DE2710811C2 - Verfahren zum Beurteilen des Verdichtungsgrads beim Verdichten einer Unterlage mittels einer Rüttelwalze und/oder zum Steuern von Verdichtungsparametern der bzw. einer Rüttelwalze - Google Patents
Verfahren zum Beurteilen des Verdichtungsgrads beim Verdichten einer Unterlage mittels einer Rüttelwalze und/oder zum Steuern von Verdichtungsparametern der bzw. einer RüttelwalzeInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft Verfahren zum Beurteilen des
Verdichtungsgrads beim Verdichten einer Unterlage mittels einer Rüttelwalze und/oder zur Steuerung von
Verdichtungsparametern der bzw. einer Rüttelwalze gemäß den Oberbegriffen der Ansprüche 1 bis 5.
Bei der Beurteilung des Verdichtungsgrads einer Unterlage
und der Steuerung von Verdichtungsparametern, wie Vibrationsfrequenz, Vibrationsamplitude,
Fahrgeschwindigkeit, Verdichtungsdauer usw. einer Rüttelwalze stellt sich das Problem, einfach meßbare
physikalische Größen zu finden, die einen bedeutsamen Zusammenhang mit dem augenblicklichen Verdichtungsgrad
der Unterlage haben und kontinuierlich meßbar sind.
In der DD-PS 79 609 ist ein Verfahren beschrieben, mit dem die Verdichtungswirkung bereits während der
Verdichtungsarbeit kontinuierlich festgestellt und die optimale Vibrationsfrequenz in Abhängigkeit vom erreichten
Verdichtungsgrad bestimmt und eingestellt werden kann. Bei diesem bekannten Verfahren wird die
.^phu/intJlincrchpu/PiTiinCT Hf»c VprHinhtiincxccriarätc auf
des Verdichtungsgeräts ist ein Schwingungsaufnehmer (Meßwertgeber) auf dem Verdichtungsgerät, z. B. einer
Rüttelwalze, befestigt, während die übrigen elektronischen Bausteine in einer Tasche beim Bedienungsmann
untergebracht sind. Während der Verdichtungsarbeh
beobachtet der Bedienungsmaiin das Meßgerät; sobald
dieses Meßgerät bei einer erneuten Überfahrt des Verdichtungsgeräts über die zu verdichtende Unterlage
keine Vergrößerung der Amplitude mehr anzeigt, kann die Verdichtungsarbeit eingestellt werden, denn dann ist
der Zustand der geringsten Absorption der Schwingungsenergie erreicht, d. h. es ist mit dem Gerät keine
größere Verdichtungswirkung mehr zu erzielen. Wie die Praxis gezeigt hat, kann mit der Messung der Amplitude
der Gesamtschwingungsbewegung oder mit der im wesentlichen vertikalen Teilschwingungsbewegung des
Verdichtungsgerätfnoch keine hinreichend genaue Aussage
über den Verdichtungsgrad der zu verdichtenden Unterlage gemacht werden, da die vom Geber aufgefangene
und gegebenenfalls hinsichtlich des im wesentlichen vertikalen Bewegungsteills ausgefilterte Schwingungsbewegung,
bestehend aus einer Grundschwingun^derart komplex ist, daß sie auf der Basis der entsprechenden
Amplitude eindeutige Aussagen über den Verdichtungsgrad der zu verdichtenden Unterlage nicht
liefern kann. Das beeinträchtigt auch das Ergebnis der Steuerung von Verdichtungsparametern, z. B. der Vibrationsfrequenz,
des Verdichtungsgeräts.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, Verfahren der eingangs erwähnten Gattungen
an die Hand zu geben, mit denen spezifischere amplitudenbezogene Werte über den augenblicklichen Verdichtungsgrad
der Unterlage und/oder zum Steuern von Verdichtungsparametern der Rüttelwalze gewonnen
werden können.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil jedes der Ansprüche 1 bis 5 angegebenen Merkmale
gelöst.
Mit diesen Verfahren lassen sich einfache bzw. komplexe amplitudenbezogene Werte gewinnen, die einen
besseren Aufschluß über den augenblicklichen Verdichtungsgrad der Unterlage liefern als das Verfahren gemäß
der Gattung und die demnach auch zu der Steuerung von Verdichtungsparametern der Rüttelwalze besser
geeignet sind. Sofern bei den Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5 aus jedem Teilbewegungssignal nur
eine Oberschwingungskomponente herausgefiltert wird, ist es zweckmäßig, wenn es sich hierbei um die
erste Oberschwingungskomponente handelt.
Zur Durchführung von Verfahren gemäß der Erfindung geeignete Vorrichtungen sind — teils schematisch
— in der Zeichnung dargestellt und nachstehend näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 das Blockschema einer Vorrichtung mit einem im wesentlichen auf Vertikalbewegungen ansprechenden
Gebern zur Durchführung des Verfahrens, das ein Quotientensignal aus der Amplitude der ersten Oberschwingungskomponente
und der Amplitude der Grundschwingungskomponente zum Ziele hat, F i g. 2 das Blockschema einer Vorrichtung mit zwei
im \l/*»C<intlif Vion auf Vartil/qlKatiraminnan η rtfr^ootU <*·%
dem zu verdichtenden Boden gemessen und die Veränderung der Amplitude der wirksamen Frequenz — ggf.
unter Verwendung eines Filters, mit dem offenbar aus der veränderten Vibrationsbewegung nur der im wescntlichen
vertikale Teil als Teilbewegungssignal herausgefiltert wird — als Maß für den Verdichtungsgrad
benutzt. Für die Messung der Schwingungsbewegung
den Geber zur Durchführung des Verfahrens, das ein Quotientensignal aus der Amplitude der bewerteten
Sumne zweier Oberschwingungskomponenten und der Amplitude der Grundschwingungskomponente zum
Ziele hat,
Fig. 3 ein Blockschema einer Vorrichtung mit zwei im wesentlichen auf Vertikal- und Horizontalbewegun-
■it «ehreren überlagerten Oberschwingungen zu dieser
Grundsehwingunq,
gen ansprechenden Gebern zur Durchführung des Verfahrens, das die Gewinnung von bewerteten Signalen
zum Ziele hat, welche auf Amplituden von Oberschwingungs- und Grundschwingungskomponenten zurückgehen,
die ihrerseits aus den vertikalen und den horizontalen Teilbewegungssignalen herausgefiltert werden,
Fig.4 ein Blockschema einer für eine Tandem-Rüttelwalze
konzipierten Vorrichtung mit je zwei im wesentlichen auf Vertikalbewegungen ansprechenden Gebern
pro Trommel zur Durchführung der Verfahren, die summen-, differenz- oder quotientenbewertete Signale
zum Ziele haben, die sich aus der Amplitude der bewerteten Summe von Oberschwingungskomponenten und
der Amplitude von Grundschwingungskomponenten ergeben,
F i g. 5 einen Schaltplan für einen Vorverstärker, der das Ausgangssignal eines Gebers verstärkt, wie er bei
der Vorrichtung gemäß F i g. 1 verwendet wird,
F i g. 6 einen Schaltplan für zwei Filter, die zum Herausfiltern von Grund- und Oberschwingungskomponenten
geeignet sind und d'e bei der Vorrichtung gemäß
F i g. 1 verwendet werden können,
Fig.7 einen Schaltplan für einen Gleichrichter und
ein nachgeschaltetes Anschaltfilter, die zusammen als amplitudenbestimmendes Mittel dienen,
F i g. 8 und 9 ein Blockschema bzw. einen Schaltplan für einen Quotientenbildner mit analoger Signalbehandlung,
Fig. 10ein Blockschema für einen Quotientenbildner
mit digitaler Signalbehandlung,
Fi g. 11 und 12 Schaltpläne für den digitalen Quotientenbildner
gemäß F i g. 10,
Fig. 13 die Anordnung von zwei Gebern an einer Trommel einer Rüttelwalze,
Fig. 14 bis 16 graphische Darstellungen von Versuchsresultaten,
die sich auf die Verwendung einer Vorrichtung gemäß F i g. 1 beziehen, und
Fig. 17 bis 19 graphische Darstellungen von Versuchsergebnissen, die sich auf die Verwendung einer für
eine Tandem-Rüttelwalze konzipierten Vorrichtung beziehen.
In Fig. 1 symbolisiert Pi die Trommel einer Rüttelwalze
zum Verdichten einer z. B. aus Erde, Kies, Bruchstein oder Asphalt bestehenden Unterlage. Die Trommel
PX liegt gegen die Unterlage an, wobei ihr von
einer Vibriervorrichtung eine Vibrationsbewegung aufgezwungen wird. Die Vibriervorrichtung kann beispielsweise
eine Masse enthalten, die um eine Achse rotiert, wobei ihr Schwerpunkt exzentrisch in Beziehung zu dieser
Achse gelagert ist. Einfachheitshalber wird angenommen, daß die Bewegung mit einer gewissen Grundfrequenz,
FG, erfolgt, aber im Rahmen der Erfindung ist eine Bewegung denkbar, die aus mehreren Bewegungen
mit verschiedenen Grundfrequenzen zusammengesetzt ist.
Die Vibrationsbewegung der Trommel Pi hängt nicht nur von der Bewegung der Vibriervorrichtung,
sondern auch von der Beschaffenheit der Unterlage ab. Wenn die Beschaffenheit der Unterlage durch die Verdichtung
verändert wird, ändert sich deshalb auch die Vibrationsbewegung der Trommel Pi.
Zum Abfühlen der Vibrationsbewegung beim Verdichten ist gem. Fi g. 1 ein Geber GlI angeordnet Um
den Zusammenhang zwischen dem Geber und der Trommel PI zu symbolisieren, sind sie in F i g. 1 mit drei
gestrichelten und parallelen Linien aneinander angeschlossen. Der Geber GTl ist so kontruiert, daß er für
Bewegung nur, oder im wesentlichen nur in einer Richtung empfindlich ist, und auf dem Verdichtungsgerät so
montiert und orientiert, daß er im wesentlichen nur den vertikalen Teil der Vibrationsbewegung abfühlt. Es
kann deshalb vom Geber ein Teilbewegungssignal cntnommcn werden, das im wesentlichen den vertikalen
Teil der Bewegung des Gebers repräsentiert. In der Figur ist dies mit einem ζ am Ausgang des Gebers angegeben.
Das Teilbewegungssignal wird einem Vorverstärker AZzugeführt, der es impedanzumgewandelt und zu
einem geeigneten Niveau verstärkt, bevor es zwei Bandfiltern zugeführt wird.
Das obere Bandfilter in F i g. 1 ist so abgestimmt, daß es sein Band um die Grundfrequenz hat und wohl Signale
mit die Grundfrequenz wesentlich unterschreitenden Frequenzen als auch Signale mit Frequenzen sperrt, die
den Bereich der Grundfrequenz überschreiten oder im wesentlichen mit der ersten Oberschwingung der
Grundfrequenz zusammenfallen. Das obere Bandfilter kann deshalb aus dem Teilbewegungssignal eine Grund-Schwingungskomponente
ausfiltern, die eine Frequenz hat, die im wesentlichen mit der Grundfrequenz übereinstimmt.
Das untere Bandfilter in F i g. 1 ist so abgestimmt, daß es sein Band um die erste Oberschwingung der Grundfrequenz
hat und Signale mit Frequenzen sperrt, die im wesentlichen mit der Grundfrequenz und der zweiten
Oberschwingung der Grundfrequenz übereinstimmen. Das Bandfilter kann deshalb aus dem Teilbewcgungssignal
eine Oberschwingungskomponente ausfiltern, die eine im wesentlichen mit der ersten Oberschwingung
der Grundfrequenz übereinstimmende Frequenz hat. Daß solche Oberschwingungskomponenten in der
Wirklichkeit vorkommen, ist aus Fig. 14 bis 19 mit zugehörigem
Text ersichtlich.
Das Ausgangssignal von dem oberen Bandfilter, d. h. die Grundschwingungskomponente, wird einem amplitudenbestimmenden
Mittel L ίθ zugeführt. Dieses Mittel erzeugt ein Ausgangssignal, das die Amplitude der
Grundschwingungskomponente repräsentiert.
Das Ausgangssignal von dem unteren Bandfilter, d. h. die Oberschwingungskomponente, wird einem amplitudenbestimmenden
Mittel Z-Il zugeführt, das ein Ausgangssignal
erzeugt, das die Amplitude der Oberschwingungskomponente repräsentiert.
Die Ausgangssignale von den amplitudenbestimmenden Mitteln L 10 und LIl werden einem Quotientcnbildner
KH zugeführt, der ein Ausgangssignal, ArIl1
erzeugt, das das Verhältnis zwischen der Amplitude der Oberschwingungskomponente und der Amplitude der
Grundschwingungskomponente repräsentiert. Dieses Ausgangssignal von K11 kann dann entweder einem in
der Figur nicht gezeigten Anzeigeinstrument für visuelle Anzeige zum Fahrer des Verdichtungsgerätes oder
einem nicht gezeigten Regelkreis zur Regelung eines oder einiger Parameter des Verdichtungsgerätes zugeführt
werden.
Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 1 wird außer der Grundschwingungskomponente nur eine Oberschwingungskomponente
aus dem Teilbewegungssignal ausgefiltert. Unter gewissen Umständen können jedoch
bessere Resultate erhalten werden, wenn mehr als eine Oberschwingungskomponente ausgefiltert und verwertet
wird. : Die Anwendung nur eines Gebers gem. Fig. 1 kann in gewissen Fällen problematisch sein. Es kann schwer
oder praktisch unmöglich sein, den Geber so anzuordnen, daß das Teilbewegungssignal von ihm optimale Bedeutung
hat. Die Anordnung des Gebers wird in Bezie-
hung zu wesentlichen Teilen der Trommel Pl leicht exzentrisch oder unsymmetrisch. In gewissen Fällen lassen
sich diese Nachteile oder Probleme zumindest teilweise durch die Anwendung von zwei Gebern zum Abfühlen
der Vibrationsbewegung der Trommel Pi kompensieren.
Die Lage der Geber ist dann, wenn möglich, vorzugsweise symmetrisch in Beziehung zur Trommel
P1 oder deren wesentlichen Teilen zu wählen.
F i g. 2 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung mit zwei Gebern und mit Anwendung der Amplituden von
zwei ausgefilterten Oberschwingungskomponenten mit verschiedenen Frequenzen. Von jedem Geber wird ein
Teilbewegungssignal entnommen, das im wesentlichen den vertikalen Teil der Bewegung des betr. Gebers repräsentiert.
Die beiden Teilbewegungssignale werden addiert und im Vorverstärker AZ verstärkt. Das Ausgangssignal
vom Vorverstärker wird drei Bandfiltern zugeführt, von denen das oberste und das mittlere so
konstruiert sind und fungieren, wie es im Anschluß an entsprechende Teile in F i g. 1 beschrieben ist.
Das untere Bandfilter in F i g. 2 ist so abgestimmt, daß es sein Band im Frequenzbereich um die zweite Oberschwingung
der Grundfrequenz hat, so daß es sowohl Signale sperrt, deren Frequenz den Bereich der zweiten
Oberschwingung überschreitet oder ungefähr mit der dritten Oberschwingung der Grundfrequenz zusammenfällt,
als auch Signale, deren Frequenz die erste Oberschwingung der Grundfrequenz unterschreitet
oder im wesentlichen mit ihr zusammenfällt. Dieses Bandfilter kann deshalb aus dem Teilbewegungssignal
eine Oberschwingungskomponente ausfiltern, die eine mit der zweiten Oberschwingung der Grundfrequenz im
wesentlichen übereinstimmende Frequenz hat. Diese Oberschwingungskomponente wird einem amplitudenbestimmenden
Mittel L 12 zugeführt.
Die Ausgangssignale von den amplitudenbestimmenden Mitteln LIl und L 12 werden einem bewertenden
Additionsverstärker zugeführt, der ein Ausgangssignal bildet, das eine bewertete Summe der Amplituden der
ausgefilterten Oberschwingungskomponenten repräsentiert. Zur Veranschaulichung der Bewertung beim
Summieren sind zwei Eingänge des Summierungsverstärkers mit λ bzw. β markiert.
Das Ausgangssignal vom Summierungsverstärker sowie das Ausgangssignal von dem amplitudenbestimmenden
Mittel L10 werden einem Quotientenbildner K 12 zugeführt, der auf im wesentlichen dieselbe Weise
wie das Mittel K 11 in F i g. 1 fungiert.
Das Ausgangssignal vom Mittel K 12 ist somit repräsentativ für das Verhältnis zwischen der bewerteten
Summe der Amplituden der ausgefilterten Oberschwingungskomponenten und der Amplitude der ausgefilterten
Grundschwingungskomponente.
Bisher wurden nur Ausführungsformen erörtert die nur Teilbewegungssignale anwenden, die im wesentlichen
den vertikalen Teil der Bewegung eines oder mehrerer Geber repräsentieren.
Im Rahmen der Erfindung können auch Geber angewendet
werden, von denen außerdem ein Teilbewegungssignal entnommen werden kann, das im wesentlichen
den horizontalen Teil der Bewegung eines oder mehrerer Geber repräsentiert Solche Geber werden
vorzugsweise bei Steuerung des Verdichtungsgerätes angewendet wenn mehr Informationen über die Verdichtung
benötigt werden als sie aus nur einem Teilbewegungssignal
erhalten werden können, das im wesentlichen den vertikalen Teil der Bewegung eines oder
mehrerer Geber repräsentiert. Fig.3 veranschaulicht eine Ausführungsform dieser Art.
In F i g. 3 sind zwei Geber, G 11 und G 12, mit je zwei
mit χ bzw. ζ markierten Ausgängen gezeigt. Vom Ausgang ζ am betr. Geber wird ein Teilbewegungssignal
entnommen, das im wesentlichen den vertikalen Teil der Bewegung des Gebers analog mit Fig. 1 und 2 repräsentiert.
Vom Ausgang χ am betr. Geber wird ein Teilbewegungssignal entnommen, das im wesentlichen den
horizontalen Teil der Bewegung des betreffenden Gebers repräsentiert. Die Ausgangssignale von den z-Ausgängen
der Geber werden vom Vorverstärker, AZ, den drei untersten Bandfiltern in der Figur sowie den drei
unteren Gleichrichtern, L 10, L 11 und L 12 auf dieselbe
Weise wie in F i g. 2 behandelt. Die Ausgangssignale von den Ar-Ausgängen der Geber werden einem Vorverstärker,
AX, zugeführt. Das Ausgangssignal von diesem Vorverstärker wird von den in der Figur dargestellten
drei oberen Bandfiltern sowie den oberen Gleichrichtern, L 10, L 11 und L 12 völlig analog zu dem Ausgangssignal
vom Vorverstärker AZin F i g. 2 behandelt.
Der sehr längliche Block ganz rechts in F i g. 3 symbolisiert ein Mittel, das auf der Grundlage der Amplituden
von ausgefilterten Grundschwingungen und Oberschwingungen Signale zur Beurteilung und Steuerung
der Verdichtung erzeugt. Um die verschiedenen Aufgaben dieses Mittels zu veranschaulichen, wurde der Block
symbolisch in sechs Abschnitte mit den Bezeichnungen AMP, FG, KX, S, KZ und H eingeteilt. Der Abschluß
KZbildet ein oder mehrere Signale in Abhängigkeit von den Amplituden der Signale, die von den drei untersten
Bandfiltern in der Figur ausgefiltert wurden. Der Abschnitt KX bildet ein oder mehrere Signale als Funktion
der Amplituden der Signale, die von den drei oberen Bandfiltern in der Figur ausgefiltert wurden. Eines oder
mehrere der Signale, die von den Abschnitten KX und KZ gebildet werden, können z. B. vom selben Typ wie
das Signal k 12 sein, das bei der Ausführungsform gem.
F i g. 2 gebildet wird.
Der Abschnitt AMP bildet in Abhängigkeit von einem oder mehreren Signalen von dem Abschnitt KX
und/oder dem Abschnitt KZ ein Signal zur Steuerung der Vibrationsamplitude des Verdichtungsgerätes. Das
Ausgangssignal vom Abschnitt AMP wird einem Regelkreis ftAMPzugeführt, der die Vibrationsamplitude der
Vibriervorrichtung Vt in Abhängigkeit von diesem Signal
und ggf. anderer verfügbarer Informationen regelt. Der Abschnitt H erzeugt in Abhängigkeit von einem
oder mehreren Signalen vom Abschnitt KX und/oder vom Abschnitt KZ ein Signal zu einem Regelkreis RH
zur Regelung der Weiterbewegungsgeschwindigkeit des Verdichtungsgerätes. In Abhängigkeit von diesem
Signal sowie ggf. anderer verfügbarer Informationen regelt der Regelkreis die Antriebseinrichtung M des
Verdichtungsgerätes oder ein Zugfahrzeug.
Der Abschnitt FG erzeugt in Abhängigkeit von einem oder mehreren Signalen vom Abschnitt KX und/oder
KZ ein Frequenzregelsignal, das einem Frequenzregelkreis RF zugeführt wird. DieserRegelkreis steuert die
Frequenz der Vibriervorrichtung in Abhängigkeit von Frequenzregelsignal und eventuellen Signalen, die er
direkt von der Vibriervorrichtung Vl empfängt.
Es wurden bisher nur Ausführungsformen erörtert, bei denen die Vibrationsfrequenz der Vibriervorrichtung
im wesentlichen konstant ist Die Bandfilter können hierdurch ein für alle Male abgestimmt werden.
Wenn man jedoch zur Erzielung optimalen Verdichtungsresultates die Grundfrequenz der Vibriervorrichtung
ändern will, und dies innerhalb eines relativ großen
Bereiches erfolgen können soll, kann es notwendig sein, Bandfilter anzuwenden, deren Bandbereich im Takt mit
den Änderungen der Grundfrequenz der Vibrationsbewegung geändert werden kann. Zu diesem Zweck hat er
Regelkreis Geber zum Abfühlen der Vibrationsbewegung der Vibriervorrichtung und drei mit FO, Fl und
F2 bezeichnete Ausgänge. Die Ausgangssignale von diesen Ausgängen sind repräsentativ für die Grundfrequenz
bzw. die erste und zweite Oberschwingung der Vibrationsbewegung. Die Ausgangssignale werden
Bandfiltern zur Änderung deren Bänder in Abhhängigkeit von Änderungen in der Grundfrequenz zugeführt.
Bei Versuchen mit einem Prototyp gemäß F i g. 1 wurden bei Anwendung an einer Rüttelwalze mit einer
vibrierenden Trommel gute Ergebnisse erzielt. Dagegen sind die Ergebnisse bei Anwendung dieses Typs an
Rüttelwalzen mit zwei vibrierenden Trommeln weniger gut. Eine Ursache hierfür kann sein, daß Vibrationsbewegungen
in der Unterlage, die von der Vibrationsbewegung der einen Trommel stammen, störend auf Vibrationsbewegungen
in der Unterlage einwirken, die von der Vibrationsbewegung der zweiten Trommel stammen. Eine andere Ursache kann darin liegen, daß
das Fahrgestell der Walze eine gegenseitige Beeinflussung zwischen den Vibrationsbewegungen der Trommeln
bewirkt. Die Ausführungsformen gem. F i g. 1 bis 3 sind deshalb als am besten für ein Verdichtungsgerät
geeignet anzusehen, das nicht zwei oder mehr voneinander teilweise unabhängige Trommeln P aufweist, denen
eine Vibrationsbewegung aufgezwungen wird.
F i g. 4 veranschaulicht in Form eines Blockschemas eine Ausführungsform, die speziell Rüttelwalzen mit
zwei vibrierenden Trommeln Pl und P 2 angepaßt ist, denen voneinander zumindest teilweise unabhängige
Vibrationsbewegungen von derselben oder verschiedener Frequenz aufgezwungen werden. Die Vibrationsbewegung
der Trommel Pl wird von den Gebern GIl
und G 12 abgefühlt. Diese Geber sind so konstruiert und montiert, daß sie auf dieselbe Weise wie entsprechende
Geber in Fig.2 fungieren. Die Ausgangssignale von den Gebern GIl und G 12 werden addiert und im Mittel
A 1 verstärkt. Das Ausgangssignal von A 1 wird von drei Bandfiltern, drei amplitudenbestimmenden Mittel
L 10, L 11 und L 12, einem bewertenden Addierverstärker
und einem Mittel K 12 analog zu der Verarbeitung gemäß F i g. 2 behandelt. Das Ausgangssignal k 12 vom
Mittel K 12 ist somit repräsentativ für das Verhältnis zwischen der bewerteten Summe der Amplituden der
Oberschwingungskomponenten und der Amplitude der ausgefilterten Grundschwingungskomponente.
Die Vibrationsbewegung der Trommel P 2 wird von den Gebern G 21 und G 22 abgefühlt Diese Geber sind
auch so konstruiert und montiert, daß sie auf dieselbe Weise wie die Geber GIl und G 12 in F i g. 2 fungieren.
Die Ausgangssignale von den Gebern G 21 und G 22 werden addiert und im Mittel A 2 verstärkt Das Ausgangssignal
von A 2 wird von drei Bandfiltern, drei amplitudenabfühlenden
Mitteln L 20, L 21, L 22, einem bewertenden Addierverstärker und einem Mittel K 22
analog zur Verarbeitung gemäß F i g. 2 behandelt Das Ausgangssignal Ar 22 vom Mittel K 22 ist somit repräsentativ
für das Verhältnis zwischen der bewerteten Summe der Amplituden der ausgefilterten Oberschwingungskomponenten
und der Amplitude der ausgefilterten Grundschwingungskomponente.
Die Ausgangssignale von den amplitudenbestimmenden Mitteln L 10 und L 29 werden einem Addiermittel
A 3 zugeführt, dessen Ausgangssignal einem Mittel Kb
zugeführt wird. Die Ausgangssignale von den bewertenden Addierverstärkern werden einem Addiermittel A 4
zugeführt, dessen Ausgangssignal auch dem Mittel Kb zugeführt wird. Das Mittel Kb ist im wesentlichen vom
selben Typ wie das Mittel K 12 oder K 22 und erzeugt ein Ausgangssignal, das für das Verhältnis zwischen
zwei Größen repräsentativ ist. Die erste Größe ist die bewertete Summe der Amplituden der vier ausgefilterten
Oberschwingungskomponenten, wo die Bewer-ο tungskoeffizienten ac 1, β 1, ac 2 und β 2 sind. Die zweite
Größe ist die Summe der Amplituden der ausgefilterten Grundschwingungskomponenten. Das Ausgangssignal
b vom Mittel Kb ist somit repräsentativ für das Verhältnis zwischen letztgenannter bewerteter Summe und genannter
Summe der Amplituden der Grundschwingungskomponenten.
Das Ausgangssignai k 12 vom Mittel K12 und das
Ausgangssigna! k22 vom Mittel K22 werden sowohl
einem Addiermittel A 5 vom selben Typ wie A 3 und A 4 als auch einem Subtraktionsmittel Mittel A 6 zugeführt.
Das Ausgangssignal, s, vom Addiermittel A 5 ist deshalb repräsentativ für die Summe von k 12 und k 22, während
das Ausgangssignal, d, vom Subtraktionsmittel A 6 repräsentativ für die Differenz zwischen k 12 und k 22
istDie Ausgangssignale dund s werden einem Mittel Kr
vom gleichen Typ wie Kb zugeführt. Das Ausgangssignal r von Kr ist somit repräsentativ für das Verhältnis
zwischen der Differenz zwischen k 12 und k 22 und der Summe von k 12 und k 22.
Wenn die Ausführungsform gemäß Fig.4 bei der
Asphaltverdichtung angewandt wird, würde die Größe r eine Anzeige für die relative Veränderung des Verdichtungsgrades
bei dem jeweiligen Überfahren sein. Die Erhöhung des Verdichtungsgrades, die bei einem gewis-
sen Überfahren erzielt wird, ist erfahrungsgemäß um so geringer, je mehr Überfahrten vorher erfolgten. Wenn
die Erhöhung im Verdichtungsgrad im Verhältnis zum gesamten Verdichtungsgrad genügend klein ist, weiß
man, daß der erreichte Verdichtungsgrad nahezu der höchste ist, der unter unveränderten Verhältnissen erhalten
werden kann. Wenn man einigermaßen gut weiß, wie der Verdichtungsgrad mit der Anzahl Überfahrten
zunimmt, kann die Größe r in Kombination mit k 12 und/oder k 22 ein Maß für den absoluten Verdichtungsgrad
geben, auch wenn k 12 und k 22 jede für sich nur relative Maße des von Pl bzw. P2 bei dem jeweiligen
Überfahren bewirkten Verdichtungsgrades ergeben.
Es sind viele Varianten der Ausführungsform gemäß Mitte! F i g. 4 denkbar. Wenn man z. B. nicht sämtliche
so Ausgangssignale b, d, s und r wünscht, kann das Blockschema
vereinfacht werden.
Ein Prototyp eines Verdichtungsgradmessers für Rültelwalzen
wurde gem. der Ausführungsform in F i g. 1 hergestellt Als Geber GIl zum Abfühlen der Vibrationsbewegung
wurde ein Beschleunigungsmesser der Marke Brüel & Kjaer Typ 4339 angewendet Fig.5
zeigt einen Schaltplan für den Vorverstärker, der zur Verstärkung des Ausgangssignals des Beschleunigungsmessers,
d. h. ΑΖΊτι F i g. 1, angewendet wurde. Der Vorverstärker
besteht aus drei integrierten Kreisen, /Cl, vom Fabrikat Fairchild mit der Typenbezeichnung
μΑ776, einem Kupplungskondensator von 0,1 μΡ, zwei
Widerständen R 1 von 1 ΜΩ, einem Widerstand R 2 von
10 ΜΩ, zwei Widerständen RZ von lOkfl, einem Widerstand
R 4 für Kupplung zur Spannungsquelle, einem Widerstand R 5 von 10OkQ sowie einem Widerstand
R 6 von 470 kil Die Bezugsziffer 8 an den integrierten
Kreisen bezieht sich natürlich auf den entsprechenden
Kupplungspunkt gem. Anwendungsanweisungen und Datenblatt
F i g. 6 zeigt einen Schaltplan für zwei Bandfilter, die im Prototyp gem. Fig.! angewandt wurden. Der obere
Teil des Schaltplanes in Fig.6 ist ein Bandfilter mit
Band um 25 Hz. Die untere Hälfte des Schaltplanes in Fig.6 ist ein Bandfilter vom selben Typ, jedoch mit
Band um 50 Hz. Die relative Bandbreite der Bandfilter wurde absichtlich so gleich wie möglich gemacht und ist
ca. 1/3. Die Grundfrequenz der angewandten Rüttelwalze der Marke Dynapac mit der Modellbezeichnung
CH47 ist ca. 25 Hz. Die obere bzw. untere Hälfte des
Schaltplanes in Fig.6 entspricht somit dem oberen bzw. unleren Bandfilter in F i g. 1.
Jedes Filter in F i g. 6 ist um einen integrierten Kreis mit vier getrennten Operationsverstärkern IC 2 in derselben
Kapsel und vom Fabrikat Motorola mit der Typenbezeichnung MC 3403P aufgebaut Das obere Filter
mit Band um 25 Hz hat 8 Kondensatoren von je 100 nF, während das untere Filter mit Band um 50 Hz 4 Kondensatoren
von je 10OnF hat. Außer nicht gezeigten Mitteln für Stromversorgung bestehen die Filter aus
einer Anzahl Widerstände Ry-R^ mit folgender Resistanz:
«7 = | 89 kn. |
/?H = | 47 kn, |
R* = | 150 kn, |
Rw = | 4,7 kn. |
Ru = | 22 kn. |
Rn = | 470 kn. |
Rn = | 120ί;Ω, |
RlA = | 33 kn. |
/?.5 - | 220 kn, |
Rib = | 3,9 kn, |
Ru = | 15 kn, |
Ris = | 66 kn und |
/?19 = | 560 kn. |
Die Ziffern 1 — 14 an den Operationsverstärkern IC 2 beziehen sich natürlich auf entsprechende Kupplungspunkte am integrierten Kreis.
F i g. 7 zeigt einen Schaltplan für einen Gleichrichter mit nachgeschaltetem Anschaltfilter. Diese Kombination
wurde im Prototyp als amplitudenbestimmendes Mittel L 10 gem. F i g. 1 angewendet. Der Gleichrichter
ist um zwei von vier getrennten Operationsverstärkern in einem integrierten Kreis IC2 vom Fabrikat Motorola
mit der Typenbezeichnung Mc3403P aufgebaut Die übrigen zwei integrierten Kreise in der Kapsel wurden
in dem gleichen amplitudenbestimmenden Mittel L 11
angewendet. Die eigentliche Gleichrichtung wird von zwei Dioden ausgeführt, die an den Ausgang des linken
integrierten Kreises geschaltet sind. Außer nicht gezeigten Mitteln für Stromversorgung besteht der Gleichrichter
im übrigen aus 8 Widerständen R3 von 10kf2.
Das Anschaltfilter besteht aus einem einfachen WC-Glied mit der Resistenz 1,2 kn und der Kapazität
ΙΟΟΟμΚ
F i g. 8 zeigt ein Blockschema für einen Quotientenbiidner, der im Prototyp ais K i i in F i g. i angewendet
wurde. Der Quotientenbildner hat zwei Eingänge A bzw. B für Ausgangssignale vom Anschaltfilter gem.
F i g. 7. Dem Eingang B wird das Ausgangssignal von der Kombination aus Gleichrichter und Anschaltfilter,
die zum Abfühlen der Amplitude der ausgefilterten Oberschwingungskomponente angewendet wurde, d. h.
der Kombination, die LW in Fig. 1 entspricht, zugeführt
Dem Eingang A wird das Ausgangssignal von der Kombination aus Gleichrichter und Anschaltfilter, die
zur Abfühlung der Amplitude der ausgefilterten Grundschwingungskomponente
angewendet wurde, d. h. der Kombination, die L 10 in F i g. 1 entspricht, zugeführt.
Der Quotientenbildner hat einen analogen Divisionskreis DK, der mit analoger Signalbehandlungstechnik
ein analoges Signal bildet, dessen Größe proportional zum Quotienten zwischen der Größe des Eingangssignals
am Eingang B und der Größe des Eingangssignals am Eingang A ist.
Der Quotient zwischen der Amplitude der ausgefilterten Oberschwingungskomponente und der Amplitude
der ausgefilterten Grundschwingungskomponente ist natürlich nur relevant, wenn eine Grundschwingungskomponente
vorhanden ist, die das Niveau von Rauschen und Störungen überschreitet. Aus diesem
Grund enthält das Blockschema in Fig.8 eine Vergleichsanordnung
VG und eine Sperre Sp, deren gemeinsame Aufgabe gleich der einer Rauschsperre in einem
Rundfunkempfänger ist. Die Vergleichsanordnung vergleicht die Amplitude der ausgefilterten Grundschwingungskomponente
mit einer vorbestimmten Referenz Uref und erzeugt in Abhängigkeit vom Vergleichsresultat
eir Vergleichssignal zur Sperranordnung. Die Sperranordnung befördert in Abhängigkeit
vom Vergleichssignal das Ausgangssignal zu dem visuellen Anzeigemittel nur dann weiter, wenn das Eingangssignal
am Eingang A, d. h. die Amplitude der ausgefilterten Grundschwingungskomponente, ausreichend
groß ist
Fig.9 zeigt einen Schaltplan für einen Quotientenbildner
mit Vergleichsanordnung VC und Sperre Sp gemäß dem Blockschema in Fig.8, welcher Quotientenbildner
im hergestellten Prototyp als K 11 in F i g. 1 verwendet wurde. Der Quotientenbildner ist um zwei
integrierte Kreise aufgebaut, von denen der eine, IC 2, vom selben Typ ist wie die in den Filtern und im Gleichrichter
angewendeten. Der integrierte Kreis IC 2 hat die Aufgabe, das Eingangssignal am Eingang A mit einer
Spannung zu vergleichen, die von einem Spannungsteiler in Form der Widerstände Rn, R20. und Ä21 von
15 kn, 68 kn bzw. 12 kn entnommen wird, und ein Ausgangssignal
zu erzeugen, das über den Widerstand /?3
von 10 kn einem Transistor des Fabrikats ITT mit der
Typenbezeichnung BCY59 zugeführt wird. Die Widerstände und der Transistor sind somit die Vergleichsanordnung
und die Sperranordnung im Blockschema in Fig. 8.
Der zweite integrierte Kreis, /C3, ist vom Fabrikat Analog Devices mit der Typenbezeichnung AD532. Er
ist für Erzeugung eines Ausgangssignals geschaltet, dessen Größe proportional zum Eingangssignal am Eingang
B, dividiert durch das Eingangssignal am Eingang A, ist. Dessen Ausgangssignal wird über einen Widerstand
/?22 von 2,2 kn und einen variablen Widerstand zu
einem Mittel für visuelle Anzeige geführt, wenn der Transistor durch Signal von IC2 gedrosselt ist. Wenn
der Transistor durch Signal von /C 2 sich in tiefster Lage befindet, wird das Ausgangssignal von IC3 über den
Widerstand von 2,2 kn an Erde kurzgeschlossen.
Der vorstehend beschriebene Quotientenbildner hat analoge Signalbehandlung. Es ist natürlich möglich, sich
anstelle dessen eines Quotientenbildners mit digitaler Signalbehandlung zu bedienen. Fig. 10 zeigt ein Blockschema
für einen solchen Quotientenbildner.
Der Eingang A des Quotientenbildners ist für Zuführung des Ausgangssignals von dem amplitudenbestim-
menden Mittel L10 vorgesehen, das der ausgefilterten
Grundschwingungskomponente zugeführt wird Der Eingang B des Quotientenbildners ist für Zuführung
entweder des Ausgangssignals von dem amplitudenbestimmenden Mittel LlI, das der ausgefilterten Oberschwingungskomponente zugeführt wird, oder das Ausgangssignal von einem bewertenden Addierverstärker
gemäß F i g. 2 oder 4 vorgesehen. Ein erster Spannungs-Frequenz-Umwandler L/l erzeugt ein erstes digitales
Ausgangssignal in Form von Pulsen, deren Frequenz von der Größe des Eingangssignals nach A abhängt Ein
zweiter Spannung-Frequenz-Umwandler i/2 erzeugt ein zweites digitales Ausgangssignal in Form von Pulsen, deren Frequenz von der Größe des Eingangssignals
nach B abhängt Das erste und zweite digitale Ausgangssignal DA, DB sowie ein Signal mit der Frequenz
/ι von einem Oszillator OS werden einem digitalen Frequenzteiler FT zugeführt, der ein drittes digitales Ausgangssignal DK in Form von Pulsen erzeugt, deren Frequenz von dem Verhältnis zwischen der Größe des Eingangssignals zum Eingang A und des Eingangssignals
zum Eingang B abhängt Das dritte digitale Ausgangssignal wird einem Frequenzteiler FTl-Nzugeführt, dessen Teilungsfaktor Λ/mit einem Umschalter LiS einstellbar ist. Der Umschalter LiSsteuert auch die Teilungsfrequenz N eines zweiten Frequenzteilers FT2-N desselben Typs wie der erste. Der zweite Frequenzteiler empfängt ein Signal mit der Frequenz f2 vom Oszillator OS
und erzeugt ein logisches Signal, das einem Tor Tzugeführt wird. In Abhängigkeit vom logischen Signal sperrt
das Tor Γ das digitale Ausgangssignal in Form von Pulsen vom ersten frequenzteilenden Kreis oder befördert
es weiter zu einem Rechner. Das logische Signal vom zweiten frequenzteilenden Kreis wechselt logisches Niveau in Zeitabständen, die proportional zu N sind. Das
Tor läßt deshalb digitale Pulse von dem ersten frequenzteilenden Kreis in Zeitabständen durch, die proportional
zu N sind. Andererseits ist die Frequenz der digitalen Pulse umgekehrt proportional zu Λ/aufgrund des ersten
frequenzteilenden Kreises. Bei sonst unveränderten Verhältnissen ist deshalb die Anzahl der Pulse, die dem
Rechner zugeführt werden, im wesentlichen unabhängig von N. Hieraus geht hervor, daß die Pulsfrequenz
der Pulse vom ersten Frequenzteiler im wesentlichen proportional zum momentanen Verhältnis zwischen der
Größe des dem Eingang B zugeführten Signals und der Größe des dem Eingang A zugeführten Signals ist. Das
Rechenergebnis im Rechner dagegen ist im wesentlichen proportional zu einem Zeitmittelwert dieses Verhältnisses, wo die Mittelwertbildung während eines
Zeitintervalls erfolgt, der proportional zu Λ/ist.
F i g. 11 und 12 zeigen zusammen einen Schaltplan für
einen digitalen Quotientenbildner mit Mittelwertbildung gem. Fig. 10.
Die analogen Eingangssignale zu den Eingängen A und B werden umgekehrt und von zwei Operationsverstärkern /C 4 des Fabrikates Fairchild mit der Typenbezeichnung |iA741 verstärkt. Die Ausgangssignale von
den Operationsverstärkern werden zu je einem Spannungs-Frequenzumwandler geführt, der um einen integrierten Kreis ICS des Fabrikates Intech mit der Typenbezeichnung A-8400 aufgebaut ist. Die peripheren
Komponenten der zwei integrierten Kreise haben etwas verschiedene Werte, /?23 = 4,7Ι<Ω, Ci=4,7nF,
C2 = 470 nF für den oberen Kreis, während C\ =470 nF,
C2 = 47 nF für den unteren Kreis sind, so daß die Pulsfrequenz des ersten digitalen Ausgangssignals zwischen ca.
50 und 500 Hz schwankt, während die Pulsfrequenz des
zweiten digitalen Ausgangssignals zwischen 03 und
50 kHz schwankt
Die digitale Division der Frequenzen der Pulszüge wird von einem Pulszug mit einer festen Frequenz /i
von einem Oszillator mit Niederteiler gesteuert, der um einen integrierten Kreis IC6 des Fabrikates RCA mit
der Typenbezeichnung CD4060 aufgebaut ist Der Oszillator schwingt mil einer Frequenz 3276,8 Hz. die
durch 26 geteilt /t =51.2 Hz und durch 2M geteilt
/2=O^ Hz ergibt
Eine positive Flanke an C gibt über einen Kondensator von 100 pF und einen Widerstand von 10 Y£l einen
Nullstellungspuls an die /K-Wippen des Fabrikates RCA mit der Typenbezeichnung CD4027. Die Aufgabe
der Diode in diesem Zusammenhang ist negative Pulse kurzzuschließen. Wenn der erste Puls in DA nach dem
Nullstellungspuls über einen Umkehrer kommt, wird die erste JK-Wippe FFl ausgelöst wobei das Tor Ui geöffnet wird und Pulse von DB durchzulassen beginnt
Wenn der nächste Puls in DA kommt, schaltet die erste Wippe FFl wieder um und schließt das Tor L/l und
schaltet die Wippe FF2 um. Q in Wippe 2 hat danach
niedriges Niveau und verhindert durch die Schaltung zu den /- und /C-Eingängen an Wippe 1, daß diese von
nachfolgenden Pulsen nach DB ausgelöst wird. Die Wippen FFl und FF2 sind vom Fabrikat RCA mit der
Typenbezeichnung CD4027.
Die Funktion ist so, daß das Tor U\ Pulse in DB während einer Periode von DA einmal während jeder
Der Pulszug DK besteht aus Schauern von Pulsen mit derselben Frequenz im Schauer wie die Frequenzen von
DB. Ein Schauer wird für jede Periode der Frequenz f\ erhalten, und jeder Schauer hat eine Dauer gleich einer
Periode von DA. Die Anzahl der Pulse pro Sekunde beträgt:
- konst.
Jb.
Sa
Diese Frequenz wird in einem Zähler vom Fabrikat RCA mit der Typenbezeichnung CD4520 durch 256 dividiert wobei ein Pulszug mit geeigneter Frequenz und
mit Pulsen entsteht, die im wesentlichen über die Zeil
gleichmäßig verteilt sind. Die Schaltung enthält auch
Kreise, die manuelle Wahl mit zwei Lageumschaltcrn zwischen einer einzelnen Messung und Anzeige eines
Mittelwerts oder kontinuierlicher Messung und Anzeige von sukzessiven Mittelwerten während aufeinander-
folgender Zeitintervalle ermöglichen.
Bei Niederdrücken der START-Taste mit den zwei Wechselkontakten in der gezeigten linken Lage wird die
monostabile Wippe ICl des Fabrikates RCA mit der
Typbezeichnung CD4098 ausgelöst und ergibt sowohl
einen Nullstellungsimpuls am Ausgang Q zur Nullstellung der drei Dekadenrechner CD4518 als auch einen
Puls zu einer Wippe, die von den Toren U 2 und U 3 gebildet wird, die damit so eingestellt wird, daß sie niedriges Niveau zum Ä-Eingang am Oszillator /C6 gibt, so
daß der Oszillator schwingt, wie auch einen Puls über die ODER-Tore t/6 und i/7 zu den H^-Eingängen an
/C8, der ein Rechner vom Fabrikat RCA mit der Typbezeichnung DC40192 ist. Bei Empfang genannten Pulses
werden die Rechner ICS auf den Wen, N, einjicsielll,
der an BCD eingestellt ist. Die Eingänge IJian den drei
Antriebsstufen CD4511 vom Fabrikat RCA haben niedriges Niveau über die Tore L/4 und U5. Die Hochrechnung der Dekadenrechner CD4518 wird deshalb konti-
nuierlich am Darsteller gezeigt, der aus Modulen mit
der Typbezeichnung FND500 aufgebaut ist Die NAND-'iore Ui-US und t/8 sowie die ODER-Tore
U 6 und Ul sind vom Fabrikat RCA mit Typbezeichnung
CD4011 bzw. CD4071. Die Kondensatoren, die an
IC 6 bzw. IC 7 geschaltet sind, haben die Kapazitanzen
15 nF bzw. 15OnF.
In Abhängigkeit von eingehenden Pulsen in DK am Eingang D bzw. Pulsen mit der Frequenz h vom Oszillator
/C6 rechnen die Rechner /C8 nieder von N. Wenn sie auf 0 kommen, erzeugen sie einen Puls am betr.
Ausgang TCd. Der Puls am Ausgang des oberen Rechners
passiert durch das ODER-Tor U 7 zum oberen Eingang TL des Rechners und stellt den oberen Rechner
wieder auf .V ein. Auf entsprechende Weise stellt der Puls am Ausgang 7Ud des unteren Rechners über das
ODER-Tor t/6 den unteren Rechner wieder auf Nein. Der Puls am Ausgang 7Cd stellt jedoch die aus U2 und
U 3 bestehende Wippe wieder zurück. Dies geschieht
nach Nt- Sekunden und bewirkt seinerseits, daß der
η
Oszillator IC6 anhält Das Rechenresultat in den Dekadenrechnern
CD4518, d. h. das Resultat der Messung, wird am Darsteller gezeigt
Bei kontinuierlicher Messung und Anzeige sind die zwei Wechselkontakte in der rechten Lage, und der Ablauf
beginnt von vorne, wie vorstehend beschrieben. Das Hochrechnen der Dekadenrechner wird jedoch
nicht am Darsteller gezeigt, da Lf nun dadurch, daß der
Umschalter den einen Eingang an t/4 an Plus schaltet hohes Niveau hat
Wenn die erste Messung nach Ny- Sekunden abgeschlossen
ist, kommt ein TCd-PuIs von i/9, der sowohl
niedriges Niveau am einen Eingang von t/4 und damit niedriges Niveau an L£gibt, was zur Folge hat, daß die
Werte von den Dekadenrechnern durchgelassen und am Darsteller gezeigt werden, als auch die Monowippe auslöst,
wonach eine neue Messung auf dieselbe Weise wie beim Drücken derSTART-Taste beginnt.
Das zuletzt berechnete Resultat wird also dargestellt, bis ein neuer Wert berechnet wurde.
Wie bereits erwähnt, wurde der hergestellte Prototyp u. a. an einer Rüttelwalze von Dynapac vom Typ CH47
geprüft. Zwecks Veranschaulichung der Montage des Gebers zeigt F i g. 13 einen Schnitt durch die Trommel
mit angrenzenden Teilen der Rüttelwalze. Der Geber war am Flansch #11 befestigt. Bezüglich der verschiedenen
Details wird im übrigen auf die Betriebsanleitung für die betr. Walze verwiesen, die beim Hersteller erhältlich
ist. In diesem Zusammenhang muß außerdem erwähnt werden, daß die Lage des Gebers ähnlich der
Lage des Beschleunigers Γ in Fig.2 der US-PS 35 99 543 ist.
Wenn eine Ausführungsform mit zwei Gebern, z. B. gemäß F i g. 2 an der genannten Walze angewendet
wird, empfiehlt es sich, den zweiten Geber am Flansch g 12in Fig. 13zu montieren.
F i g. 14 bis 16 zeigen Ergebnisse von zwei Versuchen auf Sand als Unterlage mit der Dynapac Eintrommelwalze
CH47 mit einer Vibriervorrichtung mit konstanter Erregenrcquenz, wobei siirii die gewonnenen Amplituden
in Abhängigkeit vom erreichten Verdichtungsgrad verändern. Die Versuche wurden auf einer 1,5 m
hohen Sandauffüllung zwischen Grundplatten zur Grundierung eines Hallenbaus ausgeführt. Aufgrund
der hohen und losen Füllung entstand Erdbruch nach 3 bis 4 Überfahrten, was im Versuch 1 die Diskontinuität
verursachte. Versuch 2 wurde nach Auflockerung auf ca.
60 cm Tiefe mit Hilfe eines Raupenschleppers ausgeführt
In F i g. 14 ist die relative Größe des Quotienten zwisehen der Amplitude für die erste Gberschwingung und
die Grundschwingung als Funktion der Anzahl von Überfahrten (1 bis 18) gezeigt Die Resultate wurden
durch Auswertung von Bandaufnahmen von Signalen von dem entwickelten Prototyp erhalten.
In F i g. 15 sind Resultate von Dichtemessungen nach Überfahrt 3, 6, 9 und 18 bei Versuch 1 gezeigt Die
Dichte wurde auf drei verschiedenen Niveaus (· = 1 -15 cm, ■ = 15-30 cm, T=30-40 cm) mit Hilfe
von Wasservolumetern ermittelt
In Fig. 16 ist das Setzen der oberen Oberfläche als Funktion einer Anzahl Überfahrten gezeigt. Das Setzen
ist durch Oberflächennivellierung bestimmt worden.
Fig. 17—19 zeigen Ergebnisse von Versuchen auf
Moränenboden mit einer Dynapac Tandemwalze CC20 mit konstanter Erregerfrequenz. Diese Walze arbeitete
mit epier Grundfrequenz von 50 Hz, wobei die Filter F10, F11 entsprechend abgestimmt wurden.
F i g. 17 zeigt die relative Größe des Quotienten zwischen der Amplitude für die erste Oberschwingung und
die Grundschwingung als Funktion der Anzahl von Überfahrten (1 bis 8). Das Resultat wurde durch Auswertung
von Bandaufnahmen von Signalen erhalten, die von einem Prototyp mit 50-Hz- und 100-Hz-Filtern erzeugt
wurden.
In Fig. 15 sind Resultate von Dichtemessungen gezeigt. Die Dichte wurde auf drei verschiedenen Niveaus
(•=0—15 cm, H = IS-SOCm, ψ =30-40 cm) nach
Überfahrt 2, 4 und 6 mit Hilfe von Wasservolumetern bestimmt.
In Fig. 19 ist das Setzen der oberen Oberfläche als Funktion der Anzahl von Überfahrten gezeigt. Das Setzen
ist durch Oberflächennivellierung bestimmt worden. Die Versuchsergebnisse zeigen eine gute Übereinstimmung
zwischen dem Absetzen, der Dichte der Unterlage und der relativen Größe des Quotienten zwischen
den Amplituden. Die vorkommenden Abweichungen dürften wenigstens teilweise mit Unvollkommenheiten
des Prototyps und Fehlerbereichen beim Messen usw. zu erklären sein. Es dürfte deshalb offenbar sein,
daß der vorstehend behauptete Zusammenhang zwischen dem Verdichtungsgrad der Unterlage und der relativen
Größe des Quotienten tatsächlich existiert.
Im Rahmen der Erfindung sind natürlich zahlreiche Variationen der beschriebenen Ausführungsbeispiele
möglich. Die Anzahl ausgefilterter Oberschwingungskomponenten mit Frequenzen, die im wesentlichen mit
verschiedenen Oberschwingungen zur Grundfrequenz übereinstimmen, braucht nicht notwendigerweise zwei
zu sein. Man kann sich z. B. die Anwendung der Amplitude von ausgefilterten Oberschwingungskomponenten
mit Frequenzen denken, die mit der dritten Oberschwingung der Grundfrequenz übereinstimmen. Bei Versuchen
waren diese jedoch von ungefähr derselben Größenordnung wie Rauschen und Störungen. Ausgeführte
Versuche deuten anstelle dessen darauf hin, daß Ausfilterung und Anwendung von nur solchen OberschwingürigSKörfipOiicntcn, uefcü FYcCjücnZ ucF 6Γ5ί£Π Oucf-
schwingung der Grundfrequenz entspricht, als ein Kompromiß zwischen Komplexität und Preis einerseits und
Preis andererseits vorzuziehen sind.
Es ist ferner denkbar, bei Ausführungsformen im wesentlichen gemäß F i g. 3 eine verschiedene Anzahl von
Oberschwingungskomponenten aus verschiedenen Teil-
17
bewegungssignalen auszufiltern und anzuwenden, ζ. Β.
zwei Oberschwingungskomponenten mit verschiedenen Frequenzen aus dem Teilbewegungssignal von den z-Ausgängen
der Geber und nur eine Oberschwingungskomponente aus dem Teilbewegungssignal von den x-Ausgängen
der Geber.
Bei Verdichtungsgeräten mit zwei oder mehr Vibrationserzeugern mit genügend verschiedenen Grundfrequenzen
ist es denkbar, bei der Ausfilterung jede Grundschwingungskomponente mit zugehörigen Ober-Schwingungskomponenten
von übrigen Grundschwingungskomponenten mit zugehörigen Oberschwingungskomponenten
zu trennen. Es ist jedoch auch denkbar, die Grundschwingungskomponenten gemeinsam
und zugehörige Oberschwingungskomponenten mit is derselben Ordnungszahl gemeinsam auszufiltern und
anzuwenden. Wenn zwei oder mehr Grundfrequenzen sich allzuwenig voneinander unterscheiden, kann es
praktisch unmöglich sein, sie voneinander zu trennen, insbesondere wenn sie aufgrund der Konstruktion des
Verdichtungsgerätes oder des erreichten Verdichtungsgrades in der Zeit variieren.
Unter der Voraussetzung, daß die Amplitude der
Grundschwingungskomponente konstant wäre, könnte man sich denken, nur eine oder mehrere Oberschwingungskomponenten
auszufiltern und anzuwenden. Ausgeführte Versuche zeigen jedoch, daß die Amplitude der
|i. ausgefilterten Grundschwingungskomponente nicht in f) allen Fällen konstant ist. Die Anwendung des Quotients ten zwischen der Größe von zwei Signalen, die aus dem-
f1| selben Gebersignal ausgefiltert sind, vereinfacht außer-JÖ
dem das Eichen des Verdichtungsgradmessers. Die , ΐ| Quotientenbildung bedeutet eine beträchtliche Verminjjy
derung der Einwirkung von Temperatur und Alterung pi usw. von Geber und den übrigen Komponenten. Der
!$ Verstärkungsfaktor des Vorverstärkers kann mäßig vagi
riieren, ohne daß dies direkt den Quotienten beeinflußt. fc Die Anwendung von Filtern desselben Typs mit dersel-
f!; ben relativen Bandbreite zur Ausfilterung von Grund-
fu Schwingungskomponenten und Oberschwingungskom-
£4 ponenten bewirict in Kombination mit der Quotienten-
0- bildung eine wesentliche Verminderung der Einwirkung
|:;v mäßiger Variationen in der Grundfrequenz der Vibra-
;f tionsbewegung. Eine eventuelle Schrägstimmung der
|V(; Filter in Beziehung zur Grundfreqeunz hat dann ja im
IH wesentlichen eine gleich große relative Verminderung
,ν in den Amplituden der ausgefilterten Komponenten zur
'"/ Folge. Es ist deshalb vorzuziehen, die Größe der Ampli-Iv;
tude einer ausgefilterten Oberschwingungskomponente k, in Beziehung zu der Größe der Amplitude einer ausge-ι,;
filterten Grundschwingungskomponente zu setzen.
Hierzu 11 Blatt Zeichnungen
55
60
65
Claims (6)
1. Verfahren zum Beurteilen des Verdichtungsgrads beim Verdichten einer Unterlage mittels einer
Rüttelwalze und/oder zur Steuerung von Verdichtungsparametern der bzw. einer Rüttelwalze, wobei
die Rüttelwalze mindestens eine mit einer gewissen Grundfrequenz vibrierende Trommel aufweist, bei
dem der durch den jeweiligen Verdichtungsgrad der to Unterlage veränderten Trommel-Vibrationsbewegung
mindestens ein im wesentlichen vertikale Bewegungen repräsentierendes Teilbewegungssignal
entnommen und ein damit im Zusammenhang stehendcTArnpiitudenwert
ais Maß für den augenblickliehen Verdichtungsgrad der zu verdichtenden Unterlage
genommen und/oder zu der Steuerung von Verdichtungsparametern der Rüttelwalze herangezogen
wird, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Teilbewegungssignal mindestens eine
Oberschwingungskomponente herausgefiltert wird, und zwar mit einer Frequenz, die im wesentlichen wird
mit einer der niedrigeren Oberschwingungen der Grundfrequenz der veränderten Trommel-Vibrationsbewegung
übereinstimmt und die Amplitude dieser Oberschwingungskomponente bzw. die bewertete
Summe der Amplituden von mehreren Oberschwingungskomponenten als das Maß für den
augenblicklichen Verdichtungsgrad und/oder zu der Steuerung von Verdichtungsparametern herangezogen
wird.
2. Verfahren zum Beurteilen des Verdichtungsgrads beim Verdichten einer Unterlage mittels einer
Rüttelwalze und/oder zur Steuerung von Verdichtungsparametern der bzw. einer Rüttelwalze, wobei
die Rüttelwalze mindestens eine mit einer gewissen Grundfrequenz vibrierende Trommel aufweist, bei
dem der durch den jeweiligen Verdichtungsgrad der Unterlage veränderten Trommel-Vibrationsbewegung
mindestens ein im wesentlichen vertikale Bewegungen repräsentierendes Teilbewegungssignal
entnommen und ein damit im Zusammenhang stehender Amplitudenwert als Maß für den augenblicklichen
Verdichtungsgrad der zu verdichtenden Unterlage genommen und/oder zu der Steuerung von
Verdichtungsparametern der Rüttelwalze herangezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem
Teilbewegungssignal mindestens eine Oberschwingungskomponente herausgefiltert wird, und zwar
mit einer Frequenz, die im wesentlichen mit einer der niedrigeren Oberschwingungen der Grundfrequenz
der veränderten Trommel-Vibrationsbewegung übereinstimmt, daß aus dem Teilbewegungssignal
auch eine Grundschwingungskomponente mit einer Frequenz herausgefiltert wird, die im wesentlichen
mit der Grundfrequenz der veränderten Vibrationsbewegung übereinstimmt, und daß aus der Amplitude
dieser Oberschwingungskomponente bzw. aus der bewerteten Summe der Amplituden mehrerer
dieser Oberschwingungskomponenten einerseits und der Amplitude der Grundschwingungskomponente
andererseits ein Quotientensignal gebildet
wird, das als das Maß für den augenblicklichen Verdichtungsgrad und/oder zu der Steuerung von Verdichtungsparametern
herangezogen wird.
3. Verfahren zum Beurteilen des Verdichtungsgrads beim Verdichten einer Unterlage mittels einer
Rüttelwalze und/oder zur Steuerung von Verdichtungsparametern der bzw. einer Rüttelwalze, wobei
die Rüttelwalze zwei mit einer gewissen Grundfrequenz vibrierende Trommeln aufweist, bei dem der
durch den jeweiligen Verdichtungsgrad der Unterlage veränderten Trommel-Vibrationsbewegung mindestens
ein im wesentlichen vertikale Bewegungen repräsentierendes Teilbewegungssignal entnommen
und ein damit im Zusammenhang stehender Amplitudenwert als Maß für den augenblicklichen Verdichtungsgrad
der zu verdichtenden Unterlage genommen und/oder zu der Steuerung von Verdichtungsparametern
der Rüttelwalze herangezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Teilbewegungssignal
jeder der beiden Trommeln mindestens eine Oberschwingungskomponente herausgefiltert
wird, und zwar mit einer Frequenz, die im
wesentlichen mit einer der niedrigeren Oberschwingungen der Grundfrequenz der veränderten Trommel-Vibrationsbev/egung
übereinstimmt, daß aus dem Teilbewegungssignal jeder der beiden Trom-
y mein auch eine Grundschwingungskomponente mit
^ einer Frequenz herausgefiltert?die im wesentlichen
mit der Grundfrequenz der veränderten Vibrationsbeweguisg
übereinstimmt, daß — bezogen auf jede der beiden Trommeln — aus der Amplitude der
Oberschwingungskomponente bzw. aus der bewerteten Summe mehrerer der Oberschwingiingskomponenten
einerseits und der Amplitude der Grundschwingungskomponente andererseits ein Quotientensignal
gebildet wird und daß entweder die Summe oder die Differenz oder das Verhältnis von Summe
zu Differenz (oder umgekehrt) der beiden Quotientensignale als das Maß für den augenblicklichen
Verdichtungsgrad und/oder zur Steuerung von Verdichtungsparametern herangezogen wird.
4. Verfahren zum Beurteilen des Verdichtungsgrads beim Verdichten einer Unterlage mittels einer
Rüttelwalze und/oder zur Steuerung von Verdichtungsparametern der bzw. einer Rüttelwalze, wobei
die Rüttelwalze zwei mit einer gewissen Grundfrequenz vibrierende Trommeln aufweist, bei dem der
durch den jeweiligen Verdichtungsgrad der Unterlage veränderten Trommelvibrationsbewegung mindestens
ein im wesentlichen vertikale Bewegungen repräsentierendes Teilbewegungssignal entnommen
und ein damit im Zusammenhang stehender Amplitudenwert als Maß für den augenblicklichen Verdichtungsgrad
der zu verdichtenden Unterlage genommen und/oder zu der Steuerung von Verdichtungsparametern
der Rüttelwalze herangezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Teilbewegungssignal
jeder der beiden Trommeln mindestens eine Oberschwingungskomponente herausgefiltert
wird, und zwar mit einer Frequenz, die im wesentlichen mit einer der niedrigeren Oberschwingungen
der Grundfrequenz der veränderten Trommel-Vibrationsbewegung übereinstimmt, daß aus
dem Teilbewegungssignal jeder der beiden Trommeln auch eine Grundschwingungskomponente mit
einer Frequenz herausgefiltert wird, die im wesentlichen mit der Grundfrequenz der veränderten Vibrationsbewegung
übereinstimmt, und daß aus der bewerteten Summe der Amplituden aller dieser Oberschwingungskomponenten
und der bewerteten Summe aller Grundschwingungskomponenten ein Quotientensignal gebildet wird, das als das Maß für
den augenblicklichen Verdichtungsgrad und/oder zu der Steuerung von Verdichtungsparametern heran-
gezogen wird.
5. Verfahren zum Beurteilen des Verdichtungsgrads beim Verdichten einer Unterlage mittels einer
Rüttelwalze und/oder zur Steuerung von Verdichtungsparametern der bzw. einer Rüttelwalze, wobei
die Rüttelwalze mindestens eine mit einer gewissen Grundfrequenz vibrierende Trommel aufweist, bei
dem aus der durch den jeweiligen Verdichtungsgrad der Unterlage veränderten Trommel-Vibrationsbewegung
ein Amplitudenwert als Maß für den äugenbildlichen
Verdichtungsgrad der zu verdichtenden Unterlage genommen und/oder zu der Steuerung
von Verdichtungsparametern der Rüttelwalze herangezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl
aus einem im wesentlichen vertikale als. auch im wesentlichen horizontale Bewegungen repräsentierenden
Teilbewegungssignal jeweils mindestens eine Oberschwingungskomponente herausgefiltert
wird, und zwar mit einer Frequenz, die im wesentlichen mit einer der niedrigeren Oberschwingungen
der Grundfrequenz der veränderten Trommel-Vibrationsbewegung übereinstimmt, daß aus beiden
Teilbewegungssignalen jeweils auch eine Grundschwingungskomponente
herausgefiltert wird, die im wesentlichen mit der Grundfrequenz der veränderten Vibrationsbewegung übereinstimmt, und daß
die Amplituden dieser Ober- und Grundschwingungskomponenten als bewertete Signali als das
Maß für den augenblicklichen Verdichtungsgrad genommen und/oder zu der Steuerung von Verdichtungsparametern
herangezogen wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn aus jedem Teilbewegungssignal
nur eine Oberschwingungskomponcnte herausgefiltert wird, es sich um die erste Ober-Schwingungskomponente
handelt.
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