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DE288159C - - Google Patents

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Publication number
DE288159C
DE288159C DENDAT288159D DE288159DA DE288159C DE 288159 C DE288159 C DE 288159C DE NDAT288159 D DENDAT288159 D DE NDAT288159D DE 288159D A DE288159D A DE 288159DA DE 288159 C DE288159 C DE 288159C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
precipitate
basic
added
basic material
precipitation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT288159D
Other languages
English (en)
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE288159C publication Critical patent/DE288159C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B3/00Extraction of metal compounds from ores or concentrates by wet processes
    • C22B3/20Treatment or purification of solutions, e.g. obtained by leaching
    • C22B3/44Treatment or purification of solutions, e.g. obtained by leaching by chemical processes
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/20Recycling

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Removal Of Specific Substances (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVi 288159-KLASSE 12n. GRUPPE
von basischen Salzen sind.
Zusatz zum Patent 272182.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. April 1914 ab. Längste Dauer: 1. Februar 1928.
Gemäß Patent 272182 soll die Salzlösung mit einer ihrem Metallgehalt mindestens äquivalenten Menge von gebranntem Kalk versetzt werden. Dabei entsteht ein Niederschlag von basischen Schwermetallsalzen, während von dem zugesetzten Fällungsmittel ein gewisser, ungefähr dem Säuregehalt der basischen Salze entsprechender Rückstand bleibt, der sich in dem Niederschlag wiederfindet. Dieser Rückstand des basischen Fällungsmittels hat für die weitere Behandlung des Niederschlages die Bedeutung, daß bei der nun folgenden Erhitzung eine Umsetzung zwischen dem Halogen- bzw. Säuregehalt des basischen Nieder-Schlages und dem basischen Rückstand unter Bildung des entsprechenden Halogensalzes
u. dgl. stattfindet. Gemäß der neuen Erfin-
■ dung Jäßt sich' nun dieses Verfahren dahin abändern und damit auch allgemeiner anwendbar machen, daß man von dem basischen Fällungsmittel für die Fällung nicht eine dem Äquivalent des Metallgehaltes der Salzlösung entsprechende Menge, sondern nur so viel verwendet, als erfahrungsgemäß zur Niederschlagung des gewünschten Metalls oder mehrerer Metalle in Form basischer Salze erforderlich ist. Für die nun folgende Umsetzung bei der Erhitzung wird dem fertigen Niederschlag die für die Umsetzung notwendige Menge basischer Stoffe nachträglich zugemischt. Man erhält bei der nun folgenden Erhitzung usw. die gleichen Ergebnisse wie bei dem Verfahren gemäß dem Patent 272182.
Der Vorteil dieser Verfahrensweise besteht darin, daß man für die Fällung und für die 3S Umsetzung verschiedene basische Körper wählen kann. Z. B. eignet sich für die Fällung von Kupfer-Zinkchloridlösungen:, aus denen man zunächst nur das Kupfer gewinnen will, ganz besonders Calciumcarbonat oder Magnesiumcarbonat; denn diese Fällungsmittel fällen bei gewöhnlicher oder mittlerer Temperatur (50 bis 60 ° C) das Zink nicht, so daß eine Trennung von Kupfer und Zink sehr leicht ermöglicht wird. Für die Umsetzung bei der 4^ Erhitzung eignet sich jedoch Calciumhydroxyd besser als wie Carbonat, während diese Verbindung die erwähnte Trennung von Kupfer und Zink nicht ermöglicht. Magnesiumcarbonat hat noch den Vorteil, daß man auch mit Sulfatlösungen arbeiten kann.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ausführungsform des Verfahrens nach Patent 272182, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Fällung der Niederschläge aus den Metallsalzlösungen nur so viel basisches
    Fällungsmittel verwendet, als zur Herbeiführung, einer vollständigen Fällung genügt, und daß die für die Umsetzung bei der Erhitzung erforderliche Menge basischen Materials dem Niederschlag nachträglich beigemischt wird.
  2. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die Umsetzung des basischen Niederschlages ein anderes basisches Material benutzt wird, als für die vorangegangene Fällung.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDÜUCKEREI.
DENDAT288159D Expired DE288159C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE288159C true DE288159C (de) 1900-01-01

Family

ID=543307

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT288159D Expired DE288159C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE288159C (de)

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