DE2813911A1 - Lastaufnahmemittel - Google Patents
LastaufnahmemittelInfo
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- DE2813911A1 DE2813911A1 DE19782813911 DE2813911A DE2813911A1 DE 2813911 A1 DE2813911 A1 DE 2813911A1 DE 19782813911 DE19782813911 DE 19782813911 DE 2813911 A DE2813911 A DE 2813911A DE 2813911 A1 DE2813911 A1 DE 2813911A1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C1/00—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
- B66C1/10—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
- B66C1/22—Rigid members, e.g. L-shaped members, with parts engaging the under surface of the loads; Crane hooks
- B66C1/34—Crane hooks
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
- F16G15/00—Chain couplings, Shackles; Chain joints; Chain links; Chain bushes
- F16G15/08—Swivels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
Description
- Lastaufnahmemittel
- Die Erfindung betrifft ein Lastaufnahmemittel bestehend aus einem stählernen Tragseil mit einem endseitig befestigten Lasthaken.
- Bisher ist es üblich das Tragseil endseitig mit einer Aluminium-Preßhülse zu versehen, um eine Anhängeöse für den Lasthaken zu bilden. Während der Benutzung passiert es dabei häufig, daß das Drahtseil am Austritt aus der Preßhülse geknickt wird und zumindest die außenliegenden Drahtseilfasern brechen Dadurch wird die Tragfähigkeit gemindert und die Uerletzungsgefahr für das Bedienungspersonal erhöht.
- Bei weitergehendem Verschleiß wird das Drahtseil oberhalb der Preßhülse durchtrennt und entweder umgebogen und verspleißt oder mit einer Vielzahl von Drahtseilklemmen fixiert. Beide Verbindungsarten sind von der Berufsgenossenschaft aber untersagt.
- Weiter sind aus dem Aufzugbau zur Verkürzung von Tragseilen Seilschlösser bekannt, die aus einem Seilschloßgehäuse und einem Seilkeil bestehen. Bei diesen Seilschlössern fehlt die Möglichkeit Lasthaken oder dergleichen anzubringen, weswegen der auf dem Gebiet der Lastaufnahmemittel tätige Fachmann diese Schlösser als für seine Zwecke unbrauchbar verworfen hat.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einfachen Mitteln ein Lastaufnahmemittel eingangs beschriebener Art zu schaffen, das eine VerkUrzung des Tragseiles zuläßt -unter Beibehalt der Unfallverhütungsvorschriften-, an das ein Lasthaken anbringbar ist und bei dem der Lasthaken ohne Verdrehung des Tragseiles drehbar ist.
- Die Erfindung löst die Aufgabe dadurch, daß ein zweischaliges Stahlblechgehäuse vorgesehen ist, in dessen einem Endteil ein Seil schloß angeordnet und in dessen anderem Endteil der Lasthaken drehbar und axial unverschieblich gelagert ist, wobei die Stahlblechgehäuseschalen miteinander verschweißt sind.
- Die zweischalige Ausbildung läßt eine besonders rationelle Fertigung zu. Durch die Anordnung des an sich bekannten Seilschlosses im einen Gehäuseteil ist eine Verkürzung des Seiles bei Verschleiß möglich, wobei die Vorschriften der Berufsgenossenschaft eingehalten werden. Die Anordnung des Lasthakens ist im Aufbau wie ein Wirbel. Der Haken kann also Drehbewegungen folgen, ohne daß das Tragseil auf Torsion beansprucht wird. Selbstverständlich kann anstelle des Lasthakens ein anderes Tragelement gehaltert sein.
- Besonders vorteilhaft ist, daß das Gehäuse zur Lagerung des Lasthakens einen zylindrischen Stutzen aufweist, in den eine Lagerschale mit einer umlaufenden Nut eingesetzt ist, daß die Lagerschale mit einer mindestens der Nutbreite entsprechend bemessenen radialen Lochung versehen ist und das Gehäuse entsprechend gelocht ist, daß ferner der Schaft des Lasthakens eine gleich bemessene umlaufende Nut aufweist und daß als Verbindungsmittel von Schaft und Lagerschale angepaßte Stahikugeln durch die Lochung in die Nuten zur Bildung eines Kugellagers einführbar sind, wobei die radiale Lochung bis zum Nutgrund verschließbar ist.
- Die Lagerschale wird mit den Gehäusehälften verschweißt. Sie bildet zusammen mit dem Hakenschaft und den Stahlkugeln ein tragfähiges Kugellager. Die Lochung zur Zuführung der Kugeln, die die mechanische Verbindung der Teile herstellen, ist beispielsweise mit einer Madenschraube zu verschließen, deren innenliegendes Ende dem Nutgrund angepaßt ist.
- Als wesentlich wird angesehen, daß das Seilschloß asymmetrisch ausgebildet ist, wobei der Seileingang koaxial zur Lagerschalen-bzw. Lasthakenschaft-Mittelachse verlaufend angeordnet ist und ferner die Einstecköffnung für den Seilkeil außermittig neben dem halbkugelförmig geschlossenen Teil des Gehäusestutzens mündet.
- Die koaxiale Anordnung von Seilzuführung und Hakenschaft ergibt einen stabilen Lastzustand. Die seitliche Zuführung des Seilkeiles ermöglicht die Verkürzung des Seiles ohne Demontage des Lasthakens.
- Um Verschmutzungen des Kugellagers zu verhindern, ist die hülsenartige Lagerschale zum Seilschloß hin geschlossen, was entweder durch einen einstückig mit der Lagerschale ausgebildeten Boden oder günstiger durch einen Verschlußstopfen erreicht wird.
- Weiterhin ist es vorteilhaft, daß das aus dem Seilschloß austretende Seilende in bekannter Weise durch eine Seilklemme gesichert ist, welche Seilklemme aus zwei mittels einer Spannschraube vorspannbaren Spannscheiben besteht, die eine Lochung zum Klemmen des austretenden Seilendes und eine mit Spiel um das eintretende Seilende achsparallel zur ersten verlaufende zweite Lochung aufweist.
- 8ei asymmetrischen Seilschlössern soll nur das abgehende Seilende durch eine Seilklemme gesichert sein. Um aber eine Parallelausrichtung des Seilendes zum Seil zu erreichen, ist die gekennzeichnete Ausbildung vorteilhaft.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben.
- Es zeigen: Fig. 1 das Lastaufnahmemittel in Vorderansicht, teilweise aufgebrochen, Fig. 2 das Lastaufnahmemittel in Seitenansicht, Fig. 3 desgleichen im Schnitt III-III der Fig. 1, Fig. 4 desgleichen im Schnitt IV-IV der Fig. 1.
- Das Lastaufnahmemittel besteht aus einem stählernen Tragseil 1 und einem geschmiedeten Lasthaken 2, dessen Hakenmaul durch eine federbelastete Sicherung 3 gesichert ist. Zur Verbindung der beiden Teile ist ein zweischaliges Stahlblechgehäuse 4 vorgesehen, in dessen oberen Endteil ein Seilschloß 5 angeordnet ist. Das Seilschloß 5 besteht aus dem entsprechenden Gehäuseteil und einem Seilkeil 6, der durch eine außermittig angeordnete Einstecköffnung 7 zugänglich ist.
- Das Tragseil 1 ist um den Seilkeil 6 herumgeführt und sein freies Ende 8 ist durch eine Seilklemme 9 gesichert. Die Seilklemme 9 weist dazu zwei Spannscheiben 10,11 auf, die mittels einer Innensechskant-Spannschraube 12 anziehbar sind. Die Spannscheiben 10,11 weisen zwei Lochungen auf, deren eine in Fig. 4 links befindliche zum Klemmen des Seilendes 8 entsprechend gering bemessen ist, während die andere in Fig. 4 rechts gezeigte das ankommende Seil 1 mit Spiel umgreift und lediglich zur Parallelfixierung der Seilteile dient.
- Unterhalb des asymmetrisch angeordneten Seilachlosses 5 ist ein im Übergang 13 halbkugelförmig ausgebildeter, im weiteren Verlauf zylindrischer Stutzen 14 angeformt. In diesem ist eine hülsenartige Lagerschale 15 mittels Schweißen befestigt, die eine umlaufende Nut 16 aufweist. Der Schaft 17 des Lasthakens 2 hat eine gleichbemessene Nut 18. Diese Nuten 16 und 18 bilden im Zusammenspiel mit den Stahlkugeln 19 ein tragendes Kugellager.
- Die Befestigung des Schaftes 17 in der Lagerschale 15 erfolgt, indem die Nuten 16,1ß auf gleiche Höhe eingestellt werden und dann die Stahlkugeln 19 durch eine Lochung 20 der Lagerschale 15 bzw. 21 des Stutzens 14 eingeführt werden.
- Die Lochungen 20,21 werden anschließend durch eine Madenschraube 22 verschlossen. Sehr wesentlich für den stabilen Lastzustand ist die koaxiale Anordnung von Seil 1 und Lasthakenschaft 17.
- Ein Auswechseln des Lasthakens 2 oder Verkürzen des Seiles 1 ist jederzeit möglich. Es sei noch bemerkt, daß die Schweißnähte mit 25 bezeichnet sind
Claims (4)
1. Lastaufnahmemittel bestehend aus einem stählernen Tragseil mit
einem endseitig befestigten Lasthaken, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweischaliges
Stahlblechgehäuse (4,4) vorgesehen ist, in dessen einem Endteil ein Seilschloß (5)
angeordnet und in dessen anderem Endteil der Lasthaken (2) drehbar und axial unverschieblich
gelagert ist, wobei die Stahlblechgehäuseschalen (4,4) miteinander verschweißt sind.
2. Lastaufnahmemittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gehäuse (4) zur Lagerung des Lasthakens (2) einen zylindrischen Stutzen (14)
aufweist, in den eine Lagerschale (15) mit einer umlaufenden Nut (16) eingesetzt
ist, daß die Lagerschale (15) mit einer mindestens der Nutbreite entsprechend bemessenen
radialen Lochung (20) versehen ist und das Gehäuse (4) entsprechend gelocht ist,
daß ferner der Schaft (17) des Lasthakens (2) eine gleich bemessene umlaufende Nut
(18) aufweist und daß als Verbindungsmittel von Schaft (17) und Lagerschale (15)
angepaßte Stahlkugeln (19) durch die Lochung (20,21) in die Nuten (16,18) zur Bildung
eines Kugel lagers einführbar sind, wobei die radiale Lochung (20) bis zum Nutgrund
verschließbar ist.
3. Lastaufnahmemittel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Seilschloß (5) asymmetrisch ausgebildet ist, wobei der Seileingang koaxial zur
Lagerschalen- bzw. Lasthakenschaft-Mittelachse verlaufend angeordnet ist und ferner
die Einstecköffnung (7) für den Seilkeil (6) außermittig neben dem halbkugelförmig
geschlossenen Teil (13) des Gehäusestutzens (14) mündet.
4. Lastaufnahmemittel nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das aus dem Seilschloß (5) austretende Seilende (8) in bekannter Weise durch
eine Seilklemme (9) gesichert ist, welche Seilklemme (9) aus zwei mittels einer
Spannschraube (12) vorspannbaren Spannscheiben (10,11) besteht, die eine Lochung
(23) zum Klemmen des austretenden Seilendes (8) und eine mit Spiel um das eintretende
Seilende achsparallel zur ersten verlaufende zweite Lochung (24) aufweist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19782813911 DE2813911A1 (de) | 1978-03-31 | 1978-03-31 | Lastaufnahmemittel |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19782813911 DE2813911A1 (de) | 1978-03-31 | 1978-03-31 | Lastaufnahmemittel |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2813911A1 true DE2813911A1 (de) | 1979-10-11 |
Family
ID=6035842
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19782813911 Withdrawn DE2813911A1 (de) | 1978-03-31 | 1978-03-31 | Lastaufnahmemittel |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2813911A1 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR2621572A1 (fr) * | 1987-10-13 | 1989-04-14 | Mannesmann Ag | Crochet de levage |
Citations (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR1185962A (fr) * | 1957-11-12 | 1959-08-11 | Treuils Et Palans Sa | Dispositif d'amarrage de crochet de charge |
DE1816621A1 (de) * | 1968-12-23 | 1970-07-02 | Rolf Hensel | Seilhaken |
US3531089A (en) * | 1969-11-07 | 1970-09-29 | Ingersoll Rand Co | Rope block assembly |
-
1978
- 1978-03-31 DE DE19782813911 patent/DE2813911A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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FR1185962A (fr) * | 1957-11-12 | 1959-08-11 | Treuils Et Palans Sa | Dispositif d'amarrage de crochet de charge |
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
8130 | Withdrawal |