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DE3036332A1 - Selbsttaetig schaltende wechselgetriebe fuer kraftfahrzeuge - Google Patents

Selbsttaetig schaltende wechselgetriebe fuer kraftfahrzeuge

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Publication number
DE3036332A1
DE3036332A1 DE19803036332 DE3036332A DE3036332A1 DE 3036332 A1 DE3036332 A1 DE 3036332A1 DE 19803036332 DE19803036332 DE 19803036332 DE 3036332 A DE3036332 A DE 3036332A DE 3036332 A1 DE3036332 A1 DE 3036332A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
control pressure
load
switch
speed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803036332
Other languages
English (en)
Inventor
Heiko Dipl.-Phys. Dr. Barske
Josef 8070 Ingolstadt Zahl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Audi AG
Original Assignee
Audi NSU Auto Union AG
Audi AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Audi NSU Auto Union AG, Audi AG filed Critical Audi NSU Auto Union AG
Priority to DE19803036332 priority Critical patent/DE3036332A1/de
Publication of DE3036332A1 publication Critical patent/DE3036332A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/02Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used
    • F16H61/0262Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used the signals being hydraulic
    • F16H61/0276Elements specially adapted for hydraulic control units, e.g. valves
    • F16H61/029Throttle valves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/02Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used
    • F16H61/0262Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used the signals being hydraulic
    • F16H61/0265Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used the signals being hydraulic for gearshift control, e.g. control functions for performing shifting or generation of shift signals
    • F16H61/0267Layout of hydraulic control circuits, e.g. arrangement of valves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H59/00Control inputs to control units of change-speed-, or reversing-gearings for conveying rotary motion
    • F16H59/02Selector apparatus
    • F16H59/08Range selector apparatus
    • F16H2059/082Range selector apparatus with different modes
    • F16H2059/084Economy mode

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Transmission Device (AREA)

Description

  • Selbsttätig schaltendes Wechselgetriebe für Kraftfahrzeuge
  • Die Erfindung betrifft ein selbsttätig schaltendes Wechselgetriebe für Kraftfahrzeuge gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
  • Derartige h7e-hselgetriebe, auch als automatische Getriebe bekannt, sind beispielsweise in der DE-AS 12 57 596 oder der DE-PS 12 48 686 beschrienen. Die Getriebeschaltungen für die selbsttätigen Obersetzungsänderungen erfolgen mittels einer hydraulischen Steuereinrichtung, die unter anderem zumindest ein Schaltventil mit einem mit Steuernuten versehenen Schaltschieber aufweist. Durch auf die Stirnseiten des Schaltschiebers wirkende Steuerdrücke wird dieser verschoben und leitet dabei unter Arbeitsdruck stehendes Hydraulikfluid zu den entsprechenden Servomotoren, welche Kupplungen oder Bremsen im mechanischen Teil des Getriebes betätigen.
  • Die Ubersetzungs-umschaltpunkte werden durch auf den Schaltschieber wirkende Steuerdrücke bestimmt, die gegeneinander wirken. Überwiegt der fahrgeschwindigkeitsproportionale Steuerdruck, so wird der betreffen" Schaltschieber in eine Hochschaltstellung verschoben, während bei überwiegendem lastabhängigen Steuerdruck der Schaltschieber eine einem Herunterschalten in die nächstniedrigere Übersetzungsstvnfe entsprechende Stellung einnimmt.
  • Die Steuerdrücke und der Schaltschieber sind so abgestimmt, daß bei starker Last der Brennkraftmaschine (weit durchgetretenes Gaspedal) erst bei hohen Drehzahlen der Brennkraftmaschine in die nächsthöhere Übersetzungsstufe geschaltet wird, während bei einer niedrigen Last bereits relativ früh (mittlere Drehzahl der Brennkraftmaschine) nochgeschaltet wird. Das Gleiche gilt im umgekehrten Sinne für die Rückschaltpunkte. Diese auf Leistung abgestimmte Steuerung des Getriebes ermöglicht es nicht, des Kraftfahrzeug annährend in der Übersetzungsstufe bezogen zur Momentangeschwindigkeit zu betriben, in der die Brennkraftmaschine entsprechend deren Verbrauchskenmfeld den günstigsten Brennstoffverbrauch aufweist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, das gattungsgemäße Wechselgetriebe mit möglichst einfachen Mitteln derart auszubilden, daß wahlweise ein auf Leistung oder ein auf geringen Brennstoffverbrauch bezogener Fahrbetrieb möglichst ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentansprüche 1 gelöst. Durch auf den Schaltschieber einwirkende Mittel, diese können mechanisch, hydraulisch oder elektrisch ausgeführt sein, können die Schaltpunkte des Schaltschiabers weitgehend unabhängig von der Last der Brennkraftmaschine auf einen günstigen Brennstoffverbrauch bzw. einen wirtschaftlichen Fahrbetrieb entsprechende Werte verschoben werden. Die Mittel werden willkürlich aktiviert, beispielsweise mittels eines am Armaturenbrett des Kraftfahrzeuges angeordneten Schalters oder über den Gangwählhebel. Der Schalter kann beispielsweise von einer Schaltstellung "W" für leistungsbezogenen Fahrbetrieb in eine Schaltstellung "W" für wirtschaftlichen Fahrbetrieb und umgekehrt geschaltet werden. Sollte beispielsweise aufgrund einer kritischen Verkehrssituation ein schnelles Beschleunigen des Kraftfahrzeuges während des wirtschaftlichen lahrketriebes notwendig sein, so kann der Fahrer die bei den gattungsgemäßen Getrieben übliche Kick-Down-Einrichtung aktivieren, die ggf. ein sofortiges Herunterschalten in eine niedrigere Übersetzungsstufe gewährleistet. Es ist aber auch möglich, den Lastbereich für wirtschaftlichen Fahrbetrieb einzuengen und bereits im nahen Vo stbereich das Getriebe automatisch wieder auf leistungsbezogenen Fahrbetrieb umzuschalten (z. B. durch Abfragen der Gaspedalstellung).
  • Gemäß den Merkmalen der Patentansprüche 2 bis 4 kann vorteilhaft der auf die Schaltschieber wirkende Steuerdruck verändert werden, wodurch in elnfachster Weise ein frühes Hochschalten in die jweils nächste Übersetzungsstufe unabhängig von der Last der Brennkraftmaschine erzielt wird. Zur Verwirklichung der Merkmale des Patentanspruches 2 ist keine Änderung innerhalb des Wechselgetriebes bzw.
  • dessen hydraulischer Steuereinrichtung erforderlich. Zudem ist eine einfache Nachrüstung bereits gebauter Wechselgetriebe möglich.
  • Falls der Arbeitsdruck der hydraulischen Steuereinrichtung abhängig von dem lastabhängigen Steuerdruck geregelt ist, um die Servomotoren für die kupplungen und Bremsen lastabhängig zu betätigen, empfielt sich die Anwendung der Merkmale des Patentanspruches 4. Dementsprechend wird mittels eines Druckminderventiles nur der auf die Schaltschieber wirkende Steuerdruck verändert.
  • Anstelle des lastabhängigen Steuerdruckes oder zusätzlich dazu kann auch eine Änderung des geschwindigkeitsproportionalen Steuerdruckes gemäß Patentanspruch 5 von Vorteil sein. Ggf. könne dadurch bei einem bestimmten Getriebetyp aufgrund der baulichen oder funktionellen Gegebenheiten ein verringerter Bauaufwand oder e verbesserte Funktion verwirklicht werden.
  • Aus ähnlichen Gründen kann auch eine Lösung gemäß den Merkmalen des Patentanspruches 6 zweckmäßig sein. Der Anschlag fü die Feder kann z B. hydraulisch, elektromagnetisch oder mittels eine durch einen Seilzug verstellbaren Exzenter oder Nocken verändert erden.
  • Die Erfindung ist im folgenden anhand mehrerer Ausführungsbeispiele und mit weiteren Einzelheiten näher erläutert. Die schematische Zeichnung zeigt in Fig. 1 einen Schaltschieber und einen Steuerdrucks<nieber einer hydraulischen Steuereinrichtung gemäß der Erfindung mit einer Exzenterverstellung, Fig. 2 einen Schaltschieber und einen Steuerdruckschieber mit einem erfindungsgemäß dazwischengeschalteten Druckminderventil, Fig. 3 einen Schaltschieber und ein Handwählventil mit Vorrichtungen zum Verändern der auf den Schaltschieber wirkenden Federkraft und Fig. 4 einen Schaltschieber und einen geschwindigkeitsproportionalen Druckregler mit einem dazwischengeschalteten, elektromagnetisch absperrbaren Abströmkanal In Fig. 1 ist teilweise die hydraulische Steuereinrichtung eines selbsttätig schaltenden Wechselgetriebes für Kraftfahrzeuge dargestellt Bezüglich des allgemeinen Aufbaues sowie der Funktion eines solchen Getriebes wird beispielsweise auf die eingangs genannten Druckschriften Bezug genommen.
  • Mit 2 ist ein Schaltschieber bezeichnet, der als Teils eines Schaltventiles 4 in einem Schiebergehäuse 6 verschiebbar gelagert ist. Der Schaltschi.eber 2 ist mit Steuerbunden versehen, die die Zuführung bzw. Ableitung von unter Arbeitsdruck stehendem Hydraulikfluid zu bzw. vor. den Servomotoren für die nicht dargestellten Kupplungen und Bremsen zur Einschaltung der jeweiligen Übersetzungsstufen steuern. Der Schaltschieber 2 aktiviert in seiner linken Einstellungen eine höhere Übersetzungsstufe und in seiner rechten Einstellung eine niedrigere Übersetzungsstufe. Auf die linke Stirnseite des Schaltschiebers 2 wirkt eine am Schiebergehäuse 6 abgestützte Schraubenfeder 8, die den Schaltschieber 2 in eine der niedrigen Übersetzungsstufe entsprechende Stellung vor spannt.
  • In den linken Ringraum 10 des Schaltventiles 4 mündet eine Leitung 12, die mit einem Ringraum 14 eines einen Steuerdruckschieber 16 aufnehmenden Steuerdruckventiles 18 verbunden ist. Eine Steuerkante 20 des Steuerdruckschiebers 16 überstreicht die Mündungsöffnung einer Leitung 22, an der der Arbeits- bzw. Hauptdruck anliegt. Der Steuerdruckschieber 16 wird durch eine Feder 24 in seine linke Endstellung vorgespannt.
  • Der Steuerdruckschieber 16 ist an einem Hebel 26 angelenkt, welcher in einer Scheibe 28 über einen Bolzen 30 versc-;wnkbar gelagert ist. Der Bolzen 30 ist exzentrisch in der Scheibe 28 befestigt. Die Scheibe 28 ist in einer an dem Schiebergehäuse 6 befestigten Konsole 32 drehbar aufgenommen und kann über einen angeformten Hebel 34, ein zug- und drucksteifes Kabel 36 und einen beispielsweise am Armaturenbrett des Kraftfahrzeuges angeordneten 6 Schaltknopf 38 willkürlich verdreht werden.
  • Der Hebel 26 ist über einen Seilzug 40 mit dem Gaspedal 42 bzw..
  • einem Gasgestänge 44 verbunden. Mit dem Durchtreten dos Gaspedales 42 bzw. der Lastzunahme der Brennkraftmaschine wird der Hebel 26 verschwenkt und der Steuerdruckschieber 16 auf der Zeichnung nach rechts verschoben. Dabei steuert die Steuerkante 20 die Leitung 22 auf, wodurch der Steuerdruck im Ringraum 14, der Leitung 12 und dem Ringraum 10 zunimmt. Der lastabhängige Steuerdruck steigt somit mit dem Durchtreten des Gaspedales 42 an.
  • Mit der Leitung 22 ist ein Druckregler 46 verbunden, der über eine Leitung 48 die rechte Stirnseite des Schaltschiebers 2 it einem fahrgeschwindigkeitsproportionalen Steuerdruck beaufschlagt. Der Druckregler 46 kann in bekannter Weise nach Art eines Fliehkraftregler arbeiten und mit zunehmender Fahrgeschwindigkeit einen zunehmenden Steuerdruck liefern.
  • Zunächst-sei die Funktion der beschriebenen Steuereinrichtung in der Stellung "N" des Schaltknopfes 38 bzw. in der gezeichneten Stellung beschrieben. Der in der Fig. 1 nicht gezeichnete Wählhebel des Getriebes sei in der Stellung "D" für selbsttätigen Schaltbetrieb. Durch die Kraft der Feder 10 befindet sich der Schaltschieber 2 in seiner rechten Endstellung, wodurch eine niedrigere Ühersetzungsstufe geschaltet ist. Wird nun das Kraftfah?-zeug durch Durchtreten des Gaspedales 42 beschleunigt, so steigen einerseits der lastabhängige Steuerdruck sowie andererseits mit der Geschwindigkeitszunahme der fahrgeschwindigkeitsabhängige Steuerdruck an. Wird das Gaspedal 42 nur gering durchgetreten, so überwiegt relativ früh der fahrgeschwindigkeitsabhängige Steuerdruck auf der rechten Stirnseite des Schaltschiebers 2 und dieser wird nach links verschoben bzw. eine höhere Übersetzungsstufe geschaltet.
  • Bei weic durchgetretenem Gaspedal und damit entsprechend höherem lastabhängigen Steuerdruck wird erst bei einer relativ hohen Drehzahl der Brennkraftmaschine bzw. der entsprechenden. Fahrgeschwindig-, keit der Umschaltpunkt erreicht, bei dem der fahrgeschwindigkeitsabhängige e teuerdruck überwiegt.
  • Aufgrund dieser Abstimmung ist es nicht möglich, das Kraftfahrzeug zur Erzielung eines brennstoffsparenden Betriebes mit weit durchgetretenem Gaspedal und einer relativ geringen Drehzahl der Brennkraftmaschine in der höheren Übersetzungsstufe zu betreiben, da dies aufgrund des dann überwiegenden lastabhängigen Steuerdruckes automatisch zu einem Herunterschalten in die niedrigere Ubersetzungsstufe führen würde.
  • Wird der Schaltknopf 38 in die Stellung "W" für wirtschaftlichen Fahrbetrieb verschoben, so wird der Hebel 34 bzw. die Scheibe 28 in die gestrichelt dargestellte Position verstellt, wodurch der exzentrisch gelagerte Bolzen 30 des Hebels 26 von dem Steuerdruckschieber 16 weggeschwenkt wird. Daraus resultiert eine Verkürzung des von dem Zugseil 40 überspannten Weges bzw. ein Leerweg, der den Steuerdruckschieber 16 von der Gaspedalbetätigung entkoppelt. Dementsprechend steigt beim Durchtreten der; Gaspedales 42 der nunmehr lastunabhängige Steuerdruck nicht an untl dpr Schaltschieber 2 wird bereits bei relativ niedrigen Drehahln der Brennkraftmaschine durch den geschwindigkeitsabhängigen ,t-uerdruck nach links verschoben und schaltet die höhere Ubersetzun»3sstufe ein.
  • Diese höhere Übersetzungsstufe bleibt auch beim Zuriicknehmen des Gaspedales 42 bis zu relativ niedrigen Drehzahlen der Brennkraftmaschine eingeschaltet.
  • Ist eine plötzliche starke Beschleunigung des Kraftfahrzeuges bei einem hohen Leistungsniveau erforderlich, so kann die Bedienungsperson durch volles Durchtreten des Gaspedales 42 in die sog. Kick-Down-Position eine sofortige Rückschaltung über nicht dargestellte, bekannte Steuerelemente erzwingen.
  • Die Fig. 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Gleiche Teile sind mit gleichem Bezugszeichen versehen.
  • In der Fig. 2 erfolgt keine Entkopplung des Steuerdruckschiebers 16, so daß ein lastabhängiger Steuerdruck beispielsweise für die Regelung eines lastabhängigen Arbeitsdruckes für die Servomotoren der Kupplungen und Bremsen des Wechselgetriebes vorliegt. Stromab einer entsprechenden Abzweigung 5O ist in die Leitung 12' ein elektromagnetisch betätigtes Druckminderventil 52 und ein das Druckminderventil umgehendes Rückschlagventil 54 eingeschaltet.
  • Das elektromagnetische Druckminderventil 52 wird über einen bistabilen Unterbrecherschalter 56 und einen in seiner Funktion herkömmlichen Zündschalter 58 angesteuert. Der Unterbrecherschalter 56 kann beispielsweise am Armaturenbrett des Kraftfahrzeuges angeordnet sein und mittels eines Schaltknopfes 60 betätigt werden. Im stromlosen Zustand wird der Ventilkolben 62 des Druckminderventiles 52 durch die Kraft einer Feder 64 gegen den korrespondierenden Ventilsitz gespannt und bewirkt stromab des Druckminderventiles eine Absenkung des Steuerdruckes, welche ein frühzeitiges Hochschalten in eine höhere Übersetzungsstufe wie im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bewirkt.
  • Wird der Unterbrecherschalter 56 über den Schaltknopf 60 in seine geschlossene Position bewegt (bei geschlossenem Zündschalter 58), wo wird der Ventilkolben 62 angezogen und der Ringraum 10 an der linken Stirnseite des Schaltschiebers 2 mit dem vollen, lastabhängigen Steuerdruck beaufschlagt.Die Umschaltpunkte zwischen den Übersetzungsstufen erfolgen somit wieder abhängig von der Last bzw.
  • der Stellung des Gaspedales 42.
  • Zwei weiter- Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Fig. 3 dargestellt. Die an der linken Stirnseite des Schaltschiebers 2 angeordnete Schraubenfeder 8 stützt sich gehäuseseitig an einer verschiebbaren Anschlagscheibe 66 ab. Auf die Anschlagscheibe 66 wirkt ein das Schiebergehäuse 6 durchdringender Stift 68, an dem ein auf einer Achse 70 befestigter Nocken 72 anläuft. Der Nocken 72 kann mittels einem an der Achse 70 festgelegten Hebel 74, dem Kabel 36 und dem Schaltknopf 38 in zwei Positionen verstellt werden. Durch diese Verstellung kann die Anschlagscheibe 66 innerhalb des Schaltventiles 4 von einer linken Endstellung mit einer schwächeren Vorspannkraft der Schraubenfeder 8 in eine rechte Endstellung mit einer höheren Vorspannkraft verschoben werden. In der rechten Endstellung wird zugleich eine zweite, axial kürzere Schraubenfeder 76 zugeschaltet, welche auf einem Bereich 78 geringeren Durchmessers des Schaltschiebers 2 aufgeschoben ist.
  • In der Stellung für leistungsbezogenen Fahrbetrieb "N" (rechte End-Stellung der Anschlagscheibe 66) ist die zusätzliche Schraubenfeder 76 zugeschaltet. Die Vorspannkraft der beiden Schraubenfedern 8, 76 ist mit dem lastabhängigen Steuerdruck des Steuerdruckventiles 18 so abgestimmt, daß die Umschaltpunkte abhängig von der Last der Brennkraftmaschine bei höheren oder niedrigeren Drehzahlen liegen.
  • Im wirtschaftlichen Fahrbetrieb "W" (linke Endstellung der Anschlagscheibe 66) wird die Gesamtvorspannkraft der Schrauben£edern durch Entkopplung der Schraubenfeder 76 vermindert, wodurch der fahrgeschwindigkeitsabhängige Steuerdruck frühzeitig überwiegt und unabhängig von der Last der Brennkraftmaschine bereits bei niedrigen Drehzahlen ein Hochschalten durch Verschieben des Schaltschiebers 2 auf der Zeichnung nach links bewirkt.
  • Die Verstellung der Anschlagscheibe 66 kann - wie der Fig. 3 entnehmbar ist - auch hydraulisch erfolgen. Dazu ist in einem bei dem beschriebenen Wechselgetriebe üblichen Handwählventil 80 in dessen Ventilschieber 82 eine zusätzliche Steuernut 84 eingearbeitet. Der Ventilschieber 82 kann mittels eines Schalthebels 86 in die Schaltstellungen P, R, N, DW, D, 2, 1 verschoben werden.
  • In den Vorwärtsgang-Schaltstellungen D, 2, 1 ist die Steuernut 8 mit der unter Arbeitsdruck stehenden Leitung 22 verbunden, so daß Hydraulikfluid über einen Kanal 88 an die dem Schaltschieber 2"abgewandte Stirnseite der Anschlagscheibe 66 im Schaltventil 4 geleitet wird. Die Anschlagscheibe 86 wird dementsprechend nach rechts gedrückt, bis eine Ringschulter 90 des-Stiftes 68 am Schiebergehäuse zur Anlage kommt.
  • In der Schaltstellung DW hingegen ist die Steuernut 82 mit einem drucklosen Rücklaufkanal 92 verbunden, wodurch die Anschlagscheibe 66 die linke Endstellung: für wirtschaftlichen Fahrbetrieb einnimmt. Es versteht sich, daß bei einer hydraulischen Betätigung der Anschlagscheibe 66 der Nocken 72 nebst dessen Betätigungselemente entfallen kann.
  • Die Fig. 4 schließlich zeigt eine Ausführung, bei der der auf die rechte Stirnseite des Schaltschiebers 2 des Schaltventiles 4 einwirkende fahrseschwindigkeitsabhängige Steuerdruck zur Erzielung eines wirtschaftlichen Fahrbetriebes willkürlich verändert wird.
  • Dazu zweigt von der den Regler 46 mit dem Schaltschieber 2 verbindenden Leitung 48 ein Abströmkanal 94 kalibrierten Querschnittes ab, der mittels eines handelsüblichen Elektro-Magnetventiles 96 absperrbar ist. Das Magnetventil 96 kann wie im AuJfnhrungsbeispiel der Fig. 2 mit dem Unterbrecherschalter 56 bzw. dem Schaltknopf 60 und über den Zündschalter 58 gesteuert werden.
  • In der Stellung "N" des Schaltknopfes 60 ist der Unterbrecherschalter 56 geschlossen. Das Magnetventil 96 steht dementsprechend unter Strom und öffnet den Abströmkanal 94 zum drucklosen Rücklaufsystem der Steuereinrichtung. Damit wird der in der Leitung 4R anstehende Steuerdruck entsprechend abgesenkt. Es versteht sich, daß der lastabhängige Steuerdruck und die Vorspannkraft der Schraubenfeder 8 entsprechend dieser Druckreduzierung abgestimmt sein müssen, um die leistungsbezogenen Umschaltpunkte wie beschrieben zu gewährleisten.
  • In der Stellung "W" des Schaltknopfes 60 ist das Magnetventil 96 stromlos und der Abströmkanal 94 abgesperrt. Nun liegt der volle, vom Regler 46 eingestellte Steuerdruck an der rechten Stirnseite des Schaltschiebers 2 an und überwiegt bereits frühzeitig den auf einen reduzierten fahrgeschwindigkeitsabhängigen Steuerdruck abgestimmten, lastabhängigen Steuerdruck, wodurch wiederum ein wirtschaftlicher Fahrbetrieb erzielt wird.
  • Es versteht sich, daß die Erfindung auch auf gattungsgemäße Wechselgetriebe mit mehreren Schaltventilen anwendbar ist. Die beschriebenen Ausführungsbeispiele dienen lediglich zur Erläuterung der mit den Patentansprüchen gekennzeichneten Erfindung.

Claims (6)

  1. Selbsttätig schaltendes Wechselgetriebe für Kraftfahrzeuge Patentansprüche: a elbsttätig schaltendes Wechselgetriebe für KraftfahrzeXge, mit einem Drehmomentwandler, einem nachgteschal'teten,. mehrgängigen Umlaufrädergetriebe, sowie einer hydràulschen Steuereinrichtung mit zumindest einem Schaltventil, welches Servomotoren von Schaltkupplungen und -bremsen ansteuert, wobei der Schaltschieber des Schaltventils einerseits von einem zur Last oder einem zur Stellung eines Leistungssteuergliedes (Gaspedal) der Brennkraftmaschine und andererseits von einem der Geschwindigkeit des Kraftfahrzeuges proportionalen Steuerdruck derart beaufschlagt wird, daß bei hoher Last ein spätes Hochschalten und bei niedriger Last ein früheres Hochschalten in den jeweils nächsten Gang erfolgt, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß willkürlich steuerbare, auf den Schaltschieber (2) wirkende Mittel (Scheibe 28, Hebel 26, Steuerdruckschieber 16; Druckminderventil 52; Nokken 72,.Anschlagscheibe 66, Steuerkante 84, Feder 76; Abströmkanal 94, Magnetventil 96)vorgesehen sind, die in einer einen wirtschaftlichen Fahrbetrieb entsprechenden Schaltstellung über einen weiten Lastbereich der Brennkraftmaschine gegenüber einen leistungsbezogenen Fahrbetrieb ein frühes Hochschalten in den nächsthöheren Gang bzw. ein spätes Zurückschalten in den nächstniedrigeren Gang bewirken.
  2. 2. Selbsttätig schaltendes Wechselgetriebe nach Anspruch 1, mit einem vom Saugrohrdruck der Brennkraftmaschine oder einem mit dem Gaspedal verbundenen Gestänge gesteuerten Steuerdruckschieber, mit dem der auf den Schaltschieber wirkende Steuerdruck modifiziert wird, d a d u r c h g e k e r. n z e i c h n e t , daß der Steuerdruck im wirtschaftlichen Fahrbereich durch Entkoppeln des Steuerdruckschiebers (16) von der lastbhängigen Verstellung einen einer niedrigen Last entsprechenden Wert beibehält.
  3. 3. Selbsttätig schaltendes Wechselgetriebe nach Anspruch 1, d a c u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß in zumindest einer der zu dem Schaltschieber (2) führenden Leitungen (12, 48) Mittel (Druckminderventil 52; Magnetventil 96 mit Abströmkanal 94) vorgesehen sind, die den Steuerdruck verändern.
  4. 4. Selbsttcitig schaltendes Wechselgetriebe nach den Ansprüchen 1 und 3, mit einem vom Saugrohrdruck der Brennkraftmaschine oder einen mLt dem Gaspedal verbundenen Gestänge gesteuerten Steuerdruclischieber, mit dem der einerseits auf den Schaltschieber wirkende Steuerdruck modifiziert wird, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß in der zu dem Schaltschieber (2) führenden Leitung (12) ein schaltbares Druckminderventil (52) angeordnet ist, welches den Steuerdruck im wirtschaftlichen Fahruereich auf einen einer niedrigen Last entsprechenden Wert reduziert.
  5. 5. Selbsttatig schaltendes Wechselgetriebe nach den Ansprüchen 1 und 3, mit einem entsprechend der Geschwindigkeit des Kraftfahrzeuges angetriebenen Regler, der einen geschwindigkeitsproportionalen Steuerdruck für den Schaltschieber liefert, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß in der Leitung (48) zwischen dem Schaltschieber (2) und dem Regler (46) ein kalibrierter, mit dem drucklosen Rücklauf des Steuersystems verbundener Abströmkanal (94) angeordnet ist, welcher im wirtschaftlichen Fahrbereich zur Erzielung eines erhöhten Steuerdruckes geschlossen ist.
  6. 6. Selbsttätig schaltendes Wechselgetriebe nach Anspruch 1, wobei der Schaltschieber auf einer Seite dem Steuerdruck und.der Kraft einer an einem Anschlag abgestützten Feder ausgesetzt ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , ctaß die Federkraft durch Einschalten einer zweiten Feder (76)una'/oder durch Verstellen des Anschlages (Anschlagscheibe 66) veränderbar ist.
DE19803036332 1980-09-26 1980-09-26 Selbsttaetig schaltende wechselgetriebe fuer kraftfahrzeuge Withdrawn DE3036332A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0622571A1 (de) * 1993-03-27 1994-11-02 Delphi France Automotive Systems Hydraulischer Steuerkreis für ein Getriebe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0622571A1 (de) * 1993-03-27 1994-11-02 Delphi France Automotive Systems Hydraulischer Steuerkreis für ein Getriebe

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