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DE2723809A1 - Verfahren zur messung von stroemungsgeschwindigkeiten - Google Patents

Verfahren zur messung von stroemungsgeschwindigkeiten

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Publication number
DE2723809A1
DE2723809A1 DE19772723809 DE2723809A DE2723809A1 DE 2723809 A1 DE2723809 A1 DE 2723809A1 DE 19772723809 DE19772723809 DE 19772723809 DE 2723809 A DE2723809 A DE 2723809A DE 2723809 A1 DE2723809 A1 DE 2723809A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulse
time
heat
flow velocity
flow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19772723809
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Juffa
Walter Dr Uerdingen
Georg Dipl Ing Wawra
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Publication of DE2723809A1 publication Critical patent/DE2723809A1/de
Priority to US05/896,825 priority Critical patent/US4228683A/en
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/704Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow using marked regions or existing inhomogeneities within the fluid stream, e.g. statistically occurring variations in a fluid parameter
    • G01F1/7044Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow using marked regions or existing inhomogeneities within the fluid stream, e.g. statistically occurring variations in a fluid parameter using thermal tracers
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P5/00Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft
    • G01P5/10Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft by measuring thermal variables
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P5/00Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft
    • G01P5/18Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft by measuring the time taken to traverse a fixed distance

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

  • Verfahren zur Messung von Strömungsgeschwindigkeiten
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Messung der Strömungsgeschwindigkeit einer kontinuierlich oder diskontinuierlich strömenden Flüssigkeit in einer Rohrleitung, bei dem ein Wärmeimpuls in die Strömung injiziert wird und die Laufzeit des resultierenden Wärmepfropfens digital gemessen wird. Die gemessene Laufzeit wird sodann zwischengespeichert und durch Code-Wandler in eine der Strömungsgeschwindigkeit proportionale elektrische Spannung umgewandelt. Dieses Meßverrahrenwird bei dem Dosierverfahren von Mehrkomponentenflüssigsystemen gemäß DT-OS 2 527 378 zugrunde gelegt. Da die Mischungsverhältnisse von Mehrkomponentensystemen häufig kritisch sind, ist eine Verbesserung der Meßgenauigkeit wünschenswert. Die hohe Meßgenauigkeit soll auch bei intermittierendem Betrieb, d.h. auch im Falle einer diskontinuierlichen Strömung erhalten bleiben. Bei kurzzeitigem Betrieb, z.B. bei Mengenstrommessungen in automatischen Spritzanlagen, steht für den Meßvorgang nur die relativ kurze Strömungsdauer zur Verfügung. Aus die sem Grunde ist es erforderlich, die Meßzeit zu verkürzen, ohne daß dabei die Meßgenauigkeit verringert wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs beschriebene Meßvorrichtung hinsichtlich Meßgenauigkeit und Meßzeit unter Berücksichtigung der oben erwähnten Anforderungen zu verbessern.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur Laufzeitmessung am Ort des Nachweises die ansteigende Flanke des Wärmepfropfens diskriminiert wird. Zur Erkennung des Wärmepfropfens wird also die Flanke des Wärmepfropfens ausgenutzt, bei der die Temperatur als Funktion der Zeit ansteigt.
  • Wird die Laufzeit des Wärmepfropfens zwischen dem Ort der Erzeugung und dem Ort des Nachweises gemessen, so kann am Ort der Erzeugung die ansteigende oder abfallende Flanke des den Wärmeimpuls erzeugenden elektrischen Impulses für den Beginn der Zeitmessung herangezogen werden.
  • Eine Weiterentwicklung der Erfindung sieht vor, daß die digitale Zeitmessung nach dem Aufprägen des elektrischen Impulses zu einem Zeitpunkt einsetzt, der um die Aufheizzeit der impulserzeugenden Heizspirale verzögert ist. Auf diese Weise werden Instabilitäten während der Aufheizzeit unterdrückt.
  • Eine weitere Verbesserung besteht darin, daß im Falle einer diskontinuierlichen Strömung der für die Messung benötigte Wärme impuls innerhalb einer vorwählbaren Verzögerungszeit nach dem Einschalten der Strömung getriggert wird. Die Verzögerungszeit wird dabei so gewählt, daß der Wärmeimpuls erst dann injiziert wird, wenn sich die Strömung nach dem Einschalten wieder beruhigt hat.
  • Aufgrund dieser Verbesserung konnte auch bei intermittierendem Betrieb eine Verbesserung der Meßgenauigkeit bis auf 1 % erreicht werden.Von wesentlicher Bedeutung ist dabei, daß diese Verbesserung nicht auf Kosten der Meßzeit geht. Die erforderliche Meßzeit liegt in der Größenordnung einer Sekunde. Die Vorteile der Erfindung sind also darin zu sehen, daß die Meßgenauigkeit bei gleichzeitiger Verkürzung der Meßzeit erhöht wird.
  • Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert.
  • Die Figur zeigt ein Blockschaltbild der Meßanordnung.
  • Die Meßstrecke 1 ist in eine lackführende Leitung 2 eingebaut, die z.B. zu einem Spritzkopf 3 führt. Zur Messung des Mengenstromes wird zentral in die Leitung 2 ein Heizdraht 4 von ca.
  • 1 Ohm Widerstand eingebaut, der aus fünf Windungen Platindraht von 0,25 mm PI und 2 mm Wickeldurchmesser besteht. Dieser Heizdraht wird durch die Entladung eines Kondensators in wenigen Millisekunden aufgeheizt, so daß er seine Wärme an die in der Leitung 2 strömende Flüssigkeit abgeben kann. Die periodische oder auch aperiodische Entladung des Kondensators wird gesteuert durch einen Leistungsverstärker 6, der seinerseits vom Taktgenerator 5 gesteuert wird. Die im Zentrum der strömenden Flüssigkeit erwärmte Teilmenge wird als Wärmepfropfen mit der Strömung fortgeführt. Der Wärmepfropfen erreicht nach einer Laufzeit T den thermoelektrischen Wärmefühler 7. Die Laufzeit T ist dem Abstand zwischen dem Heizdraht und dem Wärmefühler direkt proportional und umgekehrt proportional zur Strömungsgeschwindigkeit. Der Abstand zwischen Heizdraht 4 und Wärmefühler 7 beträgt hier ca. 50 mm. Zur Erzielung höherer Meßgenauigkeiten oder kürzerer Meßzeiten kann der Abstand in einem weiten Bereich variiert werden.
  • Der Wärmefühler 7 ist hier ein Differenzthermoelement mit sehr geringer Ansprechzeit, wodurch sichergestellt wird, daß langsame Anderungen der Grund temperatur der Flüssigkeit keinen Einfluß auf die Messung haben. Andererseits wird der Temperaturanstieg beim Vorbeiströmen des Wärmepfropfens unverzögert erfaßt. Anstelle eines Thermoelementes können im Prinzip auch andere thermoelektrische Ftlhler, z.B. NTC-Widerstände oder Widerstandsthermometer verwendet werden. Die maximale Temperatur am Differenzthermoelement wird hier je nach Strömungsgeschwindigkeit in ca. 20 bis 100 m/s erreicht.
  • Durch einen Zerhackerverstärker 8 mit einer Verstärkung >104 wird die Spannung des Differenzthermoelementes 7 so hoch verstärkt, daß schon ein Temperaturanstieg von 10 C genügt, um den nachgeschalteten Spannungskomparator 9 zu erregen. Der Schwellwert des Komparators 9 wird mit einem Potentiometer 10 so tief eingestellt, daß der steile Temperaturanstieg der Flanke des ankommenden Wärmepfropfens zum Umschalten führt. Demgegenüber besitzt die rückwärtige Flanke des Wärmepfropfens einen flacheren Temperaturgradienten. Sie ist daher, ebenso wie das Temperaturmaximum, weniger gut zur Erkennung des Wärmepfropfens geeignet. Das Differenzthermoelement 7 ist so an den unipolaren Verstärker 8 geschaltet, daß nur bei der ansteigenden Flanke ein Signal auftritt, das zur Meßwertverarbeitung benutzt wird.
  • Die Laufzeit des Wärmepfropfens wird nun derart bestimmt, daß bei der Aufheizung des Heizdrahtes 4 ein bistabiler Multivibrator 11 gesetzt und beim Empfang der ansteigenden Flanke des Wärmepfropfens durch das Differenzthermoelement 7 über den Verstärker 8 und den Komparator 9 wieder rückgesetzt wird. Wegen der Symmetrie und der kurzen Dauer des eingeprägten Wärme impulses spielt es keine Rolle, welche Flanke des Wärme impulses am Ort der Erzeugung für die Laurzeitmessung benutzt wird. Die Setzzeit des bistabilen Multivibrators 11 ist der Laufzeit des Wärmepfropfens proportional. Die Messung der Laufzeit erfolgt digital: Während der Setzzeit des Multivibrators 11 werden über eine Torschaltung 12 Zeittaktimpulse aus einem Impulsgenerator 13 in einen Impulszähler 14 eingezählt. Der Impulszähler 14 wird bei jedem neuen Heizimpuls vom Taktgeber 5 her genullt.
  • Bei der Messung sehr kurzer Laufzeiten (hohe Strömungsgeschwindigkeit und/oder sehr kurze Meßstrecke) ist die Zeitkonstante für die Aufheizung des Heizdrahtes 4 nicht mehr klein gegenüber der Laufzeit. Der hierdurch auftretende Meßfehler kann durch folgende schaltungstechnische Maßnahme beseitigt werden: Die Nullung des Impulszählers 14 erfolgt vom Taktgeber 5 zu einem Zeitpunkt, der um den Betrag der Aufheizzeit der Heizspirale 4 verzögert gegenüber dem Setzimpuls des Multivibrators 11 ist. Dadurch werden diejenigen, in den Impulszähler eingelaufenen Zählimpulse unterdrückt, die während der Aufheizzeit des Heizdrahtes das Gatter 12 durchlaufen.
  • Die während der Setzzeit des Multivibrators 11 in den Impulszähler 14 eingezählten Impulse werden in einem digitalen Zwischenspeicher 15 bis zum nächsten Meßtakt gespeichert. Der Speichertakt wird durch den Taktgeber 5 gesteuert. Die Zwischenspeicherung ist notwendig, um ein kontinuierliches Meßsignal zu liefern.
  • Die Umsetzung der gemessenen Laufzeiten in Mengenströme erfolgt im Code-Wandler 16. Als Code-Wandler wird hier ein an sich bekanntes, sogenanntes ROM-Element (read only memory) benutzt.Die Zählsumme des Impulszählers 14 gibt bei jeder Messung die Adresse an, aus der der Mengenwert aus dem ROM-Baustein gelesen wird.
  • Die Zuordnung von Adresse und Mengenwert erfolgt bei der Programmierung des ROM. Im Normalfall ist die Mengenangabe der Adresse umgekehrt proportional. Jedoch können mit diesem Baustein eventuell erforderliche Eichkorrekturen durch entsprechende Programmierung des ROM und dessen Umschaltung oder Austausch vorgenommen werden. Solche Korrekturen sind z.B. angebracht bei nicht-newtonischen Flüssigkeiten oder bei Anderungen des Strömungsprofiles in der Leitung 2.
  • Zur direkten digitalen Anzeige der Flüssigkeitsmenge pro Zeiteinheit (Mengenstrom) in der Leitung 2 wird der Ausgang des Code-Wandlers 16 (Umsetzer) auf eine Ziffernanzeigeeinheit 17 geschaltet. Zur Analoganzeige und zur Gewinnung eines Signales für Regelzwecke wird das digitale Ausgangssignal des Code-Wandlers 16 durch einen Digitalanalogwandler 18 in eine Analogspannung umgesetzt.
  • Wenn die Laufzeitmeßstrecke 1 mit periodischerTaktfolge des Impulsgebers 5 betrieben wird, wird durch einen retriggerbaren Monovibrator 24 die ordnungsgemäße Funktion der Meßelektronik überwacht. Solange die Flüssigkeit strömt, müssen im Takt der Heizimpulse auch Spannungsimpulse am Komparator 9 ankommen.
  • Durch diese Impulse wird der retriggerbare Monovibrator 24 kontinuierlich gesetzt. Beim Ausfall der Impulsfolge (z.B. durch Störungen im Taktgeber 5, dem Leistungstreiber 6, dem Heizdraht 4, dem Differenzthermoelement 7, dem Verstärker 8 oder dem Komparator 9) wird die Alarmeinrichtung 25 betätigt. Die Überwachung meldet auch den Stillstand der Strömung, da in diesem Falle keine Wärmepfropfen vom Heizdraht 4 zum Thermofühler 7 transportiert werden. Bei gewolltem Strömungsstillstand, z.B. bei intermittierendem Betrieb, wird die Überwachungseinheit 24, 25 während der Stillstandszeit blockiert. Eine weitere Variante der Signalverarbeitung besteht darin, daß statt eines Wärme fühlers mehrere Fühler in Strömungsrichtung hintereinander angeordnet werden.
  • Der vom Heizdraht erzeugte Wärmepfropfen erzeugt dann nacheinander an jedem Wärmefühler einen Meßimpuls. Jeder Wärmefühler spricht auf die ansteigende Flanke des Wärmepfropfens an. Auf diese Weise werden die Laufzeiten zwischen den einzelnen Wärmefühlern gemessen. Da nur der Durchgang der steilen Front des Wärme impulses zur Messung benutzt wird, können die Abstände der Wärmefühler sehr klein gehalten werden. Auf diese Weise läßt sich die Meßzeit auf Werte unter 1 sec herabdrücken.
  • Bei diskontinuierlich strömenden Flüssigkeiten ist die Messung der Strömungsgeschwindigkeit etwas schwieriger. Dieses Problem stellt sich z.B. bei der Spritzlackierung. Von wesentlicher Bedeutung ist dabei, daß der Meßwert möglichst schnell, d.h. unmittelbar nach dem Öffnen des Ventiles am Spritzkopf 3 gebildet wird. Zu diesem Zweck ist der Verschluß 27 an der Spritzkopfdüse 26 mit einem Schalter 28 gekoppelt, der beim Öffnen des Ventiles 27 einen Impuls erzeugt. Es hat sich nun herausgestellt, daß in der Regel unmittelbar nach dem Offnen des Ventiles 27 instabile Strömungsverhältnisse in der Rohrleitung 2 vorherrschen.
  • Hierdurch wird der für die Laufzeitmessung benutzte Wärmepfropfen "verschmiert", was sich ungünstig auf die Meßgenauigkeit auswirkt.
  • Erfahrungsgemäß klingt die Instabilität der Strömung innerhalb weniger Millisekunden nach dem Einschalten wieder ab. Aus diesem Grunde wird der Einschaltimpuls vom Schalter 28 einem einstellbaren Verzögerungsglied 29 zugeleitet. Das Verzögerungsglied 29 ist mit dem Taktgenerator 5 verbunden. Der erste Thermoimpuls wird also erst dann getriggert und in die Strömung injiziert, wenn sich die Strömung in der Leitung 2 wieder beruhigt hat.
  • Auf diese Weise ist auch bei intermittierendem Betrieb, d.h. bei dikontinuierlich strömenden Flüssigkeiten, eine schnelle und genaue Messung möglich. Das neue Meßverfahren hat sich bei Flüssigkeiten mit einer Viskosität von 50 - 2000 Cp in einem Meßbereich von 20 - 1000 cm3/min sehr gut bewährt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: Verfahren zur Messung der Strömungsgeschwindigkeit einer kontinuierlich oder diskontinuierlich strömenden Flüssigkeit in einer Rohrleitung, bei dem ein Wärme impuls in die Strömung injiziert wird und die Laufzeit des resultierenden Wärmepfropfens digital gemessen wird, die gemessene Laufzeit zwischengespeichert und durch Code-Wandler in eine der Strömungsgeschwindigkeit proportionale elektrische Spannung umgewandelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Laufzeitmessung am Ort des Nachweises die ansteigende Flanke des Wärmepfropfens diskriminiert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufzeit des Wärmepfropfens zwischen dem Ort der Erzeugung und dem Ort des Nachweises gemessen wird und am Ort der Erzeugung die ansteigende oder abfallende Flanke des den Wärmeimpuls erzeugenden elektrischen Impulses für den Beginn der Zeitmessung herangezogen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die digitale Zeitmessung nach dem Aufprägen des elektrischen Impulses zu einem Zeitpunkt einsetzt, der um die Aufheizzeit des impulserzeugenden Heizdrahtes verzögert ist.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufzeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Nachweisorten gemessen wird, wobei jeweils die ansteigende Flanke des Wärmepfropfens diskriminiert wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle einer diskontinuierlichen Strömung der Wärme impuls innerhalb einer vorwählbaren Verzögerungszeit nach dem Einschalten der Strömung getriggert wird.
DE19772723809 1975-06-19 1977-05-26 Verfahren zur messung von stroemungsgeschwindigkeiten Pending DE2723809A1 (de)

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US69615376A 1976-06-14 1976-06-14

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