DE3037543C2 - Verfahren und Schaltung zum richtigen Belichten eines Films - Google Patents
Verfahren und Schaltung zum richtigen Belichten eines FilmsInfo
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- DE3037543C2 DE3037543C2 DE3037543A DE3037543A DE3037543C2 DE 3037543 C2 DE3037543 C2 DE 3037543C2 DE 3037543 A DE3037543 A DE 3037543A DE 3037543 A DE3037543 A DE 3037543A DE 3037543 C2 DE3037543 C2 DE 3037543C2
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B7/00—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
- G03B7/08—Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
- G03B7/091—Digital circuits
- G03B7/093—Digital circuits for control of exposure time
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfuhren zum richtigen Belichten eins Films in einer Kamera gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs I sowie eine Belichtungssteuerschaltung zur Durchführung dieses Verfahrens gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 3.
Es ist bekannt, zum richtigen Belichten eines Filmes
vor der Aufnahme mittels einer Liphtmeßschaltung die
Helligkeit des aufzunehmenden Objekts festzustellen und den gemessenen Wert in Form eiicr Analogspannung
oder digital zu speichern und gegebenenfalls anzuzeigen. Die erforderliche Belichtungszeil wird entweder über
Stellglieder eingestellt oder bestimmt sich nach Auslösung des Verschlusses durch Integratoren, die mit einer
bestimmten Zeitkonstanten einen Spannungsanstieg bis zu einem Wert bewirken, der dem gemessenen Wert entspricht.
Bei digitalen Einrichtungen erfolgt ein entsprechendes Hochzählen eines Zählers. Derartige Verfahren
und Schaltungen sind beispielsweise beschrieben in iler
DE-OS 2340 380 und in der DE-OS 2S33 064.
Die DE-OS 28 43941 befaßt sich mit einer Schaltung für die Belichtungsmessung bei Fotoapparaten, bei der
ebenfalls die Belichtungszeit durch Helligkeiismcsung
vor der eigentlichen Belichtung festgestellt wird. Abhängig ob eine sehr niedrige oder sehr hohe Beleuchtungsstärke
vorliegt, werden von dem einfallenden LichtmeLlsignal
unterschiedlich viele Verstärker wirksam gemacht. was unterschiedlichen Beleuchtungsbcreichen entspricht.
Hierdurch läßt sich der richtige Belichtungswert genauei feststellen.
Die DE-AS 27 49 725 beschreibt eine Warneinrichtung für falsche Belichtung bei einer Kamera, bei der ein von
der Filmempfindlichkeit abhängiges erstes Spannung·. signal mit einem zu der Lichtmenge, die auf den Film
fällt, proportionales zweites Spannungssignal verglichen wird. Ein Diskriminator stellt die Differenz zwischen den
Werten der beiden Signale fest, mit deren I IiIIe der I-O]C-
graf die erfolgte Belichtung in Abhängigkeit von der Größe der Differenz identifizieren kann. Bei dieser bekannten
Einrichtung wird eine Echtzeitbelichtungsmessung vorgenommen, die jedoch nicht zur Steuerung der
Belichtungszeit verwendet wird.
Bei längeren Belichtungszeiten, wie sie beispielsweise im Zusammenhang mit dem Fotografieren bei Mikroskopen auftreten, kann es vorkommen, daß ein Objekt bei
sehr schwacher oder sehr starker Beleuchtung aufgenommen werden mui?. Unter diesen Bedingungen wird das
von Bunsen und Roscoe aufgestellte Reziprozitätsgesetz nicht erfüllt, was eine entsprechende Korrektur notwendig
marin. In einem solchen Falle nimmt die Belichtungszeit zu, wodurch es notwendig ist, eine voraussichtliche
Belichtungszeit und den Belichtungszeitrest zu berechnen und anzuzeigen. Nach dem Stand der Technik existiert
keine Einrichtung, die eine exakte Anzeige einer selchen Belichtungszeit in digitaler Form ermöglicht.
Wenn die Belichtungszeit aus den genannten Gründen zunimmt, kann es sein, daß sich die Helligkeit eines Aufnahmegegenstandes
während des fotografischen Aufnahmevorgaiigcs
häufig ändert. Auch in diesem Falle ist es notwendig, daß eine genaue voraussichtlich Beücntungszeit
und der Belichtungszeitrest berechnet werden. Bei veränderlicher Beleuchtung ist jedoch eine herkömmliehe
fotografische Vorrichtung, die einen gespeicherten Lichtmeßwert benutzt, nicht in der Lage, eine exakte
Anzeige der voraussichtlichen Belichtungszeit zu liefern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
zum richtigen Belichten eines Films in einer Kamera sowie eine Belichtungssteuerschaltung zur Durchführung
des Verfahrens anzugeben, die nicht nur eine exakte Bestimmung, sondern auch eine exakte Steuerung
der richtigen Belichtungszeit bei längeren Belichtungszeiten und gegebenenfalls sich ändernder Beleuchtung des
Aufnahmegegenstands ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch ein Verfahren gemäß dem Kennzeichen des Patentanspruchs
1 bzw. eine Belichtungssteuerschaltung gemäß dem Kennzeichen des Patentanspruchs 3.
Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Ein besonderer Vorteil der Erfindung besieht darin, daß durch die wiederholte Bestimmung der Helligkeit
eines Aufnahmegegenstandes eine tatsächliche Echtzeit-Lichtmessung erfolgt und daß ein sehr breiter Bereich
von Belichtungszeiten mit hoher Genauigkeit gemessen werden kann.
Außerdem können Filmempfindlichkeitsdaten oder Korrekturfaktoren zum Korrigieren der Abweichung
vom Reziprozitätsgesetz eingegeben werden, um eine exakte Berechnung einer voraussichtlichen Belichtungszeit
oder des Restes einer Belichtungszeit zu ermöglichen. Der Lichtmeßbereich ist vergrößert.
Ausführungsbeisoiele der Erfindung werden im folgenden
anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 ein Blockschaltbild ener prinzipiellen Auslührungsform
einer Belichtungssteuerschaltur.g,
Fig. 2 eine grafische Darstellung einer voraussichtli- bo
chen Belichtungszeit, einer äquivalenten Belichtungszeit und des Belichtungszeitrestes als Funktionen der Beleuchtungsstärke
und der Zeit.
Fig. 3 ein Schaltbild einer Belichtungssteuerschaltung gemäß einer Ausführungsform.
Fig. 4 ein Diagramm dereine Fotografische Aufnahmebedingung
darstellenden Verteilung der Schwärzung einer Probe.
Fig. 5 eine grafische Darstellung der Ausgangsspannung der in Fig. 3 dargestellten Integrierschaltung als
Funktion der Zeit,
Fig. 6 eine grafische Darstellung der Beziehung zwischen
der Filmempfindlichkeit, der Belichtungszeit, der Beleuchtungsstärke und der Kapazität des Integrierkondensators,
und
Fig. 7 bis 11 grafische Darstellungen der Arbeitsweise
in den einzelnen, in Fig. 1 dargestellten Bereichen. Gemäß Fig. I wird das Bild eines Aufnahmegegenstandes
1 durch ein nicht dargestelltes optisches System, beispielsweise ein Objektiv, und einen Verschluß 2 hindurch
auf einen Film 3 projiziert.
Die Helligkeit des Aufnahmegegenstandes 1 wird durch eine fotoelektrische Umwandlungsschaltung4 mit
einem fotoelektrischen Meßgrößenumformer, ζ. Β. einer Silizium-Fotodiode bestimmt, welche ein zur Helligkeit
proportionales elektrisches Signal erzeugt und an eine Rechenschaltung 5 abgibt. Das Ausgangssignal der Umwandlungsschaltung
4 hat gewöhnlich die Form einer integrierten Spannung, die von einer n-dit dargestellten
Integrierschaltung erzeugt wird, welche »-inen Fotostrom
aus dem Meßgrößenumformer integriert, und die dem Produkt Beleuchtungsstärke und Zeit oder der vorgenommenen
Belichtung entspricht.
Während eines fotografischen Aufnahmevorganges wird von der Rechenschaltung 5 ausgehend von der Belichtung
eine zur Erzielung einer gewünschten Belichtung erforderliche voraussichtliche Belichtungszeit errechnet.
Sodann wird eine äquivalente Belichtungszeit bestimmt, welche die zum Zeitpunkt der Bestimmung der voraussichtlichen
Belichtungszeit abgelaufene Belichtungszeit darstellt, und von der voraussichtlichen Belichtungszeit
subtrahiert, um den Belichtungszeitrest abzuleiten. Der Zeitpunkt, in dem der Belichtungszeitrest Null erreicht,
wird festgestellt. Sodann wird ein Belichtungsendesignal erzeugt, um den Verschluß 2 zu schließen und so die
Belichtung zu beenden. Dabei wird die von der Rechenschaltung 5 gerechnete voraussichtliche Belichtungszeit
einer Subtrahierschaltung 6 zugeleitet. Die Rechenschaltung 5 gibt auch Zeitdaten, welche den Zeitpunkt angeben,
'.n dem die voraussichtliche Belichtungszeit bestimmt
worden ist. an eine weitere Rechenschaltung7 ab, welche die äquivalente Belichtungszeit errechnet und
dann der Subtrahierschaltung 6 zuleitet. Die Suotrahierschaltung 6 subtrahiert dann die äquivalente Belichtungszeit
von der voraussichtlichen Belichtungszeit, um den Belichtungszeitrest abzuleiten, der einer Nullwert-Detektorschaltung
9 und einer Anzeigeeinrichtung 8 zugeleitet wird. Letztere zeigt dann die verbleibende Belichtungszeit
an. Die Nullwert-Detektorschaltung 9 überwacht den von der Subtrahierschaltung 6 gelieferten Belichtungszeitrest,
um den Zeitpunkt festzustellen, in dem er NuI! irreicht. Sobald der Nullwert erfaßt wird, erzeugt
die Nullwert-Detektorschaltung 9 ein Verschlußschließsignal und sendet es iiner Verschlußsteuerschaltung 10.
Diese hat beim Niederdrücken eines Verschlußauslöseknopfes ein Verschlußöffnungssignal erhalten und folglich
ist der Verschluß 2 offen gehalten. Wenn der Verschlußsteuerschaltui.g
10 in der vorstehend beschriebenen Weise das Verschlußschließsignal von der Nullwert-Detektorschaltung
9 zugeleitet wird, schließt sie den Verschluß 2 und beendet so einen fotografischen Aufnahmevorgang.
Die Beziehung zwischen der voraussichtlichen Belichtungszeit, der äquivalenten Belichtungszeit und dem Belichtungszeitrest
sowie Gleichungen für die Ableitung dieser Zeiten werden nun anhand Fig. 2 beschrieben.
Unter der Annahme, daß die Belichtung zum Zeitpunkt Z0 ausgelöst wird, soll eine voraussichtliche Belichtungszeit
7",(Zm) im Zeitpunkt im berechnet werden.
Im allgemeinen besteht unter gegebenen Aufnahmebedingungen zwischen der Belichtungszeit T und der Belichtungsstärke
L folgende Beziehung:
7"=Z (I)
worin K eine Konstante darstellt.
Wird die Beleuchtungsstärke im Zeitpunkt /„, mit
L[IJ bezeichnet, dann ist unter allgemeinen fotografischen Aufnahmebedingungen eine voraussichtliche Belichtungszeit
Te(tJ durch die folgende Gleichung bestimmt:
" UtJ
(2)
Da Mcii die nc!cuL'hiuii{!.viiüi kr 1. H) ciiib|iicc!iciui der
Kurve A ändert, ändert sich auch die voraussichtliche Jo
Belichtungszeit 7",(Z111) mit der Änderung der Zeit i„.
Erfindungsgemiiß wird eine äquivalente Belichtungszeit zur Zeit i„ abgeleitet. Hierzu wird eine Belichtung L[IJ
im Zeitpunkt tm (schraffierte Fläche in Fig. 2) bestimmt
und durch die Beleuchtungsstärke Lii„) im Zeitpunkt t„
dividiert. Der Quotient stellt eine äquivalente Belichtuncszeit
7"t (Z111) dar. also:
Der Belichtungszeilrest Ί R{i^) ergib! sich durch Subtraktion
der äquivalenten Belichtungszeit Tt{im) von der
voraussichtlichen Belichtungszeit T4Ain,)- Mit anderen
Worten:
J5
liiij
L[IJ
(4)
Gemäß der Erfindung wird die voraussichtliche Belichtungszeit während des Belichtens sequentiell abgeleitet.
Werden die in jedem Augenblick herrschende Beleuchtungsstärke mit L[I1). Hi2) ... L[t„) und die dazwischenliegenden
Zeitintervalle mit Af1. Af, ... A/m
bezeichnet, läßt sich die Gleichung (4) folgendermaßen umschreiben:
TRiim)= T1AiJ-
UiJ
(5)
50
Ein Signal, das den in der vorstehend beschriebenen Weise abgeleiteten Belichtungszeitrest TR{tj darstellt,
wird sequentiell an die Anzeigeeinrichtung 8 gemäß Fig.
1 abgegeben und liefert eine Anzeige in beispielsweise der Form 00 Minuten 00 Sekunden. Gleichzeitig wird das Signal
auch der Nullwert-Detektorschaltung 9 zugeleitet, welche den Zeitpunkt feststellt, in dem der Belichtungszeitrest
ungefähr Null erreicht, und daraufhin ein Belichtungsendesignal erzeugt und es der Verschlußsteuer- to
schaltung 10 zusendet. Wie weiter oben schon erwähnt, schließt die Verschlußsteuerschaltuns 10 den Verschluß 2
abhängig vom Belichtungssignal, um die Belichtung zu beenden.
Da die Belichtungszeit gemäß der Erfindung auf Echt- bi
zeitbasis ermittelt wird, kann eine richtige Belichtung unter Berücksichtigung einer Änderung der Helligkeit
des Aufnahmegegenstandes bestimmt werden. Außerdem kann während des fotografischen Aufnahmevorganges
der Relichtungszekrest angezeigt werden, der. wie sich aus Vorstehendem ergibt, unter Berücksichtigung
der Helligkeit des Aufnahmegegenstandes bestimmt w ird und daher sehr genau ist.
Fig. 3 zeigt ein Blockschaltbild der gesamten Anordnung einer fotografischen Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung zur Verwendung mit einem Mikroskop.
Die in Fig. 3 durch einen mit gestrichelten Linien gezeichneten Block dargestellte fotoelektrisch? Wmwandlungsschaltung
4 enthält als MeBgrößenumformer eine Silizium-Fotodiode 11. deren Anode an Masse .tnge
schlossen ist. Die Kathode der Fotodiode 11 1 st mit einem
Eingang eines Operationsverstärker 13 verbunden, der
ein Bauteil einer Intcgrierschaltung 12 darstellt. Der andere Eingang des Operationsverstärkers 13 is! .111 Masse
angeschlossen. Die Integrierschi'ltung 12 hat feiner einen ! liiüpt- oder !esters !Wgricrk;:r:dc:;-.;:!;:r !6. dir .".·
demeinen Eingang und zum Ausgang des Operationsverstärkers
13 parallelgeschaltet ist und zu dem im Nebenschluß mehrere Reihenschaltungen liegen, die je einen
Schalter 15.-1 und einen Integrierkondensator 14 I. .-men
Schalter 15B und einen Integrierkondensator 14Λ b/w
einen Schalter 15i" und einen Intergrierkonden^ihir Mi
enthalten. Im Nebenschluß zum Hauptinteguerkondcnsator
16 liegt auch eine Reihenschaltung aus einem U 1-derstand
;7 und einem Schaller 18. Durch selektives
Betätigen der Schalter 15.-I. 15/i und 15Γ läßt sich jeder
der zusätzlichen Integrierkondensatoren 14 ■!. 14/? und
14('mil dem Hauplintegrierkonder.sator 16/usammcnschaiten.
Der Ausgang des Operationsverstärkers 13 lsi
über einen Widersland 22.-I mit einem Eingang eine-.
Operationsverstärkers 22 verbunden, dem an seinem anderen Eingang eine Bezugsspannung zugeführt v\ ird. wodurch
der Operationsverstärker 22 zusammen mit dein Widerstand 22A als Spannungsvergleicher 21 wirkt, der
die Ausgangsspannung des Operationsverstärkers 13 mit
der Bezugsspannung vergleicht. Der Ausgang des (>peralionsverslärkers
22 ist an eine Zentraleinheit IZE) 27 angeschlossen, die ein Bauteil einer Rechen<!euerschaltung
26 darstellt.
Die Rechensteuerschaltung 26 umfaßt ferner Dekoder Rastglieder 28. 29. 30. und 31. einen Direktzugriffsspeicher
(RAM) 33. einen Adressendekoder 32. eine Anzeigetreiberschaltung
34. eine Anzeigeeinrichtung 39. eine Druckertreiberschaltung 35 und einen Drucker 36.
Die Zentraleinheit 27 hat einen Speicher zum Speichern eines Programmes und einen Puffer- oder Zwischenspeicher
zum Speichern von Daten und läßt sich ohne weiteres in Form eines üblichen Mikrorechners verwirkliuien.
Mit Steuerung durch das Programm sendet die Zentraleinheit 27 eine Adresse und Daten über den Adressendekoder
32 zu den Dekoder/Rastgliedern 30 und 31. wodurch letzteren von außen zugeführte verschiedene Informationen
entweder durch den Direktzugriffsspeicher 33 und den Adressendekoder 32 oder direkt in die Zentraleinheit
27 eingegeben werden können. Die zugeführten Informationen werden zusammen mit Informationen aus
dem Operationsverstärker22 verarbeitet. Durch Senden
eines Steuerbefehls an die Dekoder Rastglieder 28 und 29 ist die Zentraleinheit 27 ferner in der Lage, die Schalter
15/i. 15ß. 15C und 18 sowie einen weiter unten näher
beschriebenen Bezugsspannungsgenerator 23 zu betätigen. Außerdem sendet die Zentraleinheit 27 einen Steuerbefehl
und verschiedene, von ihr berechnete Daten an die Anzeigetreiberschaltung 34 und die Druckertreiberschaltung35
und ermöglicht auf diese Weise, daß solche Daten
oder Informationen von der Anzeigeeinrichtung39angezeigt
oder vom Drucker 36 ausgedruckt werden.
In der Integrierschaltung 12 sind die Schalter 15.4.
15fl. ISCund 18 alt Relaisschalter (mit nicht dargestellten
Spulen) oder als CMOS-Analogschalter ausgeführt, die abhängig von einem Steuerbefehl betätigt werden,
den die Zentraleinheit 27 über das Dekoder Rastglied 28 sendet >■; J der selektiv einen oder mehrere Schaltertrciber
20.4 bis WD betätigt, die in einer Schaltertreiberschaltung
19 enthalten sind. Beim selektiven Zusammenschalten der Imtegrierkondensatoren 14.4. \4P und 14C
mit der Inlegrierschaltuni! 12 wird das Integrierintervall
geändert, um. wie weiter unten näher beschrieben, die
Bestimmung der voraussichtlichen Belichtungszeit innerhalb
kür/ei ,τ Zen zu ermöglichen. Wenn der Schalter 18 ti
geschlossen lsi, läßt sich die integrierte Spannung an den
Integrierkondensatoren 14.4. 14/i und 14C und am llatiplintegrierkondensator 16 über den Widerstand 17
.ihlnhiviv
Der Operationsverstärker 22 erhält an seinem anderen :o
Eingang vom Bezugssp.mnungsgenerator 23eine Bezugsspannung.
so daß die Ausuansspannung des Operationsverstärkers
13 der Intergrierschaltung 12 mit der Bezugs- '- =
spannung verglichen werden kann. Der Bc/ugsspannungsgenerator
23 enthält einen Digital-Analog-L'ni- :ί
wandler 25. der über das Dekoder Rastglied 29 von der Zentraleinheil 27 Informationen in digitaler Form über
eine Bezuusspannung erhall und diese Information in ein
entsprechendes analoges Signal umwandelt. Das analoge
Signal wird dem anderen Eingang des Operalionsverstär- ]o kers 22 iber Schalter 24.4 bis 241) zugeführt, die ebenfalls
als Relaisschalter (mit nichtdargeslelllen Spulen) oder als CMOS-Analogschalter ausgebildet sind. Auch
die Schaller 24.4 bis 24/) werden abhängig von einem Sleiieisignal betätigt, das von der Zentraleinheit 27 über ii
das Dekoder Rastglied 28ausgesendet wird. Die Schalter
24.4 bis 24C werden in einer Weise betätigt, die dem
Schließen der Schall er 15.4 bis 15 P in der integnerNthai-Hinu
12 entspricht, so daß eine Bezugsspannung, die
einem oder mehreren bestimmten Integrierkondensaloren 14.4 bis 14Centspricht, welche mit dem Operationsverstärker
13 zusammengeschaltet ist bzw. sind, aus dem Bezugsspannungsgenerator 23 dem Operationsverstärker
22 zugeführt wird. Der Schalter 24 D ist zum Zuführen einer Bezugsspannung zum Operationsverstärker 22
geschlossen, wenn der Hauplintegrierkondensator 16 allein mit der Integrierschaltung 12 zusammengeschallcl
ist.
Ferner sendet die Zentraleinheit 27 einen Steuerbefehl an die Verschlußtreiher- bzw. Verschlußsteucrschaltung
10. um das Öffnen und Schließen des Verschlusses 2 zu steuern. Ein weiteres Steuersignal wird von ihr an eine
Filmtransport-Steuerschaltung 38 abgegeben, um den Transport des Films 3 durch eine automatische FiImtransportvorrichtung
37 zu steuern.
Die Dekoder Rastglieder 30 und 31 haben mehrere Eingangsklemmen 30 A bis 30 H bzw. 31.4 bis 31G für die
Weitergabe verschiedener Eingabedaten an die Zentraleinheit 27. um die Einstellung verschiedener fotografischer
Aufnahmebedingungen zu ermöglichen. Diese Ein- «>
gabedaten werden nachfolgend im einzelnen beschrieben.
Filmempfindlichkeit ASA — Diese Information wird über die Eingangsklemme 30,4 eingegeben und stellt die
Filmempfindlichkeit nach ASA eines benutzten Films 3 dar. Filmempfindlichkeiten im Bereich von ASA 6 bis
ASA 6400 können eingegeben werden.
Korrekturfaktor für die Dichte- oder Schwärzungsver-(eilung
einer Probe. SC — Diese Information wird über die Hingangskiemine 30 B eingegeben und stellt einen
Korrekturfaktor dar, der benutzt wird, um richtige Belichtung eines Aufnahmegegenstandes zu ermöglichen,
wenn dessen Beleuchtungsstärke bei das gesamte Gesichtsfeld erfassender Lichtmessung größer oder kleiner
ist als die des Gesichtsfeldhintergrundes. Bei dem in Fig.
4 dargestellten Beispiel hat das Gesichtsfeld /-'einen Hintergrund
B von einer Beleuchtungsstärke L1 und einer
Fläche W1. Eine Anzahl η Gegenstände Q1,(i = 1. 2. . .n)
haben Beleuchtungsstärken L2i und Flächen K',,. Die
Gesamtfläche W und die Gcsamtbclcuchtungsstärke /., lassen sich dann folgendermaßen bestimmen:
IC= II', t- V ||-
Lr = l.tWx + Y L11- W11
~I
I-,
W
/.,If, + V
Angenommen, daß /.,, an jeder Stelle den gleichen
Wen /., hat und die Gesamtfläche der Aufnahmegegenstände
gleich Ii-, ist..so kann die Gleichung (8) folgendermaßen
umschrieben werden:
L1W1
Il
De; Korrekturfaktor .SC für die richtige Belichtung eines Aufnahmegegenstandes von der Beleuchtungsstärke
/., ist aeceben durch
ST= '>= "'Ll
L ί.,ΙΓ,+Ζ.,11',
Betrieb:-.;!!'! MD - Diese Information wird an der
Hingangsklemme 3OC" eingegeben und gibt an. ob mit automatischer oder manueller Einstellung fotografiert
wird.
Korrekturkonstanle für die Abweichung vom Rez.iprozitäisgesetz.
RP - Diese Information wird an der Eingangsklemme30 D eingegeben. Das Reziprozitätsgesetz
wird bei sehr kleiner oder sehr großer Lichtintensität nicht erfüllt, bei der die relative Empfindlichkeil des
Films herabgesetzt ist. Die Nichterfüllung dieses Gesetzes ist typisch beim Fotografieren mit Blitzlicht, wenn
während einer kurzen Zeitspanne mit einer starken Funkenlichtquelle belichtet wird, beim Fotografieren des
nächtlichen Sternenhimmels mit langer Belichtungszeit durch ein astronomisches Teleskop hindurch oder beim
Fotografieren einer Probe bei schwacher Beleuchtung und langer Belichtungszeit durch ein Mikroskop hindurch.
Insbesondere beim Fotografieren eines Gegenstandes mit sehr heller oder sehr schwacher Beleuchtung,
die eine Belichtungszeit kleiner als 1/1000 Sekunde oder größer als eine halbe Sekunde erfordert, ist die Reaktion
des Films dem Produkt der Beleuchtungsstärke und der Belichtungszeit oder der Belichtung nicht proportional,
wodurch die Erzielung eines Lichtbildes mit richtiger Schwärzung verhindert wird. In diesem Falle muß die
Abweichung vom Reziprozitätsgesetz korrigiert werden.
Die Abweichung vom Reziprozitätsgesetz ist von der Art oder Sorte des benutzten Films abhängig. Wenn eine
korrigierte Belichtungszeit mit T'r und eine Belichtungszeit
in einem Bereich, in dem die fotochemische Reaktion des Films zur Belichtung proportional ist. oder in einem
nachfolgend als linearer Bereich bezeichneten Bereich, in dem das Reziprozitätsgesetz Gültigkeit hat, mit T'e bezeichnet
werden, dann ist die Beziehung zwischen den beiden Parametern folgende:
In dieser Gleichung sind beide Parameter α und ji von
der Filmsorte uohängige Konstanten und entsprechen
daher den Korrekturfaktoren. Zwar können die Korrekturfaktoren ι und β der Vorrichtung direkt eingegeben
werden, jedoch werden bei der dargestellten Ausführungsfonn
zur Vermeidung von Schwierigkeiten in der Praxis die Werte der Korrekturtaktoren im internen
Speicher der Zentraleinheit 27 entsprechend den einzelnen Filmen gespeichert; durch die Eingabe von Daten.
welche die benutzte Filmsorte angeben, wird die Zentraleinheit 27 in die Lage versetzt, den dem benutzten Film
entsprechenden Korrekturlaktor 2 oder ji zurückzuho-
Ausgleichsfaktor für Filmforniat. S - Diese lnfornuition
wird an der Eingangsklemme 30 £ eingegeben. Wird beispielsweise der 35-mm-Film als Basis oder Einheil
gewählt, dann beträgt der Ausgleichsfaktor für den Blownie-Film vom Format 6 χ 9 cm 6,3, für den 16-mm-FiIm
dagegen 0.3. Auf diese Weise wird ein Ausgleichslaktor für die unterschiedliche Größe oder das unterschiedliche
Format des benutzten Films eingegeben. Da es jedoch in der Praxis umständlich ist, einen Ausgleichsfaktor
S abhängig vom Format des benutzten Films einzugeben, wird die benutzte Filmsorte spezifiziert, um die
Ableitung eines entsprechenden Ausgleichsfaktors zu ermöglichen.
Handbetrieb-Belichtungszeit 7V( - Dieselnformation
wird an der Eingangsklemme 30/eingegeben und wird zum Einstellen einer Belichtungszeit benutzt, wenn ein
manueller Aufnahmebetrieb gewählt ist.
Blitzlichtaufnahme FS Diese Information wird an der Eingangsklemme30(7 eingegeben, um für eine Blitzlichtaufnahme
eine Belichtungszeit von beispielsweise 100 Mikrosekunden automatisch einzustellen. Im Bedarlsfall
läßt sich jedoch eine gewünschte Belichtungs/ei: an der Eingangsklemme JDF eingeben, die zur Eingabe
der Handbetrieb-Belichtungs/eit TM dient.
Intervallmesser-Steuerdaten IT - Diese Information
wird an der Eingangsklemme 30 H eingegeben und wird -»5 benutzt, um einen Intervallmesser so voranzustellen, daß
er bei jeder Benutzung eines langen 35-mm-Films oder einer Laufbildkamera die Anzahl der in einem gegebenen
Zeitintervall aufgenommenen Bildlängen aufweist.
Die vorstehend genannten Informationen oder Daten werden dem Dekoder, Rastglied 30 zugeführt und beziehen
sich hauptsächlich auf fotografische Aufnahmebedingungen. Es werden nun Informationen bzw. Daten
beschrieben, die dem Dekoder/Rastglied31 zugerührt
werden und hauptsächlich Steuerbefehle an die Rechensteuerschaltung 26 betreffen.
Startbefehl ST - Diese Information wird an der Eingangsklemme
31A eingegeben und löst die Betätigung der fotografischen Vorrichtung aus.
Stoppbefehl SP — Diese Information wird an der Eingangsklemme31
B eingegeben und beendet die Betätigung der fotografischen Vorrichtung. Der Stoppbefehl
kann nach der Weitergabe des Startbefehls und während des Ablaufes einer fotografischen Aufnahme ausgegeben
werden, wenn aufgrund der Feststellung, daß an einer b5
oder mehreren der Eingangsklemmen 3OA bis 30 H falsche Daten eingegeben worden sind, die Betätigung der
fotografischen Vorrichtung rasch gestoppt werden soll.
Alternativ läßt sich der Stoppbefehl in einem gegebenen
Zeitintervall nach der Eingabe des Startbcfehls eingeben. so daß, wenn ein manueller Aufnahmebetrieb gewählt ist.
eine Aufnahme innerhalb einer vorbestimmten Belichtungszeit gemacht werden kann.
Transportbefehl WF - Diese Information wird über die Eingangsklemme 31 C an die Zentraleinheit 27 geleitet,
welche die Filmtransport-Steuerschaltung38 betätigt,
so daß die automatische Filmtransportvorrichtung 37 eingeschaltet wird, um den Film 3 weiterzutransportieren.
Ein automatischer Filmtransport findet nach Belichtung jeder Bildlänge statt und wird auch beim anfänglichen
Einlegen eines Films in die Kamera benutzt, um einen mehreren Bildlängen entsprechenden Filmstartstreifen
aufzuwickeln.
Fixierbefehl für automatische Belichtung. AL — Be
der Eingabe dieser Information an der Eingang<klemmc
31 D wird das erste Bild mit automatischer Belichtung ....tv.~«.-.™.«~« · a ■», .%;>.» ..«.ι .i;.. ......Ut'.ii.·.··*.i.m n.i.i...
werden untt-rhalb denselben Belicht unjsbedingungen
wie das erste Bild aufgenommen. Der Fixierbefehl für
automatische Belichtung AL wird bei der Herstellung einer Fotomontage benutzt und läßt sich beispielweise
beim Fotografieren mit einem Mikroskop anwenden. !5 wenn eine Aufnahme von größerer Ausdehnung als d.'.s
Gesichtsfeld durch Verstellen des Mikroskop-Obiekttisches
unter Beibehaltung der festgelegten Vergrößerung des Objektivs gemacht werden soll. Wenn ein solcher
Aufnahme\ organe mil automatischer Belichtung stattin
findet, wird jedes Bild mit der richtigen Belichtung aulgenommen: der Zweck einer Fotomontage ist jedoch. Bilder
auf der Basis der Helligkeit eines als Bezugsdatum
gewählten bestimmten Gesichtsfeldes aufzunehmen, um llelligkeitsunlerschiede in der Probe festzustellen Hierbei
ist der Fixierbefeh! für automatische Belichtung !/ \on besonderem Nutzen.
Lesebefehl für die tatsächliche Belichtungszeit. IR
Diese an der Eingangsklemme 31 Feingegebene Information wird zum Lesen der tatsächlichen Belichtungszeit benutzt, die an der Anzeigeeinrichtung39 angezeigt werden soll. Die Rechcnsteuerschaliung26 besiiir^it die tatsächliche Belichtungszeit zwischen dem Offnen und Schließen des Verschlusses2. Wann immer der Lesebefehl ER eingegeben wird, kann diese tatsächliche Belichtungszeit an der Anzeigeeinrichtung39 angezeigt werden.
Diese an der Eingangsklemme 31 Feingegebene Information wird zum Lesen der tatsächlichen Belichtungszeit benutzt, die an der Anzeigeeinrichtung39 angezeigt werden soll. Die Rechcnsteuerschaliung26 besiiir^it die tatsächliche Belichtungszeit zwischen dem Offnen und Schließen des Verschlusses2. Wann immer der Lesebefehl ER eingegeben wird, kann diese tatsächliche Belichtungszeit an der Anzeigeeinrichtung39 angezeigt werden.
Probenummer SM — Diese Information wird an der Eingangsklemme31 Feingegeben und gibt die Nummer
der gerade fotografierten Probe an.
Druckbefehl P - Bei der Eingabe dieser Information an der EingangskIemme3I G erteilt die Zentraleinheit 27
der Druckertreiberschaltung35 einen Druckbefehl, wodurch
verschiedene Daten, darunter die Probenummer, die echte Belichtungszeit, und die Kennzeichen des benutzten
Films 3. ausgedruckt werden.
Die vorstehend beschriebenen verschiedenen Informationen bzw. Daten werden über die Eingangsklemmen
30 A bis 30 H und 31 A bis 31 G und die Dekoder. Rastglieder
30 und 31 in die Zentraleinheit 27 eingegeben, die ihrerseits aufarund dieser Daten die verschiedenen Einrichtungen
der fotografischen Vorrichtung steuert.
Die Arbeitsweise ist folgende: Wenn der Startbefehl Srder Zentraleinheit 27 über die Eingangsklerr.me31 A
zugeführt wird, betätigt die Zentraleinheit 27 die Verächlußsteuerschaltung
10, um den Verschluß 2 zu öffnen und somit einen fotografischen Aufnahmevorgang auszulösen.
Der fotoelektrische Meßgrößenumformer 11 der fotoelektrischen UmwandlunESschaliuna4 bestimmt
-»o
das von einem Aufnahmegegenstiind kommende Licht
und gibt seinen Fotostrom an die Ir.tegrierschaltung 12
ab.Diese integriert den Fotostrom durch eine ausgezahlte
Zusammenschaltung des Hauptintegrierkoodensutorslo
und der zusätzlichen Integrierkondensaioren
\4A. 14ß und 14C. Die integrierte Spannung wird dem
Spannungsvergleicher 21 zugeführt und von ihm mit der vom Bezugsspannungsgenerator 23 gelieferten Bezugsspannung verglichen. Wenn dieser Vergleich ergibt, daß
die integrierte Spannung die Bezugsspannung übersteigt, to ändert der Operationsverstärker 22 sein Ausgangssignal,
das an die Zentraleinheit 27 abgegeben wird. Die Änderung des Ausgangssignals ermöglicht es der Zentraleinheit
27. die Belichtungszeit zu erkennen.
Es werden be: der dargestellten fotografischen Vorrichtung eine voraussichtliche Belichtungszeit und der
Beliciitungszeitrest während der Belichtung sequentiell
berechne; und angezeigt. Es wird nun die Berechnung der voraussichtlichen Belichtungszeit und des Beliehtungs-/eitrestes
beschrieben. 2"
Es ist notwendig, daß die Durchführung der Berechnung
der voraussichtlichen Belichtungszeit und des Belichtungszeitrestes
innerhalb einer verkürzten Zeitspanne dadurch ermöglicht wird, daß die zusätzlichen Integrierkondensatoren
14.-1. 14B und 14C in der Integrierschallung
12 sequentiell umgeschaltet werden und entsprechend der Schaltung der Integrierkondensaloren 14.-I bis
14 C in der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 3 auch die vom Bezugsspannungsgenerator23 gelieferte Bezugsspannung unter Berücksichtigung der Filmempfindlich- in
keil, der Beleuchtungsstärke und anderer Faktoren geändert
wird. Die Ableitung der Belichtungszeit innerhalb einer verkürzten Zeilspanne wird durch Herabsetzen der
von den Integrierkondensatoren 14.-) bis 14C und 16 der
Integrierschaliung 12 gebildeten effektiven Kapazität erreicht,
um den Zeitpunkt zu bestimmen, in dem die integrierte
Spannung die Bezugsspannung erreicht. Geinäli
der vorstehenden, in) ZusuiViiVicnhung mit rig. i und 2
gigebenen Beschreibung des prinzipiellen Lösungsgedankens der Erfindung steht die Belichtungszeit Fmitder *o
Beleuchtungsstärke L nach der Gleichung (1) in Beziehung. Inder Praxis muß die Belichtungszeit jedoch unter
Berücksichtigung der Empfindlichkeit des benutzten Films bestimmt werden. Wird die Filmempfindlichkeit
nach ASA mit ASA0. der Ausgleichsfaktor für das Film- «
format mit S0 und der Korrekturfaktor für die Schwärzungsverteilung
der Probe mit SC0 bezeichnet, läßt sich
die Gleichung (1) folgendermaßen umschreiben:
n (11)
T=-χ
L * ASA0 χ 5C0
schaltung 12 über der Zeit ι linear zunimmt. Die Zeit Tlt,
welche die Ausgangsspannung V benötigt, um eine Bezugsspanniing
!'„ zu erreichen, stellt eir.e richtige Belichtungszeit
dar. Die Kapazität C der Integrierschaltung 12 und die Bezugsspannung VR lassen sich so wählen, daß
ausgehend von den Gleichungen (11) und (1?) die folgende
Gleichung gilt:
"~ΪΧ ASA11X SCO
_kk
S0
/ ' .1.Vl1, χ .VCn
= il ]" (13)
Mit anderen Worten, die obige Gleichung läßt sich foluendermaßen modifizieren:
Angenommen, die Belichtungszeit Γ stellt eine Belichtungszeit
T1 im linearen Bereich dar. In der Integrierschaltung
12 sind ein oHer mehrere Integrierkondensatoren
zugeschaltet, um eine Kapazität C zu erzeugen, und es sei angenommen, daß der fotoelektrische Meßgrößenumformer
der Umwandlungsschaltung4 einen Strom I = kL (worin k eine Konstante ist) erzeugt, der zur Beleuchtungsstärke
L, die an dem von der Fotod-ode 11
gebildeten Meßgrößenumformer auftrifft, proportional bO
ist. Wenn der Strom / der Intergrierschaltungl2 zugeführt
wird, erzeugt er eine Ausgansspannung V nach der Gleichung
v.l.
(12)
t. ι a = λ ν /\ χ
Sn A S. I0 χ .VCn
Diese Beziehung ist in Fig. 5 grafisch dargestellt und zeigt, daß die Ausgangsspannung V aus der Intererier-Aus
der Gleichung (13) ergibt sich, daß die Zeit, die
\on der Ausgangsspannung der Integriersch.ilturh! U
benötigt wird, um die Bzugsspannung IR zu erreichen,
bei kleinerem Betrag der Kapazität C kürzer ist. Daher läßl sich bei einer größeren Länge der Belichtungszeit
eine reduzierte Kapazität des Integrierkondensators wählen, wodurch ein bestimmbarer Zeitbereich festgelegt
wird. Die gewählte Kapazität und die festgelegte Zeit werden zum Ableiten einer voraussichtlichen Belichtungszeit
benutzt.
Es wird nun ein Verfahren zum Berechnen einer voraussichtlichen Belichtungszeit durch sequentielles Wählen
der Kapazität des Integrierkondensators beschrieben. Wie weiter oben schon erwähnt, werden die lntegrierkondensaioren
durch selektives Zuschalten der Schalter ISA
bis 15C entsprechend einem von der Zentraleinheit 27 gelieferter1. Steuersignal gewählt. Die Kapazität wird sequentiell
von einem größeren nach einem kleineren Wert geändert. Die Kapazitäten '"er Integrierkondensatoren
werden so zusammengefaßt, daß sich verschiedenen Filmempfindlichkeitsbereichen entsprechende Kapazitäten
ergeben.
In Fig. 6 ist die Beziehung zwischen de< Film,
empfindlichkeit, der Kapazität des oder der lntegrierkondensatoren.
die Belichtungszeit und die Beleuchtungsstärke grafisch dargestellt. In diesem Diagramm ist
die Filmempfindlichkeit sowohl mit ASA-Wcnen als
auch mit einer nachfolgend als /15/f-Filmempfindlichkeit
genannten modifizierten Filmempfindlichkeitsbezeichni/ng
angegeben, die durch Korrigieren des ASA-Wertes mit dem Korrekturfaktor für die Schwärzungsverteilung der Probe SC und dem Filmformat-Ausgleichsfaktor
S erhalten worden ist und von 1,5 bis 25 600 reicht. Links an der Ordinate ist die Belichtungszeit von
1 125 Sekunde bis 2,37 Stunden aufgetragen, und die Beleuchtungsstärke L ist durch Linien dargestellt, die
von rechts nach links schräg nach oben verlaufen. Jede Linie gibt einen konstanten Wert der Beleuchtungsstärke
L an, wobei die oberste Linie die größte Beleuchtungsstärke Lmax und die unterste Linie die kleinste Beleuchtungsstärke
Lmi„ darstellt. Das Diagramm ist in mehrere
Bereiche Ax bis A5 aufgeteilt, die durch jede gewählte
Kombination der Integrierkondensatoren 14A bis 14C
und 16 in der Integrierschaltung 12 gemäß Fig. 3 festgelegt werden können. Der Bereich A1 entspricht einer
/IS^-Filmempfindlichkeit von 1,5 bis 200, einer Beleuchtungsstärke
von Ln^x bis L1 und einer Belichtungszeit von
1/125s bis l/2s. Der Bereich A2 entspricht einer ASA-Filmempfindlichkeit
von 1,5 bis 200, einer Beleuchtungsstärke vor. L4 bis L5 und einer Belichtungszeit von 1/2 s
bis 1 min. Der Bereich A3 entspricht einer ASA-¥\hnempfindlichkeit
von 1,5 bis 200, einer Beleuchtungsstärke von L6 bis L1^n und einer Belichtungszeit von 1 min
bis 100 min. Der Bereich Ax entspricht einer ASA-Vümempfindlichkeit
von 200 bis 25600, einer Beleuchtungsstärke von L2 bis L3 und einer Belichtungszeit von 1/125 s
bis 1/2 s. Der Bereich A5 schließlich entspricht einer
/IS^-Filmempfindlichkeit von 200 bis 25600, einer Beleuchtungsstärke
von L1 bis A-i» und einer Belichtungszeit
von 1/2 s bis 2 min.
Im Diagramm ist auch eine bestimmte Kombination der Integrierkondensatoren 14A, 14B, 14Cund 16 angegeben,
die in einem bestimmten Bereich A1 bis A5 benutzt
wird. Wenn die Kapazität der Integrierkondensatoren 14.4,145,14Cund 16 mit C1. C2, Q, und C4 bezeichnet
wird, steuert die Zentraleinheit 27 die Kombination der Integrierkondensatoren der Integrierschaltung 12 in der
Fig. 6 dargestellten Weise, im einzelnen werden folgenden
Kombinationen benutzt: C1 +C4 für den Bereich
A,, C1 + C4 für den Bereich A2, C4 allein für den Bereich
.-I3, C3+ CA für den Bereich /I4 und C4 allein für den
Bereich A5. Beispiel: C1+C4 = CISmF, C2 + Ct =
720OpF. C3+ C^ = \500pF. C4 = 6OpF. Für dieses Beispiel
ergeben sich dann folgende Verhältnisse:
(15)
30
C4:C4=1:-
(16)
Aus Fig. 6 ergibt sich, daß die Zentraleinheit 27 bei
einer /JS/l-Filmempfindlichkeit im Bereich von 1.5 bis jj
200 die Zusammenschaltung von Integrierkondensatoren in der Integrierschaltung 12 sequentiell von C1 + C4
über C, + C4 nach C4 steuert, um eine voraussichtliche
Belichtungszeit zu bestimmen. Im Bereich 200 bis 25600
der /15.4-Filmempfindlichkeit wird die Kapazität zum
Bestimmen einer voraussichtlichen Belichtungszeit von Cj + C4 nach C4 sequentiell geändert. Eine solche Änderung
der Kapazität des Integrierkondensators wird durch selektives Betätigen der Schalter 15.4 bis 15Cmit Steuerung
durch die Zentraleinheit 27 durchgeführt. Angeuommen. an der Eingangsklemme 30/4 wird als Daten
für die ^S/I-Filmcmpfindlichkeit der Bereich 1,5 bis 200
eingegeben: die Zentraleinheit 27 cchließt dann zuerst den Schalter 15 Λ über das Dekoder/Rastglied 28 und an
den Schaltertreiber 20 A. wobei der Integrierkondensator 14/4 zum Ein- und Ausgang des Operationsverstärkers 13
parallclgcschaltet wird, um eine zusammengesetzte Kapazität C1 + C4 zu erzeugen, die dem Bereich A x entspricht.
Wenn eine integrierte Spannung mit dieser Kapazität die Bezugsspannung nicht innerhalb von 0.5 Sekünden
erreichen kann, wird dies von der Zentraleinheit 27 festgestellt, die dann den Schalter 18 über das Dekoder/Rastglied
28 und die Schaltertreiberschaltung 19 schließt, wodurch die Inegrierkondensatoren 14-4 und 16
über den Schulter 18 und den Widerstund 17 entluden werden. Dann öffnet sie den Schalter ISA und schließt
stattdessen den Schalter 155. um mit den Integrierungskondensatoren
14 5 und 16 eine zusammengesetzte Kapazität C2 + C4 bereitzustellen, die dem Bereich A2 entspricht,
wodurch ein neuer Integriervorgang ausgelöst t,·;
wird. Wenn vom Bereich A1 auf den Bereich A1 umgeschaltet
wird, ändert sich die Kapazität Cx + C4 nach C2
+ C4. Unter Berücksichtigung der Kapazitätsverhältnisse
ergibt sich, daß die Kapazität C2 + Q entsprechend der Gleichung (15) um den Faktor 25 kleiner ist als
die Kapazität C1 + C4. Wenn beim Integrieren die verringerte
Kapazität benutzt wird, nimmt folglich die integrierte Spannung 25mal rascher zu als vorher und erreicht
das Bezugsspannungsniveau früher. Daher kann eine so bestimmte Belichtungszeit mit 25 multipliziert
werden, um eine talsächliche, voraussichtliche Belichtungszeit bereitzustellen. Wenn die integnerte Spannung
das Bezugsspannungsniveau im Arbeitsbereich A2 nicht
innerhalb 2,4 Sekunden erreicht oder die Bezugsspannung nach einer Minute, gleich 25 mal 2,4 Sekunden,
nicht erreicht, um eine tatsächliche Belichtungszeit darzustellen, erfolgt zur Lichtmessung eine nochmalige Umschaltung
des Arbeitsbereiches in der oben beschriebenen Weise von A2 nach A3, wodurch entsprechend Gleichung
(15) die Kapazität um den Faktor 3000 weiter reduziert wird. Für die /IS^-Filmempfindlichkeit von 200 bis
25600 wird dasselbe Verfahren angewandt.
Die Bezugispannung wird so eingestellt, daß sie für den /io/i-Wcf i 200 und die Beleuchtungsstärke Lx in den
Arbeitsbereichen Ax bis A3 von einer integrierten Spannung
in 0,5 s erreicht wird. Bei dieser Bezugsspar.nung ergibt sich für die Beleuchtungsstärke L2 und den ASA-Wert
200 eine Belichtungszeit von 1/125 Sekunde. In den Arbeitsbereichen A4. und A5, wird die B^zugsspannung so
eingestellt, daß sie von der integrierten Spannung bei der Beleuchtungsstärke L2 und dem ASA-Wen 2Οθ1η Μ 25
Sekunde und bei der Beleuchtungsstärke L3 und dem
ASA-Wen 25600 in 0,5 Sekunden erreicht wird. Jedoch
wird in den Arbeitsbereichen .4, und .44 unter der Annahme,
daß C1 + C4 φ C3 + C4, die Bezugsspannung so
eingestellt, daß der Bezugswert VR, für einen .4S.4-Wert
kleiner als 200 (ASA,) und der Bezugswert I'RV, für einen
ASA-Wen nicht kleiner als 200 (ASA11) die folgende
Gleichheitsbedingung erfüllen:
C3 + CJj»-.j1
(Cx +C4) χ ASA1.
Unter Berücksichtigung des dynamischen Bereiches der Lichtmessung ergibt sich aus Fig. 6, daß die im
Bereich Ax bestimmbaren maximalen und minimalen Beleuchtungsstärken
Lmax und Lx in einem Verhältnis gleich
2.5 χ 102 stehen, wogegen das Verhältnis zwischen den
im Bereich AA bestimmbaren maximalen und minimalen
Beleuchtungsstärken L2 und L3 gleich 8 χ K)1 ist. Dar.
Verhältnis der im Gesamtbcrcich bestimmbaren maximalen und minimalen Beleuchtungsstärken Lm„t und /.m,„
ist mit (25600 χ 2): (50 χ 1/125)= 1.28 χ 10' sehr groß.
Theoretisch beträgt das Verhältnis der längsten zur kleinsten Belichtungszeit (2.37 χ 60 χ 60): (I 125) =10 χ Ι0\
Praktisch ist jedoch eine Belichtungszeit über /wei Stunden
bedeutungslos, und daher wird die maximale Belichtungszeit T'max gleich 100 Minuten gewählt. Wie weiter
oben erwähnt, ist die bei einer Blit/Iichtaufnahme benutzte
Belichtungszeit T1 gleich 100 Mikrosekunden.
Wird dieser Wert als kürzeste Belichtungszeit gewühlt, dann ist T„uJTf mit 8.5 χ I0"7 ebenfalls sehr groß. Auf
diese Weise läßt sich der dynamische Bereich der durch Lichtmcssung bestimmbaren Beleuwhtungsstiirkc ebenso
wie die Belichtungszeit stark erweitern bzw. verlängern.
Die in Fig. 6 grafisch dargestellten Daten sind in der nachstehenden Tabelle tabellarisch aufgeführt, in der die
voraussichtliche Belichtungszeit T,. des Lichtmcßvcrfahren. die Integrierzeit T, und die /um Berechnen der \oraussichtlichen
Belichtungszeit 7", benutzte Gleichung .ils
Funktion des Wertes der ^S/I-Filmempfindlichkcit. der
Kapazität der Intcgricrschaltung 12 und der Arbeitsbe-
Tabelle 1 | «Ο | Arbeits bereich |
30' 37 543 | Lichtmeß- verfahren |
16 | Gleichung für die Berechnung |
ASA /ASA χ SC\ ' S I |
Kapazität des Integrier kondensators |
■4, | voraussichtliche Belichtungszeit |
direkte Integration Berechnung Berechnung |
Integrierintervall τ |
Tr-
Tr-- |
1.5 bis 200 | C,+ C^ C4 |
Tr S 1/2s 1/2 see <T,S1 min 1 min< Tr g 100 min |
direkte Integration Berechnung |
Tr=.Tr£ l/2s 20ms< rcg2,4s 20ms<riS2s |
Tr- | |
200 bis 25600 | C3 + C4 | Tr ^ 1/2s I./2s< r,. S 2min |
rc = r,g i/2s 20 ms < Γ < 4.8 s |
= T1 χ 25 = Γ, χ 3000 |
||
= Γ. χ 25 | ||||||
reiche /1, bis As dargestellt sind. In dieser Tabelle isl in
der Spalte »Lichtmeßvertahren« ein Hinweis »direkte Integration« gemacht, da es bei einer Belichtungszeit von
weniger als 0,5 Sekunden sinnlos ist, eine voraussichtliehe
Belichtungszeit oder den Belichtungszeitrest anzugeben, in einem wichen Falle wird keine Berechnung
durchgelührt. sondern die direkte Integration angewandt.
Bei einer Belichtungszeit größer als 0,5 Sekunden wird ein Integrierintervall durch Benutzen eines oder
mehrerer Integrierkondensatoren von verringerter Kapazität bestimmt und eine voraussichtliche Belichtungszeit
nach der angegebenen Gleichung aus dem IntegnierintervaU
errechnet.
Anhand Fig. 6 und der vorstehenden Tabelle wird
nun die Ableitung einer erforderlichen Belichtungszeit im linearen Bereich näher beschrieben. In Fig. 7 ist die
Arbeitsv.eise im Bereich Ax dargestellt, wobei an der
Ordinate sine integrierte Spannung Kund an der Abszisse
die Zeit 1 aufgetragen sind. Da. wie weiter oben erwähnt,
die Bezugsspannung im Verhältnis zu 5/ (.-1S.-1 + SC) bestimmt wird, ergibt sich für einen höheren
.-15.4-\Vi;rtein kleinerer Bezugswert. Die Bezugswerte für
die (ASA χ SCS)-Werte 1.5. 3.6 ... 199 sind mit P1.,,
V3. Vh . .. Kiq<, bezeichnet. Für den {ASA χ SC/S)-Wert
1.5 erreicht die integrierte Spannung bei der maximalen Beleuchtungsstärke Ln^1x den Bezugswert V1 , in 1/4 Sekunde.
Für den (ASA χ SC/S)-Wert 199 erreich die integrierte
Spannung bei der Beleuchtungsstärke L1 den Bezugswert
V199 in 0.5 Sekunden. Für den (ASA χ 5CS)-Wert
50 erreicht die integrierte Spannung bei der maximalen Beleuchtungsstärke Lmu>
den Bezugswert l\n in i 125 Sekunde. Wenn eine Aufnahme bei der maximalen
Beleuchtungsstärke L„ax mit einem (ASA χ SCiShWert
größer als 50 gemacht wird, erreicht die integrierte Spannung den Bezugsweri in weniger als ΙΊ25 Sekunde. In
diesem Falle ist die Betätigung des Verschlusses 2 in einem entsprechenden Zeitpunkt möglich; da jedoch der
Verschluß ?. bei Aufnahmen mit dem Mikroskop selten nach einer kürzeren Zeitspanne als 1/125 Sekunde geschlossen
wird, kann dem Benutzer für das Zeitintervall kleiner ;ils 1/125 Sekunde ein Warnsignal gegeben werden.
Wenn ein solches Warnsignal gegeben wird, kann der Film durch einen anderen von geringerer Empfindlichkeit
ersetzt oder die Beleuchtungsstärke herabgesetzt werden. Gemäß Fig, 7 findet im Bcrcigh Mi kein? direkte
Lichtmessung statt, so daß die lk'lichtung in dem Zeitpunkt unterbrochen werden kann, in dem die integrierte
Spannung den Bezugswert erreicht. Folglich wird in diesen Bereich der Belichtungszeitrest nicht angezeigt.
Fig. S verdeutlicht die Arbeitsweise in den Bereichen
A1 und A1. Wenn die integrierte Spannung den Bezug-ϊ-wert
nicht in 0.5 Sekunden, der durch Lichtmessung ermittelten Zeit, erreicht, sendet die Zentraleinheit 27 über
das Dekoder/Rastglied 28 der Schaltertreiberschairung
19 ein Signal zum Schließen des Schalters 28, wocidrch
die Integrierkondensatoren 14A und 16 in kürzerer Zeit entladen werden. Anschließend veranlaßt sie das Öffnen
der Schalter 15.-1 und 18 und das Schließen des Schalters
15 B, wodurch die Integrierkondensatoren 14 B und 16 eingeschaltet werden. Auf diese Weise wird eine zusammengesetzte
Kapazität C2 + C4 erhalten, deren Größe
gleich 1/25 der zusammengesetzten Kapazität C, +C4
ist. Demgemäß nimmt die integrierte Spannung 25mal rascher zu als vorher. Für den {ASA χ SC/S)-Wert 3
kann angenommen werden, daß eine Integralion im Bereich A2 es ermöglicht, daß der Bezugswert V3 nach T1
Sekunden erreicht wird. Die Belichtungszeit T, ist gleich T1 χ 25. Es ist unnötig. Umstände zu berücksichtigen, in
denen im Arbeitsbereich A1 gemäß Fig. 8 der Bezugswert innerhalb 20 M illisekunden erreicht wird, weil für T1
= 20 ms die voraussichtliche Belichtungszeit T, gleich 20 χ 10"3 χ 25 = 0,5 Sekunden ist, was anzeigt, daß eine
direkte Lichtmessung im Bereich A1 stattfindet. Wenn
der (ASA χ SC/S)-Wert mit 1,5 gewählt wird, wird der Bezugswert Vx 5 bei der Beleuchtungsstärke L4 gerade in
20 Millisekunden erreicht, so daß die maximale Beleuchtungsstärke im Bereich A1 L4 ist. Wenn der (ASA χ SC/
S)-Wert gleich 199 gewählt wird, erreicht die integrierte
Spannung bei der Beleuchtungsstärke L5 den Bezugswert in 2,4 Sekunden. In diesem Falle ist die Belichtungszeit T,
gleich 2,4 χ 25 = 60 Sekunden oder 1 Minute. Folglich ist
die Belichtungszeit 7",, die im Bereich A1 bestimmt werden
kann, W2 Sekunde< T,Sl Minute.
In Fig. 9 ist die Arbeitsweise in den Bereichen Ax. A2
und A3 dargestellt. Aus Fig. 8 ergibt sich, daß bei einer
kleineren Beleuchtungsstärke als L5 die internierte Spannung
den Bezugswert V199 nicht in 2,4 Sekunden ab dem
Auslösen des Integrirtionsvorganges erreichnen kann, wenn die Aufnahme mit dem (ASA χ SC/S)-Wert 199
gemacht wird. In diesem Falle wird der Schalter 18 wieder geschlossen, damit die Ladung der Integrierkondensatoren
14 B und 16 rasch abgeführt wird, und danach werden die Schalter 155 und 18 geöffnet, wodurch das
Einschalten allein des Integrierkondensators 16 ermöglicht wird. Die sich ergebende Kapazität C4 ist um den
Faktor 3000 kleiner als C1 + C4. Wenn der Bezugswert
innerhalb 20 Millisekunden ab der Auslösung des Integrationsvorganges erreicht wird, kann die Lichtmessung
im Bereich A2 zu Ende geführt werden. Folglich kann die
Lichtmessung zwischen der maximalen Beleuchtungsstärke L6 und der minimalen Beleuchtungsstärke L1111-, im
Bereich A3 durchgeführt werden. Da in der Praxis die
längste Belichtungszeit gleich 100 Minuten = 6000 Sekunden gewählt wird, beträgt das maximale Integrierin-
tervall Te im Bereich A3 2 Sekunden. Es kann sein, daß
der Bezugswert innerhalb des dem Bereich A3 zugeordneten
Integrierintervalls abhängig von der ^S/4-Filmempfindlichkeit
und der herrschenden Beleuchtungsstärke nicht erreicht wird; in einem solchen Fall kann jedoch der
Benutzer durch ein Warnsignal auf den unzureichenden Wert aufmerksam gemacht warden.
Fig. 10 verdeutlicht den Lichtmeßvorgang im Bereich
AA, der bei einer Aufnahme mit einem (ASA χ SC/
S)-Wert nicht kleiner als 200 als erster gewählt wird.
Wenn ein (ASA χ SC/S)-Wert nicht kleiner als 200 gewählt wird, wird der Schalter 15 C geschlossen, wodurch
die Integrierkondensatoren 14 C und 16 eingeschaltet werden. Die zusammengesetzte Kapazität ist gleich
C3 + C4. Im Bereich ΑΛ wird die direkte Lichtmessung is
vorgenommen. Das maximale Integrierintervall beträgt jedoch 0,5 Sekunden wie im Bereich Ax. Im Arbeitsbereich
Ax wird der Bezugswert K100 für den (ASA χ SC/
S)-WeH = 200 bei der Beleuchtungsstärke L1 in 1/125
Sekunden erreicht. Für ASA χ SQS = 25600 wird der Bezugswert Vlt.MQ bei der Beleuchtungsstärke L3 in 0,5
Sekunden erreicht.
Fig. 11 verdeutlicht den Integrationsvorgang im Bereich
A5. Wenn als Ergebnis der Lichtmessung im Bereich
ΑΛ der Bezugswert nicht in 0,5 Sekunden erreicht
wird, wird der Schalter 18 zum Entladen der Integrierkondensatoren 14C und 16 geschlcisen und danach werden
die Schalter 15C und 18 geöffnet, um eine Integration
mittels des Integrierkondensators 16 allein im Bereich A% zu ermöglichen. Wie schon erwähnt, ist die
Kapazität C* des Intergrierkondensators 16 um den Faktor
25 kleiner u.s die zusammengesetzte Kapazität C3 + C4. Da die maximale Belichtungszeil für einen
(ASA χ SC/S)-Wert gleich oder größer als 200 mit 2 Minuten oder 120 Sekunden gcwähK ist, beträgt im Bereich
As das maximale Integrierintervall T, 4.8 Sekunden.
Bei einem (ASA χ SC/S)-Wert 200 wird bei der Beleuchtungsstärke Lmin der Bezugswert durch Integrieren
über 4,8 Sekunden erreicht. Wenn der Bezugswert innerhalb 20 Millisekunden erreicht wird, ist die Lichtmessung
im Bereich AA möglich und folglich ist der Grenzwert die Beleuchtungsstärke L1 für den (ASA κ
SC/S)-Wert 200. Im Bereich A5 beträgt die voraussieht
liehe Belichtungszeit Te das 2iifache des Integrierintervalls
Tc.
Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß sich die Rechensteuerschaltung
26 benutzen läßt, um durch automatisches Ein- und Ausschalten von Integrierkondensatoren
abhängig von der /IS/l-Filmenipfindlichkeit. von Filmmerkmalen
wie der Korrekturfaktor Sc oder der Ausgleichsfaktor S und von der Beleuchtungsstärke abzuleiten,
wobei diese Informationen oder Daten in die fotografische Vorrichtung eingegeben werden, bevor ein fotografischer
Aufnahmevorgang stattfindet. Bei der dargestellten Ausführungsform besteht die Möglichkeil,
daß. wenn die integrierte Spannung den Bezugswert im Bereich A1 erreicht, der Schalter 18 zum Entladen der
Integrierkondensatoren 14B und 16 sofort geschlossen
und danach zum erneuten Auslösen des Integrationsvorganges geöffnet wird. Dies kann für die Zeitdauer der t>o
Belichtung wiederholt werden.
Bei der Ableitung des Belichtungszeitrestes TR zum
Zwecke seiner Anzeige wird eine äquivalente Belichtungszeit TE von einer voraussichtlichen Belichtungszeit
r„ die sequentiell errechnet wird, subtrahiert. Die Ableitung
des Belichtungszeitrestes TR geschieht nach der Gleichung (5). Wenn jedoch die Integrierschaltung 12
und der Spannungsvergleicher 21 benutzt werden, kann der zweite rechte Term der Gleichung (5) nicht direkt
erhalten werden. Da jedoch K= L(Q ■ T(t,) = L(tJ ■
T(tm), läßt sich die Gleichung (5) folgendermaßen umschreiben:
In dieser Gleichung stellen Tr(tJ eine voraussichtliche
Belichtungszeit im Zeitpunkt tm, 7",(^) eine im Zeitpunkt
t,, /, ... abgeleitete voraussichtliche Belichtungszeit und
Δ/, Intervalle t2 —11, t3 —12 ... dar. Der Rest der Belichtungszeit
Tt(tJ im Zeitpunkt i„ läßt sich dahet errechnen.
Die dargestellte Ausführungsform nimmt auch eine Korrekiur der Abweichung vom Reziprozitäisgesetz vor.
die nur bei einer längeren Belichtungszeit durchgeführt werden kann. Somit wird die Abweichung vom Reziprozitätsgesetz
in den Bereichen A1 und ΑΛ nicht korrigiert.
Die direkte Lichtmessung wird in diesen Bereichen bezugsfrei durchgeführt, und deshalb kanii keinerlei Korrektur
der Abweichung vorgenommen werden. Dementsprechend wird die Korrektur in den Bereichen A2. A3
und As vorgenommen. In diesen Bereichen läßt sich der
durch die Gleichung (18) dargestellte Belichtungszeitrest
TR(im) für die Vornahme der Korrektur errechnen, und
eine korrigierte voraussichtliche Belichtungszeit T'r(im)
kann folgendermaßen ausgedrückt werden:
rr = zTriijß (19)
Als Ergebnis der Korrektur läßt sich daher der Belichtungszeitrest
T'K(im) folgendermaßen ausdrücken:
Tkuj = rruj- Σ Ττ·η\χί».
(20)
i=i ·Λ·,ι
Im Vorstehenden wurde beschrieben, wie der Belichtungszeitrest
während einer Aufnahme des Aufnahmegegcnslandes I von der Anzeigeeinrichtung 8 sequentiell
angezeigt werden kann. Die Anzeige kann nach jeder Lichtmessung aktualisiert werden oder der Belichtungszeitrest
kann während der sequentiellen Berechnung abhängig von einem Zeilwerk gesendeten Signal allmählich
verkleinert werden, 'n diesem Falle ist es möglich, daß
eine Anzeigeeinrichtung für den Belichtungszeilrest eine größere Länge angibt. Nach dem fotografischen Aufnahmevorgang
kann die tatsächliche Belichtungszeit angezeigt werden. Hierzu wird der Lesebefehl für die tatsächliche
Belichtungszeit an der Eingangsklemmc 31 F. de>
Dekoder/Rastgliedes 31 eingegeben. Wenngleich bei der
beschriebenen Anordnung einer der Integrierkondensatoren normalerweise eingeschaltet ist. können alle Kondensatoren
ein- und ausgeschaltet werden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, mehrere Kondensatoren selektiv
hintereinander- oder parallelzuschalten, um die Zeitkonsliintc des Integriitionsvorgiinscs zu iindern,
Claims (9)
1. Verfahren zum richtigen Belichten eines Films
in einer Kamera bei längeren etwa über 0,5 see
dauernden Belichtungszeiten unter Messen des in die Kamera einfallenden, die Objekthelligkeit darstellenden
Lichts während der Belichtung und unter Vergleichen einer von der Objekthelligkeit abhängigen elektrischen
Spannung mit einer von den Parametern des to benutzten Films abhängigen Bezugsspannung, dadurch
gekennzeichnet, daß während des Bdichtungsvorgangs die Objekthelligkeit wiederholt in aufeinanderfolgenden
Zeitintervallen gemessen wird, die wesentlich kürzer als die Gesamtbelichtungszeit sind, !5
daß aus jeder Messung eine voraussichtliche Gesamtbelichtungszeit neu berechnet wird, daß diese mit
einer äquivalenten Belichtungszeit verglichen wird, die in dem gleichen Zeittakt wie die voraussichtiiche
GesamtbeJicbtungszeit bestimmt wird und sich aus der vom Beginn der Belichtung bis zum Ende des
Zeitintervalls der jeweiligen Messung erfaßten Gesamtlichtmenge bezogen auf die Beleuchtungsstärke
zur Zeit der Messung ergibt, und daß bei Übereinstimmung der berechneten Gesamtbelichtungszeit
mit der äquivalenten Belichtungszeit zur Beendigung des Belichtungsvorgangs ein Verschlußsignal erzeugt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch!, dadurch gekennzeichnet,
daß die äquivalente Belichtungszeit von der jeweils berechneten voraussichtlichen Gesamtbelichtungszeit
subtrahiert und die Differenz angezeigt wird.
3. Belichtungssteuerschitltung zur Durchführung
des Verfahrens nach Anspruch ί %xlcr 2 mit einer das
von einem fotoelektrischen Meßgrößenumformer entsprechend der jeweils einfallenden Lichlmenge abgegebene
Signal empfangenden Integrierschaltung, deren Ausgangssignal einer Vergleicherschaltung zugeführt
wird, an der die von den Parameter des be- -to nutzten Films abhängige Bezugsspannung anliegt,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitkonstante der Integrierschaltung (12) durch eine Rechenschaltung
(5.27) derart verringerbar ist. daß das Integrationsintervail
für die jeweils einfallende Lichtmenge mehr- *5 fach kürzer als die abgelaufene Belichtungszeit ist.
daß die Rechenschaltung (5, 27) das jeweilige Ausgangssignal der Intergrierschaltung (12) für die wiederholte
Berechnung der voraussichtlichen Gesamtbelichtungszeit verwendet und auch die jeweilige M
äquivalente Belichtungszeit bestimmt und daß eine Subtrahierschaltung (6) vorgesehen ist. die die äquivalente
Belichtungszeit von der voraussichtlichen Gesamtbelichtungszeit abzieht und an die ein Nulldetcktor
zum Auslösen einer Kameraverschlußsteuerschaltung bei im wesentlichen auf Null zurückgegangener
Differenz dieser Zeiten angeschlossen ist.
4. Belichtungssteuerschaltung nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Integrierschaltung
(12) mehrere Integrierkondensatoren (14.4. 14 5,
14C: 16), die von der Rechensteuerschaltung (26) zur
Kapazitätsänderung selektiv zusammenschallbar sind, und einen Bezugsspannungsgenerator (23), der
von der Rechenschaltung (5, 27) für eine unterschiedliehe Bezugsspannung (VR) einstellbar ist. aufweist.
5. ßelichtungssteiierschaUung nach Anspruch 3
oder 4. dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzeigeeinrichtung
(8) zum Anzeigen des Belichtungszeitrestes vorgesehen ist.
6. Belichtungssteuerschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Anzeigeeinrichtung
(8) die Ergebnisse der von der Rechenschaltur.g (27) durchgeführten Berechnungen anzeigbar sind.
7. Belichtungssteuerschaltung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, gekennzeichnet durch eine Druckertreiberschaltung
(35), die von der Reihenschaltung (27) verschiedene Ausgangsinformationen, einschließlich
dem Rechenergebnis, erhält, und mit der ein Drucker (36) zum Ausdrucken verschiedener
Ausgangsinformationen betätigbar ist.
8. Belichtungssteuerschaltung nach einem der Ansprüche
3 bis 7, gekennzeichnet durch eine Filmtransport-Steuerschaltung (38). die auf ein Ausgangssignal
der Rechenschaltung (27) anspricht und mit deren Ausgangssignal eine automatische Filmtransportvorrichtung
(37) zum automatischen Weitertransportieren eines Films (3) auslösbar ist.
9. Belichtungssteuerschaltung nach einem der Ansprüche
3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergteicherschaltung
(21) einen Operationsverstärker (22) zum Vergleich des Ausgangssignals der Integrierschaltung
(12) mit der Bezugsspannung ( V'R) aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
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ID=14974158
Family Applications (1)
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