DE2746621C2 - Laufrolle für Seilbahn-Fahrwerke - Google Patents
Laufrolle für Seilbahn-FahrwerkeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G39/00—Rollers, e.g. drive rollers, or arrangements thereof incorporated in roller-ways or other types of mechanical conveyors
- B65G39/02—Adaptations of individual rollers and supports therefor
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
Description
£
einem mit diesem fest verbundenen, die Seilauflage- wechselt werden muß. Nun gibt es Anlagen, bei welchen
ft fläche aufweisenden Verschleißring aus Kunststoff, infolge ungünstiger geometrischer Verhältnisse,
%
insbesondere aus Polyamid, dadurch ge kenn- schlechter Umweltbedingungen und unzureichender
φ
zeichnet, daß der Grundkörper (1) gleichfalls aus Wartung der Verschleiß der Laufrollen sehr hoch ist, so
la Kunststoff gebildet ist und an seiner den Verschleiß- io daß dort die zur Gänze aus Kunststoff bestehenden
,j5£ ring (2) abstützenden Außenfläche (5) die Form eines Laufrollen nicht eingesetzt werden können.
!* Kegelstumpfmantels aufweist, und daß die an der Es ist weiter eine aus Kunststoff bestehende Seilrolle
.':v Außenfläche (5) des Grundkörpers (1) anliegende bekannt, die auf einem gleichfalls aus Kunststoff beste-
%
Innenfläche (6) des Verschleißringes (2) gleichfalls henden, feststehenden Lagerteil drehbar angeordnet ist
§ kegelstumpfmantelförmig ausgebildet ist. wobei die 15 (US-PS 37 85 217). Auch diese bekannte Rolle besteht
^. Neigung der Erzeugenden der Kegelsiump'mäntel zur Gänze aus Kunststoff und weist somit ebenfalls die
pf einander entsprechen, und bei vom Grundkörper (1) Die vorliegende Erfindung vermeidet die genannten
I'' getrenntem Verschleißring (2) der Durchmesser (D
Nachteile. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer aus
|- ges (2) an jeder Stelle geringfügig kleiner ist als der Grundkörper und einem Verschleißring — bestehenden
t| Durchmesser des Kegelstumpfmantels des Grund- Laufrolle einen festen Sitz für einen ausreichend starken
:■ samter. Betriebszeitraumes zu sichern.
25 Die Erfindung besteht darin, daß der Grundkörper
gleichfalls aus Kunststoff gebildet ist und an seiner den Verschleißring abstützenden Außenfläche die Form ei-
werke, bestehend aus einem die Nabe aufweisenden Außenfläche des Grundkörpers anliegende Innenfläche
denen, die Seilauflagefläche aufweisenden Verschleiß- mig ausgebildet ist, wobei die Neigung der Erzeugenden
ff] ring aus Kunststoff, insbesondere aus Polyamid. der Kegelstumpfmäntel des Grundkörpers und des Ver-
£ Laufrollen für Seilbahnfahrwerke mit einem die Nabe schleißringes einander entsprechen und bei vom Grund-
iA aufweisenden Grundkörper und einem mit diesem ver- körper getrenntem Verschleißring der Durchmesser des
i:' kannt Durch die Verwendung von Verschleißringen aus Ie geringfügig kleiner ist als der Durchmesser des Ke-
:· Kunststoff soll hierbei die Flächenpressung zwischen gelstumpfmantels des Grundkörpers an der entspre-
' der Laufrolle und dem Seil verringert und die Lebens- chenden Stelle.
ρ dauer des Seiles erhöht werden. So wurde bereits vor- Die vorliegende Erfindung ermöglicht auf einfache
i-\ geschlagen, auf einen aus Metall bestehenden Grund- 40 Weise die Herstellung einer zur Gänze aus Kunststoff
r körper einen Verschleißring aus Kunststoff aufzusprit- bestehenden Laufrolle mit gesondertem Verschleißring,
|;i zeti. Der so gebildete Verschleißring kann jedoch aus so daß bei einem Verschleiß desselben nicht die ganze
'■■t technologischen Gründen nur eine geringe Stärke auf- Laufrolle ausgewechselt werden muß. Durch die erfin-
! weisen, da sich sonst bei der Herstellung des Verschleiß- dungsgemäße Ausbildung der Laufrolle wird weiter ei-
;- ringes Lunker bilden. Dadurch walkt sich dieser Ver- 45 ne besonders einfache Verbindung des Verschleißringes
4 schleißring rasch ab und muß nach relativ kurzer Zeit mit dem Grundkörper ermöglicht. Dadurch, daß sowohl
:!: ersetzt werden, was einen wesentlichen Nachteil dar- der Verschleißring als auch der Grundkörper aus
;' stellt. Kunststoff bestehen und daher eine gewisse Elastizität
ί Man hat daher bereits vorgeschlagen, einen Ver- aufweisen, wird ein Aufpressen des einen etwas geringe-
schleißring aus Kunststoff mit einem metallischen 50 ren Durchmesser als der Grundkörper aufweisenden
ι Grundkörper zu verbinden. Ein solcher Verschleißring Verschleißringes auf diesen Grundkörper ermöglicht,
ΐ; kann zwar wesentlich stärker ausgebildet werden als ein wobei durch die besondere Formgebung der Berüh-
I1 auf den Grundkörper aufgespritzter Verschleißring, je- rungsflächen nicht nur dieses Aufpressen wesentlich er-
;; doch sind für die Fixierung dieses Verschleißringes auf leichtert wird, sondern auch eine feste Verbindung zwi-
dem Grundkörper den Verschleißring seitlich abstüt- 55 sehen dem Verschleißring und dem Grundkörper ge-
-; zende, mit dem Grundkörper verbundene Seitenschei- währleistet ist Eine zusätzliche Sicherung des Verben notwendig. Abgesehen davon, daß eine solche Aus- schleißringes gegen Verschiebung in Richtung des kleibildung der Laufrolle in konstruktiver Hinsicht sehr auf- neren Durchmessers auf der kegelstumpfmantelförmiwendig ist, ergibt sich durch die Verwendung der Sei- gen Berührungsfläche könnte mit bekannten Mitteln
tenscheiben der Nachteil, daß die mit diesen Seiten- 60 des allgemeinen Maschinenbaues, z. B. Sicherungsrinscheiben in Berührung kommenden Teile, so z. B. die gen, Sprengringen od. dgl. erfolgen. Seitenscheiben her-Seilschuhe, Seilmuffen und die Laufschienen in den Sta- kömmlicher Bauart sind nicht nötig. Die erfindungsgetionen und dadurch auch die Seitenscheiben einem star- mäße Laufrolle weist somit sämtliche Vorteile der zur
ken Verschleiß unterworfen werden, wodurch die durch Gänze aus Kunststoff bestehenden Laufrolle auf, beidie Verwendung des Verschleißringes erzielten Vorteile 65 spielsweise geringe Oberflächenpressung, geringen
wieder teilweise aufgehoben werden. Rollwiderstand, niedrigen Geräuschpegel im Betrieb,
Man hat daher auch bereits vorgeschlagen, die ganze geringen Verschleiß der Seilschuhe, Seilmuffen und der
Laufrolle aus Kunststoff herzustellen, beispielsweise Laufschienen in den Stationen, ruhigeren Einlauf in die
Kuppel- und Entkuppelgerüste, hohe Lebensdauer, Korrosionsfreiheit und Witterungsbeständigkeit, geringes
Gewicht und niedrige Kosten, wobei jedoch die Vorteile hinzukommen, daß ein gesondertes Auswechseln
des Verschleißringes auf einfache Weise möglich ist und daß dadurch, daß sowohl der Gruniikörper als auch
der Verschleißring aus Kunststoff bestehen, das Auftreten
von Spannungen infolge verschieden großer Wärmedehnungen im Grundkörper und im Verschleißrii.g
vermieden wird.
In der Zeichnung ist eine erfindungsgemäße Laufrolle schematisch im Schnitt dargestellt
Die erfindungsgemäite Laufrolle besteht aus einem Grundkörper 1 und aus einem mit diesem Grundkörper
1 verbundenen Verschleißring 2. Der Grundkörper 1 weist eine Bohrung 3 für die Lagerung der Laufrolle und
der Verschleißring 2 eine abgerundete Auflagefläche 4 für das Seil auf. Sowohl der Grundkörper 1 als auch der
Verschleißring 2 bestehen aus Kunststoff, vorzugsweise aus Polyamid, weisen somit denselben Wärmedehnungskoeffizienten
auf, so daß bei einer Erwärmung oder Abkühlung der Laufrolle keine Wärmespannungen
auftreten. Die einander berührenden Flächen, nämlich die Außenfläche 5 des Grundkörpers 1 und die Innenfläche
6 des Verschleißringes 2 weisen die Form eines Kegelstumpfmantels auf, der Durchmesser D auf der
einen Seite der Laufrolle ist somit größer als der Durchmesser t/an der gegenüberliegenden Seite der Laufrolle.
Die Neigung der Erzeugenden des Kegelstumpfmantels zur Rollenachse beträgt hierbei etwa 2°. Ferner sind
die beiden Durchmesser D und c/des Verschleißringes 2
beim vom Grundkörper 1 getrennten Verschleißring um etwa 0,5% kleiner als die entsprechenden Durchmesser
D und ei dieses Grundkörpers 1.
Soll bei der erfindungsgemäßen Laufrolle der Ver-Fdileißring
2 auf einem Grundkörper 1 befestigt werden, so ist es lediglich nötig, den Verschleißring mit der
Seite des größeren Kegelstumpfmanteldurchmessers D auf die Seite des Grundkörpers 1 mit dem kleineren
K egelstumpfmanteldurchmesser d aufzusetzen und in Richtung des Pfeiles 7 aufzupressen. Infolge der kegelstumpfmantelförmigen
Form der Berührungsflächen 5, 6 und des geringfügig geringeren Durchmessers des Verschleißringes 2 und der Herstellung sowohl des
Grundkörpers 1 als auch des Verschleißringes 2 aus Kunststoff wird in der endgültigen, in der Zeichnung
dargestellten Lagr des Verschleißringes 2 relativ zum Grundkörper 1 eine sichere Verbindung zwischen diesen
Teilen gewährleistet. Soll der Verschleißring 2 ausgewechselt werden, so ist es lediglich nötig, diesen Verschleißring
entgegen der Richtung des Pfeiles 7 vom Grundkörper 1 abzuziehen und einen neuen Verschleißring
2 in der eben beschriebenen Weise aufzusetzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- I * 2H durch spanabhebende Fertigung aus einem Halbzeugg Patentanspruch: oder durch Gießen in eine Form. D?e Verwendung der-P artiger Laufrollen ist jedoch nur dann sinnvoll, wennfe Laufrolle für Seilbahnfahrwerke, bestehend aus eine lange Lebensdauer der Laufrollen zu erwarten ist,fö einem die Nabe aufweisenden Grundkörper und aus s da ja bei einem Verschleiß die gesamte Laufrolle ausge-
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19772746621 DE2746621C2 (de) | 1977-10-15 | 1977-10-15 | Laufrolle für Seilbahn-Fahrwerke |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19772746621 DE2746621C2 (de) | 1977-10-15 | 1977-10-15 | Laufrolle für Seilbahn-Fahrwerke |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2746621A1 DE2746621A1 (de) | 1979-04-26 |
DE2746621C2 true DE2746621C2 (de) | 1986-02-13 |
Family
ID=6021609
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19772746621 Expired DE2746621C2 (de) | 1977-10-15 | 1977-10-15 | Laufrolle für Seilbahn-Fahrwerke |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2746621C2 (de) |
Family Cites Families (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US3785217A (en) * | 1972-07-17 | 1974-01-15 | Cons Foods Corp | Roller assembly and method of making the same |
-
1977
- 1977-10-15 DE DE19772746621 patent/DE2746621C2/de not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE2746621A1 (de) | 1979-04-26 |
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Legal Events
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