DE2746347C2 - - Google Patents
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- DE2746347C2 DE2746347C2 DE2746347A DE2746347A DE2746347C2 DE 2746347 C2 DE2746347 C2 DE 2746347C2 DE 2746347 A DE2746347 A DE 2746347A DE 2746347 A DE2746347 A DE 2746347A DE 2746347 C2 DE2746347 C2 DE 2746347C2
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- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
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- B04B9/00—Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls
- B04B9/14—Balancing rotary bowls ; Schrappers
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B1/00—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
- B04B1/20—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles discharging solid particles from the bowl by a conveying screw coaxial with the bowl axis and rotating relatively to the bowl
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- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
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- B04B1/2016—Driving control or mechanisms; Arrangement of transmission gearing
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- Centrifugal Separators (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Zentrifuge gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Zentrifugen dieser Bauart enthalten Drehzahländerungs
getriebe zwischen einer Trommel und einem Förderelement.
Üblicherweise wird die Trommel von einem Motor schneller
gedreht als das Förderelement, doch kann auch das Förder
element angetrieben werden und/oder eine höhere Drehzahl
haben als die Trommel. Wenn solche Zentrifugen mit bestimm
ten Schlämmen wie z. B. Stärke, Stärkelösungen oder ähnli
chen klebrigen Stoffen betrieben werden, entwickeln sie
bei Durchsatzleistungen, die beträchtlich unterhalb der
Nennleistung liegen, erhebliche Torsionsschwingungen und
beginnen zu schlagen. Gewöhnlich tritt das Schlagen (Rattern)
bei der natürlichen Frequenz der Torsionsschwingung auf,
typisch zwischen 20 und 60/sec, und zwar vermutlich aufgrund
von abwechselndem Haften und Gleiten zwischen dem Förder
element und der Trommel. Bei den damit erzeugten Torsions
schwingungen schwankt das Drehmoment der Anordnung um einen
Mittelwert bis zu einem Maximalwert, der das maximale Drehmoment,
für welches die Maschine ausgelegt wird, übersteigen kann.
Solche großen und schnellen Änderungen des Drehmoments
verkürzen die Lebensdauer der ihnen ausgesetzten Bauteile
der Zentrifuge beträchtlich, insbesondere von Getriebe
rädern und Überlastsicherheitsvorrichtungen wie z. B. eines
Scherzzapfens oder einer Reibungskupplung. Wenn das Schlagen
nicht verhindert wird, kann das eine oder andere Bauteil
brechen, was erhebliche Ausfallzeiten und Ersatzteilkosten
insbesondere im Falle eines Getriebeschadens zur Folge hat.
Um das Schlagen zu verhindern, muß der Benutzer die Zentri
fuge bei Durchsatzleistungen unterhalb 40% der Nennleistung
betreiben.
Aus der DE-OS 20 24 838 ist bekannt, daß bei einer Zentrifuge
der hier betrachteten Art das Schlagen unterbunden werden
kann, indem zwischen den sich drehenden Bauteilen (Trommel,
Förderelement und Getriebe) eine nachgiebige biegsame Verbin
dung mit kleinerer Federsteife angeordnet wird. Hierbei kann
das Schlagen bis zur vollen Durchsatzleistung der Zentrifuge
mittels einer zwischen dem Förderelement und seiner Antriebs
scheibe angeordneten elastomeren Hülse unterbunden werden.
Jedoch müssen durch die Anordnung einer Vorrichtung zum Unter
drücken des Schlagens zwischen den sich drehenden Teilen
der genannten Baugruppe unerwünschte Einschränkungen bei
der Auslegung und den Abmessungen der Zentrifuge in Kauf ge
nommen werden, und insbesondere ist der Zugang für Verstel
lungs-, Wartungs- oder Reparaturarbeiten erschwert.
Das bei solchen Zentrifugen verwendete Drehzahländerungs
getriebe, beispielsweise ein einstufiges oder mehrstufiges
Planetengetriebe, weist zusätzlich zu seinen ein hohes Dreh
moment übertragenden Verbindungen zwischen der Trommel
und dem Förderelement eine ein relativ kleines Drehmoment
übertragende Verbindung zu einer äußeren Trag- oder Halte
vorrichtung auf, die starre oder drehbare Anordnungen ent
halten kann, z. B. eine Rutschkupplung für das Ritzel oder
einen Freilauf, um das Übersetzungsverhältnis verändern zu
können. Bei den üblicherweise verwendeten mehrstufigen Planeten
getrieben geht diese äußere Verbindung vom Ritzel der ersten
Stufe aus. Dessen relativ kleines Drehmoment ergibt sich aus
dem Drehmoment, das auf die Verbindung zum Förderelement
einwirkt, geteilt durch das Übersetzungsverhältnis. Gewöhn
lich enthält diese äußere Verbindung die erwähnte Sicherheits
vorrichtung zur Verhinderung einer Drehmomentüberlastung der
Maschine.
Weil ein verhältnismäßig kleines Drehmoment auf die äußere
Verbindung einwirkt und diese außerhalb der Baugruppe aus
Trommel, Getriebe und Förderelement angeordnet ist, ist die
äußere Verbindung eine vorteilhafte Stelle für schlagunter
drückende Maßnahmen. Hierfür wurden bereits Versuche mit
torsional nachgiebigen elastomeren Kupplungen oder Metall
federn unternommen, die abhängig von der Torsionsschwingung
der äußeren Verbindung eine Torsionsschwingung durchführen
sollten, sich aber nicht dazu eignen, das Schlagen der Bau
gruppe aus Trommel, Getriebe und Förderelement zu unterdrücken
und dadurch verursachte Getriebeschäden zu vermeiden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zentrifuge
zu schaffen, die eine leicht zugängliche Einrichtung zum
Unterdrücken des Schlagens der Baugruppe aus Trommel, Förder
element und Getriebe enthält.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen kennzeichnenden Merkmale
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Dadurch ergeben sich verschiedene wesentliche
Vorteile. Da die Einrichtung zum Unterdrücken des Schlagens
außerhalb der Baugruppe aus Trommel, Getriebe und Förder
element angeordnet ist, ist sie jederzeit leicht und schnell
zugänglich, was insbesondere bei einem eventuellen Bruch
wichtig ist, da der entstehende Schaden auf ein Minimum be
grenzt werden kann. Da die Einrichtung in bzw. an der äußeren
Verbindung des Getriebes angeordnet ist, die mit einem erheb
lich geringeren Drehmoment belastet ist als die Verbindungen
zwischen Getriebe und Trommel bzw. Förderelement, ist sie
ferner einfacher zu konstruieren und weniger störanfällig
als bekannte Einrichtungen. Schließlich kann die Einrich
tung aufgrund ihrer leichten Zugänglichkeit ohne großen Auf
wand bezüglich ihrer Resonanzeigenschaften abgestimmt werden.
Es wurde festgestellt, daß eine solche hinsichtlich ihrer
Eigenfrequenz abgestimmte Feder- und Masseeinrichtung das
Schlagen bis zu einem Wert von 80% oder mehr des Nenndreh
moments der Zentrifuge unterdrücken, d. h. Abweichungen vom
normalen Drehmoment auf unschädliche Werte reduzieren kann,
beispielsweise auf Werte kleiner als 10% der Änderungen,
so daß man ohne die Gefahr des Schlagens die Zufuhrmenge
beträchtlich erhöhen kann.
Weil die Feder- und Masseeinrichtung keine wesentliche
Eigendämpfung haben muß, ist anzunehmen, daß ihre Wirksam
keit auf der Vergrößerung von in der Baugruppe aus Trommel,
Getriebe und Förderelement auftretenden Dämpfungskräften
beruht. Das Anwachsen der Eigendämpfung innerhalb der sich
drehenden Baugruppe selbst tritt aufgrund der Auswirkungen
der Resonanzschwingungen auf, was daraus hervorgeht, daß
die durch ein Vergrößern oder Verkleinern der Federsteife
veränderte Resonanzfrequenz steil auf nahezu Null zurück
geht, wenn die Federsteife der Feder- und Masseeinrich
tung innerhalb von + 40% bis + 25% desjenigen Bereiches
liegt, in dem eine in Resonanz erfolgende Torsionsschwin
gung zu beobachten ist.
Die Feder der Feder- und Masseeinrichtung kann torsional
nachgiebig beliebig ausgebildet sein, beispielsweise als
Torsionsstange, als Schraubenfeder oder als Blattfeder
konstruktion. Als Feder kann eine Torsions
stange kleiner Eigendämpfung verwendet werden, die aus Metall
hergestellt sein kann, beispielsweise aus Stahl oder Titan,
und die koaxial zur äußeren Verbindung angeordnet ist.
Die Federsteife der Feder kann z. B. dadurch verstellbar
sein, daß der ungeklemmte Längenabschnitt der Torsionsstange,
der frei Torsionsschwingungen durchführen kann, verändert
wird. Die Masse der Feder- und Masse-Anordnung ist gegeben
durch die Masse der Feder und aller anderen Bauteile der
äußeren Verbindung, die zusammen mit der Feder Torsionsschwin
gungen durchführen.
Zur Dimensionierung der Feder- und Masseeinrichtung wird
zunächst versuchsweise für jede Größe der Zentrifuge, jede
Getriebeart und jedes Übersetzungsverhältnis eine Feder- und
Masse-Kombination bestimmt, die in Resonanz mit der Torsions
schwingung des Schlagens der drehenden Bauteile der Zentrifuge
Torsionsschwingungen ausführt. Dazu wird eine Torsionsstange
axial zur äußeren Verbindung der Zentrifuge derart schwingfähig
angeordnet, daß ihre Federsteife verändert werden kann,
beispielsweise indem das feste Ende mittels einer in Längs
richtung zur Stange verschiebbaren Klemme fixiert wird,
um die wirksame Federlänge zu verändern und daher die Feder
steife in Einklang mit verschiedenen berechenbaren Werten
zu bringen. Die Zentrifuge wird unter "Schlagbedingungen" be
trieben, indem ein Schlamm, von dem es bekannt ist, daß er ein
Schlagen erzeugt, beispielsweise PVC (Polyvinylchlorid)-
Kugeln oder Stärke, zugeführt wird, wobei die Federsteife
der Stange so lange geändert wird, bis die Stange und die
sich drehenden Bauteile in Resonanz schwingen. Um die
Resonanzfrequenz der Schwingung festzustellen, sind ver
schiedene Methoden möglich wie folgt:
1. Das Verhältnis der Schwingungsamplitude der
Stange zu derjenigen des Förderelements wird bei verschiedenen
Federsteifen so lange verglichen, bis der maximale Wert ge
funden wird, weil bei Resonanz dieses Verhältnis den maximalen
Wert aufweist. Die Amplitude der Schwingung des Förder
elements kann mittels eines auf diesem angebrachten Dreh
schwingungsschreibers (Torsiograph) dargestellt werden,
der ein elektrisches Ausgangssignal erzeugt, dessen Frequenz
und Amplitude der Torsionsschwingung des Förderelementes
entsprechen und welches auf einem Oszilloskop in Form einer
sinusförmigen Welle wiedergegeben wird. Die Schwingungs
amplitude der Stange kann mittels einer geeigneten Vorrich
tung festgestellt werden, die z. B. einen fest angebrachten
Schreiber aufweisen kann, der ein Band, eine Scheibe oder
eine Trommel, die mit der Welle verbunden sind, beschreibt.
2. Beim Durchfahren der Resonanz tritt eine
große Änderung des Phasenwinkels zwischen der Schwingung des
Förderelements und derjenigen der Stange auf. Die Schwing
bewegung des Förderelementes wird vom Torsiograph wieder
gegeben, die Schwingbewegung der Stange kann mit Drehmoment
fühlern in Form von Dehnungsmaßstreifen, die mit der Welle
verbunden sind, festgestellt werden mit Hilfe von Geräten,
die Änderungen eines an die Meßfühler angelegten Gleich
stroms in Form einer Sinuswelle an einem Oszilloskop anzeigen.
3. In Resonanzzustand tritt eine merkmale Ver
schiebung der Frequenz der Schwingbewegung sowohl des
Förderelementes als auch der Stange auf. Dies wird sowohl
durch den Torsiograph als auch durch die Dehnmeßstreifen
angezeigt. Die Frequenzen werden miteinander verglichen
bis die Verschiebung auftritt.
Um Ergebnisse zu überprüfen, können zwei oder alle erwähnten
Verfahren verwendet werden. Die Verfahren können mit Torsions
stangen unterschiedlicher Durchmesser wiederholt werden,
um Ergebnisse noch weiter zu überprüfen.
Die einwandfreie, in dieser Weise ermittelte Kombination
von Feder und Masse kann dann als Norm für alle gleich aus
gebildeten Zentrifugen verwendet werden. Es können je
doch Federn verwendet werden, die von der Prüftorsionsstange
verschieden sind, jedoch die "resonante" Federsteife dieser
aufweisen, vorausgesetzt, daß die Masse nicht geändert wird.
Änderungen der Masse werden die erforderte Federsteife der
Feder beeinflussen, so daß eine ausgleichende Änderung der
Feder durchgeführt werden muß.
Es ist zu bemerken, daß es wichtig ist, beim Ermitteln der
Wirksamkeit der Feder- und Masse-Einrichtung zum Unter
drücken des Schlagens, das Schlagen des Förderelements gemäß
des oben erwähnten Vorgehens zu messen und nicht nur das
jenige der äußeren Verbindung. Der Grund dafür ist, daß wie
es bereits erwähnt wurde, ein Unterdrücken des Schlagens in
der äußeren Verbindung nicht notwendigerweise das Schlagen
der drehenden Bauteile der Zentrifuge unterdrückt. Zum Beispiel hat
sich gezeigt, daß eine lange Torsionsstange mit einer kleinen
Federsteife das Schlagen in der äußeren Verbindung unter
drücken würde, jedoch nicht das der sich drehenden Baugruppe
der Zentrifuge.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden nachstehend
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Zentrifuge, die ein
Ausführungsbeispiel das Schlagen unterdrückender Feder-
und Masseeinrichtung aufweist, wobei einige Teile im
Schnitt gezeichnet sind und einige Teile weggelassen sind,
Fig. 2 und 2a Seiten- und Vorderansichten, teilweise im
Schnitt gezeichnet, eines Endabschnitts der Zentrifuge
der Fig. 1, wobei ein anderes Ausführungsbeispiel der
Feder- und Masseeinrichtung gezeigt ist,
Fig. 3 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt gezeichnet,
wobei das Ausführungsbeispiel der Feder- und Masseein
richtung der Fig. 1 etwas vereinfacht an einer Stelle zwischen
dem Getriebe der Zentrifuge und einer hydraulisch arbeitenden
Bremseinrichtung dargestellt ist,
Fig. 4, 6 und 7 sind Kurven, die Änderungen bestimmter Werte
zeigen, wenn die Länge einer Torsionsstange verändert wird,
um die natürliche Frequenz der Torsionsschwingung der Stange
und Masse in Resonanz und außer Resonanz mit der beim Schlagen
auftretenden Torsionsschwingung der drehbaren Bauteile der
Zentrifuge zu bringen,
Fig. 5 ist eine Umrechentabelle, um Längsabmessungen
der Stange der Fig. 4, 6 und 7 in entsprechende Federstreifen
umzurechnen,
Fig. 8 ist eine Kurve, die das Unterdrücken des Schlagens
mittels einer Torsionsstange zeigt, während ihre Länge ver
ändert wurde, um die natürliche Frequenz der Torsions
schwingung der Welle und der Masse in und außer Resonanz
mit der Torsionsschwingung der drehenden Bauteile der
Zentrifuge während des Schlagens zu bringen und
Fig. 9 eine Seitenansicht eines abgeänderten Ausführungs
beispiels, der in Fig. 1 gezeigten Feder- und Masseein
richtung, teilweise im Schnitt gezeichnet.
In der Fig. 1 ist eine Zentrifuge gezeigt, die eine un
durchlässige kontinuierlich umlaufende Trommel aufweist,
deren sich drehende Baugruppe die Trommel, ein zweistufiges
Planetengetriebe und ein Förderelement herkömmlicher Aus
bildung enthält. Eine Grundplatte 10 trägt ein Gehäuse 12,
das die Trommel 14 und den inneren Förderer 16 umgibt.
Eine hohle Antriebswelle 18 ist drehbar in einem auf der
Grundplatte 10 angeordneten Lager 20 gelagert und mit einem
Ende mit der Trommel verbunden und weist beim anderen Ende
eine Triebscheibe 22 auf, die zur Verbindung mit einem
Riemenantrieb und einem Motor (nicht gezeigt) vorgesehen
ist. Ein mit einem Arm 26, der auf der Grundplatte 10 angeord
net ist, fest verbundenes Eintragsrohr 24 verläuft von
einem äußeren Ende her durch die Welle 18 und ist mit
einer (nicht gezeigten) Quelle verbunden, die dazu dient,
diesem einen gesteuerten Mengenfluß von Schlamm zuzuführen,
wobei das Eintragsrohr 24 bis zu einem inneren Ende innerhalb
des Förderers verläuft und eine Auslaßöffnung 28 aufweist.
Der zugeführte Schlamm wird durch Öffnungen 30, die in der
Nabe des Förderers ausgebildet sind, in die Trommel ent
leert. Eine beim einen Ende des Förderers angeordnete Hohl
welle (nicht gezeigt) ist koaxial zur Welle 18 drehbar an
geordnet.
Eine Hohlwelle 32 der Trommel erstreckt sich drehbar
durch ein Lager 34 auf der Grundplatte 10 und ist der
art angeordnet, daß sie das Gehäuse eines geschwindigkeits
ändernden Planetengetriebes 36 dreht, wobei das Ritzel
der ersten Stufe des Getriebes eine Welle 38 aufweist, die
außerhalb des Gehäuses des Getriebes verläuft und einen
Teil der äußeren Verbindung der drehenden Baugruppe bildet.
Eine Welle (nicht gezeigt), die mit dem Förderer verbunden
ist, verläuft drehbar durch die Welle 32 und ist mit der
zweiten Stufe des Getriebes 36 verbunden, so daß es von
diesen mit einer Geschwindigkeit angetrieben ist, die von
der Drehgeschwindigkeit der Trommel verschieden ist, üblicher
weise mit einer kleineren Geschwindigkeit. Um das Getriebe
kann ein Gehäuse 40 angeordnet sein, das auf einer Verlän
gerung 42 der Grundplatte 10 abgestützt ist.
Die Trommel 14 und ein oder mehrere schraubenlinienförmige
Schubflügel 44 auf dem Förderer 16 weisen sich entsprechende
Außenformen auf, wobei sie an einem Ende zylindrisch und
am anderen Ende, wie dargestellt, eine zusammenlaufende,
kegelstumpfförmige Außenform aufweisen. Die getrennten,
gegen die Trommel wandernden Feststoffe werden vom Förderer
in der Fig. 1 von links nach rechts zu Austragsöffnungen
(nicht gezeigt) am rechten Ende der Trommel gefördert, aus
welchen sie in eine Austragsrinne (nicht gezeigt) im Gehäuse 12
abgegeben werden.
Fig. 1 zeigt als Trag- oder Haltervorrichtung der äußeren
Verbindung des Getriebes 36 einen festen Halter 46, der
auf der Verlängerung 42 der Grundplatte 10 angeordnet ist.
Die äußere Verbindung enthält die Welle 38 des Ritzels der
ersten Stufe und eine ein Federelement und ein Masseelement
enthaltende Feder- und Masseeinrichtung, wobei die Feder
eine Torsionsstange 48 ist, die koaxial verlaufend an einem
Ende mittels einer Klemmhülse 50 mit der Welle 38 und
am anderen Ende mittels einer Steckhülse 52 mit dem
Halter 46 fest verbunden ist. Dabei ist die Masse aus der
jenigen der Stange 48, der Klemmhülse 50, des Ritzels und
seiner Welle 38 und möglicherweise anderer Getriebeteile
zusammengesetzt. Die Hülsen sind üblicher Bauart und weisen
Teile auf, die in Nuten eingreifen, die sich in der Stange
befinden. Die Torsionsstange 48 kann mit einem Abschnitt 54
verminderten Durchmessers und kleinerer Scherfestigkeit
versehen sein, der entsprechend den üblichen Sicherheits
scherzapfen als Drehmomentüberlastsicherung wirkt. Alternativ
kann ein herkömmlicher Scherbolzen zwischen der Stange 48
und der Welle 38 angeordnet sein.
Die Torsionsstange 48 weist eine Länge und einen Durchmesser
auf, die eine solche Federsteife ergeben, daß die natürliche
Frequenz der Torsionsschwingung der Stange und der Masse in
oder nahezu in Resonanz ist mit der Torsionsschwingung der
sich drehenden Teile der schlagenden Zentrifuge. Vorzugsweise
ist die Stange zylindrisch und aus Metall, beispielsweise
Stahl oder Titan hergestellt. Jedoch können auch andere Werk
stoffe mit genügender Scherfestigkeit und Nachgiebigkeit
verwendet werden, z. B. "Fiberglas" (Glasfasern).
In den Fig. 2 und 2a ist ein abgeändertes Ausführungsbeispiel
der Feder- und Masseeinrichtung gezeigt. Eine Klemmhülse 60
verbindet das Ende der Welle 38 mit einem Ende einer kurzen
Welle 62, die axial mit der Welle 38 ausgerichtet ist. Am
äußeren Ende der Welle 62 ist eine Doppelklemmhülse 64 angeord
net, die mit ihrem inneren Ende als Steckhülse 66 zum Fest
halten des Endes der Welle 62 ausgeführt ist. Ihr äußeres
Ende hat die Form einer gespaltenen flachen Klemmhülse 68,
mit zwei Klemmbacken, die den mittleren Abschnitt einer flachen
Blattfeder 70 einklemmen, die als Feder dieses Ausführungs
beispieles der Feder- und Masseeinrichtung fungiert,
wobei die Masse aus den Massen der Feder 70, der Klemm
hülse 60 und 64, der Wellen 38 und 62 und des Ritzels
zusammengesetzt ist. Die Klemmhülse 64 kann, wie die anderen
vorerwähnten Klemmhülsen, aus zwei Hälften zusammengesetzt
sein, die mittels Bolzen (nicht gezeigt), die an gegenüber
liegenden Seiten der Achse der Klemmhülse angeordnet sind,
miteinander verbunden sind. Wie gezeigt, kann die Welle 62
einen mittleren Abschnitt 72 verminderten Durchmessers auf
weisen, der als Drehmomentüberlastsicherung dient.
Ein Paar fester Träger 74, 74′, die je an einer Seite der
Verlängerung 42 der Grundplatte angeordnet sind, weisen
Schlitze 76, 76′ auf, die miteinander und mit der Achse der
Klemmhülse 68 ausgerichtet sind, wobei in den Schlitzen 76, 76′
die entgegengesetzten Enden der Feder 70 verschiebbar einge
setzt sind und damit die Feder mit dem Tragelement, das
durch die Träger 74, 74′ gebildet ist, verbunden wird. Wenn
die Zentrifuge leer läuft, verläuft die Feder 70 gerade
und erstreckt sich horizontal zwischen den Schlitzen 76, 76′,
wie es durch die gestrichelte Linie in der Fig. 2a gezeigt
ist. Wenn die Zentrifuge einem Drehmoment ausgesetzt ist,
wird die Feder auf beiden Seiten der Klemmhülse 68 in Rich
tung des Drehmomentes, in der Fig. 2a im Uhrzeigersinn, aus
gebogen, wie es in dieser Figur durch ausgezogene Linien
gezeigt ist.
Wie es auch bei der Torsionsstange 48 der Fall ist, weist
die Feder 70 Abmessungen auf, die eine solche Federsteife
zur Folge haben, daß die natürliche Frequenz der Schwingung
der Feder und der Masse in oder nahezu in Resonanz ist
mit der Torsionsschwingung der sich drehenden Bauteile der
schlagenden Zentrifuge.
Die Zentrifuge des Ausführungsbeispiels der Fig. 2
und 2a benötigt gegenüber dem der Fig. 1 eine weniger große
Verlängerung in axialer Richtung. Obwohl eine Feder verwendet
werden könnte, die nur nach einer Seite der Achse der Klemm
hülse 68 absteht, würde eine solche Anordnung unerwünschte
Biegebeanspruchungen der übrigen Teile der äußeren Verbindung
hervorrufen.
Eine Feder- und Masseeinrichtung gemäß den Fig. 2 und 2a könnte
auf die erwünschte natürliche Frequenz der Torsionsschwingung
abgestimmt werden, indem in gleicher Weise vorgegangen wird,
wie es in bezug auf das Abstimmen einer Torsionsstange und
Masse oben beschrieben wurde. Zum Beispiel können die Träger 74, 74′
derart angeordnet werden, daß sie gegeneinander verschiebbar
sind, so daß die wirksame Federlänge der Feder 70 verkürzt
oder verlängert wird, womit ihre Federsteife bis zur Resonanz
erhöht oder verkleinert wird.
Die Tragvorrichtung für die äußere Verbindung kann anstatt
fest, wie in den Fig. 1, 2 und 2a, drehbar ausgebildet sein.
Fig. 3 zeigt das äußere Ende einer Torsionsstange 48 in
der äußeren Verbindung der Fig. 1, die mittels einer Klemm
hülse 80 axial ausgerichtet mit einer Welle 82 einer Pumpe 84
mittels einer Klemmung verbunden ist, wobei die Pumpe zu
einer drehbaren hydraulischen Ritzelrücklaufsperre gehört
und mit einer Grundplatte 86 verbunden ist, wobei die Pumpen
welle 82 und die Pumpe 84 in diesem Fall die Tragvorrichtung
bilden. In herkömmlicher Weise treibt das auf die äußere
Verbindung einwirkende Drehmoment die Pumpe 84 an, um ein
hydraulisches Fluid aus einem Sumpf 88 durch eine Leitung 90,
die Pumpe, eine Leitung 92, an einem Druckanzeiger 94 vorbei,
durch einen Druckregler 96, an einem Druckanzeiger 98 vorbei,
durch ein Strömungssteuerventil 100 und zurück in den Sumpf 88
zu leiten. Der Druckregler 96 läßt eine Strömung unter einem
vorbestimmten Druck durch, unabhängig von der Änderung
der auf die Pumpe einwirkende Drehmomente, während das
Ventil 100 einen vorbestimmten Volumenstrom unter diesem
Druck hindurchläßt. In dieser Weise wird das Ausmaß, unter
welchem die Pumpe drehen kann, durch den Volumenstrom des
Fluids gesteuert, das durch das Ventil 100 strömen kann.
Eine Umgehungsleitung 102, die von der Leitung 92 zum Sumpf
verläuft, verhindert zusammen mit einem Überdruckventil 104,
daß während eines schlagartigen Anwachsens des Drehmomentes
ein übermäßiger Druckanstieg entsteht.
Wenn das Ventil 100 geschlossen ist, wird die Stange 48 und
die Ritzelwelle 38 weitgehend gegen eine Drehung festgehal
ten, wie dies auch in der Fig. 1 der Fall ist. Wenn das
Ventil 100 offen ist, dreht sich die Stange, die Welle,
und das Ritzel der ersten Stufe mit einer vorgegebenen Dreh
zahl, die sich entsprechend dem Drehzahlunterschied durch
das Getriebe 36 ändert.
Die äußere Verbindung könnte auch mit einer drehbaren
Freilaufeinrichtung verbunden sein, die als Tragvorrichtung
dient. Der Freilauf kann verwendet werden, um die äußere
Verbindung in beiden Richtungen drehen zu lassen. Dabei wird
ein hydraulischer Motor und eine Hydraulikpumpe verwendet, die
in einem treibenden und/oder angetriebenen Verhältnis, abhängig
vom angelegten Drehmoment, stehen. Es können auch andere
Formen von Freiläufen verwendet werden. Wenn für die äußere
Verbindung eine drehbare Tragvorrichtung verwendet wird,
wird eine Torsionswelle als Federeinrichtung verwendet, weil
die in den Fig. 2 und 2a gezeigte Ausbildung nicht geeignet
ist.
Die Fig. 4, 6 und 7 zeigen Kurven von verschiedenen Werten,
die sich aus Versuchen mit Feder- und Masse-Kombinationen
ergeben, die die erwünschte Torsionsschwingung in Resonanz
mit der Torsionsschwingung während des Schlagens aufwiesen
und die in der äußeren Verbindung einer Zentrifuge verwendet
wurden. Bei der Zentrifuge handeltes es sich um eine herkömm
liche Ausbildungsform mit einer Trommel mit einem Durchmesser
von 45 cm und einer Länge von 71 cm. Um die Meßwerte auf
zunehmen, wurden als Federn Torsionsstangen verwendet, die
wie in Fig. 1 gezeigt, angebracht wurden, mit der Ausnahme,
daß der feste Träger 46 und die Klemmhülse 52 durch eine
bewegliche Tragvorrichtung ersetzt wurden, so daß die wirk
same Federlänge der Stange zwischen der Klemme 50 und der
Klemme 52 verändert werden konnte. Bei den gezeigten
Kurven war die Torsionsstange aus Stahl mit einem Durchmesser
von 9,5 mm, die durch die Feder in Schwingung versetzte
Masse wurde unveränderlich gehalten. Der Förderer war mit
einem Torsiograph ausgestattet, auf der äußeren Verbindung
wurden Dehnmeßstreifen angebracht und deren Ausgangssignale
einem Oszilloskop zugeführt. Die Zentrifuge wurde mit einem
zugeführten Schlamm von PVC-Kugeln betrieben, was bewirkte,
daß diese typischerweise bei einer Zufuhrmenge von ungefähr
50% der Nenndrehmomentaufnahmefähigkeit zu schlagen begann.
Die Längen der Stange der Fig. 4, 6 und 7 kann aus der Tabelle
der Fig. 5 in entsprechende Federstreifen in Nm/rad (Drehmoment/
Bogenmaß der Auslenkung) umgerechnet werden.
Um die Kurven der Fig. 4 zu erhalten, wurde der Quotient der
Winkeländerungen des ritzelseitigen Endes der Stange während
des Schlagens und derjenigen des Förderers bei Federsteifen
der Stange, die verschiedenen wirksamen Federlängen dieser
Stange entsprachen, aufgezeichnet, wobei die Quotienten
als Ordinate und die Längseinheiten als Abszisse aufgezeichnet
sind. Die Quotienten wurden für zwei auswechselbare Getriebe
einheiten derselben Bauart, jedoch unterschiedlicher Unter
setzungsverhältnisse aufgenommen, wobei für die Kurve
mit gestrichelter Linie ein Verhältnis von 80 : 1 und für
die Kurve der vollausgezogenen Linie ein Verhältnis 140 : 1
verwendet wurde. Die Werte der Winkeländerung des Förderers
wurden als Amplitude von Scheitel zu Scheitel der Schwingung
aus den Aufzeichnungen des Oszilloskop bestimmt. Weil die
Dehnmeßstreifen die Amplitude der Drehbewegung nicht absolut
messen, wurde diese Amplitude für die Welle bestimmt, indem
die Länge von Marken eines festen Schreibstiftes auf einem
mit der Stange verbundenen Band einer Scheibe oder einer
Trommel gemessen wurde.
Es ist ersichtlich, daß der maximale Quotient, der eine in
Resonanz auftretende Schwingung der Stange und der drehenden
Baueinheiten angibt, für das Getriebe mit dem Geschwindigkeits
verhältnis 80 : 1 (vgl. Tabelle der Fig. 5) bei einer Feder
steife einer Stange mit einer Länge von 10 cm, d. h. bei einer
Federsteife von 0,64 Nm/rad auftrat und bei einem Getriebe
mit einem Untersetzungsverhältnis von 140 : 1 bei einer Länge
von 33 cm, d. h. bei einer Federsteife von 0,195 Nm/rad. Die
Kurve hat ein relativ stark ausgeprägtes Maximum innerhalb
eines verhältnismäßig kurzen Bereiches der wirksamen Feder
längen der Stangen.
Die Kurve der Fig. 6 zeigt die Abhängigkeit des Phasen
winkels zwischen der Schwingung des Förderers und der der
Stange von der Länge der Stange, wie es bei den Versuchen
zur Aufnahme der Kurve für das 140 : 1-Getriebe der Fig. 4
beobachtet wurde. Die Phasenwinkel ergaben sich durch Ver
gleiche der Aufzeichnungen des Oszilloskopes, des Torsio
graphs und den Ausgangssignalen der Dehnmeßstreifen. Es
ist zu bemerken, daß der Phasenwinkel sich um beinahe 180°
innerhalb des Bereiches der untersuchten Länge ändert,
wobei die größte Änderung bei einer Länge der Stange auftritt,
die der Resonanz entspricht, wie aus der voll ausgezogenen
Linie der Kurve der Fig. 4 hervorgeht. Die durch diese Kurve
gezeigte Abhängigkeit kann verwendet werden, um eine alter
native Angabe der erwünschten Resonanzfrequenz der Torsions
schwingung der Stange zur Messung des Quotienten der Winkel
bewegung (vgl. Kurven der Fig. 4) zu erhalten oder als Zusatz
dazu.
Die Kurve in Fig. 7 zeigt die Schlagfrequenzen bei verschie
denen Stangenlängen, die die Kurve der Fig. 4 und der Fig. 6
für das 140 : 1-Getriebe ergaben. Es ist ersichtlich, daß die
Schlagfrequenz allmählich um ungefähr 5 1/sec abnimmt, wenn
die wirksame Federlänge der Stange von einem minimalen Wert
zu einer Länge vergrößert wird, bei der die Schwingung in
Resonanz auftritt (vgl. Fig. 4 und 6). Bei der Resonanzlänge
nimmt die Schlagfrequenz unstetig um über 10 1/sec zu, wie
es die gestrichelte Linie zeigt, dann nimmt sie bei zunehmenden
Längen langsam ab. Diese unstetige Schlagfrequenzänderung
kann als weitere Alternative oder zusätzliche Angabe verwendet
werden zur Feststellung, daß die gewünschte Stangenlänge
erreicht wurde. Weil die Schlagfrequenz sowohl durch das
Ausgangssignal der Dehnmeßstreifen als auch durch den Torsio
graph angezeigt wird, hat diese Methode den Vorteil, daß
nur eines dieser zwei Geräte verwendet werden muß.
Wenn die wirksame Länge der Torsionsstange sich der Resonanz
länge nähert, ist es notwendig, die Zufuhrmenge zu erhöhen,
um ein Schlagen zu bewirken. Das heißt, daß bei Längen, die dem
Resonanzzustand entsprechen, oder nahezu diesem entsprechen,
die Stange als Vorrichtung zum Unterdrücken des Schlagens
wirksam wird. Tatsächlich wurde bei der Resonanzlänge das
Schlagen bei Zufuhrmengen von bis zu 80% der Nenndrehmoment
aufnahmefähigkeit wirksam unterdrückt. Im Vergleich zum
vollen Schlagen, das bei Stangenlängen auftrat, die außer
halb des Bereichs der Resonanzlänge lagen, und bei einer
Zufuhrmenge von 50% der Nenndrehmomentaufnahmefähigkeit.
Das Diagramm der Fig. 8 zeigt die das Schlagen unterdrückende
Wirksamkeit einer abgestimmten Torsionsstange der Feder-
und Masseeinrichtung durch Angabe der maximalen Zufuhrmengen
in % der Auslegungsdrehmomentaufnahmefähigkeit der Zentrifuge
bevor ein Schlagen auftritt in Abhängigkeit der wirksamen
Länge der Torsionsstange, die mit der Getriebeeinheit mit
einem Getriebeverhältnis von 80 : 1 verwendet wurde (vgl. die
nach der linken Seite gestrichelt aufgetragene Kurve der
Fig. 4 für diese Zentrifuge).
Es ist ersichtlich, daß die maximale Unterdrückung des
Schlagens bei Zufuhrmengen von 80% der Auslegedrehmoment
aufnahmefähigkeit bei einer Stangenlänge von 10,1 cm und
einer entsprechenden Federsteife von 0,636 Nm/rad auftritt,
was der Länge und der Federsteife entspricht, die eine Resonanz
schwingung bewirken, wie es in Fig. 4, 6 und 7 gezeigt ist.
Bei beträchtlich größeren oder kleineren Längen und Feder
steifen betrug die Zufuhrmenge vor dem Schlagen nur etwa 50%
der Auslegedrehmomentaufnahmefähigkeit, die Stange war also
nicht wirksam. Das Schlagen wurde bei Stangenlängen zwischen
7,6 cm und 12,7 cm unterdrückt, wobei die entsprechenden
Federsteifen innerhalb des Bereiches von + 40% bis - 25% der
Federsteife bei Resonanz liegen, was als der verwendbare
Bereich für die Lösung der der vorliegenden Erfindung zugrunde
liegenden Aufgabe betrachtet wird.
Prüfungen mit Torsionsfedern und verschiedenen damit
schwingenden äußeren Massen zeigen, daß die Wirkungen beim
Resonanzzustand bei vergrößerter Masse weniger deutlich sind,
daher sollte die Masse soweit mit den technischen Ansprüchen
vereinbar niedrig gehalten werden.
In der Fig. 9 ist eine Abänderung der Feder- und Masse
einrichtung der Fig. 1 gezeigt, die darin besteht, daß
zusätzlich eine getrennte Dämpfvorrichtung verwendet wird.
Die gezeigten Bauteile sind dieselben, die in der Fig. 1
gezeigt sind und weisen dieselben Bezugsziffern auf.
In der Fig. 9 enthält die zusätzliche Dämpfeinrichtung 110
eine Reibscheibe 112, die mit der Torsionsstange 58 an
ihren der Welle 38 benachbarten Ende verbunden ist und Reib
flächen aufweist, die auf gegenüberliegenden Oberflächen an
gebracht sind und radial zur Stange verlaufen. Ein festes
Dämpfelement 114 und bewegbares Dämpfelement 116 sind derart
angeordnet, daß sie bei zweckdienlicher Einstellung des Dämpf
element 116 zwischen ihnen auf die Reibflächen der Scheibe
112 einwirken. Das Dämpfelement 114 ist mit Bügeln 118
verbunden, die mit der Verlängerung 42 der Grundplatte ver
bunden sind. Das Dämpfelement 116, das axial zur Stange 48
beweglich ist, ist durch Stangen 120 mit Kolben pneumatischer
Zylinder 122 (einer gezeigt) verbunden, wobei der Arbeits
schub der Zylinder ein Einwärtshub ist. Jeder Zylinder ist
mit einer geeigneten Quelle (nicht gezeigt) eines pneumati
schen oder hydraulischen Mediums verbunden. Die Zylinder 122
wechseln sich entlang des Umfanges der Stange 48 mit Bolzen 124
ab, die lose durch das Dämpfelement 116 ragen und durch
Muttern mit dem Dämpfelement 114 verbunden sind, wobei die
Bolzen 124 sie umgebende Schraubenfedern 126 aufweisen.
Damit wird auf die Stange 48 während sie sich bei der Torsions
schwingung verdreht eine zusätzliche Dämpfkraft ausgeübt,
indem die Zylinder 122 mit vorbestimmten Drücken beauf
schlagt werden, um die Reibflächen der Scheibe 112 zwischen
den Dämpfelementen 114 und 116 gegen die Wirkung der Federn 126
zu klemmen.
Die zusätzliche Anordung der Dämpfungseinrichtung, wie
diejenige der in der Fig. 9, kann wenigstens in einigen
Fällen erwünscht sein, um die Wirksamkeit der abgestimmten
Feder- und Masseeinrichtung allein zum Unterdrücken des
Schlagens zu erhöhen. Beispielsweise bewirkt eine zusätzliche
Dämpfeinrichtung, wie die gezeigte, daß bei Resonanzlänge
das Schlagen von einer Zufuhrmenge entsprechend 80% der Aus
legungsdrehmomentaufnahmefähigkeit bis zu einer Zufuhrmenge,
die mehr als 110% der Auslegungsdrehmomentaufnahmefähigkeit
zunimmt.
Claims (11)
1. Zentrifuge zum Trennen einer Flüssigkeit von Feststoffen
mit einer Baugruppe mit einem drehbaren Trommelelement,
einem darin koaxial angeordneten drehbaren Förderelement
und einem diese beiden Elemente derart verbindenden Geschwin
digkeitsänderungsgetriebe, das ein Antreiben des einen
Elements ein Antreiben des anderen Elements im selben Drehsinn,
jedoch mit einer unterschiedlichen Drehgeschwindigkeit bewirkt,
sowie eine drehmomentübertragende, äußere Verbindung,
die zwischen dem Ge
triebe und einer Trageinrichtung
angeordnet ist, wobei das auf die äußere Verbin
dung einwirkende Drehmoment im Vergleich zu dem Drehmoment,
das auf die Verbindungen zwischen dem Getriebe und der Trommel
und dem Förderelement einwirkt, verhältnismäßig klein ist,
und eine schwingfähige, ein Federelement
und ein Masseelement enthaltende Feder-
und Masseeinrichtung,
dadurch gekennzeichnet,
daß die äußere Verbindung die schwingfähige, ein Federelement
und ein Masseelement enthaltende Feder- und Masseeinrichtung
(38, 48, 50; 38, 60, 62, 64, 70; 38, 48, 50, 112) enthält, die
um die Achse der äußeren Verbindung derart torsionselastisch
ist, daß sie während des Schlagens der Baugruppe mit derselben
Frequenz um diese Achse schwingt; und daß die Feder (48; 70)
der Feder- und Masseeinrichtung eine Federsteife aufweist, die
im Bereich von + 40% bis - 25% derjenigen Federsteife liegt,
bei welcher die Feder- und Masseeinrichtung in Resonanz mit
der Schwingung der Baugruppe während des Schlagens schwingt.
2. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Tragvorrichtung (46, 52; 74, 74′, 76, 76′)
starr angeordnet ist.
3. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Tragvorrichtung (80, 82, 84) drehbar angeord
net ist.
4. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Feder- und Masseeinrichtung (38, 48, 50; 38,
60, 62, 64, 70; 38, 48, 50, 112) eine koaxial zur Verbindung
angeordnete Torsionsstange (48; 62) enthält.
5. Zentrifuge nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß die Torsionsstange (48, 62) annähernd keine Eigen
dämpfung aufweist.
6. Zentrifuge nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß die Torsionsstange (48; 62) aus Metall besteht.
7. Zentrifuge nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß die Torsionsstange (48; 62) einen Abschnitt (54;
72) verminderten Durchmessers und verminderter Scherfestigkeit
aufweist, wobei die Scherfestigkeit derart klein ist, daß im
Falle einer vorbestimmten torsionalen Überbelastung der Bau
gruppe ein Bruch eintritt.
8. Zentrifuge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Feder- und Masseeinrichtung (38, 60, 62) ein
Federelement ( 70) enthält, dessen wirksamer Federabschnitt in
radialer Richtung außerhalb der Achse des getriebeseitigen En
des der äußeren Verbindung (38, 60, 62) angeordnet ist.
8. Zentrifuge nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß das Federelement (70) eine Blattfeder enthält, die
bei ihrem mittleren Abschnitt mit dem getriebeseitigen Ende der
äußeren Verbindung (38, 60, 62, 64, 70 ) und an den gegenüber
liegenden äußeren Enden mit der Tragvorrichtung (74, 74′, 76,
76′) verbunden ist.
10. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die äußere Verbindung (38, 48, 50; 38, 60, 62,
64, 70; 38, 48, 50, 112) eine Ritzelwelle (38) des Getriebes ent
hält.
11. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Feder (48; 70) der Feder- und Masseeinrich
tung (38, 48, 50; 38, 60, 62, 64, 70; 38, 48, 50, 112) eine
solche Federsteife aufweist, daß die Feder- und Masseeinrich
tung in Resonanz mit dem Schwingen der Baugruppe (14, 16, 36)
während des Schlagens schwingt.
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Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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US05/732,316 US4069967A (en) | 1976-10-14 | 1976-10-14 | Centrifuge with chatter suppression |
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