DE2945339C2 - Verfahren und Vorrichtung zum Züchten von biologischen Substanzen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Züchten von biologischen SubstanzenInfo
- Publication number
- DE2945339C2 DE2945339C2 DE2945339A DE2945339A DE2945339C2 DE 2945339 C2 DE2945339 C2 DE 2945339C2 DE 2945339 A DE2945339 A DE 2945339A DE 2945339 A DE2945339 A DE 2945339A DE 2945339 C2 DE2945339 C2 DE 2945339C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cells
- nutrient solution
- culture vessel
- culture
- sowing
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12M—APPARATUS FOR ENZYMOLOGY OR MICROBIOLOGY; APPARATUS FOR CULTURING MICROORGANISMS FOR PRODUCING BIOMASS, FOR GROWING CELLS OR FOR OBTAINING FERMENTATION OR METABOLIC PRODUCTS, i.e. BIOREACTORS OR FERMENTERS
- C12M23/00—Constructional details, e.g. recesses, hinges
- C12M23/02—Form or structure of the vessel
- C12M23/04—Flat or tray type, drawers
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Zoology (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Sustainable Development (AREA)
- Microbiology (AREA)
- Biotechnology (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Genetics & Genomics (AREA)
- Clinical Laboratory Science (AREA)
- Apparatus Associated With Microorganisms And Enzymes (AREA)
- Micro-Organisms Or Cultivation Processes Thereof (AREA)
Description
dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsschritte (b), (c) und (d) im Kulturgefäß (30)
nacheinander wiederholt werden und dabei die Menge der ir das Kulturgefäß (30) einzuführenden
Nährlösung entsprechend dem Vermehrungsgrad der biologischen Substanzen a.imählich erhöht und
die Fläche des in die Dispersion einzutauchenden Abschnitts der Einsaatfläche (31} allmählich vergrößert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Arbeitsschritten (b) und
(c) die benutzte Nährlösung ausgeleitet wird und die vermehrten Substanzen mit einer Pufferlösung
gewaschen werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Arbeitsschritten
(c) und (d) die Einsaatfläche (31) zur Förderung des Ablösens der vermehrten Substanzen von ihr
mechanisch bewegt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Arbeitsschritten (b) und (c) der Vermehrungsgrad der an der
Einsaatfläche (31) gezüchteten biologischen Substanzen festgestellt wird.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit einem
Kulturgefäß, das einen im wesentlichen geschlossenen Kulturraum bildet, einer Vielzahl von scheibenähnlichen Einsaatplatten, die auf einer Welle mit
Zwischenabstand befestigt und im Kulturgefäß drehbar sind, einem Auslaß am unteren Teil des
Kulturgefäßes, einem Einlaß am oberen Teil des Kulturgefäßes, Flüssigkeitsübertragungsvorrichtungen zum wahlweisen Ein- und Ausleiten von
Flüssigkeiten (Nährlösung, Pufferlösung, Enzymlösung) in und aus dem Kulturgefäß über den Einlaß
bzw. den Auslaß, und einem Drehantrieb (Motor 33) für die Welle mit den Einsaatplatten, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung zum Umwälzen der Flüssigkeit im Kulturgefäß (30) durch den
Einlaß (35) und den Auslaß (51) vorgesehen und die Welle (32) mit den Einsaatplatten (31) vertikal
angeordnet ist
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Umwälzvorrichtung als Umwälzpumpe (52), deren Einlaß über ein Rohr mit dem
Auslaß (51) und deren Auslaß über ein Rohr mit dem Einlaß (35) verbunden ist, ausgebildet ist
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet daß eine Vorrichtung (Beobachtunr'gerät
(56)) vorgesehen ist zum Feststellen der biologischen Substanzen, die in der durch das Rohr strömenden
Nährlösung dispergiert sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet daß eine Vorwärmevorrichtung (44) zum Erwärmen der über den Einlaß
(35) in das Kulturgefäß (30) einzuleitenden Flüssigkeit vorgesehen ist
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet daß eine Vorrichtung zum
Überprüfen des Zustandes der an den Einsaatplatten (31) vermehrten biologischen Substanzen vorgesehen ist
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9,
dadurch gekennzeichnet daß das Kulturgefäß (30) aus einem Werkstoff ist an dem sich die biologischen
Substanzen schlecht einsäen lassen, und die Einsaatplatten (31) aus ej-aem Werkstoff sinu, auf dem sich
die Substanzen ohne weiteres in eine Monoschicht ausstreichen lassen.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Züchten von biologischen Substanzen,
beispielsweise von Geweben, Zellen. Vakzinen, Viren u. dgl.
Im Zuge der Entwicklung von Kulturverfahren mit
begastem Brütschrank, also mit spezieller Gasatmosphäre, sind bisher verschiedene Züchtvorrichtungen
vorgeschlagen worden. Beispielsweise ist aus der US-PS
39 48 732 ein Kulturverfahren mit Vermehrung durch Einsaat bekannt, bei dem in einem unter einer speziellen
Gasatmosphäre gehaltenen Brütschrank ein Rohr aus gasdurchlässigem und flüssigkeitsundurchlässigem PoIytetrafluoräthylen angeordnet ist zu züchtende Saatzellen an der Innenfläche des Rohres aufgebracht werden
und eine Nährlösung durch das Rohr hindurchgeschickt wird. In der US-Patentschrift 38 39 155 ist ein anderes
Einsaat-Kulturverfahren offenbart, bei dem eine Vermehrungsvorrichtung verwendet wird, in der mehrere
Scheiben senkrecht und mit waagerechtem Zwischenabstand angeordnet sind. In diene Vermehrungsvorrichtung wird in kleiner Menge soviel einer Nährlösung
eingefüllt, daß ein Teil dieser Scheiben eingetaucht ist. und an jeder der Scheiben werden zu vermehrende
Zellen aufgebracht, ausgestrichen und durch Drehen der Scheiben mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit
gezüchtet.
Bei jeder der vorstehend erwähnten Kulturvorrichtungen werden jedoch Geweihe oder Zellen über der
gesamten Erstreckung einer Einsaatfläche über eine Zellgeneration vermehrt, und da die gesamte Flächenerstreckung der Einsaatfläche groß ist, wird zu Anfang
eine vergleichsweise große Menge Zellen benötigt. Eine solche große Menge Zellen muß jedoch durch eine
vorausgehende Züchtung dargestellt werden, und eine
solche Darstellung ist mit beträchtlichen Schwierigkeiten verbunden. Ferner ist eine Vorrichtung zur
Durchführung dieses Verfahrens verwickelt im Aufbau, hat große Abmessungen und ist schwierig zu steuern.
Außerdem ist das Sterilisieren des Abschnittes, wo die Zellen eingesät werden, schwierig.
Als ein weiteres herkömmliches Kulturverfahren ist ein Ro'iier-Flaschen-Kulturverfahren vorgtächiagei·
worden, das durch eine schematische Zeichnung in F i g. t dargestellt ist und dessen Arbeitsschritte anhand
eines Blockijagramms in Fig.2 erläutert werden.
Zuerst werden an einem in sterilem Zustand gehaltenen Arbeitsplatz 1 Saatzellen und eine vorgegebene Menge
einer Nährlösung in mehrere Kulturflaschen 2a, 2b,... gegeben und die Kulturflaschen 2a, 2b mit entsprechenden
Stopfer dicht verschlossen. Sodann werden die Kulturflaschen 2a, 2b,... in einen unter einer speziellen
Gasatmosphäre gehaltenen Brütschrank 3 eingesetzt und durch Entfernen der Stopfen geöffnet Jede der
Kulturflaschen 2a, 2b,... wird auf einem Paar drehbarer Rollen 4a, 46 angeordnet und mit einer vorgegebenen
Geschwindigkeit so gedreht, daß die Zellen in ihnen zusammen mit der Nährlösung gedreht und bewegt und
an den innenwänden der Kulturflasche. 2a, Ib, ...
eingesät und vermehrt werden. Nach Beendigung der im voraus festgelegten Vermehrung im Brütschrank 3
werden die Kulturflaschen 2a, 2b, ... mit den Stopfen wieder dicht verschlossen und zum Arbeitsplatz 1
zurückgebracht, wo die gezüchteten Zellen in neue Kulturflaschen erneut eingesägt werden.
Um die gezüchteten Zellen in neue Kulturflaschen einsäen zu können, muß zuerst aus den Kulturflaschen
2a, 2b. ..„ in denen die im voraus festgelegte
Vermehrung durchgeführt wurde, die Nährlösung entfernt werden. Sodann werden die an der Innenwand
der Kulturflasche 2a, 26,... eingesäten und gezüchteten Zellen durch Einspritzen einer Pufferlösung gewaschen.
Nach dem Wegschaffen der Pufferlösung wird dann eine Enzymlösung, z. B. Trypsin o. dgl, eingespritzt, die
bewirkt, daß sich die eingesäten und gezüchteten Zellen von der Flaschenwand leicht ablösen lassen. Nach dem
Entfernen der Enzymlösung wird neue Nährlösung eingespritzt, die dann mittels einer Pipette wiederholt
aufgesaugt und abgegeben wird, so daß d:? gezüchteten
Zellen von der Flaschenwand gelöst und in einzelne Zellen getrennt werden, welche durch Umrühren bzw.
Bewegen in der Nährlösung dispergiert werden. Die so
erhaltene Zellenaufschlämmung wird in eine oder mehrere neue Kulturflaschen weiter aufgeteilt.
Bei dem in F i g. I dargestellten Kulturverfahren wird. wie vorstehend beschrieben, eine gewünschte Menge
Zellen durch Wiederholen der Einsaat und der Roller-Züchtung erhalten. Zum Neueinsäen von Zellen
ist es jedoch notwendig, die Zellenaufschlämmung umzufüllen in eine Kulturflasche von größerem
Fassungsvermögen als die, mit der die gerade beendete Vermehrung durchgeführt worden ist, oder es werden
mehrere Kulturflaschen von gleichem Fassungsvermögen wie die zuvor benutzte vorbereitet, in welche die
Zellenaufschlämmung mit jeweils gleicher Menge eingespritzt und aufgeteilt wird. Mit einem solchen
Verfahren ist daher ein Züchtungsvorgang umständlich, und es besteht die Möglichkeit, daß die Zellen beim
Neueinsäen kontaminiert werden. Ferner ist es notwendig, die zu züchtenden Zellen zwischen dem Arbeitsplatz
1 und dem Brutschrank 3 umlaufen zu lassen, so daß die Vorrichtung nachteilig große Abmessungen
bekommt.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, die vorstehend beschriebenen verschiedenen Nachteile herkömmlicher
Kulturverfahren auszuschalten und ein Verfahren zu schaffen, mit dem sich ausgehend von einer kleinen
Menge Saatgeweben und -zellen in einfachen Arbeitsschritten und ohne jegliche Gefahr der Kontamination
eine große Menge biologischer Gewebe und Zellen züchten läßt, sowie eine Vorrichtung Tür Züchtung
biologischer Substanzen, die kleine Abmessungen ha', und einfach aufgebaut ist und bei einfacher Steuerung
und mit einfachen Arbeitsschritten die biologischen Zellen oder Gewebe wirkungsvoll zu vermehren
vermag.
Diese Aufgabe ist mit dem Verfahren gemäß Anspruch 1 und der Vorrichtung gemäß Anspruch 5
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den zugehörigen Unteransprüchen gekennzeichnet.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand schematischer Zeichnungen näher
erläutert Es zeigen
F i g. 3 ein Diagramm zur Verdeutlichung einer Ausführungsform des Kulturverfahrens gemäß der
Erfindung.
F i g. 4 ein Blockdiagramm, in dem aufeinanderfolgende Arbeitsschritte des Kulturverfahrens gemäß der
Erfindung dargestellt sind,
F i g. 5 eine teilweise aufgeschnittene Schrägaußenansicht einer Ausführungsform einer Züchtvorrichtung
gemäß der Erfindung.
F i g. 6 eine teilweise geschnittene Schrägansicbt
einer Ausführungsform eines Kulturgefäßes für die Vorrichtung gemäß F i g. 5 und
F i g. 7 einen Querschnitt durch dasselbe Kulturgefäß.
Bei dem in F i g. 3 und 4 dargestellten Verfahren werden die zu züchtenden biologischen Gewebe oder
Zellen, nachfolgend als Zellen bezeichnet, zusammen mit einer Nährlösung in einem Kulturgefäß 10
aufbewahrt. Das beim gezeigten Beispiel als Flasche ausgebildete Kulturgefäß 10 wird dann zuerst an einem
in sterilem Zustand gehaltenen Arbeitsplatz 11 geöffnet,
und nach dem Entfernen der alten Nährlösung aus dem Kulturgefäß 10 wird dessen Innenseite mit einer
Pufferlösung bespült. Danach wird mit Trypsin eine Enzymbehandiung vorgenommen, um das Ablösen der
an der Innenwand des Kulturgefäßes 10 eingesäten Zellen zu erleichtern. Nach dem Entfernen des Trypsins
wird in nahezu der gleichen Men^e wie die zuvor weggeschaffte Nährlösung eine neue Nährlösung in das
Kulturgefäß 10 eingespritzt und mit einer Pipette 12 bewegt, und werden die Zellen abgelöst, getrennt und in
der Nährlösung dispergiert. Danach wird die Zellenaufschlämmung in je einer bestimmten Menge auf mehrere
andere Kulturgefäße aufgeteilt; in eines davon wird weitere neue Nährlösung eingespritzt und die Aufschlämmung
wird auf eine im voraus festgelegte Zellenkonzentration verdünnt. Sodann wird die so
verdünnte ZeMpnaufschlämmung. die Probelösung, in
ein Kulturgefäß 13 umgefüllt.
Das Kulturgefäß 13 verfügt über eine im voraus festgelegte Einsaatfläche, und in seinem Innern w'rd
eine spezielle Gasatmosphäre aufrechterhalten, die beim gezeigten Beispiel durch einen COrAnteil von
5%, Luft 95%, Feuchtigkeit 1ÖÖ% und eine Temperatur von 37°C bestimmt ist. Das Kulturgefäß 13 hat ferner
einen Einlaß 17 zum wahlweisen Einspritzen oder Einleiten der schon genannten Probelösung, von
Nährlösung aus einem Behälter 14, Pufferlösung uus
einem Behälter 15 und Enzymlösung aus einem Behälter
1β sowie einen Auslaß 18 zum wahlweisen Entfernen bzw. Ausleiten dieser Lösungen
Zuerst wird über den Einlaß 17 eine solche Menge der genannten Probelösung in das Kulturgefäß 13 eingespritzt,
daß ein Teil der Einsaatfläche eingetaucht ist: nach dem Bewegen oder unmittelbar nach dem
Einspritzen läßt man die Züchtung bei unbewegter oder stationärer Kultur beginnen. Der Einsaat- und Vermehrungszustand
der Zellen an einem Teil der Einsaatfläche im Kulturgefäß 13 wird mit einer Vermehrungsstatus-Feststellvorrichtung
19, beispielsweise mit einem Mikroskop u. dgl., festgestellt. Nachdem mit der
Feststellvorrichtung 19 die Beendigung einer im voraus festgelegten Vermehrung an der Einsaatfläche festgestellt
worden ist, wird die im Kulturgefäß 13 benutzte Nährlösung über den Auslaß 18 entfernt. Danach wird
Pufferlösung aus dem Behälter 15 eingespritzt, um die an der Einsaatfläche gezüchteten Zellen zu waschen,
und dann ausgeleitet. Sodann wird aus dem Behälter 16 Enzymlösung eingespritzt, um das Ablösen der eingesäten
Zellen von der Einsaatfläche zu erleichtern. Nach dem Entfernen der Enzymlöstng wird neue Nährlösung
aus dem Behälter 14 eingespritzt, und werden dann die Zellen von der Einsaatfläche abgelöst und in einzelne
Zellen getrennt, die dann in der Nährlösung dispergiert werden. In diesem Falle können die Zellen und die
Nährlösung bewegt werden, beispielsweise durch Drehen oder Schütteln der Einsaatfläche im Kulturgefäß
13. Die Menge der aus dem Behälter 14 neu eingespritzten Nährlösung wird so gewählt, daß die
Zellenkonzentration nahezu gleich ist mit der in der anfänglichen Saatzellenaufschlämmung. Diese Zellenkonzentration
kann vor. während oder nach dem Bewegen eingestellt werden.
Danach werden in demselben Kulturgefäß 13 an den vermehrten Zellen nacheinander die vorstehend beschriebenen
Arbeitsschritte wiederholt, also Züchtung bei stationär gehaltener Kultur — Feststellung des
Vermehrungsstatus — Wegschaffen der Nährlösung — Behandlung mit Pufferlösung — Behandlung mit Enzym
— Einspritzen von Nährlösung — Bewegen. Daraus ergibt sich für die anfänglich injizierten Zellen eine
Aufeinanderfolge von Züchtungsvorgängen, mit denen sich eine starke Vermehrung der Zellen erzielen läßt.
Gemäß dem beschriebenen Verfahren läßt sich also eine gewünschte Zahl aufeinanderfolgender Züchtungsvorgänge in einem einzigen Kulturgefäß durchführen,
ohne daß eine künstliche Neueinsaat vorgenommen wird. Folglich genügt als »Saatgut« eine kleine Menge
von Zellen, und es besteht keine Möglichkeit der Kontamination. P-t außerdem verschiedene Behandlungen
in ein und demselben Kulturgefäß durchgeführt werden, lassen sich homogen entwickelte Zellen
erhalten, und ist der Vorgang vergleichsweise einfach.
Außerdem ist es bei dem beschriebenen Verfahren von Vorteil, wenn zur Züchtung von zu vermehrenden
Zellen die Einsaatfläche im Kulturgefäß leicht bewegt wird. Daneben ist es vorteilhaft wenn nach dem
Verdünnen der vermehrten Zellen auf eine im voraus festgelegte Konzentration mittels einer Nährlösung die
Zellenaufschlämmung über den Auslaß 18 und den Einlaß 17 umgewälzt wird. Auf diese Weise werden die
vermehrten Zellen und die Nährlösung zwangsläufiger und gleichmäßiger bewegt, so daß eine Zellenaufschlämmung
mit einheitlichem pH-Wert und somit homogen entwickelte Zeilen erhalten werden können.
Ferner wird bei dem beschriebenen Verfahren in dem ZeitDunkt, wo die Zellen sich über die gesamte
Einsaatfläche vermehrt haben oder einen gewünschten Vermehrungsstatus erreicht haben, die sukzessive oder
Kettenzüchtung gestoppt, und die Zellen können zu diesem Zeitpunkt über den Auslaß 18 entsprechend den
vorstehend beschriebenen Arbeitsschritten ähnlichen Behandlungsschritten entfernt werden.
Gemäß F i g. 5. die den wesentlichen Teil einer Ausführungsform einer Züchtvorrichtung zeigt, hat ein
Kulturgefäß 30 eine Vielzahl, beim gezeigten Beispiel 64 drehbare scheibenförmige Einsaatplatten 31. die durch
nicht gezeichnete Abstandsstücke mit vertikalem Zwischenabstand und waagerecht angeordnet sind. Die
Einsaatplatten 31 sind mit einer Antriebswelle 32 lösbar drehfest verbunden und von einem Motor 33 drehantreibbar.
An seinem oberen Teil weist das Kulturgefäß 30 einen Einlaß 35 für die Flüssigkeitszufuhr auf, ein
Atmosphärensieuerventil 36, einen Gasauslaß 37 und eine Sterilisiervorrichtung 38. Mit dem Einlaß 35 lassen
sich wahlweise eine Probelösung einspritzen, die durch Aufschlämmen anfänglich vorhandener Zeilen iriii einei
vorbestimmten Konzentration in einer Nährlösung hergestellt wurde, und chemische Lösungen aus einem
Behälter 41 für Nährlösung, einem Behälter 42 für Pufferlösung und einem Behälter 43 für Enzymlösung.
Die Probelösung wird durch eine nicht gezeichnete selbsttätige Dichtvorrichtung hindurch eingespritzt,
beispielsweise durch einen Stopfen aus Kautschuk o. dgl., und durch eine Vorwärmevorrichtung 44. wogegen
die chemischen Lösungen aus den Behältern 41, 42 und 43 über ein nicht gezeichnetes Ventil, einen nicht
gezeichneten Filter und die Vorwärmevorrichtung 44 eingespritzt werden. Das Atmosphärensteuerventil 36
ist über einen nicht gezeichneten Filter und ein Ventil an einen Zylinder 50 für CO2-GaS angeschlossen und leitet
CO2 und Luft im richtigen Mischungsverhältnis (CO2: 5%, Luft: 95%) ein, um die in das Kulturgefäß 30
eingespritzte Nährlösung auf einem konstanten pn-Wert zu halten. Der Gasauslaß 37 leitet das nach
dem Sterilisieren zurückgebliebene Gas oder die während der Züchtung zugeführte Luft über ein nicht
gezeichnetes Ventil und einen Filter aus. Die Sterilisiervorrichtung 38 ist über einen nicht gezeichneten Filter
und ein Ventil an ein Sterilisiergerät, wie z. B. einen Äthylenoxidgaserzeuger, angeschlossen und dient zum
Sterilisieren, vor Beginn des Züchtungsvorganges, des Teiles des Kulturgefäßes 30 o. dgL an dem Zellen
eingesät werden sollen.
Das Kulturgefäß 30 hat eine Bodenplatte 30a, an der ein Flüssigkeitsauslaß 51 ausgebildet ist. aus dem sich
mittels einer Pumpe 52 und eines Ventils 53 die im Verlaufe der Züchtung in das Kulturgefäß 30 eingespritzte
Lösung wahlweise ausleiten oder rückgewinnen läßt und der zusammen mit der Pumpe 52, einem Ventil
54, der Vorwärmevorrichtung 44 und dem Einlaß 35 zum Umwälzen der Zellenaufschlämmung nach Erreichen
einer vorbestimmten Vermehrung dient.
Das Kulturgefäß 30 weist in einer Seitenwand 30b eine nicht gezeichnete Heizvorrichtung auf, die dazu
dient, mit Steuerung durch ein Temperatursteuergerät 55 im Innern des Kulturgefäßes 30 eine vorbestimmte
Temperatur (37° C) zu halten. Ferner ist in einen Flüssigkeitströmungsweg zwischen der Pumpe 52 und
dem Einlaß 35 für die Flüssigkeitszufuhr ein Beobachtungsgerät 56 eingebaut mit dem sich auf fotoelektrischem
Wege oder durch Verarbeiten von Bildinformationer.
eine Kultur- bzw. Populationsdichte der Zellenaufschlämmung
nach einer vorbestimmten Vermehrung feststellen läßt. Im Kulturgefäß 30 sind an der
Einsaatplatte 31 mehrere nicht gezeichnete Vorrichtungen angeordnet, nämlich eine Feststellvorrichtung zum
Feststellen des Vermehrungsstatus der Zellen und eine Abtastvorrichtung zum Steuern der Gasatmosphäre
und der Temperatur ί·η Kulturgefäß 30 und des
pH-Wertes der Nährlösung, die mit einem Steuergerät, beispielsweise mit einem Kleinrechner o. dgl., zusammenwirke
,i, das ausgehend von Informationen, die von den genannten Feststell- oder Abtastvorrichtungen und
vom Beobachtungsgerät 56 geliefert werden, durch Betätigen der verschiedenen Ventile die Züchtungsarbeitsschritte
steuert. Die Feststellvorrichtung für den Vermehrungsstatus kann von einem Objektiv beispielsweise
eines vertikalen Mikroskops gebildet sein, das im Kulturgefäß 30 lösbar angeordnet ist.
Anhand (.nes Beispiels werden nachfolgend in der
Reihenfolge ihres Ablaufes die Arbeitsschritte beim Züchten von Zellen mit der Vorrichtung gemäß Fig. 5
bis 7 beschrieben.
gesamten Oberseite der untersten Einsaatplatte 31 angesiedelt und vermehrt haben.
7. Mit der Abtastvorrichtung für den Vermehrungsstatus wird die Vermehrung der Zellen über die
gesamte Einsaatplatte 31 festgestellt.
8. Mit der Pumpe 52 und dem Ventil 53 wird über den Flüssigkeitsauslaß 51 die alte Nährlösung entfernt.
9. Mit der Pumpe 46, dem zugehörigen Ventil und Filter und der Vorwärmevorrichtung 44 wird über
ίο den Einlaß 35 Pufferlösung aus dem entsprechenden
Behälter 42 eingespritzt, um die Zellen, die sich angesiedelt und entwickelt haben, damit zu
waschen. Danach wird die Lösung auf demselben Weg wie beim Arbeitsschritt (8) ausgeleitet.
10. Mit der Pumpe 47, dem zugehörigen Ventil und Filter und der Vorwärmevorrichtung 44 wird über
den Einlaß 35 Enzymlösung, beispielsweise Trypsin, aus dem entsprechenden Behälter 43 eingespritzt,
um das Ablösen der sich angesiedelt und vermehrt
20
1. Alle Ventile, mit Ausnahme des der Sterilisiervorrichtung
38 zugeordneten Ventils, sind geschlossen; die Sterilisiervorrichtung 38 wird zum Sterilisieren
des Innenraumes des Kulturgefäßes 30 betätigt.
2. Nach zeitlich ausreichender Sterilisierung wird die zurückgebliebene Luft über den Gasauslaß 37
ausgeleitet (gilt für das Sterilisieren mit Äthylenoxi'igds).
3. Über den Einlaß 35 für die Flüssigkeitszufuhr wird
in das Kulturgefäß 30 eine anfängliche Probelösung eingespritzt, die eine kleine Menge Saatzellen
enthält.
4. Mit der Pumpe 45, dem zugehörigen Ventil und Filter und der Vorwärmevorrichtung 44 wird aus
dem Behälter 41 Nährlösung über den Einlaß 35 in einer Menge eingespritzt, die ausreichend ist, um
die Zellen in der eingespritzten Probelösung sich mit einem vorbestimmten Vermehrungsfaktor
entwickeln zu lassen, der, wie weiter unten erläutert, 4 beträgt. Außerdem reicht bei diesem
Beispiel die Menge der Nährlösung aus, damit die unterste Einsaatplatte 31 in die Nährlösung
eingetaucht ist, und ist die Menge der Saatzellen so gewählt, daß sie etwa ein Viertel der Fläche der
Oberseite dieser Einsaatplatte 31 bedecken. In diesem Falle ist daher die Züchtung beendet, sobald
die Zellen an der Oberseite der untersten Einsaatplatte 31 eine dicht gepackte Monoschicht
bilden. Die Zellen lassen sich an der Oberseite der Einsaatplatte 31, die beispielsweise aus Titan,
Polytetrafluoräthylen oder Hartglas hergestellt ist, leicht einsäen, wogegen sie sich an der Unterseite
der Einsaatplatte 31 und an der Bodenplatte 30a des Kulturgefäßes 30 kaum ausstreichen lassen.
Das Kulturgefäß 30 ist aus einem Werkstoff, beispielsweise rostfreiem Stahl, an dem die Zellen
kaum eingesät werden können. Eine Zellenkolonie, die sich an der Unterseite der Einsaatplatte 31 und
an der Bodenplatte 30a entwickelt hat, kann daher vernachlässigt werden.
5. Der Motor 33 wird eingeschaltet, um die Einsaatplatte
31 zu drehen und die Zellen in der Nährlösung gleichmäßig zu verteilen.
6. Die Züchtung bei stationär gehaltener Kultur wird durchgeführt durch Beibehalten der richtigen
Gasatrnosphäre, Temperatur und Feuchtigkeit im
Kulturgefäß 30 und des richtigen pH-Wertes der
Nährlösung und bis sich die Zellen über der erleichtern. Danach wird die Lösung auf demselben
Wege wie beim Arbeitsschritt (8) ausgeleitet.
11. Auf demselben Wege wie beim Arbeitsschriti (4)
wird aus dem Behälter 41 Nährlösung in das Kulturgefäß 30 eingespritzt, während der Motor 33
eingeschaltet ist, um die Einsaatplatte 31 mit hoher Geschwindigkeit zu drehen. Dadurch werden die
angesiedelten Zellen von der Einsaatplatte 31 abgelöst, bewegt, getrennt und in der Nährlösung
dispergiert. In diesem Falle wird die Menge der Nährlösung auf das 4fache der im Arbeitsschritt (8)
entfernten Nährlösungsmenge erhöht, da als Vermehrungs- oder Wachstumsfaktor der Faktor 4
gewählt ist, oder die Nährlösung wird mit der 4fachen Menge eingespritzt und bewegt. Eine
vorteilhafte andere Möglichkeit besteht darin, die Zellen mit einer geringeren Menge der Nährlösung
zu bewegen und die Restmenge Nährlösung dann danach einzuspritzen. Dabei sind dann die untersten
vier Einsaatplatten 31 in die Lösung eingetaucht.
12. Die Zellenaufschlämmung im Kulturgefäß 30 wird über den Flüssigkeitsauslaß 51, die Pumpe 52, das
Ventil 54, die Vorwärmevorrichtung 44 und den Einlaß 35 umgewälzt.
13. Die Arbeitsschritte (6) bis (12) werden nacheinander wiederholt, wobei die Zellen an allen 64
Einsaatplatten 31 eingesät und vermehrt werden.
14. Die Arbeitsschritte (8) bis (12) werden nacheinander wiederholt, und die Zellenaufschlämmung, die
sich in einem vorbestimmten Maße vermehrt hat, nämlich, beim gezeigten Beispiel, um das 256fache
der anfänglichen Zellenmenge, wird auf demselben Wege rückgewonnen. Außerdem entspricht in
diesem Falle die Menge der Nährlösung etwa dem !fachen Betrag des Vermehrungsfaktors.
Gemäß dem vorstehend beschriebenen Beispiel wird die Zellenaufschlämmung nach der Vermehrung durch
das Kulturgefäß 30 umgewälzt, so daß die Bewegung zwangsläufiger und der pH-Wert der Nährlösung
einheitlicher wird. Ferner wird als Sterilisiergerät ein Äthylenoxidgaserzeuger o. dgL verwendet, so daß sich
die Sterilisierung bequem und vorteilhaft durchführen läßt
Mit der vorstehend beschriebenen Brütvorrichtung werden Zellen in aufeinanderfolgenden Arbeitsschntten
in ein und demselben Kulturgefäß vermehrt, so daß nicht nur die aufeinanderfolgenden Entwickle !gsschritte
durchgeführt werden können, sondern auch die Vorrichtung mit kleinen Abmessungen und einfachem
Aufbau ausbildbar ist. Folglich läßt sich mit einer einzigen Vorrichtung aus einer kleinen Menge Zellen
eine große Menge Zellen kontinuierlich darstellen, wird die Steuerung vergleichsweise einfach und läßt sich auch
eine Automatisierung leicht durchführen. Ferner werden die Zellen im Verlaufe der aufeinanderfolgenden
Entwicklungsschritte nicht aus dem Kulturgefäß herausgenommen, so daß ohne Gefahr einer Kontamination
homogene Zellen erhalten werden können.
Die Vorrichtung kann eine Vielzahl von Einsaatplatten aufweisen, die schirmförmig mit schräger Fläche
ausgebildet sind. Daneben ist es von Vorteil, wenn die Zellen durch Drehen der Einsaatplatten mit kleiner
Geschwindigkeit vermehrt werden. Durch Bewegen und Drehen in r"er Nährlösung können auf diese Weise
die an der Oberseite der Einsaatplatten anhaftenden Zellen stets mit einer neuen Nährlösung in Berührung
gebracht werden. Folglich läßt sich der Wachstumseffekt verbessern. Ferner ist es nicht immer notwendig,
nach dem Trennen und Dispergieren der sich vermehrt habenden Zellen in einer neuen Nährlösung die
Zellenaufschlämmung umzuwälzen. Außerdem ist der Vermehrungsgrad nicht auf das 4fache beschränkt,
sondern es kann jeder beliebige Wachstumsfaktor, wie z. B. 2, 8 o. dgl., gewählt werden, und es besteht die
Möglichkeit, die Anzahl der Einsaatplatten dementsprechend zu ändern. Ferner läßt sich die Zellenaufschlämmung
aus dem Kulturgefäß rückgewinnen, sobald sich die Zellen auf eine beliebig festgelegte Menge vermehrt
haben.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Verfahren zum Züchten von Geweben, Zellen, Vakzinen, Viren und dgl, in einem im wesentlichen
geschlossenen Kulturgefäß mit einer Einsaatfläche,
bei dem
a) in das Ku'turgefäß eine vorgegebene kleine Menge biologischer Substanzen zusammen mit
einer vorgegebenen Menge einer Nährlösung so hoch eingefüllt wird, daß nur ein im voraus
festgelegter Abschnitt der Einsaatfläche (Einsaatplatte 31) in die Nährlösung eingetaucht ist,
in der die biologischen Substanzen dispergiert sind,
b) die biologischen Substanzen an dem eingetauchten Abschnitt der Einsaatfläche unter
einer in gewünschter Weise gesteuerten Atmosphäre vermehrt werden,
c) ein Agens nach der Vermehrung in das Kulturgefäß eingeführt wird, das das Ablösen
der vorkehrten biologischen Substanzen vom eingetauchten Abschnitt der Einsaatfläche erleichtert und danach ausgeleitet wird, und
d) anschließend eine Nährlösung in das Kulturgefäß eingeführt wird, um die abgelösten biologi-
sehen Substanzen darin gleichmäßig zu dispergieren,
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
JP13778678A JPS5564795A (en) | 1978-11-10 | 1978-11-10 | Method and apparatus for culturing living tissue or cell |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2945339A1 DE2945339A1 (de) | 1980-05-14 |
DE2945339C2 true DE2945339C2 (de) | 1983-01-05 |
Family
ID=15206801
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE2945339A Expired DE2945339C2 (de) | 1978-11-10 | 1979-11-09 | Verfahren und Vorrichtung zum Züchten von biologischen Substanzen |
Country Status (3)
Country | Link |
---|---|
US (1) | US4339537A (de) |
JP (1) | JPS5564795A (de) |
DE (1) | DE2945339C2 (de) |
Families Citing this family (15)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3144081C2 (de) * | 1981-11-06 | 1983-09-22 | Hoechst Ag, 6230 Frankfurt | Automatisiertes Verfahren zur Selektion von Zellklonen für Submerskulturen |
JPS58158182A (ja) * | 1982-03-15 | 1983-09-20 | Olympus Optical Co Ltd | 培養細胞の剥離方法およびその装置 |
US4446229A (en) * | 1982-12-30 | 1984-05-01 | Indech Robert B | Method of tissue growth |
FR2565598B1 (fr) * | 1984-06-06 | 1986-10-03 | Inst Nat Sante Rech Med | Appareil modulaire pour la culture cellulaire |
FR2567538B1 (fr) * | 1984-07-12 | 1986-12-26 | Inst Nat Sante Rech Med | Automate pour l'analyse et le clonage de cultures cellulaires ainsi que pour l'analyse bacteriologique |
JPS61100191A (ja) * | 1984-10-23 | 1986-05-19 | Teijin Ltd | 細胞培養方法 |
US4897358A (en) * | 1985-12-02 | 1990-01-30 | Carrasco Jose I | Tissue storage system |
JP2500472B2 (ja) * | 1993-10-06 | 1996-05-29 | 日本電気株式会社 | 細胞配列培養装置およびその方法 |
US5534423A (en) * | 1993-10-08 | 1996-07-09 | Regents Of The University Of Michigan | Methods of increasing rates of infection by directing motion of vectors |
US5811274A (en) * | 1994-12-09 | 1998-09-22 | The Regents Of The University Of Michigan | Methods, compositions and apparatus for cell transfection |
US5858642A (en) * | 1996-09-25 | 1999-01-12 | W.R. Grace & Co.-Conn. | Closed system for processing cells |
US6399375B2 (en) * | 1997-01-08 | 2002-06-04 | Demtek A/S | Method and apparatus for culturing cells and tissues |
JP4402249B2 (ja) * | 2000-03-31 | 2010-01-20 | 正仁 田谷 | 細胞培養方法、細胞培養装置及び記録媒体 |
JP4810093B2 (ja) * | 2004-12-28 | 2011-11-09 | オリンパス株式会社 | 培養観察装置および標本トレー保温装置および蓋 |
US20070170404A1 (en) * | 2006-01-20 | 2007-07-26 | No-Burn Investments, Llc | Fire retardant with mold inhibitor and insecticide |
Family Cites Families (9)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US3407120A (en) * | 1965-12-23 | 1968-10-22 | Abbott Lab | Tissue culture propagator and method |
US3732149A (en) * | 1970-09-16 | 1973-05-08 | Farmitalla Soc | Apparatus for the large scale growth of living cells |
GB1369593A (en) * | 1970-09-17 | 1974-10-09 | Wellcome Found | Culture apparatus |
US3933585A (en) * | 1972-06-14 | 1976-01-20 | Merck & Co., Inc. | Process for production of vaccines |
US3839155A (en) * | 1972-07-27 | 1974-10-01 | Merck & Co Inc | Cell and vaccine production |
CH563456A5 (de) * | 1972-08-18 | 1975-06-30 | Mueller Hans Maennedorf | |
US3941661A (en) * | 1974-01-16 | 1976-03-02 | The Curators Of The University Of Missouri | Roller culture bottle insert |
GB1525022A (en) * | 1975-05-21 | 1978-09-20 | Beecham Group Ltd | Cell culture method |
US4228243A (en) * | 1978-07-13 | 1980-10-14 | Toray Industries, Inc. | Cell culture propagation apparatus |
-
1978
- 1978-11-10 JP JP13778678A patent/JPS5564795A/ja active Granted
-
1979
- 1979-11-06 US US06/091,767 patent/US4339537A/en not_active Expired - Lifetime
- 1979-11-09 DE DE2945339A patent/DE2945339C2/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
Title |
---|
NICHTS-ERMITTELT |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
JPS5564795A (en) | 1980-05-15 |
JPS6231908B2 (de) | 1987-07-10 |
DE2945339A1 (de) | 1980-05-14 |
US4339537A (en) | 1982-07-13 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE2945339C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Züchten von biologischen Substanzen | |
DE69305163T2 (de) | Reaktor mit veraenderlichem volumen und zellkulturverfahren | |
DE3586892T2 (de) | Vorrichtung zum trennen von zellen. | |
DE2934328C2 (de) | Verfahren zur Kultivierung matrixgebundener biologischer Zellsysteme sowie Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens | |
DE2633085A1 (de) | Vorrichtung zum automatischen zuechten lebender gewebe oder zellen | |
EP1083984B1 (de) | Verfahren zur mehrschichtigen besiedlung von substraten mit biologischen zellen und dafur verwendbare besiedlungsvorrichtungen | |
DE10322054B4 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Kultivierung von Zellen | |
CH669606A5 (de) | ||
DE2809032A1 (de) | Vorrichtung zum zufuehren von fluessigkeit fuer einen automatischen brutschrank | |
DE2626733B2 (de) | Verfahren zum automatischen und fortgesetzten Züchten lebender Gewebe oder Zellen durch Gewebezucht | |
DE2146429A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Züchtung von Kulturen | |
DE2348692A1 (de) | Verfahren zur kontinuierlichen automatischen zuechtung bzw. reifung sowie bestimmung von bakterienkulturen und vorrichtungen zu seiner durchfuehrung | |
DE2737589A1 (de) | Apparat zur sequentiellen behandlung einer oder mehrerer proben von zellmaterial mit einer mehrzahl von behandlungsfluessigkeiten | |
CH663422A5 (de) | Verfahren und fermenter zur zuechtung von gewebezellen. | |
DE19801763A1 (de) | Kulturvorrichtung und Verfahren zur Kultivierung von Zellen oder Gewebekomponenten | |
DE2429574C2 (de) | ||
EP0421211B1 (de) | Reaktor zur Durchführung von biologischen in vitro-Prozessen, Verfahren zur Durchführung eines biologischen in vitro-Prozesses und Verwendung des Reaktors und des Verfahrens | |
EP1935973A1 (de) | Kulturvorrichtung für aquatische Organismen | |
DE3390269T1 (de) | Fermenter | |
DE3790915C2 (de) | ||
CH648345A5 (de) | Verfahren zur kultivierung von zellen auf einem feststoffsubstrat und vorrichtung zur ausfuehrung des verfahrens. | |
DE10208311B4 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Kultivierung von Gewebezellen | |
EP0207103A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zur kultivierung und behandlung von biokatalystoren | |
DE2750172A1 (de) | Antriebsvorrichtung fuer einen automatischen brutschrank | |
CH525959A (de) | Vorrichtung zur Züchtung von Gewebezellen auf der Oberfläche von Trägerkörpern |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
OAP | Request for examination filed | ||
OD | Request for examination | ||
8136 | Disposal/non-payment of the fee for publication/grant | ||
8180 | Miscellaneous part 1 |
Free format text: WIEDEREINSETZUNG IN DEN VORHERGEHENDEN STAND |
|
D2 | Grant after examination | ||
8364 | No opposition during term of opposition | ||
8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |