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DE274329C - - Google Patents

Info

Publication number
DE274329C
DE274329C DENDAT274329D DE274329DA DE274329C DE 274329 C DE274329 C DE 274329C DE NDAT274329 D DENDAT274329 D DE NDAT274329D DE 274329D A DE274329D A DE 274329DA DE 274329 C DE274329 C DE 274329C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
threads
pyramid
compartment
crosshairs
dividing device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT274329D
Other languages
English (en)
Publication of DE274329C publication Critical patent/DE274329C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J1/00Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
    • D03J1/16Apparatus for joining warp ends

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 274329 KLASSE 86 GRUPPE
einer neuen Webkette.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Oktober 1912 ab.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Zusammenkleben einer alten mit den Fäden einer neuen Webkette unter paarweiser Abteilung und Zusammenfügung der mit Klebstoff versehenen, kreuzweise gespannten Fäden. Die Vorrichtung besteht im wesntlichen darin, daß in der Ebene der in bekannter Weise über ein-, anderliegenden Fadenkreuze unter Anlage an den jeweils zu verbindenden, konvergierenden
ίο Fadenpaaren eine Abteilvorrichtung so entlang den Fäden hin und her bewegt wird, daß die in jeder Endstellung hinter die Abteil vorrichtung gelangenden Fadenpaare über seitliche Klebvorrichtungen durch die Abteilvorrichtung fortgedrückt werden, während diese selbst zwischen den gespreizten Fadenteilen hindurch vor das nächste Fadenpaar tritt.
Die Abteilvorrichtung besteht aus einer in der Ebene der zusammenzuklebenden Fadenpaare hin und her beweglichen Pyramide, welche außerdem auf einer Führungsstange senkrecht zu dieser Ebene verschiebbar angeordnet ist und nach den Fadenkreuzen hin gerichtete, abgeschrägte Ränder sowie schräge Führungsflächen besitzt.
Die Fadenkreuze auf den Kreuzschienen sind hierbei so angeordnet, daß jeweils zwei konvergierende Fädenübereinanderliegen.welche Enden der alten und der neuen Kette bilden und zum Zusammenkleben von der Abteilvorrichtung gleichzeitig ergriffen und vorgeschoben werden können. Durch an der Abteilpyramide vorgesehene Klappen, welche mit Anschlagarmen versehen sind und sich in jeder Endstellung der Abteilpyramide aus der Ebene der letzteren herausbewegen, werden die ausgeschiedenen Fadenpaare ein größeres Stück von der Platte weggeschoben und hierbei sicher über die Klebvorrichtung· geführt. Letztere besitzt in Klebmasse tauchende und mit weichem, schwammartigem Stoff bekleidete Klebrollen, über welche die Fäden gelangen.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigen Fig. ι die Maschine in Draufsicht,
Fig. 2 und 3 Seitenansichten in zwei zueinander rechtwinkligen Stellungen, zum Teil im Schnitt.
Fig. 4 zeigt einen Behälter für flüssiges Bindemittel in größerem Maßstab.
Fig. 5 zeigt den Behälter in Draufsicht und Fig. 6 denselben im Querschnitt.
Fig. 7 zeigt ein zusammengeklebtes Kettenfadenpaar in der Schaftlitze.
Fig. 8, 9 und 10 zeigen verschiedene Stellungen der Abteilpyramide bei ihrer Bewegung.
In dem Rahmen c, der auf dem Webstuhl befestigt ist, werden die Ketten über Schienen f und g kreuzweise gespannt (Fig. 1 und 2), und zwar ist α die alte, b die neue Kette. Eine Abteilpyramide $ ist auf einer Führungsstange &
in senkrechter Richtung zur Ebene der Fadenkreuze verschiebbar und gegen Drehung gesichert angeordnet. Von dieser Abteilpyramide s führt ein Zugorgan über Rollen / und h nach einem Gewicht d, welches die Abteilpyramide s ständig gegen den zu behandelnden Teil der Kette drückt. Die Führungsstange e ist mit im Rahmen c gleitenden Schlitten k verbunden, die durch Schubstangen t von den Kurbelscheiben w hin und her bewegt werden können und auf diese Weise auch die Abteilpyramide in Richtung der Kettenfäden hin und her ziehen.
Die Abteilpyramide s wird beim Beginn des
Abteilens vor die beiden Endkreuzfäden gebracht und durch den Zug des Gewichtes d mit ihrer vorderen flachen Seite gegen den zu behandelnden Teil der Ketten gedrückt. Bei ihrer Längsbewegung an einem Fadenpaar gelangt nun die Abteilpyramide von dem Kreuzungspunkt des Fadenpaares allmählich nach einer Stelle, wo der Abstand der beiden Fäden gleich der Höhe der Abteilpyramide ist, so daß diese an den beiden überragenden Fäden vorbei gegen das nächste Fadenkreuz gedrückt wird und bei ihrer Bewegung nach der entgegengesetzten Seite die beiden ausgeschiedenen Kettenfäden, welche nach ihrem Kreuzungspunkt zu wieder zusammenlaufen, mit ihrer Rückseite von den übrigen, vor der vorderen flachen Seite liegenden Kettenfäden abteilt. Damit diese abgeteilten Fadenpaare in jeder Endstellung der Abteilpyramide um eine größere Weglänge über eine Klebvorrichtung weiterbewegt werden können, ist die Abteilpyramide mit in der Mitte derselben gelenkig bei υ befestigten Klappen i versehen, an deren freien Enden sich Arme mit Rollen 0 befinden. Gelangt die Abteilpyramide in eine Endstellung, d. h. in die Nähe der Schienen f, g, so stößt die diesen Schienen zunächst liegende Rolle 0 gegen die Zusammenstoßstelle der Schienen und bewegt mittels des mit der Klappe i verbundenen Armes die Klappe aus der Ebene der Abteilpyramide heraus, so daß die vor der Klappe liegenden Kettenfäden um ein entsprechendes Stück weitergeschoben werden.
Zur Seite der Schienen g, f sind die Klebstoffbehälter m entlang den Schienen verschiebbar angeordnet, und zwar erfolgt die Verschiebung dieser Klebstoffbehälter in demselben Maße wie die Verschiebung der Abteilpyramide in senkrechter Richtung zu den Fäden. Diese gleichzeitige Verschiebung wird in einfacher Weise dadurch erreicht, daß die Klebstoffbehälter gleichfalls durch Zugorgane mit dem Gewicht d verbunden sind (Fig. 1). In dem Klebstoffbehälter sind Rollen aus Filz oder einem anderen geeigneten Stoff für die Zuführung des Klebmittels an die über die Rollen gleitenden Fäden angeordnet (Fig. 4, 5 und 6). Hinter den Klebstoffrollen ist in dem Behälter m eine Isoliervorrichtung für die zusammengebrachten, abgeteilten und geklebten Fäden angeordnet. Diese Vorrichtung besteht aus einem Zackenrad -p, über welchem ein von der Rolle q sich abwickelnder Papierstreifen y liegt, der in geeigneter Weise vorbereitet ist, daß er nicht mit verklebt wird und leicht später abgerissen werden kann. Da das Zackenrad p so gelagert ist, daß es etwas über die Bahn der Fäden hervorragt, legen sich die Fäden mit einem gewissen Druck in das Rad hinein und nehmen gleichzeitig den sich zwischen jedem Fadenpaar schleifenartig aufbiegenden Papierstreifen y mit. Auf diese Weise werden die frisch verklebten Fäden voneinander isoliert, so daß sie trocknen können.
Die Klebstoffbehälter m werden so geführt, daß ihre Klebstoffrollen schon vor dem Abteilen der Fäden Klebstoff an sie abgeben, während die Klappe i die Weiterbeförderung von den Klebstoffrollen über die Isoliervorrichtung bewirkt.
Damit der Zug des Gewichtes d auf die Abteilvorrichtung stets gleichmäßig ist und von dem Reibungswiderstand der Klebstoffbehälter m nicht ungleichartig beeinflußt wird, ist eine Regelungsvorrichtung vorgesehen, welche aus Klemmfedern η besteht, durch welche die Zugorgane der Klebstoffbehälter m hindurchgeführt sind. Diese Klemmfedern werden stoßweise durch die eine Schubstange t bzw. den Schlitten k beeinflußt, so daß immer zu bestimmten Zeitpunkten eine Weiterschaltung mit der Abteilvorrichtung erfolgt.
Fig. 7 zeigt zwei einzelne Fäden, zusammengeklebt fertig zur Einführung durch das Gerät. Z ist eine Litze, χ ein Faden der alten Kette und u der mit χ zusammengeklebte Faden der neuen Kette.

Claims (6)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Zusammenkleben der Fäden einer alten mit den Fäden einer neuen Webkette unter paarweiser Abteilung und Zusammenfügung der mit Klebstoff versehenen, kreuzweise gespannten Fäden, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ebene der übereinanderliegenden Fadenkreuze unter Anlage an den jeweils zu verbindenden, konvergierenden Fadenpaaren eine Abteilvorrichtung so entlang den Fäden hin und her bewegt wird, daß die in jeder Endstellung hinter die Abteilvorrichtung gelangenden Fadenpaare über seitliche Klebvorrichtungen durch die Abteilvorrichtung fortgedrückt werden, während diese selbst zwischen den gespreizten Fadenteilen hindurch vor das nächste Fadenpaar tritt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abteilvorrichtung
aus einer in der Ebene der zusammenzufügenden Fadenpaare hin und her beweglichen Pyramide fs) besteht, welche verschiebbar auf einer Führungsstange (e) angeordnet ist und nach den Fadenkreuzen hin gerichtete, abgeschrägte Ränder sowie schräge Führungsflächen besitzt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Abteilvorrichtung tragende Führungsstange (e) mit in der Längsrichtung der Kette durch einen Kurbelantrieb hin und her bewegten Schlitten (k) verbunden ist, während die Abteilpyramide (s) und die seitlich an den Kreuzschienen angeordneten, verschiebbaren Klebstoffbehälter gemeinsam mit einem Belastungsgewicht so verbunden sind, daß die Druckanlage der Abteilpyramide gegen die Fadenkreuze gesichert ist und eine gleichmäßige Weiterbewegung der Klebstoffbehälter mit der Abteilpyramide in senkrechter Richtung zur Ebene der Fadenkreuze erfolgt.
.
4. Vorrichtung nach Anspruch' 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der einen Seite der Abteilpyramide Klappen fi) mit an Winkelarmen gelagerten Rollen fo) derartig angeordnet sind, daß diese beim Anlaufen der Rollen gegen die Schienen in den Endstellungen der Abteilpyramide aus der Ebene der letzteren herausbewegt werden und die davor liegenden Fäden vorschieben.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebstoffbehälter entlang den Schienen (g) in Nuten geführt und einesteils mit Klebstoffzuführungsrollen, andernteils mit einer aus einem Zackenrad (p) mit darüber liegendem Papierstreifen (y) bestehenden Isoliervorrichtung für die geklebten Fäden versehen sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorzug der Abteilvorrichtung und der Klebstoffbehälter durch Klemmfedern (n) geregelt wird, die von den Schubstangen (t) oder Schlitten (k) aus ruckweise zum Durchlassen der Zugschnüre beim Vorrücken der Abteilpyramide beeinflußt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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