DE2912427A1 - Mittel zur nachbehandlung von dauerverformten haaren - Google Patents
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Description
-H-
WELLA Darmstadt, den 26. März 1979
Aktiengesellschaft
Bei den zur Zeit üblichen Verfahren zur Dauerverformung von Haaren wird die gewünschte Verformung auf
chemischem Wege herbeigeführt. Zunächst werden durch die Einwirkung eines geeigneten Reduktionsmittels
die Disulfidbrücken des Haarkeratins reduktiv gespalten. Das Haar wird sodann in eine neue Form gebracht
und anschließend durch die Behandlung mit einem Oxidationsmittel, unter Wiederverknüpfung der
gespaltenen Disulfidbindungen, in der neuen Form fixiert. Als Reduktionsmittel werden vor allem Mercaptoverbindungen,
insbesondere Salze oder Derivate der Thioglykolsäure wie Ammoniumthioglykolat,
Ammoniumthiolactat und Glycerinmonothioglykolat, sowie ferner bestimmte Sulfite, vorzugsweise
Ammoniumsulfit, verwendet. Als geeignetes Oxidationsmittel
gelangt vor allem Wasserstoffperoxid zur Anwendung.
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Im Anschluß an die Dauerverformung erfolgt üblicherweise eine gründliche Naehspülung des Haares
mit Wasser, um noch im Haar verbliebene Reste des Reduktionsmittels und Oxidationsmittels zu entfernen.
Insbesondere bei nicht genügender Sorgfalt bezüglich der verwendeten Mengen des Reduktionsund
Oxidationsmittels, bei nicht genauer Beachtung der erforderlichen Einwirkungszeit und bei nicht
ausreichender Naehspülung bleiben derartige Reste zurück. Allerdings lassen sich auch bei sehr
gründlicher Naehspülung die Reste des Reduktionsmittels und Oxidationsmittels nicht vollständig
aus dem Haar entfernen. Dies beruht auf der Eigenschaft des Haarkeratins, solche Reste ziemlich
fest an sich zu binden.
Das Verbleiben dieser Reste im Haar wirkt sich äußerst nachteilig auf die Struktur und das Erscheinungsbild
des Haares aus, da sie zu erheblichen Schädigungen des Haares führen. Solche Schädigungen machen sich insbesondere durch eine
Versprödung des Haares und ein Nachlassen seiner Festigkeit sowie ferner durch eine Verschlechterung
der Kämmbarkeit und den Verlust des natürlichen Haarglanzes bemerkbar. Hinzu kommt außerdem,
daß durch Reste des Reduktionsmittels die Haltbarkeit der Dauerverformung beeinträchtigt
wird, während Reste des Oxidationsmittels eine unerwünschte Aufhellung der Haarfarbe bewirken.
Werden zur Dauerverformung der Haare die heute bevorzugt verwendeten Mercaptoverbindungen eingesetzt,
so tritt darüber hinaus nach der Behandlung ein unangenehmer Geruch auf, der sich nur schwierig
parfümistisch überdecken läßt.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es daher, ein Mittel zur Behandlung von dauerverformten
Haaren zu finden, durch welches die vorstehend beschriebenen Nachteile weitgehend vermieden werden.
Hierzu wurde nun gefunden, daß Mittel zur Nachbehandlung von dauerverformten Haaren mit einem Gehalt
an
a) Glyoxylsäure und
b) mindestens einer organischen Verbindung, die eine aliphatische Kohlenstoff-Kohlenstoff-Mehrfachbindung
aufweist, eine mit dieser Mehrfachbindung direkt oder über eine Methylengruppe verbundene Carboxylgruppe besitzt
und durch mindestens eine zu dieser Mehrfachbindung konjugierte CO- oder CN-Mehrfachbindung
aktiviert ist
zur Lösung der gestellten Aufgabe in besonders hohem Maße geeignet sind.
In den erfindungsgemäßen Mitteln sollen als Vertreter der vorstehend unter b) angegebenen organischen
Verbindungen insbesondere solche enthalten sein, die ausgewählt sind aus
I. Verbindungen mit aktivierter Poppelbindung der allgemeinen Formel
Ax ^R3
C = C
C = C
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12 3
in der die Substituenten R , R und R^ unabhängig
voneinander jeweils einen der Reste
CN
COOM (M = H, Li, Na, K, NH11)
COOR' (R1 = C6H5 oder C1- bis Cg-Alkyl)
CONRf 2
/CH3
CH
CH
XCOOM
C6H5
C1- bis Cg-Alkyl
bedeuten und der Substituent A einen der Reste COOM oder CH2COOM darstellt, wobei M die oben
angegebene Bedeutung hat, unter der Voraussetzung, daß A nur dann CHpCOOM bedeutet, wenn
12 mindestens einer der Substituenten R , R und
CN, COOM, COOR·, CONR*2
ist, oder
II. Verbindungen mit aktivierter Dreifachbindung der allgemeinen Formel
in der der Substituent R^ einen der Reste
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CN
COOM (M = H, Li, Na, K, NH14)
COOR' (R1 = CgH5 oder C1- bis Cg-Alkyl)
CONR12
^CH3
CH
CH
XCOOM
5
C1- bis Cg-Alkyl
C1- bis Cg-Alkyl
bedeutet und der Substituent A einen der Reste COOM oder CH2COOM darstellt, wobei M die oben
angegebene Bedeutung hat, unter der Voraussetzung, daß A nur dann CH„COOM bedeutet, wenn der Substituent
R einer der Reste CN, COOM, COOR1 oder CONR12 ist.
Beispiele für solche geeigneten Verbindungen mit aktivierter aliphatischer Kohlenstoff-Kohlenstoff-Mehrfaehbindung
sind die aliphatischen Carbonsäuren
Aconitsäure
Acetylendicarbonsäure
Äthylendicarbonsäure
Äthylmaleinsäure
CX-Ä thy !crotonsäure
i-Amy!maleinsäure
Angelicasäure
n-ButyIfumarsäure
n- oder i-Butylmaleinsäure
Citraconsäure
Crotonsäure
Fumarsäure
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trans-Glutaconsäure
Isopropy!maleinsäure
Itaconsäure
Haieinsäure
Mesaconsäure
tf-Methylitaconsäure
cis-ß-Methylglutaconsäure
trans-of-Methylglutaconsäure
Propiolsäure
Zimtsäure,
die Salze dieser Carbonsäuren mit anorganischen oder organischen Basen, ferner ihre Ester, Teilester,
Amide und Nitrile.
In den Nachbehandlungsmitteln gemäß der Anmeldung sollen die Bestandteile der erfindungsgemäßen Kombination,
nämlich a) die Glyoxylsäure und b) die organischen Verbindungen mit aktivierter aliphatischer
Kohlenstoff-Kohlenstoff-Mehrfachbindung in einer Menge von jeweils etwa 0,1 bis 10,0 Gewichtsprozent,
vorzugsweise 0,2 bis 3,0 Gewichtsprozent,
enthalten sein.
Diese Mittel können außerdem in haarkosmetischen Präparaten übliche Zusätze, vrie beispielsweise
Ammoniak, Harze, öle, Wachse, Alkohole, Netzmittel, LösungsVermittler, kapillaraktive Substanzen,
filmbildende Polymerisate, Emulgatoren, Verdicker, Quellmittel, Treibmittel, Avivagemittel, Füllstoffe,
Farbstoffe, Parümöle und andere enthalten.
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Die Zubereitungsform dieser Nachbehandlungsmxttel kann die einer Lösung, eines Gels, einer Creme oder
einer Emulsion sein. Die Mittel können außerdem als Aerosol oder in fester Form, z. B. als Pulver oder
•Tabletten, vorliegen. In diesem letzteren Falle muß es jedoch vor der Verwendung durch Zugabe eines Lösungsmittels
in eine der erstgenannten Zubereitungsiormen übergeführt werden. Als Lösungsmittel für die
NachbeJiandlungsmxttel der vorliegenden Anmeldung kommen solche von anorganischer und organischer Art,
vorzugsweise Wasser oder Gemische aus Wasser und niederen Alkoholen, wie z. B. Äthanol oder Isopropanol,
in Betracht.
Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Mittel
besteht darin, daß sie imstande sind, sowohl die Reste von Reduktionsmitteln als auch die Reste von
Oxidationsmitteln in einem Arbeitsgang aus dem Haar zu entfernen. Die hierbei stattfindenden chemischen
Reaktionen der beiden Wirkbestandteile a) der Glyoxylsäure und b) der organischen Verbindungen mit
aktivierter aliphatischer Kohlenstoff-Kohlenstoff-Mehrfachbindung können durch die folgenden beispielhaften
Reaktionsgleichungen veranschaulicht werden:
A) Reaktion der Glyoxylsäure mit Wasserstoffperoxid
^C-COOH + H2O2 * HCOOH + CO3 + H3O
B) Reaktion der Maleinsäure mit Thioglykolat
HOOC-CH H HOOC-CH0
H+I © > I 2 0
HOOC-CH S-CHp-COO w HOOC-C-S-CHp-COO
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- li -
C) Reaktion der Maleinsäure mit Sulfit
HOOC-CH A UQO O HOOC-CHn
Il + HSO, > , 2
HOOC-CH J HOOC-C-SO
Die Anwendung der erfindungsgemäßen Mittel erfolgt in. der Weise, daß sie unmittelbar nach der Dauerverformung,
die eine Dauerwellung oder eine dauerhafte Entkräuselung sein kann, auf das Haar aufgebracht
werden. Im allgemeinen läßt man die Mittel zwischen etwa 2 und 10 Minuten lang auf das Haar
einwirken und entfernt sie anschließend durch Spülen mit Wasser. Man kann die Mittel aber auch, wie
beispielsweise in dem besonderen Fall einer gleichzeitig vorgesehenen Festigung des Haares, auf dem
Haar belassen.
Die nachstehenden Beispiele sollen den Gegenstand der Erfindung näher erläutern.
Beispiele Beispiel 1
0,5 g Glyoxylsäure Monohydrat 1,0 g Fumarsäuremonoäthylester, Lithiumsalz
Vor Gebrauch wird das obige Pulver unter Rühren in 25 ml warmem Wasser gelöst. Die entstandene Lösung
weist einen pH-Wert von 3,2 auf. Diese Lösung wird sodann gleichmäßig auf dem Haar verteilt, 3 bis 6
Minuten einwirken gelassen und schließlich mit Wasser abgespült.
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1,0 | g |
3,0 | g |
0,5 | g |
1,4 | g |
0,7 | g |
1,4 | g |
0,6 | g |
3,1 | g |
0,5 | g |
87,8 | g |
Glyoxylsäure Konohydrat
Maleinsäure
Kokosfettalkohol, mit 10 Mol
Äthylenoxid oxäthyliert
Stearylalkohol
Glycerinmonostearat
Cetylpalmitat
Lauryltrimethylammonxumchlorid
Ammoniak, 25 %ig
Parfümöl
Wasser
100,0 g
Der pH-Wert dieser Creme ist 5,1. Es werden 20 g der Creme gleichmäßig auf dem Haar verteilt und
bis 6 Minuten einwirken gelassen. Die Einwirkungszeit kann durch Wärmezufuhr mit einer Haube
herabgesetzt werden. Nach der erforderlichen Einwirkungszeit wird das Mittel durch Spülen mit Wasser
aus dem Haar entfernt.
Beispiel | 3 |
0,5 | g |
0,5 | g |
3,0 | g |
30,0 | g |
0,2 | g |
0,4 | g |
65,4 | g |
Glyoxylsäure Monohydrat
Pumarsäuremonoathylester, Lithiumsalz
Polyvinylpyrrolidon
Isopropanol
Parfümöl
Ammoniak,
Wasser
100,0 g
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Der pH-Wert dieser Lösung ist 5.
Hierbei kann der Fumarsäuremonoäthylester durch eine entsprechende molare Menge von Fumarsäure,
Maleinsäure, Zimtsäure, Propiolsäure, Acetylendicarbonsäure, Crotonsäure oder Aconitsäure
ersetzt werden. Der pH-Wert der entsprechenden Lösungen liegt, je nach der verwendeten ungesättigten
Säure, etwa zwischen 3 und 4.
20 ml der Lösung werden gleichmäßig auf dem Haar verteilt. Anschließend wird das Haar auf Wasserwellwickler
gewickelt und unter einer Trockenhaube getrocknet. Nach dem Entfernen der Wickler kämmt
man das Haar zu einer Frisur.
0,3 | g | Glyoxylsäure | Monohydrat |
0,4 | g | Maleinsäure | |
1,0 | g | Chitosan, mit | 90 % freien Aminogruppen |
25,0 | g | Äthanol | |
0,3 | g | Parfümöl | |
73,0 | g | Wasser |
100,0 g
Der pH-Wert dieser Lösung beträgt 3,^· Es werden
20 ml der Lösung gleichmäßig auf dem Haar verteilt Die Haare werden sodann auf Wasserwellwickler gev/ickelt
und unter einer Trockenhaube getrocknet. Schließlich werden die Wickler entfernt und das
Haar zu einer Frisur gekämmt.
Alle in der vorliegenden Anmeldung angegebenen Prozent zahlen stellen Gewichts, Prozente dar.
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Claims (2)
1. Mittel zur Nachbehandlung von dauerverformten Haaren, dadurch gekennzeichnet, daß es
a) Glyoxylsäure und
b) mindestens eine organische Verbindung, die eine aliphatische Kohlenstoff-Kohlenstoff-Mehrfachbindung
aufweist, eine mit dieser Mehrfachbindung direkt oder über eine Methylengruppe verbundene Carboxylgruppe besitzt
und durch mindestens eine zu dieser Mehrfachbindung konjugierte CO- oder CN- Mehrfachbindung
aktiviert ist,
enthält.
2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unter b) genannte organische Verbindung
ausgewählt ist aus
I. Verbindungen mit aktivierter Doppelbindung der allgemeinen Formel
An ^
je = c'
η K ,
in der die Substituenten R , R und R* unabhängig
voneinander jeweils einen der Reste
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_ ρ —
CN
COOM (M = H, Li, Na, K, NH^)
COOR1 (R1 = C6H5 oder C1- bis Cg-Alkyl)
CONR·2
/CH3
CH
CH
XCOOM
C6H5
C1- bis Cg-Alkyl
bedeuten und der Substituent A einen der Reste COOM oder CH2COOM darstellt, wobei M die oben
angegebene Bedeutung hat, unter der Voraussetzung, daß A nur dann CH0COOM bedeutet, wenn
mindestens einer der Substituenten R , R und
CN, COOM, COOR', CONR1 2
ist, oder
II. Verbindungen mit aktivierter Dreifachbindung der allgemeinen Formel
A-C Ξ= C - R4,
1)
in der der Substituent R einen der Reste
in der der Substituent R einen der Reste
CN
COOM (M = H, Li, Na, K, NH4)
COOR' (R1 = C6H5 oder C1- Cg-Alkyl)
CONR'2
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291242?
CH
COOM
C6H5
C1- bis
C1- bis
bedeutet und der Substituent A einen der Reste COOM oder CHpCOOM darstellt, wobei M die oben
angegebene Bedeutung hat, unter der Voraussetzung, daß A nur dann CH2COOM bedeutet, wenn der
Substituent R einer der Reste CN, COOM, COOR' oder CONR'2 ist.
Mittel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß es mindestens eine der ungesättigten
aliphatischen Carbonsäuren Acetylendicarbonsäure, Aconitsäure, Crotonsäure, Fumarsäure,
Itaconsäure, Maleinsäure, Propiolsäure und Zimtsäure, auch in Form ihrer Salze mit anorganischen oder organischen Basen, enthält.
Mittel nach Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet,
daß a) die Glyoxylsäure und b) die organischen Verbindungen mit aktivierter aliphatischer
Kohlenstoff-Kohlenstoff-Mehrfachbindung in einer Menge von jeweils etwa 0,1
bis 10,0 Gewichtsprozent, vorzugsweise 0,2 bis 3,0 Gewichtsprozent, enthalten sind.
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CPI-Basic-Abstracts Journal 1972, 60937T-DE * |
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