DE2748223C2 - Isolierglaseinheit mit mindestens zwei parallelen Glasscheiben, bei der längs der Innenfläche des Dicht- und Verbindungsorgans wenigstens ein Hohlprofilteil angeordnet ist, dessen Querschnitt einen inneren, Schalldämmaterial enthaltenden Hohlraum bildet, der mit dem die Gasfüllung enthaltenden Innenraum zwischen den Glasscheiben in Verbindung steht - Google Patents
Isolierglaseinheit mit mindestens zwei parallelen Glasscheiben, bei der längs der Innenfläche des Dicht- und Verbindungsorgans wenigstens ein Hohlprofilteil angeordnet ist, dessen Querschnitt einen inneren, Schalldämmaterial enthaltenden Hohlraum bildet, der mit dem die Gasfüllung enthaltenden Innenraum zwischen den Glasscheiben in Verbindung stehtInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Isolierglaseinheit mit mindestens zwei parallelen Glasscheiben, einem um den
Rand der Einheit verlaufenden, zwischen den Glasscheiben angeordneten Dicht- und Verbindungsorgan und
einer etwa unter Atmosphärendruck stehenden Gasfüllung in dem von den Glasscheiben und dem Dicht- und
Verbindungsorgan gebildeten Innenraum, wobei längs der Innenfläche des Dicht- und Verbindungsorgans
wenigstens ein umlaufender Hohlprofilteil angeordnet
ist, dessen Querschnitt einen inneren, Schalldämmaterial enthaltenden Hohlraum bildet, der mit dem die
Gasfüllung enthaltenden Innenraum zwischen den Glasscheiben in Verbindung steht.
Eine !solierglaseinheit dieser Art ist bereits aus der DE-GmS 73 36 405 bekannt. Der umlaufende Hohlprofilteil
ist bei der bekannten Anordnung U-förmig ausgebildet und seine Wandung weist Perforationsöffnungen
auf, über die der mit Schalldämmaterial gefüllte Hohlraum mit dem Innenraum zwischen den beiden
■!5 Glasscheiben in Verbindung steht.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, die durch die
bekannten Maßnahmen erzielbaren Schalldämmwerte von Isolierglaseinheiten noch wesentlich zu verbessern.
Diese Aufgabe wird bei einer Isolierglaseinheit der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß die Verbindung durch einen sich wenigstens über einen Teil des Außenumfangs des inneren
Hohlraums erstreckenden und am äußeren Ende offenen Kanal mit bezüglich des Hohlraums wesentlich
engerer Querabmessung hergestellt ist.
Durch diese erfindungsgemäße Maßnahme ergibt sich eine überraschend große, durch keine bekannte
Maßnahme erreichbare Steigerung des Schalldämmwertes. Bei einzelnen Ausführungsformen konnte eine
Steigerung von bis zu 6 dB gemessen werden. Der erfindungsgemäß an der Innenseite des Dicht- und
Verbindungsorgans umlaufende Hohlprofilteil oder auch zwei oder mehrere parallele Hohlprofilteile haben
einen verhältnismäßig geringer. Platzbedarf, der höchstens in der Größenordnung des Dicht- und Verbindungsorgans
selbst liegt, so daß kaum Sichtfläche verloren geht. Herstellung und Montage des Hohlprofilteils
sind einfach und verhältnismäßig billig.
Der im Querschnitt als Kanal bezeichnete Abschnitt ist über die ganze Längserstreckung des Hohlprofilteils gesehen ein flacher, nach außen offener Raum, der die ankommenden Schallwellen aufnimmt und in den inneren Hohlraum leitet, wo sie durch das dort vorhandene Schalldämmaterial zum größten Teil geschluckt werden. Eine einwandfreie physikalische Erklärung für die dadurch erzielbare, über Erwarten große Schalldämmwirkung kann im Augenblick noch nicht gegeben werden. Der sogenannte Kanal sollte sich
Der im Querschnitt als Kanal bezeichnete Abschnitt ist über die ganze Längserstreckung des Hohlprofilteils gesehen ein flacher, nach außen offener Raum, der die ankommenden Schallwellen aufnimmt und in den inneren Hohlraum leitet, wo sie durch das dort vorhandene Schalldämmaterial zum größten Teil geschluckt werden. Eine einwandfreie physikalische Erklärung für die dadurch erzielbare, über Erwarten große Schalldämmwirkung kann im Augenblick noch nicht gegeben werden. Der sogenannte Kanal sollte sich
dabei wenigstens über einen Teil des Außenumfangs des
inneren Hohlraums erstrecken. Bevorzugt wird im Augenblick eine Längserstreckung des Kanals über
etwa ein Viertel bis eine Hälfte des Außenumfangs des inneren Hohlraums. Es sind jedoch auch kleinere oder
größere Längserstreckungen des Kanals, beispielsweise bis zu einer Länge denkbar, die sich um den ganzen
Umfang oder sogar mehr als den ganzen Umfang des inneren Hohlraums erstreckt Mit allen diesen Ausführungsformen
sind mehr oder weniger hervorragende Schalldämmwirkungen zu erzielen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird der Hohlprofilteil aus Metallblech hergestellt Dabei ergibt
sich insbesondere die Möglichkeit, den Hohlprofilteil im Strangpreßverfahren herzustellen.
Als Schalldämrnaterial im inneren Hohlraum kann jedes bekannte Schalldämmaterial verwendet werden.
Bevorzugt wird eine Füllung des Hohlraums mit Glaswolle oder Mineralwolle. Bei einer anderen,
besonders einfachen Ausführungsform kann das Schalldämmaterial jedoch auch als Beschichtung auf die
Innenwandung des Hohlraums aufgebracht sein.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist der Hohlprofilteil von einer im Querschnitt spiralenartig
gebogenen Wandung gebildet. Dadurch ergibt sich eine sehr einfache und insbesondere einfach herzustellende
Profilform. Unter spiralenartig werden dabei sowohl runde als auch eckige Querschnittsformen verstanden.
Bei einer etwas komplizierteren Ausführungsform kann die Schalldämmwirkung dadurch gesteigert
werden, daß mehrere spiralenartig gebogene Hohlprofilteile derart ineinandergefügt sind, daß der von einem
der Hohlprofilteile gebildete innere Hohlraum mit mehreren parallelen, am äußeren Ende offenen Kanälen
in Verbindung steht. Die Wandungen der ineinandergefügten Hohlprofilteile verlaufen bei dieser Ausführungsform parallel zueinander.
Bei bevorzugten Ausführungsformen verlaufen der bzw. die Kanäle parallel zur Außenfläche des inneren
Hohlraums, so daß eine Seitenwand der Kanäle von der Außenfläche des inneren Hohlraums gebildet werden
kann. Diese Ausführungsform hat sich als besonders vorteilhaft und insbesondere in der Herstellung einfach
erwiesen.
Zur Anpassung an die Form des zur Verfügung stehenden Raumes ist der Querschnitt des inneren
Hohlraums vorzugsweise quadratisch oder rechteckig und der bzw. die Kanäle passen sich dieser Rechteckform
an.
Bei sehr großen Isolierglaseinheiten, z. B. mit Seitenabmessungen von mehr als 2 m, kann es
zweckmäßig sein, daß zwischen den Wänden des Kanals bzw. der Kanäle in gegenseitigen Längsabständen
kleine Abstandshalter eingesetzt sind, die eine gleichbleibende Weite der Kanäle über die Längserstreckung
des Hohlprofilteils gewährleisten.
Gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung ist es auch möglich, daß zwei oder mehr umlaufende
Hohlprofilteile parallel nebeneinander vorgesehen sind, wobei im allgemeinen bei nicht zu weiten innenräumen
zwei parallele Hohlprofilteile ausreichen werden. Die Kanäle der beiden Hohlprofilteile öffnen sich dabei
vorzugsweise außen, d.h. an dem dem inneren Hohlraum entgegengesetzten Ende, nach entgegengesetzten
Richtungen, wodurch die Schalldämmung noch weiter verbessert werden kann.
Aus Wärmedämmungsgründen wird bei derartigen Isolierglaseinheiten oftmals eine dritte, mittlere Glasscheibe
im Abstand zwischen den beiden äußeren Glasscheiben vorgesehen. Die dritte Glasscheibe trägt
ebenfalls zur Schalldämmung bei, und diese Schalldämmung läßt sich erfindungsgemäß besonders stark
verbessern, wenn in beiden von den Glasscheiben gebildeten Innenräumen wenigstens je ein umlaufender
Hohlprofilteil vorgesehen wird.
Zusätzlich ist es nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung möglich, daß jeder Hohlprofilteil über
ic schwingungsdämpfende Abstandsnocken mit der Innenfläche
des Dicht- und Verbindungsorgans in Verbindung steht, wodurch noch eine weitere Steigerung der
Schalldämmung erzielbar ist.
Überraschenderweise hat sich herausgestellt daß die erfindungsgemäßen Maßnahmen in Verbindung mit
bereits bekannten Maßnahmen zur Schalldämmung besonders vorteilhaft anwendbar sind. So führen die
erfindungsgemäßen Maßnahmen zu besonders hohen Schalldämmwerten, wenn die Glasscheiben in an sich
bekannter Weise unterschiedliche Stärke aufweisen.
Unerwartet ist dabei die Tatsache, daß dadurch eine über die Addition der bei unterschiedlichen Glasstärken
bekannten Wirkung und der erfindungsgemäß zu erwartenden Wirkung hinausgehende Verbesserung der
Schalldämmung erzielt werden kann. Das gleiche gilt für die an sich bekannte Maßnahme, daß der bzw. die
Innenräume zwischen den Glasscheiben in an sich bekannter Weise mit einem von Luft verschiedenen,
schalldämmenden Gas oder Gasgemisch gefüllt sind. Als solche Gase oder Gasgemische bieten sich insbesondere
halogenierte Kohlenwasserstoffe, SFe, oder Edelgase,
z. B. Argon, und viele andere in diesem Zusammenhang an sich bekannte Gase und Gasgemische an.
Eine physikalische Erklärung für die erwähnte, über die zu erwartende Addition der Wirkungen hinausgehende
Steigerung der Schalldämmung bei Kombination der erfindungsgemäßen Maßnahmen mit den erwähnten
bekannten Maßnahmen kann im Augenblick ebenfalls noch nicht gegeben werden. Bei den
bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung handelt es sich jedoch um solche, die zusätzlich auch
unterschiedlich starke Glasscheiben aufweisen und schalldämmende Gasfüllungen der erwähnten Art
enthalten.
Anhand der Figuren werden Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Alle Fig. 1 bis 6 stellen
gleichartige Teilschnitte durch den Außenrand einer Isolierglaseinheit mit jeweils verschiedenen Ausführungsformen
der Erfindung dar.
In allen Figuren sind für gleiche oder gleichartige
Teile die gleichen Bezugszeichen verwendet.
Bei der in F i g. 1 dargestellten Ausführungsform sind
zwei Glasscheiben 10 und 12 vorgesehen, deren Stärke unterschiedlich ist. Am Rand sind diese beiden
Glasscheiben durch ein allgemein mit H bezeichnetes Dicht- und Verbindungsorgan miteinander verbunden.
Dieses Organ besteht aus einem äußeren Dichtungsteil 16, der aus dauerplastischem und dauerelastischem
Dichtungsmaterial besteht. An der Innenseite des Dichtungsteils 16 liegt ein Abstandshalter 18 an, der aus
einem flachrechteckigen, bis auf nicht dargestellte kleine Verbindungsöffnungen auf der Innenseite geschlossenen
Hohlprofil, meist aus Metall oder Kunststoff besteht. Das Hohlprofil ist mit einem Trockenmittel
20, wie Silicagel, gefüllt. Zwischen den Seitenflächen des Abstandshalters 20 und den Innenflächen der beiden
Glasscheiben 10 bzw. 12 ist je ein Dichtungsstreifen 22 als sogenannte Diffusionsdichtung angeordnet
Alle bisher beschriebenen Teile der Isolierglaseinheit
sind an sich bekannt.
Erfindungsgemäß sind bei der in Fig. 1 dargestellten
Ausführungsform an der Innenfläche des Abstandshalters 20 über schwingungsdämpfende Abstandsnocken
24 zwei parallel zueinander um den ganzen Umfang der Isolierglaseinheit verlaufende Hohlprofilteile 26 angeordnet.
Beide Hohlprofilteile 26 weisen einen spiralenartig gebogenen, rechteckigen Querschnitt auf
und bilden einen etwa quadratischen inneren Hohlraum 28, der jeweils mit schalldämmendem Material 30 gefüllt
ist und über eine Öffnung 32 mit einem sich etwa über die Hälfte der Außenfläche des inneren Hohlraumes 28
erstreckenden Kanal 34 in Verbindung steht. Die beiden Kanäle 34 öffnen sich außen, d. h. an dem dem inneren
Hohlraum 28 entgegengesetzten Ende, in entgegengesetzte Richtungen, d. h. bei der dargestellten Ausführungsform
zu den beiden Glasscheiben 10 bzw. 12 hin. Die Weite der Kanäle ist gleichbleibend, so daß ihre
äußere Wandung jeweils parallel zur Außenfläche des inneren Hohlraums 28 verläuft
Fig.2 zeigt eine der Fig. 1 ähnliche Ausführungsform, wobei der einzige Unterschied darin besteht, daß
nur ein einziger Hohlprofilteil 26 vorgesehen ist, der sich im wesentlichen über die ganze Breite des
Abstandshalters 18 erstreckt. Der Kanal 34 öffnet sich bei dieser Ausführungsform an der dem Abstandshalter
18 und der äußeren Glasscheibe 12 zugewandten Ecke des Querschnitts.
Eine ähnliche Ausführungsform ohne Abstandsnok-
Eine ähnliche Ausführungsform ohne Abstandsnok-
ken 24 ist in F i g. 3 gezeigt. Hier sind nahe der Öffnung des Kanals 34 nach außen Abstandshalter 36 zwischen
die parallelen Wandungen des Kanals eingesetzt, um eine gleichbleibende Weite desselben über die Längserstreckung
des Hohlprofilteils zu gewährleisten. Solche Abstandshalter 36 sind nur dann zweckmäßig, wenn die
Isolierglaseinheit große Seitenabmessungen besitzt.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 sind drei ähnlich geformte und parallel zueinander verlaufende
Hohlprofilteile 26,26', 26" derart ineinandergefügt, daß
der vom inneren Hohlprofilteil 26 gebildete innere Hohlraum 28 über eine gemeinsame Öffnung 32 mit drei
parallelen Kanälen 34,34' und 34" in Verbindung steht. Die in Fig.5 gezeigte Ausführungsform weist einen
Hohlprofilteil 26 mit einem Querschnitt in Form einer gleichmäßig runden Spirale auf. Der innere Hohlraum
28 besitzt hier ebenfalls einen etwa kreisrunden Querschnitt und der Kanal 34 erstreckt sich über etwas
mehr als den gesamten Außenumfang des inneren Hohlraums 28, wobei er der Kreisform von dessen
Außenfläche folgt.
In Fig.6 ist eine Ausführungsform gezeigt, bei der sich in an sich bekannter Weise eine zusätzliche mittlere
Glasscheibe 38 zwischen den beiden äußeren Glasscheiben 10 und 12 befindet. In jedem der so gebildeten
Innenräume 40 bzw. 42 ist anliegend an die Innenfläche des Abstandshalters 18 je ein Hohlprofilteil 26 in einer
dem Beispiel gemäß Fig. 1 ähnlichen Ausführungsform angeordnet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (13)
1. Isolierglaseinheit mit mindestens zwei parallelen Glasscheiben, einem um den Rand der Einheit
verlaufenden, zwischen den Glasscheiben angeordneten Dicht- und Verbindungsorgan und einer etwa
unter Atmosphärendruck stehenden Gasfüllung in dem von den Glasscheiben und dem Dicht- und
Verbindungsorgan gebildeten Innenraum, wobei längs der Innenfläche des Dicht- und Verbindungsorgans wenigstens ein umlaufender Hohlprofilteil
angeordnet ist, dessen Querschnitt einen inneren, Schalldämmaterial enthaltenden Hohlraum bildet,
der mit dem die Gasfüllung enthaltenden Innenraum zwischen den Glasscheiben in Verbindung steht,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung durch einen sich wenigstens über einen Teil des
Außenumfangs des inneren Hohlraums (28) erstrekkenden und am äußeren Ende offenen Kanal (34) mit
bezüglich des Hohlraums (28) wesentlich engerer Querabmessung hergestellt ist
2. Isolierglaseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schalldämmaterial (30) als
Beschichtung auf die Innenwandung des Hohlraums (28) aufgebracht ist.
3. Isolierglaseinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
'Hohlprofilteil (26) von einer im Querschnitt spiralenartig gebogenen Wandung gebildet ist.
4. Isolierglaseinheit nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere spiralenartig gebogene
Hohlprofilteile (26,26', 26") derart ineinandergefügt sind, daß der von einem (26) der Hohlprofilteile
gebildete innere Hohlraum (28) mit mehreren parallelen, am äußeren Ende offenen Kanälen (34,
34', 34") in Verbindung steht.
5. Isolierglaseinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
bzw. die Kanäle (34, 34', 34") parallel zur Außenfläche des inneren Hohlraums (28) verlaufen.
6. Isolierglaseinheit nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt
des inneren Hohlraums (28) quadratisch oder rechteckig ist.
7. Isolierglaseinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen den Wänden des Kanals (34) bzw. der Kanäle (34, 34', 34") in gegenseitigen Längsabständen
Abstandshalter (36) eingesetzt sind.
8. Isolierglaseinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei
umlaufende Hohlprofilteile (26) parallel nebeneinander vorgesehen sind.
9. Isolierglaseinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle der beiden Hohlprofilteile
(26) sich außen nach entgegengesetzten Richtungen öffnen.
10. Isolierglaseinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei zwischen den beiden Glasscheiben
im AbstanJ von diesen eine dritte, innere Glasscheibe vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß in beiden von den Glasscheiben (10,12,38) gebildeten Innenräumen (40, 42) wenigstens je ein
umlaufender Hohlprofilteil (26) vorgesehen ist.
11. Isoliergläseinheit nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Hohlprofiltei! (26) über schwingungsdämpfende
Abstandsnocken (24) mit der Innenfläche des Dicht-
und Verbindungsorgans (14) in Verbindung steht.
12. Isolierglaseinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Glasscheiben (1O112,38) in an sich bekannter Weise
unterschiedliche Stärke aufweisen.
13. Isolierglaseinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
bzw. die Innenräume zwischen den Glasscheiben (10, 12, 38) in an sich bekannter Weise mit einem von
Luft verschiedenen, schalldämmenden Gas oder Gasgemisch gefüllt sind.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19772748223 DE2748223C2 (de) | 1977-10-27 | 1977-10-27 | Isolierglaseinheit mit mindestens zwei parallelen Glasscheiben, bei der längs der Innenfläche des Dicht- und Verbindungsorgans wenigstens ein Hohlprofilteil angeordnet ist, dessen Querschnitt einen inneren, Schalldämmaterial enthaltenden Hohlraum bildet, der mit dem die Gasfüllung enthaltenden Innenraum zwischen den Glasscheiben in Verbindung steht |
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DE19772748223 DE2748223C2 (de) | 1977-10-27 | 1977-10-27 | Isolierglaseinheit mit mindestens zwei parallelen Glasscheiben, bei der längs der Innenfläche des Dicht- und Verbindungsorgans wenigstens ein Hohlprofilteil angeordnet ist, dessen Querschnitt einen inneren, Schalldämmaterial enthaltenden Hohlraum bildet, der mit dem die Gasfüllung enthaltenden Innenraum zwischen den Glasscheiben in Verbindung steht |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2748223A1 DE2748223A1 (de) | 1979-05-03 |
DE2748223C2 true DE2748223C2 (de) | 1982-12-09 |
Family
ID=6022429
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19772748223 Expired DE2748223C2 (de) | 1977-10-27 | 1977-10-27 | Isolierglaseinheit mit mindestens zwei parallelen Glasscheiben, bei der längs der Innenfläche des Dicht- und Verbindungsorgans wenigstens ein Hohlprofilteil angeordnet ist, dessen Querschnitt einen inneren, Schalldämmaterial enthaltenden Hohlraum bildet, der mit dem die Gasfüllung enthaltenden Innenraum zwischen den Glasscheiben in Verbindung steht |
Country Status (1)
Country | Link |
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Families Citing this family (3)
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FR2842242B1 (fr) * | 2002-07-15 | 2004-12-17 | Saint Gobain | Vitrage isolant acoustique a effet de pertes thermo-visqueuses |
CN104818932B (zh) * | 2015-05-14 | 2017-01-04 | 无锡市东舟船舶设备股份有限公司 | A0级隔音耐火窗 |
Family Cites Families (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE7336405U (de) * | 1973-09-13 | 1974-12-19 | Fankhauser Glas Ag | Mehrscheiben - Isolierglas |
-
1977
- 1977-10-27 DE DE19772748223 patent/DE2748223C2/de not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
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