DE2746833C2 - - Google Patents
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- B24—GRINDING; POLISHING
- B24D—TOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
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- B24D11/02—Backings, e.g. foils, webs, mesh fabrics
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
- Laminated Bodies (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein vorgefertigtes Trägermaterial
der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen
Art.
Aus der US-PS 31 85 604 ist ein vorgefertigtes
Trägermaterial dieser Art bekannt, das aufgerollt
bereitgestellt wird. Durch Wärmebeaufschlagung wird die
Thermoplastbeschichtung der Papierschicht erweicht, um
das Einbetten und Anhaften der Schleifmittelschicht
unabhängig von der Herstellung des Trägermaterials
durchführen zu können. Die Schleifmittelschicht ist eine
Stahlwollematte, die flächig in die erweichte
Thermoplastbeschichtung eingepreßt wird und zwar auf
mechanischem Weg zwischen gegeneinandergepreßten
Förderbändern. Die aufgebrachte Wärme wirkt durch die
Stahlwollematte hindurch auf die Thermoplastbeschichtung
ein, die zum Anhaften der Stahlwollematte nur erweicht
zu werden braucht.
Aus der US-PS 29 96 368 ist es bekannt, eine
Kunststoff-Florbahn mit anschmelzbarer Oberfläche zum
Anhaften der Schleifkörner zu verwenden, wobei die
Kunststoff-Florbahn nur erweicht bzw. angeschmolzen
werden darf, weil sie sonst zerfällt.
Aus der DE-OS 16 52 918 ist es bekannt, auf ein
Trägermaterial eine Thermoplastbeschichtung
aufzubringen, und dann die Schleifteilchen einzubetten,
solange sich der Thermoplast noch in erweichtem Zustand
befindet. Eine Vorfertigung des Trägermaterials mit dem
Thermoplastauftrag ist nicht möglich.
Aus der US-PS 38 13 213 ist es schließlich bekannt, ein
Kunststoffgemisch zunächst zu einer Folie zu pressen,
die Folie abzukühlen und dann eine gleichmäßige Schicht
aus Schleifkörnern auf die Folie aufzubringen. Dieses
Zwischenprodukt wird dann in der gleichen Presse, in der
auch die Folie hergestellt wird, zwischen Preßplatten
erwärmt, bis die Schleifkörner eingebunden sind. Eine
Vorfertigung des Trägermaterials mit der
Thermoplastbeschichtung ist ebenfalls nicht möglich.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein
Trägermaterial der eingangs genannten Art zu schaffen, welches vorgefertigt werden kann,
das leicht transportierbar und einfach lagerfähig ist
und mit dem die Herstellung von flächigen, flexiblen
Schleifwerkzeugen erheblich vereinfacht wird.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im
kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen
Merkmalen gelöst.
Die Zusammensetzung der Thermoplastbeschichtung
ermöglicht es dem Schleifwerkzeughersteller mit dem
vorgefertigten Trägermaterial körniges Schleifmittel zu
verarbeiten, weil die Thermoplastbeschichtung in dem
angegebenen Temperaturbereich dünnflüssig wird und die
Körner allein durch deren Eigengewicht bis zur
Einbettung eindringen läßt. Die Umweltbelastung bei der
Herstellung des Schleifwerkzeugs bleibt gering, weil
etwaige Lösungsmittel aus der Thermoplastbeschichtung
schon früher, d. h. bei der Herstellung des
vorgefertigten Trägermaterials, ausgetrieben wurden. Der
maschinentechnische Aufwand zur Herstellung des
Schleifwerkzeugs ist gering, da der Hersteller neben den
Förder- und Verteilervorrichtungen für die Körner nur
Wärmequellen braucht. Die zum Verflüssigen der
Thermoplastbeschichtung aufgebrachte Temperatur zerstört
die Papierschicht gerade noch nicht, so daß das fertige
Schleifwerkzeug hochbelastbar ist, weil die
Papierschicht die Träger- und Stützfunktion nicht nur
zwischen der Vorfertigung des Trägermaterials und dem
Einbetten der Körner, sondern auch danach noch im
unveränderten Maße erfüllt. Durch das selbsttätige
Einbetten der Körner ergibt sich für diese eine
zufällige Orientierung, was ihrer späteren
Schleifwirkung zugute kommt. Weil die
Thermoplastbeschichtung unter der Wärmeeinwirkung im
angegebenen Temperaturbereich die Schleifkörner
selbsttätig einsinken läßt, lassen sich diese auch auf
elektrostatischem Weg mit geringem Aufwand im Hinblick
auf eine weiter optimierte Schleifwirkung ausrichten.
Der Hersteller des Schleifwerkzeugs ist weitgehend
entlastet, weil er für die unterschiedlichsten
Qualitäten der zu erzeugenden Schleifwerkzeuge das
vorgefertigte Trägermaterial problemlos bereithalten und
direkt und rasch verarbeiten kann. Das Trägermaterial
ist dank seiner Zusammensetzung rollfähig und nicht
klebrig.
Zweckmäßige Ausführungsformen sind den Unteransprüchen
entnehmbar.
Die folgenden Beispiele verdeutlichen die Vorgangsweise
beim Herstellen eines flächigen Schleifwerkzeugs.
Die Papierschicht besteht aus einem sehr porösen
Packpapier mit einem Flächengewicht von etwa 80 g/m2, das
mit 33 Gew.-% Nitrilkautschuk getränkt ist. Auf die
imprägnierte Papierschicht wird eine
Thermoplastbeschichtung aufgebracht, die aus 33 Gew.-%
eines polymeren acrylen Latex und 67 Gew.-%
(Trockengewicht) einer ionomeren Harzdispersion besteht.
In der Mischung sind 47 Gew.-% Feststoffe enthalten. Die
Thermoplastbeschichtung wird mit einem Flächengewicht
von 22 g/m2 aufgebracht, was mit einer
"Mayer"-Drahtwickelstange in üblicher Weise gemessen
wird. Die Thermoplastbeschichtung wird dann getrocknet.
Aus der beschichteten Papierschicht wird ein Probeblatt
in der Größe von 216 × 280 mm ausgeschnitten und mit der
beschichteten Seite nach unten gegen ein unbeschichtetes
Blatt in einer hydraulischen Presse bei
Umgebungstemperatur angepreßt. Der aufgebrachte Druck
beträgt bis zu 0,84 kg/cm2. Nach 16 Stunden zeigt sich,
daß die beiden Blätter nicht zusammenhaften und nach dem
Herausnehmen aus der Presse leicht voneinander getrennt
werden können.
Das Probeblatt wird dann mit der beschichteten Seite auf
eine heiße Platte gelegt, bis die Oberflächentemperatur
der Papierschicht zwischen 150 und 220°C beträgt. Dann
wird ein Schleifmittel wie Siliciumcarbid 200 in einer
Linie entlang einer Kante des Probeblattes aufgegossen.
Das Probeblatt wird an dieser Kante rasch angehoben, um
das Siliciumcarbid auf dem Probeblatt zu verteilen.
Damit wird das bei der Herstellung eines flächigen
Schleifwerkzeuges eingesetzte Auftragen des
Schleifmittels simuliert. Nach dem Abschütteln
überschüssiger Schleifmittelpartikel bleibt ein
einheitlicher Niederschlag vom 70 g Siliciumcarbid pro m2
an dem Probeblatt gebunden.
Auf das Siliciumcarbid auf dem Probeblatt wird dann eine
Formatbeschichtung aus einer thermoplastischen
Phenolharzlösung aufgebracht, und zwar wieder unter
Verwendung einer "Mayer"-Drahtwickelstange. Diese
Beschichtung hat ein Flächengewicht von etwa 33 g/m2. Das
Probeblatt wird dann für sechs Stunden in einen Ofen
gebracht, um das Phenolharz zu härten. Für Testzwecke
wird dann wenigstens ein Stück in einer Größe von 12 ×
15 cm ausgeschnitten. Dieses Stück wird eine Stunde lang
in Wasser getaucht, um es anschließend in nassem Zustand
zu testen. Ein anderes Stück wird trocken getestet.
Durch zehnmaliges Rollen der Ecken der Stücke zwischen
Daumen und Zeigefinger werden die Klebe- und
Abschälfestigkeit getestet. Dabei zeigt sich kein
Abblättern oder Verlust von Siliciumcarbid. Mit dem
genäßten Stück wird eine Stahlstange von 6 mm Durchmesser
abgeschliffen, bis die Oberfläche des benutzten
Schleifwerkzeugstückes durch Ablagern von Stahl und
Korrosionspartikel von der Stahlstange glatt geworden
ist. Der Stahlniederschlag wird mit Wasser abgewaschen.
Dabei zeigt sich kein wesentlicher Verlust von
Siliciumcarbidpartikeln. Das Abschleifen der Stahlstange
und das Waschen des Stückes wird zehnmal wiederholt, bis
ein 60 cm langer Teil der Stahlstange frei von Korrosion
ist. Auch hierbei zeigt sich kein nennenswertes
Abblättern der Thermoplastbeschichtung und auch kein
Verlust von Siliciumcarbid.
Als Papierschicht dient ein Packpapier, das mit einem
anorganischen Füllstoff und 10 Gew.-% eines polymeren
acrylen Elastomers imprägniert ist. Die Papierschicht
wird mit einer Mischung aus Novalak-Harz
(Handelsbezeichnung DUREZ 12 686) und einem Phenol-Harz
der Firma Hooker Chemical, beschichtet und in Wasser mit
Methyl-Ethyl-Keton und einem acrylen Latex
(Handelsbezeichnung ACRYSOL-WS-32) emulsifiziert. In der
Mischung beträgt das Verhältnis von Phenol-Harz zu
acrylem Polymer 1 : 0,9. Der Gesamtprozentsatz an
Feststoffen in der Mischung beträgt 35%. Die
Beschichtung wird mit einer "Mayer"-Stange appliziert,
um ein Flächengewicht der Beschichtung von 15 g/m2 zu
erzielen. Siliciumcarbid einer Partikelgröße von 320
Maschen wird auf 250°C erhitzt und auf die beschichtete
Papierschicht aufgebracht. Die Papierschicht liegt auf
eine heiße Platte mit einer Temperatur zwischen 150°C
und 200°C. Das Siliciumcarbid wird aufgebracht
und durch Anheben einer Kante der Papierschicht
gleichmäßig verteilt. Danach wird die Papierschicht mit
dem aufgebrachten Siliciumcarbid in einem Ofen mit einer Temperatur von 165°C
gebracht. Nach Entfernen des Überschusses beträgt das
Flächengewicht des niedergeschlagenen Siliciumcarbids 33
g/m2. Dann wird die Papierschicht mit einer
Formatbeschichtung versehen, die so zusammengesetzt ist,
wie die Klebebeschichtung der Papierschicht. Nach dem
Trocknen der Formatbeschichtung wird das Schleifwerkzeug
fünf Minuten in einen Ofen mit einer Temperatur von
150°C gebracht, um die Beschichtung zu härten. Das
Siliciumcarbid ist festhaftend gebunden. Es gibt keinen
erkennbaren Verlust von Partikeln, wenn das
Schleifwerkzeug zum Schleifen von Metall oder Holz
verwendet wird.
Während bei den beiden erwähnten Beispielen das
Schleifmittel vor dem Aufbringen vorgewärmt wurde, um
das Einbetten zu beschleunigen, zeigen weitere Tests,
daß die Vorwärmung des Schleifmittels für befriedigende
Ergebnisse nicht notwendig ist. Jedoch wird bei nicht
vorgewärmtem Schleifmittel beim Einbetten des
Siliciumcarbids vorzugsweise eine höhere Temperatur für
etwas längere Zeit aufrechtgehalten, um ein
befriedigendes Einbetten und Einbinden des
Schleifmittels sicherzustellen.
Obwohl mit Latex imprägnierte Papierschichten bevorzugt
verwendbar sind, können auch andere biegsame Unterlagen
verwendet werden. Papier, das hauptsächlich aus
chemischen Holzbreifasern hergestellt ist, wird
bevorzugt, weil es leicht erhältlich ist und wenig
kostet. Hochporöses Packpapier, das Nitrilkautschuk
oder einen acrylen Elastomer enthält, also Stoffe, die
üblicherweise zum wasserabweisenden Ausstatten von
Papierschichten als Trägermaterial solcher
Schleifwerkzeuge benutzt werden, hat die besten
Resultate in Laboratoriumsversuchen erbracht. Stärker
verfeinertes, dafür weniger poröses Papier, wie es für
Trockenfeinschleifwerkzeuge benutzt wird, führt
ebenfalls zu befriedigenden Ergebnissen, wenn es auf die
vorbeschriebene Weise für die Herstellung von
Trockenfeinschleifwerkzeugen benutzt wird. Andere
Zellulosefasern wie Baumwolle oder Rayon können allein
oder unter Beimischung von Holzbreifasern oder
synthetischen oder Glasfasern benutzt werden. Bei der
Verwendung von Holzbrei- oder anderen Zellulosefasern
in der Papierschicht muß die gewählte Klebebeschichtung
bei Temperaturen unter 220°C ausreichend weich werden,
da bei dieser hohen Temperatur die Fasern in der
Papierschicht zu verkohlen beginnen.
Thermoplastbeschichtungen, die zum Verflüssigen höhere
Temperaturen benötigen, lassen sich in Kombination mit
bei höheren Temperaturen hitzebeständigen
Papierschichten verwenden. Im allgemeinen soll das
Trägermaterial so biegsam sein, daß es zum Lagern und
Transportieren in Rollen wickelbar ist. Ferner soll die
Papierschicht eine ausreichende thermische Stabilität
zum Halten der Thermoplast-Klebebeschichtung aufweisen,
wenn die Rollen abgewickelt und die Papierschicht über
die Verflüssigungstemperatur der Thermoplastbeschichtung
erhitzt wird. Das Trägermaterial soll ferner eine
verhältnismäßig geschlossene Oberfläche besitzen, so
daß die Schleifmittelpartikel nur in die verflüssigte
Thermoplastbeschichtung eingebettet werden und nicht in
die Papierschicht selbst eindringen.
Die wärmeaktivierbare Thermoplastbeschichtung kann in
verschiedenen Flächengewichten zur Aufnahme verschieden
großer Schleifmittelpartikel aufgetragen werden. Die
Thermoplastbeschichtung soll folgende Charakteristika
aufweisen:
- 1. Zum Auftragen kann eine Lösung in einem passenden Lösungsmittel, z. B. eine Emulsion oder Latex in Wasser oder geschmolzener Kunststoff, benutzt werden.
- 2. Die Thermoplastbeschichtung soll in aufgetragenem Zustand nach dem Austreiben des Lösungsmittels oder Trägers oder nach dem Abkühlen und Verfestigen nicht klebrig sein, damit sich das Trägermaterial ohne Zusammenkleben einordnen und lagern und Beschädigung wieder aufrollen läßt. Die Thermoplastbeschichtung soll auch bei Verarbeitung des Trägermaterials bei Raumtemperatur bis mindestens 35°C nichtklebrig bleiben.
- 3. Bei Erhitzung auf eine Temperatur, bei der die Thermoplastbeschichtung verflüssigt wird, wobei die Temperatur aber so niedrig sein muß, daß die Papierschicht nicht erweicht oder geschwächt wird, soll die Thermoplastbeschichtung eine viskose Flüssigkeit werden, in die die Schleifmittelpartikel sich selbst nur durch ihr Eigengewicht einbetten. Druck von außen zum Einbetten und Binden der Schleifmittelpartikel ist zu vermeiden. In einigen Anwendungsfällen kann das vorgefertigte Trägermaterial auf einer Temperatur oberhalb des Verflüssigungspunktes der Thermoplastbeschichtung für ca. 30 sec. gehalten werden, um ein ausreichendes Benetzen und Einbetten der Schleifmittelpartikel durch die verflüssigte Thermoplastbeschichtung sicherzustellen.
- 4. Die aufgeweichte Thermoplastbeschichtung soll in der Lage sein, nach der Verflüssigung in ihren ursprünglichen Zustand auszuhärten, während die Schleifmittelpartikel an der Papierschicht derart gebunden bleiben, daß die Applikation einer konventionellen Formatbeschichtung ohne Entfernen einer nennenswerten Menge der eingebetteten Schleifmittelpartikel möglich ist.
- 5. Die Thermoplastbeschichtung soll ein zähes, flexibles polares Material sein, das an der Papierschicht und an den Schleifmittelpartikeln gut haftet und das sich von der Papierschicht nicht abschälen läßt, wenn das Schleifwerkzeug gebogen oder beim Gebrauch verformt wird.
- 6. Ein wahlweises vorteilhaftes Merkmal der Thermoplastbeschichtung besteht darin, daß die Thermoplastbeschichtung bei längerem Altern oder bei höheren Temperaturen weiter polymerisiert oder vernetzt und dabei die vorerwähnten Charakteristika beibehält. Die zusätzliche Polymerisation oder Vernetzung stärkt und härtet die Thermoplastbeschichtung.
Obwohl bei den vorbeschriebenen Beispielen ein
Batch-Verfahren angewendet wurde, hat sich gezeigt, daß
vorgefertigte Trägermaterialien dieser Art auf einfache
Weise mit den Vorrichtungen zur kontinuierlichen
Herstellung von Schleifpapieren herkömmlicher Art
herstellbar sind. Was zum Anpassen der bisher
eingesetzten Vorrichtungen an das neue Trägermaterial
getan werden muß, ist der Ersatz der gegenwärtig
verwendeten Klebebeschichtungs-Sektionen durch eine
Aufheizsektion, und nach dem Aufbringen der
Schleifmittelpartikel eine zusätzliche
Aufheiz-Einrichtung vorzusehen, die das volle Einbetten
der Schleifmittelpartikel ermöglicht, und hinter dieser
Heizeinrichtung eine konventionelle oder eine
beschleunigend arbeitende Kühlstrecke anzuordnen.
Claims (5)
1. Vorgefertigtes Trägermaterial zum Herstellen eines
flächigen Schleifwerkzeuges, bestehend aus einer Papier
schicht mit einer einseitigen Thermoplastbeschichtung,
die von bei Raumtemperatur nicht klebriger Konsistenz ist und
durch Wärmeeinwirkung zum Einbetten einer Schleifmittel
schicht erweichbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Thermoplastbeschichtung eine Verflüssigungstemperatur zwi
schen 150°C und 220°C aufweist, zumindest teilweise aus
einem polymeren Latex besteht, und aus folgender Gruppe
ausgewählt ist:
Polyvinyl-Butyral, Ethylen-Ethyl-Akrylat-Copolymere, li neare aliphatische Polyamide und Polyester, Mischungen aus Ethylen-Vinylazetat-Copolymer-Latex und ionomeren Harzdispersionen, Mischungen aus ethylen-akrylsauren Co polymerdispersionen mit hohem Molekulargewicht mit akry lischem Nitrilkautschuk oder Polyterpen-Latex, und Mi schungen aus Novolacharzen mit polymeren Akrylharzen.
Polyvinyl-Butyral, Ethylen-Ethyl-Akrylat-Copolymere, li neare aliphatische Polyamide und Polyester, Mischungen aus Ethylen-Vinylazetat-Copolymer-Latex und ionomeren Harzdispersionen, Mischungen aus ethylen-akrylsauren Co polymerdispersionen mit hohem Molekulargewicht mit akry lischem Nitrilkautschuk oder Polyterpen-Latex, und Mi schungen aus Novolacharzen mit polymeren Akrylharzen.
2. Vorgefertigtes Trägermaterial nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß die Thermoplastbeschichtung
eine Mischung eines polymeren akrylen Latex und einer
ionomeren Harzdispersion, im Verhältnis 33 : 67 Gew.-% der
Mischung ist.
3. Vorgefertigtes Trägermaterial nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß die Thermoplastbeschichtung
eine Mischung aus einem polymeren akrylen Latex und aus
Phenolharz ist, wobei das Verhältnis von Phenolharz zu
Latex 1 : 0,9 ist.
4. Vorgefertigtes Trägermaterial nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß die Papierschicht ein mit ei
nem synthetischen Elastomer wie 15 bis 40 Gew.-% Nitril
kautschuk oder akrylem Elastomer imprägniertes, hochpo
röses Packpapier mit einem Flächengewicht von 70 bis 200
g/m2 und einer Gurley-Porösität von weniger als 10
s/100 cm3 Luft ist.
5. Vorgefertigtes Trägermaterial nach einem der Ansprü
che 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Papier
schicht ein mit einem synthetischen Elastomer wie bis zu
15 Gew.-% Nitrilkautschuk oder akrylem Elastomer impräg
niertes Packpapier mit einem Flächengewicht von 65 bis
200 g/m2 bei einer Gurley-Porösität von mehr als 10
s/100 cm3 Luft ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772746833 DE2746833A1 (de) | 1977-10-14 | 1977-10-14 | Traegermaterial fuer biegsame schleifblaetter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772746833 DE2746833A1 (de) | 1977-10-14 | 1977-10-14 | Traegermaterial fuer biegsame schleifblaetter |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2746833A1 DE2746833A1 (de) | 1979-04-19 |
| DE2746833C2 true DE2746833C2 (de) | 1990-02-01 |
Family
ID=6021718
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772746833 Granted DE2746833A1 (de) | 1977-10-14 | 1977-10-14 | Traegermaterial fuer biegsame schleifblaetter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2746833A1 (de) |
Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
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| DE102011122012B4 (de) * | 2011-12-22 | 2017-04-06 | Neenah Gessner Gmbh | Imprägniertes Schleifrohpapier, Verfahren zur Herstellung von imprägniertem Schleifrohpapier und dessen Verwendung |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US2996368A (en) * | 1958-12-11 | 1961-08-15 | Bell Telephone Labor Inc | Abrasive fabrics |
| US3185604A (en) * | 1962-04-12 | 1965-05-25 | Gen Foods Corp | Method of forming a scouring article |
| DE1652918A1 (de) * | 1968-02-23 | 1971-01-28 | Papierfabrik Gmbh | Schleifmitteltraeger |
| US3813231A (en) * | 1972-07-31 | 1974-05-28 | Gulf Research Development Co | Sandpaper |
-
1977
- 1977-10-14 DE DE19772746833 patent/DE2746833A1/de active Granted
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2746833A1 (de) | 1979-04-19 |
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