DE2947338C2 - Optisches Umzeichengerät mit einem an einer Säule höhenverstellbar gegenüber einer tischförmigen Projektionsfläche geführten Episkop-Projektor - Google Patents
Optisches Umzeichengerät mit einem an einer Säule höhenverstellbar gegenüber einer tischförmigen Projektionsfläche geführten Episkop-ProjektorInfo
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-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
- G03B21/06—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor affording only episcopic projection
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Projection Apparatus (AREA)
Description
verläuft , „ , , .
3 Projektor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Projektorbasisgehäuse (1.0)
einen Einschnitt (1.1) zur Aufnahme eines Diaschiebers
(1.2), Farbfilters, o. dgl. aufweist
4 Projektor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im PtojektoiLasisgehäuse (1.0) zwischen
dem Einschnitt (M) und dem Lampenhaus (3.0) eine Haltevorrichtung (? i) für die Aufnahme
einer Kondensoroptik vorgesehen ist .....
5 Projektor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Projektionsfläche
wenigstens eine Glasplatte (6.1) bündig zum einen Tischrahmen (6.0) für die Durchlichtprojektion auf
Transparentpapier aufweist.
40
Die Erfindung betrifft ein optisches Umzeichengerät gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Optische Umzeichengeräte mit Episkop-Projektoren
sind insbesondere für das Umzeichnen von Landkarten bekannt. Dabei ist der Projektor an einer Führungssaule
über einem Arbeitstisch zur Maßstabsverstellung höhenverstellbar geführt und das Bild wird zum
Nachzeichnen und Modifizieren auf eine horizontale Zeichentischfläche projiziert.
Die zunehmende Verbreitung der Sofortbildfotografie für Gegenstände, aber auch für Zeichnungen und
Druckvorlagen, legt die Verwendung derartiger Umzeicheneeräte
für die grafische Gestaltung von Gebrauchsgegenständen und Drucksachen nahe. Voraussetzung
hierfür ist jedoch ein Umzeichengerät, das vielseitige Verwendungsmöglichkeiten bei gleichzeitig einfacher
Handhabung zuläßt, um den wechselnden Aufgaben eines Grafikers oder Designers gerecht zu werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Episkop-Säulen-Tischprojektor zu schaffen, der
sowohl eine seitenrichtige Auflicht-Projektion von Vorlagen, insbesondere Sofortbildern, zum Nachzeichnen
auf Zeichenkarton als auch eine seitenverkehrte (spiegelbildliche) Durchlicht-Projektion zum Nachzeichnen
auf Transparentpapier (so daß das gezeichnete Bild seitenrichtig ist) zuläßt ,
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im
Patentanspruch 1 angegebenen kennzeichnenden Merkmale gelöst .
Es ist zwar auch bereits em Episkop-Projektor
bekannt der die gleiche Aufgabe durch Aufstecken eines Umlenkspiegel auf das Projektionsobjektiv lost
D**s hat jedoch den Nachteil, daß der gesamte
Projektor um 90° gedreht werden muß, um die Lichtablenkung des Umlenkspiegels auszugleichen^
wodurch zeitaufwendige Justierarbeiten erforderlich
^EinTbesonders einfache Umstellung von der seitenrichtigen
auf die seitenverkehrte Projektion ergibt sich durch die im Anspruch 2 angegebenen Merkmale.
Der Projektor nach Anspracht sowie dessen
Weiterbildung gemäß Anspruch 2 haten den_Vorteil
daß das Projektorbasisgehause das Grundgerat bildet und lediglich einmal in der Projektionsachse justiert
werden muß. Objektive, Lichtquellen samt Lampenhaus und Umlenkspiegel können ohne weitere Justierarbeiten
beliebig gewechselt werden.
Eine bevorzugte, im Ansprach 3 angegebene Austuhrungsform
vervollständigt daher auch den Projektor zu einem Epidiaskop-Projektor. ....
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind in den
Ansprüchen 4 und 5 angegeben.
In der Zeichnung ist der Projektor nach der Erfindung
in einer beispielsweise gewählten Ausführungsform vereinfacht dargestellt Es zeigt
Fig 1 eine Seitenansicht des Projektors bei annähernd
waagerechter Projektionsachse und ohne Umlenkspiegel, .
Fi g. 2 eine Seitenansicht des Projektors mit vertikaler
Projektionsachse und Umlenkspiegel,
Fig.3 die Schnittstellen zwischen Projektorbasisgehäuse,
Umlenkspiegelgehäuse und Lampenhaus in perspektivischer Darstellung und
Fig.4 eine Seitenansicht des Projektors in einer
Ausführangsform, die eine besonders einfache Änderung
von der Projektor-Über-Tisch-Anordnung in eine Projektor-Unter-Tisch-Anordnung zuläßt
Der Epidiaskop-Säulen-Tischprojektor umfaßt gemäß Fig. 1 ein Projektorbasisgehäuse 1.0, ein Projektionsobjektiv
2.0, ein Lampenhaus 3.0 und eine Führangssäule 5.0, die an einem Tischrahmen 6.0
befestigt ist Das zu projizierende Sofortbild wird aut eine Bildbühne 3.4 gelegt und von einem Niederhalter
3.5 plan gedrückt, der hierzu über einen Halter 3.6 und ein Gelenk 3.8 durch eine Feder 3.7 belastet ist. Die
Beleuchtung erfolgt über eine Projektionslampe 3.2 und einen Reflektor 33. Das vom Sofortbild reflektierte
Licht fällt durch das Projektionsobjektiv 2.0, das mittels einer Objektivhalterang 2.1 an einer Objektivstandarte
2.2 befestigt ist, die mittels eines Balgen 2.4 gegenüber dem Projektorbasisgehäuse 1.0 verstellbar ist Die
Schärfeeinstellung erfolgt durch eine Verstellmechanik
Der austretende Lichtkegel mit der Projektionsachse 2.5 fällt durch eine Auflicht-Platte 6.2 aus Glas (oder aus
undurchsichtigem Kunstst .ff, dann jedoch herausnehmbar
ausgebildet), auf eine Glasplatte 6.1, auf der eine Transparentpapier-Zeichenunterlage befestigt ist und
das projizierte Bild wiedergibt. Die zunächst in der
Blickrichtung A auf die Auflicht-Platte 6.3 auftreffende Bildprojektion erscheint hier dem Betrachter spiegelbildlich. In der Blickrichtung flisi die Bildprojektion auf
dem Transparentpapier jedoch seitenrichtig,
Bei der Bildprojektion auf Zeichenkarton gemäß
Fig,2 wird zwischen Projektorbasisgehäuse 1,0 und
Lampenhaus 3,0 ein Umlenkspiegelgehäuse 4,0 zwi- «chengescbaltet Dadurch erscheint die Bildprojektion
dem Betrachter in Blickrichtung A seitenrichtig.
Das Einsetzen des Umlenkspiegelgehäuses 4.0 wird durch ein Scharniergelenk 1.7 (siehe F i g, 3) erleichtert
Durch die konstruktive Einplanung des Drehpunktes in der Gelenkachse 1.8 nahe der als Flanschen 13 und 3.1
ausgebildeten Schnittstelle, ist die justagegerechte Einfügung des Umlenkspjegelgehäuses 4,0 gewährleistet
Darüber hinaus kann nach Aufschwenken des Lampenhauses 3.0 auch eine Kondensoroptik (nicht
dargestellt) in einen hierfür vorgesehenen Halter 1.4 eingesetzt werden. Das durch den Niederhalter 34
reflektierte Licht wird dann durch die Kondensoroptjk
auf die kleinere Fläche eines Dias gebündelt Das Dia wird mit einem Schieber 1,2 in den Strahlengang des
Projektionslichtes eingebracht
Das in F ί g, 4 gezeigte Fußgestell 7.0 vereinfacht die Anordnung des Epidiaskop-Säulen-Tischprojektors in
der jeweiligen Gebrauchslage C bzw. D, Durch eine zwischen dem Fußgestell 7.0 und einem Tischrahmen 6.0
angeordnete Schubkastenführung 7.1 sind die beiden Rollenpaare 63 in Eingriff und halten den Projektor in
der Auflicht-Gebrauchslage C Durch Vorziehen in Pfeilrichtung X kommen die Rollenpaare 6, 51 frei, so
daß der Projektor in die Durchlicht-Gebrauchslage D schwenkt
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
- Patentansprüche;1 Optisches Umzeichengerät mit einem Episkop-Projektor, der ein eine Projektionslampe, einen Reflektor, eine Bildbühne und ein Projektionsobjektiv enthaltendes Gehäuse hat, das an einer Säule höhenverstellbar gegenüber einer Projektionsflache befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dab das Gehäuse in ein die Projektionslampe (3.2), den Reflektor (33) und die Bildbühne (3.4) enthaltendes )0 Lampenhaus (3.0) und ein das Projektionsobjektiv (ZO) enthaltendes Projektorbasisgehäuse (1.0) unterteilt ist und daß das Lampenhaus (3.0) und das Projektorbasisgehäuse (1.0) für seitenverkehrte Projektion unmittelbar über eine lichtdichte Schnittstelle bildende Flansche (13, 3.1) und fur seitenrichtige Projektion über ein zwischen diesen Flanschen (13,3.1) angeordnetes, passende Gegenflansche (4.1) aufweisendes Umlenkspiegelgehause (4.0^ miteinander verbunden sind.
- 2. Projektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lampenhaus (3.0) und das Projektorbasisgehäuse (1.0) über ein Scharniergelenk (1.7) verbunden sind, dessen Drehachse (1Λ) außerhalb und parallel zu den Flanschen (13, 3.1)
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19792947338 DE2947338C2 (de) | 1979-11-23 | 1979-11-23 | Optisches Umzeichengerät mit einem an einer Säule höhenverstellbar gegenüber einer tischförmigen Projektionsfläche geführten Episkop-Projektor |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DE19792947338 DE2947338C2 (de) | 1979-11-23 | 1979-11-23 | Optisches Umzeichengerät mit einem an einer Säule höhenverstellbar gegenüber einer tischförmigen Projektionsfläche geführten Episkop-Projektor |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2947338A1 DE2947338A1 (de) | 1981-05-27 |
DE2947338C2 true DE2947338C2 (de) | 1983-05-11 |
Family
ID=6086744
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19792947338 Expired DE2947338C2 (de) | 1979-11-23 | 1979-11-23 | Optisches Umzeichengerät mit einem an einer Säule höhenverstellbar gegenüber einer tischförmigen Projektionsfläche geführten Episkop-Projektor |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2947338C2 (de) |
-
1979
- 1979-11-23 DE DE19792947338 patent/DE2947338C2/de not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE2947338A1 (de) | 1981-05-27 |
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