DE277520C - - Google Patents
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- DE277520C DE277520C DENDAT277520D DE277520DA DE277520C DE 277520 C DE277520 C DE 277520C DE NDAT277520 D DENDAT277520 D DE NDAT277520D DE 277520D A DE277520D A DE 277520DA DE 277520 C DE277520 C DE 277520C
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- Germany
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- cell
- drum
- air
- suction chamber
- cells
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Links
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- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G53/00—Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
- B65G53/34—Details
- B65G53/40—Feeding or discharging devices
- B65G53/46—Gates or sluices, e.g. rotary wheels
- B65G53/4608—Turnable elements, e.g. rotary wheels with pockets or passages for material
- B65G53/4616—Turnable elements, e.g. rotary wheels with pockets or passages for material with axis of turning parallel to flow
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 277520 -KLASSE 81 e. GRUPPE
Fa. EMIL PASSBURG in BERLIN.
Vakuumtrockner u. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. August 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zellentrommel zum Entleeren des Inhalts eines
unter Vakuum stehenden Behälters, z. B. der Saugkammer eines Luftförderers, bei der die ]
Zellen vor ihrer Füllung vorevakuiert werden, j
Die Erfindung besteht darin, daß die Zellentrommel um eine senkrechte Achse
drehbar in einem geschlossenen Außengehäuse gelagert ist, dessen gegen den Rand
ίο der Zellentrommel abgedichtete Böden unten
mit einer Auslaßöffnung für das Fördergut, oben mit einer Öffnung für das Einfließen
des Gutes in die Zellen der Zellentrommel und mit einer Absaugöffnung für die Zellenluft
ausgerüstet sind, die aus jeder Zelle der Trommel mittels einer besonderen Pumpe abgesaugt
wird. Das Vakuum in der Saugkammer erleidet also beim Arbeiten der Zellentrommel keine Störung.
Dies ist mit den bisher üblichen Zellentrommeln zum Entleeren des Inhalts der
Saugkammer eines Luftförderers nicht zu erreichen, weil die verwendeten Abschlußmittel
die dauernde Erzielung eines vollkommen luftdichten Abschlusses nicht ermöglichen,
vor allem aber nicht verhindern, daß beim jedesmaligen Vorübergang einer Zelle der
Trommel unter dem Auslaß der Saugkammer die in der Zelle befindliche Luft von atmosphärischer
oder geringerer Spannung in die Saugkammer eintritt und sich bis auf die dort herrschende niedrige Spannung ausdehnt.
Bei dem Gegenstand der Erfindung stellt dagegen die zweite Luftpumpe ein solches
Vakuum in. den Zellen der Zellentrommel her, daß aus deren Zellen keine Luft in die Saugkammer
übertreten kann.
Auf der Zeichnung ist als Beispiel eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι einen Längsschnitt, und
Fig. 2 und 3 Querschnitte nach den Linien A-B bzw. C-D der Fig. 1.
Die Vorrichtung zum Entleeren des Inhalts der Saugkammer L1, in die das Fördergut
hineingesaugt wird, besteht aus einem feststehenden Außenzylinder K, der oben einen
Boden IV mit der Getreideeinlauföffnung O und dem mit der Luftpumpe II in Verbindung
stehenden Luftabsaugstutzen P besitzt. In dem Boden IV ist die in der Pfeilrichtung Q
(Fig. 2 und 3) drehbare Trommel R mit dem oberen Zapfendeckel S gelagert. Der untere
Zapfendeckel U (Fig. 1 und 3) ist an seinem Ende als Ausdehnungszapfen ausgeführt, um
ein Anpressen der Dichtungsflächen bei deren Abnutzung bewirken zu können, und trägt
ein Schneckenrad, in das eine Schnecke υ eingreift. Der untere Boden IV1 liegt lose in
dem Zylinder K und kann—durch die Stell-Vorrichtung w nach oben gepreßt werden, damit
durch Anziehen der Platten E1 bei Abnutzung der Reibflächen stets ein luftdichter
Abschluß erzielt werden kann.
Der untere Boden 2V1 besitzt eine Getreideauslauf
Öffnung Y mit der Auslauf rinne Z,
deren Stellung unverändert bleibt und durch Winkelstücke A1 oder in anderer Weise gesichert
wird.
Die drehbare Trommel R besteht aus zwei konzentrischen Zylindern, deren Zwischenraum
durch Zwischenwände B1 in zwei Zellen H und / (Fig. 3) getrennt ist. Jede Zelle hat
in dem unteren und oberen Trommelboden Öffnungen C1, die derart verteilt sind, daß
ίο beim Füllen der Zelle H sich die Zelle / bereits
beim Vorüberdrehen an der Öffnung Y entleert hat und beim Weiterdrehen zum
Luftsaugstutzen P luftleer gesaugt wird, da hierbei die Zelle / gegen die Öffnung Y und
somit gegen die Atmosphäre luftdicht abgeschlossen ist. Die luftleer gesaugte Zelle /
gelangt bei weiterer Drehung der Trommel R vor die Öffnung O und tritt dadurch in Verbindung
mit der Saugkammer L1, die durch die Pumpe I beständig evakuiert wird. Es
tritt somit aus den Zellen der Trommel R keine Luft in die Saugkammer L1 ein. Nachdem
die Zelle / sich mit Getreide aus der Saugkammer L1 angefüllt hat, tritt sie bei
weiterer Drehung mit der Öffnung Y in Verbindung, wodurch atmosphärische Luft in die
Zelle / einströmt, während sie gegen die Öffnung O luftdicht abgeschlossen ist. Derselbe
Vorgang spielt sich auch bei der Zelle H ab und wiederholt sich bei jeder Umdrehung der
Trommel R.
Am Boden der Zellen H und / können je zwei schräge Flächen D1 eingebaut werden,
um ein gutes Auslaufen des Getreides aus den Zellen nach der Auslaßöffnung Y zu bewirken.
In die Saugkammer L1 strömt durch den
Stutzen G das Gemisch von Luft und Fördergut, z. B. Getreide, ein, während durch den
Stutzen O1 die Luft mit dem Staub von der
Luftpumpe I abgesaugt wird.
Der Staub kann zweckmäßig in einem zwischen der Saugkammer L1 und der Luftpumpe
I eingebauten Staubfänger aufgefangen werden, damit er nicht in die Zylinder
der Luftpumpe gelangt. Zweckmäßig wird auch ein Staubfänger zwischen dem Luftsaugstutzen P und der Luftpumpe II angeordnet.
An Stelle der zwei Zellen H und / können auch mehrere treten, oder es kann die Trommel
R auch nur mit einer Zelle ausgerüstet werden. . ■ , ·
Die beschriebene Vorrichtung ist natürlich nicht nur bei Saugluftförderern, sondern auch
bei Vakuumtrocknern im allgemeinen verwendbar, bei denen es sich um das selbsttätig
regelbare und fortlaufende Einführen und Ausladen von Gut aus der Atmosphäre in den Vakuumraum oder umgekehrt handelt.
Die Regelung der Ein- oder Ausschüttung geschieht durch die veränderte Umdrehungszahl
der Trommel R, die durch Stufenscheiben oder in sonst bekannter Weise bestimmt werden
kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: .Zellentrommel zum Entleeren des Inhalts einer Saugkammer für Saugluftförderer, Vakuumtrockner u. dgl., bei der die Zellen vor ihrer Füllung vorevakuiert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellentrommel (R) um eine senkrechte Achse drehbar in einem Außengehäuse (K) gelagert ist, dessen gegen den Rand der Zellentrommel (R) abgedichtete Böden (N, N1) mit einer Absaugöffnung (P) für die Zellenluft ausgerüstet sind, die aus jeder Zelle der Trommel (R) mittels einer besonderen Luftpumpe (II) völlig abgesaugt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE277520C true DE277520C (de) |
Family
ID=533610
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT277520D Active DE277520C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE277520C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0040389A1 (de) * | 1980-05-16 | 1981-11-25 | Ruhrkohle Aktiengesellschaft | Verfahren zum Entleeren von transportablen Behältern für feinkörniges Transportgut |
-
0
- DE DENDAT277520D patent/DE277520C/de active Active
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0040389A1 (de) * | 1980-05-16 | 1981-11-25 | Ruhrkohle Aktiengesellschaft | Verfahren zum Entleeren von transportablen Behältern für feinkörniges Transportgut |
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