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DE298977C - - Google Patents

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Publication number
DE298977C
DE298977C DENDAT298977D DE298977DA DE298977C DE 298977 C DE298977 C DE 298977C DE NDAT298977 D DENDAT298977 D DE NDAT298977D DE 298977D A DE298977D A DE 298977DA DE 298977 C DE298977 C DE 298977C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
short
coil
circuit
coupling arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT298977D
Other languages
English (en)
Publication of DE298977C publication Critical patent/DE298977C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F21/00Variable inductances or transformers of the signal type
    • H01F21/02Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers
    • H01F21/04Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers by relative movement of turns or parts of windings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Moving Of Heads (AREA)

Description

Es ist 'bekannt,- daß -man durch- zweckentsprechend gestaltete. Kurzschlußkörper die Selbstinduktion und gegenseitige Induktion von Spulen beeinflussen kann. Diese Kurzschlußkörper bestehen entweder aus massiven Leitern, z. B. aus Scheiben, Zylindern, Ringen u. dgl., oder aus Windungen, welche in sich kurzgeschlossen oder von dem Strom der Spulen selbst durchflossen sind.
ίο Beim Erfindungsgegenstand handelt es sich nun um die Aufgabe, zwischen zwei Kreisen eine veränderliche Kopplung auszuführen, und zwar von einer maximalen bis zur minimalen Stärke, wobei aber die Bedingung erfüllt sein soll, daß die gegenseitige räumliche Lage der Spulen in der Anfangs- und Endstellung festgelegt ist.
Bisher war es üblich, Spulen, welche eine Schwächung ihrer Kopplung bis zu Null gestatten sollten, symmetrisch zueinander mit gekreuzten Achsrichtungen anzuordnen. Fig. ι zeigt dies schematisch.
ι bedeutet die Spule, 2 eine andere Spule, die Kopplung zwischen ihnen ist theoretisch Null. Auch wenn man die Spule 2 in der punktierten Lage seitlich anordnet, ist die Kopplung noch ziemlich lose. ' Man ist, wie man aus Fig. 1 sieht, auf ganz bestimmte Lagen der Spulen zueinander angewiesen. Dies ist mitunter sehr störend, da die konstruktive Bauart von Apparaten, welche solche schwachen Kopplungen zulassen sollen, auf diese räumlichen Anordnungsbedingungen Rücksicht nehmen muß. ; Einen solchen Fall zeigt Fig. 2, wo dieselben Spulen 1 und 2 in einer Lage gezeichnet sind, welche aus räumlichen Gründen bei irgendeiner Anordnung besonders zweckmäßig sein mag. An und für sich' wäre die Kopplung zwischen beiden Spulen irii<ler gezeichneten Lage gegeben und braucht durchaus nicht mit der gerade gewünschten Kopplung übereinzustimmen. Um diese Überein-.. Stimmung herbeizuführen ·—· es sei z. B. beabsichtigt, eine möglichst schwache Kopplung in dieser Lage zu haben —, wird an diese Stelle z. B. ein Kurzschlußring 3 gebracht und dort fest angeordnet, während die Spule 2 z. B. um den Drehpunkt 4 schwenkbar ist, in die Spule ι hineingeschwenkt und nach wie vor beliebig fest mit dieser Spule gekoppelt werden kann. Die Einwirkung des Kurzschlußringes 3 auf die Spule 1 ist ganz minimal und kann vernachlässigt werden.
Solange sich die Spule 2 innerhalb der Spule 1 befindet, ist natürlich auch die Wirkung des Kurzschlußringes 3 auf die Spule 2 ganz minimal. Diese Wirkung macht sich erst bemerkbar, wenn durch Herausschwenken der Spule 2 die Kopplung loser gemacht und die Spule 2 dem Kurzschlußring 3 genähert wird. Durch seitliche Ansätze 5 kann der Kurzschlußring gleichzeitig mechanisch die Spule 2 in ihrer Endstellung auffangen.
Anstatt des Kurzschlußringes ist es besonders bei Flachspulen angenehmer, die bekannten Kurzschlußscheiben zu verwenden; z. B. zeigt Fig. 3 eine Flachspule 6, mit der eine Flachspule 7 durch Verschieben in der Pfeilrichtung entkoppelt werden soll. Die vorgeschriebene Grenzlage der Spule 7 sei die punktiert gezeichnete. Es ist klar, daß in dieser Grenzlage an und für sich noch eine beträchtliche Kopplung zwischen den Spulen bestehen
würde. Ordnet man dagegen seitlich die Kurzschlußscheibe 8 an (z. B. eine Kupferscheibe von passenden Dimensionen), so vernichtet die Scheibe 8 durch ihr Gegenfeld praktisch jedes Feld in der Spule 7, so daß die Kopplung aufgehoben ist. Man kann links von der Spule 7, wie durch 9 angedeutet, eine-zweite Scheibe anordnen und hierdurch die Spule 7 in ihrer Endlage magnetisch vollständig kurzschließen. Es ist klar, daß man mit Hilfe derselben Mittel nicht nur vollständig entkoppeln kann, sondern auch in der Lage ist, die schwächste Kopplung nach Belieben auf jeden gewünschten kleinsten Wert einzustellen.
Dies ist häufig dann von Interesse, wenn aus bestimmten Gründen eine vollständige Entkopplung ausgeschlossen werden soll.

Claims (6)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Kopplungsanordnung, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Herbeiführung bestimmter Kopplungsgrade, z. B. der Kopplung Null, der Nachteil der Notwendigkeit bestimmter räumlicher Lagen der Kopplungsspulen gegeneinander dadurch vermieden wird, daß in bekannter Weise wirkende Kurzschlußwindungen oder Kurzschlußscheiben, Platten, Zylinder usw. so angeordnet sind, daß der gewünschte Kopplungswert in jeder gewünschten Lage der Spulen herbeigeführt wird.
  2. 2. Kopplungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herbeiführung der Kopplung Null die Kurzschlußkörper die bewegliche Kopplungsspule vollständig umfassen.
  3. 3. Kopplungsanordnung, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurzschlußkörper gleichzeitig mechanisch einen Anschlag oder eine Auflage der Kopplungsspule in ihrer Endstellung bilden.
  4. 4. Kopplungsanordnung, dadurch gekennzeichnet, daß die Endlage eine solche ist, daß eine vollständige Entkopplung der Kreise nicht herbeigeführt werden kann.
  5. 5. Kopplungsanordnung, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung dazu benutzt wird, um dem Verlauf der Entkopplungskurve bei Bewegung der Kopplungsspule von einer Grenzlage in die andere jeden gewünschten Verlauf zu geben.
  6. 6. Kopplungsanordnung, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlauf der Entkopplungskurve durch bestimmte Wahl der Form der Kurzschlußscheiben, Ringe öder Windungen beeinflußt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT298977D Active DE298977C (de)

Publications (1)

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Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE298977C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE759794C (de) * 1939-11-12 1953-04-09 Siemens & Halske A G Veraenderbare Kopplungsanordnung
US2779908A (en) * 1952-04-12 1957-01-29 Westinghouse Air Brake Co Means for reducing electro-magnetic coupling

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE759794C (de) * 1939-11-12 1953-04-09 Siemens & Halske A G Veraenderbare Kopplungsanordnung
US2779908A (en) * 1952-04-12 1957-01-29 Westinghouse Air Brake Co Means for reducing electro-magnetic coupling

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