DE3006406A1 - Bremsklotz fuer scheibenbremsen, insbesondere an kraftfahrzeugen - Google Patents
Bremsklotz fuer scheibenbremsen, insbesondere an kraftfahrzeugenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D65/00—Parts or details
- F16D65/02—Braking members; Mounting thereof
- F16D65/04—Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor
- F16D65/092—Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor for axially-engaging brakes, e.g. disc brakes
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
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- F16D65/78—Features relating to cooling
- F16D2065/785—Heat insulation or reflection
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D69/00—Friction linings; Attachment thereof; Selection of coacting friction substances or surfaces
- F16D2069/005—Friction linings; Attachment thereof; Selection of coacting friction substances or surfaces having a layered structure
- F16D2069/006—Friction linings; Attachment thereof; Selection of coacting friction substances or surfaces having a layered structure comprising a heat-insulating layer
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Description
- Bremsklotz für Scheibenbremsen,
- insbesondere an Kraftfahrzeugen Die Erfindung betrifft einen Bremsklotz für Scheibenbremsen, insbesondere an Kraftfahrzeugen, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
- Bei Scheibenbremsen treten aufgrund der erzielbaren Bremsleistungen hohe Temperaturen auf, die sich über den Bremsklotz auf den hydraulisch betätigten Kolben übertragen und in Extremfällen ein Sieden der Bremsflüssigkeit mit den bekannten Folgen eines remsausfalles verursachen können.
- Um einen solchen Bremsausfall entgegenzuwirken, ist es bekannt (DE-OS 1 25 20), zwischen dem Bremsbelag und dem Belagträger eine Wärmedämmschicht anzuordnen, deren Dicke der Mindestbelagstärke des Bremsbelages (z. B. 2 mm) entspricht. Obwohl damit eine Verbesserung erzielbar ist, hat sich gezeigt, daß bei längeren Bremsmanövern immer noch zuviel Wärme übertragen wird, so daß in Extremfällen ein Sieden der Bremsflüssigkeit nicht ausgeschlossen werden kann.
- Andererseits kann die Dicke der bekannten Wärmedämmschicht nicht erhöht werden, , da sonst die nutzbare Dicke des Bremsbelaq--s bei gegebenen Einbauverhältnissen vermindert und damit die Standzeit der Bremse verkürzt würde. Der gleiche nachteilige Effekt tritt auf, wenn man-wie bekannt-auf der dem Kolben zugewandten Oberfläche des Belagträgers eine Wärmedämmschicht, ggf. zusätzlich, aufbringt.
- Aufgabe der Erfindung ist, bei dem gattungsgemäßen Bremsklotz die Wärmeübertragung auf den Kolben weiter zu vermindern, wobei jedoch die Standzeit des Bremsklotzes bzw. die nutzbare Dicke des Bremsbelages nicht vermindert werden soll.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst. Die Wärmedämmschicht kann somit auf eine Dicke Mindestbelagstärke plus Dicke des Belagträgers angehoben werden, wodurch die Wärmedämmung verbessert wird; die nutzbare Dicke des Bremsbelages wird dabei nicht verringert. Der Durchbruch in dem Belagträger sollte - sofern die Einbauverhältnisse dies zulassen - so ausgebildet sein, daß die Angriffsfläche des Kolbens nur in Kontakt mit der Wärmedämmschicht ist. Bei ungünstigen Einbauverhältnissen oder wenn die Wärmedämmschicht kompressibel ist, können flächenmäßig geringe Randbereiche des Belagträgers mit dem Kolben unmittelbar zusammenwirken. Diese Randbereiche sollten dann symmetrisch zum Kolben bzw. zu dessen Angriffsfläche liegen.
- Durch die -erkr.-l(? des }'atelt:anspruches 2 wird eine relativ einfache Fertigung und eine unvermindert hohe Belastbarkeit des Bremsklotzes sichergestellt. Die Wärmedämmschicht kann entweder als vorgefertigte Einheit in den Belagträger eingesetzt und zusammen mit dem Bremsbelag mit dem Belagträger verbunden werden, oder nach der Verbindung Belagträger-Bremsbelag in den verbliebenen Hohlraum eingefüllt und ausgehärtet werden.
- Über die unmittelbar mit dem Belagträger verbundenen Bereiche des Bremsbelages wird zwar vermehrt Wärme abgeführt, dies ist jedoch eher erwünscht, da diese Wärme nicht auf den Kolben, sondern über temperaturunempfindliche Teile des Bremsgehäuses abgeleitet wird.
- Ist der Bremsbelag bis auf seine Mindeststärke abgenutzt, so verbleiben diese Bereiche des Bremsbelages als Sicherheitsreserven bis zum Auswechseln des Bremsklotzes.
- Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
- Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 die zum Verständnis der Erfindung wesentlichen Teile einer Scheibenbremse mit dem erfindungsgemäßen Bremsklotz, im Schnitt gemäß Linie I-I der Fig. 2 Fig. 2 den Bremsklotz in der Draufsicht auf die den Bremsbelag abgewandten Seite und Fig. 3 einen Schnitt gemäß Linie III-III der Fig. 2.
- Die g. 1 zeigt bruchstückhaft das Gehäuse 2 einer Scheibenbremse, in dem ein Kolben 4 verschiebbar geführt ist. Der Kolben 4 wirkt in bekannter Weise auf einen Bremsklotz 6 und preßt diesen während des Bremsens gegen eine Bremsscheibe 8.
- Der Bremsklotz 6 setzt sich aus einem Belagträger 10 aus Stahl, einem Bremsbelag 12 üblichen Materials und aus einer Wärmedämmschicht 14, z. B. aus organisch gebundenen Kunststoff zusammen.
- In dem Belagträger 10 ist ein rechteckiger Durchbruch 16 eingearbeitet (s. Fig. 2), dessen Randbereiche größtenteils außerhalb der ringförmigen Kolbenangriffsfläche (siehe strichpunktierte Linien 4 der Fig. 2)liegen. Der Durchbruch 16 ist vollständig mit der Wärmedämmschicht 14 ausgefüllt, deren zwischen dem Belagträger 10 und dem Bremsbelag 12 befindlicher Abschnitt - wie aus der Fig.
- 3 ersichtlich - kürzer als der Bremsbelag 12 und von diesem seitlich umfaßt ist. Der Bremsbelag 12 ist somit an den seitlichen Randbereichen seiner Längserstreckung unmittelbar mit dem Belagträger 10 verbunden. Der besagte Abschnitt der Wärmedämmschicht 14 ist zwischen dem Belagträger 10 und dem Bremsbelag 12 eingebettet und entspricht in seiner Dicke der konstruktiv vorgesehenen Mindestbelagstärke.
- Wie aus der Fig. 2 ersichtlich ist, wirkt ein geringer Bereich der ringförmigen Kolben-Angriffsfläche unmittelbar auf den Belagträger 10. Dies resultiert daraus, daß der Belagträger 10 im Bereich der Schnittebene I-I nicht zusehr geschwächt werden kann bzw. der Durchbruch 16 nicht nach Belieben erweiterbar ist. Vorteilhaft ist jedoch, daß ein Teil der von dem Kolben 4 ausgeübten Kräfte unmittelbar auf den Belagträger 10 übertragen wird, wobei diese übertragungsstellen symmetrisch zum Kolben bzw. an zwei Stellen diametral gegenüberliegen.
- Durch eine geeignete Dimensionierung des Kolbens 4 oder des Belagträgers 10 kann jedoch auch ein unmittelbarer Kontakt zwischen dem Kolben 4 und dem Belagträger 10 vollständig vermieden werden.
Claims (2)
- Bremsklotz für Scheibenbremsen, insbesondere a Kraftfahrzeuge Patentansprüche 4 Bremsklotz für Scheibenbremsen, insbesondere an Kraftfahrzeugen, mit einem Belagträger, auf den ein hydraulisch betätigter Nolben der Scheibenbremse wirkt, einem Bremsbelag und einer zwischen dem Be lagträ(jer und dem Bremsbelag angeordneten Wärmedänunschicht, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß in dem Belagträger (10) ein Durchbruch (16) vorgesehen ist, dessen Randbereiche zumindest größtenteils außerhalb der Kolbenangriffsfläche liegen und daß dieser Durchbruch (16) ebenfalls mit der Wärmedämmschicht (14) ausgefüllt ist.
- 2. Bremsklotz nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t , daß die zwischen dem Belagträger und dem Bremsbelag angeordnete Wärmedämmschicht zumindest in der Längserstreckung kürzer als der Bremsbelag (12) ausgebildet und von dem Bremsbelag (12) seitlich umfaßt ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19803006406 DE3006406A1 (de) | 1980-02-21 | 1980-02-21 | Bremsklotz fuer scheibenbremsen, insbesondere an kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19803006406 DE3006406A1 (de) | 1980-02-21 | 1980-02-21 | Bremsklotz fuer scheibenbremsen, insbesondere an kraftfahrzeugen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3006406A1 true DE3006406A1 (de) | 1981-08-27 |
Family
ID=6095132
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19803006406 Ceased DE3006406A1 (de) | 1980-02-21 | 1980-02-21 | Bremsklotz fuer scheibenbremsen, insbesondere an kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3006406A1 (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE10063362A1 (de) * | 2000-12-19 | 2002-07-04 | Federal Mogul Friction Product | Bremsbacke, insbesondere für Scheibenbremsen |
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- 1980-02-21 DE DE19803006406 patent/DE3006406A1/de not_active Ceased
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Legal Events
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