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DE2915526A1 - Schaltuhr mit einem ueber ein richtgesperre angetriebenen, einstellbaren zeitschaltorgan - Google Patents

Schaltuhr mit einem ueber ein richtgesperre angetriebenen, einstellbaren zeitschaltorgan

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DE2915526A1
DE2915526A1 DE19792915526 DE2915526A DE2915526A1 DE 2915526 A1 DE2915526 A1 DE 2915526A1 DE 19792915526 DE19792915526 DE 19792915526 DE 2915526 A DE2915526 A DE 2915526A DE 2915526 A1 DE2915526 A1 DE 2915526A1
Authority
DE
Germany
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pawl
time switch
tip
radial
switch according
Prior art date
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Application number
DE19792915526
Other languages
English (en)
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DE2915526C2 (de
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Eberhard Engel
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Theben Werk Zeitautomatik GmbH
Original Assignee
SCHWENK KG THEBEN WERK
Theben-Werk zeitautomatik & Co KG GmbH
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Publication date
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H43/00Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed
    • H01H43/02Details
    • H01H43/04Means for time setting
    • H01H43/06Means for time setting comprising separately adjustable parts for each programme step, e.g. with tappets
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H43/00Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed
    • H01H43/10Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to a part rotating at substantially constant speed
    • H01H43/106Manual programme selecting means
    • H01H2043/107Bidirectional selecting means, e.g. the program selecting knob being turnable in both directions

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Description

  • Schaltuhr mit einem über ein I?i chtgesperre angetriebenen,
  • einstellbarem 7e1 tschaltorgan.
  • Die Erfindung betrifft eine Schaltuhr mit einem über ein Richtgesperre angetriebenen, einstellbaren, scheiben-oder ringförmigen Zeitschaltorgan, wobei das Richtgesperre zwischen dem Zeitantrieb und dem Zeitschaltorgan angeordnet ist und aus zwei Kunststoffteilen besteht, nämlich aus einem mit einer aus Sperrzähnen bestehenden Innenverzahnung versehenen ersten Getriebeteil und einem mit einem zweiten Getriebeteil drehfest verbundenen Klinkenkörper mit mehreren Sperrklinken, die jeweils an einem langarmigen, von einer Nabe ausgehenden, sich teils radial, teils konzentrisch bogenförmig und/oder tangential erstreckenden, in radialer Richtung federelastischen Auslegern angeordnet sind und mit der Innenverzahnung in Eingriff stehen.
  • Bei Schaltuhren ist es bekannt, das Zeitschaltorgan, das aus einer mit Schaltreitern bestückten Schaltscheibe oder einem ebenfalls mit Schaltreitern bestückten Schaltring oder aus einem oder mehreren Schaltnocken bestehen kann, und dem Zeitantrieb ein Richtgesperr anzuordnen, damit die Möglichkeit besteht, das Schaltorgan manuell in Antriebsrichtung auf die richtige Tageszeit einstellen zu kölinen.
  • Bei einer bekannten Schaltuhr (DE-PS 19 22 435) ist zwischen einer Schaltscheibe und dem Zeitantrieb eine Kupplung angeordnet, die aus einem auf einer Antriebswelle fest angebrachten Klinkenzahnrad besteht, an dessen Umfang federnde, an einem Klinkenträger befindliche Klinken angreifen.
  • Dabei besteht der Klinkenträger mit seinen Klinken und das Klinkenzahnrad aus Kunststoff. Der Klinkenträger ist parallel zum Klinkenzahnrad angeordnet und mit einem lose auf der Antriebswelle sitzenden Antriebszahnrad fest verbundeii.
  • Die Klinken gehen von radial über den Umfang des Klinkenzahnrads vorstehenden Ansätzen des Klinkenträgers aus. Der Klinkenträger ist mit 1200 gegeneinander versetzten Klinken versehen, von denen jede bis nahe an den Ausgangspunkt der nächsten heranreicht und an den Enden mit mehreren, den Zähnen des Klinkenzahllrads entsprechenden Zähnen versehen ist. Sowohl die Klinkenzähne als auch die Zähne des Klinkenzahnrades sind dabei sägezahnförmig ausgebildet, so daß eine Drehung des einen Kupplungsteiles relativ zum anderen Kupplungsteil nur in einer sogenannten Freilaufrichtung, die mit der Antriebsdrehrichtuiig identisch ist, möglich ist.
  • Es ist auch bereits ein Einstellring für Schaltuhren bekannt, der mit einer von einem Uhrwerk angetriebenen Trommel in beliebiger Winkelstellung mittels einer federnden Nocke gekoppelt werden kann tmd der an seinem' Außenumfang einen Finger zur Betätigung eines Schaltnockens trägt.
  • Dabei sind Finger und Nocke mit dem übrigen Teil des Einstellringes aus einem Stück geformt und der Verbindungsteil als dünne federnde Zunge augebildet, die sich längs des Innenmantels des Ringes erstreckt (DE-GM 1 936 083).
  • Bei dieser Schaltuhr ist zwar ein Verdrehen des Einstellringes gegenüber der mit einer Außenverzahnung versehenen Trommel in beiden Drehrichtungen möglich. Eine sichere M-itnahm des Einstellringes durch die Trommel in Antriebsrichtung wird jedoch nur dadurch gewährleistet, daß der mit der Mitnehmarnocke verbundene Schaltfinger eine schräge Fläche aufweist, durch welche die Mitnehmernocke beim Vorbeilaufen an dem zu betätigenden elektrischen Schaltmechanismus radial in die Verzahnung der Trommel gedrückt wird.
  • Durch diese Bedingung ist es jedoch nicht möglich, den Schaltfinger an jeder beliebigen Stelle des Einstellringes anzuordnen bzw. ihn wahlweise auf dem Einstellring zu versetzen. Ebensowenig ist es möglich, den Einstellring mit mehreren Schaltreitern zu ve'rsehen, die den zugehörigen Schaltmechanismus in beliebig wählbaren Zeitabständen betätigen.
  • Zweiteilige Kunststoff-Richtgesperre mit einem innenverzahnten Ring und einem Klinkenkörper, dessen Klinken in die Sperrverzahnung des Ringes eingreifen, sind an sich in vielen Variationen bekannt (DE-AS 22 01 928, DE-AS 1 932 155, US-PS 2 444 570). Außerdem gibt es bereits Richtgesperre, bei denen die Sperrklinken von außen in ein Sperrad eingreifen (DE-AS 1 255> 767, DE-GM 1 922 475, GB-PS 1 321 256).
  • Alle die bekannten Richtgesperre sind jedoch als reine Uberhol- bzw. Freilaufkupplungen ausgelegt, die nur eine Freilaufrichtung haben und eine relative Verdrehung der beiden miteinander in Eingriff stehenden Teile in Gegenrichtung nicht zulassen.
  • Bei Schaltuhren jedoch kommt es häufig vor, daß das Zeitschaltorgan beim Versuch, dieses auf die genaue Tageszeit einzustellen, über den gewünschten Zeitpunkt hinaus verdreht wird und das dann noch ein- oder gar mehrmals um eine volle Umdrehung weitergedreht werden muß, bis endlich die richtige Zeit eingestellt ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil durch ein Richtgesperre zu beseitigen, welches ein Verstellen des Zeitschaltorganes nicht nur in Vorwärts-, d. h.
  • in Antriebsdrehrichtung gestattet, sondern das auch, allerdings unter einem spürbar größeren Kraftaufwand,eine Verstellung in entgegengesetzter Drehrichtung erlaubt.
  • Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß die Ausleger jeweils mit zwei verschiedeii weit von der jeweiligen Sperrklinkenspitze entfernten, durch radiale Querschnittsverdünnungen gebildeten, elastischen Biegeabsehnitten ersehen sind.
  • Dadurch wird erreicht, daß die radial nach innen wirkende Kraftkomponente, welche die Sperrklinke bei der Verdrehung des Zeitschaltorgans in Freilaufrichtung nach innen auslenkt, in einem größeren Hebelarm wirkt und dadurch ein wecehtlich kleiiieres Bremsmoment erzeugt als die Auslenkkraft, die bei der Verdrehung des Zeitschaltorgans entgegen der Antriebs- bzw. Freilaufrichtung an einem wesentlich kürzeren Hebelarm wirksam ist und deshalb eine wesentlich größere Brems- bzw. Sperrwirkung hervorruft. Auf diese Weise ist es möglich, das Richtgesperre so auszulegen, daß in Freilaufrichtung der Verdrehung des Zeitschaltorgans nur ein leicht überwindbares Drehmoment entgegengesetzt wird, während in der entgegengesetzten Richtung für die sichere Durchführung der beabsichtigten Schaltvorgänge ein ausreichend großes Sperrmoment bzw. eine ausreichend sichere Mitnahme gewährleistet ist, die jedoch manuell überwunden werden kann, ohne daß die Gefahr besteht, am Richtgesperr selbst eine Beschädigung zu verursachen.
  • Der Effektl für die beiden Verstellrichtungen unterschiedlich große Sperr- bzw. Bremsinomente zu erzielen, kann auf einfache Weise noch dadurch verstärkt werden, daß der weiter von der Sperrklinkenspitze entfernte Biegeabschnitt für eine im wesentlichen radiale Auslenkung der Sperrklinke und der näher an der Sperrklinke liegende Biegeabschnitt für eine Auslenkung der Sperrklinke in Umfangsrichtung ausgelegt sind.
  • Ebenso ist es von Vorteil, wenn der weiter von der Sperrklinkenspitze entfernte Biegeabschnitt auf einem größeren Radius liegt als der näher bei der Sperrklinkenspitze liegende Biegeabschnitt, weil auch dadurch der Unterschied zwischen den Biegemomellten, die an den beiden Biegeabschnitten auftreten, zwangsläufig vergrößert wird.
  • Eine weitere Verbesserung dieses Effektes kann auch dadurch erreicht werden, daß die Querschnittsverdiinnullgen durch runde, auf verschiedenen Seiten des jeweiligen Auslegers angeordnete Ausnehmtulgell gebildet sind, wobei es zweckmäßig ist, wenn die weiter von der Sperrklinkesptze entfernte Ausnehmung auf der radialen Innenseite des Auslegers liegt und die näher an der Sperrklinkenspitze liegende Ausnehmung auf dessen Außenseite. Dadurch ergibt sich der zusätzliche Vorteil einer Verringerung der Bruchgefahr an den Biegeabschnitten.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Ansprüche 5, 6 und 7.
  • Anhand der Zeichnung wird im folgenden die Erfindung näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 ein Richtgesperre in Seitenansicht, Fig. 2 das Richtgesperre der Fig. 1 in einem Schnitt entlang der Schnittlinie II-II, Fig. 3 die halbe Seitenansicht einer anderen Ausführungsform des Richtgesperres, Fig. 4 eine weitere Ausführungsform des Richtgesperres in Seitenansicht.
  • Bei allen drei Ausführungsformen des Richtgesperres besteht der eine Gesperrteil aus einem mit einer Nabe 1 versehenen Zahnrad 2, das eine stirnseitige Ausnehmung 3 mit einer Innenverzahnung 4 besitzt. Die Zähne 5 der Innenverzahnung 4 haben eine radial-syffietrische Dreiecksform, wobei ihre Flanken jeweils einen Winkel von 900 bilden, wobei die durch eine Zahnspitze verlaufende Radiallinie jeweils die Winkelhalbierende des Zahnflankenwinkels darstellt.
  • Der zweite @@@@ des htgespetrres besteht jeweils aus einem einstückig geformten Klinkenkörper 6 bzw. 6' bzw. 7, der jeweils mittels einer Hohlnabe 8 in einer zylindrischen Bohrung 9 der Nabe 1 des Zahnrades 2 drehbar gelagert und zentriert ist.Dabei besitzt die Hohlnabe 8 jeweils eine Radialschulter 9, die an einer Ringfläche 10 einer dieser angepassten zylindrischen Ausnehmung des Zahnrades 2 anliegt. Um drehfest auf einem Zahnritzel befestigt werden zu können, ist der Klinkenkörper auf der der Nabe 1 des Zahnrades 2 gegenüberliegenden Stirnseite mit einer innen verzahnten Ausnehmung 10 versehen, die von einem im durch messer erweiterten Nabenring 11 umgeben ist. Bei den Ausführungsbeispielen der Fig. 1, 2 und 3 sind am Umfang des Nabenringes 11 jeweils drei um 120 zueinander versetzt angeordnete Ausleger 12 angeformt, die jeweils aus einem radialen Arm 13, einen kreisbogenförmig verlaufenden Abschnitt 14 und einem tangential verlaufenden Abschnitt 15 bestehen, an welch letzteren sich eine Sperrklinke 16 bzw.
  • 16' bzw. 17 anschließt. Jeweils an der Verbindungsstelle zwischen dem radialen Arm 13 und dem kreisbogenförmig werlaufenden Abschnitt 14 der Ausleger 12 besteht eine Querschnittsverdünnung, die durch eine llalbkreisförmige Ausnehmung 18 gebildet- ist. Durch diese Querschnittsverdünnung entsteht ein federelastischer Biegeabschnitt 19, der es den Abschnitten 14 und 15 des Auslegers 12 gestattet, eine radial nach innen gerichtete Sciiwenkbewegung auszuführen, wenn bei einer Drehung des Zahnrades 2 in Uhrzeigergegenrichtung relativ zum Klinkenkörper 6 bzw. 6' die Sperrklinke 16 bZli. 16' bzw. 17 über die Zahnspitzen der Innenverzahnung 4 gleitet. In analoger Weise ist auch zwischen dem tangential verlaufenden Abschnitt 15 des Auslevon einer gers 12 und der Sperrklinke 16 bzw. 16' bzw. 17 durch eine) rundenAusnehmung 20 gebildetflQuerschnittsverdünnung ein zweiter federelastischer Hiegeabschnitt 21 gebildet, der eine Auslenkungder Sperrklinke 16 bzw. 16' bzw. 17 in Umfangsrichtung gestattet. Wie ohne weiteres aus den Fig. 1 und 3 erkennbar ist, sind die Biegeabscbnitte 19 und 21 verschieden weit von der mit der Innenverzahnung 4 in Eingriff stehenden Sperrklinkenspitze 22 entfernt, so daß sich an den beiden Biegeabschnitten 19 und 21 unterschiedliche Biegemomente ergeben, die zusätzlich noch von der Drehrichtung des Zahnrades 2 abhängen, wenn dieses relativ zum Klinkenkörper 6 bzw. 6' gedreht wird. Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1, bei dem die Sperrklinke 16 radial verläuft und eine radiale symetrisch ausgebildete dreieckige Spitze 22 aufweist, die mit der Innenverzahnung 4 in Eingriff steht, entsteht bei der Drehung des Zahnrades 2 in Gegenuhrzeigerdrehriclttung, die zugleich Freilaufrichtung ist, die aus einer tangentialen und einer radiaiei Kraf tkomponeu teii resultierende Ersatzkraft P1, deren Kraftlinie p1 von einem angenommenen Geienkl>Wikt G1 im Biegeabscllnitt 19 einen vieltacji größeren Abstand a1 hat als der angenommene Gelenkpunkt G2 im Biegeabschnitt 21, dessen Abstand mit a2 bezeichnet ist.
  • Daraus ergibt sich, daß bei der Drehung des Zahnrades 2 in Freilaufrichtung die Biegebeanspruchung des Biegeabschnittes 19 wesentlich größer ist als die des Biegeabschnittes 21, so daß dabei im wesentlichen nur eine radiale Auslenkung der Sperrklinke 16 erfolgt.
  • Bei der Drehung des Zahnrades 2 in Ulrzeigerrichtung -also entgegen der Freilaufrichtung - entsteht hingegen die aus einer tangentialen und einer radialen Kraftkoinpodienten resultierende Ersatzkraft P2, deren Kraftlinie p2 von dem Gelenkpunkt G1 einen kleineren Abstand a3 aufweist als der Gelenkpunkt G dessen Abstand von der Kraftlinie P2 mit a4 angegeben ist. Darau t erkemlbar, daß bei der Drehung des Zahnrades 2 inGegenahrzeigerdrehrichtung -also quasi iiiSperrichtung - der Hiegeabschnitt 21 stärker beansprucht wird als der Begeabschnitt 19. Da dieser 22 Biegeabschnitt 21 aber von der Sperrkliilkenspitze 22 einen wesentlich kleineren Abstand hat als der Biegeabsehnitt 19, d. h. weil der Abstand al wesentlich größer ist als der Ahstand a4 wird zur Auslenkung der Sperrklinke 16 in Umfangsrichtung unter Beanspruchung des Gelenkabschnittes 21 ein wesentlich höheres Drehmornent am Zahnrad 2 benötigt als die drei der Drehung des Zahnrades 2 in Freilaufrichtung erforderlich ist.
  • Dieser DreEImomerltsullterschied kann auch dadurch vergrößert werden, daß die Querschnitsverjüngung im Biegeabschnitt 21 geringer ausgeführt wird als die Querschnittsverjüngung am Biegeabschnitt 19. Außerdem besteht die Möglichkeit, statt einer radial verlaufenden Sperrklinke 16 eine schräg zur Radialen verlaufende Sperrklinke 16' oder 17 zu verwenden.
  • Im Falle der sturnpfwinklig zum tangentialen Abschnitt 15 des Auslegers 12 verlaufenden Sperrklinke 16' ergibt sich eine Verkleinerung des Abstandes a zvjsclien dem Gelenkpunkt G1 und der resultierenden Kraftlinie P2, so daß der Drehmomentsunterschied zwischen Freilauf- und Sperrdrehrichtung noch vergrößert wird. Im Falle der spitzwinklig zum tangentialen Abschnitt 15 des Auslegers 12 angeordneten Sperrklinke 17 hingegen ergibt sich ein größerer Abstand a3 zwischen der resultierenden Kraftlinie p2 und dem Gelenkpunkt G1 des Biegeabschnittes 19, so daß der Drehmomentsunterschied zwischen der Drehung in Freilaufrichtui'g und der Drehung in der Quasi-Sperrichtung etwas verringert wird.
  • Während sich bei der Sperrklinke 16' zudem noch eine Verkleinerung des Abstandes a zwischen dem Gelenkpunkt G2 und der Kraftlinie p1 ergibt, wird dieser Abstand a2 bei der Sperrklinke 17 größer, was einerseits eiiie Verringerung und andererseits eine Vergrößerung des Biegemomentes im Biegeabschnitt 21 bedeutet.
  • Das AusftihrullgsbeisIziel der fig. 4 unterscheidet sich von demjenigen der Fig. 3 im wesentlichen nur dadurch, daß der dort verwendete Klinkenkörper 6' vier Ausleger 12' mit vier Sperrklinken 16 aufweist und die Ausleger eine andere Form aufweisen als beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1. Die Ausleger 12' sind jeweils um 900 gegeneillander versetzt am Nabenring 11 angeformt und bestehen aus einem tangentialen Abschnitt 24 und einem dazu parallel verlaufenden Abschnitt 25, an welch letzterem die Sperrklinke 16 auf der gleichen Weise über einen querschnittsverdünnten Biegeabschnitt 21 angeformt sind, wie die Sperrklinken 16 des Ausführungsbeispieles der Fig. 1 an dem tangential verlaufenden Abschnitt 15. Der weiter von der Sperrklinkenspitze entfernte Biegeabschnitt 19' befindet sich dabei im Bereich des Verbindungsstückes zwischen den Abschnitten 24 und 25 und ist wiederum durch eille hal bkreisförmitT'e Querschnittsverdünnung ausgebildet. Die Abstände der Biegeabstinde 19' von den Sperrklinkenspitzen sind dabei etwas kleiner als die Abstände der Biegeabsehnitte 19 von den Sperrklinkenspitzen beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 Dadurch und durch das Vorhandensein voll vier Sperrklinken sind in beiden Drehricht UllgCII d. d. h. in der Frellaulrichtung und in der Quasi-Sperrich tung jeweils größere Drehmomente erforderlich, wenn eine relative Verdrehung des Zahnrades 2 gegenüber dem Klinkenkörper 11 durchgefiihrt werden soll.
  • Bei allen Ausführungsbeispielen jedoch liegt der weiter voll der Sperrklinkenspitze entfernte Biegeabschnitt 19 bzw. 19' auf einem größeren Radius als die resultierende Kraftlinie p2 und .lls der näher an der Sperrklinkenspitze liegende Biegeabschnitt 21.
  • Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, daß sowohl das Zahnrad 2 als auch die Klinkenkörper 11 jeweils aus einstückigen Kunststoffteilen bestehen. Das geschilderte Funktionsprinzip läßt sich auch mit anderen Zahnformen der Innenver.ahnung 4 bzw. der Sperrklinkenspitze anwenden.
  • Es ist auch möglich, mehr oder weniger Ausleger mit Sperrklinken zu verwenden als in den Ausführungsbeispielen gezeigt.
  • Leerseite

Claims (7)

  1. Paten taiis rdcJje G Schaltulit mit einem über ein Richtgesperre angetriebenen, einstellbaren scheiben- oder ringförmigen Zeitschaltorgan, wobei das Richtgesperre zwischen den Zeitantrieb und dem Zeitschaltorgang angeordnet ist und aus zwei Kunststoffteilen besteht, nämlich aus einem mit einer aus Sperrzähnen bestehenden Innenverzahnung versehenen ersten Getriebeteil und einen mit einem zweiten Getriebeteil drehfest verbundenen Klinkenkörper mit mehreren Sperrklinken, die jeweils an einem langarmigen, von einer Nabe ausgehenden, sich teils radial, teils konzentrisch bogenförmig und/oder tangential erstreckenden, in radialer Richtung federelastischen Auslegern angeordnet sind und mit der Innenverzahnung in Eingriff stehen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die Ausleger (12, 12') jeweils mit zwei verschieden weit von der jeweiligen Sperrklinkenspitze entfernten, durch radiale Querschnittsverdünnungen gebildeten elastischen Biegeabschnitten (19, 19', 21) versehen sind.
  2. 2. Schaltuhr nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e lt n -z e i c h n e t y daß der weiter von der Sperrklinkenspitze entfernte Biegeabschllitt (1(), 19') für eine im wesentlichen radiale Auslenkung der Sperrklinke (16, (22) 16', 17) und der näher an der Sperrklinkenspitze liegende Biegeabschnitt (21) für eine Auslenkung der Sperrklinke (16, 16', 17) in Umfangsrichtung ausgelegt sind.
  3. 3. Schaltuhr nach Anspruch 1 und 2, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß der weiter von der Sperrklinkenspi-tze entfernte Biegeabschnitt (19, 19') auf einem größeren Radius liegt als der näher bei der Sperrklinkenspitze liegende Biegeabschnitt (21).
  4. 4. Schaltuhr nach Anspruch 1 bis 3, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Querschnittsverdün nungen jeweils durch rundc, auf verschiedenen Seiten des jeweiligen Auslegers (12, 12') angeordnete Ausnehmungen (18, 20)gebiLdet sind.
  5. 5. Schaltuhr nach Anspruch 1 bis 4, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß der näher bei der Schaltklinkenspitze liegende Biegeabschnitt (21) bei einer radial-symmetrischen Sperrzahnform zumindest annähernd (22) auf der durch die Sperrklinkenspitze verlaufenden Radiallinie liegt.
  6. 6. Schaltuhr nach Anspruch 1 bis 4 oder 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der weiter von der Sperrklinkenspitze entfernte Biegeabschnitt (19, 19') zwischen der senkrecht zur mitnehmend an der Sperrklinke (16, 16', 17) anliegenden Zahnflanke der Sperrverzahnung (4) verlaufenden Mittelebene (Kraftlinie p2) und der Sperrverzahnung (4) liegt.
  7. 7. Schaltuhr nach Anspruch 1 bis 6, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Sperrklinken (16) jeweils aus einem radial verLaufenden Abschnitt des einstückig mit ihr verbundenen Auslegers (12, 12') bestehen und eine radial-symetrische Spitze (22) aufwei-(5) CL,) sen und daß die Zähne der Sperrverzahnung eine radialsymetrische Dreiecksform aufweisen.
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