DE2827236A1 - Einhebel-mischarmatur mit drei verteilerscheiben - Google Patents
Einhebel-mischarmatur mit drei verteilerscheibenInfo
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Description
2827238
PATENTANWÄLTE A. GRUNECKER
DtPL-tNG.
UH. KINKELDEY OR-INGl
Da-INd - AaEtCALTEO^
K. SCHUMANN P. H. JAKOB
CMPL-ING.
G. BEZOLD
OH HERlWT- OPL-OHEM
8 MÜNCHEN
Einhebel-Mischarmatur mit drei Verteilerscheiben
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einhebel-Mischarmatur
für warmes und kaltes Wasser, bei welcher die Regelung der abgegebenen Wassermenge sowie des Mischverhältnisses
mittels dreier von Durchlässen durchsetzter und relativ zueinander beweglicher Scheiben aus einem harten. Werkstoff,
vorzugsweise aus einen gesinterten keramischen
Werkstoff, bewerkstelligt wird.
Werkstoff, bewerkstelligt wird.
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TELEFON (OBO) 333802 TELEX OÖ-20 380 TELEGRAMME ΜΟΝΑΓΑΤ TELEKOPiERER
Bei den meisten mit Verteilerscheiben aus einem harten Werkstoff arbeitenden Mischarmaturen sind zwei solche
Scheiben vorhanden, nämlich eine feststehende Scheibe, welche auch durch zwei Rohrstutzen ersetzt sein kann,
mit zwei mit den Zuleitungen für warmes und kaltes Wasser ströraungsverbundenen Durchlässen sowie gegebenenfalls
mit einer dritten öffnung, welche mit dem Auslaufstutzen
strömungsverbunden ist, und eine mit der feststehenden
Scheibe zusammenwirkende, relativ zu dieser linear verschiebliche und verdrehbare Scheibe mit Durchlässen oder
Aussparungen, welche mit den Durchlässen der feststehenden Scheibe zusammenwirken und sowohl die Abgabemenge als
auch das Mischverhältnis zwischen warmem und kaltem Wasser steuern. Bei derartigen Mischarmaturen beeinflußt die
Regelung der Abgabemenge jeweils auch das Mischverhältnis und damit die Temperatur des abgegebenen Wassers. Diese
Erscheinung läßt sich auf ein zuträgliches Maß begrenzen, indem die Größe der Regelbewegungen verringert wird, wodurch
sich jedoch auch die Regelempfindlichkeit der Mischarmatur verringert.
Um die Wirkungsweise von Mischarmaturen zu verbessern,
wurde bereits die Verwendung von drei Verteilerscheiben aus einem harten Werkstoff vorgeschlagen, von denen dann
eine feststehend angeordnet und von zwei Einlaß- sowie einer Auslaßöffnung durchsetzt ist, eine zweite drehbar
auf der ersten angeordnet und von drei zur Steuerung des Mischverhältnisses mit denen der ersten Scheibe zusammenwirkenden
öffnungen durchsetzt ist, und die dritte lotrecht zu einer Verbindungslinie zwischen den Mittelpunkten
der Einlaßöffnungen verschieblich auf der zweiten Scheibe angeordnet und mit einer Ausnehmung
versehen ist, welche mit den öffnungen der zweiten Scheibe zusammenwirkt, um die Strömungsmenge zwischen
den Einlaßöffnungen und der Auslaßöffnung zu steuern. Anstelle der Ausnehmung hat die dritte Scheibe zuweilen
auch Durchlässe, welche in einem Hohlraum eines abdich-
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temd auf die dritte Scheibe aufgesetzten Mischkopfs ausmünden. Bei einer solchen Ausführung ist die Begelung der
Abgabemenge zwar weitgehend unabhängig von der Regelung der Abgabetemperatur, für ein sicheres Funktionieren
dürfen die Durchlässe der zweiten Scheibe jedoch nur eine geringe Ausdehnung haben, woraus sich eine verringerte
Empfindlichkeit der Temperaturregelung ergibt. Dieser Nachteil läßt sich zwar dadurch beseitigen, daß die
Durchlässe der zweiten Scheibe an der in Anlage an der ersten Scheibe befindlichen Seite eine größere und an
der in Anlage an der dritten Scheibe befindlichen Seite eine kleinere Ausdehnung haben, daraus ergibt sich jedoch
eine Erhöhung der Fertigungskosten, und eine solche Ausbildung führt außerdem zu verstärkter Turbulenz und damit
zu erhöhtem Druckverlust.
Ein Ziel der Erfindung ist die Beseitigung der vorstehend beschriebenen Mangel bekannter Ausführungsformen und die
Schaffung einer liischancatur, bei welcher die Regelung der
Abgabemenge weitgehend unabhängig von der Regelung der Abgabetemperatur und somit eine äußerst empfindliche
Regiung erzielbar ist, und deren Verteilerscheiben auf
äußerst wirtschaftliche Weise herstellbar sind.
Dieses Ziel ist bei einer Mischarmatur gemäß der Erfindung im wesentlichen erreicht durch eine erste, feststehende
Verteilerscheibe mit wenigstens zwei Einlaßöffnungen, durch eine relativ zur ersten Scheibe verdrehbare
zweite Scheibe mit wenigstens zwei mit den Einlaßöffnungen der ersten zusammenwirkenden Durchlässenn und
durch eine relativ zur zweiten Scheibe im wesentlichen parallel zu einer Verbindungslinie zwischen den Mittelpunkten
der Durchlässe derselben linear verschiebliche dritte Scheibe mit wenigstens zwei mit denen der
zweiten Scheibe zusammenwirkenden Durchlässen.
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Dank der beschriebenen Anordnung können die genannten öffnungen und Durchlässe eine beträchtliche Ausdehnung
entlang der Verdrehung der zweiten Scheibe relativ zur ersten entsprechenden Kreisbögen haben, so daß eine sehr
hohe Empfindlichkeit in bezug auf die Temperaturregelung erzielbar ist, und zwar ohne nachteiligen Einfluß auf die
Regelung der Abgabemenge, welche durch eine Verschiebung quer zur Längenausdehnung der Durchlässe erfolgt.
Vorzugsweise ist einer der Durchlässe der zweiten Scheibe
in wenigstens zwei nebeneinander angeordnete und voneinander getrennte öffnungen unterteilt. Auf diese Weise
ist eine noch deutlichere Unabhängigkeit der Temperaturregelung von der Regelung der Abgabemenge erzielbar.
Das gemischte Wasser wird vorzugsweise in ein Gehäuse der Armatur geleitet, von welchem ein Ausflußrohr oder -stutzen
ausgeht. Dies verdient den Vorzug gegenüber einer Rückleitung des Wassers durch die Scheiben durchsetzende
Auslaufdurchlässe.
Aus der vergrößerten Längenausdehnung der Durchlässe ergibt sich der Vorteil größerer Durchlaufquerschnitte
und damit eine geringe Turbulenz und ein verringerter Druckverlust. Insbesondere ergibt sich bei sehr kleinen
Abgabemengen eine beträchtliche Verringerung der Turbulenz und damit der Geräuschentwicklung, da die verengten
Durchlässe in diesem Zustand die Form von länglichen schmalen Schlitzen haben.
Im folgenden sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. Λ eine Ansicht einer Mischarmatur in einer ersten Ausfuhrungsform der Erfindung im·Schnitt entlang
der Linie I-I in Fig. 2,
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Jig. 2 eine Teilansicht im Schnitt entlang der Linie H-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht im Schnitt entlang der Linie IH-III
in Fig. 2,
Pig. 4 eine Fig. 1 entsprechende Schnittansicht einer zweiten
Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 5 und 6 Ansichten im Schnitt entlang den Linien
V-V bzw. VI-VI in Fig. 4 und
Fig. 7 eine Ansicht zweier übereinander angeordneter und in einem bestimmten Winkel relativ zueinander verdrehter
Verteilerscheiben.
Eine in Fig. 1 dargestellte Mischarmatur hat ein Gehäuse 1,
von welchem ein Ausflußstutzen 4- ausgeht und an welchem
zwei Zuleitungen 2, 3 für warmes bzw. kaltes Wasser angeschlossen sind. Das Gehäuse 1 ist oben mit einem Deckel 5
verschlossen. Eine feststehend im Gehäuse 1 befestigte erste Verteilerscheibe 11 hat zwei abdichtend auf den
Ausmündungen der Zuleitungen 2, 3 angeordnete Durchlässe 12 bzw. 13· Ein die erste Scheibe 11 umgebender, verdrehbar
im Gehäuse 1 angeordneter Führungsring 16 enthält eine zweite Verteilerscheibe 15? welche somit relativ zur
ersten Scheibe 11 verdrehbar ist. Der Führungsring 16 hat an der Oberseite zwei geradlinige Führungen 17, zwischen
denen eine dritte Verteilerscheibe 18 relativ zur zweiten und zur ersten Scheibe 15 bzw. 11 linear verschieblich
geführt ist. Die zweite und dritte Verteilerscheibe 15 bzw. 18 haben jeweils zwei Durchlässe, welche den Durchlässen
12, 13 der ersten Scheibe 11 entsprechen und in Wirkbeziehung zu diesen angeordnet sinci.
Die dritte Scheibe 18 ist über einen mittig angeordneten Zapfen 8 bewegungsubertragend mit einem Mischkopf 7 ver-
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bunden, welcher einen Hohlraum sowie radiale Durchlässe
aufweist. Die Durchlässe der dritten Scheibe 18 münden im Hohlraum des Mischkopfs 7 und sind über dessen Durchlässe
9 niit dem Innenraum des Gehäuses 1 strömungsverbunden.
Der Mischkopf 7 ist zwischen zu den Führungen 17 des Führungsrings 16 parallelen Führungen 19 eines verdrehbaren
Steuerkopfs 20 geführt. Der Steuerkopf 20 ist abdichtend im Deckel 5 gelagert und trägt eine Ringdichtung
6, welche sich in abdichtender Anlage am Mischkopf befindetfund diesen elastisch abwärts belastet, so daß
die drei Verteilerscheiben 18, 15 und 11 in satter gegenseitiger Anlage gehalten sind. Ein Betätigungsbolzen 32
ist mittels eines Querzapfens 33 im Steuerkopf 20 gelagert
und hat am unteren Ende einen Kugelkopf 31« welcher in
einer Bohrung des Mischkopfs 7 gehalten ist. Ein oberes Endstück 34- des Bolzens 32 hat eine Kerb verzahnung für
die Befestigung eines nicht dargestellten Bedienungshebels. Der Bolzen 31 ist in einer sich aufwärts erweiternden
öffnung 36 des Steuerkopfs 20 verschwenkbar.
Ein Verschwenken des Betätigungsbolzens 32 bewirkt eine
diametrale Verschiebung des Mischkopfs 7 und damit der
dritten Scheibe 18 relativ zur zweiten Scheibe 15 zur Regelung der Zutrittsmengen von warmem und kaltem Wasser.
Eine Drehung des Bilzens 32 wird von den Zapfen 33 auf
den Steuerkopf 20 und von diesem über die Führungen 19>
den Mischkopf 7» den Zapfen 8, die dritte Scheibe 18 und die Führungen 17 auf den Führungsring 16 übertragen, so
daß dieser zusammen mit der zweiten Scheibe 15 relativ zur ersten Scheibe 11 verdreht wird. Diese Verdrehung
bewirkt ein gegensinniges Verstellen der Durchlaßquerschnitte für warmes und kaltes Wasser und damit die
Regelung des Mischverhältnisses.
In einer abgewandelten Ausführung kann der Mischkopf 7 anstatt über die dritte Scheibe 18 auch direkt mit dem
Führungsring 16 bewegungsübertragend verbunden sein.
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Die Ausführungsform nach Fig. 4 unterscheidet sich von der vorstehend beschriebenen im wesentlichen dadurch, daß der
Führungsring 16 nicht drehbar im Gehäuse 1 bzw. auf der ersten Verteilerscheibe 11 gelagert sondern stattdessen
einstückig mit dem Steuerkopf 20 ausgeführt ist, so daß die Führungen 17 wegfallen können. Für den Zutritt des
über die Durchlässe 9 aus dem Mischkopf 7 austretenden gemischten Wassers zum Innenraum des Gehäuses 1 ist der
Führungsring 16 mit radialen Bohrungen 21 versehen. An deren Stelle oder zusätzlich können zwischen dem Führungsring
16 und der von diesem gehaltenen zweiten Scheibe parallel zur Drehachse verlaufende Durchlässe 22 geformt
sein.
In einer Ausführungsform der in Fig. 4 gezeigten Art kann die zweite Scheibe 15 mehr oder weniger fest mit dem Steuerkopf
20 verbunden, etwa reibschlüssig in den Führungsring 16 eingepreßt oder in einer Vertiefung desselben
festgehalten sein, so daß dann der Steuerkopf mit dem Betätigungsbolzen, der Mischkopf und die beiden beweglichen
Verteilerscheiben eine zusammenhängende Baugruppe bilden. Diese ist dann als einstückiger Einsatz in das
Gehäuse einsetzbar bzw. aus diesem entnehmbar, wodurch Montage- und Reparaturarbeiten wesentlich erleichtert
sind.
Wie man in Fig. 6 und 7 erkennt, ist wenigstens ein Durchlaß der mittleren Scheibe 15 in zwei Öffnungen 23>
24 unterteilt, welche je nach der jeweiligen Stellung für die Regelung des Mischverhältnisses allein oder gemeinsam
wirksam sein können (Fig. 7)· Dank dieser Anordnung wird dann auch die Wirkung der darüber angeordneten
dritten Scheibe 18 in gewisser Weise proportional den Zuflußmengen des Wassers über die Zuleitungen, so daß
die sich durch Vermischung ergebende Temperatur kaum beeinflußt wird. Die Einhaltung der jeweils gewünschten
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- ja -
Abgabetemperatur kann dadurch verbessert werden, daß
der wenigstens eine Durchlaß der mittleren Scheibe in
eine größere Anzahl von öffnungen unterteilt wird.
Die Erfindung eignet sich gleichermaßen für die Anwendung in Mischarmaturen der dargestellten Art, in denen die
Steuereinrichtungen direkt in einem Gehäuse angeordnet sind, sowie in solchen, in denen die Steuereinrichtungen
zu einem in das Gehäuse der Armatur einsetzbaren Einsatz zusammengefaßt sind.
Original inspected
Claims (9)
1.) Einhebel-Mischarmatur für warmes und kaltes Wasser
mit drei von Durchlässen durchsetzten, relativ zueinander beweglichen Verteilerscheiben aus einem harten Werkstoff,
gewöhnlich einem gesinterten keramischen Werkstoff, für die Regelung der Abgabemenge sowie des Mischverhältnisses,
gekennz eichnet durch eine von wenigstens zwei Zutrittsöffnungen (12, I3) durchsetzte, feststehende
erste Scheibe (11), durch eine relativ zur ersten Scheibe verdrehbare, mit den Öffnungen derselben zusammenwirkende
Durchlässe aufweisende zweite Scheibe (15) und durch eine relativ zur zweiten Scheibe in Richtung einer Verbindungslinie
zwischen den Mittelpunkten der Durchlässe derselben linear verschiebliche dritte Scheibe (18), welche wenigstens
zwei mit denen der zweiten Scheibe zusammenwirkende Durchlässe aufweist.
2. Mischarmafcur nanh Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, d?ß die entlang einem der Verdrehung der zweiten Scheibe (15) relativ zur ersten
Scheibe (11) entsprechenden Kreisbogen s^essene Länge
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TELEFON (O8B) 99 9SB9 TELEX O5-9B380 TELEGRAMME MONAPAT TEIiEKOPIERER
ORIGINAL INSPECTED
der öffnungen bzw. Durchlässe der Scheiben (11, 15i
wesentlich größer ist als ihre in Radialrichtung gemessene Breite.
3, Mischarmatur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Durchlaß der zweiten
Scheibe (15) in wenigstens zwei nebeneinander angeordnete und voneinander getrennte Öffnungen unterteilt ist.
4-. Mischarmatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Führungsteil (16) verdrehbar in
einem feststehenden Teil (1, 5) der Armatur angeordnet
und bewegungsubertragend mit der zweiten Scheibe (15) verbunden ist, so daß diese relativ zu der am Gehäuse (1)
der Armatur befestigten ersten Scheibe (11) lediglich verdrehbar ist.
5- Mischarmatur nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsteil (16) einstückig mit
einem durch den Deckel (5) des Gehäuses (1) der Armatur verdrehbar festgehaltenen Steuerteil (20) ausgeführt ist
und daß in dem Steuerteil ein Betätigungsbolzen (32) der Armatur gelagert ist.
6. Mischarmatur nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Scheibe (15) am Führungsteil
(16) festgehalten ist und seinerseits die dritte Scheibe (18) und die dazugehörigen Betatigungseinrichtungen
festhält, so daß das drehbare Steuerteil (16, 20), die zweite Scheibe (15) ι die dritte Scheibe (18) und die
Betätigungseinrichtungen (7, 31 bis 3*0 eine einstückig
in die Armatur einsetzbare Baugruppe bilden.
7. Mischarmatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (11, 15, 18) keine
Rücklaufdurchlässe für das gemischte Wasser aufweisen
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und daß das gemischte Wasser über das Gehäuse (1) einem von diesem ausgehenden Auslaufstutzen (4) zuleitbar ist.
8. Mischarmatur nach Anspruch 6 oder 7» dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Durchlaß
(21) für den Durchfluß des gemischten Wassers in einer Wandung des drehbaren Steuerteils (20) geformt ist.
9. Mischarmatur nach Anspruch 6 oder 7* dadurch
gekennzeichnet, daß Durchlässe (22) für den Durchfluß des gemischten Wassers zwischen dem Führungsteil
(16) und der mit diesem verbundenen zweiten Scheibe (15) geformt sind.
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