liefert, ist über
einen Vorzeichensteller 8', ein Subtrahier- und Integrierglied 11 und über einen Impedenzwandler 12 mit dem
Regeleingang 14 des Oszillators 10 verbunden. Eine vorgeschaltete Zenerdiode 15 sorgt dafür, daß am Regeleingang
14 eine beispielsweise 3,3 V höhere Spannung liegt, um eine zum Regelpunkt symmetrische Regelspannung
zu haben. Die Zenerdiode kann entfallen, wenn die Ausgangsfrequenz/o einer Regelspannung U1. = 0 exakt entspricht.
Bei dem verwendeten Oszillator 10 mit verschobenem Regelpunkt ist die Ausgangsfrequenz in dem benötigten
Bereich linear abhängig von der Steuerspannung. Wenn J\. =/0 erreicht, wird bei U1. = 0, so gilt für die Frequenzänderung
Δ/~Δ(/=1/,.Φ0.
Andererseits gilt nach der eingangs genannten Gleichung
Δ/- r.
somit bekommt man
Die Regelspannung U1. isl bei nicht zu großer Geschwindigkeit
(i<sc <·) direkt proportional zu ν und damit
zum gewünschten Meßwert. Diese Zusammenhänge gelten für Reflektion. 1st der Sender mit dem zu messenden
Körper verbunden, so isl der Spannungsunterschied nur noch halb so groß, aber selbstverständlich ist auch hierA/
~ r (Proportionalität bleibt gewahrt).
Die abgegriffene Spannung U1. kann über entsprechen-
b5 de Anzeigevorrichtungen, wie .v-/-Schreiber, als Zeitfunktion
aufgezeichnet werden. Es ist auch möglich, die Spannung U1. über einen Differentiator 16 in eine Spannung
( u umzuwandeln, die proportional der Beschleuni-
gung ist, oder über einen Integrator 17 zu verarbeiten,
dessen Ausgangsspannung Us dem zurückgelegten Weg
proportional ist.
Die Meßanordnung ermöglicht damit den Bau eines Gerätes, mil dem sich v-i-, s-i- oder (/-/-Diagramme einer
beliebigen Bewegung direkt mit einem r-/-Schreiber aufzeichnen lassen. Dieses auf rein elektronischer Basis arbeitende
Gerät ist bekannten Potentiometeranordnungen, Tachogeneratorschallungen oder in Spulen eintauchenden
Magneten überlegen. Die genannten, bekannten Einrichtungen haben den Nachteil auftretender Reibung,
umständlichen Aufbaus oder eng begrenzten Einsatzgebietes.
Die im Schaltdiagramm angegebenen Bauteile sind dem Fachmann in Schaltung und Aufbau an sich bekannl.
Für die vorliegende Anordnung eignet sich beispielsweise ein spannungsabgestimmter Oszillator (VCO
= voltage controlled oscillator) des Types »Timer NE 555«. Sein Signal und das Empfangssignal gelangen an
die Eingänge eines Zählers 74 LS 93, der über ein integriertes NAND-Glied und Reset-Eingänge als Phasendiskriminator
geschaltet ist. Ein weiterer »Timer« als Rechteckgenerator steuert den eingebauten Sender an.
Außerdem gelangt sein Signal, d.h. die Frequenz./0, an den Eingang des Phasendiskriminators, falls der Emplanger
kein ausreichendes Signal liefert. Auf diese Weise kann ein unkontrolliertes Arbeiten des Gerätes bei fehlendem
Empfang vermieden werden. Ein NAND-Baustein 74 LS 00 dient dabei als elektrischer Umschalter 6:
er kann von einem »Timer« gesteuert werden.
Es ist möglich, die genannten Schaltelemente auch als IC-Bausteine, auch in C-MOS-Bauweise, zu verwenden.
In Abweichung von der dargestellten Ausführungsform ist es auch möglich, daß das bewegende Objekt
selbst eine genau eingestellte SendefrequenzJ0 abgibt, die
mit Doppler-Verschiebung gemessen wird. Um zu einer besseren Entkopplung zwischen Sende- und Empfangsfrequenz
zu kommen, ist es auch möglich, die Sendefrequenz mit einer modulierten Lichtfrequenz, z. B. mit
einer Leuchtdiode, auszusenden. Das Lichtsignal wird im bewegten Objekt empfangen, verstärkt und mit einem
Uiiraschaiiwandier wieder ausgesandt. Die empfangene
Frequenz kann dann genauso verarbeitet werden, wie bereits beschrieben.
Schließlich sei noch daraufhingewiesen, daß nach dem
Radarprinzip es auch möglich ist, daß der Sender im Pulsbelrieb arbeitet, wobei der Beginn eines Wellenpaketes
mit dem Eintreffen des empfangenen Wellenpaketes planmäßig verglichen wird, woraus sich eine der Phasenverschiebung
und damit eine dem Weg proportionale Spannung gewinnen läßt.
Claims (3)
1. Anordnung zur Messung von Geschwindigkeiten bewegter Körper, insbesondere bei experimentellen
Anordnungen und Schulversuchen, mit Hilfe von Schallwellen, die von dem bewegten Körper ausgehen,
und unter Ausnutzung des Doppler-Effektes, wobei die Anordnung wenigstens folgende Einzelteile
umfaßt:
— einen Sender, der ein Signal im Bereich der Ultraschall-Frequenzen
aussendet,
— einen Empfanger mit Frequenzdiskriminator, dei' die Sendefrequenz mit der empfangenen Frequenz
vergleicht und eine Ausgangsspannung erzeugt, die der Differenz zwischen Sende- und
Empfsngsfrequenz proportional ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenzdiskrimiuator
einen Phasendetektor (9) und einen spannungsabgestimmten Oszillator (10) umfaßt, der bei
einer Eingangsspannung von U=O ein Ausgangssignal der Frequenz/^,, also der Sendefrequenz, erzeugt,
das dem Phasendetektor (9) als erstes Signal zugeführt ist, daß dem Phasendetektor (9) als zweites Signal
das empfangene Signal mit der Frequenz^ =f0 ±f
zugeführt ist, und daß mit Hilfe der integrierten Ausgangssignalspannung des Phasendetektors U = F(J)
als Steuerspannung der Oszillator (10) synchronisiert wird, so daß die Oszillatorfrequenz gleich der Empfangsfrequenz
ist, wobei die Steuerspannung zum Synchronisieren des Oszillators direkt proportional
der Geschwindigkeit des Körpers ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Sender (2) mit dem sich bewegenden Körper (3) verbunden ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Entkopplung von Sende- und Empfangssignal
das gesendete Signa,' als mit der Sendefrequenz moduliertes Lichtsignal ausgesandt wird, und
daß der bewegte Körper (3) mit einem Empfänger und Wandler ausgestattet ist, der das empfangene
Signal als Schallfrequenzsignal aussendet.
verschiebung zwischen ausgesandtem und an einem Körper reflektiertem, empfangenen Signal,
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19803037795 DE3037795C2 (de) | 1980-10-07 | 1980-10-07 | Anordnung zur Messung von Geschwindigkeiten bewegter Körper unter Ausnutzung des Doppler-Effektes |
Applications Claiming Priority (1)
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---|---|---|---|
DE19803037795 DE3037795C2 (de) | 1980-10-07 | 1980-10-07 | Anordnung zur Messung von Geschwindigkeiten bewegter Körper unter Ausnutzung des Doppler-Effektes |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3037795A1 DE3037795A1 (de) | 1982-04-22 |
DE3037795C2 true DE3037795C2 (de) | 1983-12-01 |
Family
ID=6113781
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19803037795 Expired DE3037795C2 (de) | 1980-10-07 | 1980-10-07 | Anordnung zur Messung von Geschwindigkeiten bewegter Körper unter Ausnutzung des Doppler-Effektes |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3037795C2 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
CN103578335A (zh) * | 2013-03-22 | 2014-02-12 | 柳州铁道职业技术学院 | 城市轨道交通车载光电测速实验装置 |
Family Cites Families (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE948559C (de) * | 1955-03-19 | 1956-09-06 | Lorenz C Ag | Anordnung zur Geschwindigkeitsmessung mittels akustischer Wellen unter Ausnutzung des Doppler-Effektes |
-
1980
- 1980-10-07 DE DE19803037795 patent/DE3037795C2/de not_active Expired
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Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
CN103578335A (zh) * | 2013-03-22 | 2014-02-12 | 柳州铁道职业技术学院 | 城市轨道交通车载光电测速实验装置 |
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DE3037795A1 (de) | 1982-04-22 |
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