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DE2713967A1 - Pyrotechnische maulwurfsfalle - Google Patents

Pyrotechnische maulwurfsfalle

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DE2713967A1
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Germany
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mole
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pyrotechnic
mole trap
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DE19772713967
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Claude Denninger
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Sogemaric
Etienne LaCroix Tous Artifices SA
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Sogemaric
Etienne LaCroix Tous Artifices SA
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M27/00Apparatus having projectiles or killing implements projected to kill the animal, e.g. pierce or shoot, and triggered thereby
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M23/00Traps for animals
    • A01M23/38Electric traps

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  • Environmental Sciences (AREA)
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  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

Patentanwalt«
DIPL.ING. R. ΒΓΠ7 Υ.··.. - OTL-ING. K. LAMPRECHT
DR--r\'G. R. ?.'. . -'.'.-PIiVS. U. HEIDRICK O 7 1 Q Q R 7
DR.-ING. ,V. ..,..- Li ..-IKX J. SIEGFRIED / ' I O J O /
Steinsdorfstraße 10 - 8000 Münchw 22
503,1-26.739P(26.7^OH) 29. 3. 1977
SOuEMARIC, Societe de Gestion et de Marketing pour Industries de
Consummation, PARIS (Frankreich) und
Societe E. LACROIX, MURET (Frankreich) Pyrotechnische Maulwurfsfalle
Die Erfindung betrifft eine pyrotechnische Maulwurfsfalle mit wenigstens einem in einem Maulwurfsgang angeordneten Teil. Dine derartige Maulwurfsfalle ermöglicht ein leichtes Vernichten der Maulwürfe oder anderer ähnlicher schädlicher Tiere.
Der Maulwurf oder Talpa europea, ein sehr verbreiteter Insektenfresser, verursacht aufgrund der von ihm im Hoden ausgehöhlten zahlreichen Gänge in Gärten, Obstgärten, Wiesen und Kulturen sehr hohe Schaden. Diese Gänge beeinträchtigen das Wurzelsystem der Kulturen und münden an kleinen die
Kulturen störenden haufen an der Erdoberfläche. Im Fall von Wiesen ist das Vorhandensein dieser kleinen Haufen ebenfalls sehr störend, da es das mechanische Mähen des Grases erschwert.
Es wurden bereits verschiedene Mittel vorgeschlagen zum Zerstören der Maulwürfe, z.B. vergiftete Köder und er-
503,1-(576/576 add.D)
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• ν
stickenae Gase, jedoch war keines hiervon völlig zufriedenstellend und wies überdies eine Reihe von ernsten Gefahren für den benutzer auf.
Es wurden auch verschiedene Arten von mechanischen Maulwurfsfallen vorgeschlagen. Da sie jedoch im allgemeinen sehr sperrig sind, sind diese mechanischen Fallen im allgemeinen schwer anzubringen und ist ihre Wirksamkeit ziemlich mittelmäßig.
Es wurde ebenfalls vorgeschlagen, die Maulv/ürfe mit Hilfe von im Maulwurfsgang angeordneten Maulwurfspistolen zu vernichten. Diese letztere Fallenart ist Gegenstand der US-PS 3 14Ο 556. Diese Maulwurfspistolen enthalten im allgemeinen vom Maulwurf selbst betätigte mechanische Einrichtungen, die die Schlagzündung einer Patrone und das Austreten von Geschossen längs einer genau bestimmten Richtung erzeugen. Diese Maulwurfspistolen sind bei der Handhabung für den Benutzer gefährlich. Sie sind überdies nur wirksam, wenn sich der Maulwurf im Augenblick der Aufschlagzündung in der Lahn der Geschosse befindet. So könnte ein Maulwurf, der die Falle zu umgehen sucht, diese durch die von ihm verschoLene Erde auslösen und dabei außerhalb der Geschoßbahn bleiben. Schließlich v/eist diese Fallenart den Nachteil auf, den Maulwurf zu verstümmeln und somit jede weitere Verwendung der Maulwurfshaut, z.U. im LederhandeL, unmöglich zu machen.
Schließlich wurde es bereits vorgeschlagen, die Maulwürfe in ihrem Gang durch die Explosion einer detonierenden pyrotechnischen Ladung zu vernichten, vgl. die in der US-PS 2 869 464 beschriebene Vorrichtung. Diese Vorrichtung weist eine einen elektrischen Schalter betätigende Scheibe auf, wobei der Schalter über einen eine elektrische Energiequelle enthaltenden elektrischen Kreis mit einer detonierenden
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. 6.
Ladung verbunden ist. Diese detonierende Ladung wird durch uen Strondurchgang in cineiu Sprengzünder gezündet. Wenn die Falle in einem Maulwurfsgang angeordnet ist, bewirkt die Einwirkung des Maulwurfs auf die Scheibe über den Schalter und den elektrischen Kreis die Explosion der detonierenden pyruteclmi sehen Ladung. Der liauptnachteil dieser Falle besteht darin, ciaß sie als pyrotechnische Ladung eine detonierende Ladung verwendet, deren Explosion für den Benutzer und für Haustiere sehr gefährlich ist und die einen Verstümmelung des Maulwurfs nach sich zieht. Ein weiterer großer Nachteil dieser Falle besteht darin, daß sie nur funktionieren kann, wenn der in seinem Gang herumlaufende Maulwurf in Berührung mit der Seite der Falle kommt, an der die Scheibe gelegen ist. In der Tat erleidet ein Maulwurf, der mit der der Scheibe gegenüberliegenden Seite der Falle in Berührung kommt, keinerlei Schaden, woraus sich bei der Verwendung dieser Falle ein hoher Prozentsatz von Ausfällen ergibt. Schließlich scheint die in der US-PS 2 869 4G4 beschriebene Falle in der Praxis nur schwer verwendbar zu sein aufgrund der fehlenden Abdichtung einerseits gegenüber aer Feuchtigkeit, die den betrieb des elektrischen Systems stören kann, und andererseits gegenüber aer Erue, deren Abrutschen die Funktion der beweglichen Teile blockieren kann, wenn die Falle im Maulwurfsgang angeordnet ist.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile. Sie betrifft eine neuartiye pyrotechnische Falle, die gleichzeitig die folgenden Vorteile aufweist:
Sie stellt keinerlei Gefahr für den Benutzer und für Haustiere dar, ihre Wirksamkeit auf den Maulwurf ist sehr hoch und liegt häufig in der Nähe von 1OO%, sie bewirkt den sofortigen Tod der Maulv/ürfe, ohne diese zu verstümmeln, zu verbrennen oder äußerlich merklich zu verletzen, was die weitere Verwendung der Maulwurfshäute z.B. im Lederhandel ermöglicht, sie
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v/eist eine gute Abdichtung gegenüber der Feuchtigkeit auf, und es wird ihre Funktion nicht durch die vom Maulwurf verschobene Erde gestört.
Die von der Anmelderin ausgeführten Arbeiten haben gezeigt, daß der Maulwurf ein verhältnismäßig empfindliches Tier ist, das Erschütterungen schlecht widersteht, und daß es möglich ist, ihn durch die Druckwelle leicht zu töten, die durch aie sehr schwache Explosion einer verpuffenden pyrotechnischen Ladung erzeugt wird.
Ls ist daher möglich, die Maulwürfe durch die Explosion kleiner verpuffender pyrotechnischer Ladungen zu vernichten, die für den Benutzer und für Haustiere unschädlich sind, im Gegensatz zu detonierenden pyrotechnischen Ladungen, die für diese eine gewisse Gefahr darstellen.
Dies wird bei einer Maulwurfsfalle der eingangs angegebenen Art erreicht durch einen innerhalb des Maulwurfsgangs anzuordnenden, an seinen Enden offenen, langgestreckten Schutzmantel, durch einen innerhalb des Schutzmantels angeordneten elektrischen Schalter, durch zwei den Schalter betätigende bewegliche Drücker, von denen jeder an einem Ende des Schutzmantels angeordnet ist, durch zwei elektrisch zu zündende verpuffende pyrotechnische Ladungen, von denen jode außerhalb des Schutzmantels in Nähe jedes Drückers angeordnet ist, durch eine elektrische Energiequelle, und durch einen den Schalter, die Ladungen und die Energiequelle miteinander verbindenden elektrischen Kreis, der so geschaltet ist, daß die Einwirkung des Maulwurfs auf irgendeinen Drücker das Schließen des elektrischen Kreises und das Zünden der in unmittelbarer Nähe dieses Drückers gelegenen Ladung bewirkt.
Bei einer derartigen Anordnung bewirkt die Zündung der pyrotechnischen Ladung durch den Maulwurf selbst in unmittelbarer
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Nähe des Tiers eine schnelle Verbrennung, die bei verhältnismäßig geringer Energie für den Maulwurf tödlich ist. Die Verwendung der elektrischen Energie als übertragung zwischen einer vom Maulwurf selbst betätigten Kontaktanordnung und der oder den pyrotechnischen Ladungen ermöglicht die Herstellung einer einfachen Falle, die gleichzeitig eine völlige Sicherheit für den Benutzer und für Haustiere sowie auch eine hohe Empfindlichkeit im betrieb hat.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung beschrieben. Darin zeigt:
Fig. 1 eine schematische Ansicht der pyrotechnischen Maulwurfsfalle nach der Erfindung;
Fig. 2 einen Längsschnitt der bei der pyrotechnischen Ladung von Fig. 1 verwendeten Kontaktanordnung;
Fig. 3 bis 6 Verbesserungen der in Fig. 2 gezeigten Vorrichtung.
In Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 34 insgesamt eine pyrotechnische Falle, die im wesentlichen zum Beseitigen von schädlichen Tieren, etwa Maulwürfen, bestimmt ist.
Die Falle 34 enthält im wesentlichen für ihren einzugrabenden Teil zwei elektrisch zu zündende pyrotechnische Ladungen 1, 2 und eine mechanisch gesteuerte Kontaktanordnung oder einen Schalter 3, und weist für ihren äußeren Teil ein elektrisches Steuergerät 4 auf, deren Ausgangsklemmen 5, 6 über eine geeignete elektrische Anlage 7 einerseits an die pyrotechnischen Ladungen 1, 2 und andererseits an den Schalter 3 angeschlossen werden müssen.
Die elektrische Anlage 7 besteht in einer Verbindung eines feststehenden Kontaktelements 15 über einen Leiter 17 an
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eine Klemme 6 des elektrischen Steuergeräts 4, und besteht in einer Reihenschaltung der Klemme 5, eines mit beweglichen Kontaktelementen 13, 14 verbundenen Leiters 16 und der elektrisch zu zündenden pyrotechnischen Ladungen 1, 2.
Das beliebige Steuergerät 4 besteht seinerseits aus einer elektrischen linergiequelle, etwa einer Trockenbatterie 23, und einem Sicherheitsunterbrecher 24, der zum Inbetriebsetzen der Falle 23 bestimmt ist, wenn die Anlage 7 vorschriftsmäßig eingebaut ist.
Die Maulwurfsfalle arbeitet auf folgende Weise: Sind der Schalter 3 und die pyrotechnischen Ladungen 1, 2 im Gang eingebaut und sind die Anschlüsse der Anlage 7 hergestellt, so schließt die Bedienungsperson den Sicherheitsunterbrecher 24 und setzt somit die elektrische Energiequelle 23 in Betrieb. Der Maulwurf oder das schädliche Tier, das sich in dem mit der Falle versehenen Gang bewegt, drückt direkt oder indirekt auf einen der Drücker in Form von Scheiben 11, 12 des Schalters 3. Im Fall des Maulwurfs kommt es nicht selten vor, daß dieser bei seiner Bewegung einen Erdballen vor sich herschiebt, was die Anordnung der Ladungen 1, 2 im Abstand vom Schalter 3 erklärt. Unter der Wirkung dieses Schubs verschiebt sich eine Einrichtung 8 ausgehend von ihrer normalen Stellung in der einen oder anderen Richtung in der Weise, daß eines der beweglichen Kontaktelemente 13, 14 in Berührung mit dem feststehenden Kontaktelement 15 kommt.
Die auf diese Weise hergestellte elektrische Verbindung zwischen den Leiterelementen 16 und 17 erzeugt das Schließen des elektrischen Kreises für die Zündung der pyrotechnischen Ladungen 1, 2. bei einer geeigneten Anordnung dieser Ladungen explodiert wenigstens eine in unmittelbarer Nähe des schädlichen Tiers und erzeugt dabei die Vernichtung.
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Der Schalter in der in Fig. 2 gezeigten besonderen Ausführungsforir. weist eine zentrale Steuereinrichtung 8 auf, die in einem insgesamt rohrförmigen Schutzmantel 9 aus Isoliermaterial, etwa einem starren Kunststoff, beweglich eingebaut ist. Die Einrichtung 8 besteht aus einer zentralen Stange 10, deren Mittelteil aus einem elektrisch gut leitenden Material besteht, aus zv/ei Drückern in Form von Scheiben 11, 12, die an den beiden Enden der Stange 10 angeordnet sind, und aus zwei ringförmigen Kontaktelementen 13, 14, die geeignet im Mittelteil der Stange 10 vorgesehen und in einem gewissen Abstand voneinander unter Zwischenschaltung einer isolierenden Trennwand 25 angeordnet sind.
Die ringförmigen Kontaktelemente 13, 14 sind bei der in Fig. gezeigten normalen Stellung der Einrichtung 8 beiderseits eines ringförmigen feststehenden Kontaktelements 15 angeordnet, das durch irgendeine geeignete Einrichtung im Schutzmantel 9 gehalten wird. Die beiden nachgiebigen Leiter 16 und 17 sind mit dem durch die Kontaktelemente 13 bzv/. 14 gebildeten beweglichen Kontakt und mit dem durch das Kontaktelement gebildeten feststehenden Kontakt verbunden. Eine biegsame Hülse 18 gewährleistet den dichten Durchtritt der Leiter und 17 durch den Schutzmantel 9.
Bei einer derartigen Anordnung erzeugt die Verschiebung der Einrichtung 8 nach beiden Seiten der in Fig. 2 gezeigten normalen Stellung das Berühren eines der Kontaktelemente 13 oder 14 mit dem feststehenden Kontaktelement 15. Zwei schwache Schraubenfedern 19 und 20 mit ähnlichen Eigenschaften sind zwischen jedem Element 13, 14 der Einrichtung 8 und einer von zv/ei Lagerungen 21, 22 angeordnet, die für die axiale Verschiebung der Stange 10 im Schutzmantel 9 ausgebildet sind. Die entgegengesetzten Wirkungen der Feder 19, 2O ermöglichen ein Halten der Stange 10 in der dargestellten Stellung.
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Die Verwendung eines in Fig. 1 gezeigten elektrischen Kreises 7 zwischen dem Schalter 3 und den Ladungen 1, 2 zum Steuern aer Zündung dieser Ladungen weist zahlreiche Vorteile auf. Darunter sind zunächst zu nennen der sehr leichte Einbau und die sehr große Sicherheit der Inbetriebsetzung der Falle aufgrund dessen, dnß diese erst von dem Augenblick an v/irksam ist, in dera der Sicherheitsunterbrecher 24 geschlossen ist.
Die Länge und die biegsamkeit der den Kreis 7 bildenden elektrischen Leiter ermöglichen eine Anordnung des Steuergeräts 4 an jeder gev/ünschten Stelle, die vorzugsweise von der Stelle entfernt ist, an der sich der eingegrabene Teil der Falle befindet. Der Schalter 3 ist vorteilhaft mit einer sehr großen Empfindlichkeit ausgestattet, wobei die Rückholkraft der Federn 19, 20 genau auf die Kraft begrenzt ist, die erforderlich ist, um die Einrichtung 8 leicht in ihrer normalen Stellung zu halten.
Bei der in Fig. 2 gezeigten Anordnung kann der Schalter 3 hin- und hergehend arbeiten, wobei die bewegliche Einrichtung sich beiderseits ihrer normalen Stellung verschieben kann.
Die Energiequelle kann, wie oben beschrieben, eine Trockenbatterie 23 sein. Sie könnte aber auch aus jeder anderen bekannten geeigneten Energiequelle, insbesondere der Netzspannung, bestehen.
Ls ist ebenfalls ersichtlich, daß die oben beschriebene Falle 25 für die Beseitigung von gewissen anderen schädlichen Tieren als dem Maulwurf verwendet werden kann, deren Größe derjenigen des Maulwurfs im wesentlichen nahekommt.
Jede der verwendeten pyrotechnischen Ladungen 1, 2 besteht einerseits aus einer verpuffenden pyrotechnischen Mischung
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und andererseits aus einem durch Stromwärme gezündeten Zünder, dar die pyrotechnische Mischung zündet. Als pyrotechnische Mischung wird vorzugsweise eine Mischung mit 0,1 bis 1 g Schwarzpulver verv/endet. Der die pyrotechnische Mischung zündende Zünuer weist die folgenden Merkmale auf: elektrischer Widerstand 0,1 bis 3X1 , Ausgangsstromstärke 0,1 bis 2 A.
Jede pyrotechnische Ladung ist vorzugsweise in einem Behälter enthalten, der entv/eder aus einer Leichtmetallegierung auf Aluminiumbasis oder aus einem polymeren Material besteht. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist jede pyrotechnische Ladung abnelimbar am langgestreckten Schutzmantel befestigt, und zwar außerhalb sowie in dessen Verlängerung in Nähe eines Drückers. Dadurch, daß diese Ladungen abnehmbar am Schutzmantel befestigt sind, ist ein leichtes Ersetzen der verbrauchten Ladungen möglich.
Bei einer besonderen Ausführungsform werden die pyrotechnischen Ladungen 1, 2 dadurch dem Schalter zugeordnet, daß am Schutzmantel 9 zwei in Fig. 2 nicht gezeigte axiale Verlängerungen vorgesehen und abnehmbar an diesen Verlängerungen die pyrotechnischen Ladungen 1, 2 befestigt werden.
Es ist zu beobachten, daß die Verv/endung von verpuffenden Ladungen geringer Leistungsfähigkeit als pyrotechnische Ladungen anstatt von detonierenden Ladungen eine völlige Sicherheit bei der Verwendung gewährleistet, so daß die Falle keinerlei tatsächliche Gefahr für den Menschen oder für die Haustiere darstellt, deren Größe ziemlich über derjenigen des Maulwurfs liegt.
Das Zünden der pyrotechnischen Ladungen kann von außen durch jede geeignete bekannte Einrichtung sichtbar gemacht werden, z.B. gemäß Fig. 1 durch eine kleine in Reihe mit dem Kreis angeordnete pyrotechnische Probeladung.
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Fig. 3 bis 6 zeigen Verbesserungen an der in Fig. 2 gezeigten Vorrichtung. Gemäß der in Fig. 2 gezeigten Vorrichtung weist jeder Drücker 11, 12 die Form einer flachen Scheibe auf, deren Durchmesser viel kleiner als der Innendurchmesser des rohrförmigen Schutzmantels 9 ist. Nach Fig. 3, die im Schnitt die rechte Hälfte des Kontaktsystems darstellt, ist der Drücker 2 in Form einer flachen Scheibe innerhalb eines rohrförmigen Mantels 1 an dessen Ende angeordnet, wobei der Durchmesser der Scheibe 2 geringfügig kleiner als der Innendurchmesser des rohrförmigen Mantels 1 ist. Diese Anordnung ist besonders vorteilhaft, da sie das Blockieren des Drückers durch die vom Maulwurf in seinem Gang verschobene Erde vermeidet.
Fig. 4 bis 6, von denen jede im Schnitt die rechte Hälfte einer Falle nach der Erfindung zeigt, zeigen eine weitere Verbesserung an den in Fig. 2 gezeigten Drückern, wonach jeder Drücker durch eine biegsame und dichte Membran 3 geschützt ist, die am äußeren Teil des rohrförmigen Schutzmantels 1 an dessen Außenseite befestigt 1st und jeden Drücker 2 am mittleren Teil seiner Außenfläche berührt. Die Membran kann aus jedem Material bestehen, das gleichzeitig elastisch ist und der Feuchtigkeit widersteht, z.B. auf der Basis von Natur- oder Synthesekautschuk.
Die Verwendung solcher Schutzmembranen ist besonders vorteilhaft, da sie jede zufällige Ulockiergefahr des Auslösesystems durch vom Maulwurf in seinem Gang verschobene Erde und jede Gefahr der Verschlechterung des elektrischen Kontaktsystems durch im Maulwurfgang vorhandene Feuchtigkeit vermeidet.
Ein weiterer Vorteil dieser besonderen Anordnung besteht darin, daß sie das Auslösen der Falle ermöglicht, wenn die angreifenden Kräfte eine gewisse Neigung gegenüber der
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Achse des Schutzmantels haben, was häufig der Fall ist, wenn der Maulwurf beim Versuch, das die Falle bildende Hindernis seitlich zu umgehen, die Erde seitlich verschiebt.
Die Vorrichtung nach der Erfindung ermöglicht eine fast 100%ige Wirkung an den Maulwürfen im Gegensatz zu verschiedenen bereits bekannten Fallenarten, deren Wirksamkeit häufig sehr gering ist, die die Benutzer im allgemeinen nicht zufriedenstellen und die für den Benutzer v/ie auch für Haustiere gefährlich sind.
Es ist schließlich wichtig, daß der Maulwurf bei der Vorrichtung nach der Erfindung sofort durch die Druckwelle getötet wird, aie sich durch das Zünden der verpuffenden pyrotechnisehen Ladung ergibt. Er erleidet daher weder eine Verbrennung, noch eine äußere Verletzung noch eine Verstümmelung, was weitere Verwendung der Maulwurfshaut z.U. im Ledex'handel ermöglicht.
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Claims (11)

Ansprüche
1. Pyrotechnische Maulwurfsfalle mit wenigstens einem in einem Maulwurfsgang angeordneten Teil, gekennzeichnet durch einen innerhalb des Maulwurfgangs anzuordnenden, an seinen Enden offenen, langgestreckten Schutzmantel (9), durch einen innerhalb des Schutzmantels (9) angeordneten elektrischen Schalter (13-15), durch zwei üen Schalter (13-15) betätigende bewegliche Drücker (11, 12), von denen jeder an einem Ende des Schutzmantels (9) angeordnet ist, durch zwei elektrisch zu zündende verpuffende pyrotechnische Ladungen (1, 2), von denen jede außerhalb des Schutzmantels (9) in Nähe jedes Drückers (11, 12) angeordnet ist, durch eine elektrische Energiequelle (23), und durch einen den Schalter (13-15), die Ladungen (1, 2) und die Energiequelle (23) miteinander verbindenden elektrischen Kreis, der so geschaltet ist, daß die Einwirkung des Maulwurfs auf irgendeinen Drücker (11, 12) das Schließen des elektrischen Kreises und das Zünden der in unmittelbarer Nähe dieses Drückers (11, 12) gelegenen Ladung (1, 2) bewirkt.
2. Maulwurfsfalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzmantel (9) die Form eines Rohrs hat, dessen Durchmesser demjenigen des Maulwurfgangs nahekommt.
3. Maulwurfsfalle nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (13-15) in der Mitte des Schutzmantels (9) eine axial bewegliche Einrichtung (10) aufweist, die durch ihre Verschiebung das Schließen der Kontakte des Schalters (13-15) steuert.
4. Maulwurfsfalle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine elastische Einrichtung (19, 20) vorgesehen ist,
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die eier Verschiebung der beweglichen Einrichtung (10) in Schließrichtung der Kontakte (13-15) entgegenwirkt.
5. Maulwurfsfalle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Einrichtung (10) an jeder Seite aus der Normalstellung bewegbar ist und zwei miteinander verbundene elektrische Kontakte (13, 14) aufweist, die beiderseits eines feststehenden Kontakts (15) angeordnet sind.
6. Maulwurfsfalle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ladung (1, 2) aus einer verpuffenden pyrotechnischen Masse und einem elektrisch gezündeten Zünder besteht.
7. Maulwurfsfalle nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hasse aus Schwarzpulver in einer Menge von 0,1 bis 1 g je Masse besteht.
8. Maulwurfsfalle nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Zünder folgende elektrische Werte aufweist: elektrischer Widerstand des Zündkopfs: 0,1 bis 3D- , Anlaufintensität des Zündkopfs: 0,1 bis 2 A.
9. Maulwurfsfalle nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ladung (1, 2) in einem Behälter auf der Basis einer Leichtmetallegierung oder eines polymeren Materials angeordnet ist.
10. Maulwurfsfalle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, aaß jeder eine Ladung (1, 2) enthaltende Behälter außen am Schutzmantel (9) abnehmbar befestigt ist.
11. Maulwurfsfalle nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Drücker (11, 12) durch eine
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-W-
. 3.
elastische und dichte Membran (3) geschützt wird, die außen an einem Ende des Schutzmantels (9) befestigt ist und im mittleren Bereich der Außenseite des jeweiligen Drückers (11, 12) mit diesem in Berührung steht.
7 η q a /< η / 1 O 2 O
DE2713967A 1976-03-30 1977-03-29 Pyrotechnische Maulwurfsfalle Expired DE2713967C2 (de)

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