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DE2846752C2 - Verzögerungsschaltung für die Innenraumbeleuchtung eines Kraftfahrzeugs - Google Patents

Verzögerungsschaltung für die Innenraumbeleuchtung eines Kraftfahrzeugs

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Publication number
DE2846752C2
DE2846752C2 DE2846752A DE2846752A DE2846752C2 DE 2846752 C2 DE2846752 C2 DE 2846752C2 DE 2846752 A DE2846752 A DE 2846752A DE 2846752 A DE2846752 A DE 2846752A DE 2846752 C2 DE2846752 C2 DE 2846752C2
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DE
Germany
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voltage
switching amplifier
capacitor
delay circuit
zener diode
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Application number
DE2846752A
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DE2846752A1 (de
Inventor
Walter Ing.(Grad.) 8728 Hassfurt Voll
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Individual
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Publication date
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Priority to EP79101461A priority patent/EP0006129A1/de
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Priority to US06/178,066 priority patent/US4385258A/en
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q3/00Arrangement of lighting devices for vehicle interiors; Lighting devices specially adapted for vehicle interiors
    • B60Q3/80Circuits; Control arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)
  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)
  • Arrangements Of Lighting Devices For Vehicle Interiors, Mounting And Supporting Thereof, Circuits Therefore (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Verzögerungsschaltung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Verzögerungsschaltung ist in der FR-PS 23 46 933 beschrieben. Bei dieser Schaltung muß der Schaltverstärker auf eine hohe Verlustleistung ausgelegt sein, einerseits weil der Schwellwertschalter ein schleichendes Schaltverhalten zeigt und andererseits weil Anschlußfälle möglich sind, in denen der Batteriestrom direkt über den Schaltverstärker fließt. Dies macht wenigstens einen teueren Leistungstransistor nötig. Gleiches gilt für den Schaltverstärker der in der DE-OS 24 14 676 vorgeschlagenen Schaltung. Dort ist zwar eine Zenerdiode vorgesehen. Diese begünstigt jedoch das Abschaltverhalten des Schaltverstärkers nicht.
In der US-PS 40 71 805 sind die genannten Schwierigkeiten durch den Einsatz eines Relais umgangen. Ein solches Relais ist ein aufwendiges Bauteil, das insofern keine Verbesserung gegenüber einem elektronischen. Schaltverstärker bietet.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schaltung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 vorzuschlagen, bei der die Strombelastung des Schaltverstärkers in Anschlußfällen verringert und dessen Schaltverhalten verbessert ist.
Obige Aufgabe ist bei einer Schaltung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch gelöst, daß parallel zum Widerstand des /?C-Gliedes eine Zenerdiode oder deren Nachbildung geschaltet ist, deren Zenerspannung größer als die Restspannung des Schaltverstärkers aber kleiner als die Batteriespannung ist, wodurch der über die Zenerdiode bei Erreichen deren Zenerspannung am Widerstand fließende Strom den Kondensator über den Schwellwert des Schwellwertschalters lädt.
Wesentliche Vorteile dieser Schaltung bestehen in folgendem:
a) Hat die Lichtquelle einen Kurzschluß oder wird die Schaltung fehlerhaft in das Kraftfahrzeug eingebaut, dann wird über die Zenerdiode der Kondensator geladen und der Schaltverstärker dementsprechend gesperrt, so daß durch diesen kein Strom fließen kann, der ihn zerstören könnte.
b) Im normalen Betriebsfall schaltet der Schaltverstärker nur dann durch, wenn die Lichtquelle leuchtet, so daß der Schaltverstärker nur auf denjenigen Widerstandswert ausgelegt werden muß, der bei warmer Glühlampe vorliegt. Beim erstmaligen Anschließen der Verzögerungsschaltung an die Kraftfahrzeugbatterie oder bei einem Einbau der Kraftfahrzeugbatterie muß der Schaltverstärker die Lichtquelle im kalten Zustand schalten, wobei in diesem Fall der Widerstandswert der Lichtquelle wesentlich niedriger ist als im warmen Zustand. Der Schaltverstärker müßte also auf einen entsprechend hohen Strom ausgelegt sein. Durch die Zenerdiode führt auch in diesem Fall zu einer sehr raschen Ladung des Kondensa-
tors, so daß dementsprechend der Schaltverstärker abgeschaltet wird und eine Zerstörung nicht zu befürchten ist
c) Nach Ablauf der Verzögerungszeit schaltet der Schaltverstärker die Lichtquelle ab. Durch die Zenerdiode ist der Abschaltvorgang wesentlich beschleunigt, so daß die Verlustleistung des Schaltverstärkers entsprechend reduziert ist
d) Außerdem leitet die Zenerdiode auch Spannungsspitzen, insbesondere positive Spannungsspitzen ab, wodurch die elektronischen Schaltungsteile geschütz« sind.
Weiter ist nach der Erfindung die Restspannung des Schaltverstärkers einerseits größer als die Schwellwertspannung des Schwellwertschalters und andererseits so klein, daß die Differ enzspannung zwischen der Batteriespannung und der Restspannung zum Betrieb der Lichtquelle ausreicht, daß ein Widerstand, über den ein Steuerstrom für den Schaltverstärker fließt in Reihe zu der Basis-Emitterstrecke eines ersten Transistors des Schallverstärkers liegt und daß diese Reihenschaltung parallel zum Ausgang des Schaltverstärkers liegt, an dem die Restspannung abfällt Damit kann die Restspannung klein gehalten werden. Sie liegt beispielsweise in der Größenordnung von 1 V. Dies hat zur Folge, daß während der Verzögerungszeit die Lichtquelle höchstens wenig schwächer leuchtet als sonst
In Ausgestaltung der Erfindung ist der Widerstand so hochohmig ausgelegt, daß bei gesperrtem Schwellwertschalter ein zur Durchschaltung des Schaltverstärkers noch ausreichender Strom fließt und der Schaltverstärker von drei Transistoren gebildet ist. Es ist dadurch ein niedriger über den Widerstand R 2 fließender Ruhestrom erreicht
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 einen Schaltplan einer Verzögerungsschaltung für die Innenraumbeleuchtung eines Kraftfahrzeugs, w
Fig.2 einen Schaltplan entsprechend Fig.2 mit anderem Schaltverstärker,
F i g. 3 einen Schaltplan nach F i g. 1 mit anderem Schaltverstärker und zusätzlicher Zenerdiode und
F i g. 4 eine Ausführung der Schaltung nach F i g. 3 als integrierte Schaltung.
Bei einem Kraftfahrzeug liegt üblicherweise eine Innenraumbeleuchtung mit einer Lichtquelle (Glühlampe) 2 und einem Handschalter in Reihe zu parallelen Türkontakten 4, von denen in den Figuren nur einer dargestellt ist Die Lichtquelle 2 liegt am Spannungspol 5 einer Batterie. Die Türkontakte 4 liegen am von der Karosserie gebildeten Massepol 6. Solange eine Tür geschlossen ist, ist der betreffende Türkontakt 4 geöffnet und umgekehrt. Parallel zu dem Türkontakt 4 bzw. den Türkontakten ist eine in einem Gehäuse untergebrachte oder in einen Block eingegossene Verzögerungsschaltung geschaltet
Die Verzögerungsschaltung weist ein ÄC-Glied, bestehend aus einem Widerstand R1 und einem Kondensator C auf, das parallel zum Türkontakt 4 liegt Am Spannungspol zwischen dem Widerstand R 1 und dem Kondensator C liegt die Basis eines als Schwellwertschalter arbeitenden Transistors 71. Die Reihenschaltung der Kollektor-Emiiterstrecke des Transistors Π und eines Widerstandes R 2 liegt parallel zum Türkontakt 4. An den Kollektor des Transistors 71 ist der Steuereingang eines von Transistoren T2 und 73 (Fig. 1, 2) bzw. 72, 73, 74 (Fig. 3, 4) gebildeten Schaltverstärkers angeschlossen. Die Transistoren T2 und 73 sind beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 in Darlington-Schaltung geschaltet Parallel zum Türkontakt 4 liegen die den Ausgang des Schaltverstärkers bildende Kollektor-Emitterstrecke des Transistors 7"3 bzw. Γ4 und eine Diode D 2 (F i g. 1,2) bzw. Zenerdiode Z2 (F ig. 3,4).
Eine Diode D1 liegt zwischen dem Spannungspol des Kondensators C und dem Türkontakt 4. Parallel zur Diode D1 liegt eine Zenerdiode Z1.
Die beschriebene Verzögerungsschaltung arbeitet etwa folgendermaßen:
Sobald der Türkontakt 4 durch Öffnen der Tür geschlossen wird, leuchtet die Lichtquelle 2 auf. Der Kondensator C kann sich über die Diode D1 und den geschlossenen Türkontakt 4 entladen. Der Transistor 71 isl gesperrt
Wird anschließend der Türkontakt 4 durch Schließen der Tür geöffnet dann fließt über den hochohmigen Widerstand R 2 ein Steuerstrom, der die Transistoren T2, 73 bzw. Γ2, Γ3, 74 durchschaltet so daß die Lichtquelle 2 weiterleuchtet An der ICollektor-Emitterstrecke des Transisotrs 73 bzw. 74 liegt dabei eine Restspannung von beispielsweise etwa 1 — 1,6 V an. Da diese Spannung parallel zum ßC-Glied liegt, wird der Kondensator C aufgeladen. Sobald am Kondensator C die Schaltspannung des Transistors T1 erreicht ist, wird dieser leitend. Dies hat zur Folge, daß die Transistoren T2 und 73 sperren, so daß der durch die Lichtquelle fließende Strom jetzt unterbrochen wird. Diese erlischt. Die Verzögerungszeit zwischen dem Öffnen des Türkontakts und dem Erlöschen der Lichtquelle 2 ist insbesondere auch die Dimensionierung des Widerstandes R 1 und des Kondensators C bestimmt Sie kann beispielsweise 10 s betragen. Der Kondensator C kann klein sein, da er nicht die für den Betrieb der Lichtquelle während der Verzögerungszeit notwendige Energie speichern muß.
Solange der Türkontakt 4 geöffnet bleibt, wird der Kondensator C über die jetzt nicht leuchtende Lichtquelle 2 geladen gehalten. Über den Widerstand R 2 und die Kollektor-Emitterstrecke des jetzt leitenden Transistors T\ kann ein Ruhestrom fließen. Dieser wird durch die Dimensionierung des Widerstandes i?2 so klein gehalten, daß er praktisch vernachlässigbar ist Bei den Ausführungsbeispielen nach den F i g. 3 und 4 ist der Ruhestrom gegenüber den Ausführungsbeispielen nach den F i g. 1 und 2 dadurch besonders klein gehalten, daß ein dritter Transistor 74 für den Schaltverstärker vorgesehen ist. Dieser erlaubt es, den Widerstandswert des Widerstands R 2 entsprechend zu vergrößern, da der Gesamtverstärkungsfaktor des Schaltverstärkers vergrößert ist und damit zum Durchschalten des Schaltverstärkers nur ein entsprechend kleinerer Steuerstrom erforderlich ist.
Wie sich aus dem Beschriebenen ergibt, ist die bei durchgeschaltetem Transistor T3 bzw. 7"4 an diesem abfallende, den Kondensator C ladende Restspannung größer, im Beispielsfalle etwa doppelt so groß, wie die Spannung, bei der der Transistor Tl durchschaltet. Die Restspannung muß wesentlich kleiner sein als die Batteriespannung, damit die Lichtquelle 2 bei durchgeschalteten Transistoren Ti und TI leuchtet Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1, bei dem der Schaltverstärker von einem Darlington-Verstärker gebildet ist muß der über den Widerstand R 2 fließende Steuerstrom die Transistoren T2 und 73 durchschalten, deren
Basis-Emitterstrecken in Reihe liegen. Dementsprechend ist die Sättigungsspannung des Transistors 73 in Rechnung zu stellen. Es ergibt sich daraus, daß die Restspannung des Schaltverstärkers, die an der Kollektor-Emitterstrecke seines letzten Transistors 73 bzw. 74 im durchgeschalteten Zustand abfällt, in der Größenordnung von 1,6 V liegt. Bei den Ausführungsbeispielen nach den F i g. 2,3 und 4 ist die Restspannung demgegenüber wesentlich reduziert, da in Reihe zum Widerstand Rl lediglich die Basis-Emitterstrecke des Transistors 72 liegt, wobei der Schaltverstärker mit komplementären Transistoren 72, 73 bzw. 74 arbeitet. Die Restspannung beträgt in diesem Falle etwa 1 V. Dies hat den Vorteil, daß während der Verzögerungszeit, wenn also der die Lichtquelle 2 speisende Strom nicht über den Türkontakt 4, sondern über die Kollektor-Emitterstrecke des Widerstands 73 (in F i g. 2) bzw. 74 fließt, an der Kollektor-Ernitterstrecke eine kleine Spannung abfällt, die nicht zu einer wesentlichen Reduzierung der Leuchtstärke der Lichtquelle führt.
Die Zenerspannung der Zenerdiode Zl ist so ausgelegt, daß sie größer als die Restspannung des Schaltverstärkers, jedoch kleiner als die Spannung der Batterie des Kraftfahrzeugs ist. Geht man von der üblichen Batteriespannung einer Batterie eines Personenkraftfahrzeugs von 12 V aus, dann ist beispielsweise eine Zenerdiode geeignet, deren Zenerspannung 4,7 V beträgt.
Durch die Zenerdiode Z1 ist etwa folgendes erreicht: Wie beschrieben ist das Ende der Verzögerungszeit durch die Aufladung des Kondensators C über den Widerstand R 1 bestimmt. Dieser Ladevorgang folgt selbstverständlich der bekannten e-Funktion. Ein exakter Schaltpunkt läßt sich schwer erreichen, so daß praktisch ein »schleichender« Übergang zwischenboden beiden Schaltzuständen des Transistors Ti bzw. TA bzw. der Lichtquelle 2 erfolgt. Dies hat insbesondere den Nachteil, daß an sich der Transistor 73 bzw. TA auf eine hohe Verlustleistung ausgelegt werden müßte. Die Zenerdiode ZX führt jedoch dazu, daß ab einer gewissen Spannung zusätzlich zu dem über den Widerstand R X fließenden Ladestrom für den Kondensator C über sie ein weiterer Ladestromanteil für den Kondensator Cfließt. Es wird also durch die Zenerdiode Z1 der Ladevorgang beschleunigt, wobei der über die Zenerdiode ZX fließende Ladestromanteil eine bis zum Durchschalten des Transistors Ti steigende Tendenz zeigt Dementsprechend schlagartig wird dann auch der Transistor 73 bzw. TA durchgeschaltet, so daß er nur für eine geringere Verlustleistung dimensioniert zu werden braucht Im übrigen schaltet auch die Lichtquelle 2 praktisch schlagartig am Ende der Verzögerungszeit ab.
Wie aus der oben beschriebenen Funktionsweise ersichtlich, muß an sich der Transistor 73 bzw. TA im Normalfall nur auf denjenigen Strom ausgelegt sein, der über die Glühlampe 2 dann fließt, wenn diese schon leuchtet wobei — wie bekannt — der Widerstandswert der Glühlampe 2 im warmen Zustand, also beim Leuchten, wesentlich größer ist als im kalten Zustand. Es können bei der Verzögerungsschaltung jedoch einige Einsatzfälle auftreten, bei denen der Transistor T3 bzw. TA einen wesentlich größeren Strom leiten müßte, als er dem Warmwiderstandswert der leuchtenden Glühlampe entspricht Beispielsweise ist zu berücksichtigen, daß beim erstmaligen Einbau der Verzögerungsschaltung in das Kraftfahrzeug der Handschalter der Innenraumbeleuchtung geschlossen sein kann, oder daß die Verzögerungsschaltung falsch in das Kraftfahrzeug eingebaut sein kann, oder daß die Batterie des Kraftfahrzeugs neu eingesetzt werden muß, oder daß die Glühlampe 2 einen Kurzschluß aufweist. Dies hätte zur Folge, daß durch die Verzögerungsschaltung ein Strom fließen würde, der wesentlich höher ist als der im Normall'all fließende Strom. In solchen Fällen wird über die Zenerdiode Z1 der Kondensator Csehr schnell — in wenigen μβ aufgeladen und damit der Schaltverstärker 72, Γ3 bzw. 72, 73, 74 gesperrt. Dessen Transistoren brauchen also nicht auf die ungünstigsten Betriebsfälle ausgelegt zu werden.
Weiterhin ist zu berücksichtigen, daß in dem elektrischen Netz des Kraftfahrzeugs beachtliche Spannungsspitzen auftreten können. Diese können eine Spannung von etwa 150 V erreichen. Solche möglichen Überspannungen gefährden die Transistoren. Durch die Zenerdiode ZX ist insbesondere erreicht, daß kurz dauernde, beispielsweise 2 μβ dauernde, Spannungsspitzen besonders hoher Spannung auf den Kondensator C abgeleitet werden.
Zum weiteren Schutz gegen negative Überspannungen ist in den Ausführungsbeispielen nach F i g. 1 und 2 die Diode D 2 vorgesehen.
In den Ausführungsbeispielen nach F i g. 3 und 4 ist die Diode D2 durch eine Zenerdiode Z 2 ersetzt. Die Zenerdiode Z 2 leitet nicht nur negative Überspannungen wie die Diode D 2, sondern auch relativ lang dauernde, beispielsweise ms dauernde, positive Überspannungen ab. Die Zenerspannung der Zenerdiode Z 2 wird so gewählt, daß sie größer als die Batteriespannung, jedoch kleiner als die Durchbruchsspannung der Kollektor-Emitterstrecken der Transistoren 71 bis 74 ist.
Bei den Ausführungsbeispielen nach den F i g. 2 und 3 ist an den Transistor 72 mit NPN-Halbleiterzonenfolge ein Transistor 73 mit PNP-Halbleiterzonenfolge angeschlossen. Selbstverständlich kann die Schaltung auch mit Transistoren umgekehrter Halbleiterzonenfolgen aufgebaut werden. Die gewählten Bezeichnungen der Elektroden der Transistoren sind dann dementsprechend umgekehrt. Die beschriebenen Schaltungen der F i g. 2 bis 4 stellen besondere Forderungen weder an die Verstärkungsfaktoren der Transistoren noch an deren Sperrspannungen, so daß sich die Schaltungen entweder mit billigen Transistoren oder als integrierte Schaltkreise ohne weiteres aufbauen lassen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.4 ist die Schaltung nach F i g. 3 so dargestellt daß sie sich zur Herstellung als integrierter Schaltkreis IC eignet Die Zenerdiode ZX ist dabei durch eine Reihenschaltung der Basis-Emiüersireeken von Transistoren 75, 76 und 77 der integrierten Schaltung /Cgeschaffen. Ähnlich ist die Zenerdiode Z2 durch eine Reihenschaltung der Basis-Emitterstrecken von Transistoren 78, 79 und 710 geschaffen, wobei diese Reihenschaltung die Funktion der Zenerdiode Z 2 hinsichtlich der Ableitung positiver Spannungsspitzen übernimmt und für die Ableitung negativer Spannungsspitzen eine der Diode D 2 entsprechende Diode vorgesehen ist Bei diesem Schaltkreis IC braucht lediglich der Kondensator C als separates Bauelement ausgebildet zu werden.
In F i g. 1 ist zusätzlich ein Schaltkontakt 7 des Kraftfahrzeugs dargestellt der zum Einschalten des Standlichts vorgesehen ist dessen eine Glühlampe 8 in F i g. 1 gezeigt ist An dem Schaltkontakt 7 bzw. der Glühlampe 8 liegt ein Schaltungszweig, dessen anderes
Ende am Spannungspol des Kondensators C liegt. Der Schaltungszweig weist eine Diode D 3 und einen Widerstand R 4 auf. Die Diode D 3 ist so gepolt, daß der Kondensator C aufgeladen wird, wenn der Schaltkontakt 7 geschlossen ist und damit das Standlicht leuchtet. Damit ist erreicht, daß der Kondensator C immer dann geladen gehalten wird, wenn die Scheinwerfer des Kraftfahrzeugs — insbesondere bei Nacht — eingeschaltet sind. Damit kann in diesem Falle das oben beschriebene, verzögerte Ausschalten der Innenraumbeleuchtung des Kraftfahrzeugs nicht eintreten. Die Innenraumbeleuchtung erlischt dann, wenn der Türkontakt 4 durch Schließen der Tür geöffnet wird.
Mit der zuletzt beschriebenen Maßnahme ist erreicht, daß man die Verzögerungszeit — durch die Dimensionierung des flC-Gliedes R1, C— lang auslegen kann, da diese lange Yerzögerungszeit dann nicht auftritt, wenn nach dem Zu- oder Aussteigenlassen eines Fahrgastes bei Nacht sofort angefahren werden soll. Es ist damit umgangen, daß der Fahrer vor dem Anfahren bei Nacht entweder warten muß, bis die Innenraumbeleuchtung erlischt oder unerlaubterweise bei Nacht einige Sekunden mit eingeschalteter Innenraumbeleuchtung fährt.
Der Schaltungszweig D 3, R4 ist zur Vereinfachung nur bei Fig. 1 dargestellt. Selbstverständlich kann der Schaltungszweig auch bei den Ausführungsbeispielen nach den F i g. 2,3 und 4 vorgesehen sein.
Die beschriebenen Schaltungen lassen sich einfach mit dem Massepol des Stromkreises des Kraftfahrzeuges verbinden. Falls der Schaltungszweig D 3, R 4 vorgesehen ist, sind zwei Verbindungsleitungen zu den betreffenden Schaltungspunkten des Kraftfahrzeugs notwendig, ansonsten genügt eine einzige Verbindungsleitung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Verzögerungsschaltung für eine Innenraumbeleuchtung eines Kraftfahrzeugs, die an die Kraftfahrzeugbatterie angeschlossen und über einen Türkontakt einzuschalten ist und bei der zur Festlegung der Verzögerungszeit bis zum Abschalten einer Lichtquelle ein ÄC-Glied vorgesehen ist, wobei das ÄC-Glied und der von diesem über einen Schwellwertschalter gesteuerte Schaltverstärker parallel zu to dem Türkontakt liegen und die Lichtquelle in Reihe zu dem Türkontakt an die Kraftfahrzeugbatterie angeschlossen ist und die beim öffnen des Türkontakts am durchgeschalteten Schaltverstärker abfallende Restspannung den Kondensator des flC-Gliedes lädt und diese Restspannung einerseits größer als die Schwellwertspannung des Schwellwertschalters und andererseits so klein ist, daß die Differenzspannung zwischen der Batteriespannung und der Restspannung zum Betrieb der Lichtquelle M ausreicht, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Widerstand (R 1) des RC-Gliedes (R 1, C) eine Zenerdiode (Zi) oder deren Nachbildung (T5, 76, T7) geschaltet ist, deren Zenerspannung größer als die Restspannung des Schaltverstärkers (T2, T3) aber kleiner als die Batteriespannung ist, wodurch der über die Zenerdiode (Z 1) bei Erreichen deren Zenerspannung am Widerstand (R 1) fließende Strom den Kondensator (C) über den Schwellwert des Schwellwertschalters (Ti) lädt.
2. Verzögerungsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zenerdiode (Z\) parallel zu einer Diode (Di) geschaltet ist, die zwischen dem Türkontakt (4) und dem Spannungspol des Kondensators (C) liegt und über die sich der Kondensator (Qbeim Schließen des Türkontakts (4) entlädt.
3. Verzögerungsschaltung, insbesondere nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Widerstand (R 2), über den der Steuerstrom für den «o Schaltverstärker (T2, T3, TA) fließt, in Reihe zu der Basis-Emitterstrecke eines ersten Transistors (T2) des Schaltverstärkers (T2, 73, 74) liegt und daß diese Reihenschaltung parallel zum Ausgang des Schaltverstärkers (T2, 73, 74) liegt, an dem die Restspannung abfällt.
4. Verzögerungsschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand (R 2) so hochohmig ausgelegt ist, daß bei gesperrtem Schwellwertschalter (T\) ein zur Durchschaltung des Schaltverstärkers (72, T3, 74) ausreichender Strom fließt und wobei der Schaltverstärker drei Transistoren (T2, 73, 74) aufweist.
5. Verzögerungsschaltung nach einem der vorhergehenden. Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Kollektor-Emitterstrecke des letzten Transistors (73 bzw. 74) des Schaltverstärkers (72, 73, 74) eine weitere Diode (D2) oder eine weitere Zenerdiode (Z 2) liegt, die entgegen der Durchlaßrichtung der Kollektor-Emitterstrecke des letzten &o Transistors (73 bzw. 74) gepolt ist.
6. Verzögerungsschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der eine integrierte Schaltung verwendet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zenerdiode (Zi) bzw. die Zenerdioden (Z 1, Z2) von einer Reihenschaltung von Basis-Emitterstrecken gebildet sind und lediglich der Kondensator (Qein eigenes Bauelement bildet.
7. Verzögerungsschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den Kondensator (C) ein Schaltungszweig (D 3, R 4) angeschlossen ist, der diesen bei eingeschalteter Kraftfahrzeug-Außenbeleuchtung lädt
DE2846752A 1978-06-21 1978-10-27 Verzögerungsschaltung für die Innenraumbeleuchtung eines Kraftfahrzeugs Expired DE2846752C2 (de)

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