DE3035910C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE3035910C2 DE3035910C2 DE3035910A DE3035910A DE3035910C2 DE 3035910 C2 DE3035910 C2 DE 3035910C2 DE 3035910 A DE3035910 A DE 3035910A DE 3035910 A DE3035910 A DE 3035910A DE 3035910 C2 DE3035910 C2 DE 3035910C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- track
- vehicle
- construction vehicle
- sand
- ballast
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B29/00—Laying, rebuilding, or taking-up tracks; Tools or machines therefor
- E01B29/02—Transporting, laying, removing, or renewing lengths of assembled track, assembled switches, or assembled crossings
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B27/00—Placing, renewing, working, cleaning, or taking-up the ballast, with or without concurrent work on the track; Devices therefor; Packing sleepers
- E01B27/06—Renewing or cleaning the ballast in situ, with or without concurrent work on the track
- E01B27/08—Renewing or cleaning the ballast in situ, with or without concurrent work on the track the track having been taken-up
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B27/00—Placing, renewing, working, cleaning, or taking-up the ballast, with or without concurrent work on the track; Devices therefor; Packing sleepers
- E01B27/06—Renewing or cleaning the ballast in situ, with or without concurrent work on the track
- E01B27/11—Renewing or cleaning the ballast in situ, with or without concurrent work on the track combined with concurrent renewal of track components
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine fahrbare Anlage zur Sanierung des
Gleisunterbaues nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 und ein
Verfahren unter Verwendung dieser Anlage nach dem Oberbegriff des
Anspruches 8.
Aus der DE-OS 23 31 914 ist eine derartige Anlage mit einem
Gleisbaufahrzeug bekannt, das in seinen Endbereichen über Schie
nenfahrwerke auf dem Gleis abgestützt ist. Zwischen den Schienen
fahrwerken ist eine Vorrichtung zum Aufnehmen des verunreinigten
Bettungsschotters, eine Vorrichtung zur Reinigung dieses Bet
tungsschotters und eine Vorrichtung zum Abwurf dieses gereinigten
Bettungsschotters vorgesehen. Wenn der verunreinigte Schotter in
einem ersten Arbeitsdurchgang aufgenommen, gereinigt und wieder
abgeworfen worden ist, erfolgt durch einen Arbeitszug der Abwurf
von Sand auf das Gleis. In einem weiteren Arbeitsgang wird diese
Mischung aus gereinigtem Schotter und Sand aufgenommen und in der
Siebanlage getrennt. Anschließend werden der Sand einerseits und
der Schotter andererseits aufgrund ihrer unterschiedlichen Ab
wurfparabeln so auf das Planum abgeworfen, daß der Sand in Ar
beitsrichtung vor dem Schotter auf das Planum gelangt. Dabei muß
der auf den Schwellen abgelagerte Teil des Sandes bzw. Schotters
abgestreift werden. Der Sand bzw. Schotter muß unterhalb des
während dieser Arbeitsvorgänge nicht hochgenommenen Gleisrostes
verteilt und insbesondere auch in die Bereiche unterhalb der
Schwellen verteilt werden. Hierdurch kommt es relativ leicht
bereits wieder zu einer Durchmischung des Sandes einerseits und
des Schotters andererseits. Wenn der Sand witterungsbedingt zu
feucht ist, ist die Trennung vom Schotter erschwert bzw. ver
schlechtert, so daß auch insoweit die Gefahr einer nicht ein
deutigen Trennung von Sandbett bzw. Schotterbett sichergestellt
ist. Auf die vorherige Schotterbettreinigung im Rahmen eines
gesonderten vorgeschalteten Arbeitsganges kann nur dann verzich
tet werden, wenn das Schotterbett nur geringfügig verunreinigt
ist.
Aus der DE-OS 27 14 050 ist eine Schotterbett-Reinigungsmaschine,
insbesondere für Weichen, bekannt, die zur vollständigen Reini
gung der durch Abheben einer Weicheneinheit entstandenen Umbau
lücke einseitig jeweils mit einer Dreifach-Fahrwerksanordnung
ausgestattet ist, um ein Verfahren auf der gleislosen Bettung zu
ermöglichen. Mit dieser Anordnung ist die Möglichkeit gegeben,
die zwischen den Fahrwerksanordnungen befindliche Räumvorrichtung
unter Aufgleisen der in Arbeitsrichtung vorderen Fahrwerksanord
nung bis an den anschließenden Schienenstrang heranzuführen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anlage der gat
tungsgemäßen Art zu schaffen, mit der eine verbesserte Gleis
unterbausanierung durch eine schärfere Trennung des Materials
für die Schutzschicht vom Schotter der Bettung vor allem auch bei stark
verschmutztem Schotterbett ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale im Kenn
zeichnungsteil des Anspruches 1 gelöst. Die erfindungsgemäße
Anlage ist vor allem bei besonders stark verunreinigtem Schot
terbett einsetzbar, wobei die komplette Entfernung des ver
schmutzten Schotters wirtschaftlicher als dessen Reinigung an Ort
und Stelle ist. Es kann nicht nur das Schotterbett sondern auch
eine darunterliegende Erdschicht entfernt werden, um Platz für
eine dickere Sandschicht zu schaffen. Ohne nennenswerte Erhöhung
des Arbeitsaufwandes ist auch eine Erneuerung des gesamten Gleis
abschnittes durch Austausch der Gleisjoche möglich. Ins
besondere wird in einfacher Weise eine scharfe Trennung zwischen der
auf das Planum aufzutragenden Schutzschicht aus Sand und dem
darauffolgend aufgebrachten Bettungsschotter erreicht, wodurch
eine vollständige Homogenität der einzelnen Schichten erreicht
wird. Aufgrund der getrennten Zufuhr und Ablagerung des Sandes
bzw. Schotters wird deren Verklebung miteinander vermieden. Da
während des Aufbringens des Sandes und des Schotters die Umbau
lücke gleislos ist, können diese Arbeitsvorgänge ungestört abge
wickelt werden. Die Verwendung zweier unabhängig voneinander ver
fahrbarer Gleisbaufahrzeuge mit den genannten Vorrichtungen er
möglicht ferner dem robusten Arbeitseinsatz standhaltende,
relativ einfache Maschinenkonstruktionen, unter weitgehender
Verwendung bekannter und im Einsatz bewährter Vorrichtungen. Die
Anlage erlaubt auch die Verwendung einfacher Fördereinrichtungen
für einen störungsfreien Transport sowohl des aus der Umbaulücke
zu entfernenden Schotters als auch der einzubringenden neuen Bau
stoffe. Durch Aufteilung der schweren Bauteile auf zwei Gleisbau
fahrzeuge kann das Jochhebe-Gleisbaufahrzeug - im Hinblick auf
einen wirtschaftlichen Arbeitseinsatz - für die Aufnahme relativ
langer Gleisjoche, unter Beibehaltung der erforderlichen Steifig
keit des brückenartigen Fahrzeugrahmens, ausgebildet werden.
Durch die vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung nach Anspruch 2 kann die brücken
artige Rahmenkonstruktion auf eine ausschließlich von der Länge
des Gleisjoches abhängige Mindestlänge reduziert und die Verwin
dungs- und Biegesteifigkeit des Fahrzeugrahmens erhöht werden.
Durch die Maßnahmen nach Anspruch 3 ist mit Hilfe einfacher Ein
richtungen die Möglichkeit einer an die Materialeinbringung
sofort anschließenden Planierung und bzw. oder einer Verdichtung
gegeben. Durch die der Entlade- bzw. Verteilvorrichtung unmittel
bar benachbarte Anordnung kann die Länge der brückenartigen Rah
menkonstruktion ebenso reduziert bzw. können die bereits genann
ten Vorteile erzielt werden.
Die Weiterbildung nach Anspruch 4 führt dazu, daß die teilweise
Verlagerung des durch die Gleisjoch-Hebevorrichtung aufgenommenen
Gleisjoches, in den Bereich bis über das hintere Schienenfahrwerk
des Jochhebe-Gleisbaufahrzeuges das Gleisjoch auch im Bereich
unterhalb der Planiervorrichtung und bzw. oder des Verdichtaggre
gates von der Schotterbettung abgehoben werden kann. Damit wird
eine bedeutende Verkürzung des Fahrzeugrahmens um die Länge der
Planiervorrichtung und bzw. oder des Verdichtaggregates erreicht.
Für das Gleisbaufahrzeug mit der Räumvorrichtung ist die weitere Ausgestaltung nach
Anspruch 5 von besonderem Vorteil. Die unmittelbare Nachbarschaft
der Räumvorrichtung zur Dreifach-Fahrwerksanordnung führt zu
einer kürzeren Baulänge des Fahrzeugrahmens. Mit dem Quertrum der
Räumkette, wie sie z. B. bei Reinigungsmaschinen verwendet werden,
kann die gesamte Bettung in einem Arbeitsdurchgang ausgehoben und
mittels der anschließenden Transporteinrichtung sofort abgeführt
werden.
Mit Hilfe der durchgehenden Förderstraßen nach Anspruch 6 ist eine
reibungslose und in bezug auf die Förderleistung optimale Zu- und
bzw. oder Abfuhr der Baustoffe gewährleistet, wobei diese Bau
stoffe den beiden Gleisbaufahrzeugen ohne irgendwelche Manipulationen und ohne Blockie
rung eines Nachbargleises kontinuierlich zugeleitet werden können.
Durch die Einrichtung nach Anspruch 7 kann eine z. B. als Kunst
stoff-Folie ausgebildete Isolierschicht für sich allein oder
insbesondere gemeinsam mit einer Sandschutzschicht auf das
Planum aufgebracht werden, wobei kein zeitlicher Mehraufwand für
die Gleisunterbausanierung erforderlich ist.
Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf ein besonders vorteil
haftes Verfahren zum Sanieren des Gleisunterbaues durch Einbrin
gen einer Sandschutzschicht zwischen Planum und Schotterbettung
unter Verwendung der erfindungsgemäßen Anlage.
Mit diesem erfindungsgemäßen Verfahren nach Anspruch 8 kann - im Vergleich zu den
bisher angewandten maschinellen Methoden - eine stark verbesserte
Gleisunterbausanierung durchgeführt werden, die sich insbesondere
durch Schaffung sehr homogener Sand- und Schotterschichten aus
zeichnet und insgesamt einen auf Dauer sehr haltbaren und wider
standsfähigen Gleisunterbaugrund schafft.
Eine dauerhafte Gleisunterbausanierung aufgrund der homogenen
Schutzschichten und einer scharfen Trennungslinie im Übergangs
bereich zur Schotterbettung wird insbesondere durch die ständige
Trennung der in die Umbaulücke einzubringenden Baustoffe, nämlich
des Materials für die Schutzschicht sowie des Schotters für die
Bettung, ermöglicht, und zwar beginnend von der Lagerung in ver
schiedenen Gleis-Transportfahrzeugen bis hin zum Entladen über
der Umbaulücke. Weiterhin wird durch den Abhebe- bzw. Abtrans
port-Vorgang des Gleisrostes im Bereich der Umbaulücke eine
höhere Verdichtung der aufgetragenen Schichten als Folge des
teilweisen Verfahrens der schweren Gleisbaufahrzeuge direkt in
der Umbaulücke erzielt.
Durch den diskontinuierlichen, jeweils von einem an die Umbau
lücke anschließenden Gleisabschnitt ausgehenden, wechselweisen
Einsatz der beiden einerseits durch das Gleisbaufahrzeug
mit der Gleisjochhebevorrichtung und andererseits durch das Gleisbaufahrzeug mit der Räumvorrichtung angeführten
Fahrzeugverbände wird der Vorteil einer problemlosen Heranschaf
fung der in großen Mengen benötigten Baustoffe erzielt. Ebenso
kann damit ein kontinuierlicher Abtransport des aus der Umbau
lücke aufgenommenen Schotters erreicht werden.
Im Falle einer zusätzlich zur Schutzschicht gewünschten Isolie
rung durch Auftragen einer Isolierschicht auf die Schutz
schicht bzw. eines Sanierens ausschließlich durch Auftragen
einer Isolierschicht auf das Planum sind die für das übliche
Sanieren durch Einbringen einer Schutzschicht aus Sand erfor
derlichen Arbeitsschritte ausreichend.
Durch die Maßnahmen nach Anspruch 9 ist ohne zeitlichen Mehrauf
wand die vollständige Erneuerung einer Gleisstrecke möglich. Der
einzige
notwendige Mehraufwand besteht in der Eingliederung eines
Gleisjoch-Transportfahrzeuges in den Fahrzeugverband des ersten
Gleisbaufahrzeuges. Die Übergabe des neuen Gleichjoches in
den Wirkungsbereich der Gleisjoch-Hebevorrichtung kann durch
eine bekannte, auf dem Gleisjoch-Transportfahrzeug verfahrbare
Portalkraneinrichtung erfolgen.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen an einem
Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 bis 5 Seitenansichten der fahrbaren Anlage zur Gleis
unterbausanierung gemäß der Erfindung mit den verschiedenen
Arbeitsstellungen der Gleisbaufahrzeuge und der Gleis-Transportfahr
zeuge, und
Fig. 6 ein vergrößertes Detail des Gleisbaufahrzeuges mit der Gleisjoch-Hebevorrichtung
mit einer Einrichtung zum Abrollen einer Isolierschicht.
Die in Fig. 1 dargestellte, aus Planum 1, Schotter 2 und den auf
Querschwellen 3 befestigten Schienen 4 bestehende Gleisstrecke ist
durch ein bereits abgehobenes Gleisjoch 5 unterbrochen. Ein
Gleisbaufahrzeug 6 überbrückt mit seinem Fahrzeugrahmen 7
die durch das aufgenommene Gleisjoch 5 entstandene Umbaulücke 8
und ruht einerseits mit einer aus einem Schienenfahrwerk 9, einem
höhenverstellbaren Raupenfahrwerk 10 und einem höhenverstellbaren
Hilfsschienenfahrwerk 11 bestehenden Dreifach-Fahrwerksanordnung
12 auf dem, in Fig. 1 rechts liegenden, an die Umbaulücke 8 an
grenzenden Gleisabschnitt 13 und mit dem nächstfolgenden Fahrwerk
14 auf dem gegenüberliegenden, durch die Umbaulücke 8 getrennten
linken Gleisabschnitt 15. Unterhalb einer mit Einrichtungen zur
Steuerung aller am Gleisbaufahrzeug 6 angeordneten An
triebe ausgestatteten Bedienungskabine 16 ist ein Antrieb 17 für
die Dreifach-Fahrwerksanordnung 12 samt den erforderlichen Energie
versorgungseinrichtungen angeordnet. Eine das Gleisjoch 5 haltende
Gleisjoch-Hebevorrichtung 18 ist in einer Längsführung 19 am Fahr
zeugrahmen 7 verschiebbar gelagert, wobei ein mit einer Schwelle 3
in Eingriff stehender Haken 20 in Verbindung mit einem auf
einer Seilrolle 21 aufrollbaren Seil 22 steht. Die Seilrollen 21
sind ähnlich einer Laufkatze eines Kranes entlang der Längsfüh
rung 19 des Fahrzeugrahmens 7 verschiebbar gelagert. Die Rotation
der Seilrollen 21 und deren Verschiebung entlang der Längsführung
19 erfolgt durch einen Antrieb 23. Unmittelbar der Dreifach-Fahr
werksanordnung 12 benachbart ist eine schurrenartige Entlade- bzw.
Verteilvorrichtung 24 zur Entladung des, von einer - durch einen
Antrieb 25 in Pfeilrichtung angetriebenen - Fördereinrichtung 26
kommenden Sandes bzw. Schotters vorgesehen. An der Entlade- bzw.
Verteilvorrichtung 24 ist eine Planiervorrichtung 27 verschwenk
bar angeordnet. In weiterer Folge sind am Fahrzeugrahmen 7 eine
höhenverstellbare Einrichtung 28 zum kontinuierlichen Abrollen
bzw. Ablegen einer Isolierschicht und ein Verdichtaggregat 29
gelagert. Zum Verschwenken des Verdichtaggregates 29 ist ein hy
draulischer Höhenverstellantrieb 30 vorgesehen. Der dünngezeich
nete Pfeil 31 zeigt die Fahrtrichtung des Gleisbaufahr
zeuges 6 während einer Arbeitsphase, der starke Pfeil 32 kenn
zeichnet die Richtung der kontinuierlich fortschreitenden Gleis
unterbausanierung. Ein nur zum Teil dargestelltes Gleisbau
fahrzeug 33 wird in Fig. 2 näher beschrieben.
Das in Fig. 2 ersichtliche Gleisbaufahrzeug 33 überbrückt
mit seinem Fahrzeugrahmen 34 die Umbaulücke 8 und ist mittels eines
Schienenfahrwerkes 35 und einer etwa gleichartigen Dreifach-Fahr
werksanordnung 36 auf den Schienen 4 verfahrbar. Ein gleichartiges
vorderes Schienenfahrwerk 9 bildet mit dem höhenverstellbaren
Raupenfahrwerk 10 und dem ebenfalls höhenverstellbaren Hilfsschie
nenfahrwerk 11 diese Dreifach-Fahrwerksanordnung 36 und dient zum
Auf- und Abgleisen jeweils im Übergangsbereich der Schienen 4 zur
Umbaulücke 8. Unmittelbar an die Dreifach-Fahrwerksanordnung 36
anschließend ist eine Räumvorrichtung 37 am Fahrzeugrahmen 34 an
gelenkt und durch eine hydraulische Zylinder-Kolben-Anordnung 38
von einer Bedienungskabine 39 aus verschwenk- bzw. bedienbar. Der
von einer endlosen, durch einen hydraulischen Antrieb 40 angetrie
benen Räumkette 41 aufgenommene Schotter 2 wird am obersten Um
lenkpunkt auf die aus einem endlosen Förderband 42 bestehende,
durch einen Antrieb 43 in Pfeilrichtung bewegte Transporteinrichtung
44 abgeworfen. Im Bereich des hinteren Schienenfahrwerkes 35 sind
die notwendigen Antriebe 45 vorgesehen. An das Gleisbaufahr
zeug 33 - an dem durch das Schienenfahrwerk 35 abgestützten Ende
des Fahrzeugrahmens 34 - ist ein nur teilweise dargestelltes Gleis-
Transportfahrzeug 46 mit einer weiteren Transporteinrichtung 47
und einem Container 48 zur Schotteraufnahme angeschlossen.
Die Fig. 3 zeigt die Umbaulücke 8 in voller Länge und das
Gleisbaufahrzeug 6 sowie das Gleisbaufahrzeug 33 in die
Umbaulücke 8 eingefahren. Bei dieser Arbeitsphase - die im folgen
den noch näher beschrieben wird - bewegen sich die beiden Gleisbau
fahrzeuge, wie durch die Pfeile 49 und 50 angezeigt, in eine gemein
same Richtung.
Die Fig. 4 zeigt das Gleisbaufahrzeug 6 mit im Verband an
geordneten Gleis-Transportfahrzeugen 51. An die aus einem endlosen
Förderband bestehende Fördereinrichtung 26 schließt eine weitere,
in einen Einfülltrichter 52 mündende, vorzugsweise aus mehreren
endlosen Förderbändern bestehende - am Gleis-Transportfahrzeug 51
abgestützte - Fördereinrichtung 53 an. Die Gleis-Transportfahr
zeuge 51 bestehen jeweils aus einem auf diesen Fahrzeugrahmen 54
ruhenden Verladebehälter und an deren Unterseite befindlichen, z. B.
durch fernsteuerbare Schieber zu öffnende Auslaßöffnungen 55 zum
Entladen des vom Verladebehälter aufgenommenen Schotters bzw. San
des. Der Pfeil 56 zeigt eine Bewegungsrichtung des Gleis
baufahrzeuges 6 in einer Arbeitsphase, die ebenso im folgenden er
läutert wird.
Die Fig. 5 zeigt das Gleisbaufahrzeug 6 in der Endphase,
bei welcher das Gleisjoch 5 auf die durch eine Schutzschicht aus Sand 57
sanierte Bettung abgesenkt wird.
An Hand der Fig. 1 bis 5 wird nun das Verfahren zum Sanieren des
Gleisunterbaues beschrieben:
Nachdem die Schienen 4 in einem durch die Länge des
Gleisbaufahrzeuges 6 begrenzten Abstand im Falle von langver
schweißten Schienen durchtrennt bzw. durch Lösen der Laschenver
bindungen voneinander gelöst wurden, werden die beiden einerseits
vom Gleisbaufahrzeug 6 und andererseits vom Gleis
baufahrzeug 33 angeführten Fahrzeugverbände derart auf die Bau
stelle verfahren, daß sie mit der jeweils in ihrem Endbereich an
geordneten Dreifach-Fahrwerksanordnung 12 bzw. 36 einander gegen
überstehen (Fig. 1). Das mit seinem brückenartigen Fahrzeugrahmen 7
genau über dem vom übrigen Gleis abgetrennten Gleisjoch 5 positio
nierte Gleisbaufahrzeug 6 hebt mit Hilfe der Gleisjoch-
Hebevorrichtungen 18 nach Untergreifen der darunterliegenden
Schwellen 3 durch die Haken 20 das Gleisjoch 5 vom Schotter 2 ab.
Dabei wird das Gleisjoch 5 im an das hintere Fahrwerk 14 unmittel
bar angrenzenden Bereich höher als im übrigen Bereich angehoben.
In dieser schrägen Lage werden die Gleisjoch-Hebevorrichtungen 18
ähnlich der Laufkatze eines Kranes entlang der Längsführung 19 des
Fahrzeugrahmens 7 in Richtung zum hinteren und zum Teil über das hintere
Fahrwerk 14 verlagert, und zwar so weit, bis die Planiervorrichtung
27 und das Verdichtaggregat 29 in ihre Arbeitsposition verschwenkt
werden können. Während der Verlagerung des Gleisjoches 5 wird das
Gleisbaufahrzeug 6 in der durch den Pfeil 31 angezeigten
Richtung zurück auf den linken Gleisabschnitt 15 verfahren. Dabei
wird nach Erreichen der Umbaulücke 8 das Raupenfahrwerk 10 auf
den Schotter 2 mit Hilfe eines hydraulischen Höhenverstellantrie
bes abgesenkt und nach Aufsetzen in der Umbaulücke 8 durch wei
teres Absenken des Raupenfahrwerkes 10 das noch mit den Schienen 4
des rechten Gleisabschnittes in Eingriff stehende Schienenfahrwerk
9 von den Schienen 4 abgehoben. Nachdem das Hilfsschienenfahrwerk
11 der Dreifach-Fahrwerksanordnung 12 den linken Gleisabschnitt 15
erreicht hat, wird dieses nach Absenken mit Hilfe eines Hydraulik
antriebes mit den Schienen 4 in Eingriff gebracht und das Raupen
fahrwerk 10 abgehoben.
Gleichzeitig bzw. unmittelbar anschließend wird das Räum-Gleisbau
fahrzeug 33 in gleicher Weise durch Abgleisen mittels der Dreifach-
Fahrwerksanordnung 36 in die freigelegte Umbaulücke 8 verfahren -
die Räumvorrichtung 37 durch Druckmittelbeaufschlagung der Zylinder-
Kolben-Anordnung 38 abgesenkt - und der in der Umbaulücke befind
liche Schotter 2 durch die rotierende Räumkette 41 aufgenommen,
sowie über eine aus der Transporteinrichtung 44 und der weite
ren Transporteinrichtung 47 bestehende Förderstraße zu einem
Container 48 befördert (Fig. 2). Nach Verfüllung des Containers
48 wird der Schotter in bekannter Weise mittels weiterer Trans
porteinrichtungen auf weitere - nicht dargestellte - Container
verladen. Die Container sind gegebenenfalls auch mit Hilfe von
an den Gleis-Transportfahrzeugen 46 verfahrbaren Portalkränen bzw.
Baufahrzeugen (nicht dargestellt) transportierbar. Nach dem Auf
gleisen auf den linken Gleisabschnitt 15 kann auch der letzte
Rest des Schotters 2 aus der Umbaulücke 8 geräumt werden. Als
nächstes wird unter Abheben der Räumvorrichtung 37 das Räum-Gleis
baufahrzeug 33 mitsamt den angekuppelten Gleis-Transportfahrzeugen
46 nach Ab- und Aufgleisen der Dreifach-Fahrwerksanordnung 36 über
die Umbaulücke 8 durch den Antrieb 45 zurück in die Ausgangsposi
tion auf den rechten Gleisabschnitt 13 verfahren.
Während der Rückfahrt des Gleisbaufahrzeuges 33 (Fig. 3) wird
zweckmäßig das Gleisbaufahrzeug 6 bereits wieder nach dem
dazu notwendigen Wechsel der Fahrwerke der Dreifach-Fahrwerksan
ordnung 12 in die Umbaulücke 8 verfahren, wobei durch die Entlade-
bzw. Verteilvorrichtung 24 der von der Fördereinrichtung 26 heran
transportierte Sand 57 auf das Planum 1 abgeworfen, durch die Pla
niervorrichtung 27 eingeebnet und mit dem Verdichtaggregat 29 kompri
miert wird. Dieser Vorgang wird unter abermaligem Aufgleisen auf
dem gegenüberliegenden Gleisabschnitt 13 bis zum vollständigen
Verfüllen der Umbaulücke 8 mit der Schutzschicht aus Sand 57 kon
tinuierlich fortgesetzt.
Während der Rückfahrt des Gleisbaufahrzeuges 6 (Fig. 4)
wird über vorzugsweise dieselben Fördereinrichtungen 26 und 53
der aus einem anderen Gleis-Transportfahrzeug 51 geförderte Schot
ter 2 durch die Entladevorrichtung 24 auf die durch den Sand 57
gebildete Schutzschicht abgeworfen. Dazu wird zweckmäßig der
den Auslässen 55 zugeordnete Schieber über Fernbetätigung gesteu
ert. Das zusätzlich zum Gewicht des Gleisbaufahrzeuges 6
noch durch das stets mitgeführte Gleisjoch 5 belastete Raupenfahr
werk 10 führt dabei zu einer Verdichtung des Schotters 2. Zum
Planieren kann zweckmäßig eine nicht dargestellte weitere und
der Planiervorrichtung 27 gegenüberliegende Planiereinrichtung
Verwendung finden.
Gemäß einer anderen Verfahrensmethode kann das Gleisbau
fahrzeug 6 nach dem vollständigen Verfüllen der Umbaulücke 8 mit
Sand 57 zurück in die Ausgangsposition auf den linken Gleisab
schnitt 15 verfahren und danach wieder - unter Abwurf von Schotter
2 durch die Entlade- bzw. Verteilvorrichtung 24 - in die Umbau
lücke 8 eingefahren werden. Dabei wird vorzugsweise ebenso die
Planiervorrichtung 27 und das Verdichtaggregat 29 - wie bei dem
an Hand der Fig. 3 beschriebenen Sandauftrag eingesetzt - so daß
mit diesen beiden Vorrichtungen auch der Schotter planiert und
verdichtet wird.
Nach vollständiger Verfüllung der Umbaulücke 8 wird das
Gleisbaufahrzeug 6 wieder derart verfahren (Fig. 5), daß das in
zwischen vom hinteren Fahrwerk 14 in Richtung zur Dreifach-Fahrwerks
anordnung 12 verlagerte Gleisjoch 5 - wie in der Ausgangsposition
in Fig. 1 - exakt über der Umbaulücke 8 zu stehen kommt. Nach dem
Absenken des Gleisjoches 5 mit Hilfe der Gleisjoch-Hebevorrichtung
18 wird das Gleisbaufahrzeug 6 wieder um die Länge eines
Gleisjoches in Richtung des Pfeiles 32 (Fig. 1) verfahren, wo
sich der beschriebene Vorgang von Fig. 1 wiederholt.
Der Schotter 2 kann zweckmäßig (Fig. 6) nach einer vorteilhaften
Ausführungsvariante auf eine Isolierschicht 58 abgeworfen
werden. Dazu wird eine Vorratsrolle 59 auf einer höhenverstell
baren Einrichtung 28 eingespannt, welche durch die Fortbewegung
des Gleisbaufahrzeuges 6 vorzugsweise selbsttätig ab
rollt. Selbstverständlich kann - mit der beschriebenen Anlage -
die Isolierschicht 58 auch nur anstelle des Sandes 57 nach dem
Ausräumen der Umbaulücke 8 direkt auf das Planum 1 aufgelegt und
mit Schotter 2 bedeckt werden.
Die Verwendung von Sand als Schutzschicht zum Sanieren des
Gleisunterbaues ist vorteilhaft und wird häufig angewendet. Es
kann jedoch im Rahmen der Erfindung anstelle von Sand bzw. auch
in Verbindung mit Sand beispielsweise Bitumen, Asphalt oder ähn
liches auf das Planum aufgebracht werden. Ferner kann anstelle
des Gleisbaufahrzeuges mit einer Räumvorrichtung 33 zur Durchführung des Verfahrens
zweckmäßig auch eine Schotterbettreinigungsmaschine Verwendung
finden.
Claims (9)
1. Fahrbare Anlage zum Sanieren des Gleisunterbaues durch Ein
bringen einer insbesondere aus Sand bestehenden Schutzschicht
zwischen Planum und Schotterbettung, bestehend aus mindestens einem
Gleisbaufahrzeug mit Vorrichtungen zum Aufnehmen, Transport- bzw.
Fördereinrichtungen und Vorrichtungen zum Entladen bzw. Verteilen
von Schotter oder Sand, sowie mindestens einem, den Aufnahme- und Entladebereich
für Schotter oder Sand überbrückenden
Fahrzeugrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Gleisbaufahr
zeuge (6 und 33) mit jeweils eigenem Antrieb (17, 45) vorgesehen sind,
wobei das erste Gleisbaufahrzeug (6) mit einer Gleisjoch-Hebevor
richtung (18) und zum jeweils gesonderten Fördern und Entladen
bzw. Verteilen von Schotter oder Sand mit einer Fördereinrichtung
(26) sowie einer Entlade- bzw. Verteilvorrichtung (24) versehen
ist und wobei das zweite Gleisbaufahrzeug (33) mit einer Räumvor
richtung (37) sowie einer Transporteinrichtung (44) zum Abtrans
port des Schotters ausgebildet ist, daß jedes Gleisbaufahr
zeug (6, 33) zum wahlweisen Verfahren auf den Schienen oder in
einer gleislosen Umbaulücke zumindest jeweils eine in einem Endbereich
der Gleisbaufahrzeuge (6, 33) vorgesehene, aus zwei Schienenfahr
werken (9 und 11) und einem gleisungebundenen Fahrwerk (10) bestehen
de Dreifach-Fahrwerksanordnung (12, 36) aufweist, daß die mit
Dreifach-Fahrwerksanordnungen (12, 36) versehenen Endbereiche der
Gleisbaufahrzeuge (6 und 33) beim Arbeitseinsatz einander
zugekehrt sind und daß der Abstand der Dreifach-Fahrwerksanord
nung (12 bzw. 36) bis zum nächstfolgenden Schienenfahrwerk (14 bzw. 35)
zumindest beim ersten Gleisbaufahrzeug (6) größer als die Länge
eines Gleisjoches (5) ist.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die För
dereinrichtung (26) und die dieser nachgeordnete Entlade- bzw.
Verteilvorrichtung (24) des ersten Gleisbaufahrzeuges (6) der
Dreifach-Fahrwerksanordnung (12) in Maschinenlängsrichtung unmit
telbar benachbart angeordnet sind.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß eine Planiervorrichtung (27) und bzw. oder ein Verdicht
aggregat (29) zum Verdichten des Sandes oder auch des Schotters
vorgesehen sind, die vorzugsweise am Fahrzeugrahmen (7) des
Gleisbaufahrzeuges (6) angeordnet und der Entlade- bzw. Ver
teilvorrichtung (24) in Maschinenlängsrichtung unmittelbar
nachgeordnet sind.
4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Gleisjoch-Hebevorrichtung (18) über am Fahr
zeugrahmen (7) des ersten Gleisbaufahrzeuges (6) angeordnete
Längsführungen (19) mittels eines Antriebes (23) in Maschinenlängs
richtung verschiebbar ist.
5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Räumvorrichtung (37) des zweiten Gleisbaufahr
zeuges (33) als vorzugsweise mit ihrem Quertrum die gesamte
Bettungsbreite beaufschlagende Räumkette (41) ausgebildet ist
und unmittelbar der Dreifach-Fahrwerksanordnung (36) in Maschinen
längsrichtung benachbart angeordnet ist sowie an die Transport
einrichtung (44) anschließt.
6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung (26) zum Transportieren
von Sand oder Schotter und die Transporteinrichtung (44) für den
Abtransport des Aushubmaterials an
weitere Transporteinrichtungen (47) von Gleis-Transportfahrzeugen
(46 bzw. 51) anschließen, die jeweils zu einem Fahrzeugverband zu
sammengefaßt sind.
7. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß dem Gleisbaufahrzeug (6) eine
der Planier- und Entlade- bzw. Verteilvorrichtung (27
und 24 unmittelbar benachbarte Einrichtung (28) zum kontinuierlichen Abrollen
bzw. Ablegen einer, vorzugsweise die gesamte Planungsbreite abdeckenden Isolierschicht (58) zugeordnet ist.
8. Verfahren zum Sanieren des Gleisunterbaues durch
Einbringen einer Sandschutzschicht zwischen Planum und Schotter
bettung unter Verwendung einer fahrbaren Anlage nach einem der An
sprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
- a) das erste Gleisbaufahrzeug (6) wird über das durch vorheriges Lösen der Laschenverbindungen bzw. bei lang verschweißten Schienen durch vorheriges Trennen der Schie nen abgegrenzte Gleisjoch (5) verfahren, das Gleisjoch durch die Gleisjoch-Hebevorrichtung (18) erfaßt und von der Bettung abgehoben, worauf das Gleisbaufahr zeug (6) unter Einsatz der Dreifach-Fahrwerksanordnung (17) auf das angrenzende Gleis verfahren wird (Fig. 1),
- b) das durch die Umbaulücke vom ersten Gleisbaufahr zeug (6) getrennte zweite Gleisbaufahrzeug (33) wird an schließend durch Abgleisen mittels der Dreifach-Fahrwerks anordnung (36) in die Umbaulücke (8) eingefahren und danach die Schotterbettung mittels der Räumvorrichtung (37) abgetragen und durch die Transport einrichtung (44) auf die Gleis-Transportfahrzeuge (46) weiter befördert, worauf nach vollständiger Räumung des Schotter bettes im Bereich der Umbaulücke und Abheben der Räumvor richtung (37) das zweite Gleisbaufahrzeug (33) unter Ab- bzw. Aufgleisen mittels der Dreifach-Fahrwerksanordnung (36) wieder zurück in die Ausgangsposition verfahren wird (Fig. 2, 3),
- c) das erste Gleisbaufahrzeug (6) wird darauffolgend wieder in die Umbaulücke (8) verfahren, wobei von den im Fahrzeug verband eingegliederten Gleis-Transportfahrzeugen (51) über die Fördereinrichtungen (53, 26) Sand zu der Entladevorrich tung (24) befördert und von dort auf das Planum (1) aufge bracht, planiert und verdichtet wird (Fig. 3),
- d) bei der Rückfahrt entlang der Umbaulücke (8) wird mittels einer in dieser Fahrtrichtung vor der Entladevor richtung (24) angeordneten Einrichtung (28) auf die Sandschicht gegebenenfalls eine zusätzliche Isolations schicht (58) und darauf über die Entlade- bzw. Verteilvor richtung (24) Schotter (2) aufgebracht (Fig. 6) oder
- e) das erste Gleisbaufahrzeug (6) fährt nach Aufbringen der Schutzschicht aus Sand (57) wieder über die Umbau lücke (8) zurück in die Ausgangsposition und wirft nach Einfahrt in die Umbaulücke (8) Schotter ab, der anschlie ßend planiert und verdichtet wird und schließlich
- f) nach vorherigem Aufgleisen der Dreifach-Fahrwerksanordnung (12) das Gleisjoch (5) auf den sanierten Gleisunterbau abgesenkt wird (Fig. 5).
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das von der Schotterbettung abgehobene Gleisjoch (5) zum Ab
transport auf einem Gleis-Transportfahrzeug des Gleis-Fahrzeug
verbandes abgelegt und ein neues Gleisjoch zur Gleisjoch-Hebevor
richtung (18) transportiert wird, um danach von dieser zwischen
die beiden Schienenfahrwerke (11, 14) des ersten Gleisbaufahrzeuges (6)
weiterbefördert bzw. gehalten und auf die sanierte Schotterbettung
abgesenkt zu werden.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
AT0019480A AT368217B (de) | 1980-01-15 | 1980-01-15 | Fahrbare anlage zur sanierung des gleisunterbaues |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3035910A1 DE3035910A1 (de) | 1981-07-23 |
DE3035910C2 true DE3035910C2 (de) | 1990-09-27 |
Family
ID=3483977
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19803035910 Granted DE3035910A1 (de) | 1980-01-15 | 1980-09-24 | Fahrbare anlage zur sanierung des gleisunterbaues |
Country Status (7)
Country | Link |
---|---|
US (1) | US4357874A (de) |
AT (1) | AT368217B (de) |
AU (1) | AU537994B2 (de) |
CA (1) | CA1163143A (de) |
DE (1) | DE3035910A1 (de) |
FR (1) | FR2473575A1 (de) |
GB (1) | GB2067630B (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE4237712A1 (de) * | 1991-11-13 | 1993-05-19 | Plasser Bahnbaumasch Franz | |
DE4431503B4 (de) * | 1993-09-17 | 2008-06-19 | Franz Plasser Bahnbaumaschinen-Industriegesellschaft M.B.H. | Maschine zur Vorbereitung von Schweißarbeiten auf einem Gleis |
Families Citing this family (24)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3117898A1 (de) * | 1980-07-24 | 1982-03-04 | Franz Plasser Bahnbaumaschinen-Industriegesellschaft mbH, 1010 Wien | Fahrbare anlage und verfahren zur gleisunterbau-sanierung |
AT379176B (de) * | 1981-12-22 | 1985-11-25 | Plasser Bahnbaumasch Franz | Fahrbare anlage und verfahren zur kontinuierlich fortschreitenden sanierung des gleisunterbaues |
CH646480A5 (fr) * | 1982-03-12 | 1984-11-30 | Canron Inc Crissier | Train de pose d'une nouvelle voie ferree. |
CH650818A5 (fr) * | 1982-12-24 | 1985-08-15 | Sig Schweiz Industrieges | Machine ferroviaire pour le deblaiement et l'aplanissement du ballast. |
FR2566018B1 (fr) * | 1984-06-15 | 1986-09-12 | Sud Ouest Travaux | Procede et dispositifs pour le remplacement mecanise d'appareils ou troncons de voie de chemin de fer |
AT386432B (de) * | 1986-02-12 | 1988-08-25 | Plasser Bahnbaumasch Franz | Fahrbare anlage zum reinigen und anschliessenden verdichten der schotterbettung von gleisen |
IT1214204B (it) * | 1987-08-07 | 1990-01-10 | Denilei & C Officine Meccanich | Scudatrice con alimentazione ed evacuazione materiali sul fronte di avanzamento. |
DE9218109U1 (de) * | 1991-11-13 | 1993-08-26 | Franz Plasser Bahnbaumaschinen-Industriegesellschaft M.B.H., Wien | Anlage zur Herstellung einer Planumschutzschichte |
FR2685365A1 (fr) * | 1991-12-19 | 1993-06-25 | Plasser Bahnbaumasch Franz | Machine de construction de voie ferree pour le traitement d'un lit de ballast de voie ferree. |
DE9305927U1 (de) * | 1993-04-20 | 1994-05-26 | Franz Plasser Bahnbaumaschinen-Industriegesellschaft M.B.H., Wien | Maschine zum Erneuern bzw. Verlegen eines Eisenbahngleises |
RU2086723C1 (ru) * | 1993-06-16 | 1997-08-10 | Франц Плассер Банбаумашинен-Индустригезельшафт Мбх | Способ восстановления балластного слоя железнодорожного пути и устройство для его осуществления |
USRE35788E (en) * | 1994-06-13 | 1998-05-12 | Franz Plasser Bahnbaumaschinen-Industriegesellschaft M.B.H | Method of and arrangement for rehabilitating a ballast bed of a track |
ES2120158T3 (es) | 1994-11-15 | 1998-10-16 | Plasser Bahnbaumasch Franz | Procedimiento y dispositivo para el saneamiento de subsuelo del lecho de gravilla de una via. |
AT409617B (de) * | 1995-06-30 | 2002-09-25 | Plasser Bahnbaumasch Franz | Speicherwagen zur speicherung von schüttgut |
EP0824163B1 (de) * | 1996-08-14 | 2004-03-31 | Franz Plasser Bahnbaumaschinen- Industriegesellschaft m.b.H. | Gleisbaumaschine zum Aushub von Bettungsmaterial |
ES2313280T3 (es) * | 2005-01-17 | 2009-03-01 | Franz Plasser Bahnbaumaschinen-Industriegesellschaft M.B.H. | Procedimiento y maquina de limpieza de balasto de una via. |
PT2054552E (pt) * | 2006-08-25 | 2014-04-17 | Sersa Maschineller Gleisbau Ag | Método e dispositivo para renovação de um leito de balastro |
DE202006019143U1 (de) * | 2006-12-18 | 2008-04-30 | Wiebe Holding Gmbh & Co. Kg | Gleisbaumaschine zur Gleissanierung |
DE102007060496B3 (de) * | 2007-12-14 | 2009-03-19 | Ralf Zürcher | Verfahren zum Erneuern des mehrschichtigen Unterbaus von Gleisen |
DE202008003997U1 (de) * | 2007-12-14 | 2008-06-05 | Zürcher, Ralf | Vorrichtung zum Erneuern des mehrschichtigen Unterbaus von Gleisen |
DE202008003589U1 (de) * | 2008-03-14 | 2009-07-30 | Wiebe Holding Gmbh & Co. Kg | Gleiswegsanierungsmaschine mit Tragschichtfräse |
CH708506B1 (de) | 2013-09-05 | 2017-11-30 | Matisa Matériel Ind Sa | Fahrzeugverband und Verfahren zur Erneuerung eines Gleises. |
CN104179096B (zh) * | 2014-09-04 | 2016-02-10 | 昆明学院 | 一种轨枕更换机 |
AT516628B1 (de) | 2015-02-06 | 2016-07-15 | Plasser & Theurer Export Von Bahnbaumaschinen Gmbh | Verfahren zur Erneuerung eines Gleises |
Family Cites Families (8)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
AT307476B (de) * | 1967-09-08 | 1973-05-25 | Plasser Bahnbaumasch Franz | Einrichtung zur nachträglichen Aufbringung einer den Unterbau gegen die Bettung abschirmenden Schicht bei vorhandenen Gleisanlagen |
DE2313055A1 (de) * | 1973-03-16 | 1974-09-19 | Wieger | Verfahren und vorrichtung zum ausund einbau von gleisjochen |
AT332442B (de) * | 1973-04-16 | 1976-09-27 | Plasser Bahnbaumasch Franz | Anordnung und verfahren zum stabilisieren des unterbauplanums von gleisbettungen unter verwendung einer solchen anordnung |
CH583822A5 (de) * | 1974-07-11 | 1977-01-14 | Scheuchzer Auguste Les Fils De | |
DE2550391C2 (de) * | 1975-11-10 | 1984-08-02 | Fa. Max Knape, 8011 Kirchheim | Verfahren zum Entnehmen von Bettungsmaterial aus Schotterbettungen |
AT353306B (de) * | 1976-09-13 | 1979-11-12 | Plasser Bahnbaumasch Franz | Selbstfahrbare schotterbettreinigungsmaschine, insbesondere fuer den bereich von weichen |
CH616472A5 (de) * | 1976-05-31 | 1980-03-31 | Plasser Bahnbaumasch Franz | |
AT353816B (de) * | 1977-02-23 | 1979-12-10 | Plasser Bahnbaumasch Franz | Fahrbare einrichtung zum kontinuierlichen verlegen und bzw. oder aufnehmen von schwellen |
-
1980
- 1980-01-15 AT AT0019480A patent/AT368217B/de not_active IP Right Cessation
- 1980-09-24 DE DE19803035910 patent/DE3035910A1/de active Granted
- 1980-11-06 AU AU64143/80A patent/AU537994B2/en not_active Ceased
- 1980-11-10 GB GB8036044A patent/GB2067630B/en not_active Expired
- 1980-11-19 US US06/208,191 patent/US4357874A/en not_active Expired - Lifetime
- 1980-11-26 CA CA000365530A patent/CA1163143A/en not_active Expired
- 1980-11-28 FR FR8025361A patent/FR2473575A1/fr active Granted
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE4237712A1 (de) * | 1991-11-13 | 1993-05-19 | Plasser Bahnbaumasch Franz | |
DE4237712C2 (de) * | 1991-11-13 | 2001-05-17 | Plasser Bahnbaumasch Franz | Anlage zur Herstellung einer Planumschutzschicht |
DE4431503B4 (de) * | 1993-09-17 | 2008-06-19 | Franz Plasser Bahnbaumaschinen-Industriegesellschaft M.B.H. | Maschine zur Vorbereitung von Schweißarbeiten auf einem Gleis |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
AT368217B (de) | 1982-09-27 |
DE3035910A1 (de) | 1981-07-23 |
AU537994B2 (en) | 1984-07-26 |
FR2473575B1 (de) | 1984-12-21 |
AU6414380A (en) | 1981-07-23 |
GB2067630A (en) | 1981-07-30 |
FR2473575A1 (fr) | 1981-07-17 |
GB2067630B (en) | 1983-09-07 |
CA1163143A (en) | 1984-03-06 |
US4357874A (en) | 1982-11-09 |
ATA19480A (de) | 1982-01-15 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE3035910C2 (de) | ||
DE3117898C2 (de) | ||
EP0255564B1 (de) | Maschine zum Auswechseln bzw. Erneuern der Schienen und Schwellen eines verlegten Gleises | |
DE3227725C2 (de) | ||
DE2550391C2 (de) | Verfahren zum Entnehmen von Bettungsmaterial aus Schotterbettungen | |
DE2754811C2 (de) | Fahrbare Einrichtung zum Verlegen von Schwellen | |
EP2054552B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur erneuerung einer schotterbettung | |
DE4237712C2 (de) | Anlage zur Herstellung einer Planumschutzschicht | |
DE3147346C2 (de) | ||
EP1162312A1 (de) | Maschine zur Erneuerung eines Gleises | |
DE3634397A1 (de) | Fahrbare anlage zum reinigen und anschliessenden verdichten der schotterbettung von gleisen | |
CH628380A5 (de) | Fahrbare einrichtung zum kontinuierlichen auswechseln eines aus schienen und schwellen bestehenden gleises. | |
EP0712961B1 (de) | Verfahren und Anlage zur Untergrundsanierung einer Schotterbettung eines Gleises | |
CH616472A5 (de) | ||
EP0056497A1 (de) | Rahmenwagen in einem Gleisbauzug zur Untergrundsanierung von Eisenbahngleisen | |
DE3634398C2 (de) | Fahrbare Anlage zur kontinuierlichen Erneuerung der Schienen und Schwellen eines Gleises | |
DE3151030A1 (de) | Fahrbare anlage zur herstellung einer zwischen planum und schotterbett eines gleises verlaufenden schutzschichte | |
DE2714050C2 (de) | ||
DE10005677C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Bau von Trassen und Dämmen | |
DE3820656A1 (de) | Einrichtung und verfahren zur lagekorrektur eines auf einem laengs-betonband eingiessbaren gleisgerippes | |
DD154226A5 (de) | Verfahren und vorrichtung zur untergrundsarnierung von eisenbahngleisen | |
EP0551835B1 (de) | Maschine zum Einbau von Sand oder Schotter zwischen Unterbau und Gleis und Verfahren zum Umbau des Oberbaues eines Bahnkörpers | |
DE4236487C2 (de) | Verfahren zur Erneuerung des Oberbaus eines Bahnkörpers und Maschine zur Verwendung bei diesem Verfahren | |
AT370799B (de) | Fahrbare anlage zur gleisunterbau-sanierung | |
EP3636834B1 (de) | Verfahren zum erstellen einer neubautrasse für eine bahnstrecke |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
D2 | Grant after examination | ||
8364 | No opposition during term of opposition | ||
8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |