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DE2913228A1 - Codiereinrichtung - Google Patents

Codiereinrichtung

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Publication number
DE2913228A1
DE2913228A1 DE19792913228 DE2913228A DE2913228A1 DE 2913228 A1 DE2913228 A1 DE 2913228A1 DE 19792913228 DE19792913228 DE 19792913228 DE 2913228 A DE2913228 A DE 2913228A DE 2913228 A1 DE2913228 A1 DE 2913228A1
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DE
Germany
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rods
key
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energy
links
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792913228
Other languages
English (en)
Inventor
Vincent P Jalbert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCM Corp
Original Assignee
SCM Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCM Corp filed Critical SCM Corp
Publication of DE2913228A1 publication Critical patent/DE2913228A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J5/00Devices or arrangements for controlling character selection
    • B41J5/08Character or syllable selected by means of keys or keyboards of the typewriter type

Landscapes

  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)
  • Input From Keyboards Or The Like (AREA)
  • Image Input (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Codiereinrichtung nach dem Gattungsbegriff des Anspruches . sowie ein Verfahren zum Betrieb dieser Codiereinrichtung. Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf die Anwendung von akustischen Verfahren auf codierende Tastaturen. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung der bereits vorgeschlagenen akustischen Codiereinrichtung gemäß der älteren U.?-Patentanmeldung mit der Ser.No. 8^3 778 vom 21. November 1977.
Codiereinrichtungen für die Verwendung im Zusammenhang mit vielen unterschiedlichen Gerätetypen sind seit langem bekannt. Trotzdem besteht weiterhin ein Bedürfnis für Codierer mit sowohl geringen Kosten als auch großer Zuverlässigkeit.
Eine bekannte codierende Tastatur verwendet Lichtstrahlen in parallelen Kanälen und. tastenbetätigte Codierhebel, die im rechten"Winkel zu den Kanälen angeordnet sind und in eine Stellung gebracht werden können, um die Lichtstrahlen in ausgewählten Kanälen zu blockieren, wie dies in der US-PS 3 032 dargestellt und beschrieben ist. Ein solches Gerät erfordert eine Vielzahl von Lichtquellen und eine Vielzahl von Sensorelementen. Die Lichtquellen und die Sensorelemente sind alle relativ teuer und erfordern zusätzliche Spannungsquellen, wobei die Lichtquellen insbesondere eine beträchtliche Energie verbrauchen. Wenn ferner eine der Lichtquellen ausfällt oder, was noch schlimmer ist, wenn die Spannungsversorgung für die Lichtquellen ausfällt, so gibt es keine Möglichkeit mehr, das System zu betreiben, auch wenn sich alle Sensoren in betriebsfähigem Zustand befinden.
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BAD ORIGINAL
Eine Codiereinrichtung, die auf der Verwendung von sich fortpflanzenden akustischen Wellen in Stangen beruht, ist in der zuvor erwähnten Patentanmeldung dargestellt und beschrieben worden und findet insbesondere bei einer Tastatur Anwendung. Die dort beschriebene Technik basiert auf der Bestimmung einer Verzögerungszeit. Diese Lösung speist sich selbst und tastet sich selbst, so daß sie keine elektrischen bzw-, mechanischen Leistungsquellen für die Erzeugung der Codesignale erfordert. Eine Spannungsquelle ist natürlich für die elektronischen Elemente (elektronische Zähler und logischer Schaltkreis) erforderlich, die der Festlegung der Verzögerungszeit und der Darstellung derselben als Code entsprechend der niedergedrückten Taste dienen. Während durch diese Lösung eine beträchtliche Verbesserung des Standes der Technik erzielt wird, sind doch noch gewisse Einschränkungen vorhanden. Wenn beispielsweise der Code für die Tasten am Ausgang der Binärzähler unterschiedlich sein muß, so muß ein Festwertspeicher'ROM für die Umwandlung des Ausgangssignales des Zählers in den gewünschten Code vorgesehen werden. Obgleich die zuvor erwähnte Tastatur eine einzige akustische Stange verwendet und dadurch einfacher und billiger als bekannte Tastaturen ist, besteht doch noch eine Forderung nach reduzierten Logikschaltkreisen und einfachereren und weniger kritischen Eingangsschaltkreisen. Zusätzlich hat es sich herausgestellt, daß eine Codiereinrichtung, die auf der Bestimmung der zwischen ankommenden akustischen Wellen verstrichenen Zeit beruht, empfindlich im Hinblick auf mechanische Toleranzen, die Abnutzung des Anschlägers und im Hinblick auf Temperaturänderungen ist.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die bereits vorgeschlagene Codiereinrichtung in der Weise zu verbessern, daß sie aufgrund von noch weniger Teilen und einer
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noch geringeren Leistung für ihren Betrieb noch wirtschaftlicher und zuverlässiger wird. Die Lösung dieser Aufgabe gelingt gemäß der im Anspruch 1 gekennzeichneten Erfindung. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen entnehmbar.
Das erfindungsgemäße Konzept betrifft eine Einrichtung "für die Erzeugung eines Codes entsprechend einer mechanischen Bewegung, wobei die Einrichtung η isolierend getragene Glieder für die Übertragung von Vibrationsenergie, Mittel zum Induzieren einer solchen Energie in '.-/enigstens einem ausgewählten Glied aufgrund der mechanischen Bewegung und Mittel umfaßt, die betriebsmäßig mit jedem der η-Glieder verbunden sind, um die induzierte Energie in entsprechende Bits des n-Bit-Codes entsprechend der mechanischen Bewegung umzuwandeln.
Die Codiereinrichtung gemäß der Erfindung kann in Form einer Tastatur vorliegen, die eine Anzahl von niederdrückbaren Tasten aufweist, wobei jede Taste durch einen diskreten n-Bit-Code identifizierbar ist, dem η-Glieder für die Fortpflanzung von akustischer Energie zugeordnet sind. Jede Taste ist in der Lage, Energie in wenigstens einem ausgewählten Glied innerhalb der η-Glieder zu induzieren, wenn die Taste niedergedrückt wird. Die akustische Energie bildet eine Wellenfront, die sich in jedem ausgewählten Glied fortpflanzt. Es sind Mittel betriebsmäßig mit jedem der η-Glieder verbunden, um eine Wellenfront in ein entsprechendes Signal umzuwandeln. Ferner sind Einrichtungen an die Wandler angeschlossen, um den n-Bit-Code zu erzeugen, der die niedergedrückte Taste aufgrund der Wandlersignale der ausgewählten Glieder identifiziert.
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Ein weiteres Merkmal betrifft die Anordnung eines ähnlichen oder sogar identischen Gliedes zusätzlich zu den n-Gliedern, das aufgrund des Niederdrückens irgendeiner der Tasten betätigt wird, wobei das zusätzliche Glied der Unterdrückung von Induzierungen akustischer Energie fremden Ursprunges in einem der η-Glieder dient, wodurch eine falsche Erzeugung von n-Bit-Codes verhindert wird.
Anhand eines in den Figuren der beiliegenden Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles sei im folgenden die Erfindung näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine zusammengestellte perspektivische schematische Ansicht einer typischen Tastatur mit einem Hinweis auf die erforderliche Modifikation, um die Codierung gemäß der Erfindung zu erzielen;
Fig. 2a eine vergrößerte seitliche Querschnittansicht der Tastatur gemäß Fig. 1, wobei ein Tastenelement in seiner Ruhestellung in bezug auf die akustischen Codierglieder gemäß der Erfindung gezeigt ist;
Fig. 2b eine Vorderansicht eines Teiles des Tastenelementes gemäß Fig. 2a, wobei der' exzentrische Eingriff mit einem Teil der Codiereinrichtung gemäß der Erfindung gezeigt ist;
Fig. 3 ein detailliertes Schaltschema des elektronischen Teiles des Gerätes, der den Signalbehandlungsschaltkreis umfaßt;
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Fig. 4 ein Impulsdiagramm im Hinblick auf die verschiedenen Signale.
Für ein leichteres Verständnis sei zunächst eine Gesamtbeschreibung gegeben. Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen und insbesondere auf Fig. 1 ist ersichtlich, daß gemäß der vorliegenden Erfindung eine Codiereinrichtung 10 im wesentlichen umfaßt: ein Betätigungsglied 16, einen Klangwellen- bzw. akustischen Wellen-Induzierer 18, längliche Glieder 20A-F (sechs sind nur dargestellt - aber die Menge wird in Wirklichkeit durch die Anzahl der Bxts η in dem gewünschten Code hinsichtlich ihres Minimums festgelegt), wobei in diesen Gliedern sich gegenläufige Klangwellen fortpflanzen, welche selektiv durch den Induzierer 18 aufgrund des Botätigungsgliedes 16 erzeugt v/erden, Wandler einrichtungen 22A-F (die nachstehend als Wandler bezeichnet werden und erneut mit den Buchstaben A-F entsprechend jedem zugeordneten länglichen Glied bezeichnet sind) zur Umwandlung der Klangwellen in codierte Gruppen von elektrischen Signalen, wobei die Wandler 22A-F im Hinblick auf die Induzierer 18 so angeordnet sind, daß jedes elektrische Signal der codierten Gruppe ungefähr zur gleichen Zeit erzeugt wird, und eine Logikeinheit 24 für einegeeignete zeitliche Abtastung der in Codeform vorliegenden Signale und für die Rückstellung des Systems nach der Abtastung.
In der hier benutzten Weise sind die Ausdrücke "akustisch" und "Klang" austauschbar und umfassen jegliche Vibrationsenergie, d.h. nicht nur die vorzugsweise hörbar sich fortpflanzenden Störungen, die eine Bewegung eines Mediums hervorrufen, sondern auch alle nicht hörbaren Phänomene jener Art, die in gleicher Weise gewandelt werden können.
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Mit v/eiterer Bezugnahme auf Fig. 1 und ebenfalls auf Fig. 2a der besseren Übersichtlichkeit wegen umfaßt eine Verwirklichung der zuvor erwähnten Codiereinrichtung, die beispielsweise bei der Tastatur 12 einer Schreibmaschine anwendbar ist, folgende Elemente:
Die Codes sind beispielsweise repräsentativ für das Niederdrücken einer ausgewählten Taste 26 auf dem Typenhebel 28 einer Tastatur 12. Somit ist gemäß Fig. 1 oede Taste 26 jeder Tastatur 12 einer individuellen Induziereinrichtung 18 zugeordnet. Jede akustische Wellen-Induziereinrichtung 18 kann aus einem federnden Anschläger in Form einer einseitig gelagerten, kammförmigen Feder bestehen, die durch das Betätigungsglied 16 auslenkbar ist. Jeder Anschläger 18 besitzt sich seitwärts erstreckende Zähne 19, die in ihrer Anzahl der Anzahl von länglichen akustischen Gliedern 20A-F entsprechen. Die letztgenannten Glieder sind vorzugsweise !längliche Stangen mit rechteckförmigem Querschnitt, die sich in paralleler Ausrichtung zu den Zähnen 19 von dem einen Ende 12L der Tastatur 12 zu dem anderen Ende 12R erstrecken. Jede der Stangen 20A-F, die einen relativ dichten Abstand aufweisen, aber in akustischer Trennung voneinander und von dem Rahmen 8 der Schreibmaschine gelagert sind, ist unterschiedlich mit dreieckförmigen Zungen 21 versehen, die sich aus Codierzwecken an ausgewählten Positionen nach unten erstrecken. Diß Anschläger 18 sind entlang der Stangen 20A-F in annähernd gleichen Abständen angeordnet. Jeder Anschläger 18 befindet sich normalerweise in der Ruhestellung unter Spannung, wobei er gegen die Spitzen 25 der einen oder mehreren Zungen 21 in dieser Stellung an den Stangen 20A-F anliegt, und er gelangt mit dem Betätigungsglied 16 in Eingriff, wenn eine entsprechende Taste 26 durch eine Bedienungsperson herabgedrückt wird. Durch die Wirkung eines Tastenmechanismus 14, der das Betätigungsglied 16 umfaßt und der weiter unten noch näher be-
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schrieben ist, wird beim Niederdrücken irgendeiner Taste 26 der zugeordnete Anschläger 18 nur angerissen, d.h. er wird momentan ausgelenkt und sodann freigegeben. Nach der Freigabe des Anschlägers 18 wird dieser durch die gespeicherte Federenergie in seine Normallage zurückgeführt, wobei seine Zähne 19 sodann einen scharfen Schlag gegen jene Stangen 2 OA-F ausführen, die eine dreieckförmige Zunge 21 in Nachbarschaft der Zähne 19 aufweisen.
Hinsichtlich des ersten Mechanismus 14 kann bezüglich einer geeigneten Form für die Verwendung einer der Tastatur 12 zugeordneten Codiereinrichtung 10 die in der eingangs erwähnten Anmeldung verwendete Einrichtung Anwendung finden. Es seien daher an dieser Stelle nur wesentliche Merkmale nochmals erwähnt. Es versteht sich, daß andere Mechanismen in ebenso guter Weise verwendet werden können.
Die Typenhebel 28 der Tastatur 12, die die Tasten 26 tragen, sind schwenkbar an einem Ende 30 durch eine Welle 9 gelagert, wobei die Welle 9 durch ehe geschlitzte Typenhebelführung 32 verläuft, die in bekannter, aber nicht dargestellter Weise mit dem Rahmen 8 der Schreibmaschine befestigt ist. Es befindet sich jeweils ein Typenhebel 28 in jedem Schlitz 33 der Typenhebelführung 32. Jeder Typenhebel 28 befindet sich im Eingriff mit einer entsprechenden einseitig gelagerten Feder 40, die aus Federstahl beispielsweise besteht und mit einem Ende 42 in einen Teil der Führung 32 eingespannt ist. Die Einspannung dient der Rückführung des Typenhebels 28, wenn die Bedienungsperson die Taste 26 niederdrückt und anschließend freigibt.
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An seinem vorderen Ende 34 "besitzt jeder Typenhebel 28 einen Ansatz 36 mit Armen 39 und 48, die mit Stangen 46 und 50 in Kontakt gelangen, welche als oberer und unterer Anschlag für den Typenhebel 28 dienen. Das Betätigungsglied 16 ist auf dem Ansatz 36 angeordnet, um den Anschläger 18 zu bewegen, wenn die Taste 26 niedergedrückt wird, wobei das Betätigungsglied durch einen Arm 16 eines WinkeIh^bels 52 gebildet wird. Eine. Zugfeder 62 hält den Winkelhebel 52 nachgiebig in der dargestellten Stellung, wobei dem Arm 16 gestattet wird, bei der Rückkehrbewegung des Typenhebels 28 nach dem Anreißendes Anschlägers 18 an diesem vorbeizulaufen.
Nimmt man an, daß der Code sechs Bit aufweist, was für die Tastatur 12 der gewöhnlichen Schreibmaschine mehr als ausreichend ist, so sind sechs Stangen 20A-F erforderlich, wobei in einer oder mehreren dieser Stangen eine akustische Energie induziert wird, indem ein vorgegebener Anschläger 18, der durch einen zugeordneten Typenhebel 28 gemäß den Fig. 1 und 2a betätigt wird, auf diesen Stangen aufschlägt. Die Stangen 20A-F bestehen vorzugsweise aus einem rechteckförmigen Stahlstab mit ungefähr 1,6 mm Dicke und ungefähr 30,5 cm Länge. Die Stangen 20A-F sind in der Nähe jedes Endes 12R und 12L in einer solchen Weise gelagert, daß sie voneinander und gegenüber externen Einflüssen wie beispielsweise Ilotorvibratioiien oder Umgebungsschocks isoliert sind. In dieser Hinsicht sei festgehalten, daß in der eingangs erwähnten Anmeldung die dort dargestellte Stange 20 durch ein Kissen 80 aus Kork oder Plastikschaum isoliert war, so daß Vibrationen oder Schocks, die durch den Rahmen 92 auf die Basis 82 übertragen wurden, keine falschen Signale erzeugen. Diese Art der Isolierung hat sich jedoch für die Verwendung im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung als unbe-
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friedigend erwiesen, was auf den relativ engen Abstand der Stangen 20A-F zurückzuführen ist. Die Gefahr des Übersprechens ist bei dieser Anordnung groß. Es sind höhere Anforderungen an einen gleichmäßigen Anschlag und im Hinblick auf eine im wesentlichen gleichzeitige Erzeugung der Codebits zu stellen. Im vorliegenden Fall sind für die identischen Lagereinrichtungen der Stangen 20Α-Γ jeweils T^rahtgruppen 6R und 6L vorgesehen, die an den rechten und linken äußeren Enden einer jeden Stange 20 angeordnet Hind. Jeder Draht innerhalb der Gruppen 6R und 6L ist durch ein entsprechendes Paar von Löchern 23 in der Nähe jedes Endes einer Stange 20 hindurchgeführt, wobei sich vorzugsv/eise ein Loch oberhalb und ein Loch unterhalb der Mittellinie der Stange befindet. Die oberen und unteren Enden der rechten und linken Gruppen von Drähten 6R und 6L sind in entsprechende Teile von Spannrahmen 74 durch die Verwendung von Streifen 76 eingeklemmt, die mit dem Rahmen 74 mittels einer oder mehrerer Schrauben 77 gemäß Fig. 2a verspannt v/erden. Die Vorspannung der Drähte 6R ist in Fig. 1 wegen der besseren Übersichtlichkeit wegen nicht dargestellt. Die Drähte der Gruppen 6R und 6L werden während des Spannens straff gehalten und ihre relativen Stellungen werden so eingestellt, daß die Spitzen 25 der Zungen 21 im wesentlichen in der gleichen Ebene liegen, wie dies aus Fig. 2a hervorgeht. Die straffe Spannung der Drähte in den Gruppen 6R und ÖL hält die Stangen 20A-F in sicherer Weise, wenn sie einmal verspannt sind. Für eine noch bessere Befestigung können die Drähte 6R und 6L mit den Stangen 20A-F beispielsweise mit einem Epoxydleim verklebt werden. Ferner kann gegebenen falls ein geeigneter Abstand zwischen den Stangen 20A-F durch die Anordnung von Nuten 75 in dem Rahmen 74 und/oder von Streifen 76 erzielt werden, wobei die Nuten einen Teil des Umfangs der Drähte 6R und 6L aufnehmen.
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Gemäß den Fig. 2a und 2b "besitzt jeder Anschläger 18 vorzugsweise eine gerade obere Oberfläche 27 und die Spitzen 25 der dreieckförmigen Zungen 21, die sich von den Stangen 20A-F nach unten erstrecken, liegen im wesentlichen in einer Ebene, die durch alle Oberflächen 27 aller Anschläger 18 definiert ist. Infolgedessen sind alle Stangen 20A-F in Nachbarschaft eines vorgegebenen Anschlägers I8 potentiell durch die Zähne 19 dieses Anschlägers 18 berührbar. Das Wort "potentiell" wird benutzt, da im allgemeinen die Stangen 20A-F nicht alle berührbare Zungen 21 aufweisen, da die Codierung durch die Anordnung der Zungen 21 lediglich an vorbestimmten Positionen in Nachbarschaft von entsprechenden Zähnen 19 erfolgt. Somit wird nur durch eine diskrete bestimmte Kombination von Stangen 20A-F Klangwellen in diesen induziert, indem ein Kontakt mit Zähnen 19 eines vorgegebenen Anschlägers 18 erfolgt, der betätigt wird, wenn die Bedienungsperson die zugeordnete Taste 26 niederdrückt. Es liegt für den Fachmann auf der Hand, daß die Tiefe der Zungen 21 natürlich dergestalt sein muß, daß auch noch bei dem vollen Weg des Zahnes 19 des Anschlägers 18 und unter Berücksichtigung einer möglichen Abnutzung dieser Zähne, nur die mit Zungen versehenen Stangen 2OA-F einen Anschlag beim Niederdrücken des Typenhebels 28 erhalten. Hinsichtlich der nicht ausgewählten Stangen 20A-F, die keine Zungen aufweisen, müssen die Zähne 19 zu jedem Zeitpunkt einen ausreichenden Abstand aufweisen.
Die Betätigung des Tastenmechanismus 14 zum Induzieren von Schallenergie in ausgewählten Stangen 20A-F sei nunmehr kurz im Zusammenhang mit Fig. 2a beschrieben. Das Niederdrücken der Taste 26 verursacht eine Schwenkbewegung des Typenhebels 28 im Gegenuhrzeigersinn. Der Ansatz 57 an dem rückwärtigen Ende des Armes 16 des Winkelhebels 52 ergreift sodann das freie Ende 72 des federnden Anschlägers 18, den er überstellt und aus der
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ersten Stellung ausMegt. Die erste Stellung entspricht hierbei der Ruhestellung und ist in ausgezogenen Linien dargestellt. Wenn der Typenhebel 28 in die durch gestrichelte Linien dargestellte Stellung gelangt, so kommt das freie Ende des Anschlägers 18 außer Eingriff mit dem Ansatz 57, wobei die Freigabe vor dem Anschlag des Typenhebels 28 mit seinem Arm 48 an dem unteren Anschlag 50 erfolgt. Bei seiner Freigabe springt der federnde Anschläger 18 zurück in seine erste Stellung, in v/elcher er jene Stangen 20A-F anschlägt, die mit Zungen 21 in Nachbarschaft der Zähne 19 des Anschlägers 18 versehen sind. Wie am besten aus Fig. 2b ersichtlich, wird ein exzentrischer Eingriff zwischen dem Ansatz 57 und dem Ende 72 des Anschlägers 18 im Falle der vorliegenden Erfindung bevorzugt, um einen Haupt-Torsionsbeitrag zu der Ausbiegung des Anschlägers 18 zu bilden, so daß eine größere Gleichförmigkeit des Aufschlags zwischen den Zungen 21 der am weitesten getrennten Stangen 2OA und 2OF und den entsprechenden Zähnen 19 des Anschlägers 18 erzielt wird. Der Vorzug einer mehr torsionsmäßigen Ausbiegung des Anschlägers 18 ist ein weiterer unterschiedlicher Punkt zwischen dem hier benutzten Aufbau und demjenigen, wie er in der eingangs erwähnten Anmeldung beschrieben wurde. Ein gleichförmiger Aufschlag ist hier wünschenswert, um die Verwendung von Schaltkreisen mit niedrigen Kosten zu gestatten, was nachfolgend noch beschrieben wird. Aufgrund der geringen Masse der Zähne 19 in bezug auf den gesamten Anschläger 18 wird ferner die Kopplung zwischen den Stangen auf ein Minimum reduziert.
Wenn der Typenhebel 28 nicht langer durch die Bedienungsperson in der unteren Stellung gehalten wird, so wird er in seine ursprüngliche Position durch die Feder 40 zurückgeholt, wobei die nachgiebige Lagerung des Winkelhebels 52 dem Ansatz 57 die Freigabe des freien Endes 72 des Anschlägers 18 gestattet. Der
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Anschläger 18 liegt nunmehr stationär gegen die Zungen 21 einer oder mehrerer der Stangen-20A-F, wie dies durch die in ausgezogener Linie dargestellte Position in Fig. 2a veranschaulicht ist. Nach dem Vorbeigang des Endes 72 des Anschlägers 18 kommt der Typenhebel 28 zur Ruhe, indem der Arm39 an dem die Aufwärtsbewegung begrenzenden Anschlag 46 unter der Wirkung der Blattfeder 40 zur Anlüge kommt.
Der scharfe Anschlag der Zähne 19 des Anschlägers 18, den die mit Zungen versehenen Stangen 20A-F infolge der zuvor beschriebenen Anreißwirkung durch den Arm 16 erhalten, induziert eine Schallenergie in Form von Schallwellen innerhalb dieser Stangen. Es tritt ein deutlicher Anschlag auf, wobei ein Prellen auf ein Minimum aufgrund der zuvor erwähnten Vorspannung des Anschlägers 18 in seiner Ruhestellung reduziert wird. Ebenso reduziert das Vorliegen von Dämpfungsmaterial 17, das mit der Unterseite des Anschlägers 18 befestigt ist, das erwähnte Prellen des Anschlägers. Das Dämpfungsmaterial ist hierbei vorzugsweise nicht auf den Zähnen 19 selbst angeordnet, sondern nur auf dem Teil, der die Zähne trägt. Der zuvor erwähnte Kork bzw. Plastikschaum kann als Dämpfungsmaterial 17 benutzt werden, wobei er mit dem Anschläger 18 beispielsweise durch Verleimung verbunden ist.
Die in den mit Zungen versehenen Stangen 20A-F erzeugten Klangwellen wandern in auseinanderlaufenden Richtungen, wobei jene Klangwellen, die zu dem Ende 12L der Stangen 20A-F verlaufen, keine Wirkung hervorrufen. Sie "werden reflektiert und/oder an diesem Ende in bekannter Weise verteilt, während jene Klangwelleh, die zu dem anderen Ende 12R der Stangen 20A-F wandern, durch die zugeordneten Wandler 22A-F erfaßt und in entsprechende elektrische Signale mit periodischer mit der Zeit abnehmender
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ORIGINAL INSPECTED
Wechselamplitude umgewandelt werden. Aus Gründen der Kompaktheit sind die Wandler 22A-F jeweils auf einer Seite der zugeordneten Stange 20A-F anstatt an dem Ende der Stange befestigt. Leitungen 80A-F bilden die Ausgangsleitungen und sind über eine gemeinsame Leitung 79A-F mit Masse verbunden. Die Enden der Stangen 20A-F können auseinandergebogen soin, sofern dies erforderlich ist, wie es in Fig. 1 gezeigt ist. Diese Waneτ or sind piezoelektrische Scheiben, die in einem 33er-Modus verwendet v/erden, und sie werden zusammen mit den erzeugten elektrischen Signalen näher in der eingangs erwähnten Anmeldung beschrieben. Es sei an dieser Stelle erwähnt, daß die Ausrichtung der Polarisierung und die Anordnung der Wandler 22A-F, die in der älteren Anmeldung eine besondere Betonung erfährt, im Falle der vorliegenden Erfindung von geringer Bedeutung ist, da hier die Codeerzeugung nicht von Messungen der verstrichenen Zeit abhängt.
Es sei als nächstes die Erzeugung der Codebits aus den akustischen Wellen betrachtet, die sich in ausgewählten Stangen 20A-F fortpflanzen. Es ist aus Fig. 3 ersichtlich, daß die akustischen Wellen durch Wandler 22A-F in elektrische Signale umgewandelt werden und über Leitungen 80A-F übertragen werden, wobei diese Leitungen die Wandler 22A-F mit entsprechenden Teilen eines Signalbehandlungsschaltkreises 116 verbinden, der für die Anpassung mit den Schaltkreiselememten der Logikeinheit 24 vorgesehen ist. Der Signalbehandlungsschaltkreis 116 kann Bewertungs- und Begrenzungsschaltkreise ähnlich jenen umfassen, die - obgleich nicht identisch - mit den Vergleichsschaltkreisen (115A, usw.) der eingangs erwähnten Patentanmeldung übereinstimmen. Die periodischen Wechselsignale mit abnehmender Amplitude, die von den Wandlern 22A-F ausgegeben und über die Lei-
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tungen 80A-F zu dem Impulsbehandlungsschaltkreis 116 übertragen werden, werden von diesem auf Leitungen 82A-F als im. wesentlichen unipolare Impulszüge abgegeben, die eine maximale Spannung aufweisen, welche mit den Eingangsanforderungen der Schaltkreise der LogikeinMt 24 kompatibel ist. Die Schaltkreise der Logikeinheit 24 sind vorzugsweise vom TTL-Typ (TTL = Transistor-Transistor-Logik) , was noch näher ersichtlich sein wird. Der einer vorgegebenen Stange 20A-F zugeordnete Teil der Schaltkreise sei nachstehend als der entsprechende Kanal bezeichnet, wobei die geeigneten Buchstaben A-F beigestellt sind.
Die behandelten Signale auf den Leitungen 82A-F werden bei ihrem Auftritt in Kanal-Verriegelungsschaltkreisen 97 verriegelt, wobei deren zeitlicher Auftritt in jedem Kanal nicht notwendigerweise übereinstimmt aufgrund der unterschiedlichen Anordnung der Wandler 22A-F und der Positionierung der Zungen 21, der möglichen Schrägstellung der Anschläger 18 usw.. Die Ankunft des ersten Signales in der Logikeinheit 24 übor die Leitungen 82A-F startet einen Zyklus-Zeitgeber 86. Nach einem geeignetem Intervall, d.h. nach der Ankunft des letzten der Kanalsignale, ruft der Zeitgeber 86 eine Übertragung der in den Verriegelungsschaltkreisen 97 verriegelten Information in einer Multibit-Datenverriegelung 84 hervor, die in der Lage ist, die Informations-Ausgangssignale der Schaltkreise 97 getrennt aufzunehmen und zu speichern. Der entsprechende Code ist sodann sofort auf den Leitungen 114A-F für eine Darstellung bzw. Aufzeichnung in einer Verwendungseinrichtung 7 oder für die Steuerung einer solchen Einrichtung verfügbar. Nach der übertragung v/erden die Kanal-Verriegelungsschaltkreise 97 bezüglich ihres Inhalts durch die Wirkung eines Rückstellgenerators 94 gelöscht, so daß der nächste Tastendruck erfaßt und eine geeignete neue Codeinformation gebildet v/erden kann.
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Der Signalbehandlungsschaltkreis 116 ist in dem Weg der sechs Kanäle (Leitungen 80A-F, usw.) eingefügt-worden, um eine Kompatibilität mit den bevorzugten elektronischen Elementen der Logikeinheit 24, namentlich mit den TTL-Komponenten, herbeizuführen. Im allgemeinen umfaßt der Signalbehandlungsschaltkreis 116 einen der Vergleicher 115A-P für jeden der sechs Code-KanäUe, wobei jrfder Vergleicher 115A-115F eine Bezugsspannung an einem Eingang (minus) zugeführt erhält. Der zweite Eingang (plus) ist über einen RC-Schaltkreis 118A-F mit einer entsprechenden Wandler- Ausgangsleitung 80A-F verbunden. Jeder RC-Schaltkreis 118A bis 118F bildet ein Filter für niederfrequente Signale, die oftmals in heutigen Büromaschinen angetroffen werden. Gewöhnliche Signaldioden 125A-F sind vorzugsweise in den RC-Schaltkroisen 118A-F vorgesehen, um den Spannungsverlauf an dem zweiten Eingang (plus) eines jeden Vergleichers 115A-F zu begrenzen, wobei diese Dioden auch unterdrückt werden können, wenn die Umstände dies erlauben, d.h. wenn die Gefahr einer Beschädigung der Vergleicherelemente minimal ist. Die Ausgänge der Vergleicher 115A-F in dem Schaltkreis 116 sind direkt mit der Logikeinheit 24 über Leitungen 82A-F verbunden, wie dies zuvor erwähnt v/urde und später noch näher erläutert wird.
Als nächstes seien die Einzelheiten der Modifikation der Ausgangssignale der Wandler 22A-F durch den linken Schaltkreisabschnitt in Fig. 3 betrachtet, der durch die Bezugsziffer 116 bezeichnet ist und dem Sigaalbehandlungsschaltkreis entspricht. Gemäß Fig. 3 ist der Ausgang beispielsweise des Wandlers 22A, d.h. die Leitung 8OA, mit dem Schaltungspunkt 117A eines parallelgeschalteten Filterwiderstandes 120A und einer Begrenzungsdiode 125A über einen Trennkondensator 122A von beispiels-
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weise 250 pF verbunden. Der Widerstand 120A weist eine gewöhnliche Präzision (10 %) auf und sein Wert von "beispielsweise 10 Kiloohm ist zusammen mit der Kapazität des Kondensators so gewählt, daß die gewünschte Filterung erzielt wird. Die exakten Werte jeder Komponente sind nicht kritisch, da nur das Produkt im Hinblick auf die Filterung von Bedeutung ist. Die Präzision der in dem Aufbau gemäß der vorliegenden Erfindung verwendeten Widerstände ist weniger kritisch als in der eingangs genannten Patentanmeldung, da hier die verstrichenen Zeiträume nicht bestimmt werden. Es ist daher nicht erforderlich, die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, daß gleiche Spannungen für modifizierte Signale bei wesentlich unterschiedlichen Teilen der Wellenfrönten der akustischen Signale erzielt werden.
Der Schaltungspunkt 117A ist über eine Leitung 123A mit der positiven Anschlußklemme des Vergleichers 115A verbunden, während die negative Anschlußklemme über eine Leitung 124 mit einer Bezugsspannungsquelle verbunden ist, die namentlich durch den Abgriff 126 eines veränderlichen Widerstandes 127 gebildet wird. Der Widerstand 127 bildet einen Spannungsteiler mit einem in Reihe geschalteter· festen Widerstand 128, wobei dieser Spannungsteiler zwischen einer Spannungsquelle V von beispielsweise 5 V und Masse angeordnet ist. Die Widerstände 127 und 128 weisen ebenfalls eine gewöhnliche Präzision (10 %) auf, und diese Widerstände müssen nicht einander gleich in ihrem Wert sein. Im dargestellten Ausführungsbeispiel kann beispielsweise der Wert des letztgenannten Widerstandes zx^eimal so groß als der des erstgenannten Widerstandes sein, d.h. die Werte betragen 20 Kaloohm gegenüber 10 Kiloohm. Die Werte sind vorzugsweise so gewählt, daß die Spannung am Abgriff 126 höher als die Ruhespannung im Schaltungspunkt 117A ist, wobei diese bei einem
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vorgegebenen System einstellbar ist. Darüber hinaus sind die Werte vorzugsweise dergestalt, daß zumindest ungefähr die Impedanz der beiden Eingänge jedes Vergleichers 115Δ-Ε' ausgeglichen wird, wie das übliche Praxis ist. Die Bezugsspannung an dem Abgriff 126 kann durch Anordnung eines Filterkondensators 131 mit einer Kapazität von beispielsweise 0,1 mF stabilisiert werden.
Wenn ein elektrisches Wechselsignal auf der Ausgangsleitung 3OA des Wandlers 22A aufgrund der Erfassung einer akustischen Welle in der Stange 2OA erzeugt wird, so wird eine Viechseispannung an dem Schaltungspunkt 117A gebildet, und es werden aufgrund des Vergleichers 115A nur positive Zyklen mit einem 0,1 Volt übersteigenden Verlauf einen positiven Impuls auf der Leitung 82A erzeugen. Das Ausgangssignal des Vergleichers 115A bildet daher bei einer Zuführung von Wechselspannungssignalen eine Reihe von unipolaren (positiven) Impulsen, wobei der erste der Impulse synchron oder nahezu synchron mit der Front der akustischen Welle ist und einen Spitzenwert aufweist, der mit den Komponenten der Logikeinheit 24 kompatibel ist. Die Leitungen 82A-F vervollständigen die Kanäle A-F, indem sie die Ausgänge der Vergleicher 115A-F mit der Logikeinheit 24 in der zuvor festgestellter. Weise verbinden (siehe Fig. 1 bzw. Fig. 3).
Der Behandlungsschaltkreis 116 enthält identische Komponenten für die anderen Kanäle B-F, wobei diese Komponenten durch gleiche Bezugsziffern, jedoch mit anderen Buchstaben, bezeichnet sind. Es ist daher keine Beschreibung der Komponenten hinsichtlich der anderen Kanäle erforderlich. Typische Ausgangssignale der Vergleicher 115A-F sind in Fig. 4 dargestellt und in näheren Einzelheiten in Fig. 8b der eingangs erwähnten älteren Anmeldung.
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Als Vergleicher 115A-F können im Handel leicht erhältliche integrierte Schaltkreise verwendet werden, v/ie beispielsweise der Vergleicherbaustein mit der Typ-Nr. LM 2901 der Firma National Semiconductor Corp. in Sunnyvale, Californien, der eine geringe Leistung verbraucht und eine geringe Spannungsverschiebung aufweist. Der Baustein LT-I 2901 stellt eine Einheit mit geringerer Leistung als der Baustein LM 319 dar, der in der eingang? erwähnten Anmeldung verwendet wurde. Die Anforderungen bei der vorliegenden Erfindung sind jedoch wesentlich geringer, so daß die Verwendung dieses Bausteines eine Kostenersparnis herbeiführt und trotzdem soine Zwecke erfüllt. Dieser Baustein weist vier Vergleicher in einer einzigen Einheit auf, wobei ebenso wie bei dem Baustein LM 319 unverbundene Kollektoren in jeder Ausgangsstufe eine Anpassung mit TTL-Schaltkreiskomponenten durch die Hinzufügung von Hochziehwiderständen 129A-F von beispielsweise 10 Kiloohm ermöglichen.
Bevor die einzelnen Elemente der Logikeinheit 24 im Detail betrachtet v/erden, sei ein kurzer Überblick über diese anhand von Fig. 3 gegeben. Wie man dieser Figur entnehmen kann, v/erden die modifizierten Signale, die auf den Leitungen 82A-F auftreten, Kanalverriegelungsschaltkreisen 97 zugeführt, wodurch diese gesäbzt v/erden und die pulsierenden Eingangssignale in Pegel umgesetzt und zeitweilig gespeichert werden. Die von den Kanalverriegelungsschaltkreisen 97 abgegebenen Pegel treten auf entsprechenden Ausgangsleitungen 112A-112F (invers) und auf Ausgangsleitungen 113A-F (positiv) auf. Die erste auf irgendeiner der Leitungen 112A-F auftretende Pegeländerung löst einen Zyklus der Logikeinheit 24 aus, indem der Zyklus-Zeitgeber 86 aktiviert wird. Dieser Zeitgeber steuert sowohl die Informationsübertragung von den Verriegelungen 98A-F zu der Multibit-Datenver-
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riegelung 84 für die Darstellung in der Verwendungseinrichtung 7 als auch den Betrieb des Rückstellgenerators 94, der die zeitlich gespeicherte Information in den Verriegelungen 98A-F löscht, wie dies nachfolgend noch in näheren Einzelheiten beschrieben wird. Die Kanalverriegelungsschaltkreise 97 umfassen eine Gruppe von sechs identischen "Setz/Rückstell"-Verriegelungen 98A-F, die nachfolgend als RS-Verriegelungen bezeichnet werden. Diese Verriegelungen sind hinsichtlich ihrer Betriebsweise zueinander identisch, so daß nur die erste Verriegelung 98A beschrieben wird. Die Verriegelung 98A besteht aus einem Paar von NOR-Gattern 99, 100 mit zwei Eingängen, wobei deren Ausgänge (-1) und (-4) über Kreuz mit einem Eingang (-3) und (-5) des jeweils anderen Gatters über Leitungen 102 und 104 in bekannter Weise verbunden sind, um eine Speichereinrichtung zu bilden. Die Ausgangsleitung 82Δ des Kanäles A bildet den anderen Eingang (-2) des NOR-Gatters 99. Wenn demgemäß ein Signal in dem Kanal A auftritt, d.h. auf der Leitung 82A erscheint, so passiert der erste positive Impuls dieses Signales das NOR-Gatter 99 und es erfolgt über die Kreuzverbindung am Eingang (-5) des NOR-Gatters 100 eine Veränderung von dem hohen auf den niedrigen Pegel. Der andere Eingang (-6) des Gatters 100 ist über eine Leitung 106a an eine Leitung 106 angeschlossen. Dieser Eingang (-6) ist normalerweise freigegeben (im Sinne einer negativen Logik), da ein niedriger Pegel auf der Leitung 106 vorliegt, welche mit dem Ausgang Q des Rückstellgenerators 94 verbunden ist. Der Ausgang Q des Rückstellgenerators 94 weist normalerweise den niedrigen Pegel auf, da der Rückstellgenerator 94 nur am Ende des Zyklus aktiviert wird, wie noch ersichtlich sein wird. Nur im getriggerten Zustand des als Monoflop ausgebildeten
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Rückstellgenerators 94 v/eist sein Ausgang Q den hohen Pegel auf. Beim Auftritt eines Impulses auf der Leitung 82A und daher auch an dem ersterwähnten Eingang (-2) des NOR-Gatters 99 führt somit die Kreuzverbindung 102 zwischen dem Ausgang (-1) des NOR-Gatters 99 und dem Eingang (-6) des freigegebenen NOR-Gatters 100 unmittelbar zu einem niedrigen tegel an beiden Eingängen, so daß der Ausgang (-4) des NOR-Gatters 100 den hohen Pegel einnimmt. Dies geschieht mit einer geringen durch die Gatter verursachten Verzögerung. Sodann wird über die Kreuzverbindung 104 mit dein anderen Eingang (-3) des NOR-Gatters das verzögerte Signal durch das NOR-Gatter 99 geführt, um den Kreislauf zu wiederholen und ein kontinuierliches Signal mit niedrigem Pegel an dem Ausgang (~1) des NOR-Gatters 99 zu errichten, unabhängig von der pulsierenden Natur des Signales auf der Leitung 82A. Diese Verriegelung des Ausganges des NOR-Gatters 99 (oder einem äquivalenten NOR-Gatter in den Verriegelungen 98B-98F) auf einem konstanten niedrigen Pegel zeigt an, daß die Logikeinheit 24 eingeschaltet ist und daß ein Zyklus begonnen hat und Daten nachfolgend zu einer geeigneten Zeit in der erläuterten Weise abgetastet werden müssen.
Die Kanalverriegelungsschaltkreise 97 können durch eine geeignete Verbindung von NOR-Gattern in Gruppen von jeweils vier Gattern in integrierten Bausteinen verwirklicht werden, wie sie beispielsweise durch den Baustein 7402 der Firma Texas Instruments Inc., Dallas, Texas, im Handel erhältlich sind.
Der invertierende Ausgang (-1) des NOR-Gatters 99 in der Verriegelung 98A ist über ein NAND-Gatter 110 mit mehreren Eingängen zu dem Zyklus-Zeitgeber 86 geführt. Bei dem hier er-
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läuterten Ausführungsbeispiel muß das NAND-Gatter 110 wenigstens sechs Eingänge aufweisen. Die Signale auf den Leitungen 112A-P, die von dem Ausgang (-1) des NOR-Gatters 99 und ähnlichen Ausgängen der* äquivalenten NOR-Gatter der Verriegelungen 98B-F zu entsprechenden Eingängen (-1) bis (-6) des IJAITD-Gatters 110 geführt sind, werden erneut invertiert. Somit v/erden positive Impulszüge, die auf irgendeiner der Leitungen 82A-F auftretenj aufgrund der Logikkombination einer ODER-Verknüpfung vor dem Eintritt in das Monoflop 86 unterzogen. Das NAND-Gatter 110 ist ebenfalls von der Firma Texas Instruments unter der Typ-Nr. 74030 erhältlich. Dieser Baustein weist acht Eingänge auf, wobei im vorliegenden Ausführungsbeispiel zwei Eingänge in bekannter Weise unwirksam gemacht werden.
Die Aufgabe des Zyklus-Zeitgebers 86 liegt in der Festlegung der Zykluslänge für die Logikeinheit 24. Wie erwähnt, beginnt der Zyklus mit der Erfassung des Pegels entsprechend dem ersten Signal auf irgendeiner der Kanalleitungen 82A-F, und er muß nach der letzten bedeutungsvollen Umschaltung des letzten Signales auf diesen Leitungen enden. Der Einfachheit halber und der geringen Kosten wegen steuert der Zyklus-Zeitgeber 86 ebenfalls die Abtastung der Information auf den Kanalleitungen 82A-F. Die Dauer jedes Signales ist in erster Linie durch das Klingeln festgelegt, das beim Anschlagen der entsprechenden Stange 20A-F anzutreffen ist. Das Klingeln ist unerwünscht, aber unvermeidlich. Wie in der eingangs erwähnten älteren Anmeldung erwähnt, besteht eine Charakteristik des Klingeins in den Stangen 20A-F darin, daß es für einen kurzen Augenblick aussetzt und sodann erneut infolge des Prellens des Anschlägers 18 an den Stangen 20A-F auftritt. Dies geschieht trotz aller Maßnahmen, die unternommen v/erden, um ein solches Prellen zu vermeiden. Diese Eigen-
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schaft veranlaßt die Wahl einer geeigneten langen Verzögerung von beispielsweise 15 ms,bevor der Zyklus beendet wird. Eine Verzögerung dieser Größenordnung stellt sicher, daß die Ausgangssignale auf den Leitungen 80A-F sich definitiv gesetzt haben, bevor die RS-Verriegelungen 98A-F zurückgesetzt werden. Am Ende des Zyklus veranlaßt der Zeitgeber 86 zweierlei Dinge;
1) er überträgt den Status der Yerriegelungen 98A-F zu der die Anzeige 7 steuernden Datenverriegelung 84, die in Form von sechs licht-emittierenden Einheiten in Fig. 1 gezeigt ist; und
2) er triggort den Rückstellgenerator 94, wodurch dieser zur Ausgabe eines kurzen Impulses veranlaßt wird, um eine Unterbrechung an einem vorhergehenden Freigabeeingang der Verriegelungen 93A-F herbeizuführen.
Der Zyklus-Zeitgeber 86 kann ein Monoflop sein, wobei eine Leitung 108 den Takteingang B mit dem Ausgeing (-8) des ί-ΤΑϊΤΙ)--Gatters -110 verbindet. Der Takteingang B spricht nur auf eine positiv verlaufende Flanke eines Signalec an, wie noch ersichtlich sein wird. Das Monoflop 86 ist vorzugsweise ein erneut triggerbarer monostabiler Schaltkreis vom TTL-Typ, wobei ein derartiger Baustein als Doppeleinheit von der Firma Te^as Instruments, Dallas, Texas,unter der Typ-Nr. 74-123 vertrieben wird. Das Monoflop 86 umfaßt nicht nur den bei einem hohen Pegel wirksamen Eingang B für entsprechende positiv verlaufende Taktimpülse, sondern auch einen auf einen niedrigen Pegel ansprechenden Eingang A und einen direkten übersteuernden Löscheingang R. Keiner der beiden letztgenannten Eingänge wird' benutzt; vielmehr werden sie unwirksam gemacht, indem sie mit Masse bzw. mit einer Spannungsquelle V gemäß Fig. 3 verbunden werden. Der Grund für den Unterschied beim Unwirksammachen dieser beiden Eingänge liegt darin, daß der Löschschaltkreis einen internen
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Inverter enthält, was in gewöhnlicher Weine durch den Kreis am Eingang R des Honoflops 86 angedeutet ist. Der hier benutzte Ausgang des Monoflops 86 ist der komplementäre Ausgang Q, so daß dementsprechend beim Empfang eines ersten positiven Impulses auf der Leitung 108 das Monoflop 86 getriggert wird und der Ausgang Q den niedrigen Pegel einnimmt.
Der Ausgang Q des Honoflops 86 wird durch den Zeitgeberschaltkreis 87 gesteuert, der aus einer Kondensator/Widerstands-Kombinatioii besteht. Diese Kombination umfaßt einen Widerstand 88 in Reihe mit einem Kondensator 89, wobei die beiden Schaltungselemente zwischen die Spannungsquelle V und einen Eingang 90 des Monoflops 86 geschaltet sind. Ein Schaltungspunkt 91 zwischen dem Widerstand 88 und dem Kondensator 89 ist über eine Diode 93 mit dem Eingang 92 des Monoflops 86 verbunden, um das Anlegen einer umgekehrten Spannung über den Kondensator 89 zu verhindern. Der Kondensator 89 ist vorzugsweise ein Elektrolytkondensator, da die gewünschte Impulsdauer, die durch den RC-Schaltkreis 87 gebildet wird, in dem Bereich von ms liegt. Ein veränderlicher Widerstand 88A kann in Reihe zu dem Widerstand 88 für Trennzwecke geschaltet werden. Die Widerstände 88 und 88Δ können Werte von beispielsweise 5 Kiloohm und 50 Kiloohm aufweisen, und der Kondensator 89 kann einen Viert von 10 LiF besitzen. Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel wird der Gesamtwiderstand vorzugsweise eingestellt, um eine Impulsdauer von 15 ms zu erzielen, was sich als eine ausreichende Verzögerung herausgestellt hat.
Die Leitung 108 ist mit dem Eingang B des Monoflops 86 verbunden, wie bereits erwähnt wurde. Wenn somit ein positiv verlaufender Impuls auf dieser Leitung auftritt, so wird die Spannung am Schaltungspunkt 91 der Kondensator/Widerstands-
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kombination 87 momentan an Hasse gelegt, wodurch der Kondensator 89 entladen wird und nachfolgend eine Aufladung bis zum Erzielen einer vorgegebenen Spannung erfolgt. Das Erreichen dieser vorgegebenen Spannung ist notwendig für die Rückschaltung des Monoflops 86 in seinen ursprünglichen Zustand. Einige Zeit nach dem letzten Impuls des letzten Signales, nachdem das Klingeln in allen Stangen 20A-F beendet ist, wird somit der Kondensator 89 erneut auf die vorgegebene Spannung aufgeladen sein, so daß der Ausgang Q des Monoflops 86 daraufhin auf den hohen Pegel zurückschaltet, wodurch angedeutet wird, daß der Zyklus der Logikeinheit 24 beendet ist.
Beim Auftritt eines hohen Pegels am Ausgang Ci des Monoflops 86 wird das sich ergebende positiv verlaufende Signal über die Leitungen 140 und i40a zu den Takteingängen C und B der Mehrbit-Datenverriegelung 84 und des Rückstellgenerators 94 weitergeschaltet. Die Datenverriegelung 84 ist vorzugsweise ein TTL-Schaltkreis vom D-Typ, und sie enthält sechs Flip-Flops. Eine im Handel erhältliche Einheit ist die hexirnale D-Verriegelung, die unter der Typ-Nr. 74-174 von der Firma Texas Instruments vertrieben wird. Die hexadezimale D-Verriegelung timfaßt sechs Eingänge D1 bis D6 für den Empfang der Bitinformation und sechs Ausgänge Q1-Q6 zum Anzeigen der gespeicherten Information. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, verbinden die Leitungen 113A-F die positiven Datenausgänge (z.B. 100-4 für den Kanal A) der Kanal-Verriegelungsschaltkreise 97 mit den Eingängen D1-D6 der Datenverriegelung 84, und die Leitungen 114A-F verbinden die Ausgänge Q1-;6 der Datenverriegelung 84 mit der Verwendungseinrichtung 7. ·
Das Taktsignal für die Datenverriegelung 84 ist eine positiv verlaufende Pegeländerung, d.h. ein Wechsel von dem niedrigen
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auf den hohen Pegel« Wenn somit der zuvor erwähnte positiv verlaufende Pegelwechsel an dem Ausgang Q des Monoflops 06 am Takteingang C der Datenverriegelung 84 über die Leitung i40a auftritt, so tritt eine Informationsübertragung auf und die zuvor auf den Leitungen 113A-F vorliegenden Daten treten nunmehr an den Ausgängen Q1-Q6 der Datenverriegelung 84 auf. Die Datensignale aul" den Leitungen 'ii3A-F von den Kanalverriegelungsschaltkreisen 97 werden somit zu den Ausgangsleitungcn 114A-F der Datenverriegelung 84 nur übertragen, nachdem eine ausreichende Zeit verstrichen ist, so daß sichergestellt ist, daß alle Bits des Codes empfangen worden sind. Während das Ende des Zyklus zu einem sehr viel späteren Zeitpunkt auftritt, wird das einzige Signal von dem Ilonoflop 86 aus Gründen der Wirtschaftlichkeit für beide Zwecken verwendet. Es sei erwähnt, daß die Datenverriegelung 84 niemals gelöscht wird; der nächste positiv verlaufende Pegelwechsel gibt die neue auf den Leitungen 114A-F auftretende Information unter Zerstörung der alten Information ein.
Die Leitungen 114A-F sind an die Verwendungseinrichtung 7 angeschlossen, die gemäß Fig. 1 aus einer Leuchtarzeige bestehen kann. Die Einrichtung 7 umfaßt Inverter 152A-F, die jeweils einen entsprechenden Ausgang Q1-Q6 der hexadezimalen Datenverriegelung 84 vom D-Typ mit licht-emittierenden Dioden 134A-F verbinden. Die Inverter 132A-F sind TTL-Schaltkreisinverter mit offenem Kollektor und hohen Spannungsausgangen, die als Puffer bzw. Treiber arbeiten und von der Firma Texas Instruments unter der Typ-Nr. 7406 erhältlich sind. Eine entsprechende licht-emittierende Diode 134A-F ist mit jedem Inverter 132A-F über einen entsprechenden Strombegrenzungswiderstand 133A-F verbunden. Die Inverter/Widerstands/Diodenkombination bildet die Anzeige 7. Wenn die Codebits auf den Leitungen 114A-F von
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den Ausgängen Q1-0.6 der Datenverriegelung 84 auftreten, so wird jeder hohe Pegel entsprechend einer "1"-Information invertiert und die resultierende niedrige Spannung, die an den zugeordneten Widerstand 133A-F angelegt wird, schaltet die damit verbundene licht-emittierende Diode ein. Dadurch wird unmittelbar eine Leuchtanzeige der Information "1" in diesem Kanal entsprechend dem Code für die. durch die Bedienungsperson niedergedrückte Taste 26 erzeugt. In Fig. 1 werden die Bits "010111" angezeigt, wobei die licht-emittierenden Dioden in der ganz linken Position und der dritten Position von links ausgeschaltet sind und somit nicht leuchten. Dies entspricht dem coizuzeigeiiden Ausgang, wenn die Bedienungsperon den Typenhebel 28 gemäß Fig. 2ε niedergedrückt hat. Das dies die korrekte Anzeige ist, geht aus der Abwesenheit der Zungen 21 in diesem Teil der Stangen 2OD und 2OF in Nachbarschaft zu dem Anschläger 18 in Fig. 2a hervor. Wenn der -Typenhebel 28 gemäß Fig. 2a niedergedrückt wird, so verhindert die Abwesenheit dieser Zungen die Erzeugung von Klangwellen in den Stangen 2OD und 2OF entsprechend dem höchsten und dem dritthöchsten Bit in der Anzeige 7 gemäß Fig. 1.
Der Rückstellgenerator 94 ist vorgesehen, um einen Rückstellimpuls am Ende des Zyklus der Logikeinheit 24 zu erzeugen, wobei der Rückstellimpuls nur für das Löhnen der RS-Verriegelungen 98A-F benutzt wird. Der Rückstellgenerator 94 kann ein Monoflop sein, das mit dem Zykluszeitgeber-Monoflop 86 identisch ist. Beide Monoflops können beispielsweise in dem gleichen TTL-Doppelbaustein mit der Typ-Nr. 74-123 untergebracht sein. Das Monoflop 94 wird in gleicher Weise durch einen RC-Schaltkreis 95 gesteuert, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Der RC-Zeitschaltkreis 95 legt die Breite des Rückstellimpulses fest, der in diesem Fall an dem Ausgang Q des Monoflops 94 erzeugt wird. Im
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Falle der vorliegenden Erfindung ist eine Impulsbreite von ungefähr 1 us für die geforderte Funktion geeignet. Dies wird beispielsweise durch die Verwendung eines Widerstandes mit 10 Kiloohm und eines Kondensators mit 200 uF erzielt. Wenn der aktive Zustand des Monoflops 86 aufhört und sein Ausgang Q von einem niedrigen auf einen hohen Pegel umschaltet, so triggert die positiv verlaufende Pegeländerung an dem Takteingang B das Monoflop 94. Der zuvor erwähnte Rückstellimpuls wird sodann an dem Ausgang Q des Monoflops 94 erzeugt, und über die Leitung 106 zu den Kanalverriegelungsschaltkreisen 97 übertragen. Wenn der Rückstellimpuls beispielsweise an dem Eingang (-6) des NOR-Gatters 100 über die an die Leitung 106 angeschlossene Leitung 106A auftritt, so nimmt der Ausgang dieses Gatters den niedrigen Pegel ein, und es wird über die Leitung 104 dieser niedrige Pegel an den Eingang (-3) des NOR-Gatters
99 angelegt« Da der andere Eingang (-2) des NOR-Gatters 99
in gleicher Weise zu diesem Zeitpunkt den niedrigen Pegel aufweist, was dem Ende des Zyklus entspricht, wird durch das Verschwinden des hohen Pegels an beiden Eingängen des I1IOR-Gatters 99 mit einer geringen Verzögerung ein Vorpegel an dem Ausgang (-1) des NOR-Gatters 99 erzeugt. Dieser hohe Pegel wird über die Verbindung 102 dem Eingang (-5) des NOR-Gatters
100 zugeführt, so daß mit einer geringen Verzögerung die Verriegelung 98A in bekannter Weise zurückgestellt wird. Die anderen Verriegelungen 98B-F werden in-identischer Weise durch den Impuls auf der Leitung 106 zurückgestellt, was hier nicht näher beschrieben werden muß. Es sei jedoch besonders erwähnt, daß aufgrund der Gatterverzögerungen die Rückstellung der Verriegelungen 98A-F in den Kanalverriegelungsschaltkreisen 97 nach der Übertragung der zuvor vorliegenden Information in die Datenverriegelung 84 auftritt. Die zu vermutende Wettbewerbsbedingung liegt aufgrund dieser Gatterverzögerungen
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nicht vor, was aus dem rechten Ende der Signale in Fig. 4 ersichtlich ist.
Zusammenfassend ist festzustellen, daß die zuvor beschriebene Mehrstangen-Codiereinrichtung unter Verwendung von akustischer Energie von einem Aufschlag eines Anschlägers 18 mit ausgewählten Stangen POA-F Gebrauch macht, wobei dieser Aufschlag durch eine mechanische Bewegung, hervorgerufen beispielsweise durch das · Niederdrücken einer Taste 26, hervorgerufen wird. Ein selektiver Aufschlag wird hervorgerufen, indem der Anschläger 18 mit Zähnen 19 versehen ist, die nur mit jenen Stangen 2C1A-F in Berührung gelangen, die in Nachbarschaft der Zähne 19 eine Zunge 21 tragen. Das Auftreffen der Zähne 19 auf einer oder mehreren Zungen 21 induziert in den ausgewählten Stangen akustische Wellen, die zu zugeordneten Wandlereinrichtungen 22A-F wandern. Mit jeder Stange 20A-F ist eine solche Wandlereinrichtung betriebsmäßig verbunden. Jeder Wandler 22A-F ist entlang der zugeordneten Stange 20A-F in bezug auf jeden vorgegebenen Anschläger 18 ungefähr in der gleichen Entfernung angeordnet, und er wandelt die empfangene akustische Welle.in ein elektrisches Ausgangssignal um. Wenn daher ein Anschlag der Zähne 19 des Anschlägers 18 mit. den Spitzen 25 benachbarter Zungen 21 an den Stangen 20A--F auftritt, so verursachen die akustischen Wellen in einer oder mehreren der Stangen 20A-F elektrische Signale, die auf den Leitungen 82A-F in etwa zur gleichen Zeit zur Verfügimg stehen. Die zeitlich grob einander zugeordneten elektrischen Signale der Wandler 22A-F werden temporär in Verriegelungen 98A-F gespeichert und nachfolgend gleichzeitig unter Steuerung durch eine Logikeinhät 24 ausgegeben. Sie treten dabei parallel als individuelle Bits eines eindeutigen Codes.in einer Mehrbit-Verriegelung 84 auf, von v/o sie eine Verwendungseinrichtung 7
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speisen. Dort können sie direkt "beispielsweise licht-emitticrende Dioden speisen. Obgleich nur die Steuerung einer einfachen binären Leuchtanzeige beschrieben wird, kann der Code ebenfalls eine alpha-nuraerische Anzeigeeinheit, einen Datenrekorder nit mehreren Druckrädern oder irgendein Datenverarbeitunggerät speisen.
Wenn eine ausrexchende Zeit nach dem Empfang der elektrischen Datensignale verstrichen ist, wobei sichergestellt wird, daß die durch die Stangen 20A-F erzeugten akustischen "v/eilen und ihre entsprechenden elektrischen Lnpulszüge auf den Leitungen 82A-F abgeklungen sind, so wird die Logikeinheit 24 zurückgestellt, um für das nächste Niederdrücken einer Taste bereit zu sein.
Die vorliegende Erfindung kann in anderen spezifischen Formen ausgeführt werden, ohne daß von den Wesen der Erfindung bzw. von den wesentlichen Charakteristiken abgewichen wird. Wie dem Fachmann auf der Hand liegt, kann die Codierung insbesondere erfolgen, indem Zungen 21 an allen möglichen Positionen an den Stangen 20A-F vorgesehen werden, aber nur bestimmte Kombinationen von Zähnen 19 eines jeden Anschlägers 18 zurüc-kbewegt v/erden. Da der Ausdruck "Zeichen" oftmals einschränkend im Zusammenhang mit Typenhebeln 28 benutzt wird, liegt es darüber hinaus auf der Hand, daß andere Schreibmaschinenfunktionen auf die gleiche hier beschriebene Weise codiert werden können.
Während die Logikeinheit 24 in 'der beschriebenen Weise von elektronischen Verzögerungen (z.B. Monoflops) Gebrauch macht, liegt es dem Fachmann auf der Hand, daß in gleicher Weise andere Verzögerungstechniken verwendet werden können. Insbesondere ist ins Auge zu fassen, daß die Verzögerung verwirklicht wird, indem
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eine zusätzliche (siebte) Stange 2OG angeordnet wird und ihr zugeordneter Wandler 22G im Hinblick auf die Wandler auf den anderen Stangen 20A-F verschoben wird. Wenn dies nicht ausreichend ist, um eine ausreichende Verzögerung zu erzeugen, so kann die Verzögerung durch Erhöhung der effektiven Länge der zusätzlichen Stange 2OG durch Hinzufügung einer Schlaufe am Ende 12R oder durch Veränderung des Materials in Richtung auf eine niedrigere Schallgeschwindigkeit usw. verändert werden. Auf diese V/eise treffen die durch den Wandler 22G empfangenen Signale später als jene Signale ein, die zu einem bestimmten Zeitpunkt von den Wandlern 22A-F empfangen werden. Diese Lösung gestattet eine Unterscheidung im Hinblick auf falsche Induzierungen von. akustischer Energie in den anderen Stangen 20A-F. Obgleich in den Figxaren nicht dargestellt, liegt es auf der Hand, daß Codes entsprechend dem oberen und unteren Tastenfeld in bekannter Weise durch die Anordnung eines zusätzlichen Informationsbits oder einer unterschiedlichen Kombination von Bits unterschieden v/erden können, indem durch die üDliche Schlitten-Verschiebungstaste ein Schalter geschlossen wird oder eine zusätzliche Stange 2OH mit einem Wandler 22H zusammen mit dem beweglichen Schlitten 7k verwendet wird. Die zusätzliche Stange 2OH ist beim niederdrücken eines Typenhebels 28 kontaktierbar, wenn der Rahmen Ik in einer ersten Stellung gehalten wird, und sie ist isoliert, wenn der Rahmen Ik in eine zweite Stellung bewegt wirdo Andere Modifikationen liegen dem Fachmann auf der Hand, wobei diese in den durch die anliegenden Ansprüche definierten Rahmen der Erfindung fallen.
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Claims (34)

  1. PATENTANWALT
    DIPL-ING.
    HELMUT. GÖRTZ
    Fr ο:: i; ί t; r t am Main 70 OQ1Q99Q
    Scnnadenhofstr. 27 - Tel. 617079 ^- ^ I OiLiO
  2. 2. April 1979 GzHz/Ra.
    SCM Corporation
    Codiereinrichtung
    Patentansprüche
    1. Einrichtung zur Erzeugung eines Codes aufgrund einer mechanischen Bewegung, gekennzeichnet durch
    a) η-Glieder zur Übertragung von Vibrationsenergie,
    b) Mittel zur isolierenden Abstützung-dieser n-Glieder,
    c) Mittel zum Induzieren von Vibrationsenergie innerhalb wenigstens einem ausgewählten Glied aufgrund der mechanischen Bewegung, und
    d) wirkungsmäßig mit jedem der η-Glieder verbundene Mittel zur Umwandlung der induzierten Energie in ein entsprechendes Bit eines n-Bit-Codes entsprechend der mechanischen Bewegung.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der η-Glieder länglich ausgebildet ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die länglichen Glieder durch Stangen mit rechteckförmigem Querschnitt gebildet werden.
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  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Rahmen aufweist una daß die Stützeinrichtungen eine Vielzahl von Paaren dünner Drähte umfassen, wobei ein Paar jeder Stange zugeordnet ist und jeder Draht eines Paares mit dem Rahmen in einer straffen, greifenden Beziehung mit einem entsprechenden Ende der zugeordneten Stange verspannt ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zugeordnete Stange ein Paar in vertikalem Abstand angeordneter Ausnehmungen in der Nähe dec entsprechenden Endes aufweist und daß ein Draht eines Paares nacheinander durch jede Ausnehmung hindurchgreift, um die straffe greifende Verbindung bei der Verspannung mit dem Rahmen zu bilden.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die induzierenden Mittel eine flexible Stahlfeder umfassen, die für eine Bewegung aus einer entspannten ersten Stellung in eine gespannte zweite Stellung und für einsRückkehr in die erste Stellung für den Anschlag an wenigstens einem vorbestimmten länglichen Glied aufgrund der mechanischen Bewegung gelagert ist.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Glieder Stangen mit rechteckförmigem Querschnitt sind und daß das vorbestimmte eine Glied aus einer Stange besteht, die eine Zunge an einer Kante in Nachbarschaft der Feder trägt.
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  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlfeder wenigstens einen sich seitwärts erstreckenden Zahn in Ausrichtung mit einem der genannten Glieder aufweist.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Glieder Stangen mit rechteckförmigem Querschnitt sind, daß alle Stangen Zungen an einer Kante in Nachbarschaft der Feder tragen, und daß die Feder eine Anzahl von sich seitlich erstreckenden Zähnen aufweist, wobei jeder Zahn •mit der Zunge einer vorbestimmten Stange zusammenarbeitet und die Anzahl der Zähne höchstens gleich η ist.
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer niederdrückbaren Taste zusammenarbeitet und daß die genannte mechanische Bewegung durch das Niederdrücken dieser Taste gebildet wird.
  11. 11. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer Tastatur mit wenigstens zwei niederdrückbaren Tasten zusammenarbeitet, wobei die induzierenden Mittel durch das Niederdrücken einer jeden Taste aktiviert werden, um eine Vibrationsenergie wenigstens einem vorbestimmten Glied innerhalb der η-Glieder mitzuteilen.
  12. 12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der η-Glieder länglich ausgebildet ist«
  13. 13. Einrichtung nach Anspruch 12. dadurch gekennzeichnet, daß die Vibrationsenergie durch akustische Energie gebildet wird und daß die induzierenden Mittel einen Anschläger
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    entsprechend jeder Taste umfassen, wobei der Anschläger betätigbar ist, um an wenigstens einem der genannten Glieder anzuschlagen und akustische Energie darin aufgrund des Niederdrückens der entsprechenden Taste zu erzeugen.
  14. 14. Einrichtung ncch Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandlereinrichtung einen akustischen Wandler umfaßt, der betriebsmäßig mit jedem der länglichen Glieder an einem Ort verbunden ist, der im wesentlichen den gleichen Abstand von jedem vorgegebenen Anschläger aufweist.
  15. 15. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die länglichen Glieder Stangen mit rechteckförmigem Querschnitt sind.
  16. 16. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die induzierende Einrichtung eine flexible Stahlfeder entsprechend jeder Taste umfaßt und gelagert ist, um aus einer entspannten ersten Stellung in eine gespannte zweite Stellung und zurück in die erste Stellung zum selektiven Anschlag des vorbestimmten Gliedes aufgrund des Niederdrückens der entsprechenden Taste bewegt zu werden.
  17. 17. Einrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Glieder Stangen mit rechteckförmigem Querschnitt sind, wobei jedes der vorbestimmten Glieder aus einer Stange besteht, die eine Zunge an einer Kante in Nachbarschaft der Feder trägt.
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  18. 18. Einrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlfeder wenigstens einen sich seitv/ärts erstreckenden Zahn in Ausrichtung auf eines der genannten Glieder aufweist.
  19. 19. Einrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Glieder Stangen mit rechteckförmigem Querschnitt sind, daß alle Stangen Zungen an exner Kante in Nachbarschaft jeweils der genannten Feder tragen, und daß die Feder eine Anzahl von sich seitwärts erstreckenden Zähnen auf v/ei st, wobei jeder Zahn mit der Zunge wenigstens einer unterschiedlichen Stange zusammenarbeitet unri die Anzahl der Zähne höchstens gleich η ist.
  20. 20. Einrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Rahmen umfaßt und daß die genannten Stützeinrichtungen eine Vielzahl von Paaren dünner Drähte umfassen, wobei ein Paar jeder Stange zugeordnet ist und jeder Draht eines Paares mit dem Rahmen in einer straffen, greifenden Verbindung mit einem entsprechenden Ende der zugeordneten Stange verspannt ist.
  21. 21. Einrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die zugeordnete Stange ein Paar von einen vertikalen Abstand aufv/eisenden Ausnehmungen in der Nähe des entsprechenden Endes aufweist und daß ein Draht eines Paares der Reihe nach durch jede Ausnehmung hindurchgreift, um die straffe, greifende Verbindung bei der Verspannung mit dem Rahmen zu bilden.
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  22. 22. Codierende Tastatur mit einer Vielzahl von niederdrückbaren Tasten, die jeweils durch ^inen diskreten n-Bit-Code identifizierbar sind, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
    a) η-Glieder für die Fortpflanzung von akustischer Energie,
    b) Mittel zum isolierenden Abstützen der n-Glieder,
    c) Mittel zum Induzieren akustischer Energie in wenigstens einem vorgewählten diskreten Glied innerhalb der n-Glieder aufgrund des Niederdrückens einer jeden Taste, wobei die akustische Energie eine Wellenfront bildet, die in jedem vorgewählten Glied wandert,
    d) mit jedem der η-Glieder betriebsmäßig verbundene Mittel zur Umwandlung der Wellenfront in ein entsprechendes Signal, und
    e) an die Wandlereinrichtung angeschlossene Mittel zur Erzeugung des n-Bit-Codes zum Identifizieren der niedergedrückten Taste in Übereinstimmung" mit den Differentialsignalen der Wandlereinrichtung.
  23. 23. Codierende Tastatur gemäß Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die η-Glieder länglich sind und jede Wandler einrichtung in einer im wesentlichen gleichen Entfernung von der die akustische Energie induzierenden Einrichtung angeordnet ist.
  24. 24. Codierende Tastatur gemäß Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die länglichen Glieder rechteckförmige Stangen sind.
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  25. 25. Codierende Tastatur gemäß Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen sich im allgemeinen in einer geraden parallelen Anordnung befinden und daß die die akustische Energie induzierende Einrichtung Anschläger umfaßt, die durch entsprechende Tasten betätigt werden, wobei jeder Anschläger mit diskreten Stangen aufgrund des Niederdrückens der entsprechenden Taste zusammenarbeitet.
  26. 26. Codierende Tastatur nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläger durch Federn gebildet werden, die mit einer obenliegenden Oberfläche im wesentlichen eine einzige Ebene definieren und die momentan wenigstens teilweise torsionsmäßig aufgrund des Niederdrückens der Taste ausgebogen und gespannt v/erden, und daß wenigstens eine der η-Stangen einen Zungenteil aufweist, wobei ein Punkt in der genannten Ebene für den Anschlag mit der genannten Oberfläche liegt.
  27. 27. Codiereinrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzliches Glied zur Fortpflanzung von akustischer Energie mit einem entsprechenden Wandler vorgesehen ist, wobei die akustische Energie in diesem Glied aufgrund des Niederdrückens irgendeiner der Tasten induziert wird.
  28. 28. Codierende Tastatur nach Anspruch 27, gekennzeichnet durch das zusätzliche Glied einschließende Mittel zum Unterdrücken falscher Schallwellenenergieinduzierung innerhalb irgendeines der η-Glieder, wodurch die Erzeugung eines n-Bit-Codes verhindert wird, der fälschlicherweise das Niederdrücken einer bestimmten Taste anzeigt..
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  29. 29. Codierende Tastatur nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß das Signal des Wandlers des zusätzlichen Gliedes verzögert wird und die Signale der Wandler tastet, die irgendeinem der verbleibenden Glieder zugeordnet sind.
  30. 30. Codierende Tastatur nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer Gehäuse-Schiebesteuerung und mit einem für eine Bewegung zwischen ersten und zweiten Stellungen gelagerten Rahmen zusammenarbeitet, wobei das Niederdrücken irgendeiner der Tasten in der Lage ist, akustische Energie in dem zusätzlichen Glied nur zu induzieren, wenn der Rahmen sich in der zweiten Stellung befindet, und daß ferner Mittel vorgesehen sind, die auf die Gehäuse-Schiebesteuerung ansprechen, um den Rahmen in die zweite Stellung zu bewegen.
  31. 31· Verfahren zur Erzeugung eines Codes entsprechend einer mechanischen Bewegung, gekennzeichnet durch folgende Schritte: a) Anordnung von η-Gliedern, die im Plinblick auf sich fortpflanzende Vibrationsenergie empfindlich sind, Td) isolierende Abstützung der n-Glieder,
    c) Induzieren von Vibrationsenergie innerhalb wenigstens eines ausgewählten Gliedes aufgrund der mechanischen Bewegung,
    d) Wandlung der Vibrationsenergie in jedem Glied in ein Ausgangssignal, und
    e) Erzeugung des entsprechenden Codes aus den Ausgangssignalen der n-Glieder0
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  32. 32. Verfahren nach Anspruch 31 f gekennzeichnet durch die v/eiteren Schritte:
    f) Anordnung einer niederdrückbaren Taste, und
    g) Erzeugung der mechanischen Bewegung beim Niederdrücken der Taste.
  33. 33. Verfahren nach Anspruch 32, vobei die Vibrationsenergie aus akustischer Energie besteht, gekennzeichnet durch die ■ weiteren Schritte:
    h) Anordnung eines federnden Anschlägers, der Teile aufweist, die diskreten Gliedern innerhalb der η-Glieder zugeordnet sind, und
    i) Anreißen des Anschlägers beim Niederdrücken der Taste, um selektiv die η-Glieder zu beaufschlagen und die akustische Energie zu induzieren.
  34. 34. Verfahren nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß das Anreißen eine zumindest teilweise Torsionsanspannung des Anschlägers umfaßt.
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