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DE2944945A1 - Brennertopf fuer fluessige brennstoffe - Google Patents

Brennertopf fuer fluessige brennstoffe

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Publication number
DE2944945A1
DE2944945A1 DE19792944945 DE2944945A DE2944945A1 DE 2944945 A1 DE2944945 A1 DE 2944945A1 DE 19792944945 DE19792944945 DE 19792944945 DE 2944945 A DE2944945 A DE 2944945A DE 2944945 A1 DE2944945 A1 DE 2944945A1
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DE
Germany
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burner
holes
burner pot
pot
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Application number
DE19792944945
Other languages
English (en)
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DE2944945C2 (de
Inventor
Ferdinand 6348 Herborn Selzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oranier Heiz- und Kochtechnik 35683 Dillenbu GmbH
Original Assignee
FRANK'SCHE EISENWERKE AG 6340 DILLENBURG
Frank Sche Eisenwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRANK'SCHE EISENWERKE AG 6340 DILLENBURG, Frank Sche Eisenwerke AG filed Critical FRANK'SCHE EISENWERKE AG 6340 DILLENBURG
Priority to DE19792944945 priority Critical patent/DE2944945A1/de
Publication of DE2944945A1 publication Critical patent/DE2944945A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2944945C2 publication Critical patent/DE2944945C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D5/00Burners in which liquid fuel evaporates in the combustion space, with or without chemical conversion of evaporated fuel
    • F23D5/02Burners in which liquid fuel evaporates in the combustion space, with or without chemical conversion of evaporated fuel the liquid forming a pool, e.g. bowl-type evaporators, dish-type evaporators
    • F23D5/04Pot-type evaporators, i.e. using a partially-enclosed combustion space

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Evaporation-Type Combustion Burners (AREA)

Description

  • Brennertopf für flüssige Brennstoffe
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Brennertopf für flüssige Brennstoffe mit einem Boden, einem zylindrischen Mantel, in dem sich auf mehreren Mantelkreisen Öffnungen vorzugsweise in Form von in Reihen angeordneten Löchern für den Luftzutritt befinden, sowie mit zumindest einem im Topfinnern eingelegten Brennerring, der im Abstand von der Innenfläche des Mantels angeordnet ist. Gleichzeitig bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zur Anordnung der Löcher in dem Brennermantel.
  • Ein Brennertopf der eingangs genannten Art ist zum Beispiel dem DE-GM 71 39 671 zu entnehmen. Derartige Brennertöpfe werden ohne besondere Zuluftförderung durch einen Lüfter oder ähnliches betrieben, und beispielsweise in Ölöfen und Ölkesseln benutzt. Die zur Verbrennung notwendige Zuluft wird durch den vom Kamin erzeugten Unterdruck, durch im zylindrischen Mantel auf mehreren Mantelkreisen befindlichen Öffnungen, angesaugt. Dabei sind die Löcher derart im Mantel angeordnet, daß die Luftzufuhr in etwa tangential zu der Mantelinnenfläche verläuft. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß eine gute Verwirbelung zwischen den aufsteigenden Öldämpfen und der eintretenden Luft im Randbereich erfolgen kann. Dieser Verbrennungszustand läßt sich optimal nur für eine bestimmte Ölmenge und einen bestimmten Schornsteinzug erreichen. In der Praxis kann ein bestimmter Schornsteinzug nicht definiert werden und die Ölmenge wird entsprechend dem jeweiligen Wärmebedarf dosiert zugeführt. Dies bedeutet beispielsweise, wenn ein hoher Schornsteinzug vorhanden ist, die benötigte Ölmenge jedoch relativ gering ist, daß die Verbrennung einen hohen Luftüberschußanteil aufweist, der wiederum einen schlechten Wirkungsgrad des Gesamtgerätes hervorruft. Umgekehrt führt ein geringer Schornsteinzug, in Verbindung mit einer größeren Ö1-menge, zur unvollständigen Verbrennung und damit zur CO-Bildung, die ebenfalls einen schlechten Wirkungsgrad hervorruft und gleichzeitig erheblich zur Umweltverschmutzung beiträgt. Wird eine größere Ölmenge einem bereits in Betrieb befindlichen heißen Brennertopf zugeführt, kann diese sofort verdampfende Menge sich nicht vollständig mit der Zuluft v-ermischen, ein Teil des Öldampfes geht unverbrannt in den Schornstein und führt durch Kondensation an den Schornsteinwandungen zu Versottungserscheingungen und gleichzeitig zur Energieverschwendung, da die in diesem Öl vorhandene Heizkraft nicht ausgenutzt wird. Bei Versuchen mußte man immer wieder feststellen, daß besonders bei Brennertöpfen mit größerem Außendurchmesser und hoher Leistung, wie sie vorzugsweise in Warmwassererzeugern und Warmluftgeräten verwendet werden, unverbranntes Öl im Abgas vorhanden war. Herstellungstechnisch zeigen die eingangs genannten Brennertöpfe die Schwierigkeit, daß die Löcher zunächst in die Mantelfläche gestanzt werden, um diese zur Erzielung der gewünschten Strömungsrichtung der eintretenden Luft zu verschränken. Diese Tätigkeit wird von Hand oder von einer Maschine Loch für Loch durchgefiihlt, wodurch die Herstellung eines entsprechenden Brennertopfes sehr zeit- und damit kostenaufwendig ist.
  • Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Brennertopf der eingangs genannten Art derart auszugestalten, daß sichergestellt ist, daß sowohl bei kleinster als auch bei größter Brennerstellung, weitestgehend unabhängig von einem durch den Schornstein gebildeten Unterdruck, eine vollständige Verbrennung der Öldämpfe erfolgt, so daß demzufolge kein unverbranntes Öl in die Abgase gelangen kann. Außerdem soll der C02-Gehalt wesentlich erhöht werden, wodurch der Wirkungsgrad des ölbeheizten Geräts optimiert und damit Energie eingespart wird. Schließlich soll erzielt werden, daß durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Brennertopfes eine einfachere und zeitsparende Herstellung möglich wird, um einen kostengünstigen Brennertopf zur Verfügung stellen zu können.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwei Brennerringe im Abstand zueinander und jeweils im Abstand zu der Innenfläche des Mantels angeordnet sind, daß das Profil des oberen Brennerrings V-förmig und das Profil des unteren Brennerrings U-förmig ausgebildet ist, wobei die Brennerringe jeweils von Lochreihen umgeben sind.
  • Durch die erfindungsgemäße Lehre hat man im Gegensatz zu dem deutschen Gebrauchsmuster 71 39 671 erneut den Gedanken aufgegriffen, anstelle eines einzigen Brennerringes zwei Brennerringe oder Flammleitringe in den Brennertopf anzuordnen. Dabei hat man jedoch die Brennerringe derart ausgestaltet, daß die eintretende Luft einerseits eine vollständige Verwirbelung, sowohl im Randbereich als auch in der Mitte des Brennertopfes, mit den aufsteigenden Öldämpfen herbeiführt, andererseits durch Wirbelbildung einen Luftüberschuß vermeidet, so daß auch bei den zuvor beschriebenen Extrembedingungen eine vollständige Verbrennung und damit eine Energieeinsparung erfolgt und darüberhinaus die Umweltverschmutzung reduziert wird. Dieses Ergebnis war vor vornherein nicht zu erwarten und daher überraschend. Die gute Verwirbelung ist möglicherweise dadurch zu erklären, daß nicht nur die Brennerringe unterschiedliche Formen aufweisen, was an und für sich bekannt ist, sondern daß insbesondere der untere Brennerring U-förmig ausgebildet ist. Verstärkt wird die Wirkung des unteren Brennerrings durch die V-förmige Ausgestaltung des oberen Brennerringes. Dieser besteht vorzugsweise aus drei konzentrisch angeordneten Abschnitten, von denen die inneren Abschnitte zueinander und zum Brennertopfradius einen Winkel einschließen. Mit anderen Worten zeigen Abschnitte des oberen Brennerrings einen Anstellwinkel zu dem Brennerradius, so daß auf diese Flächen auftreffende Zuluft abgelenkt und zum Topfinneren geführt wird, wodurch erkennbar auch im Mittenbereich des Brennertopfes eine gute Verwirbelung erzielt wird.
  • Eine gute Vermischung zwischen Öldampf und Zuluft hat sich dann gezeigt, wenn der dem Brennertopfinnern zugewandte Abschnitt zum Brennertopfradius einen Winkel zwischen 200 und 150, vorzugsweise von 180 umschließt.
  • Des weiteren hat sich herausgestellt, daß besonders gute Verbrennungsergebnisse erzielt werden, wenn die Breite jedes der äußeren Abschnitte des oberen Brennerrings in etwa gleich und ihre Summe geringer als die halbe Breite des inneren Abschnitts ist. Dabei verläuft der äußere Abschnitt vorzugsweise parallel oder nahezu parallel zum Brennertopfboden.
  • Der untere Brennertopfring, der - wie erwähnt - U-förmig ausgebildet ist, besteht aus einem parallel zum Brennertopfboden verlaufenden Bodenabschnitt mit zwei parallel zueinander angeordneten, nach oben gerichteten Schenkeln. Die Optimierung der Verwirbelung wird dann erreicht, wenn der Abstand zwischen den Schenkeln 5 bis 6-fach größer als die jeweilige Schenkelhöhe ist.
  • Die Funktionstüchtigkeit des erfindungsgemäßen Brennertopfes hängt auch entscheidend von der Anordnung und Ausgestaltung der in dem Mantel des Brennertopfes angeordneten Löcher ab. So werden überaus gute Verbrennungsergebnisse erzielt, wenn der Durchmesser eines jeden Loches unterhalb des oberen Brennerringes gleich oder nahezu gleich ist. Vorzugsweise sollte in Bezug auf sämtliche Löcher der Durchmesser eines Loches im Vergleich zu einem unterhalb von diesem angeordneten Loch gleich oder größer sein.
  • Nach der erfindungsgemäßen Lehre ist es angebracht, daß zwischen den Brennerringen zwei Reihen von Löchern angeordnet sind, wobei die Summe aller Lochflächen einer Reihe von der Summe aller Lochflächen der anderen Reihe um weniger als 10 % abweicht. Aber auch die Summe aller Lochflächen der unmittelbar oberhalb des oberen beziehungsweise unmittelbar unterhalb des unteren Brennerrings angeordneten Reihen von Löchern beeinflußt den Wirkungsgrad des erfindungsgemäßen Brennertopfes nicht unwesentlich. Daher sollte deren Summe jeweils gleich oder nahezu gleich sein. Bei der Uberprüfung hinsichtlich des Zugbedarfs, der Rußbildung, des Regelbereichs und hinsichtlich der Optimierung des Wirkungsgrades hat sich herausgestellt, daß der Brennertopf vorzugsweise fünf Reihen von Löchern aufweist, von denen die Summe der Lochflächen der obersten Reihe größer als die Summe der Lochflächen jeder anderen Reihe von Löchern ist.
  • Damit die Zuluft unter gewünschten Winkel zum Brennerradius in dem Brennertopf eindringen kann, sind die Lochreihen zum Teil in Sicken, vorzugsweise in Außensicken angeordnet. Dabei sind die Löcher innerhalb der Sicken derart vorgesehen, daß die Normalen der Löcher auf die Mittelachse des Brennertopfes 'gerichtet sind und mit Ausnahme der untersten Reihe von Löchern parallel zum Brennertopfboden oder zum oberen Bereich des Brennertopfs orientiert verlaufen. Um den Anstellwinkel der Abschnitte des oberen Brennerringes in Bezug auf den Brennerradius zur Verwirbelung der Zuluft auszunutzen, ist vorzugsweise die Normale jedes der unmittelbar oberhalb des oberen Brennerrings angeordneten Löcher parallel zum Brennertopf orientiert.
  • Um ein einfaches Anordnen der Löcher in der Mantelfläche und eine gewünschte Einstellung der Löchernormalen zum Brennerradius herbeizuführen, ohne daß eine aufwendige, von Hand oder von einer Maschine durchzuführende Verschränkung der Löcher erfolgen muß, werden nach dem erfindungsgemäßen Verfahren die Löcher in Reihen in die Mantelfläche gestanzt und anschließend Sicken, vorzugsweise Außensicken im Bereich der Lochreihen zur Erzielung einer gewünschten Orientierung der Lochnormalen gebildet.
  • Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der Zeichnung.
  • Es zeigen: Fig. 1 einen Teilschnitt des erfindungsgemäßen Brennertopfes, Fig. 2 eine ausschnittsweise Ansicht des Brennertopfes nach Fig. 1, Fig. 3 eine Draufsicht auf einen im oberen Bereich des Brenertopfs angeordneten Brennerring, Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie A - B von Fig.
  • 3, Fig. 5 einen im unteren Bereich des Brennertopfs angeordneten Brennerring und Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie A - B von Fig.
  • 5.
  • Ein Brennertopf 10 besteht aus einem ringförmigen Brennerboden 12, auf dem ein Brennermantel 14 aufgesetzt ist. Flüssiger Brennstoff, beispielsweise leichtes Heizöl, tritt über eine Zuleitung 16 ein. Im nicht dargestellten Teil der Zuleitung befindet sich ein Regelventil zur Einstellung der Menge des zufließenden Brennstoffes und damit auch zur Einstellung der Heizleistung im bestimmten Regelbereich. Bei Inbetriebnahme wird der Brennertopf gezündet. Nachfließender Brennstoff verdampft und mischt sich mit durch Öffnungen im Mantel 14 eintretender Luft. Das Gemisch brennt dann als Heizflamme je nach Stellung des Regelventils im oder über dem Brennertopf 10. Die Öffnungen im Mantel 14 werden durch Löcher 26, 28, 30, 32, 34 gebildet, die auf Mantelkreisen in Form von Lochreihen angeordnet sind. Die Lochdurchmesser einer jeden Lochreihe sind üblicherweise gleichbleibend und die Löcher haben regelmäßige Abstände zueinander. Die Verteilung und Größe der Löcher sowie der Verlauf deren Normalen zum Brennerradius ist von wesentlicher Bedeutung für das Betriebsverhalten des Brennertopfs in einem Ofen.
  • Das bedeutet, daß der Rußwert in den Abgasen, die Brennergeräusche, die Heizleistung und der Regelbereich, bezogen auf die Topfgröße, ein hoher CO2-Gehalt, die Rückstandsbildung im Brennertopf sowie das Verhindern bei Vorliegen von unverbranntem Öl im Abgas davon abhängen. Des weiteren ist der Fig. 1 zu entnehmen, daß zwei Brennerringe 18 und 20 in einem Abstand a zu dem Brennermantel 14 und im Abstand zueinander im Inneren des Brennertopfes 10 angeordnet sind. Dabei ist das Profil des oberen Brennerringes 18 V-förmig und das Profil des unteren Brenneringes 20 U-förmig ausgebildet. Die Brennerringe 18 und 20 liegen auf in das Brennertopfinnere hineinragenden Vorsprüngen in Form von zum Beispiel Stiften oder Nieten 22 beziehungsweise 24 auf.
  • Der obere Brennerring 18 besteht aus drei Abschnitten 46, 48 und 50. Dies ist insbesondere den Fig. 3 und 4 zu entnehmen. Der innere Abschnitt 46 beschreibt vorzugsweise zu dem Brennertopfradius einen Winkel von 18°. Die Breite des inneren Abschnitts 46 ist so gewählt, daß sie doppelt so groß ist, wie die Summe der Breiten der äußeren Abschnitte 48 und 50. Dabei sind die letzteren Abschnitt 48 und 50 derart ausgebildet, daß der äußere Abschnitt parallel oder nahezu parallel zum Brennertopfradius verläuft, wohingegen der mittlere Abschnitt gleichfalls einen Winkel zu diesem umschließt. Damit der Brennerring 18 auf den Halterungen 22 gut aufliegen kann, sind an der Unterseite des Brennerringes spezielle Profile 52 eingelassen, die gewährleisten, daß der Brennerring 18 sicher auf den Halterungen 22 aufliegt.
  • Der untere Brennerring 20 ist - wie bereits erwähnt - U-förmig ausgebildet. Dies ist insbesondere den Fig. 5 und 6 gut zu entnehmen. Der Brennerring weist alf einer Peripherie zusätzliche Ausnehmungen 16 auf, die erforderlich sind, um den Brennerring 20 von oben über die Halterung 22 in den Bereich der unteren Halterung 24 einlegen zu können. Die U-förmige Gestaltung des unteren Brennerrings 20 wird durch einen Bodenbereich 54 mit zwei parallel zueinander angeordneten nach oben gerichteten Schenkeln 56 und 58 gebildet. Um eine gute Verwirbelung der einströmenden Zuluft mit den aufsteigenden Öldämpfen zu erzielen, ist der Abstand zwischen den Schenkeln 56 und 58 fünf bis sechsmal größer als die jeweilige Schenkelhöhe 56 beziehungsweise 58.
  • Wie bereits mehrmals ausgeführt worden ist, ist mit von ausschlaggebender Bedeutung für die Verwirbelung und demzufolge für den Wirkungsgrad des ölbeheizten Geräts die Anordnung der Löcher in der Mantelfläche.
  • Wie der Fig. 1 zu entnehmen ist, weist der erfindungsgemäße Brennertopf 10 fünf Lochreihen auf, in denen die Löcher 26 beziehungsweise 28 beziehungsweise 30 beziehungsweise 32 beziehungsweise 34 angeordnet sind.
  • Die Normalen der entsprechenden Löcher sind mit den Bezugszeichen 126, 128, 130, 132 und 134 bezeichnet.
  • Die Normalen der Löcher 26, 28, 30 und 34 beschreiben zu dem Brennertopfradius einen Winkel. Um die entsprechende Orientierung der Normalen zu erzielen, sind die Löcher auf Sicken, im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 auf Außensicken 36, 38, 40, 44 angeordnet.
  • Dadurch wird auf einfache Weise der Einstellwinkel der Lochnormalen eingerichtet. Mit Ausnahme der Löcher 26 der untersten Lochreihe beschreiben die oberen auf Sicken 38, 40, 44 angeordneten Normalen 128, 130, 134 der Löcher 28, 30 und 34 einen Winkel zum Brennerradius, der positiv orientiert ist, also zur oberen Öffnung des Brennertopfes 10 hinweist. Dagegen weisen die Normalen 126 der unteren Löcher 26 in Richtung auf den Brennertopfboden 42.
  • Nachstehend wird ein praktisch erprobtes Ausführungsbeispiel beschrieben.
  • Es handelt sich um einen Brennertopf mit einem Außendurchmesser von 178 mm und einer Gesamthöhe h von 158 mm. Die Brennerringe 18 und 20 sind im Abstand a = 2,12 mm von der Innenfläche des Brennermantels 14 angeordnet. Der Brennertopf 10 besteht aus insgesamt fünf Lochreihen, deren Abstand vom oberen Rand des Brennertopfes 10 wie folgt gewählt ist: Lochreihe 11 (Löcher 26) = 106,28 mm Lochreihe 12 (Löcher 28) = 80,98 mm Lochreihe 13 (Löcher 30) = 58,68 mm Lochreihe 14 (Löcher 32) = 40,40 mm Lochreihe 15 (Löcher 34) = 22,10 mm Die Anzahl der Löcher pro Lochreihe beläuft sich auf: 11 = 30 Stück mit Durchmesser 2,0 mm 12 = 19 Stück mit Durchmesser 2,0 mm 13 = 18 Stück mit Durchmesser 2,0 mm 14 = 19 Stück mit Durchmesser 2,5 mm 15 = 88 Stück mit Durchmesser 2,9 mm Daraus ergibt sich die Summe aller Loch flächen in mm2 von: 2 11 = 94,20 mm 12 = 59,66 mm 2 13 = 56,52 mm 2 14 = 93,29 mm 15 = 581,68 mm² Die Brennerringe 18 und 20 haben folgende Maße: Unterer Brennerring 20: Außendurchmesser = 172 mm Innendurchmesser = 115 mm Höhe der Schenkel = 5 mm Der obere Brennerring 18 weist gleichfalls einen äußeren Durchmesser von 172 mm auf, wohingegen der innere Durchmesser 122 mm beträgt. Die Höhe des Brennerringes im Bereich des inneren Abschnitts 46 beläuft sich auf maximal 7 mm, wobei die Höhe des Brennerrings 18 im mittleren Abschnitt (48)3 mm mißt.
  • Leerseite

Claims (17)

  1. Brennertopf für flüssige Brennstoffe Ansprüche: Brennertopf für flüssige Brennstoffe mit einem Boden, einem zylindrischen Mantel, in dem sich auf mehreren Mantelkreisen Öffnungen, vorzugsweise in Form von in Reihen angeordneten Löchern für den Luftzutritt befinden, sowie mit zumindest einem im Topfinneren eingelegten Brennerring, der im Abstand von der Innenfläche des Mantels angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Brennerringe (18, 20) im Abstand zueinander und jeweils im Abstand (a) zu der Innenfläche des Mantels (14) angeordnet sind, daß das Profil des oberen Brennerringes (18) V-förmig und das Profil des unteren Brennerrings (20) U-förmig ausgebildet ist, wobei die Brennerringe jeweils von Lochreihen (30, 32; 26, 28) umgeben sind.
  2. 2. Brennertopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Brennerring (18) aus drei konzentrisch zueinander angeordneten Abschnitten (46, 48, 50) besteht, von denen die inneren Abschnitte (46, 48) zueinander und zum Brennertopfradius einen Winkel einschließen.
  3. 3. Brennertopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Brennertopfinneren zugewandte Abschnitt (46) zum Brennertopfradius einen Winkel zwischen 200 und 150, vorzugsweise von 180 umschließt.
  4. 4. Brennertopf nach Anspruch 2 und/oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite jedes der äußeren Abschnitte (48, 50) in etwa gleich und ihre Summe geringer als die halbe Breite des inneren Abschnitts (46) ist.
  5. 5. Brennertopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Abschnitt (50) parallel oder nahezu parallel zum Brennertopfboden (52) verläuft.
  6. 6. Brennertopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Brennertopfring (20) aus einem parallel zum Brennertopfboden (42) verlaufenden Bodenabschnitt (54) mit zwei parallel zueinander angeordneten, nach oben gerichteten Schenkeln (58, 56) besteht.
  7. 7. Brennertopf nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Schenkeln (56, 58) fünf- bis sechsfach größer als die jeweilige Schenkelhöhe ist.
  8. 8. Brennertopf nach zumindest Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser eines jeden Loches (28, 30) zwischen den Brennerringen (18, 20) gleich oder nahezu gleich ist.
  9. 9. Brennertopf nach zumindest Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser eines jeden Loches (26, 28, 30) unterhalb des oberen Brennerringes (18) gleich oder nahezu gleich ist.
  10. 10. Brennertopf nach zumindest Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser eines Loches (34 beziehungsweise 32 beziehungsweise 30 beziehungsweise 28) im Vergleich zu einem unterhalb von diesem angeordneten Loch (32 beziehungsweise 30 beziehungsweise 28 beziehungsweise 26) zumindest gleich oder größer ist.
  11. 11. Brennertopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Brennerringen (18, 20) zwei Reihen von Löchern (28, 30) angeordnet sind, wobei die Summe aller Lochflächen einer Reihe von der Summe aller Lochflächen der anderen Reihe um weniger als 10 % abweicht.
  12. 12. Brennertopf nach zumindest Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aie Summe aller Lochflächen der unmittelbar oberhalb des oberen beziehungsweise der unmittelbar unterhalb des unteren Brennerrings (18 beziehungsweise 20) angeordneten Reihen von Löchern (32 beziehungsweise 26) gleich oder nahezu gleich ist.
  13. 13. Brennertopf nach zumindest Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennertopf fünf Reihen (26, 28, 30, 32, 34) von Löchern aufweist, von denen die Summe der Lochflächen der obersten Reihe (34) größer als die Summe der Lochflächen jeder der anderen Reihen von Löchern (26 beziehungsweise 28 beziehungsweise 30 beziehungsweise 32) ist.
  14. 14. Brennertopf nach zumindest Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochreihen (26, 28, 30, 34) zum Teil in Sicken, vorzugsweise in Außensicken (36, 38, 40, 44) angeordnet sind.
  15. 15. Brennertopf nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Normalen (126, 128, 130, 134) der Löcher (26, 28, 30, 34) auf die Mittelachse des Brennertopfes (10) gerichtet sind und mit Ausnahme der untersten Reihe von Löchern (26) parallel zum Brennertopfboden (43) oder zum oberen Bereich des Brennertopfes (10) orientiert verlaufen.
  16. 16. Brennertopf nach zumindest Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die Normalen (132) jedes der unmittelbar oberhalb des oberen Brennerrings (18) angeordneten Löcher (32) parallel oder nahezu parallel zum Brennertopfboden (42) verlaufen.
  17. 17. Verfahren zum Anordnen der Löcher in die Brennermantelfläche, d a d u r c h g f' k e n n z e i c h n e t daß die Löcher in Reihen in die Mantelfläche gestanzt und anschließend Sicken, vorzugsweise Außensicken im Bereich der Löcher zur Erzielung einer gewünschten Orientierung der Löchernormalen gebildet werden.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1501773A1 (de) * 1965-07-13 1969-06-26 Niederscheld Gmbh Armaturwerk Brennertopf fuer fluessige Brennstoffe
DE7139671U (de) * 1971-10-20 1972-04-06 Armaturenwerk Niederscheld Gmbh Brennertopf fuer fluessige brennstoffe

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DE2944945C2 (de) 1990-03-22

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Date Code Title Description
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: FRANK AG, 6340 DILLENBURG, DE

8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: ORANIER HEIZ- UND KOCHTECHNIK GMBH, 35683 DILLENBU

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