DE2715403A1 - Muenzannahmevorrichtung fuer verkaufsautomaten - Google Patents
Muenzannahmevorrichtung fuer verkaufsautomatenInfo
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Description
Münzannahmevorrichtung für Verkaufsautomaten
Die Erfindung betrifft eine Münzannahmevorrichtung für Verkaufsautomaten mit mindestens einem Münzdetektor, der
ein dem Durchmesser der eingeworfenen Münze entsprechendes
Ausgangssignal erzeugt, einer Erkennungssteuereinrichtung,
die den Arbeitsablauf des Münzdetektors steuert und in Abhängigkeit von dem Ausgangssignal des Münzdetektors
beurteilt, ob die eingeworfene Münze echt oder falsch ist, und mit einer Münzannahme-Steuereinrichtung,
die in Abhängigkeit von der Falsch- oder Echtbeurteilung
der Erkennungs-Steuereinrichtung die Annahme oder Rückgabe der eingeworfenen Münze veranlaßt, wobei die Münze
angenommen wird, wenn die Ausgangssignale sämtlicher Münzdetektoren anzeigen, daß die eingeworfene Münze echt
ist.
Die Münzannahmevorrichtung eines Verkaufsautomaten dient
dazu, zu erkennen, ob eingeworfene Münzen echt oder falsch sind, und lediglich die echten Münzen anzunehmen, während
die falschen Münzen zurückgegeben werden. Es ist bereits ein elektronischer Münzdetektor nach Art eines Differentialtransformators
bekannt, um die in die Maschine eingeworfenen Münzen zu detektieren, jedoch arbeitet dieser
bekannte Differentialtransformatordetektor gelegentlich
fehlerhaft, indem er eine falsche Münze, die einen etwas größeren Durchmesser als eine echte Münze hat und aus
Blei besteht, annimmt. Es besteht daher ein Bedürfnis nach einer Münzannahmevorrichtung, die den Durchmesser der eingeworfenen
Münze zusätzlich zu anderen Charakterstiken, wie Material, Oberflächenprägemuster und Form, exakt beurteilt
oder detektiert und in Abhängigkeit davon die An-
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nähme oder Zurückweisung der Münze veranlaßt. Es ist bekannt,
die Prüfung des Durchmessers der eingeworfenen Münze durch eine einfache mechanische Klassifizierung zu
erreichen, jedoch erfordert eine solche mechanische Durchmesserdetektorvorrichtung
eine große und komplizierte Münzannahmevorrichtung und ist außerdem außerordentlich störanfällig.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Münzannahmevorrichtung für einen Verkaufsautomaten zu schaffen, die zusätzlich
zu den Materialeigenschaften der Münze auch den Münzdurchmesser exakt beurteilt oder detektiert.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen,
daß ein erster Münzdetektor mit einer Spule vorgesehen ist, die so angeordnet ist, daß ihr Magnetfluß den Durchmesser
der eingeworfenen Münze während ihres Durchlaufs durch einen Münzerkennungskanal rechtwinklig kreuzt,
und daß in dem Münzerkennungskanal in der Nähe des ersten Münzdetektors mindestens ein weiterer Münzdetektor vom
Differentialtransformatortyp angeordnet ist, dessen Ausgangssignal
mindestens einer weiteren Münzcharakteristik entspricht.
Bei der erfindungsgemäßen Münzannahmevorrichtung besteht
ein Münzdetektor aus einem elektronischen Detektor mit einem oder mehreren Transformatoren. Der Detektor ist
in einem Münzerkennungskanal so angeordnet, daß sein Magnetfeld den Durchmesser der herabfallenden Münze rechtwinklig
kreuzt. Entsprechend dieser Anordnung des Münzdetektors erzeugt der Münzdetektor beim Durchlauf der
Münze eine Münzerkennungs-Wellenform, deren Spitzenwert-
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amplitude dem Münzdurchmesser entspricht.
Die erfindungsgemäße Münzannahmevorrichtung enthält zusätzlich
zu dem oben beschriebenen Transformator-Durchmesserdetektor einen oder mehrere weitere Detektoren,
die Differentialtransformatoren enthalten, und sämtliche
Detektoren sind hintereinander in dem Münzerkennungskanal angeordnet, um jeweils unterschiedliche Charakteristiken
der eingeworfenen Münze zu detektieren, wie Material, Oberflächenprägemuster und Form. Außer dem Münzdurchmesser
werden daher auch noch verschiedene andere Eigenschaften der Münze während ihres Durchlaufs durch den Münzkanal
bewertet. Wenn alle Eigenschaften der eingeworfenen Münze mit den entsprechenden Eigenschaften einer echten
Münze übereinstimmen, wird die eingeworfene Münze als Echtmünze bewertet und als solche angenommen. Durch
die erfindungsgemäße Annahmevorrichtung wird daher die
Genauigkeit der Münzerkennung erheblich verbessert.
Zur Beurteilung eines Spitzenwertes der Münzerkennungs-Wellenform von den jeweiligen Münzdetektoren enthält die
erfindungsgemäße Vorrichtung eine Fensterschaltung, die so konstruiert ist, daß sie erkennt, ob der Spitzenwert
zwischen dem oberen Referenzwert und dem unteren Referenzwert liegt, wobei beide Referenzwerte voreingestellt
sind. Die Spitzenwerte der Wellenformen unterscheiden sich für echte Münzen unterschiedlicher Werte bezüglich
der Eigenschaften wie Durchmesser, Material, Oberflächenprägemuster
und Form.
Die oberen und unteren Grenzwerte der Fensterschaltung müssen daher in Abhängigkeit von den Eigenschaften der
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Münzen mit unterschiedlichen Werten verschiedenartige Werte annehmen. Wenn die Referenzwerte in der Fensterschaltung
unveränderbar sind, muß die Münzannahmevorrichtung so viele Fensterschaltungen enthalten, wie Münz-Charakteristiken
für jeden Münzwert zu prüfen sind.
Die erfindungsgemäße Münzannahmevorrichtung enthält eine
einzige Fensterschaltung für jeden Münzwert. Diese Fensterschaltung kann auf unterschiedliche obere und untere
Grenzwerte eingestellt werden, wobei die Umschaltung von einem auf den anderen Grenzwert automatisch entsprechend
den von den jeweiligen Detektoren ermittelten Charakteristik der betreffenden Münze erfolgt.
Wie oben bereits beschrieben wurde, sind die Münzdetektoren für die einzelnen Charakteristiken der Münzen hintereinander
in bestimmter Reihenfolge entlang des Münzerkennungskanals angeordnet. Wenn eine eingeworfene Münze
einen der Münzdetektoren passiert, wird eine Primärwicklung des Detektors erregt und dadurch in einen Zustand
gebracht, in dem sie die eingeworfene Münze detektieren kann. Die jeweiligen Primärspulen der hintereinander angeordneten
Münzdetektoren werden wiederum erregt, wenn die eingeworfene Münze diese Detektoren passiert. Daher
entspricht der Erregungszustand der Primärspule des Münzdetektors der Erkennung (Detektion) der eingeworfenen
Münze.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist so konstruiert, daß
die Referenzbezugswerte in der Fensterschaltung auf vorbestimmte
Werte geschaltet werden, wenn die Primärspulen der jeweiligen Münzdetektoren erregt werden. Die erfin-
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dungsgemäße Annahmevorrichtung ist daher gegenüber entsprechenden bekannten Schaltungen erheblich vereinfacht.
Die erfindungsgemäße Münzannahmevorrichtung ist ferner
dadurch charakterisiert, daß di-e Information der Münzdetektoren die gegenwärtig die eingeworfene Münze detektieren,
in einem Folgespeicher, wie beispielsweise einem Schieberegister, in Abhängigkeit von den Münzdetektorausgangssignalen
gespeichert und fortgeschaltet werden, und die Primärspulen der jeweiligen Münzdetektoren werden in
Abhängigkeit von dem Inhalt der gespeicherten Information bzw. von der jeweiligen Speicherstelle des Folgespeichers
nacheinander erregt.
Da die Münzdetektoren hintereinander entlang des Münzerkennungskanals
angeordnet sind, kann die Beurteilung, ob eine eingeworfene Münze echt oder falsch ist, erst nach
Vorliegen des Ergebnisses des letzten Münzdetektors erfolgen. Die von den vorhergehenden Münzdetektoren ermittelten
Informationen müssen in entsprechenden Speichern, beispielsweise Flip-Flops, gespeichert werden. Wenn das
ermittelte Ergebnis des Münzdetektors der letzten Stufe vorliegt, wird die Münze von der Münzannahmevorrichtung
jedoch nur dann angenommen, wenn alle ermittelten Ergebnisse über die Münze, einschließlich der Ergebnisse der
vorhergehenden Münzdetektorstufen, anzeigen, daß die eingeworfene Münze echt ist.
Wenn zwei oder mehr Münzen nacheinander ohne einen ausreichenden Zwischenraum eingeworfen werden, d.h. wenn
bereits von einem der Münzdetektoren eine neue Münze in den Münzerkennungskanal festgestellt wird, während die
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vorherige Münze sich noch im Münzerkennungskanal befindet, und von einem anderen Münzdetektor detektiert wird, ist
eine exakte Beurteilung, ob die eingeworfene Münze echt oder falsch ist, nicht möglich.
Daher ist die erfindungsgemäße Münzannahmevorrichtung so
konstruiert, daß sie automatisch rückgesetzt wird und die nachträglich eingeworfene Münze wieder herausgibt, wenn
zwei oder mehr Münzen hintereinander ohne einen ausreichenden Zwischenraum in die Vorrichtung eingeworfen werden.
Ferner enthält die Vorrichtung ein Zeitglied, das ein Ausgangssignal erzeugt, dessen Operationszeit der für
den Durchlauf der Münze durch die gesamte Länge des Münzerkennungskanals vom ersten bis zum letzten Münzdetektor
benötigten Zeit entspricht. Bei Ablauf dieses Zeitgliedes wird der Rücksetzzustand der Vorrichtung aufgehoben.
Die Operationszelt des Zeitgliedes beginnt, wenn die eingeworfene Münze den Münzdetektor der ersten Stufe in dem
Münzerkennungskanal erreicht. Wenn eine nachfolgend eingeworfene Münze den ersten Münzdetektor während der durch
die erste Münze ausgelösten Operationszeit erreicht, verfällt der noch nicht abgelaufene Teil der ersten Operationszeit
und eine neue Operationszelt beginnt. Wenn daher zwei oder mehr Münzen in die Münzennahmevorrichtung
ohne ausreichenden Zwischenraum eingeworfen werden, wird der erwähnte Rücksetzzustand aufgehoben, wenn die Operationszeit
des Zeitgliedes von der Zeit aus verstrichen ist, in der die letzte Münze den Münzdetektor der ersten
Stufe erreicht hat.
Auf diese Weise wird der Rücksetzzustand fortlaufend beibehalten, bis die letzte der nacheinander eingeworfenen
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Münzen den Münzerkennungskanal passiert hat und in den Münzrückgabekanal eingelaufen ist, wodurch die Rückgabe
der in zu schneller Folge eingeworfenen Münzen veranlaßt wird. Wenn zwei oder mehr Münzen mit ausreichendem Zeitabstand,
der größer ist als die Operationszeit des Zeitgliedes, eingeworfen werden, arbeitet die erfindungsgemäße
Vorrichtung ordnungsgemäß.
Wenn zwei oder mehr Münzen kontinuierlich hintereinander in ordnungsgemäßer Weise eingeworfen werden (d.h. mit ausreichendem
zeitlichem Abstand) und wenn alle diese Münzen in dem Münzerkennungskanal als echt beurteilt werden,
wird eine Annahmespule erregt und die als echt beurteilten Münzen werden in den Annahmekanal des Verkaufsautomaten
geleitet. Die Annahmespule wird bei den bekannten Verkaufsautomaten jedesmal erregt, wenn eine echte Münze in den
Automaten eingeworfen wurde. Da die Erregung und Aberregung der Empfangsspule bei den bekannten Automaten beim
aufeinanderfolgenden Einwurf vieler Münzen sehr oft erfolgt, ist die Lebensdauer der Maschine sehr begrenzt. Außerdem
treten Diskrepanzen zwischen der Zeitsteuerung der Erregung der Spule und der Zeitsteuerung des Münzdurchlaufs
auf.
Die erfindungsgemäße Münzannahmevorrichtung ist zweckmäßigerweise
so konstruiert, daß ein Zeitglied vorgesehen ist, welches eine geeignete Operationszeit hat, so daß es gesetzt
wird, wenn eine Münze in die Vorrichtung eingeworfen wird und die Annahmespule während seiner gesamten Operationszeit
erregt hält. Wenn eine nachfolgend eingeworfene Münze während der Operationszeit des Zeitgliedes als echt
beurteilt wird, d.h. wenn mehrere echte Münzen hinterein-
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ander in die Maschine eingeworfen werden, wird das Zeitglied von neuem gesetzt, so daß es die Haltezeit der Annahmespule
so lange verlängert, daß diese Spule dauernd erregt ist. Wenn echte Münzen hintereinander eingeworfen
werden, bleibt die Annahmespule kontinuierlich erregt, so daß der Annahmekanal geöffnet gehalten wird und die
hintereinander eingeworfenen Münzen aufnehmen kann. Der
Vorteil besteht darin, daß ein häufiges öffnen und Schließen des Münzannahmekanals, durch das Ermüdung und Verschleiß
der mechanischen Teile hervorgerufen würde, verhindert wird.
Im folgenden werden einige Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die Figuren näher erläutert.
Fig. 1 zeigt schematisch eine Seitenansicht eines Münzkanals
nach der Erfindung, in dessen Verlauf mehrere Münzdetektoren angeordnet sind,
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform des Münzdetektors der ersten Stufe bei dem Münzkanal nach Fig. 1,
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch die elektromagnetisch gesteuerte Münzannahmeweiche,
Fig. 4 zeigt ein Blockschaltbild einer ersten Ausführungsform der Münzannahmevorrichtung,
Fig. 5 zeigt Spannungsverläufe an verschiedenen Meßstellen
der Münzannahmevorrichtung nach Fig. 4,
Fig. 6 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel einer Münz-
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annahmevorrichtung,
Fig. 7 zeigt Spannungsverläufe an verschiedenen Meßpunkten
der Schaltung nach Fig. 6,
Fig. 8 zeigt schematisch den Aufbau einer Ausführungsform
des Münzdurchmesserdetektors,
Fig. 9 zeigt die Verhältnisse zwischen zwei Münzen mit unterschiedlichen Durchmessern in dem Münzerkennungskanal
bei dem Münzdurchmesserdetektor nach Fig. 8,
Fig. 10 zeigt einen Münzdurchmesserdetektor in einem geneigten Münzerkennungskanal, und
Fig. 11 zeigt eine alternative Ausführungsform des Münzdurchmesserdetektors
.
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Gemäß Fig. 1 wird eine in den Einwurfschlitz 1 eingeworfene
Münze einem Münzerkennungsweg 3 zugeführt. Dieser ist so konstruiert, daß der Vorsprung einer Schraube 2 an
seinem einen Ende justiert werden kann, um die Dicke der anzunehmenden Münzen zu begrenzen. Auf diese Weise wird
eine Falschmünze, die dicker ist als eine echte Münze, von vornherein durch die Justierschraube 2 zurückgewiesen.
Ferner ist ein Drahtabschneider 4 vorgesehen, der mit seiner scharfen Kante in den Münzkanal 3 hinein vorsteht.
Die Schneidkante 4 verhindert das Stehlen von Gegenständen durch Einwerfen einer Münze, die an einem Draht hängt,
in den Münzkanal 3 und anschließendes Herausziehen der Münze.
Die drei Münzdetektoren 5, 6 und 7 sind hintereinander in dem Münzkanal angeordnet. Der Münzdetektor 5 der Anfangsstufe erkennt den Durchmesser der eingeworfenen Münze und
besitzt eine Primärwicklung 5a und eine Sekundärwicklung 5b, wie die Fig. 2 und 4 zeigen. Gemäß Fig. 2 sind diese
Spulen 5a und 5b so angeordnet, daß der Magnetfluß φ den Durchmesser der in den Münzkanal 3 einfallenden Münze
8 im wesentlichen rechtwinklig durchquert. Je größer der Durchmesser der Spule ist, um so mehr Magnetfluß φ wird
von der Münze durchquert. Der Münzdett'ktor 5 erzeugt daher eine Erkennungswellenform mit einem Spitzenwert (im vorliegenden
Falle einem negativen Spitzenwert), der dem Durchmesser der Münze entspricht, an der Sekundärwicklung
5b.
Die Münzdetektoren 6 und 7 der folgenden Stufen enthalten einen Münzdetektor nach Art eines Differentialtransfor-
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mators und sind so konstruiert, daß sie jeweils unterschiedliche Charakteristiken der in die Vorrichtung eingeworfenen
Münze erkennen. Beispielsweise ist der Münzdetektor 6 so ausgebildet, daß er das Material der eingeworfenen
Münze erkennt, während der andere Münzdetektor so konstruiert ist, daß er das Oberflächenprägemuster und
die Form der eingeworfenen Münze erkennt. Zu diesem Zweck sollte die Erregerfrequenz f2 der Primärwicklung 6a des
Münzdetektors 6 (s. Fig. 4) vorzugsweise eine Frequenz sein, die sich zur Erkennung des Materials der eingeworfenen
Münze eignet, während die Erregerfrequenz f., der Primärwicklung
7a des Detektors 7 (s. Fig. 4) vorzugsweise so gewählt sein sollte, daß sie sich zur Erkennung des
Oberflächenprägemusters und der Form der eingeworfenen
Münze eignet.
Wenn die eingeworfene Münze den Münzdetektor 7 der Endstufe passiert hat, ist die Erkennung, ob die eingeworfene
Münze 8 echt oder falsch ist, beendet. Wenn die Münze als echt beurteilt wurde, wird die Annahmespule 9 (s. Fig. 3)
erregt und der Münzannahmevorsprung 10 wird in den Münzerkennungsweg hineingezogen, wie es durch den Pfeil A
(Fig. 3) angedeutet ist. In dem unteren Bereich des Endes des Weges 3 befindet sich eine öffnung 11, die normalerweise
zum Rückgabeweg 12 geöffnet ist und die durch den Vorsprung 10 verschlossen wird, wenn die Spule 9 infolge
der Erkennung einer echten Münze erregt ist. Daher wird die aus dem Münzerkennungsweg 3 kommende Münze 8 nur dann
in den Echtmünzenweg 13 geleitet, wenn die Spule 9 erregt ist. Anderenfalls wird die Münze 8 durch die öffnung 11
in den Rückgabeweg 12 geführt, der unterhalb des Weges angeordnet ist, und von dort in das (nicht dargestellte)
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Rückgabefach.
Die Schaltungsanordnung nach Fig. 4 steuert den Annahmevorgang der eingeworfenen Münze bei dem Mechanismus der
Fig. 1 und liefert ferner einen Zählimpuls an einen Zähler zur Zählung des Betrages der eingeworfenen Münze.
Der Oszillator 14 liefert bestimmte Erregerfrequenzen f.
bis f3 an die Primärwicklungen 5a bis 7a der jeweiligen
Münzdetektoren 5 bis 7, derart, daß die Frequenz f. stets dem Münzdurchmesserdetektor 5 und die anderen Frequenzen
f~ und f.. den Münzdetektoren 6 und 7 über UND-Tore
15 bzw. 16 zugeführt werden.
Die von den beiden Sekundärwicklungen 6b, 6c und 7b, 7c der Münzdetektoren 6 und 7 abgegebenen Münzerkennungssignale
werden zur Beseitigung ihrer Wechselstromkomponenten Gleichrichterverstärkern 17 bzw. 18 zugeführt und dann
an ein ODER-Tor 19 weitergeleitet. Die Sekundärwicklungen 6b, 6c und 7b, 7c der Münzdetektoren sind jeweils nach
Art von Differentialtransformatoren gegensinnig in Reihe
geschaltet. Das von der Sekundärspule 5b des Münzdetektors 5 erzeugte Erkennungssignal wird einem Gleichrichterund
Phasenumkehr-Verstärker 20 zugeführt, der die Wechselstromkomponente beseitigt und die negative Wellenformspitze
in eine positive Wellenformspitze umwandelt. Da bei diesem Ausführungsbeispiel die Erkennungswellenform
der eingeworfenen Münze am Detektor 5 eine gedämpfte V-Form hat, wird diese Wellenform in eine invertierte V-Form
umgewandelt.
Das Erkennungssignal des Detektors 5 wird den Komparatoren
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22 und 23 über eine Leitung 21 zugeführt und ferner über ein ODER-Glied 19 einer Leitung 240. Die Erkennungssignale
werden daher an den Sekundärspulen 5b; 6b, 6c und 7b, 7c der jeweiligen Münzdetektoren 5, 6 und 7 als Antwort auf
eine den Münzkanal 3 durchlaufende Münze nacheinander erzeugt.
An Leitung 21 wird daher die in Fig. 5(a) dargestellte Erkennungswellenform 5b1 vom Münzdetektor 5 erzeugt.
An Leitung 240 erscheinen nacheinander die Wellenform 5b1 für die Münzdurchmessererkennung, die Wellenformen
6b1, 6c1 für die Münzmaterialerkennung und die
Wellenformen 7b1, 7c1 für die Erkennung des Prägemusters
und der Münzform. Sämtliche Wellenformen sind in Fig. 5(c) abgebildet. Die Erkennungswellenformen an Leitung 240 werden
den Eingängen der Kornparatoren 24 bis 29 zugeführt und jeweils mit Referenzamplituden verglichen, die an den
jeweiligen Komparatoren 24 bis 29 eingestellt sind.
Die Komparatoren 22 und 23 dienen zur Erkennung des Einwurfs der Münze in den Münzdurchmesserdetektor 5 und das
untere Amplitudenniveau in der Nähe des Bodens der Wellenform 5b1 für die Münzdurchmessererkennung wird als eingestelltes
Referenzniveau bezeichnet. Das Referenzniveau e..
des Komparators 22 ist geringfügig größer als das Referenzniveau e2 des Komparators 23, wie Fig. 5(a) zeigt.
Die Komparatoren 22 bis 29 erzeugen ein "1"-Signal, wenn
die an ihnen anstehenden Münzerkennungsamplituden größer sind als das eingestellte Referenzsignal. Dieses "1"-Signal
wird einem Flip-Flop 30 zugeführt und setzt dieses. Wenn die Münzdurchmesser-Wellenformamplitude 5b' kleiner
ist als das Referenzniveau e t erzeugt der Komparator 23
ein "0"-Signal. Das Flip-Flop 30 wird von diesem "0"-Signal
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über einen Inverter 31 rückgesetzt und erzeugt so ein Ausgangssignal mit einer Dauer, die im wesentlichen der
Zeitdauer der Münzdurchmessererkennungswellenform 5b1
entspricht, wie Fig. 5(b) zeigt.
Die Komparatoren 24 und 25 sind von ähnlicher Konstruktion wie die Komparatoren 22 und 23. Die Referenzniveaus e,
und e. sind in der Nähe des Bodens der Erkennungswellenformen
6b1 bis 7c' festgelegt und unterscheiden sich in ihren Niveaus geringfügig voneinander.
Wie im folgenden noch detailliert beschrieben wird, ist die Schaltung so konstruiert, daß die Referenzniveaus e,
und e. während der Erzeugung der Münzdurchmesser-Erkennungswellenform
5b1 nicht den Komparatoren 24 und 25 zugeführt werden, wodurch diese Komparatoren 24 und 25 nicht
in Betrieb sind.
Wenn die Münzerkennungswellenformen das dem Komparator
zugeführte Referenzniveau e-, übersteigen, wird das Flip-Flop
32 gesetzt, und wenn die Erkennungswellenform unterhalb des Referenzniveaus e. bleibt, das am Komparator 25
ansteht, wird das Flip-Flop 32 rückgesetzt und erzeugt ein Ausgangssignal, dessen Dauer im wesentlichen der Zeitspanne
der Münzerkennungswellenformen 6b1, 6c1, 7b1, 7c1
entspricht, wie Fig. 5(d) zeigt.
Da die Referenzniveaus e.. und e^ zum Setzen der Flip-Flops
30 und 32 und die Referenzniveaus e~ und e, zum Rücksetzen
der Flip-Flops 30 und 32 jeweils unterschiedlich sind, existiert eine Hysteresecharakteristik zwischen den Setz-
und Rücksetzvorgängen der Flip-Flops 30 und 32. Selbst
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wenn die Münzerkennungswellenformen,die von den Münzdetektoren
5, 6 und 7 kommen, unregelmäßig sind, können daher die Flip-Flops 30 und 32 exakt einen Impuls pro Erkennungswellenform
erzeugen. Wenn die Flip-Flops 30 und mit nur einem Referenzniveau gesetzt und rückgesetzt
würden, würde eine unregelmäßige Münzerkennungswellenform öfters ansteigend und abfallend durch das einzige Referenzniveau
hindurchgehen, wodurch die Flip-Flops 30 und 32 wiederholt gesetzt und rückgesetzt würden. Die Folge davon
wäre die Erzeugung mehrerer Impulse für eine Erkennungswellenform. Um diese unerwünschte Wiederholung der Setz-
und Rücksetzvorgänge der Flip-Flops zu vermeiden, wird bei der vorliegenden Ausführungsform die Hysteresecharakteristik
benutzt, die durch zwei Referenzniveaus e1 und
e„ oder e, und e. hervorgerufen wird.
Die Komparatoren 26, 27 bzw. 28, 29 bilden Paare zur Einstellung
oberer und unterer Schwellwerte für die Fensterschaltungen 33 und 34 zur Diskriminierung der Spitzenwerte
der Münzerkennungswellenformen. Es sei beispielsweise
angenommen, daß die Fensterschaltung 33 so konstruiert ist, daß sie den Spitzenwert der Erkennungswellenform
einer 10-Pfennigsmünze erkennt. Der dem Eingang des Komparators 26 zugeführte obere Grenzwert H. wird auf den
oberen Grenzwert der Amplitudenspitze der Erkennungswellenform einer 1O-Pfennigsmünze eingestellt, während das
untere Referenzniveau L1, das am Eingang des Komparators
27 ansteht, auf den unteren Grenzwert der Amplitudenspitze der Erkennungswellenform einer 10-Pfennigsmünze eingestellt
wird. Ferner sei angenommen, daß die Fensterschaltung 34 so konstruiert ist, daß sie den Spitzenwert der Erkennungswellenform
einer 50-Pfennigsmünze erkennt, wobei das
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Referenzniveau H2 für den oberen Grenzwert, das dem Eingang
des Komparators 28 zugeführt, auf den oberen Grenzwert der Amplitudenspitze der Erkennungswellenform einer
50-Pfennigsmünze eingestellt ist, während der untere Grenzwert
L_, der dem Eingang des Komparators 29 zugeführt wird, auf den unteren Grenzwert der Amplitudenspitze der
Erkennungswellenform einer 50-Pfennigsmünze eingestellt ist.
Die jeweiligen Referenzniveaus H,, L1 und H_, L~ werden
sequentiell auf einen Wert geschaltet, der der Charakteristik der von dem Münzdetektor zu erkennenden eingeworfenen
Münze entspricht, wenn die eingeworfenen Münzen nacheinander die Münzdetektoren 5, 6 und 7 durchlaufen.
Beispielsweise werden im Falle der Fensterschaltung 33 für die 1O-Pfennigsmünze, wie Fig. 5(c) zeigt, die oberen
Referenzniveaus H1 und L1 nacheinander gemäß der unten
aufgeführten Tabelle 1 geschaltet, entsprechend den Münzerkennungswellenformen
der verschiedenen Charakteristiken der eingeworfenen Münze.
Charakteristiken der Münzerkennungs- Referenzniveau eingeworfenen Münze Wellenformen
Durchmesser | 6b' | 5b' |
Material | 7b' | , 6c· |
Oberflächen-Präge muster und Form |
, 7c· | |
H1 | L1 |
e5 | e6 |
e7 | e8 |
e9 | eio |
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In gleicher Weise werden die oberen und unteren Referenzniveaus H? und L_ der Fensterschaltung 34 für die 50-Pfennigsmünze
jeweils nacheinander entsprechend den jeweils zu bestimmenden Charakteristiken der eingeworfenen Münze
auf drei Werte (e...., e12 ... e..,.) eingestellt. Die Referenzniveaus
e, bis e. und H„ bis L„ (er bis e,r) für
ι 4 Ί λ b Ib
die jeweiligen Komparatoren 22 bis 29 werden von einem
Referenzspannungsgenerator 35 erzeugt. Da die Werte der
Referenzniveaus H1, L1 oder H_, L? in der gewünschten Weise
nacheinander angelegt werden, kann die Schaltung des vorliegenden Ausführungsbeispiels mit nur einer einzigen
Fensterschaltung für jeden Münzwert auskommen, selbst wenn die Spitzenwerte der zu untersuchenden Wellenformen
der eingeworfenen Münzen im Hinblick auf mehrere Charakteristiken (bei diesem Ausführungsbeispiel drei Charakteristiken)
untersucht werden.
Das Ausgangssignal "1", das von dem Flip-Flop 30 nach Eintritt einer Münze in den ersten Münzdetektor 5
(s. Fig. 5(b))erzeugt wird, wird dem Eingang eines UND-Tores 36 zugeführt und schaltet dieses durch. Das UND-Tor
36 erzeugt daraufhin ein Ausgangssignal, das dem Eingang eines Flip-Flops 37 zugeführt wird und dieses setzt.
Den anderen Eingängen des UND-Tores 36 wird das Rücksetz-Ausgangssignal Q des Flip-Flops 37 und ein Signal S, das
als Empfangsspulen-Unterbrechungssignal bezeichnet wird,
zugeführt. Diese Signale sind normalerweise "1".
Wenn die Wicklung der Münzempfangsspule 9 unterbrochen
ist, wird das Signal S "0", wodurch das UND-Tor 36 kein Ausgangssignal "1" mehr erzeugt und die Schaltung nach
Fig. 4 außer Funktion setzt, so daß diese keine Zählimpulse
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mehr ausgibt.
Das Flip-Flop 37 erzeugt ein Setzsignal, das einer Leitung 38 zugeführt wird und außerdem an den Eingang eines
Flip-Flops 39 gelegt ist und dieses setzt. Das Flip-Flop 39 erzeugt an seinem Ausgang ein Setzsignal "1", das einem
Zeitglied 40 zugeführt wird und dieses mit der Anstiegsflanke des Setzimpulses am Ausgang des Flip-Flops 39 in
Betrieb setzt, so daß seine Laufzeit beginnt. Die Laufzeit T1 des Zeitgliedes 40 ist als die Zeit definiert, in
der die eingeworfene Münze den Münzkanal 3 in seiner gesamten Länge durchläuft, d.h. in der die Münze sämtliche
Münzdetektoren 5, 6 und 7 durchläuft, entsprechend der Zeit, die zur Durchführung der Erkennung der Münzcharakteristiken
gemäß Fig. 5 benötigt wird.
Wenn die Laufzeit T.. des Zeitgliedes 40 beendet ist, erzeugt
das Zeitglied 40 an seinem Ausgang ein "1"-Signal, das dem Eingang des Flip-Flops 37 über ein ODER-Glied 41
zugeführt wird, und das Flip-Flop 37 rücksetzt. Die Zeit, über die an Leitung 38 das "1"-Signal ansteht, entspricht
daher der Laufzeit T. des Zeitgliedes 40. Außerdem wird
das Ausgangssignal "1" einem Flip-Flop 39 über ein UND-Tor 42 und ein ODER-Tor 43 zugeführt, um das Flip-Flop
rückzusetzen.
Wenn andererseits das Ausgangssignal am Setzausgang des Flip-Flops 30 "1" wird, erzeugt das UND-Tor 49 ein Ausgangssignal
"1", da der Setzausgang des Flip-Flops 37 und der Rücksetzausgang eines Flip-Flops 48 jeweils "1"-Signal
führen. Das Ausgangssignal "1" des UND-Tores 49 an Leitung 50 wird über ein ODER-Glied 51 der Eingangs-
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stufe R1 eines Schieberegisters 52 zugeführt und hier gespeichert
.
Wenn die eingeworfene Münze den ersten Münzdetektor 5 durchläuft, fällt das Ausgangssignal des Flip-Flops 30
auf "0", wie Fig. 5(b) zeigt, und das Ausgangssignal "0" wird dem Eingang einer Fallerkennungsschaltung 44 zugeführt,
die daraufhin einen Impuls erzeugt. Die Schaltung 44 erzeugt daher einen Impuls bei Erhalt des Ausgangssignales
"0" vom Flip-Flop 30. In ähnlicher Weise erzeugen die Fallerkennungsschaltungen 44, 45, 46 und 47 jeweils
einen kurzen Impuls, wenn das Eingangssignal von "1" auf "0" gefallen ist. Die Fallerkennungsschaltung 44 erzeugt
daher ein Ausgangssignal "1", das dem Flip-Flop 48 zugeführt wird und dieses setzt, und das außerdem über UND-
und ODER-Glieder 110 und 53 einem Flip-Flop 54 zugeführt wird und dieses setzt.
Wenn das Ausgangssignal des Flip-Flops 30 "0" wird, erzeugt das UND-Glied 49 ein "0"-Signal an Leitung 50. Das Signal
an Leitung 50 entspricht daher dem Ausgangssignal des Flip-Flops 30, das Fig. 5 (b)zeigt. Das Signal an Leitung
50 wird den UND-Toren 55 und 56 zugeführt, wodurch das Ergebnis der Durchmessererkennung der eingeworfenen Münze
in den Flip-Flops gespeichert wird, die mit der Nachfolgestufe der UND-Tore 55 und 56 verbunden sind. Das "1"-Signal
an Leitung 50 entspricht daher in seiner Dauer der Operationszelt TE1 zur Erkennung des Durchmessers der
eingeworfenen Münze.
Im folgenden wird nun die Wirkungsweise der Schaltung unter Bezugnahme auf das Fenster 33 erläutert. Das Aus-
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gangssignal des oberen Schwellwertkomparators 26 wird einem NOR-Glied 57 und das Ausgangssignal des unteren
Schwellwertkomparators 27 dem Setzeingang eines Flip-Flops 58 zugeführt. Wenn die Münzdurchmesser-Wellenform
5b1 das untere Grenzwertniveau L..(efi) übersteigt, wird
das Flip-Flop 58 hierdurch gesetzt. Als Ergebnis wird das Signal am Rücksetzausgang Q "0".
Wenn die Spitzenamplitude der Erkennungswellenform 5b1
das Referenzniveau H1 (e^) für den oberen Grenzwert nicht
ti η "
übersteigt, wird das Ausgangssignal des Komparators "O'
und dieses Signal wird dem anderen Eingang des NOR-Tores 57 zugeführt, welches ein Ausgangssignal "1" erzeugt.
Wenn die Erkennungswellenform 5b1 ihre Operationszeit
nahezu beendet hat, wird das Flip-Flop 30 in der oben beschriebenen Weise zurückgesetzt, so daß am Rücksetzausgang
des Flip-Flops 30 ein "1"-Signal entsteht, das über das UND-Glied 59 dem Eingang des Flip-Flops 58 zugeführt
wird und dieses rücksetzt. Auf diese Weise wird das Ausgangssignal des NOR-Tores 57 "0". Die Abfallimpulserzeugerschaltung
46 erzeugt einen Impuls, der den Eingängen der UND-Glieder 55, 60 und 61 zugeführt wird.
Da diese Zeit in die Erkennungsperiode TE1 für den Münzdurchmesser
fällt (oder unmittelbar vor das Ende der Periode TE1), in der das Signal an Leitung 50 "1" und
das Signal an Leitung 38 ebenfalls "1" ist, wird durch den Ausgangsimpuls der Abfallimpuls-Erkennungsschaltung
46 über die UND-Glieder 55 und 62 das Durchmesserspeicher-Flip-Flop 63 für eine 10-Pfennigsmünze gesetzt. Wenn die
eingeworfene Münze als echt erkannt ist, wird das "1"-
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Signal auf diese Weise in dem Flip-Flop 63 gespeichert.
In der Zwischenzeit erzeugt der Komparator 26 an seinem Ausgang ein "1"-Signal in dem Falle, daß der Spitzenwert
der Erkennungswellenform 5b' nicht zwischen die oberen und unteren Schwellwerte H1 und L1 (e_ und e,) kommt,
insbesondere wenn der Spitzenwert das obere Grenzstandardniveau !IJeJ übersteigt. Das "Γ'-Signal des Komparators
wird dem Eingang des NOR-Tores 57 zugeführt, das daraufhin ein "O"-Signal erzeugt. Wenn die Erkennungswellenform
5b1 abfällt, erzeugt der Komparator 26 daher ein "O"-Signal,
das dem Eingang des NOR-Gliedes 57 zugeführt wird, dessen Ausgangssignal wieder auf "1" ansteigt, während das "1"-Signal
am Rücksetzausgang des Flip-Flops 58 dem Eingang des NOR-Gliedes 57 zugeführt wird. Das Ausgangssignal· des
NOR-Gliedes 57 fällt daher wieder auf "0".
Wenn daher der Spitzenwert der Erkennungswellenform 5b'
größer ist als der obere Referenzgrenzwert H1 der Fensterschaltung
33 (oder 34), werden von der Abfallerkennungsschaltung
46 während der Erkennungsperiode TE1 zwei oder
mehr Impulse von der Abfallerkennungsschaltung 46 erzeugt. In diesem Falle wird das Flip-Flop 63 durch den ersten
anstehenden Impuls gesetzt, durch die folgenden Impulse jedoch über das UND-Tor 64 rückgesetzt. Alle Flip-Flops,
die bei diesem Ausführungsbeispiel verwendet werden, haben, ebenso wie das Flip-Fiop 63 Rücksetz-Vorrang. Das F^p-F^p
63 wird daher vorrangig mit zwei Impuisen zurückgesetzt,
se^st wenn an seinem Setzeingang gleichzeitig ein
"1"-Signal· ansteht.
wenn daher während der Periode TE1 zwei oder mehr
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Impulse erzeugt werden, wird das Flip-Flop 54 von dem zweiten Impuls über das UND-Glied 64 gesetzt und erzeugt
an seinem Rücksetzausgang ein "O"-Signal, das dem Eingang des UND-Gliedes 62 zugeführt wird und bewirkt, daß das
Flip-Flop 63 den dritten und die folgenden Impulse durch Sperrung des UND-Gliedes 62 unterdrückt. Wenn der Spitzenwert
der Münzerkennungswellenform nicht zwischen die oberen und unteren Schwellwertgrenzniveaus der Fensterschaltung
kommt, speichert das Speicher-Flip-Flop 63 (oder 64, 65, 66, 67, 68 und 69) für das ermittelte Ergebnis
das Signal "0". Das Flip-Flop 54 arbeitet daher im wesentlichen mit den Diskriminieroperationen der Fensterschaltungen
33 und 34 zusammen.
Das "1"-Signal der ersten Stufe R1 des Schieberegisters
52 wird über ein ODER-Glied 70 dem UND-Glied 15 und dem Referenzspannungsgenerator 35 zugeführt, um die Erregerfrequenz
f2 an die Primärwicklung 6a des Münzdetektors
über das UND-Glied 15 zu liefern. Der zweite Münzdetektor 6 wird auf diese Weise aktiviert und erzeugt die Münzerkennungswellenformen
6b1 und 6c', wenn die eingeworfene Münze nach Passieren des Münzdetektors 5 durch ihn hindurchläuft
. Zu dieser Zeit empfängt der Referenzspannungsgenerator 35 das Wechselspannungsfrequenzsignal f->
von der Spule 6a über das UND-Glied 15 und erzeugt die Referenzgleichspannungen e7, e„ und e-,, e.. „, um auf diese
Weise die Ausgangsniveaus H1, L1 und H~, L~ auf die Spannungen
e7, efl und e.. ^, e.. . nach Empfang des Signals des
ODER-Gliedes 70 umzustellen. Wenn der Spannungsgenerator 35 das Wechselspannungsfrequenzsignal f2 oder f, empfängt,
erzeugt er gleichzeitig die Standardspannungen e~, e.,
die dem Komparatoren 24 bzw. 25 zugeführt werden.
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Wie Fig. 5(d) zeigt, erzeugt das Flip-Flop 32 ein Ausgangssignal, das im wesentlichen der Zeitdauer der Münzerkennungswellenformen
6b1, 6c' entspricht. Dieses Ausgangssignal wird der Abfallerkennungsschaltung 45 zugeführt,
die als Antwort auf den Abfall des Impulses einen kurzen Impuls erzeugt. Da das Signal an Leitung 50 zu dieser
Zeit schon auf "0" gefallen ist und an dem Sperreingang des UND-Tores 71 ansteht, erzeugt das UND-Tor 71 als Antwort
auf den abgefallenen Impuls seinerseits einen Impuls, der über das ODER-Glied 51 dem Schieberegister 52 zugeführt
wird und veranlaßt, daß das in der ersten Schieberegisterstufe R1 stehende "1"-Signal in die zweite Schieberegisterstufe
geschoben wird. Das Schieberegister 52 hat bei diesem Ausführunqsbeispiel die Funktion, das anfangs
von dem ODER-Glied 51 ausgelesene "1"-Signal hintereinander jeweils nach Empfang eines Impulses des ODER-Gliedes
51 durch die verschiedenen Schieberegisterstufen zu schieben. Wenn die Operationszeit der Münzerkennungswellenform
6b1 im wesentlichen beendet ist, wird daher das "1"-Signal in der Anfangsstufe des Schieberegisters
52 in die zweite Stufe R^ geschoben. Das Ausgangssignal
"1" der zweiten Stufe R? wird der Primärspule 6a des
Münzdetektors 6 über das ODER-Glied 70 und das Tor 15 zugeführt, um die Erregung der Spule 6a mit der Frequenz f„
fortzusetzen und ein "1"-Signal an eine Leitung 72 zu legen.
Die Fensterschaltung 33 oder 34 arbeitet auf die beschriebene Weise, um die Spitzenamplitude in bezug auf das Material
der eingeworfenen Münze zu prüfen bzw. zu detektieren und erzeugt pro Erkennungswellenform einen Impuls,
wenn die eingeworfene Münze als echt erkannt wurde. Wenn die Spitzenamplitude der Münzerkennungswellenform 6c1 für
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die eingeworfene Münze als echt erkannt wurde, weil von der zweiten Stufe R2 des Schieberegisters 52 das "1"-Signal
geliefert wurde, wird dieses "1"-Signal dem Speicher-Flip-Flop 65 für die Materialerkennung einer 10-Pfennigsmünze
über das UND-Tor 60 und das UND-Tor 78 zugeführt, so daß in das Flip-Flop 65 ein "1"-Signal eingespeichert
wird. Im Falle einer 50-Pfennigsmünze wird das "1"-Signal
über die UND-Gliedes 73 und 79 dem Speicher-Flip-Flop 68 für die Materialerkennung einer 50-Pfennigsmünze zugeführt,
wordurch in das Flip-Flop 68 ein "1"-Signal eingespeichert wird.
Wenn die Münzerkennungswellenform 6c' im wesentlichen beendet
ist, empfängt das Schieberegister 52 den Ausgangsimpuls der Abfallerkennungsschaltung 45 über das UND-Glied
71 und das ODER-Glied 51 und bewirkt die Weiterschiebung des "1"-Signales aus der zweiten Stufe in die
dritte Stufe R3. Das UND-Glied 15 wird daher gesperrt. In der Zwischenzeit wird das Flip-Flop 54 über ein UND-Glied
74 rückgesetzt, das einen invertierenden Eingang (Sperreingang) für das Signal der Leitung 50 aufweist.
Die Rücksetzung des Flip-Flops 54 erfolgt jedesmal dann, wenn die Erkennungswellenform nahezu beendet ist.
Das "1"-Signal der dritten Stufe R, des Schieberegisters
52 wird dem UND-Glied 16 und dem Referenzspannungsgenerator 35 über ein ODER-Glied 75 zugeführt, um die Erregerfrequenz
f3 der Primärwicklung 7a des Münzdetektors 7
über das UND-Glied 16 zuzuführen.Auf diese Weise wird der dritte oder letzte Münzdetektor 7 in dem Münzerkennungsweg
aktiviert und erzeugt die Münzerkennungswellenformen 7b1 und 7c', sobald die eingeworfene Münze nach
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Passieren des Münzdetektors 6 durch ihn hindurchläuft.
Zu dieser Zeit empfängt der Referenzspannungsgenerator die Wechselfrequenz f, von der Spule 7a über das UND-Tor
16 und erzeugt Referenzgleichspannungen eq, e und e1c.,
e , auf der Basis des Signals f^, um auf diese VJeise die
Ausgangsniveaus H.., L1 und \l~, L? auf die Spannungen e„,
e.„ und e. ι-, e-,c nach Empfang des Signals von dem ODER-Glied
75 einzustellen. Das Flip-Flop 32 erzeugt daher ein Ausgangssignal, das im wesentlichen der Zeitdauer der
Münzerkennungswellenform 7b', 7c1, die in Fig. 5(d) dargestellt
ist, entspricht. Danach arbeitet die Fensterschaltung 33 oder 34 in der beschriebenen Weise, um die
Spitzenamplitude im Hinblick auf das Oberflächenprägemuster
und die Form der eingeworfenen Münze zu detektieren.
Wenn die Münzerkennungswellenform 7b1 im wesentlichen beendet
ist, empfängt das Schieberegister 52 den Ausgangsimpuls des Abfallimpulsgenerators 45 über das UND-Glied
und das ODER-Glied 5 1 und verschiebt das "1"- Signal aus seiner dritten in die vierte Stufe R.. Das "1"-Signal in
der vierten Stufe des Schieberegisters 52 steht an Leitung 76 an.
Wenn die Amplitudenspitze der Erkennungswellenform 7c'
der eingeworfenen Münze als richtig erkannt wurde, weil das "!"-Signal von der vierten Stufe R. des Schieberegisters
52 an die Leitung 76 gelegt wurde, wird dieses "1"-Signal dem Speicher-Flip-Flop 66 für das Ergebnis der
Oberflächenprägungsuntersuchung über das UND-Glied 61 zugeführt und in diesem Flip-Flop gespeichert. Im Falle
einer 50-Pfennigsmünze wird das "1"-Signal in das Speicher-Flip-Flop
69 über das UND-Glied 77 eingespeichert.
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Wenn die letzte Münzerkennungswellenform 7c1 im wesentlichen
beendet ist, empfängt das Schieberegister 52 den Ausgangsimpuls des Abfallimpulsgenerators 45 über das UND-Glied
71 und das ODER-Glied 51 und verschiebt das "1"-Signal aus der vierten Stufe R. in die fünfte Stufe Rj-.
Dadurch wird das "1"-Signal, das zuvor von der vierten Stufe des Schieberegisters 52 dem UND-Glied 16 zugeführt
wurde, beendet, so daß nunmehr nur noch die Erregerfrequenz f. der Primärspule 5a des Münzdetektors 5 zugeführt
wird und der Münzkanal somit die nächstfolgende Münze erwartet.
Der Referenzspannungsgenerator 35 ist so konstruiert, daß er die Referenzspannungen e.. , e?, e-, e,, e...., e.._ nach
Erhalt des Wechselstromsignales f., das der Primärspule 5a des ersten Münzdetektors 5 zugeführt wird, erzeugt,
selbst bei Erhalt eines "O"-Signals von dem ODER-Glied oder 75, um den Komparatoren 22, 23, 26 bis 29 die Spannungen
zuzuführen.
Bei Beendigung der Operationszeit T1 des Zeitgliedes 40
wird das Signal an Leitung 38 "0", aber die Münzerkennung ist zu dieser Zeit bereits beendet, so daß die ermittelten
Ergebnisse in den Flip-Flops 63, 65, 66 oder 67, 68, 69 gespeichert sind. Wenn alle Charakteristiken der eingeworfenen
Münze auf diese Weise als richtig erkannt worden sind, erzeugen die Flip-Flops 63, 65 und 66 jeweils
an ihren Ausgängen "1"- Signale im Falle einer 10-Pfennigsmünze
und bewirken, daß das UND-Glied 82 ein "1"-Signal erzeugt und die Flip-Flops 67 bis 69 erzeugen jeweils im
Falle einer 50-Pfennigsmünze "1"-Signale, wodurch das
Ausgangssignal des UND-Tores 83 "1" wird.
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Das Ausgangssignal "1" des UND-Tores 82 wird dem Eingang eines UND-Tores 84 und dem Negierungseingang eines UND-Gliedes
85 zugeführt und das Ausgangssignal "1" des UND-Gliedes 83 wird dem Eingang des UND-Gliedes 85 und dem
Negierungseingang des UND-Gliedes 84 zugeführt, so daß eine gleichzeitige Ausgabe von Echtmünzensignalen für
Münzen mit unterschiedlichen Bezeichnungen unmöglich ist. Zusätzlich wird das Ausgangssignal der fünften Stufe R,-des
Schieberegisters 52 dem jeweils anderen Eingang der UND-Glieder 84 und 85 zugeführt und bewirkt, daß diese
UND-Glieder nur dann Ausgangssignale erzeugen, wenn alle Münzerkennungsoperationen beendet sind. Die UND-Glieder
84 oder 85 erzeugen daher "1"-Signale jeweils als Echtmünzenerkennungssignale,
die angeben, daß die eingeworfene Münze von der Münzannahmevorrichtung angenommen werden
sollte. Das Ausgangssignal des UND-Gliedes 84 oder 85 wird über das UND-Glied 86 bzw. 87 einem Münzzähler 88
bzw. 89 zugeführt. Die Münzzähler zählen die Anzahl der eingeworfenen 10-Pfennigs- bzw. 50-Pfennigsmünzen. Die Ergebnisse
der Zählungen werden in einer (nicht dargestellten) Verkaufssteuerschaltung des Verkaufsautomaten für verschiedene
Vorgänge, u.a. die Ausgabeoperation und die Rückzahlung von Wechselgeld benutzt.
Danach wird das Ausgangssignal der UND-Glieder 84 oder einem Münzzahlsteuerteil 90 zugeführt und dabei gezählt,
so daß das Steuerteil 90 ein Ausgangssignal "0" erzeugt, wenn das Zählergebnis für eine einzige Warenausgabe die
obere Grenzzahl für eingeworfene Münzen übersteigt, wodurch die Annahme von nacheinander eingeworfenen Münzen
auch dann verhindert wird, wenn diese Münzen als echt erkannt worden sind. Dieses Steuerteil 90 erzeugt an seinem
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Ausgang nur dann ein "1"-Signal, wenn eine echte Münze
in das Gerät eingeworfen wurde und ein "O"-Signal, wenn
entweder eine falsche Münze eingeworfen wurde oder wenn eine zu große Anzahl von Münzen eingeworfen wurde.
Zusätzlich wird das Echtmünzen-Einwurfssignal der UND-Glieder
84 oder 85 über ein ODER-Glied 91 und ein UND-Glied 92 einem Flip-Flop 93 zugeführt, das hierdurch gesetzt
wird.
Das Flip-Flop 93 erzeugt an seinem Setzeingang ein "V-Signal, das dem Eingang eines UND-Gliedes 94 und dem Setzeingang
eines Flip-Flops 95 zugeführt wird und bewirkt, daß das Flip-Flop 95 gesetzt wird und ein Zeitglied 96
in Gang setzt. Das Zeitglied 96 erzeugt normalerweise ein "O"-Signal und erzeugt ein "V-Signal nach Beendigung
seiner Laufzeit. Das Ausgangssignal des Zeitgliedes 96 wird dem Negierungseingang des UND-Gliedes 94 zugeführt,
das ein "1"-Signal gleichzeitig erzeugt, wenn das Flip-Flop 93 gesetzt wird. Dieses Ausgangssignal wird der Annahmespule
9 (s. Fig. 3) zugeführt, wodurch das Flip-Flop 93 die Spule 9 erregt. Diese Erregung der Spule 9 dauert
an bis zur Beendigung der Laufzeit des Zeitgliedes 96.Der von der Spule 9 angezogene Annahmevorsprung 10 schließt
daher die öffnung 11 im Münzkanal und ermöglicht das Einfallen der eingeworfenen Münze in den Echtmünzenweg 13,
wenn die Münze nach dem Passieren des letzten Münzdetektors 7 (s. Fig. 1) als echt erkannt worden ist.
Die Operationszelt T2 des Zeitgliedes 96 ist eine Zeitdauer,
die dem Zeitintervall zwischen zwei Münzeinwürfen entspricht, die mit einer angemessenen Unterbrechung auf-
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einanderfolgen. Wenn eine nachfolgende Münze den Münzdetektor
7 während der Laufzeit des Zeitgliedes 96 passiert, wird das Signal der vierten Stufe R. des Schieberegisters
52 "1". Dieses Signal wird dem Rücksetzeingang des Flip-Flops 95 zugeführt, wodurch dieses Flip-Flop infolge der
Vorrangstellung des Rücksetzeingangs rückgesetzt wird. Wenn die eingeworfene Münze als echt erkannt ist, wird
das "1"-Signal des Flip-Flops 93 dem Setzeingang des Flip-Flops 95 zugeführt und bewirkt, daß dieses Flip-Flop unverzüglich
nach Abfallen des Signals am Rücksetzeingang auf "0" gesetzt wird, und daß das Eingangssignal des Zeitgliedes
96 ansteigt. Die Laufzeit des Zeitgliedes wird daher von neuem gestartet.
Wenn die Münzen nacheinander in das Münzannahmegerät eingeworfen
und als echt erkannt werden, erzeugt das Zeitglied 96 kontinuierlich ein Ausgangssignal "0" ohne Unterbrechung,
wodurch die Spule 9 kontinuierlich erregt bleibt. Wenn eine der kontinuierlich nacheinander eingeworfenen
Münzen als falsch entdeckt wurde, wird das Ausgangssignal der Endstufe R1- des Schieberegisters 52 dem Eingang eines
UND-Gliedes 106 zugeführt und das Ausgangssignal "0" des Steuerteiles 90 wird dem Negierungseingang des UND-Tores
106 zugeführt und bewirkt, daß dieses Tor ein "1"-Signal erzeugt. Dieses "1"-Signal wird dem Rücksetzeingang des
Flip-Flops 93 zugeführt und dieses Flip-Flop wird rückgesetzt, wobei jedoch das Flip-Flop 95 nicht gesetzt wird.
Wenn die Laufzeit des Zeitgliedes 96 abgelaufen ist, wird das Ausgangssignal "1" des Zeitgliedes 96 dem Eingang des
UND-Tores 97 zugeführt und dieses erzeugt daraufhin an seinem Ausgang ein "1"-Signal. Dieses "1"-Signal wird dem
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Rücksetzeingang des Flip-Flops 93 über ein ODER-Glied 98 zugeführt, wodurch das Flip-Flop 93 rückgesetzt wird. Wenn
die Spule 9 defekt ist und kein Signal erzeugt,wird das "1"-Signal an eine Leitung 99 gelegt und dem Setzeingang
des Flip-Flops 101 über ein UND-Glied 100 zugeführt, wodurch das Flip-Flop 101 gesetzt wird und ein Störsignal
ST erzeugt.
Das Ausgangssignal der letzten Stufe R,- des Schieberegisters
52 wird über eine Verzögerungsschaltung 102 einem (nicht dargestellten) Rücksetzsignalregister zugeführt,
das daraufhin ein Rücksetzsignal erzeugt. Dieses Rücksetzsignal dient zum Rücksetzen des Speichers in den
Flip-Flops der in Fig. 4 dargestellten Münzannahmevorrichtung, und die Verzögerungsschaltung 102 erzeugt jedesmal
dann ein Rücksetzsignal, wenn eine eingeworfene Münze vollständig erkannt worden ist.
Im folgenden werden nun die Maßnahmen beschrieben, die verhindern, daß eingeworfene Münzen nur dann entgegengenommen
werden, wenn zwischen ihnen ein ausreichendes Intervall besteht. Wenn die zuerst in das Gerät eingeworfene
Münze sich noch in dem Münzerkennungskanal 3 befindet, verbleibt das "!"-Signal in einer der Stufen R1 bis R.
des Schieberegisters 52 und ein "0"-Signal befindet sich in der letzten Stufe R1. dieses Schieberegisters. Das "0"-Signal
in der letzten Stufe R1- des Schieberegisters 52
wird dazu benutzt, das UND-Glied 103 zu sperren. V/enn in der Zwischenzeit die Erkennungszeit TE1 für den Münzdurchmesser
bei der zuerst eingeworfenen Münze beendet ist, erzeugt das UND-Glied 49 ein Ausgangssignal "0", das dem
anderen Negierungseingang des UND-Gliedes 103 zugeführt
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wird.
Wenn zwei oder mehr Münzen in zu schneller Folge in den Münzkanal 3 der Münzannahmevorrichtung eingeworfen werden,
erzeugt das Flip-Flop 30 ein Ausgangssignal "1", das einem Eingang des UND-Gliedes 103 zugeführt wird und
dieses erzeugt daraufhin ein "1"-Signal. Wenn zwei oder mehr Münzen ohne ausreichende Zwischenzeit in schneller
Folge eingeworfen werden, wird das Ausgangssignal des UND-Gliedes 103 dem Setzeingang des Flip-Flops 104 zugeführt
und das Flip-Flop 104 wird gesetzt. Es erzeugt daraufhin an seinem Setzausgang ein "1"-Signal, das dem (nicht dargestellten)
Rücksetzsignalregister zugeführt wird, welches daraufhin das Rücksetzsignal erzeugt. Dieses Rücksetzsignal
wird den jeweiligen Flip-Flops zugeführt, insbesondere den Flip-Flops 63 bis 69 der Fig. 4, um diese
rückzusetzen. Es erfolgt also keine Erkennung der eingeworfenen Münzen und die Annahmespule 9 wird nicht erregt.
Alle Münzen, die ohne ausreichendes Intervall eingeworfen worden sind, werden in den Rückgabekanal 12 gelenkt.
Wenn die letzte der nacheinander eingeworfenen Münzen
den ersten Münzdetektor 5 passiert, wird das Ausgangssignal "1" des UND-Gliedes 105 dem Rücksetzeingang des
Flip-Flops 39 über das ODER-Glied 43 zugeführt und das Flip-Flop 39 wird rückgesetzt. Wenn jedoch das Ausgangssignal
des ODER-Gliedes 43 auf "0" zurückgeht, wird es, da das Ausgangssignal des Flip-Flops 37 "1" ist, dem
Setzeingang des Flip-Flops 39 zugeführt, so daß das Flip-Flop 39 unverzüglich gesetzt wird.
Das Ausgangssignal des Flip-Flops 39 wird dem Zeitglied
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zugeführt. Durch den Anstieg des Ausgangssignals des Flip-Flops 39 kehrt das Zeitglied 40 zu seinem normalen
Zeitsteuerbetrieb zurück, um die Operationszelt T1 wieder
aufzunehmen. Das Zeitglied 40 fährt daher fort zu arbeiten, während zwei oder mehr Münzen nacheinander in das Gerät
eingeworfen werden. Das Zeitglied 40 beendet den Zeitsteuervorgang, wenn die Operationszeit T1 von dem Zeitpunkt
aus verstrichen ist, in dem zwei oder mehr Münzen schnell nacheinander in das Gerät eingeworfen werden und
TO die letzte dieser nacheinander eingeworfenen Münzen den
Münzerkennungskanal 3 durchläuft. Das Zeitglied erzeugt daher ein "1"-Signal, das dem Rücksetzeingang des Flip-Flops
104 zugeführt wird und die Erzeugung des Rücksetzsignals unterbindet.
Auf diese Weise wird die Rücksetzung der Flip-Flops 63, bis 69 usw. zur Erkennung der in das Gerät eingeworfenen
Münze aufgehoben und alle Flip-Flops können normal arbeiten. Die Operationszelt des Zeitgliedes 40 wird daher ausgedehnt,
damit die Steuerschaltung den Normalbetrieb der jeweiligen Schaltungen nach Fig. 4 wieder aufnehmen kann,
nachdem die letzte der in zu schneller Folge eingeworfenen Münze fehlerfrei in den Rückgabekanal 12 gelangt ist.
Der einfacheren Darstellung wegen sei angenommen, daß bei dem obigen Ausführungsbeispiel 1O-Pfennigsmünzen und
50-Pfennigsmünzen erkannt werden können. Tatsächlich
lassen sich die Geräte natürlich so konstruieren, daß Münzen von beliebigen Werten und Eigenschaften mit dem
erfindungsgemäßen Gerät geprüft und erkannt werden können.
Ferner wurde bei dem obigen Ausführungsbeispiel ein Münz-
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durchmesserdetektor 5 vom Transformatortyp verwandt.
Ebensogut könnte ein Detektor vom Differentialtransformatortyp verwendet werden, dessen Sekundärwicklung aus zwei
qegensinnig geschalteten Wicklungshälften besteht.
Das Register 52 kann beispielsweise alternativ auch als Zähler und Dekoder oder als Kombination mehrerer Flip-Flops
und logischer Verknüpfungsglieder zu Zählschaltungen ausgebildet sein.
Fig. 6 zeigt ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Münzannahmevorrichtung, wobei Teile
und Komponenten, die entsprechenden Teilen und Komponenten in Fig. 4 entsprechen, jeweils mit denselben Bezugszeichen versehen sind und nachfolgend nicht mehr gesondert
erläutert werden. Das Flip-Flop 136 stellt einen Speicher zur Speicherung des erkannten Ergebnisses der Charakteristiken
der eingeworfenen 10-Pfennigsmünze dar. Das Flip-Flop
137 dient als Speicher für das erkannte Ergebnis der Charakteristiken einer eingeworfenen 50-Pfennigsmünze.
Die Flip-Flops 138, 139, 140 und die UND-Glieder 141, 142, 117, 118, 119, 120, 143, die jeweils einen Negierungseingang
haben, sowie das UND-Glied 144 bilden eine Zählschaltung zur Zählung einer Reihe von Detektoroperationen
beim Durchlauf der eingeworfenen Münze durch den Münzprüfkanal. Die ODER-Glieder 145 bis 150 bilden Eingangstore
zur Fortschaltung oder Variierung der Stufen der Zählschaltung.
Es sei darauf hingewiesen, daß alle bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 verwendeten Flip-Flops einen Rücksetz-Vorzugseingang
haben, so daß die Rücksetzoperation
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bevorzugt durchgeführt wird, wenn Setz- und Rücksetzeingangssignale
gleichzeitig an den Flip-Flops anstehen.
Da alle Flip-Flops 138 bis 140 rückgesetzt sind, befindet sich die Schaltung in einem Wartezustand für den nächsten
Münzeinwurf. Das UND-Glied 141, dessen sämtliche Eingänge Negierungseingange sind, erzeugt ein "1"-Signal,
das dem Eingang des UND-Gliedes 151 zugeführt wird, so daß dieses bei einem Münzeinwurf ein Ausgangssignal erzeugt.
Das Ausgangssignal "1" des UND-Gliedes 141 gelangt ferner an die Rücksetzeingänge der Flip-Flops 136 und
137 und ferner an die Rücksetzeingänge der Flip-Flops 158, 159 und 160 über ein ODER-Glied 157 und veranlaßt die
Rücksetzung der Flip-Flops 136, 137, 158 bis 160.
Wenn in diesem Wartezustand die eingeworfene Münze den ersten Münzdetektor 5 (s. Fig. 4) passiert, wird dem
UND-Glied 151 das Ausgangssignal des Komparators 22 zugeführt. Das UND-Glied 151 erzeugt daraufhin ein Ausgangssignal
"1", das über das ODER-Glied 145 das Flip-Flop in den Setzzustand bringt. Gleichzeitig wird über ODER-Schaltungen
161 und 162 den Flip-Flops 163 und 164 das 111 "-Signal des UND-Gliedes 151 zugeführt, wodurch die
Flip-Flops 163 und 164 rückgesetzt werden.
Wenn das Flip-Flop 138 auf diese Weise gesetzt wurde und das "1"-Signal des Setzausganges dem Negierungseingang
des UND-Gliedes 141 zugeführt wird, erzeugt das UND-Glied
141 ein "0"-Signal, das an den Eingang des UND-Gliedes
142 gelangt und bewirkt, daß dieses UND-Glied 142 ein Ausgangssignal "1" erzeugt.
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Wie Fig. 7(e) zeigt, fällt das Ausgangssignal des UND-Gliedes 151 auf "0", während das Ausgangssignal des UND-Gliedes
142 gemäß Fig. 7(f) auf "1" ansteigt. Das Ausgangssignal "1" des UND-Gliedes 142 wird über ein ODER-Glied
165 den UND-Gliedern 166 und 167 zugeführt.
Wenn die Spitzenwertamplitude der Münzdurchmesser-Erkennungswellenform
10a, die zu dieser Zeit erzeugt wird, die oberen Referenzwerte H- oder H„ übersteigt, erzeugen die
Ausgangskomparatoren 26 oder 28 ein "1 "-Signal, das dem Eingang des UND-Glied 166 oder 167 zugeführt wird und
veranlaßt, daß eines der UND-Glieder 166 oder 167 ein Ausgangssignal "1" erzeugt. Dieses "1"-Signal wird über
ODER-Tore 168 oder 169 jeweils dem Eingang des entsprechenden Flip-Flops 136 oder 137 zugeführt. Auf diese Weise
wird die Spitzenwertamplitude der Münzerkennungswellenform 10a für die eingeworfene Münze zu dieser Zeit im Hinblick
auf ihren oberen Grenzwert detektiert.
Wenn die Erkennungswellenform 10a unterhalb des Referenzniveaus
e~ bleibt, erzeugt der Komparator 23 ein Ausgangssignal "0", das dem Negierungseingang des UND-Gliedes
zugeführt wird, welches daraufhin ein "1 "-Signal erzeugt. Das "1"-Signal des UND-Gliedes 152 wird über ODER-Tore
172a und 171 den Eingängen der UND-Glieder 172b und 173 zugeführt.
Wenn die Spitzenwertamplitude der Münzdurchmesser-Erkennungswellenform
10a den unteren Amplitudengrenzwert L1 oder L2 nicht übersteigt, erzeugt der Komparator 27
oder 29 ein Ausgangssignal "0", das dem Eingang des Flip-Flops 159 oder 161 zugeführt wird, wodurch das betreffende
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Flip-Flop 159 oder 161 nicht gesetzt wird.
Wenn die Spitzenwertamplitude der Erkennungswellenform 10a
den unteren Grenzwert L1 oder L2 übersteigt, erzeugt einer
der Komparatoren 27 oder 29 ein Ausgangssignal "1", das an den Setzeingang der Flip-Flops 159 bzw. 160 gelangt
und das betreffende Flip-Flop setzt.
Wenn die eingeworfene Münze als falsch erkannt wurde, erzeugen die Flip-Flops 159 und 160 "O"-Signale, welche
den Negierungseingängen der UND-Glieder 172b und 173 über die ODER-Glieder 172a und 171 zugeführt werden, so
daß die UND-Glieder 172b und 173 Ausgangssignale "1" erzeugen, die jeweils über die ODER-Tore 168 und 169 an
die Setzeingänge der Flip-Flops 136 und 137 gelangen und diese Flip-Flops setzen.
Wie Fig. 7(g) zeigt, ist die Erkennung der Spitzenwertamplitude
der Münzdurchmesser-Erkennungswellenform 10a beendet, wenn am Ausgang des UND-Gliedes 152 ein "1"-Signal
erzeugt wird. Wenn die Spitzenwertamplitude zwischen den oberen und unteren Grenzwerten H1, H? und L1,
Lp liegt oder wenn die eingeworfene Münze als echt erkannt
wurde, wird das Flip-Flop 136 oder 137 nicht gesetzt. Beispielsweise wird im Falle einer 1O-Pfennigsmünze
das Flip-Flop 136 nicht gesetzt und im Falle einer 50-Pfennigsmünze
wird das Flip-Flop 137 nicht gesetzt.
Auf diese Weise wird das Falschmünzen-Erkennungssignal in dem Flip-Flop 137 gespeichert, das einen Speicher
für das Erkennungsergebnis bildet. Im folgenden wird nur die Funktion des Flip-Flops 136 im Falle des Einwurfs
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einer 1O-Pfennigsmünze beschrieben.
Das Ausgangssignal "1" des UND-Gliedes 152 wird über das ODER-Glied 146 dem Rücksetzeingang des Flip-Flops 138
zugeführt und bewirkt dessen Rücksetzung. Außerdem wird das Signal über das ODER-Glied 147 dem Setzeingang des
Flip-Flops 139 zugeführt, um dieses zu setzen. Gleichzeitig wird das Ausgangssignal "1" des UND-Gliedes 152 über
ein ODER-Glied 174 ebenfalls dem Setzeingang des Flip-Flops
163 zugeführt, um dieses Flip-Flop zu setzen, und gelangt außerdem an den Setzeingang des Flip-Flops 164.
Wenn die Flip-Flops 163 und 164 auf diese Weise gesetzt sind, erzeugen sie Ausgangssignale "1", die jeweils den
Zeitgliedern 175 und 176 zugeführt werden und diese in Gang setzen. Die Zeitglieder 175 und 176 erzeugen während
ihrer Operationszeit Ausgangssignale "0" und nach Beendigung
ihrer Operationszeit Ausgangssignale "1". Eine ausführliche Beschreibung dieser Zeitglieder 175 und 176
folgt später.
Wenn das Flip-Flop 139 gesetzt wird, erzeugt das UND-Glied 117 ein Ausgangssignal "1". Dieses "1"-Signal wird dem
Eingang des UND-Gliedes 153 zugeführt. Dem anderen Eingang des UND-Gliedes 153 wird das Ausgangssignal des UND-Gliedes
177 zugeführt. Ferner gelangt das Ausgangssignal des Komparators 123 an einen Negierungseingang des UND-Gliedes
177.
Wenn die Münzerkennungswellenform 11a an den Eingang des
Komparators 24 gelegt wird, erzeugt dieser ein "1"-Signal, das dem Setzeingang des Flip-Flops 158 zugeführt wird und
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dieses setzt. Das Flip-Flop 158 erzeugt daher ein Ausgangssignal "1", das an den Eingang des UND-Gliedes 177
gelangt.
Wenn die Amplitude der Erkennungswellenform 11a niedriger wird als der untere Grenzwert e.r erzeugt der Komparator
25 ein "O"-Signal, das an den Negierungseingang des UND-Gliedes 177 gelangt und dieses erzeugt ein Ausgangssignal
"1", das an den Eingang des UND-Gliedes 153 gelegt wird, so daß dieses ein "1"-Signal erzeugt. Das
Ausgangssignal "1" des UND-Gliedes 153 wird über das ODER-Glied 157 den Rücksetzeingängen der Flip-Flops 158
bis 160 zugeführt und setzt diese Flip-Flops rück. Es wird außerdem über das ODER-Glied 145 dem Setzeingang
des Flip-Flops 138 zugeführt, um dieses zu setzen. Das Flip-Flop 138 erzeugt daher ein Ausgangssignal "1", das
an den Eingang des UND-Gliedes 118 gelegt wird und bewirkt,
daß dieses UND-Glied 118 ein Ausgangssignal "1" erzeugt.
Wie Fig. 7(j) zeigt, wird, wenn das UND-Glied 118 das Ausgangssignal
"1" erzeugt, der folgende Erkennungsschritt gestartet. Das Ausgangssignal "1" des UND-Gliedes 118
wird über das ODER-Tor 165 den Eingängen der UND-Glieder 166 und 167 zugeführt.
Wenn die Spitzenwertamplitude der Münzmaterial-Erkennungswellenform
11b den oberen Grenzwert übersteigt, erzeugt in ähnlicher Weise der Komparator 26 oder 28 ein
Ausgangssignal "1", das dem Setzeingang des Flip-Flops 136 bzw. 137 zugeführt wird, so daß das betreffende
Flip-Flop gesetzt wird.
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Wenn die Spitzenwertamplitude der Münzmaterial-Erkennungswellenform
11b den oberen Grenzwert nicht übersteigt, erzeugt der Komparator 126 bzw. 128 ein Ausgangssignal "0",
das an den Setzeingang des Flip-Flops 136 bzw. 137 gelangt und verhindert, daß das betreffende Flip-Flop gesetzt
wird.
Wenn die Spitzenwertamplitude der Erkennungswellenform 11b niedriger ist als der untere Grenzwert e . , erzeugt, wie
Fig. 7(i) zeigt, das UND-Glied 177 ein Ausgangssignal "1", das dem Eingang des UND-Gliedes 154 zugeführt wird und
bewirkt, daß dieses UND-Glied 154 ein "1"-Signal erzeugt. Dieses "1"-Signal wird über die ODER-Tore 172a und 171
den UND-Gliedern 172b und 173 zugeführt.
Da das Ergebnis der Erkennung der eingeworfenen Münzen
im Hinblick auf den unteren Amplitudengrenzwert für den Spitzenwert der Erkennungswellenform in ähnlicher Weise
in den Flip-Flops 159 und 160 gespeichert werden, werden diese Ergebnisse den Setzeingängen der Flip-Flops 136
und 137 zugeführt. Wenn die Spitzenwertamplitude der Erkennungswellenform
11b zwischen den oberen und unteren Amplitudengrenzwerten e7 und e„ liegt, wird das Flip-Flop
136 nicht gesetzt.
Wie oben schon erläutert wurde, bleibt das Flip-Flop 137,
wenn es bei der Erkennung einer 50-Pfennigsmünze einmal gesetzt worden ist, gesetzt. Das Ausgangssignal "1" des
UND-Gliedes 154 wird über das ODER-Glied 146 dem Rücksetzeingang des Flip-Flops 138 zugeführt und setzt dieses
zurück. Es wird außerdem über das ODER-Glied 148 dem Rücksetzeingang des Flip-Flops 139 zugeführt und setzt dieses
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ebenfalls zurück. Das Ausgangssignal "1" des UND-Gliedes 154 wird ferner über das ODER-Glied 149 dem Flip-Flop
zugeführt, um dieses rückzusetzen. Das Ausgangssignal "1" des Flip-Flops 140 gelangt an den Eingang des UND-Gliedes
119 und bewirkt, daß dieses ein "1"-Signal erzeugt.
Die Zeitperiode, wenn das UND-Glied 119 ein Ausgangssignal
"1" erzeugt, entspricht im wesentlichen der Zeit, in der die Erkennungswellenform 12a von dem Münzdetektor 7
(s. Fig. 4) erzeugt wird. Wenn die Amplitude der Erkennungswellenform
12a kleiner wird als das Referenzniveau e.f
erzeugt das UND-Glied 177 ein Ausgangssignal "1", das dem Eingang des UND-Gliedes 155 zugeführt wird und bewirkt,
daß dieses UND-Glied 155 ein "1"-Signal erzeugt. Dieses "1"-Signal wird über das ODER-Glied 145 dem Eingang des
Flip-Flops 138 zugeführt und dieses Flip-Flop wird gesetzt.
Das UND-Glied 120 erzeugt zu dieser Zeit ein Ausgangssignal "1", so daß nun der folgende Erkennungsschritt
eingeleitet wird. Wenn das UND-Glied 120 das "1"-Signal erzeugt, wird dieses über das ODER-Glied 165 den ODER-Gliedern
166 und 167 zugeführt. Zu dieser Zeit erfolgt die Erkennung, ob die Spitzenwertamplitude der Erkennungswellenform
12b für das Prägemuster und die Form der eingeworfenen
Münze den oberen Grenzwert übersteigt oder nicht.
Die ermittelten Ergebnisse, ob die Spitzenwertamplitude der Erkennungswellenform 12b größer oder kleiner ist als
der obere Grenzwert, werden in den Flip-Flops 159 bzw. gespeichert. Das UND-Glied 177 erzeugt daher am Ende der
Erkennungswellenform 12b und wenn das UND-Glied 156 ein
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"1"-Signal erzeugt, ein Ausgangssignal "1". Die gespeicherten
Inhalte der Flip-Flops 159 und 160 werden über die ODER-Glieder 170, 171 und die UND-Glieder 172b, 173 den
Flip-Flops 136 und 137 zugeführt. Auf diese Weise werden alle Erkennungsoperationen für die drei Arten von Münzcharakteristiken
zu dieser Zeit beendet. Ergibt sich, daß das Erkennungsergebnis für nur eine der Charakteristiken
der eingeworfenen Münze einem Falschwert entspricht, wird ein "1"-Signal in den Flip-Flops 136 und 137 gespeichert.
Beispielsweise wird in dem Fall, daß die eingeworfene Münze eine echte 10-Pfennigsmünze ist, das Ausgangssignal
des Flip-Flops 136 nach der Zeit, wenn der Impuls angelegt wird, "0", während das Ausgangssignal des
Flip-Flops 137 für 50-Pfennigsmünzen "1" ist. Das Ausgangssignal
des UND-Gliedes 178, dem das Ausgangssignal des Flip-Flops 136 an einem Negierungseingang zugeführt
wird, wird "1", während das Ausgangssignal des UND-Gliedes 179,dem das Ausgangssignal des Flip-Flops 137 an
einem Negierungseingang zugeführt wird, "0" ist.
Das Ausgangssignal des UND-Tores 156, das in Fig. 7(m)
dargestellt ist, wird über das ODER-Glied 146 dem Flip-Flop 138 zugeführt und setzt dieses. Dadurch wird auch
über das ODER-Glied 147 das Flip-Flop 139 gesetzt. Das Ausgangssignal des UND-Gliedes 143 wird daher "1" und gelangt
an die UND-Glieder 180 und 181. Zu dieser Zeit werden die endgültigen Erkennungsergebnisse von den UND-Gliedern
178 und 179 an die UND-Glieder 180 und 181 gegeben. Das Echtmünzen-Erkennungssignal "1" wird den UND-Gliedern
182 oder 183 und dem ODER-Glied 184 zugeführt.
Ein Münzzahl-Steuerteil 185 ist vorgesehen, der die Zahl der in das Gerät eingeworfenen echten Münzen zählt, um
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den Gesamtwert der eingeworfenen Münzen zu einem einzigen Guthaben zusammenzufassen.
Wenn die eingeworfenen Münzen als echt ermittelt wurden, wird das "1"-Signal von dem Münzzahl-Steuerteil 185 an
eine Ausgangsleitung 186 gegeben, so daß die UND-Glieder 182 und 183 "1"-Signale erzeugen.
Wenn die eingeworfene Münze nicht als echt erkannt wurde, wird von dem Münzzahl-Steuerteil 185 ein "O"-Signal an
Leitung 186 gelegt.
Auf diese Weise wird ein Echtmünzenimpuls für eine 10-Pfennigsmünze
an einen entsprechenden Gesamtbetragszähler 187 für 10-Pfennigsmünzen geliefert, während die Echtmünzenimpulse
für 50-Pfennigsmünzen an einen Gesamtmünzenzähler 189 für 50-Pfennigsmünzen gegeben werden.
Das Echtmünzen-Empfangssignal der UND-Tore 182 bis 183 wird über ein ODER-Glied 188 einem Flip-Flop 190 zugeführt
und bewirkt, daß dieses gesetzt wird. Das Flip-Flop 190 erzeugt daher an seinem Setzausgang ein Signal, das
an die Empfangsspule 113 gelegt wird und diese erregt. Die Erregung der Spule 113 bewirkt, daß die eingeworfenen
Münzen mechanisch in den Münzannahmekanal gebracht werden.
Wenn die eingeworfene Münze dagegen als falsch erkannt wurde, wird die Spule 113 nicht erregt und die eingeworfene
Münze wird mechanisch in den Münzrückgabekanal gebracht. Wenn daher eine Falschmünze eingeworfen worden
ist, wird das Ausgangssignal des UND-Gliedes 191, das ein Negierungstor besitzt, bei Zeitsteuerung des Ausgangs
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des UND-Gliedes 143 "1", wie Fig. 7(η) zeigt (weil das
Ausgangssignal an Leitung 186 "0" ist). Dieses "1"-Signal wird dem Rücksetzeingang des Flip-Flops 190 zugeführt,
so daß dieses rückgesetzt wird. Die Spule 113 wird daher nicht erregt.
Bei Beendigung der Erkennung wird das Ausgangssignal des ODER-Tores 188 bzw. des UND-Gliedes 191 dem ODER-Glied
192 zugeführt, das daraufhin ein Ausgangssignal erzeugt, das über die ODER-Glieder 146, 148 und 150 an die Rück-Setzeingänge
der Flip-Flops 138 bis 140 gelegt wird, so daß diese Flip-Flops 138 bis 140 rückgesetzt werden und
das Gerät wieder in den Wartezustand für die nächstfolgende Münze versetzen.
Wenn die folgende Münze irrtümlich in den Münzerkennungskanal eingeworfen wurde und auf einen der Münzdetektoren
einwirkt, während die zuvor eingeworfene Münze den Münzerkennungskanal noch durchläuft und von irgendeinem der
Münzdetektoren noch geprüft wird, d.h. wenn der Einwurf zweier Münzen in zu schneller Folge erfolgt, werden die
ermittelten Ergebnisses über beide Münzen den Flip-Flops 136 bzw. 137 zugeführt und die Vorrichtung ist nicht imstande,
exakt zu entdecken, ob die Münze echt oder falsch ist.
Die Ausführungsform der erfindungsgemäßen Münzannahmevorrichtung
ist so ausgebildet, daß alle Münzen, die auf diese Weise in zu schneller Folge eingeworfen worden sind,
durch Rücksetzen des Gerätes zurückgegeben werden.
Die Wirkungsweise dieser Schaltung wird im folgenden
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detailliert erläutert. Wenn die zuerst eingeworfene Münze den Münzdetektor 6 oder 7 im Münzerkennungskanal passiert,
erzeugt eines der UND-Glieder 117 bis 120 ein Ausgangssignal
"1", das dem Eingang des ODER-Gliedes 193 zugeführt wird, so daß das ODER-Glied 193 ebenfalls ein Ausgangssignal
"1" erzeugt.
Wenn zwei oder mehr Münzen nacheinander ohne ausreichenden Abstand in den Münzerkennungskanal zu diesem Zeitpunkt
eingeworfen werden, erzeugt der Komparator 23 ein Ausgangssignal "1", das dem Eingang des UND-Gliedes 194 zugeführt
wird. Dem anderen Eingang des UND-Gliedes 194 wird das Ausgangssignal des ODER-Gliedes 193 zugeführt.
Das UND-Glied 194 erzeugt daher ein Ausgangssignal "1", das über die ODER-Glieder 145, 147 und 149 sämtlichen
Flip-Flops 138 bis 140 zugeführt wird. Das Ausgangssignal "1" des UND-Gliedes 144 wird auf diese Weise dem Eingang
eines UND-Gliedes 195 zugeführt und bewirkt, daß das UND-Glied 195 ein Ausgangssignal "1" erzeugt, mit dem über
das ODER-Tor 161 das Flip-Flop 163 rückgesetzt wird.
Im Falle des Einwerfens zwei oder mehrerer Münzen in dichter Folge ohne ausreichenden Abstand erzeugen die
UND-Glieder 151 bis 156 daher überhaupt kein Ausgangssignal, sondern nur das UND-Glied 195 erzeugt ein "1"-Signal.Wenn
die letzte der nacheinander eingeworfenen Münzen den ersten Münzdetektor 5 passiert, erzeugt das
UND-Glied 195 ein Ausgangssignal "0", das dem Eingang des ODER-Gliedes 161 zugeführt wird. Das Ausgangssignal
"1" des UND-Gliedes 144 wird dem UND-Glied 196 zugeführt und das Ausgangssignal "0" des Zeitgliedes 175 gelangt
an den Negierungseingang des UND-Gliedes 196. Das UND-
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Glied 196 erzeugt daher ein Ausgangssignal "1",das über das ODER-Glied 174 an den Eingang des Flip-Flops 163 gelegt
wird und dieses setzt. Auf diese Weise erzeugt das Flip-Flop 163 sein Ausgangssignal "1", das das Zeitglied
175 startet.
Wenn die Operationszeit T1 des Zeitgliedes 175 abgelaufen
ist, erzeugt das Zeitglied ein Ausgangssignal "1", das dem Eingang des UND-Gliedes 197 zugeführt wird. Das UND-Glied
197 erzeugt daraufhin ein "1"-Signal, das über das ODER-Tor 161 dem Rücksetzeingang des Flip-Flops 163 zugeführt
wird und dieses rücksetzt. Das Ausgangssignal des UND-Gliedes 197 gelangt ferner über die ODER-Glieder 146,
148 und 150 an sämtliche Flip-Flops 138 bis 140, so daß all diese Flip-Flops rückgesetzt werden. Auf diese Weise
wird die Münzannahmevorrichtung in Wartestellung versetzt.
Die Operationszelt T-j des Zeitgliedes 175 ist so eingestellt,
daß sie mindestens gleich der Zeit ist, die eine eingeworfene Münze benötigt, um sämtliche Münzdetektoren
5 bis 7 zu passieren. Die Operationszeit des Zeitgliedes 175 wird daher beendet, nachdem die letzte der nacheinander
eingeworfenen Münzen den letzten Münzdetektor 7 passiert hat und die Flip-Flops 138 bis 140 dadurch rückgesetzt
worden sind.
Wenn echte Münzen nacheinander in hinreichend langsamer Folge eingeworfen werden, wird die Annahmespule 113 kontinuierlich
erregt, so daß eine häufige Wiederholung von Erregung und Aberregung vermieden wird.
Die Operationsteil T2 des Zeitgliedes 176 ist so einge-
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stellt, daß sie länger ist als die Zeit vom Setzen des Flip-Flops 164 am Ende der ersten Erkennungswellenform 10a
bis zur Beendigung des Durchlaufs der eingeworfenen Münze durch den letzten Münzdetektor 7, und kurzer als die Zeit
vom Setzen des Flip-Flops 164 bis zum Erreichen des Sortiermechanismus (an der Stelle der Spule 113) durch
die Münze.
Wenn daher echte Münzen nacheinander in das Münzannahmegerät eingeworfen werden, wird das Flip-Flop 164 durch
den Münzempfangsimpuls des ODER-Gliedes 188 über das ODER-Glied 162 rückgesetzt, bevor die Operationszeit des Zeitgliedes
176 abgelaufen ist und das UND-Glied 198 wird nicht durchgeschaltet. Auf diese Weise bleibt das Flip-Flop
190,mit dem die Spule 113 erregt wird, gesetzt, so daß die Spule 113 kontinuierlich erregt bleibt. Die nacheinander
in das Gerät eingeworfenen Münzen werden daher nacheinander in den Echtmünzen-Annahmekanal eingeleitet.
Wenn nach Einwurf einer echten Münze eine Falschmünze eingeworfen wird, erzeugt das UND-Glied 198 ein Ausgangssignal
"1", das dem Eingang des UND-Gliedes 199 zugeführt wird, so daß das UND-Glied 199 ein "1"-Signal erzeugt.
Dieses wird ebenfalls dem Rücksetzeingang des Flip-Flops 190 über ein ODER-Glied 200 zugeführt, wodurch das Flip-Flop
190 rückgesetzt wird.
Wenn die falsche Münze in das Münzannahmegerät eingeworfen wird, erzeugt das UND-Glied 191 ein "1"-Signal, welches
über das ODER-Glied 200 dem Flip-Flop 190 zugeführt wird und dieses Flip-Flop 190 rücksetzt.
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Wenn die Falschmünze nach der echten Münzen eingeworfen wird, wird die Spule 113 aberregt, bevor die falsche Münze
den Münzsortiermechanismus erreicht, und wenn die echte Münze nach der Falschmünze eingeworfen wird, erzeugt das
Flip-Flop 190 ein "1"-Signal, das der Spule 113 zugeführt wird und diese kontinuierlich aberregt. Dieses Ausführungsbeispiel
der Annahmevorrichtung ist daher imstande, eine häufige Wiederholung von Erregung und Aberregung
der Spule 113 zu verhindern, um den mechanischen Teil des Münzsortiermechanismus vor zu hoher Abnutzung
zu schützen und seine Lebensdauer zu erhöhen.
Wenn der Draht der Empfangsspule 113 unterbrochen ist,
wird ein Spulenunterbrechungssignal S an die UND-Glieder 201 und 202 gegeben, so daß die UND-Glieder 199 und 152
Ausgangssignale "1" erzeugen. Diese werden über UND-Glieder 201 und 202 und ein ODER-Glied 203 einer Erkennungsschaltung .204 für Betriebsunterbrechungen zugeführt. Die
Münzannahme wird auf diese Weise unterbrochen und die Störung wird angezeigt.
Fig. 8(a) und 8 (b) zeigen ein konkretes Beispiel für den Münzdurchmesserdetektor,der in dem erfindungsgemäßen Gerät
verwendet wird. Die Flachspule 302a ist auf ein Spulenwicklungsteil 303 auf einer Seite des Münzerkennungskanals
301 aufgewickelt, so daß ihre Wicklungsfläche parallel zum Münzerkennungskanal 301 verläuft. In ähnlicher
Weise sind die Flachspulen 302b und 302c auf das Spulenwicklungsteil 303 auf der anderen Seite des Münzerkennungskanales
301 aufgewickelt, so daß ihre Wicklungsfläche parallel zum Kanal 301 verläuft.
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Die Spulen 302a, 302b, 302c bilden einen Differentialtransformator,
wobei die Spule 302b die Primärwicklung und die Spulen 302a und 302c die gegensinnig geschalteten
Sekundärwicklungsspulen bilden.
Das Magnetfeld in dem Münzerkennungskanal 301 wird von der die Primärwicklung des Differentialtransformators
bildenden Spule 302b in derjenigen Richtung erzeugt, die in Fig. 8(b) mit dem Pfeil Y bezeichnet ist.
Wenn die eingeworfene Münze in Richtung des Pfeiles X in den Münzkanal 301 einfällt und die Spulen 302a, 302b
und 302c erreicht, durchquert sie das von der Primärspule 302b erzeugte Magnetfeld derart, daß ihre diametrische
Oberfläche rechtwinklig durch das Magnetfeld hindurchläuft, so daß der magnetische Fluß proportional
zur Fläche der diametrischen Oberfläche der eingeworfenen Münze durchquert wird.
In entsprechender Weise erzeugen die Sekundärspulen 302a und 302c ein Signal, das der Größe der diametrischen
Oberfläche oder dem Durchmesser der eingeworfenen Münze entspricht.
Fig. 9 zeigt die Verhältnisse zwischen den beiden Spulen 305S und 305L von unterschiedlichen Durchmessern und der
Spule 302.
Der Münzerkennungskanal 301 ist vertikal so konstruiert, daß die eingeworfene Münze frei in ihn hineinfallen kann.
Da das Magnetfeld von der Spule 302 rechtwinklig zur Zeichnungsebene erzeugt wird, ist die Größe des magnetischen
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Flusses der von der eingeworfenen Münze zwischen der Spule
305S mit kleinerem Durchmesser und der Spule 305L mit größerem Durchmesser durchquert wird unterschiedlich.
Fig. 10 zeigt ein bevorzugtes Beispiel des Münzerkennungskanals 301, der unter einem bestimmten Winkel geneigt ist,
wobei die aus Richtung des Pfeiles X1 einfallende Münze
die Spule 302 entlang einer Seite des Kanals 301 passiert. Bei dieser Anordnung ist außerdem ein klarer Unterschied
der Magnetflüsse vorhanden, die von der Spule 305S mit kleinerem Durchmesser und von der Spule 305L mit größerem
Durchmesser durchquert werden.
Aus den Anordnungen der Fig. 9 und 10 erkennt man, daß
die Größe des von der eingeworfenen Münze durchquerten magnetischen Flusses von dem Münzdurchmesser abhängt
und nicht von der Konstruktion des Münzerkennungskanals
301. Es ist daher unerheblich, ob der Münzerkennungskanal vertikal oder schräg verläuft, so daß der Durchmesser
der eingeworfenen Münze auf der Grundlage der genannten
Differenz ermittelt werden kann.
Fig. 11(a) und 11(b) zeigen ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel
eines Münzerkennungskanals 301 zur Anwendung in der erfindungsgemäßen Münzannahmevorrichtung.
Bei diesem Beispiel ist ein Leiter 307 schraubenförmig
auf einem bedruckten Substrat 306 nach Art einer gedruckten Schaltung angebracht und bildet die Spulenwicklungen
307a, 307b und 307c. Die Spulen 307a, 307b und 307c sind ähnlich wie die Spulen 302a, 302b und 302c angeordnet,
d.h. die Wicklungsfläche der Spulen läuft parallel zum
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Münzerkennungskanal 301 und eine Spule bildet die Primärwicklung und die beiden anderen Spulen,die gegensinnig
geschaltet sind, bilden einen Differentialtransformator.
Die Einrichtung im Münzerkennungskanal 301 kann auf diese Weise miniaturisiert und vereinfacht werden, wobei der
Leiter zur Bildung von Spulen auf einem gedruckten Substrat angebracht wird.
Fig. 12 zeigt ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines in dem Münzerkennungskanal angeordneten Münzdetektors
nach Art eines Differentialtransformators.
Die Spule 302b bildet eine Primärwicklung, die mit den Anschlüssen Ti und Ti1 an eine Energiequelle bestimmter
Frequenz angeschlossen ist. Die Spulen 302a und 302c bilden die gegensinnig geschalteten Sekundärwicklungen.
Wenn die eingeworfene Münze durch den Münzerkennungskanal 301 hindurchläuft, wird zwischen den Anschlüssen To und
To1 ein Signal erzeugt, das dem Durchmesser der eingeworfenen
Münze entspricht.
Wenn die Sekundärwicklungen des Münzdetektors auch aus zwei gegensinnig in Reihe geschalteten Spulen bestehen, um
einen Differentialtransformator zu bilden, mit dem der Durchmesser der eingeworfenen Münze auf der Grundlage des
Ausgangssignals des Differentialtransformators ermittelt werden kann, kann die Sekundärspule auch aus einer Einzelspule
bestehen, die ein Signal erzeugt, das dem Durchmesser der eingeworfenen Münze entspricht.
709843/0774
Eine Einzelspule kann derart angeordnet sein, daß ihr Magnetfeld die Hauptfläche der eingeworfenen Münze, die
den Münzerkennungskanal durchläuft, im wesentlichen rechtwinklig kreuzt. In diesem Falle werden Durchmesserunterschiede
zwischen eingeworfenen Münzen auf der Grundlage der Veränderung der Selbstinduktion der Spule erkannt.
709843/0774
Claims (1)
- VON KREISLER SCHÖNWALD MEYER EISHOLD FUES VON KREISLER KELLER SELTINGPATE N TANWALTF Anmelder in Dr. in<j „on Kreis- |- vn:\Dr IfI-T1 K Sclionwo!d KdIi-.NTPPONCOTNCOCO., LTD. D- Lu1. Ti, M, ■„,. K,',l„5-8 , Ki taaoyama 2-chome , Dr- ln) K w IjshoM· y"A So']f'nMinato-ku, Tokyo-to, D, J r Fu,,. Kd,,Dipi -Clii'iii Ali-k von K.icsl· ι Ki,in Japan Dipl. Ck-n.GnolaK.1!,,.KoI,,Dipl -In;). G S'-ll'fKJ, K-,In4. April 1977 5 Köln ι Sg-IsAnsprüche) Münzannahmevorrichtung für Verkaufsautomaten mit mindestens einem Münzdetektor, der ein dem Durchmesser der eingeworfenen Münze entsprechendes Ausgangssignal erzeugt, einer Erkennungssteuereinrichtung, die den Arbeitsablauf des Münzdetektors steuert und in Abhängigkeit von dem Ausgangssignal des Münzdetektors beurteilt, ob die eingeworfene Münze echt oder falsch ist, und mit einer Münzannahme-Steuereinrichtung, die in Abhängigkeit von der Falschoder Echtbeurteilung der Erkennungs-Steuereinrichtung die Annahme oder Rückgabe der eingeworfenen Münze veranlaßt, wobei die Münze angenommen wird, wenn die Ausgangssignale sämtlicher Münzdetektoren anzeigen, daß die eingeworfene Münze echt ist, dadurch gekennzeichnet daß ein erster Münzdetektor (5) mit einer Spule vorgesehen ist, die so angeordnet ist, daß ihr Magnetfluß den Durchmesser der eingeworfenen Münze während ihres Durchlaufs durch einen Münzerkennungskanal (3) rechtwinklig kreuzt, und daß in dem Münzerkennungskanal (3) in der Nähe des ersten Münzdetektors (5) mindestens ein weiterer Münzdetektor (7) vom Differentialtransformatortyp angeordnet ist,709843/0774ORIGINAL INSPECTEDdessen Ausgangssignal mindestens einer weiteren Münzcharakteristik entspricht.2. Münzannahmevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erkennungs-Steuereinrichtung eine Versorgungsquelle (14, 15, 16) enthält, die die jeweiligen Münzdetektoren (5, 6, 7) selektiv mit einer Erregerfrequenz versorgt, und daß eine Steuereinrichtung zur Steuerung der selektiven Versorgung der Münzdetektoren (5, 6, 7) in sequentieller Reihenfolge entsprechend dem Vorbeilauf der eingeworfenen Münze an dem jeweiligen Münzdetektor vorgesehen ist, wodurch die Münzdetektoren einzeln nacheinander aktiviert werden, und daß die Ausgangssignale der Münzdetektoren einer Diskriminatorschaltung (33) zugeführt werden, die die Spitzenwertamplitude des Ausgangssignales eines jeden Münzdetektors (5, 6, 7) innerhalb vorgegebener Spannungsbereiche einordnet.3. Münzannahmevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung eine auf die Ausgangssignale der jeweiligen Münzdetektoren ansprechende Schaltung enthält, die den Durchlauf der eingeworfenen Münze durch den Münzprüfkanal (3) erkennt und beim Passieren der Münzdetektoren (5, 6, 7) jeweils einen Erkennungsimpuls erzeugt, und daß eine Folgesteuereinrichtung (52) vorgesehen ist, der die Erkennungsimpulse der Münzdetektoren zugeführt werden und die die Anzahl der von der Münze passierten Münzdetektoren zählt und eine Torschaltung (70, 75) zur Steuerung der Erregungsenergie für die Münzdetektoren (5, 6, 7) steuert.4. Münzannahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,709843/077Adadurch gekennzeichnet, daß die Diskriminatorschaltung (33) Komparatoren (26, 27, 28, 29) für die Voreinstellung der oberen und unteren Grenzwerte der Spitzenwertamplituden der jeweiligen Münzdetektoren enthält, daß ein Referenzspannungsgenerator (35) vorgesehen ist, der den Komparatoren in Abhängigkeit davon, welcher der Münzdetektoren (5 bis 7) jeweils erregt ist, unterschiedliche obere und untere Grenzwerte zuführt, und daß die Ausgänge der Komparatoren (26 bis 29) an eine Schaltung (58, 57, 46) angeschlossen sind, die feststellt, ob die Spitzenwertamplitude des Ausgangssignals des jeweiligen Münzdetektors zwischen dem jeweiligen oberen und unteren Grenzwert liegt oder nicht und daraufhin ein Echtoder Falschsignal erzeugt.5. Münzannahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, die den aufeinanderfolgenden Einwurf von Münzen ohne ausreichenden Zeitabstand durch Unterbindung der Funktion des Diskriminators (33) verhindert, wenn von mehreren nacheinander eingeworfenen Münzen an dem ersten Münzdetektor des Münzprüfkanales (5) ein Erkennungssignal erzeugt wird, bevor die vorhergehende Münze sämtliche Münzdetektoren (5, 6, 7) des Münzerkennungskanals (3) durchlaufen hat, daß ein Zeitglied (40) vorgesehen ist, dessen Operationszeit mindestens derjenigen Zeitspanne entspricht, die eine eingeworfene Münze benötigt, um sämtliche Münzdetektoren (5, 6, 7) des Münzerkennungskanales (3) zu durchlaufen, und das nach Ablauf seiner Operationszelt die Blockierung der Diskriminatorschaltung aufhebt,und daß eine Steuerung (37, 39) für das Zeitglied (40) vorgesehen ist, die das Zeitglied setzt, wenn die ein-709843/077Ageworfene Münze den ersten Münzdetektor (5) passiert und das Zeitglied (40) von neuem setzt und die Operationszeit neu startet, wenn eine nachfolgende Münze den Münzdetektor (5) vor Ablauf der Operationszeit des Zeitgliedes (40) passiert.6. Münzannahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zeitglied vorgesehen ist, das die Operation der Münzannahme-Steuereinrichtung nach Ablauf einer vorbestimmten Operationszeit rücksetzt und das von einer Steuereinrichtung gesteuert ist, die die Operationszelt des Zeitgliedes von neuem startet, wenn die eingeworfene Münze während der Operationszeit des Zeitgliedes als echt erkannt wurde, wobei die Operationszeit des Zeitgliedes verlängert ist, um die Münzannahme-Steuereinrichtung ununterbrochen in Betrieb zu halten, wenn echte Münzen nacheinander eingeworfen werden.7. Münzannahmevorrichtung nach einem der vorhergehenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an die Diskriminatorschaltung (33) eine Speichereinrichtung (63, 65, 66, 67, 68, 69) angeschaltet ist, die die Vergleichsergebnisse der Komparatoren (26 bis 29) nur dann speichert, wenn die Spitzenwertamplituden der Münzerkennungs-Wellenform nicht zwischen dem oberen und dem unteren Referenzniveau liegen, und daß eine Münzannahme-Steuereinrichtung vorgesehen ist, die, wenn die eingeworfene Münze sämtliche Münzdetektoren (5 bis 7) des Münzerkennungskanales (3) durchlaufen hat, die Annahme der eingeworfenen Münze verhindert, wenn die Speichereinrichtung gesetzt ist, und die eingeworfene Münze als echt annimmt, wenn die Speichereinrichtung nicht gesetzt ist, wobei die eingeworfene Münze als falsch beurteilt wird, wenn die Speichereinrichtung nach Empfang eines Ausgangssignales von irgendeinem der Münzdetektoren (5 bis 7) einmal gesetzt wird.709843/0774
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