DE2713967C2 - Pyrotechnische Maulwurfsfalle - Google Patents
Pyrotechnische MaulwurfsfalleInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine pyrotechnische Maulwurfsfalle der im Oberbegriff des Patentanspruchs
1 vorausgesetzten Art, die ein leichtes Vernichten der Maulwürfe oder anderer schädlicher Tiere ermöglicht
Der Maulwurf oder Talpa europea, ein sehr verbreiteter
Insektenfresser, verursacht aufgrund der von ihm im Boden ausgehöhlten zahlreichen Gänge in Gärten,
Obstgärten, Wiesen und Kulturen sehr hohe Schaden. Diese Gänge beeinträchtigen das Wurzelsystem der
Kulturen und münden an kleinen die Kulturen störenden Haufen an der Erdoberfläche. Im Fall von Wiesen
ist das Vorhandensein dieser kleinen Haufen ebenfalls sehr störend, da es das mechanische Mähen des Grases
erschwert
Es wurden bereits verschiedene Mittel zum Zerstören der Maulwürfe, z. B. vergiftete Köder und erstickende
Gase angegeben, jedoch war keines hiervon völlig zufriedenstellend,
und sie wiesen überdies eine Reihe von ernsten Gefahren für den Benutzer auf.
Es wurden auch verschiedene Arten von mechanischen Maulwurfsfallen beschrieben. Da sie jedoch im
allgemeinen eine sehr sperrige Form haben, sind diese mechanischen Fallen im allgemeinen schwer anzubringen
und ist ihre Wirksamkeit ziemlich mittelmäßig.
Es ist ebenfalls bekannt die Maulwürfe mit Hilfe von im Maulwurfsgang angeordneten Maulwurfspistolen zu
vernichten. Diese letztere Fallenart ist in der US-PS 31 40 556 beschrieben. Diese Maulwurfspistolen enthalten
im allgemeinen vom Maulwurf selbst betätigte mechanische Einrichtungen, die die Schlagzündung einer
Patrone und das Austreten von Geschossen längs einer genau bestimmten Richtung erzeugen. Diese Maulwurfspistolen
sind bei der Handhabung für den Benutzer gefährlich. Sie sind überdies nur wirksam, wenn sich
der Maulwurf im Augenblick der Aufschlagzündung in der Bahn der Geschosse befindet So könnte ein Maulwurf,
der die Falle zu umgehen sucht, diese durch die
so von ihm verschobene Erde auslösen und dabei außerhalb der Geschoßbahn bleiben. Schließlich weist diese
Fallenart den Nachteil auf, den Maulwurf zu verstümmeln und somit jede weitere Verwendung der Maulwurfshaut,
z. B. im Lederhandel, unmöglich zu machen.
Schließlich ist es aus der US-PS 28 09 464 bekannt, die
Maulwürfe in ihrem Gang durch die Explosion einer detonierenden pyrotechnischen Ladung zu vernichten.
Die hierzu offenbarte pyrotechnische Maulwurfsfalle der eingangs vorausgesetzten Art weist eine einen elek·
trischen Schalter betätigende bewegliche Scheibe auf. wobei der Schalter über einen eine elektrische Energiequelle
enthaltenden elektrischen Kreis mit einer außerhalb der Falle angeordneten detonierenden Ladung verbunden
ist. Diese detonierende Ladung wird durch den Stromdurchgang in einem Sprengzünder gezündet.
Wenn die Falle in einem Maulwurfsgang angeordnet ist, bewirkt die Einwirkung des Maulwurfs auf die Scheibe
über den Schalter und den elektrischen Kreis die Explo-
sion der detonierenden pyrotechnischen Ladung. Der Hauptnachteil dieser Falle besteht darin, daß sie als pyrotechnische
Ladung eine detonierende Ladung verwendet, deren Explosion für den Benutzer und für Haustiere
sehr gefährlich ist und die eine Verstümmelung des Maulwurfs nach sich zieht. Ein weiterer großer Nachteil
dieser Falle besteht darin, daß sie nur funktionieren
kann, wenn der in seinem Gang herumlaufende Maulwurf
in Berührung mit der Seite der Falle kommt, an der
die Scheibe gelegen ist In der Tat erleidet ein Maulwurf,
der mit der der Scheibe gegenüberliegenden Seite der Falle in Berührung kommt keinerlei Schaden, woraus
sich bei der Verwendung dieser Falle ein hoher Prozentsatz von Ausfällen ergibt Schließlich scheint die in der
US-PS 28 09 464 beschriebene Falle in der Praxis nur schwer verwendbar zu sein aufgrund der fehlenden Abdichtung
einerseits gegenüber der Feuchtigkeit die den Betrieb des elektrischen Systems stören kann, und andererseits
gegenüber der Erde, deren Abr'tschen die Funktion der beweglichen Teile blockieren kann, wenn
die Falle im Maulwurfsgang angeordnet ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine pyrotechnische Maulwurfsfalle der eingangs vorausgesetzten
Art zu entwickeln, die für den Benutzer und für Haustiere ungefährlich ist den sofortigen Tod der
Maulwürfe ohne deren Verstümmelung und äußerliche Verletzung bewirkt nicht störanfällig gegenüber Feuchtigkeits-
und Erdeeinwirkungen ist und ihre Funktion unabhängig davon erfüllt von welcher Seite sich die
Maulwürfe der Falle nähern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ede
kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet
Durch die Verwendung des Schutzmantels, die Verdopplung der den Schalter betätigenden Drücker und
pyrotechnischen Ladungen und die Verwendung verpuffender statt detonierender pyrotechnischer Ladungen
weist die erfindungsgemäße Maulwurfsfalle folgende Vorteile auf:
Sie hat eine gute Abdichtung gegenüber der Feuchtigkeit und der vom Maulwurf verschobenen Erde, funktioniert
unabhängig von der Annäherungsseite des Maulwurfs fast lOOprozentig, stellt keinerlei Gefahr für
den Benutzer und für Haustiere dar und bewirkt den sofortigen Tod der Maulwürfe, ohne diese zu verstümmeln,
zu verbrennen oder äußerlich merklich zu verletzen, was die weitere Verwendung der Maulwurfshäute
z. B. im Lederhandel ermöglicht
Es hat sich gezeigt daß der Maulwurf ein verhältnismäßig empfindliches Tier ist das Erschütterungen
schlecht widersteht und daß es möglich ist ihn durch die Druckweile leicht zu töten die durch die sehr schwache
Explosion einer verpuffenden pyrotechnischen Ladung erzeugt wird.
Es ist daher möglich, die Maulwürfe durch die Explosion kleiner verpuffender pyrotechnischer Ladungen zu
vernichten, die für den Benutzer und für Haustiere unschädlich sind, im Gegensatz zu detonierenden pyrotechnischen
Ladungen, die für diese eine gewisse Gefahr darstellen.
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung bewirkt die Zündung der pyrotechnischen Ladung durch den Maulwurf
selbst in unmittelbarer Nähe des Tiers eine schnelle Verbrennung, die bei verhältnismäßig geringer Energie
für den Maulwurf tödlich ist. Die Verwendung der elektrischen Energie als Übertragung zwischen einer
vom Maulwurf selbst betätigten Kontaktanordnung und der oder den pyrotechnischen Ladungen ermöglicht die
Herstellung einer einfachen Falle, die gleichzeitig eine völlige Sicherheit für den Benutzer und für Haustiere
sowie auch eine hohe Empfindlichkeit im Betrieb hat
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung beschrieben.
Darin zeigt
F i g. 1 eine schematische Ansicht der pyrotechnischen Maulwurfsfalle nach der Erfindung;
ίο Fig.2 einen Längsschnitt der bei der pyrotechnischen
Ladung von F i g. 1 verwendeten Kontaktanordnung;
F i g. 3 bis 6 Verbesserungen der in F i g. 2 gezeigten Vorrichtung.
In F i g. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 34 insgesamt eine pyrotechnische Falle, die im wesentlichen zum Beseitigen
von schädlichen Tieren, etwa Maulwürfen, bestimmt ist
Die Falle 34 enthält im wesentlichen für ihren einzugrabenden Teil zwei elektrisch zu zündende pyrotechnische Ladungen 1, 2 und eine mechanisch gesteuerte Kontaktanordnung oder einen Schalter 3, und weist für ihren äußeren Teil ein elektrisches Steuergerät 4 auf, deren Ausgangsklemmen 5,6 über eine geeignete elektrische Anlage 7 einerseits an die pyrotechnischen Ladungen 1, 2 und andererseits an den Schalter 3 angeschlossen werden müssen.
Die Falle 34 enthält im wesentlichen für ihren einzugrabenden Teil zwei elektrisch zu zündende pyrotechnische Ladungen 1, 2 und eine mechanisch gesteuerte Kontaktanordnung oder einen Schalter 3, und weist für ihren äußeren Teil ein elektrisches Steuergerät 4 auf, deren Ausgangsklemmen 5,6 über eine geeignete elektrische Anlage 7 einerseits an die pyrotechnischen Ladungen 1, 2 und andererseits an den Schalter 3 angeschlossen werden müssen.
Die elektrische Anlage 7 besteht in einer Verbindung eines feststehenden Kontaktelements 15 über einen Leiter
17 an eine Klemme 6 des elektrischen Steuergeräts 4,
und besteht in einer Reihenschaltung der Klemme 5, eines mit beweglichen Kontaktelementen 13,14 verbundenen
Leiters 16 und der elektrisch zu zündenden pyrotechnischen Ladungen 1,2.
Das beliebige Steuergerät 4 besteht seinerseits aus einer elektrischen Energiequelle, etwa einer Trockenbatterie
23, und einem Sicherheitsunterbrecher 24, der zum Inbetriebsetzen der Falle 23 bestimmt ist, wenn die
Anlage 7 vorschriftsmäßig eingebaut ist.
Die Maulwurfsfalle arbeitet auf folgende Weise: Sind der Schalter 3 und die pyrotechnischen Ladungen 1,2 im
Gang eingebaut und sind die Anschlüsse der Anlage 7 hergestellt so schließt die Bedienungsperson den Sicherheitsunterbrecher
24 und setzt somit die elektrische Energiequelle 23 in Betrieb. Der Maulwurf oder das
schädliche Tier, das sich in dem mit der Falle versehenen Gang bewegt, drückt direkt oder indirekt auf einen der
Drücker in Form von Scheiben 11,12 des Schalters 3. Im Fall des Maulwurfs kommt es nicht selten vor, daß dieser
bei seiner Bewegung einen Erdbällen vor sich herschiebt, was die Anordnung der Ladungen 1, 2 im Abstand
vom Schalter 3 erklärt. Unter der Wirkung dieses Schubs verschiebt sich eine Einrichtung 8 ausgehend
von ihrer normalen Stellung in der einen oder anderen Richtung in der Weise, daß eines der beweglichen Kontaktelemente
13, 14 in Berührung mit dem feststehenden Kontaktelement 15 kommt.
Die auf diese Weise hergestellte elektrische Verbindung zwischen den Leiterelementen 16 und 17 erzeugt
das Schließen des elektrischen Kreises für die Zündung der pyrotechnischen Ladungen 1, 2. Bei einer geeigneten
Anordnung dieser Ladungen explodiert wenigstens eine in unmittelbarer Nähe des schädlichen Tiers und
erzeigt dabei die Vernichtung.
Der Schalter in der in F i g. 2 gezeigten besonderen Ausführungsform weist eine zentrale Steuereinrichtung
8 auf, die in einem insgesamt rohrförmigen Schutzmantel 9 aus Isoliermaterial, etwa einem starren Kunststoff,
beweglich eingebaut ist. Die Einrichtung 8 besteht aus einer zentralen Stange 10, deren Mittelteil aus einem
elektrisch gut leitenden Material besteht, aus zwei Drückern in Form von Scheiben 11,12, die an den beiden
Enden der Stange 10 angeordnet sind, und aus zwei 5 ringförmigen Kontaktelementen 13,14, die geeignet im
Mittelteil der Stange 10 vorgesehen und in einem gewissen Abstand voneinander unter Zwischenschaltung einer
isolierenden Trennwand 25 angeordnet sind.
Die ringförmigen Kontaktelemente 13,14 sind bei der in F i g. 2 gezeigten normalen Stellung der Einrichtung 8
beiderseits eines ringförmigen feststehenden Kontaktelements 15 angeordnet, das durch irgendeine geeignete
Einrichtung im Schutzmantel 9 gehalten wird. Die beiden nachgiebigen Leiter 16 und i/ sind mit dem durch
die Kontaktelemente 13 bzw. 14 gebildeten beweglichen Kontakt und mit dem durch das Kontaktelement
15 gebildeten feststehenden Kontakt verbunden. Eine biegsame Hülse 18 gewährleistet den dichten Durchtritt
der Leiter 16 und 17 durch den Schutzmantel 9.
Bei einer derartigen Anordnung erzeugt die Verschiebung der Einrichtung 8 nach beiden Seiten der in
F i g. 2 gezeigten normalen Stellung das Berühren eines der Kontaktelemente 13 oder 14 mit dem feststehenden
Kontaktelement 15. Zwei schwache Schraubenfedern 19 und 20 mit ähnlichen Eigenschaften sind zwischen
jedem Element 13, 14 der Einrichtung 8 und einer von zwei Lagerungen 21, 22 angeordnet, die für die axiale
Verschiebung der Stange 10 im Schutzmantel 9 ausgebildet sind. Die entgegengesetzten Wirkungen der Feder
19,20 ermöglichen ein Halten der Stange 10 in der dargestellten Stellung.
Die Verwendung eines in F i g. 1 gezeigten elektrischen Kreises 7 zwischen dem Schalter 3 und den Ladungen
1,2 zum Steuern der Zündung dieser Ladungen weist zahlreiche Vorteile auf. Darunter sind zunächst zu
nennen der sehr leichte Einbau und die sehr große Sicherheit der Inbetriebsetzung der Falle aufgrund dessen,
daß diese erst von dem Augenblick an wirksam ist, in dem der Sicherheitsunterbrecher 24 geschlossen ist.
Die Länge und die Biegsamkeit der den Kreis 7 bildenden elektrischen Leiter ermöglichen eine Anordnung
des Steuergeräts 4 an jeder gewünschten Stelle, die vorzugsweise von der Stelle entfernt ist, an der sich
der eingegrabene Teil der Falle befindet Der Schalter 3 ist vorteilhaft mit einer sehr großen Empfindlichkeit
ausgestattet, wobei die Rückholkraft der Federn 19, 20 genau auf die Kraft begrenzt ist, die erforderlich ist, um
die Einrichtung 8 leicht in ihrer normalen Stellung zu halten.
Bei der in F i g. 2 gezeigten Anordnung kann der Schalter 3 hin- und hergehend arbeiten, wobei die bewegliche
Einrichtung sich beiderseits ihrer normalen Stellung verschieben kann.
Die Energiequelle kann, wie oben beschrieben, eine Trockenbatterie 2λ sein. Sie könnte aber auch aus jeder
anderen bekannten geeigneten Energiequelle, insbesondere der Netzspannung, bestehen.
Es ist ebenfalls ersichtlich, daß die oben beschriebene Falle 25 für die Beseitigung von gewissen anderen
schädlichen Tieren als dem Maulwurf verwendet werden kann, deren Größe derjenigen des Maulwurfs im
wesentlichen nahekommt
Jede der verwendeten pyrotechnischen Ladungen 1,2 besteht einerseits aus einer verpuffenden pyrotechnisehen
Mischung und andererseits aus einem durch Stromwärme gezündeten Zünder, der die pyrotechnische
Mischung zündet Als pyrotechnische Mischung wird vorzugsweise eine Mischung mit 0,1 bis 1 g
Schwarzpulver verwendet Der die pyrotechnische Mischung zündende Zünder weist die folgenden Merkmale
auf: elektrischer Widerstand 0,1 bis 3Ω, Ausgangsstromstärke
0,1 bis 2 A.
Jede pyrotechnische Ladung ist vorzugsweise in einem Behälter enthalten, der entweder aus einer Leichtmetallegierung
auf Aluminiumbasis oder aus einem polymeren Material bsteht. Gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform ist jede pyrotechnische Ladung abnehmbar am langgestreckten Schutzmantel befestigt,
und zwar außerhalb sowie in dessen Verlängerung in Nähe eines Drückers. Dadurch, daß diese Ladungen abnehmbar
am Schutzmantel befestigt sind, ist ein leichtes Ersetzen der verbrauchten Ladungen möglich.
Bei einer besonderen Ausführungsform werden die pyrotechnischen Ladungen 1, 2 dadurch dem Schalter
zugeordnet, daß am Schutzmantel 9 zwei in F i g. 2 nicht gezeigte axiale Verlängerungen vorgesehen und abnehmbar
an diesen Verlängerungen die pyrotechnischen Ladungen 1,2 befestigt werden.
Es ist zu beobachten, daß die Verwendung von verpuffenden Ladungen geringer Leistungsfähigkeit als pyrotechnische
Ladungen anstatt von detonierenden Ladungen eine völlige Sicherheit bei der Verwendung gewährleistet,
so daß die Falle keinerlei tatsächliche Gefahr für den Menschen oder für die Haustiere darstellt
deren Größe ziemlich über derjenigen des Maulwurfs liegt.
Das Zünden der pyrotechnischen Ladungen kann von außen durch jede geeignete bekannte Einrichtung sichtbar
gemacht werden, z. B. gemäß F i g. 1 durch eine kleine in Reihe mit dem Kreis 7 angeordnete pyrotechnische
Probeladung.
F i g. 3 bis 6 zeigen Verbesserungen an der in F i g. 2 gezeigten Vorrichtung. Gemäß der in F i g. 2 gezeigten
Vorrichtung weist jeder Drücker 11,12 die Form einer flachen Scheibe auf, deren Durchmesser viel kleiner als
der Innendurchmesser des rohrförmigen Schutzmantels 9 ist. Nach F i g. 3, die im Schnitt die rechte Hälfte des
Kontaktsystems darstellt ist der Drücker 2 in Form einer flachen Scheibe innerhalb eines rohrförmigen Mantels
1 an dessen Ende angeordnet wobei der Durchmesser der Scheibe 2 geringfügig kleiner als der Innendurchmesser
des rohrförmigen Mantels 1 ist Diese Anordnung ist besonders vorteilhaft da sie das Blockieren
des Drückers durch die vom Maulwurf in seinem Gang verschobene Erde vermeidet
Fig.4 bis 6, von denen jede im Schnitt die rechte
Hälfte einer Falle nach der Erfindung zeigt, zeigen eine weitere Verbesserung ar. den ir. F i g. 2 gezeigten Drükkern,
wonach jeder Drücker durch eine biegsame und dichte Membran 3 geschützt ist die am äußeren Teil des
rohrförmigen Schutzmanteis 1 an dessen Außenseite befestigt ist und jeden Drücker 2 am mittleren Teil seiner
Außenfläche berührt Die Membran 3 kann aus jedem Material bestehen, das gleichzeitig elastisch ist und
der Feuchtigkeit widersteht, z. B. auf der Basis von Natur-
oder Synthesekautschuk.
Die Verwendung solcher Schutzmembranen ist besonders vorteilhaft da sie jede zufällige Blockiergefahr
des Auslösesystems durch vom Maulwurf in seinem Gang verschobene Erde und jede Gefahr der Verschlechterung
des elektrischen Kontaktsystems durch im Maulwurf gang vorhandene Feuchtigkeit vermeidet.
Ein weiterer Vorteil dieser besonderen Anordnung besteht darin, daß sie das Auslösen der Falle ermöglicht
wenn die angreifenden Kräfte eine gewisse Neigung
gegenüber der Achse des Schutzmantels haben, was häufig der Fall ist, wenn der Maulwurf beim Versuch,
das die Falle bildende Hindernis seitlich zu umgehen, die Erde seitlich verschiebt
Die Vorrichtung nach der Erfindung ermöglicht eine 5 fast 100%ige Wirkung an den Maulwürfen im Gegensatz
zu verschiedenen bereits bekannten Fallenarten, deren Wirksamkeit häufig sehr gering ist, die die Benutzer
im allgemeinen nicht zufriedenstellen und die für den Benutzer wie auch für Haustiere gefährlich sind. ι ο
Es ist schließlich wichtig, daß der Maulwurf bei der Vorrichtung nach der Erfindung sofort durch die Druckwelle
getötet wird, die sich durch das Zünden der verpuffenden pyrotechnischen Ladung ergibt. Er erleidet
daher weder eir.e Verbrennung, noch eine äußere Ver- 15 letzung noch eine Verstümmelung, was weitere Verwendung
der Maulwurfshaut z. B. im Lederhandel ermöglicht
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
Claims (11)
1. Pyrotechnische Maulwurfsfal'e mit einem elektrischen
Schalter, einem den Schalter betätigenden beweglichen Drücker am einen Ende der Maulwurfsfalle,
einer außerhalb der Maulwurfsfalle angeordneten pyrotechnischen Ladung, einer elektrischen
Energiequelle und einem den Schalter, die Ladung und die Energiequelle miteinander verbindenden
elektrischen Kreis, der dem Zünden der Ladung beim Schließen des Kreises durch Einwirken eines
Maulwurfs auf den Drücker dient, dadurch gekennzeichnet,
daß sich der Schalter (13—15) in einem an seinen Enden offenen, langgestreckten Schutzmantel (9)
befindet,
daß der den Schalter (13—15) betätigende Drücker (11) an einem Ende des Schutzmantels (9) und ein
weiterer, den Schalter (13—15) betätigender beweglicher Drücker (12) am anderen Ende des Schutzmantels
(9) angeordnet sind und
daß die pyrotechnische Ladung (1) und eine weitere pyrotechnische Ladung (2) außerhalb des Schutzmantels (9) in der Nähe der Drücker (11 bzw. 12) angeordnet und als verpuffende pyrotechnische Ladungen ausgebildet sind.
daß die pyrotechnische Ladung (1) und eine weitere pyrotechnische Ladung (2) außerhalb des Schutzmantels (9) in der Nähe der Drücker (11 bzw. 12) angeordnet und als verpuffende pyrotechnische Ladungen ausgebildet sind.
2. Maulwurfsfalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzmantel (9) die Form
eines Rohrs hat, dessen Durchmesser demjenigen des Maulwurfgangs nahekommt.
3. Maulwurfsfalle nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter
(13-15) in der Mitte des Schutzmantels (9) eine axial
bewegliche Einrichtung (10) aufweist, die durch ihre Verschiebung das Schließen der Kontakte des Schalters
(13-15) steuert.
4. Maulwurfsfalle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine elastische Einrichtung (19,
20) vorgesehen ist, die der Verschiebung der beweglichen Einrichtung (10) in Schließrichtung der Kontakte
(13—15) entgegenwirkt.
5. Maulwurfsfalle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Einrichtung (10)
an jeder Seite aus der Normalstellung bewegbar ist und zwei miteinander verbundene elektrische Kontakte
(13, 14) aufweist, die beiderseits eines feststehenden Kontakts (15) angeordnet sind.
6. Maulwurfsfalle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ladung (1, 2)
aus einer verpuffenden pyrotechnischen Masse und einem elektrisch gezündeten Zünder besteht.
7. Maulwurfsfalle nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse aus Schwarzpulver in
einer Menge von 0,1 bis 1 g je Masse besteht.
8. Maulwurfsfalle nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Zünder folgende elektrische
Werte aufweist: elektrischer Widerstand des Zündkopfs: 0,1 bis 3 Ω, Anlaufintensität des Zündkopfs:
0,1 bis 2 A.
9. Maulwurfsfalle nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ladung (1,2) in einem Behälter
auf der Basis einer Leichtmetallegierung oder eines polymeren Materials angeordnet ist.
10. Maulwurfsfalle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß jeder eine Ladung (1,2) enthaltende
Behälter außen am Schutzmantel (9) abnehmbar befestigt ist.
11. Maulwurfsfalle nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Drücker
(11, 12) durch eine elastische and dichte Membran (3) geschützt wird, die außen an einem Ende des
Schutzmantels (9) befestigt ist und im mittleren Bereich der Außenseite des jeweiligen Drückers (11,
12) mit diesem in Berührung steht
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