DE2717448C3 - Mitnehmer für Kettenbänder von Kratzförderern, insbesondere des Berg- und Tunnelbaus - Google Patents
Mitnehmer für Kettenbänder von Kratzförderern, insbesondere des Berg- und TunnelbausInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Mitnehmer für Kettenbähder
von Kratzförderern, insbesondere des Berg- und Tunnelbaues, welcher ein mit einem Unterteil verschraubbares
Oberteil aufweist und bei dem sich Ober- und Unterteil umschließen, sowie im Mittelstück angsordnete
Betten für je ein flaches Kettenglied einer Doppelmittelkette aufweisen, wobei die durch einen Mittelsteg
getrennten Betten nebeneinander angeordnete und dnrch einen Steg getrennte Kanäle aufweisen, sowie mit
einer Unterstützung der an die eingebetteten flachen Kettenglieder anschließenden Rundungen senkrechter
Kettenglieder im Ober- und Unterteil versehen sind.
Die Kettenbänder von Kratzförderern werden in zunehmendem Maße statt mit außenliegenden Ketten mit Mittelketten gefahren. Hierbei unterscheidet man Doppelmittelketten, welche mit zwei parallelen und beiderseits der Förderermitte angeordneten Ketten arbeiten von der Mittelkette, die in der Fördermitte läuft Die Förderung mit Mittelketten hat den Vorteil, daß das Kettenband leichter in horizontalen Kurven und Raumkurven läuft Die Doppelmittelkette ist dagegen schwerer in solchen Ku^-ven zu krümmen, hat aber den Vorteil einer relativ größeren Stärke und Sicherheit
Die Kettenbänder von Kratzförderern werden in zunehmendem Maße statt mit außenliegenden Ketten mit Mittelketten gefahren. Hierbei unterscheidet man Doppelmittelketten, welche mit zwei parallelen und beiderseits der Förderermitte angeordneten Ketten arbeiten von der Mittelkette, die in der Fördermitte läuft Die Förderung mit Mittelketten hat den Vorteil, daß das Kettenband leichter in horizontalen Kurven und Raumkurven läuft Die Doppelmittelkette ist dagegen schwerer in solchen Ku^-ven zu krümmen, hat aber den Vorteil einer relativ größeren Stärke und Sicherheit
Zweiteilige Mitnehmer haben gegenüber einteiligen Mitnehmern Vorteile, weil die bei einteiligen Mitnehmern
zur Befestigung des Mitnehmers auf den horizontal liegenden Kettengliedern erforderlichen Bügel entfallen,
die die Kettenglieder einklemmen. Dadurch werden die bei solchen Bügeln unvermeidlichen Schwächungen
der Mitnehmer in der Mitte und damit an den Stellen vermieden, die durch die auf die Mitnehmer wirkenden
Kräfte besonders hoch beansprucht sind. Im übrigen können zweiteilige Mitnehmer für Mittelkette
oder für Doppelmittelketten vorgesehen werden.
Die Unterteilung der Bettungen für die einzuklemmenden Kettenglieder in einem zweiteiligen Mitnehmer
der eingangs bezeichneten Art hat den Vorteil, daß sogenannte Langstrangketten im Kettenband verwendet
werden können. Diese Langstreckenketten machen die bei Kurzstrangketten erforderlichen Kettenschlösser
überflüssig, die nicht nur einen erhöhten Aufwand darstellen, sondern auch häufig die Quelle von Kettenbrüchen
bilden.
Bekannt sind solche zweiteiligen Mitnehmer, welche die eingangs bezeichneten Merkmale aufweisen und für
Doppeimittelketten eingerichtet sind (DE-PS 20 31 927).
Hierbei bemüht man sich, das für die Aufnahme eines flachen Kettengliedes eingerichtete Kettenbett so auszubilden,
daß eine möglichst weitgehende Anlage des Kettengliedes gewährleistet ist. Zu diesem Zweck sind
die Abstützungen der an die eingebetteten flachen Kettenglieder anschließenden Rundungen der senkrechten
Kettenglieder hinter die Stirnseiten des Mittelsteges verlegt.
Bei anderen Mitnehmern sieht man eine allseitige Umschließung des Kettengliedes durch die erwähnten
Kanäle vor. Die Kanäle sind so lang gewählt, daß sie an ihren Enden entsprechend den Ansätzen der Gliedrundüngen
des eingeklemmten flachen Kettengliedes gestaltet sind, wobei an den Kanalenden außerdem abgerundete
Ausnehmungen zur Abstützung der an das eingeklemmte flache Kettenglied anschließenden senkrechten
Kettenglieder vorgesehen sind.
Einerseits berücksichtigt diese Ausgestaltung des Bettes nicht die relativ großen Toleranzen, die einerseits
an den Kettengliedern auftreten und die andererseits in den Teilen des Bettes des in der Regel geschmiedeten
Mitnehmers aufgrund dieser Fertigungsart vorhanden sind. Denn hierdurch wird eine konstruktiv vorgesehene,
weitgehende Anlage des Bettes an die Begrenzungen des Bettes ohnehin nicht erreicht. Andererseits hat
die konstruktiv vorgesehene, weitgehende Anpassung
des Bettes an das eingeklemmte flache Kettenglied den Nachteil, daß für den Betrieb des Kettenbandes mit Mittelkette
andere Mitnehmer erforderlich we/den, weil die Mitnehmer für Doppelmittelketten sich nur für diese
Einsatzart eignen.
Untertage wirkt sich dieser Umstand besonders störend aus, weil häufig während des Einsatzes eines
Kratzförderers dieser Art sich die Einsatzverhältn;sse
ändern, so daß ζ. B. eine starke Kurvenläufigkeit und
dementsprechend der Übergang von Doppelmittelketten auf Mittelkette oder umgekehrt bei kurzfristiger
Begradigung der Förderstrecke erforderlich wird. In diesen Fällen müssen dann alle Mitnehmer oder das
gesamte Kettenband ausgetauscht werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen zweiteiligen Mitnehmer zu schaffen, welcher wahlweise
für den Einsatz in einem Kettenband mit Doppelmittelketten oder Mittelkette geeignet ist, hierbei jedoch seine
grundsätzlichen Vorteile behält, die eingangs beschrieben worden sind.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst
Bei der Erfindung ergibt sich, daß die eingeklemmten flachen Kettenglieder bei der Doppelmittelkette bereits
konstruktiv stets nur mit einem Teil ihres Umfanges den Kanalwänden anliegen. Das folgt daraus, daß der Schenkelabstand
einer Mittelkette wegen des vergleichsweise größeren Kettenglieddurchmessers größer als der
Schenkelabstand der Kettenglieder einer Doppelmittelkette ist. Beispielweise werden als Mittelketten solche
mit einem Kettenglieddurchmesser von 30 mm und als Doppelmittelketten Kettenglieder mit einem Kettenglieddurchmesser
von 26 mm gefahren.
Bei der Erfindung kann man die Abmessungen konstruktiv so wählen, daß die Klemmung des stärkeren
Kettengliedes einer Mittelkette auf dem vollen Umfang von 360°, bei Doppelmittelketten aber nur auf einem
Bruchteil, also z. B. bei ca. 90° Umschließung erfolgt. Dagegen sind die tatsächlich auftretenden Klemmungen
der bekannten Mitnehmer unter Berücksichtigung der Toleranzen von insgesamt ±1,8 bis 2,0 mm ebenfalls
wesentlich geringer als konstruktiv vorgegeben, so daß sich im Ergebnis die bei Verwirklichung der Erfindung
eine durchaus in Kauf zu nehmende geringere Klemmung in Umfangsrichtung ergibt, weil sie vom praktisehen
Standpunkt gegenüber dem Bekannten wesentlich geringer ist, als sich theoretisch ergibt.
Deswegen wird erfindungsgemäß auch in axialer Richtung die Umschließung des flachen Kettengliedes
durch Verkürzung der Kanäle verringert. Dies gleicht so man durch eine Vergrößerung der Abstützung der an
das eingeklemmte flache Kettenglied anschließenden beiderseitigen senkrechten Kettenglieder auf den stirnseitigen
Konsolen wieder aus.
Insgesamt wird durch diese Maßnahmen der entscheidende Vorteil erreicht, daß die Mitnehmer für beide
Einsatzfälle also den Betneb mit Doppelmittelkette und mit Mittelkette gleich gut geeignet sind. Infolgedessen
kann man bedarfsweise Kratzförderer auf größere Kurvengängigkeit oder größere Sicherheit umstellen,
ohne die Mitnehmer oder gar das ganze Kettenband auswechseln zu müssen. In der Lagehaltung ergeben
sich entsprechende Vorteile.
Es ist andererseits wesentlich, die Teilung des Mitnehmers im Ober- und Unterteil so vorzunehmen, daß ein
hinreichend starker Verbund von Ober- und Unterteil trotz der Umgestaltung der verschiedenen Bettungen
für die einzuklemmenden flachen Kettenglieder gewährleistet wird. Das wird mit einer Ausführungsform
der Erfindung erreicht, bei der die Teilungsebene von Ober- und Unterteil durchgehend flach verläuft, abgewinkelte
Endabschnitte aufweist und auf der Mitnehmeroberseite austritt und bei der die Umschließung mit
in Mitnehmerlängsrichtung und neben den Betten des Mittelstückes verlaufenden Nutabschnitten im Unterteil
und Stegabschnitten im Oberteil verwirklicht ist; ferner ist bei dieser Ausführungsform der Erfindung der Querschnitt
des Unterteils neben den Betten vergrößert, die auf einem leistenförmigen Mittelabschnitt des Unterteiles
angebracht sind.
Ein solcher Mitnehmer hat demnach ein neuartiges Unterteil, das sich über die gesamte Breite der Förderrinne
bis in die Seitenführungen der Förderrinne erstreckt. Das Unterteil hat damit in der Regel den größeren
Materialanteil und wird deswegen nicht durch die Schwächungen beeinträchtigt, die mit den Nutabschnitten
verbunden sind. Außerdem wird der Verschleiß fast vollständig auf das Unterteil konzentriert, so daß das
Oberteil mehrfach wiederverwendet werden kann.
Das Oberteil kann seinerseits auch zur Verbesserung der Umschließung der Mittelkette mit entsprechenden
Ausnehmungen zur Abstützung der Rundungen um das im Bett befindliche flache Kettenglied anschließenden
senkrechten Kettenglieder versehen sein.
Eine weitere Maßnahme, welche die Umschließung der einzuklemmenden Glieder verbessert, besteht erfindungsgemäß
darin, im Oberteil für die an die in den Betten liegenden flachen Kettenglieder der Doppelmittelketten
anschließenden senkrechten Kettenglieder abgerundete Ausnehmungen in der dem Unterteil zugekehrten
Seite vorzusehen.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird anhand der Figuren in den Zeichen beschrieben; es zeigt
F i g. 1 in perspektivischer Darstellung ein Unterteil eines Mitnehmers gemäß der Erfindung,
F i g. 2 in der F i g. 1 entsprechender Darstellung das zu den Unterteilen der F i g. 1 gehörige Oberteil,
F i g. 3 in den F i g. 1 und 2 entsprechender Darstellung unter Weglassung der Schrauben die Anbringung
des Mitnehmers an einer Mittelkette,
F i g. 4 in der F i g. 3 entsprechender Darstellung die Anbringung des Mitnehmers an einer Doppelmittelkette,
F i g. 5 die Verhältnisse hinsichtlich der radialen Umschließung der Kettenglieder bei Mittelkette und Doppelmittelkette
sowie
F i g. 6 eine Draufsicht auf das Unterteil zur Wiedergabe der Kettenteilungen.
Das in F i g. 1 wiedergegebene Unterteil des Mitnehmers hat eine entsprechend den Verhältnissen in der
nicht dargestellten Förderrinne verlaufende und daher weitgehend vorgegebene Unterseite 1 und ist selbst mit
2 bezeichnet. Die Oberseite verläuft längs einer Teilungsebene, die einen über die Mitnehmermitte hinausreichenden
und allgemein mit 3 bezeichneten mittleren Abschnitt sowie zwei sich daran anschließende, nach
oben abgewinkelte Abschnitte 4 und 5 aufweist. Längs einer senkrechten Mittelebene ist der Mitnehmer symmetrisch
ausgebildet, so daß es genügt, die in F i g. 1 dargestellte Stirnseite näher zu beschreiben.
Die beiderseits eines allgemein mit 6 bezeichneten Mittelstückes angeordneten und mit dem Mittelstück 6
eine Baueinheit bildenden Endabschnitte 7 und 8 tragen auf ihrer der Teilungsebene zugekehrten Oberseite
Nutabschnitte 9 bzw. 10, welche zur Umschließung mit dem in F i g. 2 dargestellten Oberteil dienen und eine
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Trennung von Ober- und Unterteil bei den auftretenden Kräften verhindern.
Das Mittelstück 6 trägt die Bettungen für die zur Verbindung des Mitnehmes mit den Ketten des Kettenbandes
einzuklemmenden flachen Kettenglieder. Dazu wird für den Betrieb mit Mittelkette ein Mittelsteg 11
verwendet, welcher in den Innenraum eines flachen Kettengliedes der Mittelkette ragt. Dieser Mittelsteg 11
ist auf einer das Mittelstück 6 bildenden Leiste 12 ausgebildet, die auf ihrer Oberseite beiderseits des Mittelsteges
11 je einen Kanal 13 bzw. 14 aufweist. Diese Kanäle :I3, 14 haben einen durchgehend gleichen Querschnitt
und sind auch untereinander gleich. Sie dienen einerseits zur Aufnahme der geraden Schenkel des auf den Mittelsteg
11 aufgesetzten, flachen Kettengliedes der Mittelkette und andererseits zur Aufnahme von ebenfalls flachen
Kettengliedern einer Doppelmittelkette. Die flachen Kettenglieder einer Doppelmittelkette sind ihrerseits
auf Stege 15 und 16 aufgesetzt, an die sich nach außen je ein Kanal 17 zw. 18 anschließt. An jeder Stirnsieite
der beschriebenen, das Mittelstück 6 bildenden Leiste 12 befinden sich Konsolen, von denen jedoch nur
die an einer Seite der Leiste 12 angeordneten Konsolen in F i g. 1 sichtbar sind. Deswegen wird zunächst auf die
sichematische Darstellung der F i g. 6 Bezug genommen.
Die Konsolen sind dort erkennbar. Je eine Konsole befindet sich an den beiden Slirnseiten des Mittelsteges
11, und diese Konsolen tragen die Bezugszeichen 19 und
20. In gleicher Weise sind an den Stirnseiten der Stege 15 und 16 Konsolen 21, 22 bzw. 23,24 vorgesehen. Jede
Konsole weist außerdem eine Ausnehmung 25 (Konsolen 21-24) bzw. 26 (Konsolen 19, 20) auf. Da die Ausnehmungen
25, 26 in den Konsolen, die den Stegen 15 bzw. 16 zugeordnet sind, identisch sind, brauchen sie nur
von den Ausnehmungen 26 in den Konsolen 19 und 20 unterschieden zu werden, die dem Mittelsteg 11 zugeordnet
sind. Dort sind nämlich die Ausnehmungen 26 schmaler, weil die Konsolen 19 und 20 eine geringere
Breite der Mitnehmerlängsrichtung besitzen als die Konsolen 21—24. Im übrigen sind die Ausnehmungen
25,26 jeweils mit einer Ausrundung versehen, die an der Konsole 21 mit dem Bezugszeichen 29 angedeutet ist.
Wie aus der F i g. 6 ferner ergibt, sind die beiden beiderseits des Mittelsteges 11 angeordneten Kanäle 13
und 14 breiter als die außenliegenden Kanäle 17 und 18. Das ergibt sich aus der verhältnismäßig breiten Kettenteilung,
die bei 30 für die Mittelkette (Kettenstahldurchmesser 30 mm) und bei 31 für die Doppelmittelkette
(Kettenstahldurchmesser 26 mm) angegeben ist.
Zu dem in F i g. 1 und F i g. 6 dargestellten Unterteil 2 gehört das allgemein mit 33 bezeichnete Oberteil nach
F i g. 2. Das Oberteil 33 ist kürzer als das Unterteil 2, was sich aus dem beschriebenen Verlauf der Teilungsebene
ergibt Im übrigen ist das Oberteil 33 in F i g. 2 auf seiner Oberseite 34 liegend dargestellt, so daß die der der Tei-Iungsebene
zugekehrten Formen besser sichtbar sind.
Die den Flächen 27 und 28 im Unterteil 2 entsprechenden Flächen 35 und 36 sowie die den Abschnitten 4
und 5 im Unterteil 2 entsprechenden Abschnitte 37 bzw. im Oberteil 33 sind mit Stegabschnitten 39 und 40
versehen. Diese Stegabschnitte passen in die Nutabschnitte 9 und 10 des Unterteils 2 und gewährleisten die
Umschließung von Unterteil 2 und Oberteil 33. Das Oberteil 33 weist von oben nach unten durchgehende
Ausnehmungen 41 bzw. 42 auf, die durch Ausnehmungen 43, 44 (F i g. 6) im Unterteil 2 ergänzt werden und
zum Einführen von Schrauben dienen, mit denen Ober- und Unterteil verschraubt werden kann. Diese Schrauben
sind nicht dargestellt Sie befinden sich jedoch außerhalb des Mittelstückes 6, in der das Unterteil 2 geschwächt
ist, so daß die Ausnehmungen 41, 42, 43, 44 nicht ihrerseits den Mitnehmer sn einer empfindlichen
Stelle schwächen können.
Das Oberteil 33 weist im übrigen den beschriebenen Betten entsprechende Teile auf. Diese sind zur Vereinfachung
der Darstellung jeweils mit einem Indexstrich bezeichnet. Entsprechend der Ausbildung des Unterteiles
2 hat das Oberteil 33 an jeder Längsseite mehrere den Kettengliedrundungen und dem senkrechten Kettenglied
angepaßt, ausgerundete Ausnehmungen 45, 46 für den Betrieb mit Doppelmittelkette (Fig.4). Diese
Ausnehmungen 45, 46 wirken auf die senkrechten Kettenglieder 57—60, die sich jeweils an beiden Seiten an
die eingeklemmten flachen Kettenglieder 55 und 56 anschließen.
Gemäß den dargestellten Ausführungsbeispielen können nicht nur einheitliche Unterteile, sondern auch
einheitliche Oberteile bei beiden Betriebsarten verwendet werden. Dadurch brauchen beim Betriebsartenwechsel
nur die Ketten ausgetauscht zu werden.
Beim Betrieb mit Doppelmittelketten (Fig.4) wird
die im Oberteil 33 angeordnete Ausrundung 52, die natürlich auch an jeder Seite angeordnet ist, nicht benutzt.
Sie dient zur Abstützung der senkrechten Kettenglieder 48,49 einer Mittelkette bei der Betriebsart nach Fi g. 3.
Andererseits werden die Ausnehmungen 52 bei der Betriebsart mit einer Doppelmittelkette bildenden Einzelketten
(F i g. 4) 53 bzw. 54 nicht benutzt.
In F i g. 4 sind wegen der gewählten Darstellungsweise allerdings nur die den senkrechten Kettengliedern 57
und 58 zugeordneten Ausnehmungen zu erkennen.
In der F i g. 5 ist schematisch die Umschließung der flachen Kettenglieder bei den verschiedenen Einsatzarten
dargestellt, wie sie konstruktiv vorgegeben wird. Es ergibt sich, daß die Umschließung der flachen Kettenglieder
55 und 56 der Doppelmittelkette 53 und 54 konstruktiv bei den Außenschenkeln der flachen Kettenglieder
55 und 56 von 360° vorgesehen ist, während die Umschließung des Innenschenkels 90° beträgt. Die Umschließung
des flachen Kettengliedes 50 der Mittelkette beträgt gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel
360° bei jedem Kettengliedschenkel.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Mitnehmer für Kettenbänder von Kratzförderern, insbesondere des Berg- und Tunnelbaues, welcher
ein mit einem Unterteil verschraubbares Oberteil aufweist und bei dem sich Ober- und Unterteil
umschließen, sowie im Mittelstück angeordnete Betten für je ein flaches Kettenglied einer Doppelmittelkette
aufweisen, wobei die durch einen Mittelsteg getrennten Betten nebeneinander angeordnete und
durch einen Steg getrennte Kanäle aufweisen, sowie mit einer Unterstützung der an die eingebetteten
flachen Kettenglieder anschließenden Rundungen senkrechter Kettenlieder im Ober- und Unterteil
versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelsteg (11) zur Aufnahme eines flachen
Kettengliedes (50) einer Mittelkette dadurch eingerichtet ist, daß die eingeklemmten flachen Kettenglieder
(50) der Doppelmittelkette (47) nur auf einem Teil ihres Umfanges den Wänden der Kanäle anliegen
und die axiale Umschließung der flachen Kettenglieder dadurch verringert ist, daß die Kanäle (13,
14; 17,18) dadurch verkürzt sind, daß die auf einer die Betten für die Doppelmittelkette tragenden und
das Mittelstück (6) des Unterteiles (2) bildenden Leiste (12) ausgebildeten Stege (15,16) mit an den beiden
Stirnseiten der Leiste (12) befindlichen Konsolen (21 —24) zur Unterstützung der sich an die eingebetteten
flachen Kettenglieder (55,16) der Doppelmittelkette und der sich an das eingebettete flache
Kettenglied anschließenden Rundungen senkrechter Kettenglieder (48,49) der Mittelkette (47) versehen
sind.
2. Mitnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teüungsebene von Ober- und Unterteil
(33, 2) durchgehend flach verläuft, abgewinkelte Endabschnitte (37, 38; 4, 5) aufweist und auf
der Mitnehmeroberseite austritt, daß die Umschließung mit in Mitnehmerlängsrichtung und neben den
Betten des Mittelstückes (6) verlaufenden Nutabschnitten (9,10) im Unterteil (2) und Stegabschnitten
(39,40) im Oberteil (33) verwirklicht ist und daß der Querschnitt des Unterteils (2) neben den Betten vergrößert
ist, die auf einem leistenförmigen Mittelabschnitt (12) des Unterteiles (2) angebracht sind.
3. Mitnehmer nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (33) an
jeder Längsseite mehrere Ausnehmungen (45, 46; 52) zur Abstützung der Rundungen der an das im
Bett befindliche flache Kettenglied (50, 55, 56) anschließenden senkrechten Kettenglieder (57—60;
48,49) aufweist.
4. Mitnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Mittelsteg (11)
benachbarten Kanäle (13, 14) in Mitnehmerlängsrichtung breiter als die außenliegenden Kanäle (17,
18) sind, und daß die Konsolen (19,20) des Mittelsteges (11) schmaler als die Konsolen (21—24) der Stege
(15,16) sind.
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DE2717448C3 true DE2717448C3 (de) | 1985-06-20 |
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- 1977-04-20 DE DE19772717448 patent/DE2717448C3/de not_active Expired
-
1978
- 1978-04-18 BE BE2056885A patent/BE866070A/xx not_active IP Right Cessation
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