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DE295695C - - Google Patents

Info

Publication number
DE295695C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shuttle
needles
pantograph
needle
embroidery
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT295695D
Other languages
English (en)
Publication of DE295695C publication Critical patent/DE295695C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C3/00General types of embroidering machines
    • D05C3/04General types of embroidering machines with horizontal needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV£ 295695 KLASSE 52 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Januar 1916 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Vorrichtung für Schiffchenstickmaschinen zur Herstellung von Vorhängen. Die Erfindung besteht darin, daß für je ein Schiffchen zwei oder mehr gleichzeitig in Tätigkeit tretende, schräg zueinander gesetzte Nadeln vorgesehen sind, die zur Bildung eines festonartigen Kettenstiches dienen, sowie darin, daß der Stickrahmen mittels eines Pantographen im Übersetzungsverhältnis 1 : 1 bewegt wird.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und es zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt des Stiches in stark vergrößertem Maßstabe,
Fig. 2 eine Seitenansicht von Nadelanordnung und Schiffchenbahn,
Fig. 3 eine Vorderansicht der Nadelanordnung, Fig. 4 eine Draufsicht der Nadelanordnung,
Fig. 5 eine Vorderansicht der Schiffchenbahn, Fig. 6 den Pantographen in Verbindung mit dem Stickrahmen.
In Fig. ι bedeuten ι und 2 die aufeinanderliegenden und zu bestickenden Grundstoffe (Tüll- und Applikationsstoff); 3 und 4 sind je zwei benachbarte Nadelfäden, die auf der Vorderseite der Stickerei unmittelbar hebeneinanderliegen. Mit 5 ist der Schiffchenfaden bezeichnet. Die von den Nadelfäden gebildeten, nebeneinander befindlichen Schlaufen α und b werden nach vorliegender Erfindung nun gleichzeitig hergestellt und durch ein Schiffchen paarweise abgebunden. Zu diesem Zwecke sind für je ein Schiffchen zwei nebeneinanderliegende Nadeln 6 und 7 am Nadellineal angebracht, welches auf der Zeichnung mit 9 bezeichnet ist. Die eine der Nadeln liegt etwas höher wie die andere, und wird dieser Höhenunterschied durch das Klötzchen 8 erreicht, welches für die höher liegende Nadel 7 ein Loch und für die tiefer liegende Nadel 6 eine Nut aufweist, die genau über eine am Nadellineal 9 befindliche Nute zu liegen kommt. Die Nadel 6 wird zugleich mit dem Klötzchen 8 mittels der Schraube 10 am Nadellineal 9 befestigt, während die Nadel 7 mittels besonderer Schraube 11 im Loche des Klotzchens 8 festgeklemmt wird. Die Nadelöhre der beiden Nadeln liegen hierbei so, daß die Nadeln von derselben Seite aus eingefädelt werden können. Infolge der Anordnung von zwei Nadeln für je ein Schiffchen ist das mittlere Loch 13 der Schiffchenbahn 12 entsprechend größer bemessen, als dies sonst üblich ist. Fig. 5 zeigt, wie die Nadeln in der Schiffchenbahn gegenseitig zueinander zu liegen kommen.
Um beim Sticken den Stickkarton genau nach Entwurf und ohne Vergrößerung des Musters benutzen zu können, ist die Maschine noch mit einem Pantographen 14 versehen, der ein Übersetzungsverhältnis im aufweist, statt wie üblich ι : 6. Der Pantograph 14 steht mit dem Stickrahmen 15 verstellbar in Verbindung. Die Übersetzung r : 1 des Pantographen erfordert
naturgemäß eine größere Kraftanstrengung des Stickers, die aber durch die am unteren Päntographenarm angreifende Feder 18 zum Teil wieder behoben wird. Der Pantograph wird ferner noch durch zwei entgegengesetzt wirkende Federn 16 und 17 in seitlicher Richtung ausbalanciert, sobald er aus seiner Mittellage nach der einen oder anderen Seite bewegt wird. Diese beiden Federn greifen am oberen Teile des Pantographen an.
Vom Stickrahmen 15 ist zu bemerken, daß derselbe derart in das Stickmaschinengestell eingepaßt werden muß, daß man denselben zur Ausführung von großen Rapporten mit dem Pantographen in seitlicher Richtung bewegen kann.
Durch die Erfindung wird erreicht, daß zwei nebeneinanderliegende Stiche auf einmal gestickt werden können. Es ergibt sich infolgedessen bei einem schnellen Sticken ein festonartig verknüpfter Kettenstich, der sich beim Aufschneiden oder Waschen der Stickerei nicht von selbst auflösen läßt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung für Schiffchenstickmaschinen zur Herstellung von Vorhängen und Spitzen mit zwei und mehr in einem Rapport angeordneten Nadeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadeln (6 und 7) schräg zueinander in bezug auf das aufrecht stehende Muster angeordnet sind und nach der Bewegung des Stickrahmens mittels eines Pantographen (14) im Übersetzungsverhältnis 1:1 gleichzeitig in das entsprechend bemessene mittlere Loch (13) der Schiffchenbahn hineintreten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT295695D Active DE295695C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE295695C true DE295695C (de)

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ID=550146

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DENDAT295695D Active DE295695C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE295695C (de)

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