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Einheitspreis-Voreinstellwerk.
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Die Erfindung betrifft ein Einheitspreis-Voreinstellwerk, mittels
welchem vorgegebene Einheitspreise für eine Anzahl von elektronischen Registrierkassen
voreinstellbar sind.
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Wenn in einer Registrierkasse die Verkaufsvorgänge registriert werden
sollen, ist es sehr mühselig und kann es leicht zu Fehlern führen1 wenn nacheinander
für jeden Vorgang eine Betragtaste, eine Multiplikatortaste und eine Mengentaste
sowie schließlich
eine Artikeltaste gedrückt werden müssen, wenn
mehrere Artikel verkauft wurden. Bei einer Registrierkasse, welche einen Einheitspreis-Speicher
aufweist, ist es daher allgemein üblich, für jeden Artikel einen Einheitspreis voreinzustellen,
sodaß eine Registrierung möglich ist, indem lediglich eine dem verkauften Artikel
entsprechende Artikeltaste gedrückt wird. Hierbei wird das Voreinstellen des Einheitspreises
für jeden Artikel in der Weise durchgeführt, daß eine Betragtaste und anschließend
eine Artikeltaste gedrückt werden. Die einmal voreingestellten Daten werden im Speicher
gespeichert, bis sie absichtlich gelöscht werden. Bei Artikeln, welche wie beispielsweise
Arzneimittel geringen Preisschwankungen unterliegen, läßt sich der einmal voreingestellte
Einheitspreis für eine lange Zeit hindurch verwenden. Bei Artikeln, welche wie beispielsweise
verderuliche Nahrungsmittel infolge der schwankenden Anlieferung täglich im Einheitspreis
schwanken können, ist es jedoch leider erforderlich, täglich die Einheitspreise
voreinzustellen und sie jeden Tag vor Öffnung des Geschäftes in die Registrierkasse
einzugeben, was naturgemäß die zum Voreinstellen der Einheitspreise benötigte Zeit
unvermeidbar verlängert. Abgesehen davon gibt es noch eine ganze Reihe von Faktoren,
welche Preisschwankungen hervorrufen können. So kann es beispielsweise erforderlich
sein, den Einheitspreis zu verändern oder herabzusetzen, wenn Artikel entsprechend
dem Entschluß der Zweigstelle zusätzlich zu den Weisungen der Hauptgeschäftsstelle
(oder der Kontrollstelle) angekauft werden, wenn Artikel als Sonderangebot mit Abzug
oder zu einem anziehenden Preis verkauft werden, wenn unverkauft gebliebene Artikel
mit Abzug verkauft werden sollen, wenn der reduzierte Preis wieder auf die ursprüngliche
Höhe angehoben
wird und wenn die Zweigstelle selbst es als erforderlich
ansieht, einen strategischen Preis einzusetzen, um mit anderen Verkäufern im gleichen
Verkaufs- oder Handelsbezirk konkurrieren zu können.
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Infolgedessen ist die Frequenz der Voreinstellung von Einheitspreisen
sehr hoch und entsprechend steigen auch die Möglichkeiten, falsche Daten einzugeben
und zeitraubende Überprüfungen durchführen zu müssen.
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Es gibt außerdem ein System, bei welchem jede Registrierkasse an einen
Computer angeschlossen ist, welcher im Kontrollzentrum aufgestellt ist, sodaß der
Vorgang der Voreinstellung der Einheitspreise für jede Registrierkasse entfallen
kann. Eine derartige Einrichtung wird zwangsläufig sehr platz- und kostenaufwendig.
Außerdem lassen sich mit einem derartigen System keine derart geringfügigen Vorgänge
durchftkjren, wie das Einstellen von Einheitspreisen für jede einzelne Registrierkasse
einer jeden Zweigstelle oder einer jeden Werkstatt, sodaß die Einheitspreise für
die Artikel, welche Preisschwankungen unterliegen können, durch Betätigung der Tastatur
einer jeden einzelnen Registrierkasse voreingestellt werden müssen.
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Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, ein Einheitspreis-Voreinstellwerk
zu schaffen, bei welchem das Einstellen der Einheitspreise über jede elektronische
Registrierkasse, welche unabhängig voneinander installiert sind, für jeden Artikel
durch einen einzigen Vorgang der Einstellung des Einheitspreises durchgeführt werden
kann. Dabei soll jede Registrierkasse unabhängig die Einstellung eines Einheitspreises
vornehmen können, wenn ein Vorgang für jeden Artikel entsprechend dem Inhalt der
Ware nicht ausreicht. Des weiteren soll ein derartiges Voreinstellwerk
entsprechend
dem Ausmaß der Veränderung des Artikelpreises unter fortlaufender Voreinstellung
und fließender Voreinstellung wählen können. Außerdem soll bei einem derartigen
Werk der größte Teil der verwendeten elektronischen Register möglichst preiswert
ausführbar sein und es sollen Speicherkassetten verwendbar sein, und zwar nicht
nur für die Voreinstellung der Einheitspreise, sondern auch für die Summierung der
Verkaufsvorgänge.
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Gekennzeichnet ist ein erfindungsgemäßes Einheitspreis-Voreinstellwerk
im wesentlichen dadurch, daß es mehrere Speicherkassetten zur Speicherung der Einheitspreise
einer Anzahl von Artikelarten entsprechend Artikel-Coden aufweist, ferner ein Schreibteil
zum Eintragen der Artikel-Einheitspreise in die Speicherkassetten und eine Anzahl
von Registrierkassen zum Ablesen der Artikel-Einheitspreise entsprechend vorgewählten
Artikel-Coden nach erfolgten Einschieben der Speicherkassetten in die Registrierkassen
sowie zum Registrieren der Artikel-Einheitspreise.
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Weitere Merkmale und Besonderheiten der Erfindung ergeben sich aus
der nachfolgenden detaillierten Beschreibung einiger bevorzugter Ausführungsbeispiele
anhand der beiliegenden Zeichnungen; es zeigt Fig.1 ein Blockschaltbild einer Schreibeinrichtung
gemäß einem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung; Fig.2 eine Draufsicht
auf die Tastatur der Vorrichtung gemäß Fig.1;
Fig.3 ein Blockschaltbild
des Anschlusses einer Speicherkassette an eine elektronische Registrierkasse; Fig.4
eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen elektronischen Registrierkasse;
Fig.5 ein Blockschaltbild einer Schreibeinrichtung gemäß einem zweiten bevorzugten
Ausführungsbeispiel der Erfindung; Fig.6 eine perspektivische Darstellung einer
elektronischen Registrierkasse mit Schreibfunktion; Fig.7 ein Blockschaltbild eines
dritten Ausführungsbeispiels der Erfindung; Fig.8 eine perspektivische Darstellung
eines vierten bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung; Fig.9 ein Blockschaltbild
des Ausführungsbeispiels gemäß Fig.8; Fig.10 eine erläuternde Darstellung des Inhaltes
einer erfindungsgemäßen Speicherkassette; und Fig.11 eine erläuternde Ansicht des
Inhaltes eines erfindungsgemäßen Totalspeichers.
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Wie Fig.1 zeigt, sind bei dem ersten Ausfllhrungsbeispiel der Erfindung
mehrere Speicherkassetten la, lb, lc, ... in an eine
Einheitspreis-Schreibeinrichtung
2 angeschlossen. Jede dieser Speicherkassetten la, lb, ... in besteht aus einem
Steuerteil (Controller) 3, einem damit verbundenen Speicher 4, einem die beiden
Teile 3 und 4 enthaltenden Gehäuse 5 und einem mit dem Steuerteil 3 verbundenen,
am einen Ende des Kassettengeiiäuses 5 angeordneten Anschluß 6. Der Speicher 4 besteht
aus an sich allgemein bekannten Teilen, wie beispielsweise einem Magnetband, einer
Magnetfolie, einem IC-Speicher, einem Plattenspeicher oder dergleichen. Die Schreibeinrichtung
2 enthält in ihrem Gehäuse 7 eine zentrale Datenverarbeitungseinheit (CPU) 8, ein
Programm 9 und einen Anschlußkreis (interface circuit) 10, welcher mit CPU 8 verbunden
ist, sowie zusätzlich eine auf dem Gehäuse 8 angeordnete Tastatur 11. Diese Tastatur
11 ist auch mit CPU 8 verbunden und ist im einzelnen in Fig.2 dargestellt. Der Anschlußkreis
10 ist mit mehreren Anschlüssen 12 verbunden, an welche die vorgenannten Anschlüsse
6 jeweils angeschlossen werden Bei Inbetriebnahme wird ein Einheitspreis-Einstellschloß
13 der Tastatur 11 mit einem nicht dargestellten Voreinstellschlüssel in die Position
W gebracht. Dann werden nacheinander eine Betragtaste 14 und eine Artikeltaste 15
zur Einstellung des Artikel-Code für jeden Artikel gedrückt. Dadurch werden in jedem
Speicher 4 durch den Controller 3 einer jeden Speicherkassette la, lb, in die gleichen
Daten eingetragen. Auf diese Weise werden ohne Schwierigkeiten die Einheitspreise
in eine Anzahl dieser Speicher kassetten la, lb, ... in eingetragen.
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Alsdann werden die Anschlüsse 6 der einzelnen Speicherkassetten la,
lb, ... in von den entsprechenden Anschlüssen 12 der Schreibeinrichtung
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getrennt und jeweils mit jeder der elektronischen Registrierkassen 16 gemäß Fig.3
verbunden. Wie Fig.3 zeigt, besitzt die elektronische Registrierkasse 16 eine CPU
17, an welche ein Druckerteil 1, ein Aussteller 19, ein Anzeigeteil 20, eine Tastatur
21 und ein Anschlußkreis 22 angeschlossen sind.
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Der Anschlußkreis 22 ist außerdem mit einem Anschluß 23 verbunden,
an welchen der Anschluß 6 einer jeden Speicherkassette la, lb, ... In, angeschlossen
werden soll. Der Anschluß 23 ist am Boden eines an der Oberseite der Registrierkasse
16 ausgebildeten Behälters mit einem Einschubschlitz eingebaut. Die beiden Anschlüsse
6 und 23 können daher ohne weiteres miteinander verbunden werden, wenn eine der
Speicherkassetten in diesen Einschubschlitz 24 eingeschoben wird. Hierdurch speichert
jede Registrierkasse 16 Einheitspreise, wenn sie auch keinen Einheitspreis-Speicher
von sich aus besitzt. Außerdem kann auf diese Weise in jeder Registrierkasse 16
der Einheitspreis gespeichert werden, indem lediglich eine Speicherkassette la,
lb, ... oder in eingeschoben wird. Dementsprechend kann die Voreinstellung eines
Einheitspreises in jeder Registrierkasse 16 sehr schnell und ohne Schwierigkeiten
durchgerührt werden, ohne daß Fehler auftreten, selbst wenn die Frequenz sehr hoch
ist. Wenn in diesem Zustand eine Artikeltaste 25 der Tastatur 21 der elektronischen
Registrierkasse jedesmal gedrückt wird, wenn ein Artikel verkauft wird, so werden
die Verkaufsvorgänge in der Registrierkasse 16 registriert und die Resultate werden
im Anzeigeteil 20 angezeigt und gleichzeitig auf einer Quittung 26 im Druckerteil
18 gedruckt. Die Quittung 26 wird von einer Quittungsausgabe 27 ausgegeben. Wenn
mehrere Artikel der gleichen Art verkauft worden sind, wird die Artikeltaste 25
entsprechend
der Anzahl der verkauften Artikel mehrmals gedrückt
oder, wenn die Anzahl der verkauften Artikel sehr groß ist, wird zunächst die Artikeltaste
25 der Registrierkasse 16 gedrückt und dann die Multiplikationstaste der Funktionstasten
28 sowie eine Registriertaste 29, wodurch der Verkaursvorgang entsprechend dem Einheitspreis
x verkaufte Menge" registriert wird.
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An der Seite der Registrierkasse 16 können mehrere Anschlüsse 23 vorgesehen
werden. Dies ist besonders nützlich, um der Zunahme der Anzahl von Artikel-Klassifizierungscoden
gewachsen zu sein, wodurch zusätzlich Einheitspreise entsprechend den Artikelarten
oder fUr zwei Kategorien von Artikeln voreingestellt werden können.
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Falls die Registrierkasse 16 mit einer Einheitspreis-Speichereinrichtung
versehen ist, können die Einheitspreise von Artikeln, welche keinen Preisschwankungen
unterliegen, oder von speziellen Artikeln im Einheitspreis-Speicher der Registrierkasse
16 selbst voreingestellt werden, und Einheitspreise von anderen Artikeln als den
vorgenannten können durch Verwendung der Speicherkassetten la, lb, ... in voreingestellt
werden.
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Das zweite bevorzugte Ausführungsbeispiel der Erfindung soll nachstehend
anhand der Figuren 2, 5 und 6 im einzelnen erläutert werden. Dabei enthält die eigentliche
elektronische Registrierkasse 30 eine zentrale Datenverarbeitungseinheit (CPU) 31,
mit welcher ein Druckerteil 32, ein Aussteller 33, ein Anschlußkreis 34 und ein
Anzeigeteil 35 verbunden sind, während außerdem an der Oberseite eine Tastatur 36
vorgesehen ist, welche ebenfalls
mit der CPU 31 verbunden ist.
Die Tastatur 36 besitzt Betragtasten 38, Artikeltasten 39 und weitere Funktionstasten
40.
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Oben auf der eigentlichen Registrierkasse 30 sind mehrere Einschubschlitze
41 mit rechteckigem Querschnitt ausgebildet, deren jeder am Boden einen Anschluß
42 besitzt, mit welchem der Anschlußkreis 34 verbunden ist. Außerdem weist die Registrierkasse
30 einen schubrachartigen Einschub für Bargeld 43 und ein Quittungs-Ausgabeteil
45 zur Ausgabe einer Quittung 44 auf, welche im Druckerteil 32 gedruckt wurde.
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Eine Speicherkassette 46 besteht aus einem Kassettengehäuse 47, welches
in den Einschubschlitz 41 der Registrierkasse 30 eingeschoben wird, ein im Gehäuse
47 angeordnetes Steuerteil (controller) 48 und einen damit verbundenen und ebenfalls
im Gehäuse 47 enthaltenen Speicher 49. Dieser Speicher 49 besteht aus an sich allgemein
bekannten Teilen wie einem Magnetband, einer Magnetfolie, einem IC-Speicher oder
einem Plattenspeicher. Mit dem Steuergerät 48 ist ein Anschluß 50 verbunden, welcher
mit irgendeinem der Anschlüsse 42 verbunden werden soll, und ein Anschluß 53, welcher
mit irgendeinem der Anschlüsse 52 eines Voreinstellers 51 verbindbar ist. Selbstverständlich
können die Anschlüsse 50 und 53 allgemein verwendet werden. Der Voreinsteller 41
wird verwendet, um den Einheitspreis eines jeden Artikels in die Speicherkassette
46 einzugeben. Er besitzt eine Tastatur 54, eine damit verbundene zentrale Datenverarbeitungseinheit
(CPU) 55, ein mit der CPU 55 verbundenes Programm und einen ebenfalls mit der CPU
55 verbundenen Anschlußkreis 57. Mit diesem Anschlußkreis 57 sind mehrere der vorgenannten
Anschlüsse 52 verbunden. Die Tastatur 54 des Voreinstellers 51 weist Betrags~ tasten
14, Artikeltasten 15, Einheitspreis-Einstelltasten 13 usw.
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auf.
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Bei dieser Konstruktion laufen die einzelnen Vorgänge folgendermaßen
ab: Zunächst werden die Anschlüsse 53 einer Anzahl von Speicherkassetten 56 jeweils
mit den Anschlüssen 52 des Voreinstellers 51 verbunden. Alsdann wird das Einheitspreis-Einstellschloß
13 mittels eines nicht dargestellten Voreinstell-Schlüssels in Position W gebracht.
Dann werden nacheinander für jeden Artikel die Betragtaste 14 und die Artikeltaste
15 entsprechend der Einstellung des Artikel-Code gedrückt. Dadurch wird der Einheitspreis
eines jeden Artikels gleichzeitig in den Speichern 49 der verschiedenen Speicherkassetten
46 voreingestellt. Dann wird der Anschluß 53 vom Anschluß 52 getrennt und mit dem
Anschluß 42 einer jeden Registrierkasse 30 verbunden, zu welchem ZwecK lediglich
die Speicherkassette 56 in den Einschubschlitz 41 eingeschoben wird. Alsdann wird
zur Registrierung der Verkaufsvorgänge die Artikeltaste 39 der eigentlichen Registrierkasse
30 gedrückt. Wenn mehrere Artikel der gleichen Art verkauft wurden, wird die Artikeltaste
entsprechend der Anzahl verkaufter Artikel mehrmals gedrückt, wodurch der Betrag
gleich dem Einheitspreis x verkaufte Menge" registriert wird. Das Resultat der Registrierung
wird am Anzeigeteil 35 angezeigt und gleichzeitig wird vom Quittungs-Ausgabeteil
45 die Quittung 44 ausgegeben.
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Wie bereits erwähnt, kann der Voreinsteller 51 einen Einheitspreis
gleichzeitig in eine Anzahl von Speicherkassetten 46 eingeben. Wenn diese Speicherkassette
46 in den Aufnahmeschlitz 41 der eigentlichen Registrierkasse 30 eingeschoben wird,
erhält
diese RegistrierKasse 30 eine Einheitspreis-Speicherrunktion,
selbst wenn sie keinen eigenen Einheitspreis-Speicher besitzt.
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Wenn die Registrierkasse mehrere Anschlüsse 42 aufweist, werden die
Artikel in solche, welche täglichen Preisschwankungen unterliegen, wie beispielsweise
verderbliche Nahrungsmittel, und solche Artikel, welche preisstabil sind, wie beispielsweise
Medikamente, unterteilt, und die Einheitspreise dieser Gruppen werden jeweils in
getrennten Speicherkassetten voreingestellt.
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Infolgedessen braucht lediglich die Speicherkassette 46 eingesetzt
zu werden, welche der Artikelgruppe entspricht, die Preisschwankungen unterworfen
ist, sodaß der Vorgang der Voreinstellung der Einheitspreise weiterhin beschleunigt
wird. Wenn vielerlei Arten von Artikeln vorhanden sind, wird der Einheitspreis zweckmäßigerweise
gruppenweise voreingestellt, wie beispielsweise für Fleisch, Fisch, Gemüse usw.
Der Speicher 49 besitzt außerdem allgemein bekannte Teile, wie ein Magnetband, eine
Magnetfolie, einen IC-Speicher oder einen Plattenspeicher, sodaß die Speicherkassette
46 sehr einfach aufgebaut werden kann und lediglich Anschlüsse an der Registrierseite
aufzuweisen braucht. Die eigentliche Registrierkasse 30 kann geringe Abmessungen
haben, da der Speicher als Kassette ausgebildet ist.
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Die Speicherkassette 46 kann zum Voreinstellen von Einheitspreisen
in der Registrierkasse wie vorbeschrieben verwendet werden, sie kann jedoch auch
verwendet werden, um die täglichen Verkaufsdaten zu summieren.
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Ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung soll nachstehend anhand
der Figur 7 im einzelnen erläutert werden, wobei den
vorbeschriebenen
Ausführungsbeispielen entsprechende Teile gleiche Bezugszeichen erhalten und hier
nicht nochmals erläutert werden sollen.
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Bei diesem Ausführungsbeispiel ist mit der eigentlichen Registrierkasse
30 mit einem Einheitspreis-Speicher 58 eine Speicherkassette 46 verbunden. Die Voreinstellung
der Einheitspreise läßt sich durch Drücken der Betragtasten 38 der Registrierkasse
30 und dann durch Drücken der Artikeltaste 39 erreichen. Dementsprechend werden
zweckmäßigerweise die Einheitspreise lediglich der Artikel in dem eingebauten Einheitspreis-Speicher
58 voreingestellt, welche preisstabil sind, während die Einheitspreise der anderen
Artikel durch Verwendung der Speicherkassette 46 eingestellt werden. Da die Voreinstell-Funktion
auch an der Registrierseite vorhanden ist, können die in der Speicherkassette 46,
welche in den Einschubschlitz 41 eingeschoben ist, gespeichert ten Daten durch Betätigung
der Betragtasten 38 und der Artikeltasten 49 umgeschrieben werden.
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Ein viertes Ausführungsbeispiel der Erfindung soll nachstehend anhand
der Figuren 8 bis 11 im einzelnen erläutert werden. Hier sind mehrere Speicherkassetten
Ni, N2, ... Nn mit einer elektronisohen Registrierkasse 59 verbunden, welche einen
Einheitspreis-Voreinstellmechanismus aufweist. Diese Registrierkasse 59 besitzt
eine CPU 62 zur Steuerung eines Einstellprogramm-Lesespeichers 60 (ROM) und eines
Totalprogramm-Lesespeichers 61 (ROM). Die CPU 62 weist hierbei einen Randomspeicher
(RAM) auf, um kurzzeitig die Resultate der Registrierung und Bedienung zu speichern.
Außerdem weist die Registrierkasse 59 noch einen
Totalspeicher
63, eine Tastatur 64, ein Wiedergabeteil 65, einen Drucker 66 und ein Steuerteil-Total
67 (CMT) auf. Außerdem sind an der Oberseite 68 der eigentlichen Registrierkasse
59 Einschubschlitze 69 für die Speicherkassetten N1, N2, ... Nn vorgesehen.
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An der Unterseite dieser Einschubschlitze 69 ist jeweils ein Anschluß
70 vorgesehen, um die CPU 62 mit den Speicherkassetten N1, N2, N Nn zu verbinden.
Wenn ein Kontrollschlüssel 71 in der Tastatur 64 auf SET gestellt wird, wird der
Zustand der Anschlüsse in jeder Speicherkassette N1, N2, ... Nn gemessen.
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Wenn dieser Zustand der Anschlüsse nicht einwandfrei ist, wird ein
Signal No erzeugt, wodurch die Fehlerlampe 72 des Anzeigeteiles 65 eingeschaltet
wird und dadurch ein Warnsignal abgibt.
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In diesem Fall wird der Kontrollschlüssel 71 erneut in OFF gedreht
und die Speicherkassetten N1, N2, ... Nn herausgenommen und erneut eingesetzt, woraufhin
der Kontrollschlüssel 71 wieder in SET gedreht wird. Bei einwandfreien Anschlüssen
der Speicherkassetten N2, N2, ... Nn wird das Signal YES erzeugt. Alsdann wird festgestellt,
ob der Modus auf SET oder auf TOTAL steht. Bei SET wird ein Signal YES erzeugt,
um das Einstellprogramm einzustellen. Dieser Zustand läßt sich an der Einstelllampe
73 des Anzeigeteiles 65 erkennen. Somit wird jede der Speicherkassetten N1, N2,
... Nn mit der Einstellprogramm-Schaltung verbunden. Wenn eine Voreinstell-Löschtaste
74 in der Tastatur 64 gedrückt wird, wird der gesamte Inhalt des Einheitspreis-Einstellteiles
A gelöscht. Wenn die Mengentaste 75 der Tastatur 64 gedrückt wird, werden die Registrierungsresultate
am Anzeigeteil 65 angegeben. Wenn eine Abteilungstaste 76 der Tastatur 64 gedrückt
wird, wird der Einheitspreis des Artikels im Einheitspreis-Einstellteil A einer
jeden Speicherkassette N1,
N2, ... Nn eingetragen, und der Code
und der Einheitspreis des Artikels werden am Anzeigteil 75 angegeben und vom Drucker
76 gedruckt. Der Vorgang des Drückens der Mengentaste 75 und der Abteilungstaste
76 wird für jeden Artikel wiederholt ausgeführt.
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Auf diese Weise werden die Einheitspreise der Artikel im Einheitspreis-Einstellteil
A einer jeden Speicherkassette N1, N2, ... Nn in der Reihenfolge der Adressen voreingestellt.
Nach Schluß des Einstellvorganges wird eine 'pr"-Taste der Tastatur 64 gedrückt,
sodaß der Drucker 66 das Wort END drucken kann, um eine Quittung 78 abzugeben. Alsdann
wird der Kontrolischlüssel 71 in OFF gedreht, um das Einstellprogramm zu beenden.
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Auf diese Weise läßt sich der Einheitspreis für jeden Artikel gleichzeitig
in einer Anzahl von Speicherkassetten N1, N2, ... Nn durch einen einzigen Arbeitsgang
voreinstellen. Wenn die Speicherkassetten N1, N2, ... Nn mit den CPU einer jeden
Registrierkasse verbunden werden, läßt sich das mühselige Voreinstellen der Einheitspreise
für jede Registrierkasse ausschalten. Außerdem kann Jede Registrierkasse eine Einheitspreis-Speicherfunktion
erhalten, obwohl sie keinen Voreinstellmechanismus und keinen Einheitspreis-Speichermechanismus
aufweist, indem lediglich die Speicherkassetten N1, N2, ... Nn mit der Registrierkasse
verbunden werden. In jeder Registrierkasse wird daher der Artikel-Einheitspreis
von den Speicherkassetten N1, N2, ... Nn abgelesen, um die Verkaursvorgänge lediglich
durch Drücken des Artikel-Code zu registrieren, wenn ein oder mehrere Artikel verkauft
werden.
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In diesem Fall wird die Menge der verkauften Artikel und der Verkaufsvorgänge
in die Speicherkassetten N1, N2, ... Nn entsprechend den Abteilungen oder Adressen
eingetragen. Daher
unterscheiden sich die Verkaufsdaten, welche
in den Verkaufsvorgangs-Totalteilen B der jeweiligen Speicherkassetten N1, N2, ...
Nn eingetragen sind, voneinander. Während des Registriervorganges in jeder Registrierkasse
wird die Gesamtsumme der Verkaufsvorgänge, die Gesamtsumme der Barverkaufsvorgänge,
die Gesamtsumme der Verkäufe, die Gesamtsumme der Korrekturen usw.
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entsprechend den Transaktionen oder Verkäufern gelegentlich berechnet.
In diesem Fall werden die Gesamtdaten im Verkaufsvorgang-Totalteil B einer jeden
Speicherkassette N1, N2, ...
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in der Reihenfolge der Adressen durch Adressenbezeichnungen eingetragen.
Die Summen der Verkaufsvorgänge in jeder Registrierkasse werden folgendermaßen erhalten:
Die Speicherkasseten N1, N2, ... Nn werden von jeder elektronischen Registrierkasse
59 abgenommen und alsdann mit dem Anschluß 70 der elektronischen Registrierkasse
59 wie bei dem vorbeschriebenen "SET"-Programm verbunden. Alsdann wird der Kontrollschlüssel
71 auf TOTAL gedreht. Bei einwandfreien Anschlüssen einer jeden Speicherkassette
wird festgestellt, ob der Modus auf SET liegt. Wenn das Signal No lautet, wird das
Totalprogramm eingestellt. Mit anderen Worten, die Speicherkassetten N1, N2, ...N2,
Nn werden mit der Total-Programmschaltung verbunden. Dadurch leuchtet die Total-Lampe
79 des Anzeigeteiles 65 auf. Alsdann wird die Summentaste gedrückt, um die Daten
im Totalspeicher 63 zu löschen. Dann erfolgen nachstehende Zuweisungen: Speicherkassette
N = 1 Adresse = 0.
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Gleichzeitig wird der Inhalt Y der Adresse 0 vom Gesamtspeicher 63
abgelesen. Der Wert von Y ist 0 unmittelbar nach Löschung des Gesamtspeichers 63.
Alsdann werden die Verkaufsdaten X der Adresse 0 der Speicherkassette N1 abgelesen.
Alsdann wird die Summe von X und Y im Verkaufsvorgangs-Totalabschnitt M des Totalspeichers
63 für die Adresse 0 eingetragen. Mit anderen Worten, die Verkaufsdaten für den
Artikel der Adresse 0 der Speicherkassette N1 werden in den Gesamtspeicher 63 eingetragen.
Gleichzeitig wird die Indexzahl der Speicherkassette N festgestellt.
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Bis die Indexzahl n erreicht, wird der vorhergehenden Indexzahl durch
das bereits erwähnte Signal ~No" 1 hinzugefügt. Dadurch werden die Verkaufsdaten
für jede Speicherkassette N1, N2, ... Nn der Adresse 0 nacheinander der Summe Z
hinzugefügt, welche im Gesamtspeicher 63 eingetragen ist. Wenn die Indexzahl der
Speicherkassette N mit n festgestellt wird, wird ein Signal YES erzeugt und dadurch
der Wert von Z im Anzeigeteil 65 angezeigt und gleichzeitig vom Drucker 66 gedruckt.
Dadurch wird die Summe der Verkaufsdaten in jeder Speicherkassette N1, N2, ... Nn
für Jede Adresse berechnet. Wenn die Adressenzahl nicht endgültig ist, wird der
vorhergehenden Adressenzahl die Zahl 1 hinzugefügt.
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Wenn festgestellt wird, daß die Adressenzahl endgültig ist, wird das
Signal YES erzeugt und dadurch der Inhalt des Totalspeichers 63 aufaddiert und dann
einem CMT 67 übertragen. Dabei leuchtet die CMT-Lampe 80 des Anzeigeteiles 65 auf.
Dann werden alle im Verkaufsvorgangs-Totalteil B einer jeden Speicherkassette N1,
N2, ... Nn eingetragenen Daten gelöscht und der Kontrollschlüssel 71 auf OFF gedreht,
um das Totalprogramm zurückzustellen oder zu beenden.
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Wie bereits erwähnt, werden die in jeder elektronischen Registrierkasse
registrierten Verkaufsdaten auf die Speicherkassetten N1, N2, ... Nn übertragen
und die Verkauf sdaten in den Speicherkassetten N1, N2, ... Nn werden sehr schnell
und ohne Schwierigkeiten zusammengezählt. In einem Teil des Abschnittes für die
Adresseneingabe kann ein Teil für die Eingabe der Verkaufsdaten pro Artikel vorgesehen
werden, und zwar für den Eingang der Gesamtdaten pro Transaktion und für den Eingang
der Gesamtdaten der Verkäufer. Auf diese Weise können die Daten genau überprüft
werden.
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Nachstehende Ablaufdiagramme für den Einheitspreis-Lesevorgang bzw.
für den Einheitspreis-Einstell- und Verkaufssummierungsvorgang sollen das Verständnis
vorstehender Darlegungen erleichtern.
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Ablaufdiagramm für den Einheitspreis-Lesevorgang
Ablaufdiagramm der Vorgänge beim Einstellen der Einheitspreise
und beim Summieren der Verkäufe.
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L e e r s e i t e