DE294845C - - Google Patents
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- DE294845C DE294845C DENDAT294845D DE294845DA DE294845C DE 294845 C DE294845 C DE 294845C DE NDAT294845 D DENDAT294845 D DE NDAT294845D DE 294845D A DE294845D A DE 294845DA DE 294845 C DE294845 C DE 294845C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B1/00—Control systems of elevators in general
- B66B1/34—Details, e.g. call counting devices, data transmission from car to control system, devices giving information to the control system
- B66B1/36—Means for stopping the cars, cages, or skips at predetermined levels
- B66B1/40—Means for stopping the cars, cages, or skips at predetermined levels and for correct levelling at landings
- B66B1/42—Means for stopping the cars, cages, or skips at predetermined levels and for correct levelling at landings separate from the main drive
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Dynamo-Electric Clutches, Dynamo-Electric Brakes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei schnellaufenden Aufzügen bereitet es Schwierigkeiten, zu erreichen, daß der Förderkorb
genau in der gewünschten Endlage hält. Die Bewegungsenergie des Motors, des Windwerks
und der Last läßt den Aufzug, wenn der Motor abgestellt wird, noch ein Stück
weiterlaufen, und diese Nachlaufstrecke ist verschieden, je nach Größe der Last und der
Geschwindigkeit, mit der gefahren wurde.
ίο Um diese Schwierigkeiten zu beseitigen, hat
man neben dem Hauptantrieb einen Hilfs-; antrieb "angeordnet, der mit verringerter Geschwindigkeit
arbeitet, und der in der Nähe der Haltestellen selbsttätig eingeschaltet wird.
IjT 7enn es auf ein sehr genaues Einfahren ankommt,
z. B. wenn das Fördergut aus dem Korbe herausgefahren, gerollt oder geschleift wird, genügt aber auch der wesentlich langsamer
laufende Hilfsantrieb nicht, um ein sicheres Anhalten an der richtigen Stelle zu
erzielen. Nach der Erfindung wird bei Aufzügen mit Haupt- und Hilfsantrieben der beschriebenen
Art eine zusätzliche Korrektureinrichtung angeordnet, mittels deren der Förderkorb genau in die vorgeschriebene Stellung
geführt wird, sei es nun, daß er die -. Haltestelle beim Anhalten noch nicht ganz
• erreicht oder sie bereits überfahren hat.
In Fig. ι ist schematisch die einfachste Art einer solchen Aufzuganordnung, beispielsweise mit Elektromotorantrieb, dargestellt. Die Aufzugwinde wird durch den Hauptmotor a, hier durch einen Gleichstrommotor, angetrieben. Ein Hilfsmotor b kann durch eine magnetische Kupplung k mit der Windetrommel to verbunden werden, die er dann über das Schneckenvor
In Fig. ι ist schematisch die einfachste Art einer solchen Aufzuganordnung, beispielsweise mit Elektromotorantrieb, dargestellt. Die Aufzugwinde wird durch den Hauptmotor a, hier durch einen Gleichstrommotor, angetrieben. Ein Hilfsmotor b kann durch eine magnetische Kupplung k mit der Windetrommel to verbunden werden, die er dann über das Schneckenvor
gelege ν mit wesentlich geringerer Geschwindigkeit als der Hauptmotor antreibt. Der Hilfsmotor
und die magnetische Kupplung werden selbsttätig eingeschaltet, kurz bevor der Forderkorb
f die Endstellung e (Haltestelle) erreicht hat, und zwar durch die mit dem Korbe
sich bewegenden Schleifbürsten r, s, t, sobald diese auf die Schleifschienen g, h, i, p, P1, M1
kommen. Die Schienen />, P1 und
</>2 sind mit dem einen Pole des Netzes verbunden,
die Schienen M1 und n2 mit dem anderen
Pole. g und h sind die Zuleitungsschienen zum Hilfsmotor, i zur magnetischen
Kupplung. Die Schleifschienen sind so bemessen und angeordnet, daß sie mit Sicherheit
die Wegstrecke vor und hinter der Haltestellung e überdecken, auf welcher der Förderkorb
nach dem Ausschalten des Hauptmotors ohne die Hilfseinrichtung im ungünstigsten Falle zum Stillstand kommen würde.
Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende : Nachdem der Hauptmotor gegen Ende
der Fahrt abgeschaltet wurde, erreichen die Bürsten r, s, t, während der Aufzug infolge
seiner Bewegungsenergie noch weiterläuft, die Schienen g, h, i, nv P1, p: Der Hilfsmotor wird
eingeschaltet und durch die magnetische Kupplung, die über die Schleifbürste t von der Schiene p
über i Strom bekommt, mit der Winde verbunden. Ist der Nachlaufweg schon vor der
richtigen Endlage beendigt, so übernimmt der Hilfsmotor den Antrieb und fährt den Förderkorb
langsam weiter. Wird der Förderkorb beim Stillsetzen des Hauptmotors, etwa bei geringer Last und großer Geschwindigkeit, bis
über die Endlage hinausgetrieben, .so wird der
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Hilfsmotor, sobald die Bürsten r, s auf die Schienen ft2, n2 auflaufen, umgeschaltet und
führt ihn langsam zurück. Beim Erreichen der genauen Endlage wird der Hilfsmotor aus-S
geschaltet, und sein Anker kurzgeschlossen, wenn die Bürsten r, s auf die Kontaktstücke ο
kommen. Hierdurch und wegen der geringen Geschwindigkeit steht der Aufzug fast augenblicklich
still. Der Nachlauf nach dem Ausschalten des Hilfsmotors ist nur sehr gering,
und wenn die Antriebsgeschwindigkeit etwa x/10
so groß ist wie die durch den Hauptmotor, so wird die Ungenauigkeit beim Einfahren in
die Haltestelle sich durch den Hilfsantrieb auf weniger als V10 vermindern lassen. Trotz eines
solchen großen Geschwindigkeitsunterschiedes zwischen Haupt- und Hilfsantrieb wird das
genaue Einfahren in sehr kurzer Zeit erfolgen können, da es sich meist nur um wenige MiIimeter
Vor- oder Zurückfahren handelt.
Die Verbindung der beiden Antriebe untereinander und mit der Windetrommel kann sehr
verschiedenartig sein. Um nicht, wie in Fig. 1 der Einfachheit wegen angenommen, den Hilfsantrieb,
wenn er in Tätigkeit treten soll, erst mechanisch mit dem Hauptantrieb kuppeln zu
müssen, können Hauptmotor und Hilfsmotor untereinander und mit der Winde durch ein
Differentialgetriebe verbunden werden, wie in Fig. 2 dargestellt ist. Der Hauptmotor α treibt
über ein Vorgelege das eine Kegelrad kx an,
; der Hilfsmotor über ein Vorgelege mit wesentlich größerer Übersetzung das andere Kegelrad
k2. Der Tragarm des zwischen beiden
liegenden beweglichen Kegelrades k3 ist auf der
Welle d fest und treibt so das Windwerk W an. Es ist dabei vorausgesetzt, daß die Über-,
Setzungsgetriebe beider Motoren selbstsperrend sind, oder daß die Motoren nach dem Ausschalten
in andrer Weise, z. B. durch Bremsmagnete, festgestellt werden. Die Verteilung der Angriffspunkte der zwei Motoren und der
Last auf die drei Räder des Differentialgetriebes ist auch anders auszuführen. Es kann
z. B. der Hilfsmotor die Welle d mit dem Rade k3 antreiben und das Rad k2 mit der
Windetrommel w verbunden sein. Wesentlich ist nur, daß beide Motoren oder Antriebe auch
gleichzeitig auf die Windetrommel wirken können.
Eine weitere Anordnung, die dasselbe ermöglicht, stellt Fig. 3 dar. Hier greift der
Hilfsantrieb δ über eine lose Rolle I an dem Hauptscil an, während die Windetrommel w
unmittelbar vom Hauptmotor angetrieben wird. Der Hilfsantrieb verschiebt mittels einer Zahnstange
oder einer Schraubenspindel die lose Rolle, die ähnlich . einer Spannrolle in die
Seilführung eingeschaltet ist, und bewirkt so, gleichsam durch Verkürzen oder Verlängern
des Förderseiles, den Ausgleich beim ungenauen Einfahren. Auch hier kann unter entsprechender
Vertauschung der Angriffspunkte, ähnlich wie in Fig. 2 erläutert, statt des
Hilfsantriebes der Hauptantrieb oder auch die Last an einer losen Rolle angreifen. Letzterer
Fall, in Fig. 4 dargestellt, zeigt deutlich, daß die Anordnung einer losen Rolle hier ganz
ähnlich wirkt wie ein Differentialgetriebe; es wird erreicht, daß beide Antriebe gleichzeitig
arbeiten können, ohne sich gegenseitig zu stören. Das ist aber immer erwünscht, denn
wenn es sich auch, etwa durch Anordnung von Umgehungsschaltern, die den Schleifschienen
in Fig. ι den Strom entziehen, solange der Hauptmotor eingeschaltet ist, vermeiden läßt, daß der Hilfsmotor, bei mehri /
Haltestellen übereinander, unnötig auch anläuft, wenn eine Haltestelle überfahren werden
soll und der Hauptmotor gar nicht ausgeschaltet wird, so ist doch nicht zu vermeiden,
daß, während bei ausgeschaltetem Hauptmotor der Hauptantrieb noch nachläuft, der
Hilfsantrieb gleichzeitig, und zwar mit einer anderen Geschwindigkeit arbeitet. Aus diesem
Grunde muß auch die in Fig. 1 schematisch dargestellte magnetische Kupplung als Gleitkupplung
ausgebildet sein.
Claims (3)
1. Regelungsvorrichtung für schnellaufende Aufzüge mit Haupt- und Hilfsantrieb,
bei denen in der Nähe der Haltestellen nach Abschalten des Hauptmotors
der Hilfsmotor selbsttätig eingeschaltet wird, um den Hub mit geringerer Geschwindigkeit
vollenden zu können, d j durch gekennzeichnet, daß der Hilfsantrieb
mit einer zusätzlichen Korrekturvorrichtung ausgestattet ist, die beim Über- oder
Unterschreiten der Haltestelle des Fahrkorbes diesen genau in die vorgeschriebene
Stellung führt.
2. Aufzugantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Hauptantrieb,
Hilfsantrieb und Last an den drei Elementen eines Räderdifferentialgetriebes angreifen.
■'
3. Aufzugantrieb nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hauptantrieb, der Hilfsantrieb oder die Last an einer losen Rolle im Förderseil angreift,
während jeweils die beiden anderen an den beiden Enden des Förderseils an-115
greifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE294845C true DE294845C (de) |
Family
ID=549374
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT294845D Active DE294845C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE294845C (de) |
-
0
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