DE275818C - - Google Patents
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- DE275818C DE275818C DENDAT275818D DE275818DA DE275818C DE 275818 C DE275818 C DE 275818C DE NDAT275818 D DENDAT275818 D DE NDAT275818D DE 275818D A DE275818D A DE 275818DA DE 275818 C DE275818 C DE 275818C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B7/00—Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
- B24B7/10—Single-purpose machines or devices
- B24B7/18—Single-purpose machines or devices for grinding floorings, walls, ceilings or the like
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 275818 KLASSE 67«. GRUPPE
KARL SALOMON und LUDWIG KEFERSTEIN in BERLIN-WILMERSDORF.
aller Art.
Die Erfindung betrifft eine mechanisch angetriebene, von Hand hin und her zu bewegende
Bonner- oder Schleifmaschine.
Es sind Schleif- und Poliermaschinen bekannt, bei denen ein Schleifwerkzeug eine der Handbeim
Schleifen und Polieren ähnliche Bewegung ausführt
Diese bekannte einarmige Vorrichtung ist jedoch stationär und kann nur bewegliche
ίο Werkstücke bearbeiten. Es ist ferner bereits
vorgeschlagen worden, drei oder mehl umlaufende Bonner- oder Schleifwerkzeuge an
einem beweglichen Gestell anzuordnen. Die vorliegende Erfindung besteht in der Kombination
der drei- oder mehrfachen Anordnung von Schleif- oder Polierwerkzeugen an einem von Hand zu bewegenden Gestell mit der der
Handbewegung ähnlichen Führung dieser mehrfach angeordneten Werkzeuge durch Anordnung
am freien Ende von Hebeln, die durch versetzte Kurbeln einer Welle in einer am Gestell festen
Schwingungsachse beim Schwingen achsial verschoben werden.
Der Antrieb der Werkzeuge erfolgt also mechanisch, die Hin- und Herbewegung des
Gestells auf den unbeweglichen Flächen, wie z. B. Fußböden u. dgl. oder auch auf schwer
beweglichen Stücken, geschieht von Hand unter Ausnutzung des eigenen Maschinengewichts
für den Schleifdruck und, wenn nötig, durch Veränderung des Schleifdruckes von Hand, wodurch der Notwendigkeit einer wechselnden
Belastung der Schleifflächen Rechnung getragen ist.
Die Maschine soll im besonderen die Ausnutzung von losen Schleifmitteln, wie z. B.
Stahlspänen, Roßhaaren, Lappen u. dgl., ermöglichen ; denn Versuche haben gezeigt, daß
solche Schleifmittel sich nur bei einer die Handbewegung nachahmenden, die Richtung wechselnden
Bewegung nicht zusammen ballen, was ein wirksames Schleifen vereitelt. Denn nur bei
dieser Bewegung werden die Schneiden der Schleifmittel, im Gegensatz zur gleichmäßigen
Drehbewegung, annähernd gleichmäßig in allen Richtungen beansprucht und ein Verschmieren
der Schleiffläche wird vermieden.
Die mit einer solchen Maschine erzielte Kombinationswirkung übertrifft die mit den bekannten
Einrichtungen erreichte wesentlich, vorausgesetzt, daß das Schleifen unter genügendem
Druck geschieht.
Die Zeichnung veranschaulicht den Gegenstand der Erfindung, und zwar zeigt
Fig. ι einen Schnitt, Fig. 2 eine Ansicht von oben.
An dem Gestell α ist der Antriebsmotor b an dem Querbalken c derart befestigt, daß durch
das Eigengewicht des Motors selbsttätig die nötige Reibung zwischen dem Antriebsrad e
und dem ein Schwungrad ersetzenden Übersetzungsrad f erzeugt wird. Durch das Rad f
wird die um die zentrale Achse g umlaufende Kurbel h in Bewegung gesetzt, an die mehrere,
vorzugsweise drei Pleuelstangen i1, i2, i3, angeschlossen
sind, deren jede, wie an sich bekannt, beim Hin- und Hergehen um die zum Gestell j
ortsfeste Achse k mittels zwei in je einer Rinne der Pleuelstange laufenden Kugeln I1,I2 schwingbar
geführt ist. Am freien Ende der Pleuelstangen sind die Werkzeughalter m1, mz usw.
befestigt. Mittels der am Gestell α befestigten Handhebe η wird die Vorrichtung von Hand hin
ίο und her bewegt.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Nachdem die Werkzeughalter m1, m2 usw. mit dem Schleifmittel oder der Bohnermasse versehen sind, wird der Motor angelassen. Die Pleuelstangen i1, i2, P setzen sich darauf in bekannter Weise in Bewegung, wobei das Gewicht der Maschine auf den Haltern m1, mz usw. und damit auf den Schleifmitteln selbst ruht.
Nachdem die Werkzeughalter m1, m2 usw. mit dem Schleifmittel oder der Bohnermasse versehen sind, wird der Motor angelassen. Die Pleuelstangen i1, i2, P setzen sich darauf in bekannter Weise in Bewegung, wobei das Gewicht der Maschine auf den Haltern m1, mz usw. und damit auf den Schleifmitteln selbst ruht.
ao Es ist unerläßlich, daß das Maschinengewicht möglichst vollständig ausgenutzt wird; denn
einerseits darf die Maschine mit Rücksicht auf ihre Tragbarkeit nicht zu schwer werden, andererseits
ist ein ziemlich bedeutender Druck zur Erzielung einer wirksamen Schleifarbeit nötig.
Durch den zusätzlichen Handdruck kann der Gewichtsdruck verändert werden.
Am besten ruht deshalb die Maschine auf drei Werkzeughaltern, wodurch, wie bekannt,
auch ein Hin- und Herschleudern des Gestells durch die Reaktion der Schleifreibung vermieden
wird.
Bei Verwendung von weniger als drei Pleuelstangen würden ein oder zwei Stützen nötig
werden, weil die Maschine auf wenigstens drei Punkten stehen muß.
Diese Stützen würden, infolge der Reaktion bei der Arbeit, hin und her geschleudert werden,
wodurch die Schleifarbeit beeinträchtigt, ein großer Teil der Motorkraft verloren gehen und
die zu bearbeitende Fläche zerkratzt oder beschädigt werden würde.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Auf der zu bearbeitenden Werkstückfläche von Hand hin und her zu bewegende Vorrichtung zum Schleifen, Abziehen, Polieren, Bohnern usw. von ebenen Flächen aller Art mit mehreren mechanisch angetriebenen Werkzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß an eine im Gestell gelagerte um eine vertikale zentrale Achse (g) umlaufende Kurbel (h) drei oder mehr an ihren freien Enden die Schleifwerkzeuge (Stahlspäne) tragende Pleuelstangen (i, i1, i2, iz) angeschlossen sind, deren jede, wie an sich bekannt, beim Hin- und Hergehen um eine zum Gestell ortsfeste Achse (k) schwingbar und darin verschiebbar geführt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE275818C true DE275818C (de) |
Family
ID=532075
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT275818D Active DE275818C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE275818C (de) |
-
0
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