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JO
F i g. 6 ein elektrisches Schaltbild eines Ausführungsbeispiels des Oszillators gemäß F i g. 5.
In Fig. 1 ist eine z.B. aus der DE-OS 27 42 486 bekannte motorbetriebene Kamera schematisch dargestellt
bei der ein im Kameragehäuse 1 angeordneter zweistufiger Auslöseschalter mit zwei Schalterelementen
51 und 52 in Verbindung mit einem im Gehäuse 2
einer Zubehöreinheit in Parallelschaltung angeordneten weiteren zweistufigen Auslöseschalter mit zwei Schalterelementen
SID und S2D Verwendung findet In der ersten Auslöserschaltstufe wird das erste Schalterelement
Sl oder SlD zur Einleitung eines über eine im
Kameragehäuse 1 angeordnete Belichtungssteuerschaltung
5 erfolgenden Lichtmeßvorgangs geschlossen, während in der zweiten Auslöserschaltstufe das
Schließen des zweiten Schalterelementes 52 oder S2D zur Kameraauslösung erfolgt Nach Abschluß einer
Belichtung wird jeweils eine Motorsteuerschaltung 6 zum Antrieb eines Filmtransport- und Verschlußspannmechanismus
betätigt Bei einer kontinuierlichen Bildfolge -nuß die Motorsteuerschaltung 6 somit jeweils
zum Zeitpunkt einer Kameraauslösung über das zweite Schalterelement S 2 oder 52D eingeschaltet werden.
Da die Betriebsspannung für einen Motorantrieb üblicherweise 18 Volt beträgt und damit über der
kameraseitigen Betriebsspannung von z. B. 6 Volt für
einen die Verschlußzeit steuernden Elektromagneten liegt, ist eine Sperrdiode 7 zwischen eines der zweiten
Schalterelemente S 2 und S2D und die kameraseitige
Belichtungssteuerschaltung 5 geschaltet da andernfalls die Belichtungssteuerschaltung 5 durch Auftreten einer
Überspannung beschädigt wird, wenn das zweite Schalterelement S 2 oder 52D zur Unterbrechung der
Masseverbindung der Motorsteuerschaltung 6 geöffnet wird.
Durch den an der Sperrdiode 7 auftretenden Spannungsabfall von etwa 0,6 Volt muß jedoch die
Betriebsspannung für die Kamera um einen entsprechenden Spannungswert erhöht werden, was die
Lebendauei der Kamerabatterie verkürzt und bei niedrigen Umgebungstemperaturen ein zufriedenstellendes
Arbeiten der Kamera erschwert. Derüberhinaus kann die Sperrdiode 7 wegen ihrer erforderlichen
Spannungsfestigkeit nicht als Teil einer integrierten Schaltung hergestellt werden, was eine Verringerung
von Bauieilabmessungen erschweit und zu höheren
Herstellungskosten führt.
Von den F i g. 2 und 3 zeigt F i g. 2 ein Kameragehäuse 11, an dem eine Motorantriebseinheit 12 zugleich mit
einem Handgriff 13 abnehmbar angebracht ist. An dem -,o
Kameragehäuse U, dem Handgriff 13 und der Motorantiiebseinheit 12 sind drei Auslöserbetätigungs-Knöpfe
14, 15 bzw. 16 angebracht. Der erste Knopf 14 ist als üblicher Verschlußauslösekopf ausgebildet. Der
zweite Knopf 15 ist am Kopfteil des Handgriffs 13 so -,-> angeordnet, daß ihn die Bedienungsperson leicht
betätigen kann, wenn sie die Kamera am Handgriff 13 hält. Der dritte Knopf 16 kann vorteilhaft dann
verwendet werden, wenn die Kamera mit der rechten Seite nach oben gehalten wird. Am rechten hinteren
Eckteil der Motorantriebseinheit 12 sind ein Steckkontakt 17 für Fernsteuerungsphotographie, ein Betriebsart-Wählknopf
18 mit mehreren Schaltstellungen, zu denen eine Schaltstellung 5 (für Einzelbildaufnahme),
eine Schaltstellung L (für eine kontinuierliche Bildaufnahmefolge
mit langen Intervallen) und eine Schaltstellung H (für eine kontinii.erliche Bildaufnahmefolge mit
kurzen Intervallen) zählen, ein Fenster, hinter dem eine
40 Anzeigevorrichtung 20 zur Anzeige eines fehlerhaften Betriebs der Motorantriebseinheit 12 angeordnet ist,
der sich beispielsweise ergibt, wenn kein unbelichteies Filmbild mehr vorhanden ist, und ein Steuerknopf 23
zum unabhängigen Wählen der besonderen Betriebsart H angeordnet Eine Batteriekammer in der Motorantriebseinheit
12 ist mit 21 bezeichnet Das Kameragehäuse 11 weist einen unabhängig von der Motorantriebseinheit
12 betätigbaren Filmtransporthebel 22 für den Filmtransport und das Spannen des Verschlusses
auf.
F i g. 3 zeigt verschiedene Schaltungsabschnitte bzw. Blöcke 30, 31 und 32, die im Kameragehäuse 11, dem
Handgriff 13 bzw. der Motorantriebseinheit 12 angeordnet sind, mit vier Verbindungsanschlüssen 33a bis 33<i
die am Kameragehäuse 11 angebracht und mit jeweiligen Anschlüssen 34a bis 34dam Handgriffgehäuse
verbindbar sind, sowie mit zusätzlichen sechs Anschlüssen 35a bis 35/des Handgriffgehäuses, die mit
Anschlüssen 36a bis 36/am Gehäuse -der Motorantriebseinheit
12 verbindbar sind.
Der Block 30 enthält eine elektrische Stromquelle oder Batterie 37, deren Spannung beispielsweise 6 V
beträgt, ein erstes Schalterelement SWi, da* beim
Drücken des Verschlußauslöse-Knopfs 14 bis zu einer ersten Schaltstufe aus einer Stellung »NC« in eine
Stellung »NCki geschaltet wird, bei welcher von der
Batterie 37 über in Reihe geschaltete Widerstände 40 und 41 Strom fließt und damit ein emer Stromversorgungs-Steuertransistor
38 durchgeschaltet wird, so daß eine Lichtmeßschaltung 39a zu arbeiten beginnt und ein
zweites Schalterelement SW2, das bei weiterem Drücken des Verschlußauslöse-Knopfs 14 in eine zweite
Schaltstufe geschlossen wird, so daß ein zweiter Stromversorgungs-Steuertransistor 396 durchgeschaltet
und damit der Betrieb eines ersten und eines zweiten Elektromagneten 39c und 39d eingeleitet wird, die die
Betätigung einer Kameraauslöseeinrichturg brv. einer
Belichtungsstelleinrichtung steuern.
Das zweite Schalterelement SW2 ist zwischen den Ve- bindungsanschluß 33c/ und den negativen Anschluß
der Batterie 37 geschaltet und wird durch Betätigung des Verschlußauslöse-Knopfs 14 geschlossen. Wenn die
Belichtung beendet ist wird ein Schalter SWS in die Stellung »NO« auf einen Festkontakt geschaltet, der an
den Anschluß 33b angeschlossen ist während der bewegbare Kontakt des Schalters SWS an den
negativen Anschluß der Batterie 37 und an den Anschluß 33a angeschlossen ist
Zwischen den positiven Anschluß der Batterie 37 und den Festkontakt des Schalters SWS für die Stellung
»NC« sind der Stromkreis bzw. Elektromagnet 39c tür die magnetische Auslösung und der Stromkreis bzw.
Elektromagnet 39d zur Festlegung der Belichtung geschaltet. Die Ba-is des Steuertransistors 396 ist über
einen Widerstand mit dem Schalterelement SW2 und dem Anschluß 33c/ verbunden, so daß beim Schließen
des Schalterelements SW2 der Steuertransistor 39'j
durchgeschaltet w.rd und sowohl die Schaltung bzw. den Elektromagneten 39c für die magnetische Auslösung als
auch die Schaltung bzw. den Elektromagneten. 39c/ für die Festlegung der Belichtung mit Strom -zersorgt.
Beim Schließen des Verschlusses wird der Schalter SW5 von der Stellung »NC« in die Stellung »NO«
geschaltet, bei der der erste und der zweite Elektromagnet 39c und 39c/ von der Batterie 37 getrennt sind, so
daß das zweite Schalterelement SW2 nicht länger eine Betätigung der Elektromagneten 39c und 39c/ bewirkt.
Wenn ohne die Motorantriebseinheit 12 und den Handgriff 13 der Filmtransporthebel 22 gespannt wird,
wird der Verschluß zurückgestellt und der Schalter SW5 in die Stellung »NC« bewegt.
Der Block 31 enthält einen Elektromotor M, eine der Wicklung des Motors M parallel geschaltete Diode 43
und einen dieser parallel geschalteten Kondensator 44. Diese Elemente sind jeweils mit einem ihrer Anschlüsse
über eine gemeinsame Leitung an den Verbindungsanschluß 34a angeschlossen, während sie mit ihren
entgegengesetzten Anschlüssen oder Polen über eine gemeinsame Leitung an den Anschluß 356 angeschlossen
sind. Ferner enthält der Block 31 eine elektromagnetische Kupplung C, über die die Bewegung des Motors
M auf einen nicht gezeigten Filmtransport- und Verschlußspannmechanismus im Kameragehäuse 11
übertragen wird, wenn ein Solenoid der Kupplung erregt wird, eine dem Solenoid parallel geschaltete
Diode 46 und einen dieser parallel geschalteten Kondensator 47. Diese Bauteile sind mit einem
Anschluß oder Pol über eine gemeinsame Leitung an den Verbindungsanschluß 34a angeschlossen, während
sie mit ihren entgegengesetzten Anschlüssen bzw. Polen über eine gemeinsame Leitung an den Anschluß 35a
angeschlossen sind. Der Block 31 enthält ferner ein erstes und ein zweites Schalterelement SWIM und
SW2M, die geschlossen werden, wenn der Knopf 15 bis zur ersten Schaltstufe bzw. danach bis zur zweiten
Schaltstufe niedergedrückt wird, wobei die bewegbaren Kontakte der Schalterelemente 5WlM und SW2M
über eine gemeinsame Leitung mit dem Anschluß 34a verbunden sind, während die Festkontakte über
jeweilige Leitungen an die beiden Anschlüsse 34c und 35e bzw. die beiden Anschlüsse 34c/ und 35f angeschlossen
sind.
Der Block 32 enthält eine elektrische Stromquelle oder Batterie 50, deren Spannung einen höheren Pegel
als die Batterie 37 im Kameragehäuse 11, nämlich beispielsweise 18 V, aufweist, einen in die negative
Sammelleitung geschalteten Hauptschalter 5W3 und eine Motorantriebsschaltung 53, die zur Erregung des
Motors M mit Strom aus der Batterie 50 darauf anspricht, daß bei der Betriebsart H ein zweites
Schalterelement 5W2V schließt, bei der Betriebsart L
der auf das Schließen des Verschlusses ansprechende Schalter SW 5 in die Stellung »NO« geschaltet wird
oder bei der Betriebsart S der Schalter SW5 in die Stellung »Μ>
< geschaltet wird und danach das betätigte Schalterelement SW2V geöffnet wird. Ferner enthält
der Block 32 eine Kupplungsantriebs-Steuerschaltung 51, die zur Erregung des Solenoids der Kupplung C mit
Strom aus der Batterie 50 bei der Betriebsart H oder L auf das Umschalten des Schalters SWS in die Stellung
»NO« oder bei der Betriebsart Sauf das Umschalten des Schalters SWS auf die Stellung »Λ/Ο« und ein
darauffolgendes Öffnen des betätigten Schalterelements SW2 Vanspricht eine Bremsschaltung 52 für den
Motor M, eine Betriebsart-Wählschaltung 54, eine Überwachungsschaltung 55, die zum gleichzeitigen
Beenden der Erregung des Motors Mund der Kupplung C und Anzeigen des Eintretens eines solchen Zustands
auf eine Überschreitung der Dauer des Filmtransportvorgangs anspricht, eine Schutzschaltung 56 sowie eine
Betätigungsschaltung 57 die eine ähnliche Funktion wie die Einheit der Schalterelemente SWlV und SW2V
hat, welche beim Drücken des dritten Knopfs 16 in eine erste bzw. zweite Schaltstufe geschlossen werden, und
die zur Verwendung bei Femsteuerungsphotographie dient; jede dieser Schaltungen wird nachstehend im
einzelnen erläutert.
Die Motorantriebs-Steuerschaltung 53 umfaßt Widerstände Rl und RS, die in Reihe zwischen die
positive Sammelleitung und einen Festkontakt S eines Betriebsart-Wählschalters SW6 geschaltet sind, einen
ersten Transistor Γ4, dessen Basis über einen Widerstand Λ 9 an den Verbindungspunkt zwischen den
Widerständen Rl und RS angeschlossen und dessen
ίο Emitter mit der positiven Sammelleitung verbunden ist,
einen zweiten Transistor 7*5, dessen Basis an den Kollektor des ersten Transistors T4 sowie an einen
Verbindungspunkt zwischen Widerständen R10 und
R11 angeschlossen und dessen Emitter mit der
positiven Sammelleitung verbunden ist, sowie einen dritten Transistor T6, dessen Basis mit dem Kollektor
des zweiten Transistors TS verbunden ist, dessen Kollektor mit der positiven Sammelleitung verbunden
ist und dessen Emitter über die Anschlüsse 36ö und 35£>
mit dem Motor M verbunden ist. Der gegenüberliegende Anschluß des Widerstands Λ 11 ist sowohl über eine
Diode D 5 und den Schalter SW5 mit der negativen Sammelleitung als auch mit einem Festkontakt H des
Betriebsart-Wählschalters SW6 verbunden, so daß das Leiten des Transistors T6 für den Motor M in
Abhängigkeit von den Schaltstellungen des Schalters SW5 und des Betriebsart-Wählschalters SW6 gesteuert
wird.
Die Kupplungsantriebs-Steuerschaltung 51 weist einen ersten Transistor 79, dessen Basis über einen
Widerstand Λ13 und den Widerstand Λ 7 an den
Festkontakt S des Betriebsart-Wählschalters SWS angeschlossen ist, dessen Emitter mit der positiven.
Sammelleitung verbunden ist und dessen Kollektor über einen Widerstand R 14 und den Schalter SW5 mit der
negativen Sammelleitung verbunden ist. sowie einen zweiten Transistor Γ10 auf, dessen. Basis mit dem
Kollektor des ersten Transistors 7"9 verbunden ist und der über Emitter und Kollektor in die Stromversorgungsleitung
für das Solenoid der Kupplung C geschaltet ist.
Die Motorbremsschaltung 52 weist einen ersten Transistor Tl auf, der mit der Basis an einen
Verbindungspunkt zwischen dem Kollektor des Transistors TS und einem Widerstand R 12 angeschlossen ist
und dessen Emitter mit dem Emitter des Transistors Γ6
verbunden ist, so daß beim Sperren des Transistors Τβ für den Motor M ein der Wicklung des Motors M
parallel geschalteter weiterer Transistor TS vom Transistor Tl durchgeschaltet wird, dessen Knilektor
mit der Basis des Transistors 7"8 verbunden ist
Die Überwachungsschaltung 55 enthält einen Widerstand R 6 und einen Zeitgeberkondensator C1, der in
Reihe mit dem Widerstand R 6 über die Anschlüsse 36c/, 35c/, 346 und 336 zwischen den Kollektor des
Transistors 7" 10 und den Festkontakt »NO« des Schalters SW5 geschaltet ist, so daß, wenn ein einzelner
Filmtransport- und Spannvorgang nicht innerhalb eines Zeitintervalls von z. B. 500 ms abgeschlossen ist, das so
gewählt ist, daß es länger als das zum Beenden eines normalen Filmtransport- und Spannvorgangs notwendige
Intervall im Bereich von 100 bis 300 ms ist die Zeitgeberschaltung ein Ausgangssignal erzeugt das an
die Basis eines Transistors TS angelegt wird, dessen
Emitter mit einem Verbindungspur.kt zwischen Widerständen A4 und R5 verbunden und dessen Kollektor
über eine Diode D1 sowohl über den Widerstand R 9 an
die Basis des Transistors TA als auch über den
Widerstand R 13 an die Basis des Transistors 79
angeschlossen ist. Durch dieses Ausgangssignal werden der Transistor 74 zum Abschalten des Motors M und
der Transistor 7 9 zum Abschalten der Kupplung C durchgeschaltet. Das Leiten des Transistors 72 bewirkt
auch das Leiten eines Transistors 71, so daß eine Leuchtdiode 20 als Anzeigevorrichtung nach Fig. 2
einge .'haltet wird und aufleuchtet, wodurch sie eine
Information über den Umstand abgibt, daß beispielsweise kein unbelichteter Film mehr zur Verfügung steht.
Der Transistor TI ist mit seinem Emitter a;i die positive
Sammelleitung, mit seinem Kollektor über einen Widerstand R 1 an die Leuchtdiode 20, und mit der Basis
an einen Verbindungspunkt zwischen Widerständen R 2 und R 3 angeschlossen, welche zwischen die positive
Sammelleitung und den Kollektor des Transistors 7"2 geschaltet sind. Zur Entladung des Zeitgeberkondensators
Cl bei Abschluß eines jeweiligen normalen
Γ llllltl aiis^jyjt t- UIiU vjpuiiu »vyi gauga idi ^Ui ttaiMMiu<
t ~j vorgesehen, dessen Kollektor mit dem positiven Pol des
Kondensators Cl und dessen Emitter mit dem negativen Pol des Kondensators CX verbunden ist,
während seine Basis über die Widerstände R 5 und R 4 mit der positiven Sammelleitung verbunden ist, so daß
beim Schalten des Schalters 5W5 in die Stellung »NC« der Transistor 73 durchgeschaltet wird und den
Zeitgeberkondensator CX kurzschließt, wobei eine
Diode D3 zwischen den Widerstand R 6 und den Zeitgeberkondensator Cl und eine Diode D 4 zwischen
den Zeitgeberkondensator Cl und die Basis des Transistors Γ3 geschaltet sind.
Die Schutzschaltung 56 weist einen Kondensator C3, der von der Batterie 37 im Kameragehäuse 11 über
einen Widerstand R 27, die Anschlüsse 36e, 35e, 34c und 33c, das Schalterelement SWX in seiner Stellung »/VC«
und die Widerstände 40 und 41 vor einer Betätigung des Knopfs 16 auf ungefähr 6 V aufgeladen wird, und ein
erstes Schaltelement in Form eines ersten Transistors Γ17 auf, dessen Basis mit dem positiven Pol des
Kondensators C3 verbunden und dessen Emitter mit dem Festkontakt des Schalterelements 5Wl V verbunden
ist, so daß beim Schließen des Schalterelements SWlV durch die Ladung des Kondensators C3 ein
Basistrom des Transistors Γ17 abgeleitet wird. Der
Kollektor des Transistors T17 ist mit der positiven SW5 Sammelleitung über in Ruhe geschaltete Widerstände
R 28 und R 29 verbunden. Der Verbindungspunkt zwischen den Widerständen R 28 und R 29 ist mit
der Basis eines zweiten Transistors TiB verbunden, dessen Emitter mit der positiven Sammelleitung
verbunden und dessen Kollektor über einen Widerstand R 23, eine Diode D 7 und einen Widerstand R 26 mit der
Basis des Transistors T17 verbunden ist, so daß, sobald
der Transistor TX 7 einmal durchgeschaltet ist, das
Leiten des Transistors T17 beibehalten wird, solange
das SchaUerelement SW1V geschlossen bleibt Die
Schutzschaltung 56 weist ferner einen weiteren Schalttransistor 7"15 auf, dessen Emitter mit dem
Festkontakt des SchaJterelements 5W2V, dessen Basis
an den Verbindungspunkt zwischen einem Widerstand R 24 und einer zwischen den Widerstand R 23 und die
negative Sammelleitung geschalteten Diodenkette D 8 und dessen Kollektor mit dem bewegbaren Kontakt
eines Schalters SW4 verbunden ist, so daß unter der Voraussetzung, daß der Betriebsart-Wählschalter SW6
in der Stellung H steht oder der Schalter 5W4 für die
Betriebsart H in einer Stellung »NO« steht, beim Schließen des Schalterelements SW2Vder Schalttransistor
Γ15 Verfügung wird und zum Einschalten des Motors M die Motorantriebs-Steuerschaltung 53
betätigt. Wenn das geschlossene Schalterelement SW2 V geöffnet wird, sperrt der Schalttransistor 7Ί5,
so daß unter der Voraussetzung, daß der Wählschalter 5W6 in der Stellung 5 und der Schalter 5W4 in der
Stellung »NC« steht, zum gleichzeitigen Einschalten des Motors M und der Kupplung C die Motorantriebs-Steuerschaltung
53 und die Kupplungsantriebs-Steuerschaltung51 betätigt werden.
T9 durch das Ausgangssignal Betätigungsschaltung 57 weist einen ersten Transistor 7" 14, der eine
gleichartige Funktion wie die Schalterelemente 5Wl, 5WlModer 5Wl Vhat und mit dem Kollektor an den
Festkontakt des Schalterelements 5Wl Vund mit dem Emitter an die negative Sammelleitung angeschlossen
ist, einen zweiten Transistor Γ13, der eine gleichartige
Funktion wie die Schalterelemente 5W2, 5W2Moder S!V2'/haJ und mit dem Kollektor an der. Festkontakt
des Schalterelements 5W2Vund dem Emitter an die
negative Sammelleitung angeschlossen ist, und eine Schaltung auf, die Photographieren Abhängigkeit vom
Anstehen eines Betätigungssignals am Steckkontakt 17 den ersten und den zweiten Transistor T14 und 713 in
zeitlicher Versetzung durchschaltet, welche durch eine Zeitgeberschaltung aus einem Widerstand R18 und
einem Kondensator C 2 bestimmt ist. Diese Schaltung enthält einen Widerstand R15, der zwischen einen
Anschluß des Steckkontaktes 17 und die positive Sammelleitung geschaltet ist, eine Serienschaltung aus
einer Konstantspannungsdiode D 6 und zwei Widerstände R 16 und R 17, einen Transistor 711, der mit der
Basis an den Verbindungspunkt zwischen den Widerständen R 16 und R 17, mit dem Emitter an die positive
Sammelleitung und mit dem Kollektor über einen Widerstand R 22 mit der Basis des Transistors 714
verbunden ist, und einen Transistor 712. der mit der
Basis an den Ausgang der Zeitgeberschaltung angeschlossen ist, mit dem Emitter an den Verbindungspunkt
zwischen Widerständen R 20 und R2X angeschlossen
ist, die zwischen den Kollektor des Transistors 711 und
die negative Sammelleitung geschaltet sind, und mit dem Kollektor an die Basis des Transistors 713 und
ferner über einen Widerstand R 19 an die negative Sammelleitung angeschlossen ist.
Die Betriebsweise der motorbetriebenen Kamera nach den Fig.2 und 3 ist folgende: Wenn eine
kontinuierliche Folge von Bildaufnahmen mit -kurzen Intervallen durchzuführen ist, dreht die Bedienungsperson
den Betriebsart-Wählknopf 18 so, daß ein Symbol H in Deckung mit einer nicht gezeigten Marke kommt
Anstelle der Verwendung des Wählknopfs 18 kann bei dessen Einstellung auf die Stellung L oder S der
Schaltknopf 23 gedruckt werden. Wenn einer der Auslöserbetätigungs-Knöpfe 15 und 16 in die erste
Schaltstufe niedergedrückt wird, wird der Schalttransistor
38 im Kameragehäuse 11 durchgeschaltet so daß die Lichtmeßschaltung 39a in der gleichen Weise zu
arbeiten beginnt wie bei Verwendung der Kamera ohne Motorantriebseinheit Bei weiterem Niederdrücken des
Knopfes 15 oder 16 wird zum Einleiten einer Belichtung der erste Elektromagnet 39c eingeschaltet und zugleich
der Motor M in Drehung versetzt, da ein Strom von der positiven Sammelleitung über die Widerstände R10 und
All, den Wählschalter SW6, den Schalter 5W4, den
Schalttransistor 715 und das Schalterelement SW2V zur negativen Sammelleitung fließt Währenddessen
bleibt die Kupplung C abgeschaltet, so daß die
Drehbewegung des Motors M nicht auf den Filmtransportmechanismus
übertragen wird. Wenn zur Beendigung der Belichtung der Verschluß geschlossen wird,
wird der Schalter SW5 von der Stellung »NC« in die Stellung »NO« umgeschaltet, bei der die Kupplung C
betätigt wird und die Übertragung der Drehbewegung des Motors M auf den Filmtransportmechanismus
beginnt. Wenn der Verschluß in die gespannte Stellung zurückgebracht wird, wird der Schalter SW5 wieder in
die Stellung »NC« geschaltet, bei der der Transistor 7"10 gesperrt wird, so daß die Kupplung C ausgekuppelt
wird, und für die Belichtung eines zweiten Bilds wird eine weitere Auslösung der Kamera eingeleitet, da der
Auslöse-Knopf 15 oder 16 gedruckt bleibt. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis der Knopf 15 oder 16
freigegeben wird. Wenn dies zu einem Zeitpunkt während des Filmtransport- und Spannvorgangs eintritt,
wird mittels der Diode DS das Leiten des Transistors 75 aufrechterhalten. Wenn der Filmtransport-
und Spannvorgang abgeschlossen ist, so daß der Schalter SWS in die Stellung »NC« geschaltet wird,
wird der Transistor 75 und danach der Transistor 76 gesperrt. Die Sperrung des Transistors 76 bewirkt das
Entstehen einer Potentialdifferenz zwischen Emitter und Basis des Transistors 77, welcher ein Leiten des
Transistors 78 bewirkt, wodurch die Wicklung des Motors M kurzgeschlossen und damit der Motor M
gebremst wird. Es ist ersichtlich, daß die Spannung der Batterie 50 in der Motorantriebseinheit 12 nicht an die
Steuerschaltung 30 im Kameragehäuse 11 angelegt wird, da die als ein erstes und zweites elektronisches
Schaltelement wirkenden Transistoren 717 bzw. 715 mit dem ersten bzw. dem zweiten machanisch betätigten
Schalterelement SlV IV und SW2 V zusammenwirken.
Bei der Betriebsart L führt das volle Niederdrücken des Knopfs 15 oder 16 zu einer ersten Belichtung in der
im Zusammenhang mit der Betriebsart //beschriebenen
Weise. Es tritt jedoch nicht zugleich ein Einschalten des Motors M auf, da die Motorantriebs-Steuerschaltung 53
am Betriebsart-Wählschalter SW6 von der Schutzschaltung 56 abgetrennt ist. Wenn der Verschluß
geschlossen wird und der Schalter SWS in die Stellung »NO« geschaltet wird, fließt ein Basistrom des
Transistors 75 über den Widerstand RU, die Diode
DS, die Anschlüsse 36t/und 35c/und den Schalter SWS
in der Stellung »NCk< zur negativen Sammelleitung. Zugleich fließt ein Basisstrom des Transistors 710 über
den Widerstand R 14, die Anschlüsse 36c/ und 35c/ und
den Schalter SIV5 in der Stellung »NO« zur negativen Sammelleitung. Daher werden der Motor M und die
Kupplung Cgleichzeitig betätigt und transportieren den Film um eine Bildlänge weiter. Wenn der Schalter SIV5
wieder in die Stellung »NC« geschaltet wird, werden der Motor M und die Kupplung C abgeschaltet und die
Motorbremsschaltung 52 beginnt auf die gleiche Weise wie bei der Betriebsart Ή zu arbeiten. Wenn der Knopf
15 oder 16 zu diesem Zeitpunkt gedrückt bleibt, bewirkt das Umschalten des Schalters SW5 in die Stellung
»NC« den Beginn einer zweiten Auslösung der Kamera. Hierbei ist in der Betriebsart L das Zeitintervall
zwischen dem Abschluß der ersten Belichtung und dem Einleiten der zweiten Belichtung um eine der Anlaufübergangszeit
des Motors M entsprechende Dauer länger als bei der Betriebsart H.
Für Einzelbildbetrieb ist es zweckmäßig, den Wähl- fc5
schalter SW6 in der Stellung S zu betesen, da die Betriebsart H durch Betätigung des Schalters SWA
unabhiingig von der Einstellung 5 des Wählschalters
S1V6 zur Verfugung steht und die Betriebsart L durch Betätigen des Verschlußauslöse-Knopfs 14 unabhängig
von der Stellung des Schalters SIV4 und des Wählschalters SWd verfügbar ist. Abweichend von den
Betriebsarten H und L ist es bei der Betriebsart S nicht möglich, die Erregung des Motors Wund der Kupplung
C zum Zeitpunkt des Umschaltens des Schalters SW5 aus der Stellung »NC« in die Stellung »NO« zu
beginnen, solange der Knopf 15 oder 16 gedruckt bleibt, da die Transistoren 74 und 79 durch das Ausgangssignal
des Schalttransistors 715 durchgeschaltet werden und die Transistoren 76 und 710 gesperrt halten, was
zur Folge hat, daß zu diesem Zeitpunkt der Motor M und die Kupplung C im Stillstand bleiben. Wenn der
Knopf 15 oder 16 freigegeben wird, wird der Schalttransistor 15 gesperrt und bewirkt eine gleichzeitige
Erregung des Motors M und der Kupplung C. Das Umschalten des Schalters SWS in die Stellung »NC«
führt dazu, uäu die
75
nächsten Stufe gesperrt werden, was die Abschaltung des Motors Mund der Kupplung Czur Folge hat.
Wenn beim Photographieren mit einer Fernsteuerungsvorrichtung,
die ein an den Steckkontakt 17 angeschlossenes Betätigungsorgan hat, die Betätigungsschaltung 57 am Steckkontakt 17 kurzgeschlossen wird,
fließt ein Basistrom des Transistors 711 über den Widerstand R 17 und die Konstantspannungsdiode D 6.
Das Leiten des Transistors 711 verursacht ein Leiten des Transistors 714, der die gleiche Funktion ausübt
wie das geschlossene Schalterelement SWlV. Da die Zeitkonstante der Zeitgeberschaltung aus dem Widerstand
R 18 und dem Kondensator C2 unter Berücksichtigung der Lichtansprecheigenschaften der Belichtungssteuerschaltung
gewählt ist, folgt dem Leiten des Transistors 714 nach einer von der Zeitkonsta'nten
bestimmten Zeitdauer das Leiten des Transistors 713, das die gleiche Wirkung wie das Schließen des
Schalterelements SW 2 Vhat.
In den F i g. 4,5 und 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel
einer motorbetriebenen Kamera mit Zubehöreinheit gezeigt. Gemäß Fig.4 ist ein Intervr'lsteuerknopf
105 zur Steuerung der Zeitintervalle zwischen aufeinanderfolgenden Belichtungen zweier Bilder in diskreten
Intervallen vorgesehen, der an einem Motorantriebseinheit-Gehäuse 102 angeordnet ist. Der dritte Auslöseknopf
16 nach F i g. 2 wird nicht verwendet. In F i g. 5 ist der Schaltungsaufbau der motorbetriebenen Kamera
mit zwei Abschnitten in mit strichpunktierten Linien dargestellten Blöcken 111 und 112 gezeigt, die in einem
Kameragehäuse 101 und der Motorantriebseinheit 102 angeordnet sind, wobei die Zubehöreinheit abnehmbar
an der Kamera angebracht ist und mit dieser über Verbindungs-Anschlüsse 113a bis 113c/am Kameragehäuse
101 und Verbindungs-Anschlüsse 114a bis 114c/ am Motorantriebseinheits-Gehäuse elektrisch verbunden
ist
Der Block 111 enthält eine Batterie 115 niedriger
Spannung (wie beispielsweise 6 V), einen Stromversorgungs-Steuertransistor 116, eine Belichtungssteuerschaltung
117 mit gleichem Aufbau wie die Schaltung 30 gemäß F i g. 3, d. h. mit Bauteilen 117a bis 117c/, die den
Bauteilen 39a bis 39</entsprechen, und einen ersten und
einen zweiten Betätigungsschalter SWIl und SW12,
die auf gleiche Weise mit einem Verschlußausiöseknopf 103 zusammenwirken wie es im Zusammenhang mit den
F i g. 2 und 3 beschrieben ist Wenn der Verschlußauslöseknopf 103 in eine erste Schaltstufe gedruckt wird, wird
der erste Schalter SWIl aus der Stellung »NC« in die
Sielking »NO« geschaltet, bei der an die Batterie 115
eine Reihenschaltung aus Widerständen 118 und 119 angeschlossen wird, wodurch der Steuertransistor 116
leitend wird, so daß die Lichtmeßschaltung 117a in Betrieb genommen wird. Bei weiterem Niederdrücken
des Verschlußauslöseknopfs 103 in eine zweite Schaltstufe wird der zweite Schalter SW12 geschlossen, so
daß der erste Elektromagnet 117c zur Steuerung der Verschlußauslösung und ferner auch der zweite
Elektromagnet 117c/zur Steuerung der Betätigungsdauer
des Verschlusses erregt werden. Wenn der Verschluß abzulaufen beginnt, wird ein Schalter SW15 aus der
Stellung »NO« in die Stellung »NC« geschaltet, bei welcher ein Betätigungssignal mit dem binären Pegel
»0« für die Scnaltung bzw. den Block 112 am Anschluß
113cerscheint.
Der Block 112 enthält eine Batterie 120 mit hohem Spsnnungswert (von beispielsweise 18 V), an die über
pinpn Haiintsrhnltpr SW16 pine Knnnliingsantriphs-Schaltung
121, eine Motorantriebs- und Bremsschaltung 122, eine S. omversorgungs-Steuersch. .iiing 123, eine
Betriebsart-Wählschaltung 124, eine Schutzschaltung 125, eine Auslöserbetätigungs-Schaltung 126 und eine
Steuerschaltung 127 für die Schaltung 126 parallel angeschlossen sind.
Ferner sind eine Impulsgeneratorschaltung 128, ein Schaltnetzwerk 129 und eine Rücksetzimpulsgeneratorschaltung
130 vorgesehen. Diese Schaltungen werden im folgenden in Verbindung mit den verschiedenen
Betriebsarten im einzelnen erläutert.
Die Kupplungsantriebsschaltung 121 weist ein Solenoid einer elektromagnetischen Kupplung C\ und
einen Transistor TrIl auf, dessen Basis über einen Widerstand R 64 mit der positiven Sammelleitung und
über einen Widerstand /?65 mit einem Transistor Tr 2 im Schaltnetzwerk 129 verbunden ist und dessen
Emitter bzw. Kollektor mit der positiven Sammelleitung bzw. einem Anschluß des Solenoids der Kupplung Cl
verbunden sind, dessen anderer Anschluß an Schaltungsmasse liegt.
Die Motorantriebs- und Bremsschaltung 122 umfaßt eine Wicklung eines Motors M 1, einen Schalttransistor
7r9, dessen Kollektor mit der positiven Sammelleitung verbunden ist und dessen Emitter mit einem Anschluß
der Wicklung des Motors Ml verbunden ist, deren zweiter Anschluß an Schaltungsmasse liegt, einen
Transistor Tr 8, dessen Kollektor mit der Basis des Transistors Tr 9 verbunden ist und dessen Basis über
einen Widerstand R 62 mit dem Kollektor eines Transistors Tr 1 im Schaltnetzwerk 129 sowie über
einen Widerstand R 63 mit der positiven Sammmelleitung verbunden ist, sowie einen Transistor TrIO, der
über Kollektor und Emitter der Wicklung des Motors M\ parallel geschahst und über seine Basis mit der
Ausgangsstufe des Transistors Tr 8 verbunden ist, welche einen zwischen den Kollektor des Transistors
Tr 8 und Schaltungsmasse geschalteten Widerstand R 66 enthält
Die Stromversorgungs-SteuerschaJtung 12!/ weist
einen Transistor Tr7 auf, dessen Emitter mit der
positiven Sammelleitung und dessen Kollektor mit einem Anschluß 131a verbunden ist, welcher mit zwei
Anschlüssen 1316 und 131c des Schaltnetzwerks 129 bzw. der Impulsgeneratorschaltung 128 verbunden ist
Die Basis des Transistors Tr 7 ist sowohl über einen Widerstand R 67 und die Schutzschaltung 125 mit dem
Anschluß 1146 als auch über einen Widerstand R 68 mit
dem Anschluß 114cverbunden.
Die Betriebsartwählschaltung 124 weist einen ersten Schalter SW13 mit zwei Schaltstellungen a, b für die
Auswahl einer Betriebsart und die Bevorrechtigung der Betriebsart H, der mit seinem bewegbaren Kontakt
über die Schutzschaltung 125 an den Anschluß 1146 angeschlossen ist, und einen zweiten Schalter SW14 auf,
der einen an den Festkontakt a des ersten Schalters SW13 angeschlossenen bewegbaren Kontakt und vier
Festkontakte S, OFF, L und H hat, die mit Ausnahme
ίο des Festkontaktes OFF über jeweilige Widerstände
/?59, R 60 und Ä61 mit der positiven Sammelleitung
verbunden sind, wobei der Festkontakt H ferner mit dem Festkontakt b des ersten Schalters SW13
verbunden ist.
Die Schutzschaltung 125 weist einen Schalttransistor Tr 6 auf, dessen Basis mit einem Verbindungspunkt
zwischen einem Widerstand /?58 und einer zwischen die positive und die negative Sammelleitung geschalteten
DinHpnliPttp η S2, dessen Emitter mit dem Anschluß
1146 und dessen Kollektor mit den beiden Schaltungen
123 und 12A verbunden ist.
Wenn der Verschlußauslöseknopf 104 nach Fig.4
voll niedergedrückt wird, so daß ein zweites Schalterelement SWX2M geschlossen wird, erscheint am Anschluß
113/? ein Signal mit dem Pegel »0« und wird über den
Anschluß 1146 und den leitenden Schalttransistor Tr 6 dem Stromversorgungs-Steuertransistor Tr 7 und der
Betriebsartwählschaltung 124 zugeleitet
Wenn der Schalter SW13 in der Stellung b steht oder
der Schalter SWXZ in der Stellung a und der Schalter
SlV 14 in der Stellung H steht, wobei die letztere Kombination durch Betätigung des Knopfs 107
herbeigeführt wird, wird dieses Signal mit dem Pegel »0« einem Eingang b eines NOR-Glieds G 9 bzw. einem
Eingang a eines UND-Glieds GlO sowie ferner über einen Inverter /5 einem Eingang a eines ODER-Glieds
G 16 zugeführt, während von den Festkontakten Sund L des Schalters SW14 zwei Signale mit dem binären
Pegel »1« abgegeben werden, von denen das erstere über einen Inverter /1 an einen Eingang b eines
ODER-Glieds G 2 sowie über die Verbindung zwischen Anschlüssen 135a und 1356 an einen Eingang a eines
UND-Glieds G11 angelegt wird, während das letztere
an einen Eingang b eines ODER-Glieds C 5 angelegt wird.
Während jeder Bildbelichtung bleibt der Schalter SW\5 in der Stellung »NO«, so daß am Anschluß 113c
ein Signal mit dem Pegel »1« auftritt Dieses Signa! wird über den Anschluß 114c sowohl über die Verbindung
von Anschlüssen 132a und 1326 und einen Inverter /2 an einen Eingang a eines UND-Glieds G 3 als auch über
die Verbindung von Anschlüssen 132a und 132c und einen Inverter /3 an einen Eingang a. eines NAND-Glieds
G 6 angelegt, wodurch verhindert wird, daß eine Taktimpulsfolge von einem ersten Flip-Flop Fl über
das UND-Glied G3 zu einem zweiten Flip-Flop F2 gelangt Somit werden ^n-I) Flip-Flops F2 bis Fn
gesetzt, wobei Signale des Pegels »0«^ an deren
Ausgängen Q auftreten und an Eingänge Γ der jeweils
nächsten Flip-Flops F3 bis Fn angelegt sind.
Das Ausgangssignal des Pegels »0« des Flip-Flops F6 wird einem UND-Glied G 7 zugeführt, das ein Signal
mit dem Pegel »0« erzeugt. In Abhängigkeit von diesem Signal und dem Signal mit dem Pegel »0V<
vom Festkontakt H des Schalters SWi4 erzeugt das NOR-Glied G 9 ein Signal mit dem Pegel »1«, das über
ein ODER-Glied G12 an die Basis des ersten Transistors Tr 1 aneeleet wird, wodurch zur Erregung
t4
der Wicklung des Motors M1 die Transistoren Tr 8 und
Tr 9 durchgeschaltet werden. Da andererseits der
Schalter SW \5 in der Stellung »Μλ<
steht, wird das Signal mit dem Pegel »1« über den Inverter /3 an den
Eingang a des NAND-Glieds G 6 angelegt Ein Signal mit dem Pegel »1« vom NAND-Glied G 6 wird an den
Eingang a eines NOR-Glieds G 8 angelegt, das ein Signal mit dem Pegel »0« erzeugt In Abhängigkeit von
diesem Signal erzeugt das als nächste Stufe geschaltete UND-Glied G11 ein Signal mit dem Pegel »0«, das an
einen Eingang a eines UND-Glieds G13 angelegt wird,
wodurch die Transistoren Tr 2 und TrIl gesperrt
werden und das Solenoid der Kupplung Cl nicht erregt wird. In der Betriebsart H führt daher das volle
Niederdrücken des Knopfs 103 zur Erregung des Motors M1, jedoch nicht zur Erregung der Kupplung
Cl.
Bei Beendigung der Belichtung eines jeden Bilds geht das Ausgangssignal des Schalters SW15 vom Pegel »1«
auf dea Pegel »0« über, der dann am Anschluß 132a
erscheint Dieses Signal wird nach Inversion auf den Pegel »1« mittels des Inverters /3 an den Eingang a des
NAND-Glieds G 6 angelegt während der Eingang b des NAND-Glieds G 6 über das ODER-Glied G 5 ein Signal
»1« vom Festkontakt L des Schalters SW14 aufnimmt
In Abhängigkeit vom Ausgangssignal »0« des NAND-Glieds G 6 und vom Ausgangssignal »0« des UND-Glieds Gl erzeugt das NOR-Glied G8 ein Ausgangssignal mit dem Pegel »1«, das an den Eingang b des
UND-Glieds GIl angelegt wird. In Abhängigkeit vom
Ausgangssignal »1« vom Festkontakt 5 des Schalters SW14 über den Anschluß 135/» und vom Ausgangssignal »1« des NOR-Glieds G8 erzeugt das UND-Glied
G11 ein Ausgangssignal mit dem Pegel »1«, das an die
Eingänge a des ODER-Glieds G12 und des UND-Glieds G 13 angelegt wird. Da das Signal mit dem Pegel
»0« vom Festkontakt H des Schalters SW14 über den
Inverter / 5 und das ODER-Glied G16 an den Eingang b
des UND-Glieds G 13 angelegt ist wenn der Schalter SW15 in die Stellung »/VC« gestellt ist geht das
Ausgangssignal des UND-Glieds G13 vom Pegel »0«
auf den Pegel »1« über, wodurch die Transistoren Tr 2 und TrW durchgeschaltet werden, so daß das Solenoid
der Kupplung C1 erregt und die Bewegung des Motors
M1 auf den Filmtransportmechanismus im Kameragehäuse übertragen wird.
Wenn der Transistor Tr 2 vom Sperrzustand in den Leitzustand übergeht wobei zugleich ein Übergang des
Ausgangssignals eines Inverters /4 vom Pegel »0« auf den Pegel »1« auftritt wird von einem Kondensator
C 52 über eine Diode D 57 an die Rücksetzanschlüsse aller Flip-Flops Fl bis Fn ein ansteigender Impuls
angelegt. Wenn kein unbelichteten Film mehr verfügbar ist kann der Filmtransportvorgang nicht innerhalb eines
Zeitintervalls von beispielsweise 640 ms beendet werden. Am Ende dieses Zeitintervalls geht das Ausgangssignal des Flip-Flops F6 vom Pegel »0« auf den Pegel
»1« über, der dann an den Eingang a des UND-Glieds
Gl angelegt wird. Da durch das Ausgangssignal des Inverters T4 zu Beginn des Leitens des Transistors Tr2
eine Zwischenspeicherschaltung L 3 gesetzt worden ist und ein Ausgangssignal mit dem Pegel »1« erzeugt, das
am Eingang b des UND-Glieds G 7 anliegt, werden die Transistoren Tr ί und Tr 2 gesperrt, so daß der Motor
M\ und die Kupplung Cl abgeschaltet werden. Das Ausgangssignal »1« des UND-Glieds Gl wird nach
Inversion auf den Pegel »0« mittels eines Inverters /6 an einen Eingang a eines UND-Glieds G1 angelegt,
wodurch eine Impulsfolge gesperrt wird, so daß sie nicht
von einem Oszillator Fo zum Flip-Flop Fl gelangt Das
Ausgangssignal des Inverters /6 wird ferner über einen Inverter IO an die Basis eines Transistors TrO angelegt
dessen Emitter mit Schaltungsmasse und dessen Kollektor über eine Leuchtdiode 108 mit einer
Spannungsquelle E verbunden ist Da die Leuchtdiode 108 aufleuchtet, wird die Bedienungsperson über den
Umstand informiert, daß das Ende des Films erreicht ist
ίο Die Zwischenspeicherschaltung L 3 wird mittels eines
Impulses von einem Kondensator C54 und einem Widerstand R 53 rückgesetzt, wenn der Schalter SW15
aus der Stellung »NC« in die Stellung »NO« geschaltet
wird.
Wird dagegen der Filmtransportvorgang innerhalb des vorbestimmten Zeitintervalls abgeschlossen, das
heißt in diesem Fall innerhalb von 640 ms, dann geht bei Einstellung des Schalters SW15 auf die Stellung »NCk<
das am Anschluß 132a erscheinende Signal vom Pegel
»0« auf den Pegel »1« fiber. Wenn gemäß der
vorstehenden Beschreibung dieses Signal den Pegel »1« annimmt hat das Ausgangssignal des UND-Glieds GIl
den Pegel »0«, so daß die Kupplung Cl nicht länger wirksam ist und die Drehbewegung des Motors Mi
nicht auf den Filmtransportmechanismus überträgt wobei der Motor MX unter der Voraussetzung
eingeschaltet bleibt daß der Schalter SW \2Mgeschlossen bleibt
Bei der Betriebsart L beginnt der Motor M1 nach
einem gewünschten Zeitintervall von der Beendigung der vorhergehenden Belichtung an zu drehen, wonach
die Kupplung C1 nach einem vorbestimmten Zeitintervall vom Beginn der Drehung des Motors M1 an zur
Antriebsdrehmomentübertragung wirksam wird. Dieses
vorbestimmte Zeitintervall ist dabei so festgelegt daß es
gleich dem Zeitintervall oder geringfügig länger als das Zeitintervall ist das zur Steigerung der Drehzahl des
Motors von 0 auf einen Normalwert notwendig ist Zu diesem Zweck enthält die Rücksetzimpulsgenerator
schaltung 130 einen Kondensator C53, der mit einem
Pol an den Ausgang des UND-Glieds GIl angelegt und mit dem zweiten Pol sowohl über einen Widerstand
R 52 mit Schaltungsmasse als auch über eine Diode D 56 mit dem gemeinsamen Ausgangsanschluß des vorste
hend genannten Kondensators C 52 und der Diode D 57
verbunden ist Nach einem Zeitintervall von ungefähr 40 ms nach dem Rücksetzen aller Flip-Flops Fl bis Fn
mittels des Ausgangssignals der Diode D 56 geht das Ausgangssignal Qdes Rip-Flops F2 vom Pegel »0« auf
so den Pegel »1« über. Dieses Signal wird an einen Eingang Teiner Zwischenspeicherschaltung L 4 angelegt die ein
Ausgangssignal mit dem Pegel »1« erzeugt Der Ausgang Q der Zwischenspeicherschaltung L 4 ist mit
einem Eingang b des UND-Glieds G10 verbunden.
dessen Ausgang mit einem Eingang b des ODER-Glieds G 16 verbunden ist Der Ausgang des ODER-Glieds
G16 ist mit einem Eingang b des UND-Glieds G 13
verbunden, so daß der Transistor Tr 2 in Abhängigkeit vom Aüsgäügssignäl Q mit dem Pegel »1« des
ω Flip-Flops F2 durchgeschaltet wird.
Zur Einstellung eines gewünschten Zeitintervalls in
der Schaltung bzw. dem Block 112 dreht die Bedienungsperson den Knopf 105 nach F i g. 4 so, daß
eine Markierung mit einer Marke in Deckung kommt. Dieser Knopf 105 wirkt mit einem Schalter SWM
zusammen, der eine Mehrzahl von Schaltstellungen
CO I1 CO 2 CO 20 für die jeweilige Intervallbildung
mit beispielsweise 160 ms, 320 ms 20 s aufweist.
Wenn der Auslöseknopf 104 zum Schließen des
Schalters SW YItA voll niedergedrückt wird, erscheint
am Festkontakt L des Schalters SW14 ein Signal mit
dem Pegel »0«, das an den Eingang b des ODER-Glieds G 5 angelegt wird, während der Eingang a des
ODER-Glieds GS ein Signal mit dem Pegel »0« von einer Zwischenspeieherschaltung L 2 aufnimmt, da der
Schalter SW15 in der Stellung »Μλ<
steht, bei der alle Flip-Flops F 2 bis Fn hinsichtlich der Zählung der
Taktimpulse des Flip-Flops Fi mittels des Ausgangssig- to
nals des Inverters /2 angehalten sind. In Abhängigkeit
vom Ausgangssignal »0« des UND-Glieds G 7 erzeugt das nachgeschaltete NAND-Glied G 6 ein Ausgangssignal mit dem Pegel »1«, das an das NOR-Glied GS
angelegt ist In Abhängigkeit vom Ausgangssignal »0« is
des NOR-Glieds GS erzeugt das UND-Glied G11 ein
Ausgangssignal mit dem Pegel »0«, so daß die Transistoren TrI und Tr 2 im Sperrzustand verbleiben.
Zum Abschluß der ersten Belichtung wird der Schalter SW15 in die Stellung »NC« umgeschaltet.
Obgleich das Signal am Anschluß 132a auf den Pegel »0« übergeht, bleibt das Ausgangssignal des ODER-Glieds G 5 auf dem Pegel »0«, bis die Zwischenspeieherschaltung L 2 gesetzt wird, wobei ihr Ausgangssigna!
vom Pegel »0« auf den Pegel »1« übergeht. Wenn der Schalter 5VV17 gemäß Fig.5 in die Stellung »CO20«
geschaltet ist. wird die Zwischenspeieherschaltung L 2 nach 20 s vom Zeitpunkt des Umschaltern des Schalters
SW15 auf die Stellung »NC« an mittels des Ausgangssignals Q des Flip-Flops Fn gesetzt, was zur Folge hat,
daß der Motor AiI zu drehen beginnt Obgleich das Ausgangssignal des UND-Glieds GIl auf den Pegel
»1« Cbv-rgeht. erzeugt das ODER-Glied G16 weiterhin
ein Ausgangssignal mit dem Pegel »0«, bis durch das Ausgangssignal des Flip-Flops F2 die Zwischenspeicherschaltung L 4 gesetzt wird. Wenn die Zwischenspeicherschaitung L 4 gesetzt ist gehen die Ausgangssignale des UND-Glieds G 10, des ODER-Glieds G16
und des UND-Glieds G 13 vom Pegel »0« auf den Pegel »I« über, so daß die Kupplung Cl für den
Filmtransportmechanismus zur Wirkung kommt Wenn der Schalter SlV 15 auf die Stellung »NO« umgeschaltet
wird, werden der Motor MX und die Kupplung CX
gleichzeitig abgeschaltet. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis eine gewünschte Anzahl von Bildern aufeinanderfolgend aufgenommen ist.
Für Einzelbildbetrieb dreht die Bedienungsperson den Knopf 107 so, daß das Symbol S in Deckung mit
einer nicht gezeigten Marke kommt. Wenn der Knopf 104 zur Schließung des Schalters SWX2M voll
niedergedrückt wird, erscheint am Festkontakt S des Schalters SW14 -;in Signal mit dem Pegel »0«. während
an den Festkontakten L und H zwei Signale mit dem Pegel »I« auftreten. Das Signal mit dem Pegel »0« wird
über die Verbindung der Anschlüsse 135a und 1356 an den Eingang a des UND-Glieds GIl angelegt, so daß
der Motor MX und die Kupplung CX abgeschaltet bleiben. Wenn die Belichtung abgeschlossen ist, so daß
der Schalter SW15 in die Stellung »NC« umgeschaltet
wird, und danach der Schalter SiV \2M geöffnet wird,
treten zugleich Signale »1« an den Eingängen a und b des UND-Glieds GIl auf, so daß der Motor MX in
Drehung versetzt wird. Andererseits geht das Ausgangssignal des Inverters /1 auf den Pegel »0« über,
wodurch der Oszillator Fo in Betrieb genommen wird.
In dem vorbestimmten Zeitintervall vom Beginn der Drehung des Motors Ml an wird das Flip-Flop F2
gesetzt, wodurch das Ausgangssignal der Zwischenspeieherschaltung L 4 auf den Pegel »1« übergeht, was
zur Folge hat, daß die Kupplung Cl die Drehbewegung
des Motors Mi auf den Filmtransportmechanismus überträgt Wenn der Schalter SlV 15 in die Stellung
»NO« umgeschaltet wird, werden der Motor M1 und
die Kupplung Cl abgeschaltet und der Transistor Tr 7
in der Stromversorgungs-Steuerschaltung 123 gesperrt
Wenn beim Photographieren mit einer Fernsteuerungsvorrichtung, die ein an eine Steckverbindung 106
angeschlossenes Betätigungsorgan hat die beiden
Anschlüsse a und b der Steckverbindung 106 kurzgeschlossen werden, wird ein Transistor Tr 4 leitend und
schließt das erste Schalterelement SiVIlM kKi Die
Basis des Transistors 7>4 ist über einen Widerstand R 57 mit dem Kollektor eines Transistors Tr 3
verbunden, dessen Emitter mit der positiven Sammelleitung und dessen Basis mit einem Verbindungspunkt
zwischen Widerständen Λ 55 und Λ 56 verbunden ist,
die zwischen die positive Sammelleitung und eine Konstantspannungsdiode D 51 geschaltet sind. Parallel
zu der Serienschaltung aus den Widerständen R 55 und R 56 sowie der Diode D 51 ist ein Widerstand R 54
geschaltet Das Leiten des Transistors Tr 3 bewirkt auch die Stromversorgung der Impulsgeneratorschaltung 128
über die Verbindung der Anschlüsse 136a und 136fc sowie eine Diode D 60. In einem vorbestimmten
Zeitintervall vom Beginn des Leitens des Transistors Tr4 an wird das Flip-Flop Fl gesetzt und erzeugt ein
Ausgangssignal, das an einen Eingang T einer Zwischenspeicherschaltung LX angelegt wird, deren
Ausgang Q an einen Eingang b eines UND-Glieds G14 angeschlossen ist. Ein weiterer Eingang a des UND-Glieds G14 ist an den Kollektor des Transistors Tr 3
angeschlossen, so daß, wenn beide Eingänge des UND-Glieds C14 den Pegel »1« annehmen, ein zweiter
Schalttransistor Tr 5 leitend wird und das zweite Schalterelement SWX2M kurzschließt Wenn der
Transistor Tr 3 gesperrt wird, wird die Zwischenspeicherschaltung L 1 mittels des Ausgangssignals eines
Inverters /10 rückgesetzt
F i g. 6 zeigt Einzelheiten des Oszillators Fo gemäß F i g. 5 mit einem ersten NOR-Glied A, einem zweiten
NOR-Glied B, dessen Eingänge mit dem Ausgang des NOR-Glieds A verbunden sind, einem Widerstand RT,
einem Kondensator C51, der in Rehie mit dem Widerstand ÄTgeschaltet ist, während die Reihenschaltung aus dem Widerstand RT und dem Kondensator
C51 zwischen die Ausgänge des ersten und des zweiten NOR-Glieds A und B geschaltet ist, so daß eine instabile
Kippstufe gebildet wird, und einem Transistor TRe, dessen Kollektor mit einem Verbindungspunkt zwischen dem Ausgang der Reihenschaltung und den
Eingängen des ersten NOR-Glieds A verbunden ist dessen Emitter an Schaltungsmasse liegt und dessen
Basis an einen Anschluß Re angeschlossen ist. Wenn an den Anschluß Re ein Rücksetzimpuls mit dem Pegel »1«
angelegt wird, wird der Transistor TRe leitend und entlädt den Kondensator C51, so daß der Ausgang Q
des Oszillators Fo auf dem Pegel »0« gehalten wird.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen