DE2947212C2 - Farbsignalsverarbeitungsschaltung in integrierter Schaltungstechnik für ein Farbfernsehempfangsgerät - Google Patents
Farbsignalsverarbeitungsschaltung in integrierter Schaltungstechnik für ein FarbfernsehempfangsgerätInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Farbsignalverarbei'.ungsschaltung in integrierter Schaltungstechnik für ein
Fernsehempfangsgerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
In der modernen Schallungstechnik für Fernsehempfangsgeräte geht man immer mehr dazu über, einen
größtmöglichen lr,:egrationsgrad einzelner Schaltungen zu verwirklichen. Dies trifft insbesondere auch auf
die Farbsignalaufbereitungsschaltung zu. Als Beispiel sei
JO auf einen integrierten Schaltkreis mit der Bezeichnung TDA 3500 verwiesen, der in Blockschaltung in der
Fachzeitschrift »Funkschau«, 16/1979. Seite 919 und ff.,
beschrieben ist. Eine Weiterentwicklung stellt der von der Firma Motorola Semiconductor Products Inc.
entwickelte integrierte Schaltkreis TDA 3300 dar, der auf ein volles Multistandaid-PAL-NTSC- und Secam-System erweiterbar und mit einer automatischen
Umschalteinrichtung für die Farbsignalverarbeitung bei PAL und Secam ausgerüstei ist. A''e diese integrierten
■40 Schaltkreise weisen für die einzelnen Grundfarben Rot.
Grün, Blau entsprechende Matrixverstarker auf. die aus den Farbdiffercnzsignalen die Farbsignale der Grundfarben Rot, Grün, Blau erzeugen Diese Farbsignalc
werden in den Folgcschaltungen derart aufbereitet, daß
■>"> sie allen Anforderungen an die naturgetreue Farb
wiedergabe durch die Farbbildröhre gerecht werden. Hierzu ist es notwendig, daß die Farbsättigung durch
elektronische Einstellcr sowie der Kontrast und die Helligkeit eingestellt werden. Ferner sind Tastschaltun-
>n gen vorgesehen, die in Abhängigkeit von den aus den
.Synchronimpulsen erzeugten Impulsen die Signale tasten, sowie Klcmmschaltungen. die dafür Sorge
tragen, daß ein bestimmter Schwarz« ertpegcl eingehalten
wird. Üblich sind auch hjgrcnzcrschallungen für
">'· Schwarz- und Wcißwertpege! sowie elektronische Einstcller hierfür. Die Impulse für die Fastung 1Aerden
mit »Sand castle-Impulse" bezeichnet iird durch
Generaiorschaltungcn aus den Vertikal- und Horizon
talsynchronimpulscn gewonnen. Derartige integrierte
ho Schaltkreise weisen am Ausgang Treibers'ufen auf, die
auch aus Differenzvcrstärkern bestehen können. I'her
diese Treiberstufen werden die extern aneeschlnsenen
Videoendverstärker gesteuert, die /ur Ansteuerung der
Bildröhre mit den im Fernsehempfänger aus dem
h'> Eingangssignal gewonnenen Videosignalen dienen. Bei
RGB-Ansleuening der Farbbildröhre betrag' die
wünschenswerte I dB Bandbreite einer Vjdeocndsmfi·
etwa 4MIIz. und die erfoidcHiche Amplitude der
Ausgangssignale liegt bei etwa U^ = 100 V (Spitzenweiß-Austastpegel).
Bei der Bildröhren-Kathodenansteuerung, die z. Z, üblich ist, benötigt man als
Ausgangsvideosignale die Farbsignale — R, — G und -ß.
Bei der Auslegung der Videoendstufen ist es
wesentlich, daß die Last weitgehend kapazitiv ist und vor allem aus den Bildröhren und Schaltungskapazitäten
von zusammen ca. 14 pF besteht. Die Wirklast, verursacht durch die Bildröhren-Kathodenströme, spielt
nur eine untergeordnete Rolle. Ausgehend von einer erforderlichen Amplitude des Ausgangssignals bzw.
Aussteuersignals der Bildröhre von ca. Uba 100 V muß
die Betriebsspannung an den Kathoden, so auch an der Endstufe selbst, ca. 200 V betragen, da die Helligkeits-
und Austaststeuerung über das aufbereitete Farbsignal in gleicher Weise mit erfolgt.
Zunächst sei noch auf die üblichen Endverstärker eingegangen. Die größte Verlustleistung erzeugt eine
Eintaktstufe der Klasse A, bei der der Transistor, der über seine Basis angesteuert wird, und der Kollektorwiderstand,
der an der Betriebsspannungscjjelle hegt,
von einem Ruhestrom durchflössen werden. Die Entladung der Lastkapazität erfolgt über den Transistor,
die Aufladung über den Kollektorwiderstand. Damit die Aufladung schnell genug erfolgt, muß der
Kollektorwiderstand hinreichend klein gewählt werden, was wegen der großen erforderlichen Ausgangssignalamplitude
und damit hohen Versorgungsspannung der Endstufe einen hohen Ruhestrom und damit eine große
Verlustleistung nach sich zieht. Wesentliche Nachteile bestehen in der großen Wärmeentwicklung und darin,
daß ein leistungsstarker Endtransistor und große Kühlkörper zur Abführung der erzeugten Wärme
erforderlich sind, die die unerwünschte HF-Abstrahlung und die schädliche Lastkapazität vergrößern. Ein hoher
Strombedarf und damit ein aufwendiges Netzteil sowie Hochlastwiderstände sind außerdem notwendig.
Die aufgezeigten Nachteile können durch die ebenfalls a'i bekannt vorausgesetzten Endverstärker,
bei denen die Aufladung der Kapazität über einen Transistor erfolgt, weitgehend vermindert werden. Man
unterscheidet die Endverstärker in die Klassen AB und B. Im ersten Fall handelt es sich um zwei gleich dotierte
Transistoren (pnp). im zweiten Fall um eine Gegentaktendstufe. Die Schaltungen sind in der Finnenschrift
»Valvo Entwicklungsmitteilungen«. Nr. 64 B. Seiten 4. 5 und 6, beschrieben. Durch diese neueren Schalturgsausbildungen
der Endverstärker wird die Verlustleistung zwar wesentlich verringert. Sie ist aber dennoch so
groß, daß eine Integration der Endvcrstärkerstufen in den integrierten Schaltkreis der Farbaufbereitungsschaltung
z. Z. noch nicht möglich ist. Dies ist darauf zurückzuführen, daß die Betriebsspannung für die
Endverstärkerstuien. bedingt durch die benötigte relativ hohe Amplitude der Ausgangssignale zur Ansteuerung
der Kathoden -- dasselbe trifft auch für die Wchnelt-Anstcuerung zu —. eine Integration nicht gestattet. Die
Ausgangsspannungen zur Ansteuerung der Endvcrstärkerstufen liegen in der Regel bei ca. 5 V. Die
Spannungsfestigkeit der integrierten Schaltung gestattet das Anschließen der benötigten Betriebsspannung
von ca. 200 V für die Endstufen nicht. Hinzu kommt, daß in der integrierten Technik die Verlustleistung sich
verstärkt wieder hemerkbar macht, da eine Wärmcabfuhr der durch die Vcrlustwärme bedingten erzeugten
Wärme nur bedingt mö^iich ist.
Aus dec DE-OS 29 45 810 ist eine Karbbildwiederga
bevorrichtung bekannt, die eine niedrige Ansteuerspannung und eine gute Frequenzcharakteristik besitzt, was
dadurch erreicht wird, daß zwischen den Videoendverstärkern der Primärfarben und den Kathoden drei
Einstelleinrichtungen zur unabhängigen Einstellung der Gleichspannungspegel der den jeweiligen Kathoden
zugeführten Signale geschaltet sind- Diese Maßnahme ist notwendig, wenn zur Verringerung des Verlustes des
Transistors des Endverstärkers der Kollektorlastwiderstand groß gemacht wird, und dennoch der Frequenzgang
unbeeinträchtigt bleiben soll.
Beim Anmeldungsgegenstand soll hingegen die Verlustleistung durch die Betriebsspannung verringert
werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ausgehend von bereits vorhandenen integrierten Schaltungen für
die Farbsignalaufbereitung und dem Einsatz bekannter Endverstärkerschaltungen, nach einer Lösung zu suchen,
um die Betriebsspannung an den Endverstärkern um ca. 25% senken zu könn-n und damit die
Verlustleistung zu verringern, t«; soll ferner die
Bildröhre aus'astbar sein.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß bei getrennter Ansteuerung zueinander angeordneter
Sieuerelektroden der Bildröhre durch das Farbsignal und die Bildhelligkeitseinstellinformation und Austastsignale
die Endstufen leistungsärmer ausgelegt sein können und die Betriebsspannung herabgesetzt werden
kann. Dadurch wird die Leistungsaufnahme wesentlich reduziert.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß nach der im Patentanspruch 1 wiedergegebenen technischen Lehre
gelöst.
Da*Wesen der Erfindung besteht darin, die getastete
Helligkeitssteuerung und Austastung, die durch einen integrierten Schaltkreis eingangs beschriebener Art
ermöglicht wurden, beizubehalten, den Pegel des Farbsignals durch die Helligkeitseinstellung nicht direkt
heraufzusetzen, sondern eine Steuerung der Helligkeit über die von der Endstufe nicht angesteuerten
E'oktroden der Bildröhre zu ermöglichen, die eine Helligkeitssteuerung gestatten. Dieses ist die Steuerung
über die Steuergitter (Wehnelt) bei Anschluß der Videoendverstärker an die Kathoden der Bildröhre. Im
umgekehrten Fall würde bei entsprechender Auslegung der Endstufen und der Ansteuersignale für die
Helligkeitsregelung auch bei umgekehrtem Anschluß die Schallung voll funktionsfähig sein.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Untcran.sprüchen beschrieben.
Durch die Erfindung wird es erstmals möglich, die Betriebsspannung für die Endverstärker um ca. 50 V
herabzusetzen, was dem Ausstcuerbereich der Hellig-Keitseinstellung
entspricht. Da zur Erzeugung der Helligkeitseinstelkpannung ein gleich aufgebauter Endverstärker
vorgesehen sein kann, kann die gleiche
Betriebsspannung auch an dem Endverstärker zur Erzeugung der Helligkeitseinstellspannung verwendet
werden, jedoch mit einer wesentlich reduzierten Stromabnahme. Ein gleicher Cirundaufbau innerhalb
der integrierten Schaltung ist somit ebenfalls möglich.
Der Endverstärker erzeugt die zur He.iigkeitscinstellung
notwendigen Spannungen, die zweckmäßigerweise einer am Wehnelt anliegenden negativen Vorspannung
überlagert werden. Hierauf wird in der Schaltungsbeschreibung anhand der Y i g. 1 näher eingegangen.
In (■" i g. I ist in Form eines Blockschaltbildes ein
erfindimgsgeivuiß ausgebildeter integrierter Schaltkreis
für eine Farbsignalverarbeiiungsschaltung dargestellt.
An den Hingängen Λ. Π. (liegen die Farbdifferenzsignale
R-Y. /?-->' und das l.euehtdichtesignal V
kapazitiv gekoppelt an. Die Farbsättigung wird über die im integrierien Schaltkreis vorhandenen elektronischen
Farbsättigungseinsteller I in Abhängigkeit einer angelegten Sättigungseinstellspannung Us (2 bis 4 V)
geregelt. Während der hinteren Schwarzschulter der Empfangssignalc kann zusätzlich eine Klemmung auf
einen bestimmten Pegel durch vorgeschaltete nicht dargestellte Klemmschallungen erfolgen, die von einer
getakletcn Impiilsaulhcreitungsschaltiing 2 gesteuert
uerden. Das über den (linien Eingang ,inliegende
l.euchtdiclitcsignal V wird mittels eines Verstärkers i
verstarki und an die R(.'/f-Malmschaltiint; 4.7. />. c
weitergegeben. \us den Farhdiffcrenzsignalen K — V
und Il — V wird in einer I .irbdifferenzsignalmatmschaltung
das Signal (1 — V gewonnen. Alle drei Signale werden getrennten Matrixseli.iltiingen 4./. b. c
zugeführt, wobei je eine einer Grundfarbe zugeordnet ist. An den Ausgangen dieser Mairixschaliungen liegen
die reinen Farbsignal Rot.Griin. Blau an. Die \usgange
tier Matrixsehaltiingen sind mil Signalunischaltern 5,(, b.
c verbunden, die bei Anliegen eines l'arbsignals. d.is
vom l.mpfangssignal nicht abgeleitet ist. über die
Matrixstufen abschalten. Zusätzlich kann eine Klein immg. ahnlich tier beschriebenen, über den I !msehalter
erfolgen I'her diese Umschalter werden die einzelnen
gerade anliegenden Farbsignale elektronischen Kontrasteinsiellern
6,7. b. f zugeführt, die durch eine extern
angeschlossene, mittels eines Potentiometers 7 regelbare Kontrasieinstellspannung I \ auf einen bestimmten
Wert eingestellt werden. Die Ausgänge sind mit an mcIi
bekannien Schaltungs.inordnungen 7.7. l\ c /iir lashing
auf bestimmte Werte "iiliraschwarz und kiinsischwarz«
verbunden, die von den Vertikal- und Honzoni.il-Sv.nchronimpulsen.
die '.on der Impulsaufhcreiiungsschaltun;_r
2 abgegeben werden, svnchron gciasiei wervlen.
Den Testschaltungen sind BegrenzungsMiifen naehireschiiltei.
die das Farbsignal auf bestimmte, von der Bildröhre abhängige Werte begrenzen.
Die Begrenzungsstufen sind mit den Bezugszeiehen
8.i. /· und c- gekennzeichnet. In der Kegel sind auch noch
WeiHabgleichschaltungen naehgeschaliet. die der Kmfachheii
halber hier nicht dargestellt sind. Als vorletzte Stufen i:i dem integrierten Schaltkreis sind die
Treiberschaltungen 9,j. h. c für die Endverstärker
vorgesehen. Ks kann sich hierbei z. B. um von den Klemniimpuisen getastete Differenzverstärker handeln,
die den Vorteil haben, daß durch starke Gegenkopplung \oni Ausgang der Endstufen an einen Eingang
nichtlineare Verzerrungen herabgesetzt werden, der
Frequenzgang lincarisiert und der -Vrbeiispunkt stabilisiert
wird. Die Ausbildung der Treiberschaltungen ist abhängig von dem Aufwand, der für die Signalverarbeitung
betrieben werden «oil. Die Treiberschaltungen 9a. b. c steuern die Knstufen !Oa. b. c signalabhängig direki.
die in den integrierten Schaltkreisen integriert sind. An den Endverstärkern lieg; eine Betriebsspannung i/s;..
die gegenüber der allgemeinen Betriebsspannung Ut,-etwa
um den Faktor !O größer ist. Zweckmäßigerweise
beträgt i/«i ca. 12 V und Un, ca. 150 V. Durch die
erfindiingsgemäß vorgesehene Maßnahme, die Helligkeit
nicht über das Farbsignal selbst zu steuern - durch entsprechende Anhebung dos Pegels — sondern
gesondert über andere Elektroden erfolgen zu lassen, kann die Betriebsspannung auf die angegebenen Werie
herabgesetzt werden. Dadurch ist die Verlustleistung der Endstufen ebenfalls geringer, so daü die mögliche
Erwärmung herabgesetzt wird. Die Ausgange der Endverstärkerstufen, die gleichzeitig die Ausgänge der
integrierten Schaltung bilden, sind mit den Kathoden der Bildröhre Il verbunden.
Zur Ansteuerung der sand castlclmpulsverarbei tungsschallung 2 dient der in einer anderen Si hallung
der Empfängerschaltung aus den anliegenden Svnchronsignalen
gewonnene sand castle-lmpuls 12. Von diesem Impuls werden die Vertikalimpulse, die Horizon
tal und die klemmimpiilse sowie die Bildimpulse
abgeleitet. Die Impulse steuern auch eine getastete Regelschaltung 13 für die Helligkeitsregelung, an deren
Eingang eine Helligkeitsrcgclspannung I'/, über ein
Potentiometer 14 liegt Zeitlich proportional den anliegenden Tastimpulsen //. K ö und K werden die
bestimmten Helligkeitsspannungen zur Einsiellung der
Helligkeit der Bildrohre an den Endverstärker 15 diirchgeschaltet und von diesem weiter an das
gemeinsame Steiicrgitier 16 verstärkt geleitet. Während des Zeilnnhinlaufs liegt über den Widerstand 17 an dem
Sieiierg-itter 16 eine Spannung an. liie zwischen 0 V bzw.
der maximalen Betriebsspannung /'/..· (150 V) individuell
mittels der Hclligkeiiseinstellspannung ///(eingestellt ist. Da das Steucrgiller negativ vorgespannt und damit
gegenüber den Kathoden negativer eingestellt ist. wird während des Zeilenrücklaufs bzw. Bildrücklaufs der
Elektronenstrahl in der Bildröhre Il gesperrt. Die negative Spannung wird von den Zeilenrüeklaufimpulsen
18 abgeleitet, die über einen Widerstand 19 an einer Cileichrichtersehaltung 20 anliegen. Parallel zum Gleichrichter
20. über den das Signal gegen Masse geklemmt wird, liegt ein Ladekondensator 21. von dem die
negative Spannung über einen Widerstand 22 und eine Stabilisierungszenerdiode 23 abgreifbar ist.
Verschiebt sieh das negative Potential am Steuergitter
16 durch den anliegenden positiven Hclligkeitssleuerimpuls
von der negativen Vorspannung (JOO Vvn) derart,
dall das Steuergitter gegenüber der Kathode ein höheres Potential aufweist, so können die Elektronen
von der Kathode zur Anode in der Bildröhre 11 fließen
Mit der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der integrierten Schaltung durch Herausnahme der von
gleichen Kenngrößen wie für die Farbsignaie ge'ikteten
Helligkeitseinstellung ist es möglich, sämtliche
Schaltungsteileder Farbsignalverarbeitungsschaltung in
einem integrierten Schaltkreis zusammenzufassen. Dadurch wird der Platzbedarf in einem Fernsehempfangsgerät wesentlich verringert und eine wesentliche
Verbilligung erzielt. Da das Steuergitter ohnehin eine Vorspannung aufweisen muß. ist auch hierfür lediglich
der Anschluß der vom Endverstärker des Helligkeitseinstellern anliegenden Impulse erforderlich.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Farbsignal Verarbeitungsschaltung integrierter
Schaltungstechnik für ein Farbfernsehempfangsgerät mit je einem Matrixverstäiker für die drei
Farbsignale Rot, Grün, Blau, elektronischen Farbsättigungs-. Kontrast- und Helligkeitseinstellem sowie
Ein- und Austastschaltungen zur wahlweisen und/ oder mit dem Empfangssignal zeitsynchronen
Steuerung der Farbsignale und Regelschaltungen zur Beeinflussung der Farbsignale in Abhängigkeit
von vorgegebenen Werten der Schwarz- und/oder Weißpegel und Treiberstufen, über die die aufbereiteten Farbsignale an extern angeschaltete Videoendverstärker durchgeschaltet werden, deren Ausgänge mit den Steuerelektroden (Kathoden bzw.
Steuergitter) der Farbbildröhre verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem
integrierten Schaltkreis durch den elektronischen Helligkeitscinsteller (13) proportional der Spannung
an einem eingestellten Potentiometer (14) in Abhängigkeit von den Tastimpulsen (K/V, H)
während des Zeilenhinlaufs erzeugte Helligkeitseinstellinformation von einem Abgriff des integrierten
Schaltkreises abgreifbar ist und an die Elektroden anordnung (16) der Bildröhre ill) angelegt wird,die
eine Helligkeitssteuerung bewirkt und an der die Farbsignale und Videosignale nicht anliegen, und
daß die Videcendverstärker gemeinsam mit den Farbsignalverarbeitungsschaltungen in einem integrierten Schaltkreis angeordnet sind.
2. Farbsignalverarbeitungsschaltung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die drei
Ausgange der Endvci stärker jeweils mit einer
Kathode der Bildröhre (11) verbunden sind, und daß
die Helligkcitseinstell- und Austastinformation an dem Steuergiiter (16) der Elektrodenanordnung
anliegt.
3. Farbsignalverarbeitungsschaltung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
getastete Helligkeitscinstellinformation während des Zeilen- und Bildrücklaufs auf einen solchen Pegel
herabgesetzt wird, daß die Bildröhre (11) durch Klemmung auf ein bestimmtes Stcuergitterpotcntial
dunkeltastet.
4. Farbsignalverarbcitungsschaltung nach An
spruch 3 in Verbindung mit Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß den Kathodenanordnungen der
Bildröhre (11) ein gemeinsames Steuergitter (16)
zugeordnet ist. das an eine Spannungsquclle negativen Potentials angeschlossen ist. und dal!
mittels der vom integrierten Schaltkreis abgrcifbaren Helligkeitseinstcllinformalion die Gitterspannung
proportional der F.instellinformation verändert wird, derart, daß die Bildröhre (11) wahrend des
/'xik-nhinlaufs aufgctasict ist und wahrend des
Zeilenrückliiiifs b/w. Bildrücklaufs oder bei Anliegen
anderer Tastsignalc der Elektronenstrahl unterdrückt
wird, wobei die Bildrohre (11) auf den von der
integrierten Schaltung eingestellten Diinkelwer!
getastet wird.
3. larbsignalverarbeitungsschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Betriebsspannung (Um) für die Videoendvcrstärk'ür (10,7, b, c) und für den
Endverstärker dor Helligkcilseinstellinformatinn
der erforderlichen Arbeitsspannungen der von farbsignal angesteuerten Elektroden in der f arbbildröhre (11) entspricht
6. Farbsignalverarbeitungsschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung
deutlich niedriger ist als eine videofrequente Spannung(100bisl50V).
7. Farbsignalverarbeitungsschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Endverstärker (15) für die Helligkeitseinsiellmformation in
dem gemeinsamen Schallkreis mit integriert ist.
8. Farbsignalverarbeitungsschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Wiedergabe von alphanumerischen Zeichen und graphischen Symbolen bei
Bildschirmeinblendungen, wie Teletext und Bildschirmtext, die Bildröhre über die Tastschaltung
gesteuert wird.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19792947212 DE2947212C2 (de) | 1979-11-23 | 1979-11-23 | Farbsignalsverarbeitungsschaltung in integrierter Schaltungstechnik für ein Farbfernsehempfangsgerät |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19792947212 DE2947212C2 (de) | 1979-11-23 | 1979-11-23 | Farbsignalsverarbeitungsschaltung in integrierter Schaltungstechnik für ein Farbfernsehempfangsgerät |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
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DE2947212A1 DE2947212A1 (de) | 1981-05-27 |
DE2947212C2 true DE2947212C2 (de) | 1982-05-13 |
Family
ID=6086677
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19792947212 Expired DE2947212C2 (de) | 1979-11-23 | 1979-11-23 | Farbsignalsverarbeitungsschaltung in integrierter Schaltungstechnik für ein Farbfernsehempfangsgerät |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2947212C2 (de) |
Families Citing this family (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3169370D1 (en) * | 1981-07-08 | 1985-04-25 | Itt Ind Gmbh Deutsche | Integrated interface circuit between the rgb matrix stage and the video output stages of colour television receivers |
IT1221562B (it) * | 1987-12-10 | 1990-07-12 | Hantarex Spa | Monitor per videogiochi |
GR880100472A (el) * | 1988-07-15 | 1994-03-31 | Hantarex Spa | Διάταξη παρακολου?ήσεως για παιχνίδια βίντεο. |
Family Cites Families (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
JPS6050112B2 (ja) * | 1978-11-15 | 1985-11-06 | 株式会社日立製作所 | 色信号出力回路 |
-
1979
- 1979-11-23 DE DE19792947212 patent/DE2947212C2/de not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE2947212A1 (de) | 1981-05-27 |
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