DE2737374C2 - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von stählernen Federblättern - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von stählernen FederblätternInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von stählernen Federblättern, welches
aufeinanderfolgend die Induktionswärmung auf Här.slemperatur. das Biegen. Abschrecken und Anlassen
eines jeden Federblattes umfaßt und auf eine Einrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens, die aufeinanderfolgend
angeordnete, angetriebene Eingangsrollen, einen Induktor. Biegerollen, einen zweiten Induktor,
einen Kühler und Ausgangsleitrollen enthält.
Aus der US-PS 35 85 086 ist ein Verfahren zur Herstellung von stählernen Federblättern, welches
aufeinanderfolgend die Induktionserwärmung auf Härtetemperatur, das Biegen. Abschrecken und Anlassen
eines jeden Federblattes umfaßt, bekannt. Die nach diesem Verfahren hergestellten Federhalter besitzen
eine relativ grobkörnige Struktur mit Austemtkorn von
bis 30 μπι
Aus der FRPS 9 44 351 ist eine Einrichtung zur
Herstellung von Federblättern bekannt, die aufeinan
derfolgend angeordnet, angetriebene Eingangsrollen, einen Induktor. Ricgcrollen, einen /weiten Induktor,
einen Kühler und Ausgiingsleitrollen enthält.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von stählernen Federblättern
und eine Einrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens anzugeben, die Federblätter mit feinkörniger
Struktur (Korngröße um 2,5 μηι) herzustellen
ermöglicht, was bei Verminderung des Federgewichts eine hohe Ermüdungsfestigkeit der Federblätter zu
erzielen gestattet.
Dies wird bei einem Verfahren der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß
das Abschrecken eines jeden Federblattes in einem Oberflächenbereich erfolgt, der durch Kühlmittelstrahlen
gebildet wird, die unter einem Winkel von 20" bis 60° sowie zusätzlich unter einem Winkel von 160" bis
120° auf die Oberflächen des Federblattes geleitet to werden, mit anschließendem Selbstanlascen bts auf eine
Oberflächentemperatur von 100° bis 550° C, wobei die Behandlungszeit so bemessen wird, daß sich ein
Temperaturunterschied zwischen Kern und Oberflächen von etwa 30°C bis etwa 100°C einstellt, wonach
υ mit Hilfe von Oberflächeninduktionserwärmung eine
Oberflächenhärtung auf eine Tiefe von etwa dem 0,1 bis etwa 03fachen der Dicke des Federblattes an
mindestens einer Seite von diesem durchgeführt wird.
Eine vorteilhafte Einrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens, die aufeinanderfolgend angeordnete, angetriebene
Eir.gangsrollen, einen Induktor. Biegerollen, einen zweiten Induktor, einen Kühler und Ausgangsleitrollen
enthält, zeichnet sich dadurch aus. daß ein weiterer Kühler zwischen den Biegerollen und dem
2·» zweiten Induktor vorgesehen ist sowie daß vor und
zwischen den Biegerollen Anschläge in einem Abstand von der Oberfläche eines jeden Fede^blattes angeordnet
sind, die etwa Jas 0,0001 bis etwa 0.00005fache des vorgegebenen Krümmungsradius eines jeden Federblattes
beträgt.
Die Erfindung ermöglicht es aufgrund der folgenden beiden Faktoren, eine erhöhte Ermüdungsfestigkeit des
Federblattes und somit die Möglichkeit einer Verminderung des Federgewichtes zu erreichen: Schaffung von
restlichen Druckspannungen und Bildung einer Oberflächenschicht, die dank ihrer feinkörnigen Struktur hohe
Festigkeitswerte besitzt.
Bekanntlich verringern die restlichen Druckspannungen,
indem sie sich zu den Arbeitszugspannungen addieren, die Größe der le'zterei. und tragen dadurch
zur FeMigkeitserhöhungder Federblätter bei zyklischen
Beanspruchungen derselben bei.
Die nach dem Selbstanlassen durchgeführte Oberflächenhärtung gewährleistet die Bildung einer Martensitschicht
mit besonders feinkörniger Struktur. Die hierbei erzeugte Martensitstruktur ohne Einschlüsse von Ferrit
gestattet es. bei der nachfolgenden Oberflächenerwärmung,
besonders feines Austenitkorn zu erhalten, an dessen Stelle nach dem Abkühlen Martensit mit einer
w Korngröße von 1 bis 3 μπι entsteht. Di?se Struktur
besitzt eine hohe Festigkeit und Plastizität.
Die erfindungsgemäße Einrichtung gestattet es. -elativ kurze Federblätter ohne Anschweißen von im
voraus gebogenen Federblältorn auf den vorgegebenen Ή Krümmungshalbmesser zu biegen und die mit dem
erfindungsgemäßen Vtrfahren erzielbare Festigkeiterhöhung zu gewährleisten, die das Federgewicht
vermindern läßt.
Die Erfindung wird nun anh.ind der Zeichnung näher <
>n erläutert. In den Zeichnungen zeigt
Fig. I schcm;iiisch eine Einrichtung zur Herstellung
von Federblättern.
F i g. 2 ein Diagramm der Temperaturveränderung an
der Oberfläche des Fcderblattcs und in dessen Kern,
h' wobei auf der Abszissenachse die Zeit in Sekunden und
auf der Ordinatenachsc die Temperntur aufgetragen ist
und
Fig. 3 ein Diagramm der Härteverändernng im
Querschnitt eines Federblaues, wobei auf der Abszissenachse der Abstand von der Oberfläche in mm und auf
der Ordinatenachse die Härte in HRC-Einheiten eingetragen sind.
Die Einrichtung enthält auf einem Auflager 1 (F i g. 1) eineinanderfolgend angeordnet: Angetriebene Eingangsrollen
2, Biegerollen 3 und Ausgangsleitrollen 4. Als Eingangsrollen sind im vorliegenden Fall vier
Rollenpaare vorgesehen, zwischen denen sich das Federblatt 5 bew egt Als Biegerollen 3 und Ausgangsleitrollen
4 sind je zwei Rollenpaare vorgesehen.
Weiter enthält die Einrichtung einen Induktor 6, der auf dem Auflager 1 zwischen zwei Paaren von
Eingangsrollen befestigt ist Ein Kühler 7 ist zwischen
den Biegerollen 3 und den Ausgangsleitrollen 4 auf dem Auflager 1 angeordnet und so ausgeführt, daß von ihm
ein Ringraum 8 begrenzt wird, in dem durch Düsen 9,10 Strahlen flüssigen Kühlmittels auf die Oberflächen des
Federblattes 5 gerichtet werden. Die Achsen der Düsen 9 sind unter einem Winkel von 30°, die Achsen der
Düsen 10 unter einem Winkel von 150° zur Oberfläche des Federblattes 6 gerichtet. Dabei schneiden sich die
Achsen der Düsen nicht vor der Oberflache des Federblattes 5.
In der Einrichtung ist ferner ein zweiter Induktor 11
mit Kühler auf dem Auflager 1 zwischen den Paaren der Ausgangsleitrollen 4 zur Oberflächenhärtung des
Federblattes angeordnet. Der Induktor U mit dem Kühler besitzt einen Ringraum 12, in dem Düsen 13,
deren Achsen unter einem Winkel von 30° zur Oberfläche des durchlaufenden Federblattos 5 liegen,
zur Kühlmittelzufuhr dienen. Der Kühler 7. der zweite Induktor 11 mit Kühler und die Ausgangsleitrollen 4
lieger längs einem Kreisbogen, dessen Halbmesser R\
dem vorgegebenen Krümmungshalbmesser des Federblattes entspricht.
Weiter sind Anschläge 14 vorhanden, die auf dem Auflager 1 angeordnet und zum Biegen der Enden eines
jeden Federblattes 5 auf den vorgegebenen Halbmesser R bestimmt sind. Der eine Anschlag 14 liegt zwischen
der Eingangsleitrollen 2 und den Biegerollen 3. Zwei Anschläge 14 liegen zwischen benachbarten Paaren der
Biegerollen 3. Der Abstand I von den Anschlügen 14 bis zur Oberfläche eines Federblaues 5 beim Durchlauf
zwischen den Rollen 2, 3 beträgt das 0,00008fache des vorgegebenen Krümmungshalbmessers eines jeden
Federblattes 5. Dieser Abstand kanu zwischen dem 0.0001 bis etwa dem O.OOOOSfachen des vorgegebenen
Krümmungshalbmessers R liegen.
Ein solcher Abstand gewährleistet die Erzielung des erforderlichen Biegehalbmessers an den Enden der
Federblätter 5 mit hoher Genauigkeit, die die Einhaltung des vorgegebenen Krümmungshalbmessers
über die ganze Länge des f ederblattes sichergestellt.
Das erfindungsfemäße Verfahren wird auf der
vorstehend beschriebenen Einrichtung wie folgt durch geführt
Das Federblau 5 wird in di- Eingangsrollen 2
eingeführt, die von einem Antrieb \n in Drehung
verset/t werden. Danach wird das Federblatt 5 von diesen Lingangsrollen 2 in den Induktor 6 verschoben, in
dem die Erwärmung der Oberfläche des Federblattes 5 auf einem Temperatur von 950°C erfolgt, wie die Kurve
β (F ig. 2) zeigt, während der Kern des Federballes 5
auf etwa 900'C erwärmt wird, wie es durch die Kurve C
veranschaulicht is(.
Die erwärmten Abschnitte des Federblattes 5 werden aus dem Induktor 2 in clit dahinter liegenden Paare von
Eingangsrollen 2 verschoben. Das erwärmte Ende des Federblaues 5 berührt den Anschlag 14 und wird etwas
gebogen, worauf es so verschoben wird, daß es zwischen die Biegerollen 3 gelangt. Mit Hilfe dieser Biegerollen
und der zwischen ihnen montierten Anschläge 14, die längs dem Bogen eines Kreises liegen, dessen
Krümmungshalbmesser R dem vorgegebenen Krümmungshalbmesser R des Federblattes entspricht, erfolgt
das Biegen des Federblattes 5 auf die vorgegebene
in Größe. Gleichzeitig erfolgt eine Abkühlung der
Oberfläche und des Kernes des Federblattes 5 an Luft bis auf eine Temperatur von 800°C, wie es in Fig. 2
dargestellt ist Danach wird das Federblatt 5 durch den Kühler 7 geleitet, in dessen Ringraum 8 es durch die
ι? Düsen 9 und 10 unter Winkeln von 30° bzw. 150° mit
Kühlmittelstrahlen beaufschlagt wird. Dies bewirkt eine starke und rasche Abkühlung des Federblattes 5, wie es
durch die Kurven B und C veranschaulicht wird, und zwar bis auf eine Temperatur von 2Cr C für die
μ Oberfläche des Federblattes 5 und eine Temperatur von
150"C für den Kern desselben, '"mach wird das
Fedcrblatl 5 zwischen den Ausgangs.ol'cn 4 verscho
ben.
Im Abschnitt zwischen dem Kühler 7 und dem
« zweiten Induktor 11 mit Kühler findet ein Selbstanlassen
sta»:. in dessen Folge die Oberflächentemperatur des Federblattes 5 sich bis auf 100fC erhöht, wobei die
Temperatur im Kern des Federblatte' 5 bis auf etwa 130°C sinkt, was ebenfalls durch die Kurven B und C
i» veranschaulicht ist. Die Erwärmung Jer Oberfläche
beim Selbstanlassen kann aber auch bis auf Temperaturen von 550°C erfolgen, wobei der Temperaturunterschied
von Kern und Oberfläche eines jeden Federblattes 30 bis 100 C betragen kann. Sodann gelangt das
i> Federblatt 5 in den /weiten Induktor 11. in dessen
Ringraum 12 eine Oberflächenervvärmung des Federblattes und eine Abschreckktihlung desselben durch
Kühlmittelstrahlen aus den Düsen 13 auf die Oberfläche des Federblattes erfolgt. Dabei wird mit Kjher
4fl Geschwindigkeit die Oberfläche auf eine Temperatur
von etwa 800 C und der Kern auf eine Temperatur von etw j 700 C erwärmt, wie es jeweils durch die Kurven B
und C (F ig. 2) veranschaulich! ist. Dies gewährleistet
eine Oberflächenhärtung auf eine Tiefe. d\e ungefähr
■>"> das 0.2fache der Federblaudicke beträgt Es kann
jedoch auch eine tiefere Härtung auf das O.Jfacno der
F'ederblattdicke und eine weniger tiefe Härtung auf das O.lfaeheder Federblaudicke vorgesehen werden.
Nach dem Härten wird das Federblau 5 von den
>" Ausgangsleitrollen 4 /um Anlassen fortgeleitet. Das
Anlassen erfolgt bei einer Temperatur von 2i<) C mit
Hilfe einer beliebigen bekannten Vorrichtung (nicht abgebildet).
Mi' dem erfindungsgemäßen Verfahren wird eine
>"' Härteverteilung über den Querschnitt des f ederblatte·.
5 erreicht, wie sit durch die Kurve D in F ι g 3
veranschaulicht wird. An der Oberfläche des Federblattes betragt die Srhichthärte 58 HRC . im Kern 38 HRC.
Hierbei wird, dank dem größeren Volumen des
Λ" Matensits mit hoher Harte, die 1 r/eugung von hohen
restlichen Druckspannungen an der Obcrflac he gewähr
leistet.
Infolgedessen besitzt die Oberflächenschicht eines nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten
'"' Federblancs einen höheren Widerstand getreu zyklische
Belastungen aufgrund von zwei Faktoren: den voihandcnen
restlichen Druckspannungen und der erhöhten Martcnsitfcstigkcit.
Für größere Dicken des Fedcrblattes ist /ur
Verringerung der Kernhäru· die Durchführung eines zusätzlichen Anlassens bei 450 bis 600"C vor der
Oberflächenerwärmung möglich.
Nach dem erfindiingsgcmäßen Verfahren wurden
Federblätter hergestellt, deren Festigkeit die der nach dem bekannten Verfahren hergesteMten Federblättern
beträchtlich übertraf.
Die Federblätter wurden zu einer Feder vereinigt und nach einem Programm geprüft, das die Beanspruchung
der Feder eines Lastkraftwagens auf einer Straße mit Kopfsteinpflasier nachahmte. Die Federn, die aus den
nach dem erfindungsgemiiHen Verfahren hergestellten Federblättern zusammengebaut wurden, hielten ohne
Zerstörungen 7200 km aus. während die Federn, die aus nach dem bekannten Verfahren hergestellten Federblättern
zusammengebaut waren, nur 4600 km lang standhielten.
Daher ermöglicht es das erfindungsgemäße Verfahren, die Lebensdauer der Federn um fast das I.Sfache zu
erhöhen. Geht man von gleicher Lebensdauer von nach dem bekannten Verfahren und nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren hergestellten Federn <ius, so ermöglicht
es das erfindungsgemäße Verfahren, das Gewicht der Feder eines Lastkraftwagens um etwa I Okg zu
vermindern.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von stählernen Federblättern, welches aufeinanderfolgend die Induktionserwärmung
auf Härtetemperatur, das Biegen, Abschrecken und Anlassen eines jeden Federblattes umfaßt, dadurch gekennzeichnet,
daß das Abschrecken eines jeden Federblattes in einem Oberflächenbereich erfolgt, der durch
Kühlmittelstrahlen gebildet wird, die unter einem
Winkel von 20° bis 60° sowie zusätzlich unter einem Winkel von 160° bis 120° auf die Oberflächen des
Federblattes geleitet werden, mit anschließendem Selbstanlassen bis auf eine Oberflächentemperatur
von 100° bis 550° C, wobei die Behandlungszeit so bemessen wird, daß sich ein Temperaturunterschied
zwischen Kern und Oberflächen von etwa 300C bis etwa 100°C einstellt, wonach mit Hilfe von
Oberflächeninduktionserwärmung eine Oberflächenhärtung auf eine Tiefe von etwa dem 0,1 bis
etwa OJSuchen der Dicke des Federblattes an mindestens einer Seite von diesem durchgeführt
wird.
2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, die aufeinanderfolgend angeordnete,
angetriebene Eingangsrollen, einen Induktor, Biegerollen, einen zweiten liduktor. einen Kühler
und Ausgangsleitrollen enthält, dadurch gekennzeichnet, daß ein weitere Kühler (7) zwischen den
Biegerollen (3) und dem zweiten Induktor (11) vorgesehen ist sowie daß vor und zwischen den
Biegeroller. ;3) Anschläge (14) in einem Abstand von der Oberfläche eines ;eden F^derblattes angeordnet
sind, der etwa das 0.0001 bis etwa 0,00005fache des vorgegebenen Krümmungsrari; rs eines jeden Federblattes
(5) beträgt.
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