DE297651C - - Google Patents
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01P—MEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
- G01P1/00—Details of instruments
- G01P1/12—Recording devices
- G01P1/122—Speed recorders
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Recording Measured Values (AREA)
- Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)
Description
KAISERLICHES
ΡΑΤΕΝΤΑΜτλΊ
Die bekannten Systeme zur Angabe der Tageszeiten auf Diagrammstreifen von registrierenden
Geschwindigkeitsmessern lassen sich in zwei Hauptklassen einteilen.
Die gebräuchlichere Form ist diejenige, bei welcher die Tageszeit auf den .Diagrammstreifen
vorgedruckt ist und der auf die Tageszeit eingestellte Streifen durch eine Tagesuhr,
entsprechend der Einteilung der vorgedruckten Zeit, proportional der ablaufenden Tageszeit
fortbewegt wird.
Dieses System hat den Vorteil, keiner eigentlichen.
Zeitregistrierung zu benötigen, jedoch den großen Nachteil, nicht nur während der
Fahrzeit, sondern auch während jeden Haltes beständig Papier zu verbrauchen. Außerdem
kann der Chauffeur mit Leichtigkeit die Diagrammrolle unrichtig einsetzen, wodurch die
wirkliche Tageszeit, wie sie die Tagesuhr auf
ao dem Apparat angibt, mit der auf dem Diagrammstreifen vorgedruckten Tageszeit gar
nicht übereinstimmt. Der Wert einer solchen Tageszeitangabe ist dadurch sehr gering.
Entschieden richtiger ist die zweite Hauptkategorie der Zeitregistrierung, bei welcher der
Diagrammstreifen nicht vom Uhrwerk, sondern vom Fahrzeug aus bewegt und die Tageszeit
durch eine besondere Registriervorrichtung von der Tagesuhr auf dem Diagrammstreifen
aufgeschrieben wird. Diese Art von Registrierung hat folgende Vorteile:
1. Die Registrierung der Tageszeit erfolgt senkrecht zu der Bewegung des Diagrammstreifens.
Es ist somit nicht nötig, den Diagrammstreifen proportional der Zeit ablaufen zu lassen wie bei den vorgedruckten Streifen.
Man erzielt den großen Vorteil, den Papiernachschub proportional der Länge des zurückgelegten
Weges vornehmen zu können, wodurch man ein besseres Geschwindigkeitsdiagramm erhält und das Aufsuchen auf dem Diagramm
von einzelnen Stellen der abgefahrenen Strecke mit dem einfachen Meterstabe ermöglicht wird.
2. Während der Haltezeiten wird die Tageszeit ununterbrochen "weiterregistriert, also
auch bei Stillstand des Diagrammpapieres, d. h. ohne Papierverschwendung.
3. Eine neue Papierrolle kann eingesetzt werden, ohne auf die Tageszeit irgendwie Rücksicht
nehmen zu müssen.
4. Das Papier wird immer voll ausgenutzt.
Der einzige Nachteil dieser .Tageszeitregistrierung liegt darin, daß die Diagrammbreite
gewöhnlich sehr klein ist, wodurch eine genaue
Aufzeichnung von kleinen und großen Halten durch eine einzige Registriervorrichtung erschwert
war. Will man die kurzen'Haltezeiten auf die Minute genau aufgezeichnet haben, so
muß der Registrierstift sich zeitlich schnell bewegen, d. h. die zur Verfügung . stehende
Diagrammbreite in einer verhältnismäßig kurzen Zeit durchlaufen. Da der Papierstreifen
sich während der Haltezeit nicht vorwärts
ίο bewegt, sind lange Aufenthalte nicht ablesbar,
weil der Registrierstift· auf der vertikalen Linie sich an gleicher Stelle immer auf- und abwärts
bewegt. Mit der Anwendung von zwei Zeitregistrierungen, von welchen die eine mit
raschem Vorschub die Haltedauer auf die Minute genau angibt, die andere mit langsamem
Vorschub für lange Haltezeiten die Zahl der Stunden, könnte dem Nachteil dieser Zeitregistrierung
gesteuert werden.
Mit einer einzigen Registriervorrichtung, d. h. einem einzigen Registrierstift diesen Nachteil
zu heben, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung.
Eine beispielsweise Ausführungsform der neuen Vorrichtung zeigt Fig. 1 der beiliegenden
Zeichnung.
Die Scheibe 1, welche von einer Tagesuhr
innerhalb 12 Stunden einmal umgedreht wird, besitzt 12 Zähne, welche mit ihrer Stirnseite
die Führungsstange 2 des Registrierstiftes 3 unter Vermittlung des Hebels 4 heben. Die
Form des Zahnes ist so gehalten, daß das Heben des Registrierstiftes genau proportional der
Zeit erfolgt. Durch passende Übersetzung wird die zu beschreibende Diagrammbreite mit der
Zahnhöhe in Einklang gebracht. Die Fig. 1
■·'■ zeigt den Zeitmoment um 12 Uhr unmittelbar
vor dem Herunterfallen der Registrierstange auf den Zahngrund. Nach Verlauf von genau
60 Minuten, also um 1 Uhr, wird die Registrierstange in gleicher Weise von der Zahnspitze des
folgenden Zahnes auf den Grund zurückfallen, diesmal jedoch nicht bis auf die gleiche Tiefe,
sondern nur um 1Y12 der ganzen Höhe. Während
5 Minuten bleibt die Registrierstange trotz dem Drehen des Stundenrades auf gleicher
Höhe stehen, um erst nach der fünften Minute wieder gleichförmig zu steigen. Um 2 Uhr fällt
die Registrierstange nur um 10/12 der eigentliehen
Zahnhöhe, bleibt 5 Minuten auf dieser Höhe stehen, um nach der fünften Minute um
noch V12 zu fallen und hierauf sofort wieder
gleichförmig zu steigen. Um 3 Uhr fällt die Registrierstange nur 9/12, um 6 Uhr nur 6/12,
um 9 Uhr nur 3/12, um 11 Uhr nur Y12 und erst
nach 5 Minuten bis auf 1Y12 der Zahntiefe
hinab.
Entsprechend dieses je nach der Tagesstunde in verschiedener Höhe unterbrochenen Falles
des Registrierstiftes erhält man auf dem Diagrammstreifen nicht nur den Zeitmoment des
Ablaufes der Stunde angegeben, sondern auch die Angabe der Tagesstunde selbst. Wie die
Aufzeichnung auf dem Diagrammstreifen erfolgt, erhellt aus Fig. 2 und 3.
Der Papierstreifen ist mit sieben Linien versehen, welche in gleichem Abstande voneinander
angeordnet sind. Der Registrierstift durch- ; läuft während genau 60 Minuten in gleichförmiger
Bewegung die zwischen den beiden äußersten Linien des Papierstreifens liegende
Schreibfläche. Infolgedessen ist der zwischen zwei benachbarten Linien befindliche Raum
als io-Minutenzone in Rechnung zu setzen.
Die gleichen vorgedruckten Linien dienen jedoch gleichzeitig zum Ablesen der Angaben
der Tagesstunden. Wie vorstehend schon erwähnt, fällt um 12 Uhr die Registrierstange
j ungehindert auf den Zahngrund des Stunden- ; rades zurück. Damit zeichnet der Registrierstift
eine scharfe senkrechte Linie auf dem Papierstreifen bis auf die unterste der vorgedruckten
Linien. Um 1 Uhr fällt die Registrierstange nur 1Y12 der Diagrammbreite
zurück. Der Schreibstift bleibt dann während
5 Minuten um Y12 der Diagrammbreite über
der untersten Linie stehen. Während der Fahrt des Fahrzeuges bewegt sich das Papier
gleichförmig und senkrecht zur Bewegungsrichtung des Stiftes 3. Die Tageszeit 1 Uhr
wird somit durch die Y12 über der Grundlinie liegende horizontale Linie gekennzeichnet, ent- ■
sprechend die Tageszeit 2 Uhr durch eine 2/12
j über der Grundlinie liegende horizontale Linie, ! die mit der ersten unteren Zwischenlinie zusammenfällt;
bei 4 Uhr sind es V12 usw·
Während der Haltezeit des Fahrzeuges steht der Papiertransport still, die Tageszeitregistrie-
! rung läuft senkrecht zum Papierstreifen weiter. Die Höhe des Schnittpunktes der während des
Haltes aufgezeichneten senkrechten mit der vorhergehend aufgezeichneten schrägen oder
horizontalen Linie gibt die Tageszeit an, wann das Fahrzeug angehalten worden ist, die Länge
der Senkrechten in Verbindung mit der nach dem Aufenthalt aufgezeichneten Linie die ge-
; naue Dauer des Aufenthaltes. In Fig. 3 ist ein Beispiel hierfür veranschaulicht. In derselben
ist der Halt I von 10 Uhr 30' bis 10 Uhr 40'
verzeichnet, der Halt dauerte demnach 10 Mi- no
nuten;
Halt II von 11 Uhr ίο' bis 11 Uhr 55' =
45 Minuten Haltedauer;
Halt III von 12 Uhr 40' bis 1 Uhr 20' =
40 Minuten Haltedauer; ..
. Halt IV von 2 Uhr 40' bis 9 Uhr 25' =
6 Stunden und 45 Minuten Haltedauer;
Halt V von 2 Uhr 40' bis 9 Uhr 25' = 6 Stunden und 45 Minuten zuzüglich 12 Stunden oder
einem Mehrfachen von 12 Stunden.
Beim letztgenannten Halt ist die senkrechte Linie bis auf die unterste ■ Linie gezogen, was
beweist, daß der Schreibstift wenigstens einmal bis auf die Grundlinie hinunter gefallen ist, was
jeweilen nur um die 12. Stunde geschieht.
Fig. 4 veranschaulicht eine Aüsführungsform der Vorrichtung, bei welcher die Zähne des Stundenrades 1 eine senkrechte Zahnstange 5
Fig. 4 veranschaulicht eine Aüsführungsform der Vorrichtung, bei welcher die Zähne des Stundenrades 1 eine senkrechte Zahnstange 5
. heben und senken, die unter Vermittlung zweier Zahnräder 6 und 7 auf die ebenfalls senkrechte
Zahnstange 8 wirkt, welche an ihrem oberen Ende den Registrierstift 3 trägt. Diese Einrichtung,
bei der die den Registrierstift tragende Stange statt direkt vom Stundenrade indirekt
bewegt wird, hat den Vorzug größerer Genauigkeit und Bequemlichkeit im Aufzeichnen und
Ablesen, indem die Aufzeichnungen bei gleichen Zahngrößen des Stundenrades eben größer
sind. Auch könnte die den Registrierstift tragende Stange zum Aufzeichnen der Stuhdenmarken,
statt durch die eigene Schwerkraft,
z. B. durch eine Feder bewegt werden.
Statt 12 kann das Stundenrad auch 24 Zähne
aufweisen, welche in analoger Weise mit Stufen versehen sind. Ein solches Stundenrad ermöglicht
dann die Aufzeichnung der Tag- und Nachtstunden.
Claims (2)
1. Vorrichtung an Geschwindigkeitsmessern zum Aufzeichnen der Tageszeit auf
einem für die Fahrgeschwindigkeit-Registrierung dienenden und vom Fahrzeug
aus bewegten Papierstreifen mit einem vom Mechanismus des Geschwindigkeitsmessers
unabhängigen Uhrwerk, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stundenrad des Uhrwerkes
dem Registrierstift während der einzelnen Stunden verschieden große Bewegungen
erteilt, so daß die einzelnen Stunden verschieden bezeichnet werden.
2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen
Zähne des Stundenrades mit verschiedenen hohen Stufen versehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE297651C true DE297651C (de) |
Family
ID=551929
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT297651D Active DE297651C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE297651C (de) |
-
0
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