DE2735284C2 - Einrichtung zur Ableitung von Kondensat aus geschlossenen und mit einer Dampfzuleitung versehenen Härtekesseln für die Kalksandsteinfabrikation - Google Patents
Einrichtung zur Ableitung von Kondensat aus geschlossenen und mit einer Dampfzuleitung versehenen Härtekesseln für die KalksandsteinfabrikationInfo
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- DE2735284C2 DE2735284C2 DE19772735284 DE2735284A DE2735284C2 DE 2735284 C2 DE2735284 C2 DE 2735284C2 DE 19772735284 DE19772735284 DE 19772735284 DE 2735284 A DE2735284 A DE 2735284A DE 2735284 C2 DE2735284 C2 DE 2735284C2
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- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Ableitung von Kondensat aus geschlossenen und mit einer Dampfzuleitung
versehenen Härtekesseln für die Kalksandsteinfabrikation mit Hilfe eines in eine Kondensatableitung
eingebauten Absperrorganes, dessen Verschluß mit Hilfe einer Steuerung in seine Offen- oder Geschlofsenstellung
verbracht wird.
Die Ableitung von Kondensat muß im allgemeinen auch dann im wesentlichen verlustfrei erfolgen, wenn
das Kondensat nicht relativ gleichmäßig anfällt, wie es insbesondere bei Härtekesseln für die Kalksandsteinfabrikation
der Fall ist, wobei als weitere Schwierigkeit die in dem Kondensat enthaltenden Feststoffbestandteile
hinzukommen, welche Armaturen zusetzen können und abrasiv wirken.
Die Kalksandsteinfabrikation aus Sand, Kalk bzw. Zement und Zuschlägen, nämlich insbesondere
Schmelzkammeraschegranulat ist ein wichtiger Zweig der Verarbeitung industrieller Nebenprodukte und an
sich seit langem bekannten (Mitteilungen der VGB, Heft 38, Oktober 1955, S. 773, 784). Hierbei werden vorzugsweise
Mauersteine aus Rohlingen gepreßt und in Härtekesscl zur Dampfhärtung eingesetzt. Nach deai
Einsetzen und Schließen des Härtekessels muß der Dampf im Kessel die eingesetzten Teile auf die erforderliche
Härtetemperatur bringen, wobei relativ viel Kondensat entsteht. Daran schließt sich eine weitere
Phase an, in der die Temperatur relativ konstant bleibt und nur noch Kondensat durch die unvermeidlichen
Wärmeverluste infolge mangelnder Isolation entsteht.
Häufig verzichtet man auf eine Kondensatableitung aus Härtekesseln dieser Art von vornherein wegen der
damit verbundenen Dampfverluste. Das hat jedoch die Ansammlung von Kondensat im unteren Teil des Härtekessels
zur Foige und führt im oberen Bereich zu höheren Temperaturen als im unteren Teil des Härtekessels.
Insbesondere bei höheren Dampftemperaturen und/ oder -diücken ergeben sich daraus Materialspannungen,
weil sich der relativ lange Härtekessel unter dem Einfluß de;· Temperaturunterschiede und dos Kondensatgewichtes
bananenförmig verformt Solche Spannungen können zu Rissen führen, die natürlich vermieden
werden müssen. Dann aber ist eine rechtzeitige und vollständige Ableitung des Kondensats erforderlich.
Für die Kondensatableitung sind thermodynamische Ableiter mit den eingangs bezeichneten Merkmalen be-J-:annt.
Hierbei handelt es sich um ein in die Kondensatableitung einzubauendes Gehäuse, in dem ein festes
Wehr vorhanden ist, das der Kondensatstrom unter dem Einfluß des sich aufbauenden Druckes überwinden muß.
Das Wehr endet an einem oberen Gehäuseraum, in dem eine bewegliche Steuerplatte angeordnet ist, die den
betreffender, Gehäuseraurn und das Wehr abschließen,
aber für den Obertritt von Kondensat auch freigeben kann und mit dem Druck des Kondensates in ihre Offenstellung
gehalten wird.
Die Erfahrungen mit solchen Ableitern zeigen, daß bei unregelmäßigem Kondensatanfall, wie er u. a. in den
beschriebenen Härtt.tesseln auftritt, erhebliche Dampfverluste herbeigeführt werden, weil Dampf bei angehobener
Steuerplatte durch die Kondensatableitung austritt Ferner hat sich gezeigt, daß Feststoffbestandteile
im Kondensat, insbesondere verkrustend und abrasiv wirkende Feststoffbestandteile, wie sie ir>
den beschriebenen Härtekesseln in Form von Sand aus den Rohlingen in das Kondensat übertreten, die Steuerplatte, aber
auch das Gehäuse in sehr kurzen Zeiträumen verkrusten und zerstören können.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung zur Kondensatableitung der eingangs bezeichneten Art zu
schaffen, welche bei unregelmäßige.:? Kondensatanfall
im wesentlichen dampfverlustfrei arbeitet und das Verkrusten sowie die damit verbundenen Zerstörungen,
insbesondere infolge von Feststoffpartikeln im Kondensat verhindert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 enthaltenen Merkmale gelöst, wobei zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung durch die in den Unteransprüchen angegebenen Merkmale gekennzeichnet sind.
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird erreicht, daß das Kondensat praktisch den Querschnitt des Absperrorganes mit Kondensat ausfüllt, so lange hinreichende Mengen von Kondensat abzuführen sind. Dadurch wird eine erhebliche Strömungsgeschwindigkeit im Absperrorgan erzielt und aufrechterhalten. Darauf beruht die Vermeidung von Verkrustungen und die damit verbundenen Zerstörungen, die bislang aufgetreten sind. Für Härtekessel bedeutet dies, daß in der Anfangsphase das Absperrorgan praktisch ständig offen ist, wobei jedoch wegen des hohen Kondensatanfalles kein Dampf verloren geht. In einer anschließenden weiteren Phase geht der Kondensatanfall zurück; dann tritt ein wiederholtes Öffnen und Schließen des Absperrorganes auf. In der beschriebenen weiteren Phase wird das Absperrorgan nur noch gelegentlich, nämlich nach Maßgabe des relativ geringen Kondensatanfalles geöffnet und geschlossen, worauf die dampfverlustfreie Betriebsweise der Einrichtung beruht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 enthaltenen Merkmale gelöst, wobei zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung durch die in den Unteransprüchen angegebenen Merkmale gekennzeichnet sind.
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird erreicht, daß das Kondensat praktisch den Querschnitt des Absperrorganes mit Kondensat ausfüllt, so lange hinreichende Mengen von Kondensat abzuführen sind. Dadurch wird eine erhebliche Strömungsgeschwindigkeit im Absperrorgan erzielt und aufrechterhalten. Darauf beruht die Vermeidung von Verkrustungen und die damit verbundenen Zerstörungen, die bislang aufgetreten sind. Für Härtekessel bedeutet dies, daß in der Anfangsphase das Absperrorgan praktisch ständig offen ist, wobei jedoch wegen des hohen Kondensatanfalles kein Dampf verloren geht. In einer anschließenden weiteren Phase geht der Kondensatanfall zurück; dann tritt ein wiederholtes Öffnen und Schließen des Absperrorganes auf. In der beschriebenen weiteren Phase wird das Absperrorgan nur noch gelegentlich, nämlich nach Maßgabe des relativ geringen Kondensatanfalles geöffnet und geschlossen, worauf die dampfverlustfreie Betriebsweise der Einrichtung beruht.
Es ist zwar bei einem elektrischen Wasserstandsan-
zeiger bekannt (DE-PS 6 39 933), durch Steuerung einer Speisewasserpumpe den Zulauf von Wasser zu einem
Behälter in Abhängigkeit vom jeweiligen Wasserstand zu steuern. Dies erfolgt durch zwei in dem geschlossenen
Gefäß angeordnete Elektroden, die den jeweiligen Wasserstand anzeigen, wobei von oben in den Behälter
Dampf eingeführt wird, während das Wasser über einen unteren Anschluß des Behälters eintritt. Dieser vorbekannten
Einrichtung ist allerdings das Problem, bei einer Kondensatableitung und bei unregelmäßigem Kondensatabfall
das Verkrusten sowie die damit verbundenen Zerstörungen zu vermeiden, fremd.
Ferner ist es bekannt (US-PS 39 05 385), die Ableitung von Kondensat aus einem geschlossenen und mit
einer Dampfzuleitung versehenen Behälter in Abhängigkeit von der Höhe des Kondensatspiegels innerhalb
dieses Behälters vorzunehmen. Bei der vorbekannten Einrichtung wird einem Behälter über eine Dampfzuleitung
Dampf und Kondensat gleichzeitig zugeführt, wobei sich letzteres im unteren Teil des Behälters absetzt.
Unter dem Dampfdruck innerhalb des Behälters steigt das Kondensat in einem Standrohr nach oben, wo es
eine Elektrode zum öffnen eines Absperrorgans betätigen kann, so daß das Kondensat abfließt Bei der vorbekannten
Einrichtung ist allerdings über die Maßnahme einer Kondensatableitung in Abhängigkeit von der Höhe
des Kondensatspiegels hinaus kein Betrag zu entnehmen, wie das etwa bei Härtekesseln in der Kalksandsteinfabrikation
anstehende Problem von Verkrustungen bei der Kondensatableitung behoben werden kann.
Vorzugsweise ist das Meßgefäß an die Dampfzuleitung des Behälters mit Hilfe einer im oberen Teil des
Meßgefäßes mündenden Zweigleitung angeschlossen, so daß das Meßgefäß unter denselben Druck, wie der
Behälter, gesetzt wird, wobei jedoch über das Kondensatniveau im Meßgefäß, das als Flüssigkeitsverschluß
wirkt, ein Übertritt von Dampf in die Kondensatableitung verhindert ist
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird pin elektrischer Niveautester zusammen mit
einem pneumatisch gesteuerten Absperrorgan verwendet. Abgesehen davon, daß solche Einrichtungen handelsüblich
und daher leicht zu beschaffen sind, hat die erfindungsgemäße Einrichtung in dieser Ausführungsform auch den Vorteil, daß man Absperrorgane mit großen
Durchflußquerschnitten, beispielsweise Kugelhähne verwenden kann, die gegen die abrasive Wirkung
von im Kondensat enthaltenden Feststoffpartikeln relativ unempfindlich sind.
Nachfolgend wird ehe Ausführungsform der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert, welche die
Erfindung schematisch, d. h. unter Fortlassung aller für das Verständnis der Erfindung nicht erforderlichen Einzelheiten
wiedergibt. Darin zeigt
F i g. 1 die erfiniiungsgemäße Einrichtung am Beispiel
einer elektropneumatischen Steuerung, sowie
F i g. 2 ein Diagramm zur Wiedergabe der verschiedenen Betriebsphasen.
Der mit 1 bezeichnete Härtekessel ist ein Druckgefäß,
das über eine Dampfzuleitung 2 mit etwa 14 bar Überdruck beaufschlagt werden kann, wobei der Dampf eine
Temperatur von beisDielsweise 27O0C aufweist. In dem
Härtekessel können durch an sich bekannte und deswegen nicht dargestellte Härtewagen Kalksandsteinrohlinge,
z. B. Mauersteine eingesetzt werden.
Vor dem Eingang 3 in den Härtekessel 1 verzweigt sich die Dampfleitung 2. Eine Zweigleitung 4 führt zu
einem Kondensattopf 5, der als Meßgefäß dient. Dabei mündet die Leitung 4 im oberen Teil des Kondensattopfes.
Im unteren Teil geht eine Zweigleitung 6 für Kondensat ab, die an einer Verzweigung 7 endet An der
Verzweigung 7 endet auch eine aus dem unteren Teil 8 des Härtekessels 1 abgehende Kondensatableitung 9.
Der andere Zweig 10 der Kondensatableitung nimmt einen schematisch wiedergegebenen Kugelhahn 11 auf,
der mit Hilfe eines pneumatisch betätigten doppelt wirkenden Schubkolbengetriebes 12 in seine Offen- bzw.
ίο Geschlossenstellung verbracht werden kann.
Durch den Deckelverschluß 13 des Kondensattopfes 5 sind die elektrischen Leitungen 14 und 15 je einer
Sonde 16 bzw. 17 herausgeführt. Die Sonden 16 und 17 sind Elektroden, die beispielsweise aus modifizierten
Kraftfahrzeugzündkerzen bestehen, die dadurch für den erwähnten Druck und die Temperatur des abzuleitenden
Kondensates verwendbar gemacht sind.
Die Leitungen 14 und 15 führen zu einem an sich bekannter, und in einem Steuerschrank 20 untergebrachten
elektrischen Niveautester 21. In dem Niveautester befindet sich ein Schaltrela!<·- 22; außerdem hat
der Niveautester mehrere elektrische A !Schlüsse, nämlich für die R- und die Mp-Phase mit 1' und 2' bezeichneten
Anschlüsse, ferner die Anschlüsse 3' und T für eine elektrische Leitung 24, die zum Deckelverschluß 13
führt, d-e Anschlüsse 4' und 5' für die Leitungen 26 und
27 eines Stufenschalters 28 mit den Stellungen »Zu«, »Automatik« und »Auf« sowie schließlich die Anschlüsse
8' und 9' für die bereits erwähnten Leitungen 14 und 15, welche zu den Elektroden 16 und 47 im Kondensattopf
führen.
Außer dem Niveautester 21 und dem erwähnten Stufenschalter 28 befindet sich im Steuerschrank noch ein
Vier/Zweiwegemagnetventil 29 mit elektrischer Betätigung 30. Das Wegeventil dient zur Steuerung einer
Druckluftleitung 32 auf je eine vor und hinter den Kolben des Schubkolbengetriebes 12 führende Zweigleitung
33 bzw. 34.
Die vorstehende Einrichtung arbeitet wie folgt·
Die vorstehende Einrichtung arbeitet wie folgt·
Nachdem die Rohlinge in den Härtekessel 1 eingesetzt worden sind und Dampf aus der Leitung 2,3 zugefünrt
wird, steht sofort Kondensat im Härtekessel an. Durch die Kondensatleitung 9 und den Zweig 6 fließt
das Kondensat bei geschlossenem Absperrorgan 11 in den Kondensattopf 5 und baut dort einen Flüssigkeitsspiegel
auf, der schnell ansteigt und schließlich das Niveau der oberen Elektrode 16 erreicht. Dann wird der
elektrische Widerstand sehr klein, d. h. praktisch null. Steht der Stufenschalter 28 auf »Automatik«, so wird im
so Niveautester das Relais 22 geschaltet, wodurch das Magnetventil
29 betätigt wird und Leitung 32 mit der Leitung 33 verbindet. Hierdurch wird der Kolben im
Schubkolbengetriebe 12 beaufschlagt und öffnet den Kug.lhahn 11. Unter dem im Härtekessel herrschenden
Dampfdruck fließt das Kondensat nunmehr durch die Zweigleitung 10 au. Wegen des unter dem Dampfdruck
aus der Leitung 4 stehenden Kondensattopfes 5 wird hierbei auch das Niveau im Kondensattopf 5 abgesenkt,
bis die obere Elektrode 16 aus dem Kondensat auftaucht. Dadurch wird schließlich der elektrische Widerstand
praktisch unendlich groß.
Hierdurch schaltet das Relais 22 im Niveau:ester 21 auf den Anschluß 5' mit der Folge, daß das Magnetventi!
29 durch seine elektrische Betätigung 30 abfällt und
b5 nunmehr die DrucHuftleitung 32 mit der Zweigleitung
34 verbindet. Damit wird der Kolben im Schubkolbengetriebe 12 umgesteuert und schließt den Kugelhahn.
Infolgedessen wird die Kondensatleitung 10 geschlos-
ΔΙ
Dadurch, daß die Anordnung, wie aus Fig. 1 ersichtlich,
getroffen ist, kann aus der Leitung 4 kein Dampf in die Leitung 6 und damit in die Kondensatleitung 10
gelangen, solange der Kugelhahn 11 geöffnet ist. Vielmehr wirkt das Kondensatniveau im Kondensattopf 5
als Flüssigkeitsverschluß.
Das Diagramm nach Fig. 2 zeigt die verschiedenen Betriebszustände. Auf der Abszisse des Diagramms sind
schematisch die Drücke wiedergegeben, während die Ordinate die Zeit angibt.
Wie das Diagramm zeigt, steigt entsprechend der Kurve a im Bereich A zu Anfang der Druck im Härtekessel
langsam an. Hierdurch entsteht relativ viel Kondensat, so daß der Kugelhahn 11 praktisch im Bereich A
ständig geöffnet ist.
Kurz bevorder Druck im Härtekessel 1 den Betriebsdruck erreicht, der durch die Waagerechte b im Diagramm
angegeben ist. ergibt sich eine labile Zwischenphase B, während der Kugelhahn häufig geöffnet
und geschlossen wird. Hierbei kommt es praktisch zu keinen Dampfverlusten aus den eingangs angegebenen
Gründen.
An die Phase ß schließt sich die eigentliche Härtephase
Can, in der es nur noch gelegentlich zur Kondensatableitung
bei geöffnetem Kugelhahn 11 kommt. Kondensat entsteht in dieser Phase, nämlich praktisch nur
durch die unvermeidlichen Isolationsmängel. Schließlich fällt der Druck im Bereich D wieder auf null ab, wenn
die Härtung beendet ist und der Härtekessel entleert werden sol!.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Einrichtung zur Ableitung von Kondensat aus geschlossenen und mit einer Dampfzuleitung versehenen
Härtekesseln für die Kalksandsteinfabrikation mit Hilfe eines in eine Kondensatableitung eingebauten
Absperrorganes, dessen Verschluß mit Hilfe einer Steuerung in seine Offen- oder Geschlossenstellung
verbracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensatableitung (9) eine
Verzweigung (7) aufweist, an der eine aus dem unteren Teil eines Meßgefäßes (5) abgehende Kondensatleitung
(6) endet und vor der ein weiterer Zweig (10) ausgeht, in den das Absperrorgan (It) eingebaut
ist, und daß in dem unter Druck stehenden Meßgefäß (5) der Kondensatspiegel in an sich bekannter
Weise zur Erzeugung von Steuerimpulsen fCr die Offen- oder die Geschlossenstellung des Abspeirorganes(ll)rticnt
2. Einrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Meßgefäß an die Dampfzuleitung (2) des Behälters (1) mit Hilfe einer im oberen Teil
des Meßgefäßes mündenden Zweigleitung (4) angeschlossen ist.
3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen elektrischen Niveautester
(21) und ein pneumatisch gesteuertes Absperrorgan (11,12).
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrorgan (11)
als Kugelhahn ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19772735284 DE2735284C2 (de) | 1977-08-05 | 1977-08-05 | Einrichtung zur Ableitung von Kondensat aus geschlossenen und mit einer Dampfzuleitung versehenen Härtekesseln für die Kalksandsteinfabrikation |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19772735284 DE2735284C2 (de) | 1977-08-05 | 1977-08-05 | Einrichtung zur Ableitung von Kondensat aus geschlossenen und mit einer Dampfzuleitung versehenen Härtekesseln für die Kalksandsteinfabrikation |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2735284A1 DE2735284A1 (de) | 1979-02-22 |
DE2735284C2 true DE2735284C2 (de) | 1984-05-24 |
Family
ID=6015679
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19772735284 Expired DE2735284C2 (de) | 1977-08-05 | 1977-08-05 | Einrichtung zur Ableitung von Kondensat aus geschlossenen und mit einer Dampfzuleitung versehenen Härtekesseln für die Kalksandsteinfabrikation |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2735284C2 (de) |
Family Cites Families (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE639933C (de) * | 1936-12-16 | Johannes Schwedland | Elektrischer Wasserstandsanzeiger fuer Dampfkessel | |
DE1930426U (de) * | 1965-11-03 | 1966-01-05 | August Graeber | Kondenstopf. |
US3905385A (en) * | 1974-04-29 | 1975-09-16 | Edwin Laurence Green | Steam trap |
-
1977
- 1977-08-05 DE DE19772735284 patent/DE2735284C2/de not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE2735284A1 (de) | 1979-02-22 |
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Legal Events
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8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
D2 | Grant after examination | ||
8363 | Opposition against the patent | ||
8363 | Opposition against the patent | ||
8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |